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scrollen...ja, so einfach ist das...
Poesie ist das Lächeln der Liebe.
Peter Rubin, Dichter dran
Liebe ist die Sprache der Poesie.
Peter Rubin
Liebe ist das Lächeln der Natur. PR
Lächeln ist die Liebe der Natur. PR
Liebe ist die Musik des Herzens. PR
"Poesie ist das Rauschen der Blätter
oder ist der Wind gar der Meister des
poetischen Flüsterns?"...PRdd
SPRACHE IST DER BLICK DER SEELE!
"Das Treiben der Schneeflocken ist die Erotik des Winters." Peter Rubin
Alles ist Poesie" ...
Wie Poesie ist der erste Sonnenstrahl,
der sich seinen Weg durch den dichten
Nebel bahnt...und erste Erleuchtung
bringt...
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Freitag, 27.01.2012 Wechselvoll wie das Leben zeigt sich das Wetter. Grau der Himmel, fast windfrei, ab und zu ein Hauch
jedoch. Auch meine Vögel halten sich be-deckt - sie lassen sich erst gar nicht blicken
Eine eigenartige Stimmung liegt in der Luft.
Das Wetter weiß nicht, wo es hin will. Die graue Decke hat eine gelbliche Färbung an-
genommen. Dahinter scheint die Sonne, das kann ich vermuten. Also immer auch das
gleiche Spiel. Gestern heiter - heute be-
wölkt.
DONNERSTAG; 26. 01. 2012
Beblauter Tag, der den Frühling ahnen lässt.
Sanfter Wind, der den Sommer lockt.
Weites Herz, das in Sehnsucht brennt.
Süsses Leben, das den Schmerz auch kennt.
Salzige Tränen, die keiner nicht sieht.
Freud und Leid, im Glück vereint.
So ist das Leben; nur der Tod ist garantiert.
Also, pflücke den Tag, und carpe diem
denn doppelt soll doch besser halten...
Peter Rubin, Dichter dran
MITTWOCH; 25. 01. 2012
Rudi Vietz, dieser alte Haudegen des bayeri-schen Liedguts, hatte geladen und ALLE kamen. Das hätte ich gerne geschrieben.
Und, das hätte sich gelohnt. Sie hätten eine wunderbar erfrischende und lebhafte Sarah
Hakenberg am Klavier erlebt, die mit eigenen Texten auch gesanglich brillierte. Ihr Klavier-spielen klingt wie die Morgendämmerung in Erwartung eines schönen Tages. Lust, Hinga-be und die Leichtigkeit des Seins geben sich die zarten Hände einer bemerkenswerten Frau. Ihr Funkeln in den Augen sprüht auf die Texte und hinterlässt gut gewürzte Spuren.
Olaf Bessert glänzte mit seinem Musikkaba-rett, während der Liedermacher Hank Blöchinger mit kurzen Beiträgen inhaltlich zu überzeugen wußte. Schade nur, daß so
viel Plätze nicht besetzt wurden. Dieses Programm hätte mehr verdient gehabt...
Achja, über Rudi Vietz, der eröffnet und schliesst, brauch ich keine Worte zu verlieren. Einfach grandios, wie er seine baorischen Weisheiten und Erkenntnisse
gesanglich verpackt. Peter Rubin, Dichter dran
DIENSTAG, 24. 01. 2012
noch liegt der Tag in seinen Windeln und lächelt so vor sich hin, des Morgens Tau glänzt bereits mit den ersten Tropfen, vornehm hält der Regen sich zurück, das Helle kommt langsam in die Puschen, ich fühl des Tages Freude im Herzen und sage zu mir und zu DIR. Das ist Glück: PETER RUBIN; DICHTER DRAN
Montag, 23. 01. 2012
Ich habe gestern ein Rezept aus dem 'Süddeutsche Zeitung Magazin' vom 20. 01. 12
nachbereitet - 'Maries Salat' von Tim Raue. Zum Salat gab es in der Pfanne geröstetes Graubrot mit Knoblauch, das man ja auch schon so ganz alleine essen kann. Ein Genuß
ohne Gleichen. Tim Raue schreibt dazu...'das Gericht sprühe vor Aromen'...und ich kann das nur bestätigen. Unbedingt probieren..
SONNTAG; 22. 01. 2012
Gestern hatte ich das Fragment eines neuen Gedichtes hier vorgestellt...nun rückt die
überarbeitete Version ins Bild, die zeigt, dass auch der poetische Rahmen Wachstum ver-trägt. In der Wirtschaft stelle ich diese Wachs-tums-Hörigkeit in Frage. Hier müßte sich die Politik langsam umstellen. Aus zwingenden Gründen. Rohstoffe werden knapp und knap-per. Bei einigen ist bereits das Ende absehbar.
Der Wiederverwendbarkeit muß das Augen-merk gelten. Dem Wiedereinsatz und der Langlebigkeit von Produkten muss verstärkt Vorschub geleistet werden. Die Herstellung und der Verkauf von Wegwerf-Artikel gehört verboten. Denken an die Zukunft beginnt mit der schonenden Verwendung unserer Natur-Rohstoffe. Ich habe ein elektrisches Orangen-saftgerät immer noch täglich in Betrieb, das ich in den frühen 70er Jahren in Johannis- burg, Südafrika, mal erworben hatte. 40 Jahre Nutzung und Betrieb - das schont die Umwelt und gibt dem Geldbeutel Hoffnung. Also, es muß sich was ändern im Denken und im Ge-brauchen unserer Mittel. Der Kapitalis-mus muß lernen, sich anzuschnallen. "Wachstum nach Innen" sollte die verstärkte Forderung sein. Aber nun wieder zurück zum gestrigen Gedicht, dessen überarbeitete Version ich nun vorstelle. Das hat ja auch mit Wachstum und Veränderung zu tun.
Herr Winter und Frau Holle
Auf leisen Flügeln und ganz sacht
Hat Herr Winter sich über Nacht
Mit vielen Flocken breit gemacht
Frau Holle hat sich geschüttelt
Und nicht am Thron gerüttelt
Bestreut er Feld, Wald und Haus.
Lässt dabei rein gar nichts aus...
Nun ruht der Erde hiesiger Teil
Weiß bedeckt, voll Lust und geil
Zum Wärmen unter seiner Decke.
Jetzt aber los und voller Schwung
Zum lieben Liebkosen mit Elan
Denn des Eises Kälte ist vertan -
Durch‘ s Tauen wird es schnell zum Dung
Der Duft der Ekstase hält doch jung…
Peter Rubin, Dichter dran
21.01.2011 Copyright by Peter Rubin,
www.peterrubin.vpweb.de
Samstag, 21. 01. 2012
Mutter Erde
Beflügelt über Nacht
hat des Winters Weiß'
sich hier breitgemacht.
So auf leisen Sohlen
bedeckter seine Braut
lächelnd unverhohlen
Bäume samt Äste
feiern nun Feste
der weißeren Art
Erde, du schöne Braut -
im Universum beblaut.
Lass dich mal liebkosen.
Peter Rubin, Dichter dran
Copyright 2012
Nach Tagen der Milde
die Macht des Schnees.
Freitag, 20. 01. 2012
Wulff, wulffen, gewulfft - oder ich habe auch schon mal gewulfft. Wer werfe da den ersten Stein? Mein Freund, der Wulff. Der Leisetreter
aus Hannover. Hat er auch mich geleimt. Ich gebe es freimütig zu. Dieses 'Stille Wasser' aus dem biederen Hannover, dort, wo die Herren hausen, führte er doch auch mich an der Nase herum. Bitter schmecken die Wässerchen der Leine mir heute und es hinterläßt unangeneh- mes Aufstoßen. Anhaltend wahrscheinlich für die nächsten 4 oder 5 Jahre - wenn er nicht ein Einsehen hat...und das Handtuch wirft. Freiwillig, souverän, mit Anstand. Nur so kann er dem Amt wieder zur Würde verhel-fen, nur so. Ich finde, das ist er mir schuldig!
Ab sofort. Ohne Wenn und Aber. Und sich selbst auch. Peter Rubin, Dichter dran
Donnerstag, 19. 01.2012
Stürmismus - das WISSEN UM DIE FORSCHEN Winde wird wieder mal gefordert. Orkan-
artige Böen, Birken, die sich bis zur Schmerz-grenze beugen, schwankend bis zum (Er)brechen - eine stoische graumassige Wol-
kendecke, die von höherer Warte das Schau-spiel der Natur beobachtet. Dazu das Konzert
auf meinem Balkon, wo sich der Sturm an der
Balkonabdeckung immer wieder erprobt. Stete Machtausübung hinterläßt laute Geräusche. Es sind diese Minuten des Beobachtens. des zwangsläufigen Innehaltens,
die ich so schätze. Leider heute ohne meinen
italienischen Espresso - aber das macht das Nichts ja so wertvoll. Man lernt die Dinge zu
schätzen erst dann so richtig - wenn man sie nicht hat. PRDd
MITTWOCH; 18.01.2012
Alarmismus - das wurde gerade in Durban den Klimaforschern vorgeworfen und im
gleichen Artikel lese ich den schönen Begriff
von der Standpunktlosigkeit oder Reputations-zuwachs und den Eifersüchteleien unter den Wissenschaftlern im Bereich der Klimafor-schung. Klima, wo gehst du hin? Alles Begriffe
aus einem Interview, das in der SZ vom 29.11.
des letzte Jahres zu finden ist. Da sprach die
SZ mit Professor Hans-Joachim Schellnhuber.
Der letzte Satz des Professors geht so: "Ich glaube, wir sind ziemlich nah an dieser kritischen Masse dran." Also, Politiker dieser
Welt und aller Kontinente: Einigt und vereinigt
euch! Noch ist es nicht zu spät...
Dienstag, 17.01.2012
Ein mildischer Winter-Tag beginnt mit halb geöffnetem Himmel, einer eigenartigen Windstille und lauen Temperaturen. Ein schöner Winter für mich, eine Katastrophe für die Natur. Ich freue mich über jeden Tag ohne Schnee und Eis ...und er bringt den Frühling näher. Aber sonst ist das eher eine Katastro-phe. Beachtlich dagegen ist die nun folgende
Liste, die ich heute in der Früh von meiner Kontrollseite abschrieb: Köln, Wolfenbüttel,
Redmond, Seattle, Jamaica, Paris, Stephans-kirchen, München - die für mich unbekannten Besucher aus diesen Gebieten unserer Mutter Erde grüße ich ganz herzlich. Die Welt auf meinem Rechner vereint. Ohne Stress. Ohne Waffen. Friedlich.
Montag, 16.01.2012
Es wird wieder früher hell, aufatmen ist angesagt. Licht & Helligkeit, diese 'Mütter' der Guten Laune, übernehmen mehr und meer die Regie. Jetzt, um 7.30h, die aufgehende Sonne spiegelt sich im Fenster einer Bau-Sünde der Architekten hier in 'Apatutüsien'. Dieses unan-
sehnliche Gebäude steht antennenbeladen in Sichtweite - wirkt echt störend. Steht so (Gedanken) verloren im Raum. Die Stadtplan- ung müßte eigentlich zur Rechenschaft gezogen werden - oder wer auch immer in Verantwortung für diese "Bau-Sünde" steht.
Meine Krähen befinden sich noch nicht in Sichtweite. Gerne würde ich wissen wollen,
wo sie denn immer übernächtigen? Es ist schon erstaunlich, wie schnell man solche
Kreaturen in sein Herz schließt. prdd
Samstag, 14. 01.2012
Weiß, die Farbe der Unschuld, hat sich breit gemacht. Im morgendlichen Grau liegen Land und 'Leute' - aufrecht stehen Haus & Baum.
Herr Winter hat wieder Regie übernommen -
moribunde Erde? Nein, denn inzwischen hat
der Sex des Himmels begonnen - heftiges Schneetreiben macht sich orgiastisch breit.
Taumelnde Flocken sinken mir winkend auf
meinen Balkon. Ihre Reise ist fast beendet.
Jetzt harren sie ihrer Metamorphose...
Freitag, 13. 01. 2012
Bedeckter Himmel, blaue Streifen und rosa gefärbte Wolken spenden Ahnung und Hoffnung. Vielleicht wird es wieder so ein
schöner Tag. Meine zwei Krähen schaukeln
sich im Wind des Tages, unbeirrt. Ich hatte
kürzlich eine BESCHWERDE - meine Krähen
würden andere Vögel 'töten' - ICH SOLLE DAS
DOCH NICHT VERGESSEN. - JA; die Natur ist
auch grausam. Ich weiß das. Aber das gehört zum Kreislauf der Natur - fressen und gefres-sen werden. So schlimm es klingt, das ist immer noch der natürlichste Weg. Inzwischen
hat sich die Bewölkungsmasse ganz verzogen.
Der Himmel strahlt im schönsten Blau. Eine Krähe sitzt immer noch leicht schwankend
im oberen Geäst der Birke. Der Wind hat die
Regie übernommen - Krähe und Birke, Vogel und Baum, Fauna und Flora gehorchen...
Donnerstag, 12.01. 2012
...die Weiße Scheibe hängt hoch am blauen Himmelszelt des Morgens vom 12. Januar 2012... Kein Wölkchen trübt den Blick ins Weltenall, golden liegen die unendlichen Sonnen auf den Flügeln meiner beiden Krähen, die nebeneinander als schwarze Punkte im birkigen Gerüst den Kontrapunkt bewirken... Was für ein schöner Morgen. Stille rundherum. Langsamkeit rundet ab, scheinbar. Die Uhr tickt lautlos trotzdem im gleichen Rhythmus vom Werden und Vergehen. Es scheint als hätte die Nacht mit Freuden den Tag gerufen.
Im Radio singt Quasthoff zum Abschied - welch ein Kontrastprogramm und doch so stimmig schön.
Mittwoch, 11.01.2012 Frühling strahlt dank der Sonne Kraft, hell und leuchtender und wärmer als gedacht. Im Radio von heute früh kein Wort über eine Änderung der Wetterverhältnisse. Naja, jeder Tag ohne
Schnee ist ein Gewinn für den Rollstuhl-fahrer in mir - aber ein Verlust für die nördliche Halbkugel - und die trage ich auch. Am Freitag, 20.01.2912 kommt die ''Gegenwart'' zu Besuch nach München. Prof. Dr. Günter Kehrer, Tübingen, Relegionssoziologe (emer.), wird an der Münchner Uni zum Vortrag auflaufen, ab 19.00h im LMU-HAUPTGEBÄUDE, Raum A 120: Professor Kehrer ist Mitglied im
Beirat des IBKA und der Giordano-Bruno-Stiftung. ALSO; NIX WIE HIN...über Giordano Bruno habe ich zufällig vor ein paar Tagen hier referiert
Dienstag, 10.01.2012
an der Universität in Frankfurt wird im Frühjahr 1960 Ingeborg Bachman die ersten
Poetic - Lesungen besuchen, im Frühjahr
1968 schreibt sie ihr letztes Gedicht, um sich dann ganz der Prosa zuzuwenden.IHR TOD SOLLTE EIN GRAUSAMER WERDEN. Sie
verbrennt im eigenen Bett - IB wird zwar
noch in ein Krankenhaus eingeliefert... verstirbt dort im September 1973 - Rom war die finale Station der Ingeborg Bach-mann. Ermittlungen wegen Mordverdacht wurden von den römischen Behörden schnell wieder eingestellt. Welch ein Leben, was für ein Sterben!
Samstag, 07. 01.2012
Grau-beiger Himmel, flotter Wind, keine Krähen zu sehen. Schneeflocken wirbeln von Winden getrieben. Meine Birken schau-keln sich im Rhythmus - also an der Wetter-front keine großartige Änderung. Es ist schön, das Spiel der Schneeflocken zu ver-
folgen. Apropos - keine Krähen - vor knapp einem Jahr schrieb ich das nun fol-
gende Gedicht:
Keine Krähen…
Keine Krähen zu sehen,
der Himmel im beigen Grau
Birken, aufrecht sie stehen
Hoch oben winkt sanftes Blau
Noch einmal der Sonne Schein
das Versprechen von Wärme
dazu Glück in deinem Sein -
Benn …und ‚seine Gedärme‘
Verlassen nie meinen Sinn
im Gedächtnis gespeichert
bleiben sie auf Abruf drin -
Gottfried hat mich bereichert
Rother, mein Lehrer so hieß
ein Denkmal möcht ich bauen
für ihn, der mich doch so stieß-
der Poesie zu vertrauen...
Peter Rubin, Dichter dran
12.02.2011 Copyright by PRDd
Freitag, 06. 01. 2012 Eine Krähe schaukelt sich trunken in immer noch heftig wehen-den Winden. Die Birke schwankt wohl mit Genuß, so scheint es mir, hin und her in scheinbar gleichen Rhythmen. Die Krähe,
die locker mitschwingt, genießt wohl die-
sen Takt. Die Musik des Windes fordert zum Tanz - und Baum , Ast und Krähe zollen Tribut: Die Natur im Einklang mit sich selbst. Ein schönes Schauspiel. Ein Ereignis, das zu verfolgen süchtig macht.
Das fördert die Konzentration, diese wie-derum die Kontemplation - also Dank an ein kleines Schauspiel der Natur. Man muß es nur wahrnehmen wollen und können. Ich trinke die Zeit in langsameren Schlücken.
So läßt sie sich besser verdauen. PRdd
Donnerstag, 05. 01. 2012
Das wars...Viel gesprochen, wenig gesagt.
Für mich ein enttäuschender Auftritt eines
''Glücksritters'', der immer noch versucht, sich durch 'RAUSREDEN', rein zu waschen.
Vetternwirtschaft auf höchster Ebene. So
einfach ist das. Wasch mir den Pelz, ich mach dich nass. Oder was? Nur, wie solls denn weitergehen? Mit unserer ''Bananen- Republik ? Da schmort ein Gauck, ein ''Philosoph" in meinen Augen, in Warte-position...und könnte doch der Republik, dem Land der Dichter und Denker, das geben, was es braucht: Geist an der Spitze,
Kultur im Denken & Handeln. FORMAT.
Peter Rubin, Dichter dran
Mittwoch, 04.01.2012
Zuspitzung allenthalben. Unser aller Vorbild schweigt. Es ist schon eine merk- würdige Art und Weise, sich zu äußern. "Beredtes Schweigen" ist eine tödliche Sprache. Und dann der Regen. Meine
Balkontüre wieder von oben bis unten mit Tropfen besetzt. Sie träumten davon, als Schneeflocke auf die Erde zu gleiten.
Jetzt verharren sie in einer Art Schock-starre an meiner Fensterscheibe. Tja, man kann es sich nicht immer aussuchen. Das
Schicksal hält manchmal seltsame Wege bereit. ZUWEILEN zumindest - oder so... Immerhin befinden wir uns ja mitten im Winter.-
Montag, 02.01.2012
Trübes Wetter, warmisch, das Neue Jahr fängt ja gut an. Den ironischen Unterton
müssen Sie mitlesen. Denn normal ist das ja
wohl nicht. Milde Temperaturen im bis jetzt fast schneefreien Winter 2011/2012.
Obwohl für mich im Rollstuhl gibt es da nichts zu meckern. Schneefrei ist ein schönes Wort. Klingt wie Musik in meinen Ohren. Schubert gab mir schon in der frühen Früh die Ehre. Und dann ging es ab ins Bad. Rasieren mit Pinsel und Seife. Ich liebe das. Das ist ein Ritual. Tut gut.
Sonntag, 01.01.2012
Allen meinen Lesern wünsche ich ein überaus erfolgreiches & gesundes
2012 das Schöne daran ist, dass ich diesen Wunsch erweitern kann. Was ich hiermit tue. Meine Wünsche gelten
für ALLE Menschen, die guten Willens sind.
Und ausdrücklich beziehe ich die mit ein, die es nicht sind. Dabei ist Hoffnung auf Einsicht die treibende Kraft. Ich bin für
eine bessere schulische Ausbildung auf allen Ebenen. Ich wünsche uns einen Präsidenten, der nicht verschweigt und mit einem besseren Verständnis zur Wahrheit
ausgerüstet ist. Und möge Horst Seehofer
zur Einsicht kommen und die Finger von
KT zu Guttenberg lassen. Oder ihm eine längere Schon-Einsichtsfrist gewähren.
Samstag, 31.12.2011
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Freitag, 30.12. 2011
Es ist 4.ooh früh. Die Nacht liegt noch in ihrem Bette. Die Sterne haben sich zurück- gezogen. Das Schwarz der Nacht strahlt umso heller. Hin und wieder peitscht der Wind die trübe Stimmung an. Mein Kaffee-duft zieht erste Spuren durchs Zimmer. Es duftet nach früheren Zeiten. Mit dem Duft des Kaffees tauchen Erinnerungen an die Kindheit auf. Ich sehe die Oma Lene leib-haftig vor mir. Mit ihrem geblümten Kleid,
die Schürze hälftig umgelegt. Wacher, gütiger Blick, ein Lächeln in den Augen.
Schön wars. Es gab wenig zu Lachen in den Tagen kurz nach Kriegsende in Deutsch-land. Aber wir Kinder hatten Freude, einen großen Garten und viele Freunde zum Spielen. Und wir Kinder hatten die Oma.
Einen Opa gab es leider nicht mehr. Opa Emil, aber jetzt beim Schreiben taucht Unsicherheit auf - ich kann mich nicht an ihn erinnern...Schade, dass man die ersten Jahre als Kind nicht mehr im Kopf hat. Ich
zumindest habe da nur Umrisse....
Mittwoch, 28. 12. 2011
Neblige Aussichten heute früh. Trauer-weidig schimmern meine Birken herüber.
14 schwarze Punkte grüßen von der Nachbarbirke - können das denn Krähen sein? Das wäre neu für mich. Soo viele auf
einen Schlag? Das Glück dauerte nur ein paar Minuten - auf einen Schlag waren sie alle weg. Gestern war ein sonniger Tag. Vom Morgen bis zum Abend praktisch nur Sonne bei beblautem Himmel. Ein schöner
Tag. Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Für
einen Moment scheint die Welt den Atem anzuhalten - zwischen den Jahren
dreht sich die Welt langsamer? Oder trügt der Schein nur?
Dienstag, 27.12.2011
Ein frühlingshafter Ausblick in den Tag.
Der Himmel im reinsten azurblau. Kein
Wölkchen trügt den Blick. Auch meine
Krähen sitzen in ihrer Birke, die frühe
Sonne
aufnehmend. Ich sehe, wie sie sich putzt.
Die Morgenwäsche. Mal hebt sich der linke
Flügel, mal der rechte. Sie sitzt mit dem
Rücken zu mir. So kann ich die Bewegungen
des Kopfes nachvollziehen. Gedanklich
fliege ich zu ihr rüber. Jetzt sitzt sie schon
eine gute halbe Stunde immer am gleichen
Platz. Ich finde das sehr erstaunlich. Erstaun-
lich auch die Schaffe mit dem Winter -
was ist los mit dir? Wo steckst du?
Montag, 26.12.2011
Milde 6 Grad, graue Wolkendecke
mit auflösendem Geschmack, hoch-
fliegende Schwalben, kreisend über
ein Hochhaus oder sind es Tauben?
Weihnachten 2011 zeigt sich von der
milderen Seite. Ich bin froh über die
Tage ohne Frost und Schnee, da tut
das Rollen nicht gar so weh...Und jetzt
komm ich zu meinem Spruch des Tages:
„Schreiben ist das ‚Koten‘ des Gehirns. Poesie
hat dabei einen besonderen Duft.“ Peter Rubin
zu Weihnachten 2011. Die Melange aus Speisen
ähnelt in vielen Bereichen der Melange aus
Denken. Peter Rubin, Dichter dran
Sonntag, 25.12.2011
Giordano Bruno starb auf dem
Scheiterhaufen der römisch-katholischen
Kirche einen grausamen Tod. Er wurde
verbrannt, weil er seine Meinung nicht
ändern wollte. Der Klerus war unnach-
sichtig. An einem Freitag, dem 17. Februar
des Jahres 1600 wurde Giordano Bruno
-als Ketzer-
öffentlich verbrannt. Die Kirche hat sich
damit schuldig gemacht. Das wirft Fragen
auf, die doch irgendwann auch mal öffent-
lich beantwortet werden sollten, müßten...
Sowieso ist die Macht der 'Kirchen' und
'Tempel' in meinen Augen zu groß, immer
noch. Diese unheilige Verknüpfung von
Macht und Kirche muß ein Ende haben.
Freitag, 23.12. 2011
kurz vor den Fest- oder Feiertagen- ein
neues, kurzes Gedicht von mir...
Ich möcht die Zeit umarmen,
sagen, daß ich sie Liebe...
ich möcht die Zeit umgarnen,
sagen, daß sie bitte langsamer
eilen möcht...
Die Zeit lächelt zurück und sagt,
ja, sie flüstert mit dem Wind:
Carpe diem...mein liebes Kind...
Ich wünsche Dir eine frohe ZEIT!
Denn -eigentlich- ist jeder Tag,
den Du erlebst, ein Festtag!
Peter Rubin, Dichter dran
COPYRIGHT 2011
Donnerstag, 22. 12. 2011
Aus dem Koma heraus entstand eines
meiner ersten Gedichte, DAS dann nach
dem UnfaLL zu Papier kam.
Seele eincremen
Du, ich creme dir die Seele ein.
Traumrosanelkenrotgetönt
Heiterorangegelbgesprenkelt
Sehnsuchtshellviolettgestrichelt
Liebelichtgrünrotpunktiert
Und
Güldenherzgoldfrohgerahmt
Du, ich creme dir die Seele ein.
PR.
Copyright by Peter Rubin 1993
Alle Rechte bei Peter Rubin
Mittwoch, 21.12.2011
Koma, das ist der Vorhof zum Tod -
für viele Menschen gibt es kein Zurück
mehr. Sie verbleiben in ihrer eigenen
Welt. Es ist die schwerste Form einer
quantitativen Bewußtseinsstörung und
bedeutet nichts anderes als-: TIEFER
SCHLAF. Dank Wikipedia und im Spiegel
leicht nachzu-lesen. "Aus dieser Sicht
ist ein Koma kein passiver Zustand,
sondern eine aktive, bis auf tiefste
Bewusstseinsebenen zurückgenommene,
extreme Art des Lebens am Rande des
Todes", sagt Kammerer. Er geht wie
eine Reihe von Medizinern davon aus,
dass dieser Zustand eine Schutzfunktion
darstellt, die es ermöglicht, Grenzsitua
tionen zu überstehen. Und hier kommt
meine Deutung, sozusagen als ein
'erfahrener Koma-Reisender':
Das Lebenszeichen eines
"Koma' ners" kommt aus dem tiefsten
Winkel der Seele. Und Sprache, Musik
und Streicheln zählen für mich zu
den einfachen Werkzeugen, um zum
Innersten des Koma'ners zu gelangen.
Und Geduld.
Und immer wieder. Fortsetzung folgt
Dienstag, 20. 12.2011
Heute vor 21 Jahren war es dann
soweit. Abends um 21.13h laut
Polizeibericht bekam ich die Quittung
für eine seit Jahren andauernde, sich
steigernde endlose Raserei - äußerst
unsanft beförderte mich ein Auto-
Unfall in die Welt des Koma's.
Merkwürdig dabei nur, dass ich über
keine Verletzungen am Körper verfügte -
nur mein Kopf, der Schädel - wurde bös
malträtiert. In einem Bericht der Polizei
fand ich Jahre später den lapidaren Hin-
weis: Unfallbeteiligter: Peter Rubin
(inzwischen verstorben) und hand-
schriftlich darüber vermerkt:
(trifft nicht zu) WIE wahr war das denn?
Es ist wahr. Heute lebe ich ein Leben
abseits vom Trubel. In der Stille wachsen
meine Gedichte. In der Ruhe liegt die Kraft,
die Genugtuung und die Beute. Der
Wohnplatz in "Apatutüsien" liegt etwas
abseits, bietet aber einen schönen Blick.
prdd
Sonntag, 18. 12. 2011
Macadamia-Nüsse mit Honig geröstet
und Gesalzen - welch eine Geschmacksexplo-
sionskraft - der Gaumen jubelt und der
Geschmacksverstand fragt nach mehr und
mehr. Das ist auch das Übel - man kann
nicht aufhören. Und wenn man dann unter
Google sucht, ist nur Gutes über diese
"Nuß" zu erfahren.
Samstag, 17.12.2011
5.35h in der Früh. Stockdunkel noch.
Der Flüsterasphalt zeigt immer noch
Wirkung. Kaum ein Geräusch. Selbst
die Vögel schweigen. Von meinen
Krähen eh keine Spur. Stille macht
sich hörbar. Welch ein Genuß. Ich
war gerade auf meiner Außen-
station, dem Balkon. Der Sturm
hat sich beruhigt. Nur in Schüben
macht er sich be-
merkbar. Dann rüttelt er mit
Macht und Kraft am 'windigen'
Balkondach, das unter Stöhnen
Antwort gibt. Ja, bei mir können
Häuserwände reden. Allerdings
hatte die Hausverwaltung schon
einmal vor Jahren diese Geräuschquelle
(über den Haus-meister) den Mund
gestopft. Aber die Natur ist halt
stärker. Der Wind, diese ständige
Zurrerei am vom Menschen 'Gemachtes',
gewinnt. Wind gewinnt. -In einem
alten Rechner muß noch ein Gedicht
schlummern mit der Zeile.... Wind gewinnt...
Freitag, 16.12.2011
Das Land hat die Dunkelheit umarmt.
Kein Stern in Sichtweite. Wolken,
scheinbar in schwarz. Regenwolken
hängen tief. Ein Sturmtief ist angekündigt-
Orkanartig. Ist auch ein tolles Wort.
Orkan und artig? Aber, was solls. So lange
kein Schnee liegt
ist das für'n Rollstuhl allemal akzeptabel.
Gestern war schon mal 'Weihnachten' für
mich. Ich durfte, konnte mir ein Weihnacht
sgeschenk aussuchen. Dabei passierte es.
In der Fußgängerzone Münchens erlitt
mein Rollstuhl einen ''Bein''bruch -
die Fußraste
'raste' beim 'Geschobenwerden' in eine
kleine Unebenheit und wurde zweigeteilt.
Ein Weiterrollen nur schwerlich möglich.
Hoffnung, dass das schnell behoben
werden kann keimt auf... nach Telefonat
mit der Rollstuhlfirma, die sich heute
um eine Reperatur bemühen wird...
Dienstag, 13. 12. 2011
Es gibt sie noch, diese kleinen Freude
bringenden Momente, die das Leben
so bietet. Wenn etwas Überraschendes
passiert, etwas, über das man sich freut.
Die Bach-Stiftung in der Schweiz hatte
mir ein Poster zukommen lassen, das ich
tags zuvor bestellt hatte. Die plakative
Anordnung aller Bach-Kantaten, die
von der J.S. Bach-Stiftung bisher einge-
spielt worden sind. Fabian Walser,
für diese Grafik verantwortlich, schuf ein
kleines Meisterwerk. 'Bach in Worten'
dargestellt. Musikalisch zu erleben in
Trogen, einem Appenzeller Dorf.
Weitere Information gibts von der
Montag,12.12.2011
Heute möchte ich über ein
Geschäft reden, welches mich
immer wieder beglückt. Meistens
zumindest, so auch heute morgen
wieder. Es ist eine große Freude,
den Tag in der Regel mit einem
'guten Geschäft' zu beginnen.
Ja, ich komme sogar gehobener
Stimmung von den Geschäften zurück.
Glück dabei ist die Tatsache, dass der
Ort der Verrichtung noch eine etwas
ältere Schüssel aufzuwei-sen hat.
Mich in die Lage versetzt, mindestens
meine großen Geschäfte im Nachhinein
zu begutachten. Ja, ich bin richtiggehend
stolz auf meine ''Fabrikanla-gen'', die nun
schon seit langen Jahren ihren Dienst
verrichten. Eine Chemie-
Fabrik aller erster Güte. Tag und Nacht
im Betrieb und für Menschen ohne Bewe-
gungs-Möglichkeiten geradezu überlebens-
wichtig. Wer Gehen kann, verdaut besser.
Gehen hält Hirn, Leib und Seele
auf Trab!
Diese 'Conclusio' ist für mich erlebte
''Errollung'' - ich bin seit nunmehr
fast 21 Jahren vom normalen
Geh-und Stehverkehr abgeschnitten.
Bald feiere ich den 21 Jahrestag
meines Himmelfahrtkommandos -
kein Grund zur großen Feierei -
eher Ansporn und Antrieb. Mein
Traum vom ''wieder Golfzuspielen''
lebt ja noch immer. Also, wer gute
''Geschäfte'' macht, egal ob Groß oder
Klein, der sei froh und glücklich.
Das ist die Basis des Wohlbefindens...
prdd
Sonntag, 11.12.2011
Gestern war ich ja noch kurz auf
dem Schwabinger Weihnacht s-
markt, der eingezwängt die Münchner
Freiheit beherrscht. Emsiges Treiben
und Trinken und Stehen und Speisen
zwischen den Buden und Ständen.
Ein Stand beher-bergt eine Kunst
ausstellung - als Zelt getarnt.
Darin großformatige Bilder und
kleinformatig Gedrucktes. Mit "Charlie
und die Isar"- ein Heftchen mit
Zeichnungen von Eunice Eileen Huf
und Texten dazu von Peter Huf.
Kleine Bilder, der Hund schaut den
Vögeln nach oder Charlie will in
die Isar - Servus Isar, bis Morgen...
ein Paar Striche und vier Worte -
eine kleine Kom-position. Oder -
Ach , diese Krähen - wunderbare
Eindrücke minimalistisch ins Bild
gesetzt. Meine Krähen auf meinen
Birken warten eigentlich nur auf
ihren liebevollen Strich...Und das
Gespräch mit Peter Huf auf eine
Fortsetzung. Es sind diese kleinen
Momente, die das Leben so
interessant und vielfältig machen.
prdd
Samstag, 10.12.2011 Haben Sie heute
schon geguttenberged? DIE NEUESTEN
WORTSCHÖPFUNGEN WURDEN GERADE
serviert. 194 Staaten können
sich nicht einigen - WKK kurz vor dem
Scheitern. Dann gute Nacht Welt.
Du blauer Planet gehst schweren
Zeiten entgegen.
Freitag, 09. 12.2011
Weltklimakonferenzvor dem Scheitern.
USA und Rußland verweigern sich, China
hält sich zurück, Indien, dieser noch un-
wache Gigant steht an der Schwelle.
Europa hat wenig zu sagen, auch hier
ist die Eigensucht am Ruder. -
Also, die Welt an der Schwelle zum
Selbst- mord. Ohnmacht, Gier, Egoismus -
diese drei verwalten das Vermögen von
Mutter Erde. In Durban, Umshlanga Rocks
läßt grüßen, versuchen die 'Familienmit-
glieder' nun schon seit Monaten, die
Zukunft der Welt
zu regeln, in den Griff zu bekommen.
Derweil herrscht in Europa 'Unvernunft' -
DIE EUROPÄISCHE IDEE VERLIERT! Dabei
hat nur ein geeintes Europa eine Chance.
Diese hübsche Frau, Europa, hat im Kon-
zert der Welt immer weniger zu sagen.
Aber, nur ein VEREINTES EUROPA, die
Vereinigten Staaten von Europa, haben
eine Chance im Konzert der Großen.
Siehe auch dazu meine Schrift von 2008
über das Glück. Die "Vereinigten Staaten
von Europa", die VSE, muß bald das Licht
der Welt erblicken. Englisch, Französisch,
Italienisch, Spanisch, Deutsch werden
zu einer Sprachform verwoben. Und von
ganz weit weg gesehen bist du in erster
Linie Europäer, dann Deutscher und erst
dann Bayer, Niedersachse oder Franzose,
Belgier oder was auch immer. Eher bist
du ein Münchner, wenn Du dort lebst
oder weil du dort lebst...Fichte lässt
grüßen. Wir sind Kinder Europas - lasst
uns doch diesen Weg vertiefen, im Sinne
von Konrad Adenauer, Mitterand oder wie
sie alle hießen... Peter Rubin, Dichter dran
DONNERSTAG; 08.12.2011
... und Sonne und blauer Himmel soweit
das Auge reicht. Von meinen Krähen noch
keine Spur. Die Birken schwanken wild,
glatzköpfig. Wie eine Strichzeichnung
heben sie sich vom Blau des Himmels ab.
Die letzten Blätter haben das Weite gesucht.
Die Kahlheit hat sich vollendet. Der Tod?
Der Tod ist kahl. Alles Leben scheint erloschen.
Für einen Baum ist das nichts anderes als ein
tiefer Schlaf. Der Frühling grünt.
Samstag, 03. 12. 2011
Sonne setzt sich langsam durch -
meine Krähen sind unterwegs - wie
auch ich. Jetzt. Und - gestern Abend
hingen Regen-
Tropfen am Fenster, besser gesagt,
sie klebten, sie hielten sich fest.
Und, ich konnte sie zählen. Parteitag
der 'Piraten' hat begon-nen - in was für
einer Welt leben wir denn?
Jetzt brauchts schon Piraten,
um uns zu retten? Früher haben
die Piraten geraubt und gemordet.
Kein Schiff war zu klein, keine Beute
zu gering. Und jetzt schlagen sie
zurück. Erbeuten auf dem Umweg zur
legalen Macht. Piraterie der Moderne.
Na, wenn's denn was hülfe.
Auch ein Pirat ist in erster Linie
ein Mensch. Aber auch ein PIRAT
trägt das Gen -GIER- in sich. Wie
auch ein Christdemokrat, ein Sozialist
oder ein Freidemokrat. Letztlich setzt
sich die Gier immer durch. Besonders in
Verbin-dung mit dem Element Macht,
kennt die Gier keine Grenzen. Besonders
zu betrachten bei den Herren Abgehörnten,
sorry, Abgeordneten unserer Parlamente.
Hier verfügen wir ja schon von Haus aus
über eine vergrößerte Auswahl durch
unsere Länderparlamente. Und der
Hinweis auf unsere braune Vergangenheit
erschlägt jedwedes Argument von Haus
aus. Allein aus Kostengesichtspunkten
sollte eine Ver-schlankung unserer
Parlamente, unseres Parlamentswesens,
mit sofortiger Wirkung in Betracht
gezogen werden. Schlanker sein heißt
ja AUCH AGILER ZU SEIN.
Freitag, 02. 12. 2011
sanft senkt der Tag sein Antlitz und
öffnet seine blauen Augen und schaut
so milde in die Runde...von Trauer
keine Spur, wieder
wird er keine Tränen vergießen.
Gesenkten Hauptes stehen meine
Birken, Blätter hän-gen saftlos wedelnd
im Wind. Es ist so, als wünkten sie mir zu.
Diese Wortschöpfung gefällt mir. Wünken,
wünkte, gewünkt ...
na, wenn das nichts ist. Ich wünke dem
Leser ein herzliches BIBI rüber...pr/DD
Donnerstag, 01.12.2011
Altert die Gesellschaft? Ja, und zwar
schneller und umfassender als ihr lieb
sein könnte. Halt - das trifft nur so
umfassend auf den KERN-EUROPÄISCHEN
Raum zu. Die anderen Bereiche dieser
Welt sind immer noch mit einem immensen
Wachstum beschäftigt. Indien zum Beispiel,
Afrika und der Nahe Osten. Interessant auch,
die 'Alten' WERDEN IMMER JÜNGER. Ich, mit
meinen fast 70 Jahren, komme mir vor wie 50,
manchmal, oder wie 40... Das verdanke ich
auch meiner geistigen Aufgeschlosen-
heit , die durch den vor 21 Jahren 'erwor-
benen' Rollstuhl einen wichtigen Ausgleich
zur mangelnden körperlichen Aktivität dar-
stellt. Da ich nicht Laufen, immer noch kein
Gleichgewicht halten kann, muß ich
vermehrt Vermeidungsstrategien einset-
zen - was die Nahrungs-Aufnahme betrifft.
Das von mir propagierte Neinsagen fällt
mir hier besonders schwer. Und, Kalorien
lauern überall...pr/dd, 1.12.11
Mittwoch, 30. 11. 2011
Das Jahr neigt sich dem Ende zu.
Laub be-deckt häufchenweise bunt
den Boden. Wind sorgt für Laubberge,
treibt einzelne Blätter
vor sich her. Eigenartig,
eine Birke steht noch voll
im gelbgefärbten Kleid. Die
Nachbarbirke erscheint völlig nackt.
Die Natur steht Kopf. Seit Wochen
hat es nicht geregnet. Das ist wie
Liebesentzug. Und nicht typisch
für diesen Teil von Mutter Erde.
Dienstag, 29.11.2011
Auch heute wieder die totale Bläue -
bis zum Firmament, soweit das Auge
reicht - reinstes Azurblau;
KEIN WÖLKCHEN VERSUCHT,
am Himmelszelt Fuß zu fassen.
Meine zwei Krähen sitzen in ihrer
Birke. Sie träumen, so scheint es.
Vielleicht träumen sie vom Regen
und vom sich zu regen? Sie
sitzen seit Stunden am gleichen Ort.
Im Team intim?
Montag, 28. 11. 2011
UND SCHON wieder einen neue Woche,
ein neuer Tag. Die Zeit als rasender Zug
durchs Leben. Die Erde unser aller
Naturbühne. Das Klima sozusagen
als Schauspieler in einer Hauptrolle.
In der Hauptrolle, der Mensch -
wenn er nicht handelt, degradiert
er sich zum Statisten. Zum Beobachter
seines eigenen Untergangs sozusagen.
Er kann es ja heute schon messen.
Und Überraschung, er wird von seinen
eigenen Voraussagen noch eingeholt,
ja überholt. Und Mensch tut immer
noch so, als sei alles in Ordnung.
Im schönen Durban, Südafrika, Ferien-
station meiner jüngeren Jahre,
sitzen sie ab heute und beraten
über ein neues Klima-Abkommen.
Und tun so, als wenn sie noch was
ändern könnten. Als wenn sie Einfluß
hätten auf Sonne, Wind, Wolken, Regen...
oder gar den Anstieg der Meereshöhe,
der schon jetzt ganze Inselgruppen
verschwinden läßt. SOGAR UNSERE
ANNA muß bald dran glauben...
Sonntagnachmitag, 27.11. 2011
der Himmel leuchtet im schönsten
Blau, die Sonne strahlt im schönsten
Gelb,
der Frühling ruft schon aus der Nähe -
Milde waltet allent-halben - welch ein
Wetter? Klima-Wandel, bist du das schon?
Es ist so schön, zu schön um wirklich zu sein.
Aber es ist die Wirklich - keit. Ich werde auch
gleich eine Runde drehen.
Werde den ElektroRolli anschmei-
ßen und zum Kaffeetrinken entschwinden.
Werde mir die Sonne auf den Pelz scheinen lassen.
Werde meinen Gedanken dem Äther widmen und
eintauchen in die Schöne Welt der Lüfte und Düfte.
Vielleicht auch später
dann noch den Ball rollen sehen - wenn ich
schon selbst nicht spielen kann...
Samstag, 26.11.2011
Weiter zu meinem Beitrag vom Freitag
hatte ich noch einen Aspekt ausgelassen.
Das Sterben der Gefühle. Dieser unendlich
schleichende Prozess einer endgültigen
Abnabelung? Dieser scheinbar nicht zu
stoppende Vorgang hinterläßt zwiespältige
Gefühle bei dem Einen. Und triumphale bei
dem Anderen, vielleicht. Und, dieser Prozess
scheint unaufhaltsam. Wie eine Dampflok hält
und stampft er durch die Natur der Gefühle.
Hat dieser Prozess einmal begonnen, nimmt er noch an Fahrt auf. Es ist wie Winter, der seine Regent-schaft übernommen hat - ohne Aussicht auf
einen wärmenden Frühling. Eine bittere Er-
kenntnis, die aber eine geheime Süße ent-
hält. Die Süße des Neuen, die jedem Ab-schied innewohnt. Nach der Zeit der Ent-täuschungen - die Zeit der Entdeckungen?
PRdd
Freitag, 25.11. 2011
Nachzudenken über Tod und Vergänglich-keit, einer Verdrängung entgegen zu arbei-
ten ist eigentlich immer angesagt. Der Tod,
der wahre Herrscher über die Dinge des Leben, läßt sich nicht verdrängen. Er erst ist die Würze des Lebens. Sterben ist immer angesagt. Jeder Tag stirbt, jedes Jahr stirbt, jeder Baum stirbt, jeder Mensch stirbt. Das wissend, ist es doch angesagt, sich mit dem eigenen Sterben zu befassen. Seit meinen Begegnungen mit dem Gevatter bin ich gewissermassen geläutert. Ich rede mit ihm. Habe ihn mir sozusagen zum Freund erkoren. Bis jetzt fahr ich damit hervorragend, das läßt mich die Kehrseite des Lebens gelassener sehen.
PR
Donnerstag, 24. 11. 2011
"Terra Inkognita" ist der Titel eines Gedichtbandes, der mir letzten Sonntag ''zuflog'' und seit dem in seinen Bann zieht.
Das Buch, erschienen im Georg von Toyberg Verlag, München ist eigentlich eine einzige Liebeserklärung ans Leben.
Helmfried Protsch, der Verfasser und Urheber dieser Texte, verweist auf Rainer Maria Rilke und dessen Duineser Elegien und bezieht Liselotte Baertz als seine große Lehrmeisterin mit ein. Bemerkens-werte Gedanken, die eine tiefe Nähe zu meinem Denken und Fühlen aufweisen.
Ich lese Sätze, die von mir gedacht und geschrieben sein könnten. Die 'meinem Sein' im Angesicht dieser Erde, unser Aller Erde, sehr entsprechen. Sein 'Baum des Lebens' AUF SEITE 105 ist so ein Beispiel, das mich an meine ''Ode an den Baum'' sehr fragmental erinnert. Und auch erschauern läßt. Solche Nähe! prDd
Dienstag, 22.11. 2011
Ja, auch heute erscheint der Tag wieder in seinem blauen Gewandt. Bis an den Hori-zont, soweit mein Auge reicht. Alles im tiefen Blau des Alls. Einer Tiefe, die man erleben kann in den Augen der Menschen.
Diese Unergründlichkeit des Seins, des Lebens, des Daseins. Schau mir in die Au-gen, siehe ich bin Du, siehe ich bin da. Im Radio wird über Heinrich von Kleist gesprochen. Beginn der Aufklärung, die gerade so voran kommt. Auch heute fühle ich mich in einer Phase der Aufklärung - rund 200 Jahre nach der 1. Aufklärung sind
wir meines Erachtens nach in einer 2. Aufklärungsphase - wie Kleist damals die Änderungen wohl empfunden haben mag?
Die Umbrüche, Ägypten, China, Tunesien finden gerade statt. Jetzt. In der Gegen-wart. Umwälzungen historischer Dimen-sion. Wir sind Zeitzeugen. Welch ein ge-
schichtliches Ereignis.Bewußtseinsmachung ist angesagt. Innehalten. Den Moment wahrnehmen. Zwischen Traum und Wirklich
-keit lebend! Da kreuzt Benn auf mit dem 'gezeichneten Ich' - mein Gehirn schafft diese Schaltung in Sekunden Bruchteilen...
1820 Aufführung des Lustspiels - Der zerbrochene Krug - von Heinrich von Kleist - in Hamburg...damals ein großer Erfolg... prgg
Montag, 21.11. 2011
Herbst lässt seine blauen Bänder sanft we-hen. Blaublau nickt der Himmel bis zum Firmament. Eigentlich müßte ich bei meiner Gymnastik sein. Aber der 'öftere' Gang zur Toilette macht mir einen Strich durch die Termine vom Montagmorgen. Ich hatte mir zum Wochenende einen Sauer-kraut -Topf zubereitet. Mit durchschlagen- dem Erfolg. Aber - es tut auch gut, sich mal so richtg zu entleeren. Was mich dabei ver- wundert, ich hatte nie das Gefühl des 'Sich -Schlechtfühlens'. Also, öfter mal Sauer-kraut auf den Tisch und du fühlst dich wie- der frisch. Frei nach der feinen Melodie des guten Verdauens. Schmackhaftes Essen ist die Poesie der Küche, des Kochens. Ein guter Koch ist der Poet der Speisen. Es heißt ja nicht umsonst - das Essen war wie ein Gedicht...IN DIESEM SINN...prdd
Sonntag, 20.11. 2011
JA, ich mache mir Gedanken um die ''Gerechtigkeiten'' dieser Welt. Da kommt mir die Diskussion zwischen Precht und Fehr gerade recht. Sie zeigt auch, dass ich nicht der Einzige bin, der sich diesem Thema widmet. Der Ankündigung im 3sat entnehme ich die folgenden Zeilen: '''Der Wirtschaftsprofessor Ernst Fehr arbeitet eng mit der Hirnforschung zusammen. Gerne provoziert Fehr die Philosophinnen und Philosophen mit der Aussage: "Die Ökonomie ist die Königsdisziplin der Sozialwissenschaften." Das lässt der Philosoph Richard David Precht nicht auf sich sitzen. Die Philosophie befasse sich schließlich seit Jahrhunderten mit Fragen der Fairness und Gerechtigkeit und übe sich seit langem in der Kunst, den menschlichen Egoismus zu überwinden. Hat das alte Wissen der Philosophie wirklich ausgedient? Jein, das ist das klare Fazit, das ich aus der Diskussion der Beiden ziehen kann. ''Die Liebe zur Weisheit'' lässt sich nicht aufhalten. Sie zeitigt aber auch keine klaren Ergebnisse. Da ist die P. EIN-FACH ÜBERFORDET. Aber, sich Gedanken zu machen, sich mit den Fragen der Gegen-wart zu beschäftigen, sollte Pflichtfach werden an den Schulen. Und schon in den
ersten Schuljahren Teil des Lehrprogramms sein/werden. PRdd
Samstag, 19.11. 2011
Sonne, blauer Himmel, mildere Luft durchzieht das Land, für novembrige Zeit recht unbekannt. Wenn ich rausschaue, den sonnenscheinigen, frühen Morgen aufsauge, dann wird es klar. Wir befinden uns schon im Umschwung, nicht erst am Anfang, sondern mittendrin in der riesigen Umwälzanlage. Aber zurück zum Hier. Pravu Mazumdar ist ein Erlebnis. Ich konnte ihn leibhaftig erleben in einer Kellergalerie in der berühmten Tengstrasse gestern Abend. Der Titel des Vortrags: ''KOSMOS und Kosmetik zur Metaphysik der Halskette''...heraus kam ein äußerst spannender Vortrag, in dem Pravu sein Buch vorstellte, das 2012 erscheinen wird. Ein Mensch, dessen Augen blitzten, wenn er seinen Folgerungen nachging. Ein leises Lächeln, das in den Augen des Betrachters hängen blieb, beherrschte das interessante Denkgebäude, das Pravu vorstellte. Schon die Anfahrt zur Galerie ist für einen Rollstuhlfahrer eine Reise in ein anderes Universum. Leider platzte ich verspätet in den prall gefüllten Keller-Ausstellungs-raum. Der Vortragende mußte seine Rede unterbrechen, einige Gäste sich umsetzen. So voll war der Raum. Menschen mittleren Alters saßen und lauschten. Große Bilder mit Nackten oder Halbnacktem hingen an den Wänden. Gelbes Licht verbreitete eine angenehme ''Lichtung''. Als ich eintraf, war ''Gott'' oder der Gottesbegriff aus den letzten Jahrhunderten das Thema. Mir dräute es, das war eine hochspannende Versammlung mit Kennern und Interessier-ten. Das Gefühl, im Alten Schwabing zu sein. Die Jahrhunderte zogen an mir vor-über. Ein Hinterhof in der Tengstrasse die Bühne. Und ein Weinhändler mit Weinen aus dem Languedoc als Inspirator. Toll.
Freitag, 18. 11.2011 Sprache ist schon was Wunderbares. Bereits ein Wort kann mich in den Bann ziehen, eine Zeile meine totale Aufmerksamkeit zum Entfalten bringen. Universum ist so ein Wort, oder Baum. ... in den 'Benn' ziehen: Ja, Gottfried Benn mit seiner Lyrik zog mich schon früh an. Achte das Wort, das dein Gedanke formt. Werde zum Wortbauer, zum Wortgärtner. Pflege dein Denken, es ist deine Heimat. Hüte deine Sprache, sie ist dein Hort. Pflege dein Nach-Denken, das ist oft schwer. Hilft aber beim Lenken der Dinge oft sehr. Denke schwarz und denke weiß, versuchs mit der Sonne und manchmal mit Schweiß. Humor und Witz sind Brüder, sie dürfen nie fehlen und lass Dir diese nie stehlen...prdd181111
Donnerstag, 17.11.2011
Mein erster Blick heute in der Früh, kurz nach 7.ooh, galt meinen Krähen. Die zwei schwarzen Punkte saßen auf meiner Birke, Gesicht zu mir. Haben Krähen ein Gesicht?
Eigentlich schon, aus der Nähe? Oder was wäre mit der Nase? Augenbrauen? Lippen?
Sprache haben sie. Lächeln? Neulich, als sich eine der Beiden hier bei mir auf dem Balkon versammelt hatte, da schien es mir so, als wenn sie in sich hinein gelächelt hätte. So mit einem kleinen Bedauern im Hinterkopf. Krähen sind intelligente Gleiter der Lüfte. Heute Nacht habe ich sogar geträumt von ihnen. Wir hatten uns unterhalten. Mir war, als spürte ich den Luftzug bei der Landung. Ich war nur nicht sicher wo das war. Ich dachte, ich läge im Schatten einer Birke im hohen Gras. Der Wind strich sanft über die Wiese, übersät mit Pusteblumen. Und Krähen. Jede Krähe hatte 3 oder 4 Pusteblumen im Maul. Ganz genau konnte ich das sehen...JETZT HAT ER MICH ERWISCHT, mein Bruder, der Fritz... das Maul sei eIgentlich ein Schna -bel, meinte er in einer ''Mail'' und wo er Recht hat, hat er Recht...ich glaub jedoch, mich träte ein Gaul, im Traum hab ich s gesehen, es war tatsächlich ein...
17.28
Dienstag, 15.11. 2011
Es liegen doch mehr Dinge in der unsicht-baren Welt - als wir so glauben. Da sind die Gedanken, die wir nicht sehen. Da
'kämpfen' die Gefühle, die wir nicht sehen. Da sind es Gerüche, die wir mit unseren Sinnen wahrnehmen. Die uns zu Handlungen bringen, die wir nicht so einfach erklären können. Da ist der Duft des Samens, den die Damenwelt, beson-ders wenn sie sich auf dem (Ei)-Sprung befindet, wahrnimmt, wahrnehmen kann. Ja, es ist der Duft des Samens, der macht die Frauen stärker. Kaum ahnt sie ihn, schon wird sie ''autärker''. Eine Frau kann ''deinen'' Samen riechen, du kannst dich nicht verkriechen. Es ist der Duft des Samens, der macht die Damenwelt so kirre...Also, die Gerüche beherrschen
uns mehr als wie ahnen oder glauben...
Beschwerden nehme ich gerne entgegen.
Peter Rubin, Dichter dran
Samstag, 12. 11. 2011
Stockfinstere Nacht. Irgendwo brennt schon ein Licht, sonst liegen alle Fenster noch im Dunkeln. Es ist zwar schon 5.03h - die Nacht hat den Morgen aber noch fest im Griff. In der Sommerzeit hätten wir schon hellsten Tag. Dunkelheit ist der Freund des Schlafes. Sie begünstigt auch die Macht des Traumes. Die habe ich gespürt heut Nacht. Mein Apnoe-Gerät ermöglicht mir nun 'tiefe' Tiefschlaf-phasen, in denen ich endlich wieder träumen kann. So auch heute Nacht. Leider kriege ich den Traum nicht mehr richtig zusammen. Ich glaube, er hatte zu tun mit einem Artikel, den ich kürzlich in der SZ las. Vor einigen Wochen wurde dort über die Milchstrasse geschrie-ben, über einen ''Unfall auf der Milchstras-se' berichtet. Dieser Artikel muss es wohl
gewesen sein, der mich zu solchen Träu-men verführte. pr-dd 121111
Donnerstag, 10. 11. 2011
Schon wieder Nebel. Der Jahreszeit entsprechend und Krähen. ''The same procedure as every year'' könnte ich sagen. Und zu den Krähen, sie befinden sich im Kräwinkel, Ort, wo Krähen nisten... literarisch zum ersten Mal erwähnt von Jean Paul (1801). ''Krächzerin'' wurde auch schon verwendet und die Krähenfüße sind ja weitverbreitet - allerdings nicht sonder-lich beliebt bei der Damenwelt. Meine beiden sind aber eher ruhiger Natur. Krähen, vom Hahn zB:, heißt auch, gellende Schreie von sich zu geben. Kram zählt noch dazu...also unser KRAMBUDEN,
dieser romatische Winkel in Wolfenbüttel ist eigentlich ein Ort, an dem Krähen nisteten...meine späte Erkenntnis...und, jetzt wird es spannend für mich, auch der Begriff -Grauhof, winkel- ist ein Ort, an dem Krähen nisten...Sprache ist spannend.
Mittwoch, 09.11.2011
Ich sitze hier und löffel an meiner Nebelsuppe, die den heutigen Morgen fest im Griff hat. Schwach wahrnehmbar sitzen meine Krähen in ihrer Birke. Ich freue mich darüber. Das Leben ist einem ständigen Wechsel unterworfen - aber meine zwei Krähen kümmert das nicht... Neben mir sitzt eine Internette Bekanntschaft aus New York, wo gerade ein Roy Lichtenberg-Gemälde für 31 Millionen US Dollars einen neuen Besitzer gefunden hat. Die Beiden aus Manhattan sind über Facebook sozu-sagen auf Europatripp und jetzt dann auf dem Weg nach Salzburg. Schon spannend, was das Facebooking alles für Gesichter zu-
sammen bringt. Ja, das Leben ist ein Spiel. Ein sehr spannendes noch dazu. Heute wird die Woche geteilt. Die Zeit enteilt. Sie entschwindet im prall gefüllten Raum der Vergangenheit. Sichtbare Zeichen einer Vergangenheit sind nur die Kinder und die Bäume, die Natur selbst. Und die Worte, die geschriebenen...
Dienstag, 08. 11. 2011
Tief liegende Wolken, auch als Nebel bekannt, beherrschen den heutigen frühen Tag. Von Sonne weit und breit keine Spur. Meine Krähen, die zwei treuen Begleiter der letzten Jahre, sitzen nebeneinander auf meiner Birke...als dunklere Punkte wahrnehmbar. Der Nebel, diese Bewußt-seinsstörung der äußeren Wahrnehmung, hat auch was Beruhigendes - kaum Unter-schiede werden sichtbar, alles wird gleich gemacht. Hell und Dunkel, Umrisse und Schattierungen, wie eine Kartoffelsuppe mit allem drin. Die Suppe des Lebens...
Und schmackhaft. Das Würzen macht die Suppe zur Macht. Das Essen überhaupt.
Thymian zum Beispiel. Dieses zarte Gewächs mit den kleinblättrigen Ästchen und dem wunderbaren Duft und einem noch intensiveren Geschmack, der so anregend wirken kann...
Sonntag, 06.11.2011 ... und wieder Sonne bis zum Horizont. 'Golden glänzt der Sonne Band wieder heiß über Stadt und Land...' Aus einem frühen Gedicht von mir - die ersten Zeilen. Aber eigentlich wollte ich ja schreiben über...
Gegenwart und Zukunft sind wie Tochter und Mutter. Bis heute galt, dass zB. die Pubertät die Zeit der Eingewöhnung auf das Erwachsen-sein sei. Nun, das ist es heute auch noch, nur setzt das Ganze früher ein und ist erheblich verkürzt. Damit ergeben sich Veränderungen in der Wahrnehmung der Realitäten, die wir heute noch gar nicht absehen können. Die Auswir-kungen dieser Entwicklungen werden gerade sichtbar und eine gewisse Dauerüberforderung unserer Jugendlichen findet unter unseren Augen statt.Die Begriffe Heimat und Herkunft verlieren hoffentlich mehr und mehr an Bedeutung bzw. erfahren eine Erweiterung in eine größere Dimension. Ich plädiere ja schon seit Jahren dafür, den Begriff Heimat in einer Art Grund-satzdiskussion in Frage zu stellen. Müssen wir nicht, ja sollten wir nicht die neuesten Erkennt-nisse aus Raumfahrt und Technologie endlich auch einfließen lassen in den ‚Heimatbegriff.' Nicht so eng zu sehen, wie in früheren Zeiten, sondern wesentlich breiter angelegt. Auch müssen die veränderten Migrationsbewegungen beachtet werden. Heutzutage ist ja schon jeder dritte(?) Deutsche kein GEBÜRTIGER Deutscher mehr. Und wenn ich meine Vorfahren anschaue, dann habe ich wohl mehr mit den Hugenotten und den Russen gemein - denn dort waren meine Ur-Ahnen angesiedelt. Ob mir das lieb ist oder nicht. Schon in der Schule, in den ersten Klassen sollte im Rahmen der Heimatkunde eine Begriffserweiterung erfolgen. Heute reden wir vom Flug zum Mars. Waren auf dem Mond. Trainieren unsere 'Kosmonauten' in offenen Einrichtungen, gerade ging so eine zwei-monatige Testreise pressewirksam zu Ende.
Also, höchste Zeit für einer verbreiterte Dis-
kussion zum Vertiefen ins Bewußtsein. Gehen wir mit der Zeit, sonst überholen uns die Er-
eignisse. Das Zeitfenster fürs Handeln wird immer enger. Eine neue Aufklärungsdebatte ist angesagt... Peter Rubin, Dichter dran 2011
Samstag, 05.11.2011 es ist ein schöner Morgen. Sonne, Krähen, Winter hängt in der Luft, das Gelb des Laubes leuchtet und fällt leichter, der Erdboden wartet auf seine Nahrung mit offenen Armen. Eine meiner Krähen landet gerade ganz oben auf der Spitze der Birke. Ich hatte das Gefühl, dass sie meine Blicke bemerkt hatte. Sie schaute zu mir rüber, geradeso als ob sie auf mein Lob ob der perfekten Landung warten würde. Und mein -''gut gemacht'''- ließ nicht lange auf sich warten. Ich sah sie kurz lächeln, so, als wenn sie darauf gewartet hätte. Ja, bei Krähen er-
scheint das Lächeln zuerst in den Augen.
Man muß schon genau hinschauen, um das kurzre Aufleuchten der dunklen Punkte zu erkennen. Da, da war es schon wieder. Ich lächelte noch mal, ich konnte gar nicht anders. Es war die Freude, die reine Freu-de, die sich ihren Weg bahnte. Das war Kommunikation der oberen Hirnregionen,
wie ich das geheime Verstehen mit meinen Rabenkrähen bezeichne. Und das erinnerte
mich an meine Katze, die Babalas, die dreifarbige Glückskatze aus meinen afri-kanischen Jahren. Babalas konnte eine ganze TISCHRUNDE unterhalten. Sie beant-wortete Fragen und gab auch Monologe von sich, ungefragt. Dabei spielte sie mit der Klaviatur ihrer Stimmbänder wie ein Profi-Sänger an der Oper. Und, das Grandiose daran, ich verstand jeden Laut. Das scheint sich nun mit meinen Krähen zu wiederholen. Aber davon meer beim näch-sten Mal..Peter Rubin, Dichter dran
Freitag, 04.11.2011 ich kann die Anrufer beruhigen. Das mit Markus Söder von gestern war reine Absicht; NICHT BÖS GEMEINT. Ich möchte die Anrufer beruhi-gen. Es war nur eine PERSIFLAGE, mehr nicht. Da wird der Bock zum Gärtner gemacht, der von dem Tuten und Blasen nicht besonders viel Ahnung hat. Aber das ist der Politik ja wohl egal. Hauptsache der Postenschacher ist einigermassen
abgesichert und geht schnell über die Bühne. Griechenland und kein Ende.
Ein Nachbar hier in "Apatutüsien, selber Grieche, sagt spontan... die ganze Familie Papandreo seien alles ''Gauner, Betrüger, Abzocker''. Ja, es ginge schon so seit Jahren, ach WAS, Jahrzehnten...
Donnerstag, 03.11.2011
Markus Söder wirt Wirtschaftsminister - das
ist die erste Meldung und PAPANDREO narrt
sie alle - die zweite, die ich glaubte, mir erträumt zu haben. Aber, als ich heute mit dem Wachwerden zu tun hatte, wurden aus Träume Wirklichkeiten. "Lass sie doch",
war der erste Kommentar, der durch mei-nen Kopf schoss. Ich begann zu bluten. Das Blut schoß stoßweise aus der offenen Stelle. Begann sich zu verteilen, drank tief in das Bettzeug und verteilte sich auf dem Bettlaken. Es hatte mich tief getroffen. Mein ''Ich'' lief also davon. Ich konnte es nicht aufhalten. Zu mächtig war der Schwall. Was tun? Ich erinnerte mich an meine Kindhait. Da lief mal Blut aus meinem rechten Stiefel. Ich hatte nichts bemerkt. Später dann sahen wir die Bescherung und ich fiel ins Reich des Komas. Ich wurde ohnmächtig. Dann, viel später kam die Erleuchtung während Oma Dora (sehr geliebte weise Frau) und Mutter Magdalene (gute Seele und heimliche Poetin mit Mutterwitz und Schalk in den Augen) das viele Blut aufwischten, das sich inzwischen auf dem Boden der Küche un-seres Hauses angesammelt hatte. Es hatte mich beim Spielen an einer Baustelle in der Nähe erwischt. Bauarbeiter kippten Sand aus einer Lore während ich mich in den Guss des Sandes stellte. Noch dichter dran wäre der halbe Fuß ab, so erwischte die Lore nur den großen Zeh...und während der Sand sich über meine Beine ergoß...
stand ich noch lachend in demselben. Ich
zog eine Blutspur beim Nachhausegehen hinter mir her - Nachbarn mußten mich erst darauf aufmerksam machen...
Mittwoch, 02. 11.2011 Zauberkräfte haben gewirkt und mir meinen Eintrag von heute früh, ganz früh gelöscht...mitten im letzten Satz verschwand der Text und ließ sich nicht einmal kopieren, auf dass ich ihn neu eingeben hätte können. Schade.
Dienstag, 01.11.2011 das ist heute schon der zweite Versuch - und Sonntag und Montag fehlt ganz. Ich bin aber sicher, dass ich etwas 'notiert' habe. Hatte es aber nicht irgendwo gespeichert - habe mich auf das System verlassen. Nun gut, trag es mit Fassung. Es ist trotzdem schade. Weil, ich bekomme es nicht mehr zusammen. Auch heute früh brach mitten im Satz das System zusammen - und der Text war futsch. Dabei war ich wieder hoch erfreut
über das schöne SATZGEFÜGE UND DEN HAUCH VON ROMANTIK, den meine Gedan-ken hervorzauberten. JA, ich will mich mal selbst loben. Es ist nämlich nicht selbstver-ständlich, jeden Tag mit Freude und Elan zu begrüßen und zu LEBEN, wenn man am Rande des Existenenzminimums vegetiert. Seit mit dem Unfall vor nunmehr 21 Jahren auch die Einkommensquellen versiegten, sieht es doch recht düster aus - wären da nicht Menschen, die sich der 'Mitmensch-lichkeit' verschrieben haben. Vor allem einer, der wie Phönix aus der Asche auf-tauchte, und dessen Einsatz auch in anderen Erdteilen geschätzt wird, hilft mir erhabenen Hauptes, meine Mission für das BESSERE WORT fortzuführen, und mein Kampf um die Köpfe der Kinder noch zu intensivieren. ''Gebt ALLEN Kindern eine Chance'' muß die Devise lauten und 'MEHR KINDER BRAUCHT DAS LAND'...
Samstag, 29.10.2011 und schon wieder scheint die Sonne, der Himmel blaut dazu im schönsten Blau, meine Krähen reiben gerade den Morgentau aus den Augen. Was für ein Samstagmorgen zum Beginn des Novembers. Zwar ist es kühler geworden. Aber diese Frische ist angenehm weich. Sozusagen der weiche Kühlspüler für die kommenden kalten Tage des Winters. Die Krähen wiegen sich nebeneinander sitzend in der Krone meiner Birke. Sie gibt den goldenen Glanz wider, den die frühe Sonne auf sie legt wie Goldstaub**. Ja, ein schöner Anblick im Schein der Morgenson-ne die Birke so goldgefärbt zu sehen. Es sind diese kleinen Augenblicke des Glücks, die man nur sehen kann...mit offenen Sin-nen. Auch das Schwarzblau meiner Krähen leuchtet zurück in einem viel tieferen Ton.
Das verstärkt das Glücksgefühl, ist sozusa-gen die Unterschrift. Sowieso glaube ich beobachtet zu haben, dass die Herbstfär-bung der Bäume später beginnt als sonst.
Immerhin fast schon November und da stehen noch Birken komplett im grünen Kleid. Eine fällt mit ihrem Grün aus den Rahmen. Aber, das ist wie bei den Men-schen. Der Eine ergraut schon früher, der Andere erglatzt schon mit 30...prdd
**Goldstaub. Da muß ich an BaLo denken, die in wunderbaren Worten alles mit Goldstaub behandelt. Hier folgt noch die www- adresse von balo...
Freitag, 28. 10. 20 Konrad Adenauer sagte 1950 im Deutschen Bundestag bereits etwas, was ich nun schon seit Jahren for-dere: EUROPA müsse die Grenzen loswerden. Er FORDERTE SO ETWAS WIE DIE VEREINIGTEN STAATEN VON EUROPA!
Na, wenn das nicht weitsichtig war. In einer Rede vor dem gerade gegründeten Parlament sagte er es so oder ähnlich.... Also, ich bin sicher, dass ich für Donnerstag, gestern, einen Eintrag geschrieben hatte. Weg isser.
Aufgegangen in den ewigen Jagdgründen
des www und nicht wieder gefunden. Hab heute schon eine heiße Tasse Schokolade
getrunken. Füße eiskalt - die schlimme Jahreszeit beginnt. Die Kälte hielt mich wach heut nacht. Da stehe ich um 3.25h auf, um mir einen heißen Kakao mit Milch und eine Wärmflasche zu machen. Schon verrückt diese Welt. Aber ich hab so gefroren, das heißt, ein Fuß war eiskalt.
Er ist es immer noch, aber der heiße Kakao
zeigte Wirkung...
Mittwoch, 26. 10. 2011 Immer noch stockdunkel. 5.25h, die Nacht starrt mich an. Sie lugt durch die Balkontür, leicht geöffnet, lässt den frischen Morgen, noch nächtlich gefärbt, ins Zimmer. Ich atme tief durch. Nehme die frische Luft in meine Lungen auf. Verteile sie mental in die tiefer gelegenen Körperregionen. Das
Verteilen des Sauerstoffs praktiziere ich seit dem Erwerb des Rollstuhls im Jahre 1990. Denn eines habe ich verinnerlicht seit meinem Aufenthalt im Reich des Koma - Atmen ist der Kontakt zum Leben.
Gut, das wußte ich vorher auch. Aber seit dem Besuch beim Gevatter, hat sich das Wissen vertieft. Das Reisen in die Welt des Todes und die geglückte Rückkehr prägen mein heutiges Dasein. Ja, in einem Gedicht bezeichne ich den Gevatter als Freund der Menschen. Er erst macht das Leben so kostbar. Heute, bald 22 Jahre nach dem Ereignis, bin ich dankbar für ... nein, nicht dankbar...es ist viel mehr...ich erfreue mich am Dasein wie ein Kind...und wenn ich im Rollstuhl sitzend in die Augen der Kinder schauen kann, das Glück aller Welten sehe...macht sich eine Glücks-gänsehaut breit...eine, die ich allen Menschen gönne zu erleben, zu erbeben.
Peter Rubin, Dichter dran
Dienstag, 25. 10. 2011
Die Nacht übernimmt immer länger die Regie. Der Tag weicht sich später ein - kür- zer und kürzer werden die Tage. Das Licht, das Leichte zieht sich zurück. Das Licht verändert seine Farbe. Meine Krähen er-
scheinen mir heute auch dunkler zu sein.
Wie zwei Mystiker sitzen die beiden im 'Vogelgespräch' vertieft auf meiner Birke.
Werden vom leichten Wind bewegt. Das muß ein schönes Gefühl sein. Frei und leicht, auf den Gipfeln der Bäume 'bewo-gen'. Die Welt da OBEN hat keine Grenzen.
Scheinbar. Und dann sind wir auch schon wieder bei der Frau Poesia mit dem kurzen Gedicht ...scheinbar ...von Peter Rubin
Montag, 24.10. 2011
Dichter Nebel, Kollege aller Schreiberlinge und Weggefährte einsamer Stunden, hat heute morgen die Regie übernommen. Ihm muss sich alles unterordnen was kreucht und fleucht. Er vermittelt so ein Ein-Kusch
elgefühl, ein Teetrinkgefühl mit Rumgefühl. Er nimmt einem die Sicht und befördert automatisch unsere restlichen Sinnesorgane an die Front. Tasten zum Beispiel. Oder Fühlen. Oder Schmecken.
Schmecken Sie doch einfach mal eine Erdbeere mit geschlossenen Augen - der Geschmack wird neblig. Eine Graue Masse.
Undefinierbar. Öffnen Sie die Augen, schauen sich den Rest der Erdbeere in ihrer Hand an - und der Geschmack ist da,
wie wenn Sie gerade das Licht angeknipst hätten. Nebel, der große Gleichmacher - langsam löst er sich auf ...die Sonne öffnet gerade ihre AUGEN: Kein Gefühl der Nostalgie - sondern erlebbar im Hier und Jetzt. Und darauf lege man WERT. PRdd
Sonntag, 23. 10.2011 Blau, soweit
das Auge reicht, breite Sonne,
angenehme 18 Grade - praktisch wie
gestern der Samstag präsentiert sich
der heutige Sonntag. Und in München
wird darüber diskutiert, ob ein Alko-
holverbot in den öffentlichen Ver-
kehrsmitteln eingeführt werden soll
oder nicht? Dazu lese ich in der AZ
vom Samstag in der groß aufgemachten
Kolumne 'S-Bahn: "Alkoholverbot spaltet
München" den Beitrag von Michael Schilling,
immerhin AZ-Lokalchef, einen für mich
unverständlichen JEIN-Kommentar. Gerade
im 'MehrMiteinander' SOLLTEN die Regeln
klar formuliert werden. Und das heißt hier:
KEIN Alkohol-Konsum... weder im Bus noch
im Zug oder anderen öffentlichen
Verkehrsmitteln. Basta. Denken Sie
auch mal an das vorbildhafte Tun, lieber ...
Samstag, 22.10.2011 Blau, soweit
das Auge reicht, breite Sonne, angenehme
20 Grade. kaum Wind, ein schöner Tag, der
sich nun dem Abend nähert. Für meine Lese-
freunde sei angemerkt, ich konnte heute
morgen nicht aus dem Bett kommen,
deshalb erst jetzt am Nachmittag diese
Zeilen. Es ist sehr erstaunlich für mich
zu sehen, dass die Leserschaft dieser
Seiten in der ganzen Welt zu finden ist.
Mit Ausnahme vom Süden Amerikas und
Afrika. Californien ist oft vertreten,
China hin und wieder. Außerdem
erhöht sich die Anzahl der ständigen
Leser kontinuierlich. PRsg
Freitag, 21.10.2011
Meine Krähen bereiten mir große Freude. Seit einigen Tagen schon beobachte ich veränderte Flugtouren. Schemenhaft wahrnehmbare Schatten beim An- und Wegflug vom Dach meines Hauses brach-ten heute morgen Klarheit. Die Krähen sitzen auf meinem Dach direkt über meinen Fenstern, sozusagen auf der Dachrinne. Ich kann immer nur die kurzen Schatten wahrnehmen - beim Abflug fällt mir das besonders auf. Gerade eben war wieder so ein Moment, so ein Moment des kurzen Glücks dieser Wahrnehmung. Heute waren sie wieder zu dritt. Ich konnte den Abflug gut sehen. Ich sah auch das Schweben, dieses Dahin-Gleiten rüber zur Birke. ''Vielleicht'', denke ich grad, ''haben sie sich mein Dach als Zwischen-domizil ausgesucht. Um mir eine Freude zu machen?'' Mysteriös ist das schon.
Finde ich. 'Und schön!'
Dienstag, 18. 10. 2011
Sonnenstrahlen röten den morgendlichen Blick. Der Himmel in der Ferne hat ein leichtes Rouge aufgelegt. Betörend zart kommt der heutige Morgen daher. Auf-klarend, den Morgennebel vor sich her-
treibend sorgt der Tag für klare Verhält-
nisse. Jetzt, keine Minuten später erscheint der Himmel im zarten Rose-Bleu.
Das Klassikradio füllt den Raum mit feinem
Klang - dank der jetzt endlich installierten
Bose Anlage, die nun nach 8 Jahren ihren Rundumklang ertönen läßt. Da jubelt die Seele und das Herz freut sich. So klingt LEBEN. Voll. Harmonisch. Rund. Händels Wassermusik plätschert so dahin. Meine zwei Krähen sonnen sich bereits. Sie sitzen einträglich nebeneinander. Inzwischen hat sich das Rose-Bleu - Gemisch verzogen und ein herrliches Blau bestimmt das Bild. Was für ein Start in diesen Tag! Was für ein herrlicher Morgen! PRdd, 18.10.2011
Montag, 17. 10. 2011
Dichter Nebel beherrscht diesen Morgen. Meine Birken sind nur als dunkle schattige Umrisse erkennbar. Eingetaucht in eine
graue Suppe. Schemenhaftes Erkennen und Wahrnehmen der Natur. Es scheint, als ersticke der Nebel Leben. Schönes Wort- spiel, was dabei herauskommt. Sonne soll
aber noch triumphieren, später. Also, ab-
warten. Auch Geräusche sind nahe dem Erstickungstod - kaum hörbar. Vorgestern,
am Samstag also, konnte ich noch einem wunderbaren Konzert beiwohnen. Beim ''Dreigesang'' im Maximilianeum beeindruck-
te nicht nur die Kulisse. Dieses harmon-ische Spiel der Stimmen übt immer wieder einen spürbaren und sichtbaren Einfluss auf meine Spastik aus. Kaum haben die drei Damen angesetzt zu singen, fängt mein gelähmtes Bein an zu zucken. Innen wie außen. Und es hört nicht auf, bis die Musik verklungen ist. Und selbst lange danach verspüre ich noch ein Wohlbehagen. Viel-
leicht sollte ich die als tägliche Therapie-
massnahme mal verordnet bekommen...
Samstag, 15. 10. 2011
Heller Sonnenschein, strahlend - blauer Himmel, frei von jeglicher Trübung, die
zwei Krähen sitzen einverträglich in meiner Birke, allerdings durch mehrere Äste getrennt. Ein Samstag, wie er im Buch steht. Der Wind hält sich diskret zurück, lässt nur hin und wieder sein heute laues Band wehen. Ich kann den Wind sehen. Ja,
wirklich. Er lässt sich sichtbar machen. Das ist eine gute Methode, Kraft zu sparen. Denke ich mal. Nutzt Dritte, um gesehen zu werden. Schlau. Aber verstecken kann
er sich auch nicht. Aber das ist ein anderes Thema. pr.dd
Donnerstag 13.10.2011
Es regnet nicht, keine Sonne in Sicht, die Wolkendecke tief und grau-weiß mit Tendenz zum Helleren. Meine Fenster trocken, die Tropfen trauern. Der leichte Wind hat nicht mal Kraft für die Blätter an den Bäumen. Überall beginnt der Metamor-phose sichtbarer Zeichen - grün wird zu goldgelb. Das Grau der Menschen ist das Gelb des Laubes. Nur, der Baum kann wieder kommen...der Mensch tritt an für seine längste Reise wenn der große Gleich-macher zulangt, sich seine Opfer reißt. Er ist dabei nicht wählerisch, nimmt jeden der da antritt. Die Reise in die Endgültig-keit. Deshalb nutze das Diesseits. Gib alles
was du kannst in die Zeit des Atmens. Wenn der Staub der Geschichte deinen Namen nur kennt aus den Erzählungen - wenn die Erinnerungen an dich langsam vergilben...dann erst wirst du WIRKLICH tot sein. Der Tod stand in der Tür. Er kann warten. Er hat Zeit. Alle Zeit dieser Welt.
Er stand da und lehnte sich an den Rah- men. Er grinst. Das Grinsen des Todes. Ist sich seiner sicher. Übrigens, die einzige Sicherheit, die für ALLE Geschöpfe dieser Erde, in diesem Kosmos, zutrifft. Nicht mal als Baum hättest Du eine Chance...
PRdd - "Der Tod stand und lehnte" ist der
Titel eines Gedichts von mir.
Mittwoch, 12.10.2011
Noch ist es stockdunkel. Der Zeiger der Uhr zeigt auf 5.31h - Schwarz steht die Nacht vor der Balkontür. Ich seh mich in der Spiegelung des Fensters - grüße kurz rüber zur Person, die ich da seh. Ich winke mir zu. Jetzt muss ich abbrechen und aufbrechen. Fahre ins Olympiadorf, meiner alten Wohnstätte...nachher geht's weiter
Dienstag, 11.10.2011 heute morgen möchte ich einem Gefühl nachgehen und darüber sinnieren, wie gut mein Frühstück von heute in der frühen Frühe mir gemundet und welch positiver Schwung mir dadurch zuteil wurde/wird. Ich habe einfach 2 Tomaten kleingeschnitten und in etwas Öl, einem Teelöffel Honig, Spritzer von Kokoman Sojasauße, Spritzer einer Zitrone, frische Kräuter (Thymian, Basilikum, Oregano) vom Balkon, Salz und Pfefferkörner, etwas Zimt von der Stange, einen Schuß Wasser...kurz geschmort und dann auf einer Scheibe Vollkornbrot langsam und genüßlich ver-zehrt. Ein Fest für den Gaumen, die Geschmacksknospen wuchsen über sich hinaus und blühten auf - sie blühen immer noch. Schnell, einfach und übersichtlich.
Achja, das Vollkornbrot bedeckte ich noch mit Salatblättern...bevor ich die warmen
Tomaten darauf legte. Ein Fest war das.
Montag, 10.10. 2011 Drei Stunden haben
sich aufgelöst in ein Nichts. Jetzt muss
ich wieder von Vorne anfangen - nur weil mein Site-builder mitten oder kurz vorm Ende nicht mehr wollte. Dabei war das so ein schöner Text, den ich nur jetzt nicht
mehr zusammen bekomme. Ich wollte die
neuesten Nachrichten über den kommen-den Samstag verkünden - das muß jetzt warten. Bleiben Sie neu/gierig - die Welle,
ausgelöst in MEINEM GELIEBTEN New York,
schwappt rüber über den Ozean und fin-
det sich ein in München. Näheres alsbald
auf dieser Seite.
Sonntag, 09.10.2011 Der Umschwung war kurz und kühl. Von 25 warmen Graden auf 8 Grad runter innert von Stunden. Das ist schon eine tolle Leistung. Heute liegt der Himmel wieder tiefergelegt. Dickbäuchig-grauweiße Wolkenberge schieben sich behäbig übers Land. Meine Krähen sitzen
kaum schwankend in ihrer Birke. Ich liebe diesen Blick auf unsere Freunde. Und, ehrlich gesagt, haben wir ja auch schon so eine Art Geheimsprache entwickelt. Das sind faszinierende Mitgeschöpfe dieser Welt. Haben sie doch so ein kleines Gehirn - mit so einer immensen Leistung. Das müsste Ansporn genug sein, unsere geisti-gen Fähigkeiten weiter auszubauen. Ich bin sicher, dass wir Menschen unsere gei-
stigen Potentiale noch nicht annähernd ihrer Leistungsfähigkeit (aus)nutzen. Da gibts noch viel zu forschen. Deutschlands, besser Europas, geistige Eliten sollten ein Jahrzehnt des Gehirns ausrufen. Dann könnten neue Visionen erarbeitet werden.
Peter Rubin, Dichter dran
Donnerstag, 06.10.2011
Strahlendes Blau, bewegte Äste, Windiges Getue sogar der Pflanzen auf meinem Balkon, so, als ob sie den Wind abschütteln möchten. Meine Krähen schaukeln sich Einen im Takt des Windes. Sie sitzen neben - einander auf unterschiedlichen Zweigen der Birke. Nur schade, dass ich ihre Sprache nicht verstehe noch sprechen kann. Die Birken STEHEN ALS AUSRUHIN-SELN zur Vefügung - das 'fliegende Volk' bedankt sich auf ihre Weise: Es nutzt das Angebot weidlich aus. Apropos Angebot, gestern gabs Rosenkohl - und ich hab zu-geschlagen. Und der 'Dampf' wartet jetzt auf seine Röschen. Muskatnuss gerieben, etwas Salz, ein wenig Butter - und schön ist es fertig - Kohl in seiner schönsten Form ... in Rosen...und so ballastig
prdd
Mittwoch, 05.10.2011
Es dämmert. Der Tag ahnt sich heran. Um diese Zeit herrscht noch Frau Ruhe. Auch
Herr Wind liegt noch ganz still in den Ecken und bewegt sich kaum. Meine Birken
ahnen den kommenden Winter. Herbstgelb
leuchten bereits einige Zweige aus dem
birkigen Grün. Es gibt Menschen, die haben so weißgraue Strähnen - so wirkt das auf mich. Alles ist Natur. Von meinen Krä-
hen keine Spur. Ja, ich vermisse sie schon.
"Einen Morgen ohne Krähen ist wie ein Tag ohne Sonne." oh, kaum habe ich das geschrieben, das ist jetzt Echtzeit, kreuzen die Zwei schon im Blickwinkel auf.
Jetzt sitzen sie, einträglich, nebeneinan-der - aber auf verschiedenen Zweigen. Von meiner Position hier im 5. Stock kann ich das gut beobachten... und schon ist IHR Sitzfleisch zu dünn und gemeinsam heben
sie ab. Ja, es muß wohl ein etwas unruhiges Leben sein ... da oben in den Wipfeln...Herr Goethe, von Ruhe keine Spur. Das wollte ich nur angemerkt haben.
Dienstag, 04.10.2011
Lauter kleine Schäfchen bevölkern die Blaue Wiese, grasen genüßlich verwei-lend, getrieben vom Hirten Wind, der sich scheinbar genüßlich um seine Horde küm-mert. Ein schöner Anblick. Das Werden und Vergehen in jeder Sekunde vor Augen, wird mir die Vergänglichkeit unseres Lebens vor Augen geführt. Ich verweile für einige Augenblicke, sauge das Blau des Himmels tief in mich hinein. Rufe den Wolken etwas zu...nur um sie alsbald auf die Reise zu schicken. Weiter, weiter - ruf ich ihnen zu: Ich seh euch am Liebsten von Ferne. Und, es scheint so als würden sie mein Flehen (er)hören oder können Wolken auch spüren? Ich spüre den Regen oder den Schnee ja auch. Jedenfalls liebe ich die NATUR sehr. Wir sind ja ALLE Teil
dieser Welt..dieser schönen Welt. PRdd
Sonntag, 02.10.11
Udo Jürgens, 17 Jahr, blondes Haar, feierte seinen siebenundsiebzigsten Geburtstag, der Papst verkündete wieder
die frohe Botschaft bei seinem Staatsbe-such und der Stern schrieb in seiner Ausga-be vom 22.09.2011 von einer Geschichte der Entfremdung. Vielleicht hat aber auch ein neues Denken und ein Sinn für die Realität eingesetzt, das langsam beginnt,
sich ins Bewußtsein einzunisten. Da kommt sowieso noch mehr Umdenken auf den Bür-ger zu. M ein Großvater sprach immer von der Gelben Gefahr - das war vor über 100 Jahren. Jetzt hat die Geschichte ihn eingeholt und China zum mächtigsten Land mit den größten Währungsreserven, die je verzeichnet wurden, gemacht. Und
der Papst schwebt immer noch auf der Wolke der Unantastbarkeit. ''Seine Kirche
stehe vor dem letzten Kampf zwischen Gut und Böse" - Zitat aus dem Stern. Ja, und mir verschlägts glatt die Sprache. Deutschland, als Land der Aufklärung und Teil des christlichen Abendlandes mag fallen - die Kirche Benedikts wird dem aber so schnell nicht folgen. Dafür wird seine Kirche schon sorgen.
Ich sage, wir brauchen ein neues Denken.
Samstag, 01.10.11
Oktoberfestwetter in München. Die Sonne strahlt, der Himmel im bayerischen Blau, fast ohne das typische Weiß - kein Wölk-chen trübt, kein Lüftchen weht. 'Die Maß'
sprudelt nur so, die Hähnchen bräunen und die Bedienungen jubeln. Am lautesten aber jubeln die Festzeltbetreiber, denn
jeder Schluck vom Bier wird im Durch-schnitt mit 0,50 Cent belohnt. Schaum einschließlich. Das steigert den Reingewinn
schließlich ist Bier in Bayern auch ein 'reines' Getränk. Aber was werfe ich den ersten Stein? Ich habe auch in meinen 'Gehenden Zeiten' mich dem Genuß dieser
'göttlichen Botschaft' hingegeben. Zusam-
men mit dem von mir geschätzten Radi &
und einer frischen Brezn ist das auch ein Hochgenuß. Dazu nette Fremde aus aller Welt am Tisch. Dazu die Musik und schon
bist du, ist ein jeder, in einer anderen Stimmungslage. Gelage, lächl. Zum Ab-
schluß gabs dann noch ein halbes Hähnchen, knusprig gegrillt...Ich war zu dieser Wiesn noch nicht, das wollte ich nur angemerkt haben..
Donnerstag, 29.09.2011
"Es geht ums Tun und nicht ums Siegen"... mit dem Untertitel - Engagement zwischen Wut und Zärtlichkeit - das neue Buch von Konstantin Wecker und Bernard Glassman wurde im Münchner Kulturpalast 'Gasteig' am Mittwoch Abend vorgestellt. Der kleine Konzertsaal war bis auf den letzten Platz gefüllt, auf der Bühne ein Flügel positio-niert. So war sofort klar, ER wird auch singen. Denn eigentlich war es als ein Gesprächsabend angesetzt. Der ZEN-MEISTER im Diskurs mit Konstantin Wecker,
am grippalen Infekt leidend - trotzdem ein ziemlich lebhafter Wecker. Die Dinge des Lebens wurden diskutiert und mittels kompetenter Übersetzerin konnten auch die nicht der englischen Sprache mächti-gen den Ausführungen folgen. Auch Christa Spannbauer, die Herausgeberin, war anwesend...Seiten , die sich lohnen
Es war ein bemerkenswerter Abend für mich. Die ERKENNTNIS, dass ich nicht allein bin in meinem Kampf um mehr Gerechtig-keit und Frieden, um ein besseres Miteinander. Dabei erinnere ich nur an meine Aktionen von 2003 und 2004, die unter der Überschrift "MehrMiteinander"
von mir organisiert worden waren...
Mittwoch, 28.09.2011
Das Bedürfnis zu Schlafen ist eine zutiefst verständliche Angelegenheit, in der jeder Mensch gleichzeitig Eperte & Auspro-bierer ist. Was ich gestern jedoch im "Das Streiflicht" der Süddeutschen Zeitung las, ist schon bemerkenswert. In kurz, da schläft ein Abgeordneter, in seinem PKW an der Ampel stehend, ein. Wird gegen 4 Uhr morgens von einer Polizeistreife geweckt. Scherz? Beileibe nicht. So geschehen in Australien, in der Hauptrolle der Außenminister Australiens. Fazit - er ist der richtige Mann fürs "Draußenministe-
rium..." Peter Rubin, dichter dran
Dienstag, 27.09.2011
Meine Krähen sind wieder da. Treue Zeit-
genossen. Ich dachte schon, sie hätten das Weite gesucht. . Die Sonne ist auch wieder da. Und die Stille des Windes. Der Himmel im leichten Blau. Alles wie gehabt.
Sonntag, 25.09.2011 5.34h am Morgen.
Ruhe liegt herum, überall, räkelt sich zum Aktivwerden. Stockfinster noch - noch vor Tagen wurde es schon heller um diese Zeit.
Da stand der Tag schon mit breitem Grin-sen in der Tür. Die Sonnenstrahlen warfen mit langen Schatten um sich. Das Laub drehte unmerklich sich der Sonne entge-
gen. Das Zwitschern der Vögel befeierte
die Tagwerdung. Oh ja, da vollzieht die Natur jeden Morgen eine gewaltige Meta-morphose - und wir Menschen bemerken es kaum noch. Auch den Sommer können wir zu Grabe tragen. Er hat sich nur kurz gezeigt. Mir war so als hätten wir Föhn. Ich
konnte die Berge sehen. Dann wirds richtig schön. Sonne und laue Lüfte bestimmen den Tag. Das Laub an den Bäumen bekennt langsam Farbe. Das Grün entschwindet im gleichen Tempo wie die Tage kürzer werden. Ich finde, das ist eine interes-sante Beobachtung. Vielleicht liest ein Biologe diese Zeilen, kann mir einen ZU-
SAMMENHANG ERKLÄREN. Denn schließlich
hängt alles mit Allem zusammen, irgendwie
zumindest. Peter Rubin, Dichter dran
Samstag, 24. 09.2011
Der Oktober steht vor der Tür. Ein ganz besonderer Oktober - das verdient Beach-tung. Dieses Phänomen passiert nur alle 823 Jahre ein mal - also nur ein geringer Anteil der gesamten MENSCHHEITEN konnte das erleben. Dieser Oktober hat nämlich 5 (fünf) Sonntage und 5(fünf) Samstage. Also, ein Grund mehr, die Tage zu zelebrieren, die man hier lebend ver-bringt. Dazu kommen noch 4 ungewöhn-liche Daten für 2011 - und zwar: Der
1.1.11, 11.1.11, 1.11.11, 11.11.11
ja, und wem das noch nicht reicht an Merk-würdigkeiten, der starte folgende
Aktion: Nimm die letzten 2 Zahlen deines
GEBURTSJAHRES und füge das Alter hinzu,
welches du in diesem Jahr erreichst - und
siehe da, es wird immer die Zahl 111 sein,
für die gesamte MENSCHHEIT!!
22.08.1938 - 38 + 73= 111
24.01.1943 - 43 + 68= 111
15.03.1906 - 06 +105= 111
24.12.1901 - 01 +110= 111
Es scheint also, zu stimmen. Toll. und nun?
Donnerstag, 22.09.2011
Sie haben es wirklich getan. Umgebracht, getötet, ausgelöscht - mit kühler Hand und ohne Gnade - obwohl seine Schuld nicht bewiesen wurde - Amerika, was ist aus Dir geworden? Mehr Schußwaffen im Besitz von Privat als das Land Einwohner hat. Ein Freies Land? Eine Demokratie? Obama, wo bist du geblieben? Was ist aus Dir ge-
worden? Ich fasse es nicht. Ich kann das nicht verstehen. Wir leben im Jahr 2011
und erleben Rückfälle ins tiefste Mittel-alter - und das in der als so fortschrittlich bekannten, zum Mond gefahrenen Nation..
Auge um Auge, Zahn um Zahn, dieser Bibel
- spruch lebt noch, ist wieder da. Er war ja wohl nie ganz weg - Aufklärung ist im-mer noch angesagt...mehr als ich denke.
Mittwoch, 21.09.2011
Schönstes Wetter in München, wärmende Lüfte umflattern die Wiesn - es ist, wie es zu sein hat, wenn in München das Fest der Lustbarkeiten beginnt: einfach nur schön.
Die Sonne strahlt um die Wette mit den Wiesn-Wirten, die sich auf den Weg zur nächsten Million machen. Die Menschen sind wie elektrisiert und verharren in ein-er eigenartigen Starre - fast zwanghaftes Flirten mit dem Alkohol und dem jeweils anderen Geschlecht, zumeist wenigstens.
Des Alkohols befreiende Wirkung übt eine unbändige Anziehungs-Kraft besonders auf das weibliche Geschlecht aus. Die Macht des Bieres wird einfach unterschätzt. Schon nach mehreren Schlücken vom stär-keren Wiesenbier befindet sich das Wahr-nehmungsvermögen auf dem Rückzug. Die Stimmung im Zelt, das Gemurmel der Menschenmassen, die körperliche Wärme des/der Fremden Person - das alles beginnt zu wirken und reduziert die sonst üblichen Hemmungen erheblich. Es bereitet aber auch große Freude, hebt die Stimmung. So ein Festzelt vermittelt schon beim Betre-ten eine heimelige Atmossphäre. UND -
ohne Rauch gehts auch.
Montag, 19.09.2011
Regentropfen erzählen Geschichten von Nässe, Feuchtheit und Wachstum. Seit Tagen nun höre ich sie erzählen. Sie reden wie aus einem Guß. Machen kaum Pausen,
es strömt nur so heraus. Manchmal habe ich Schwierigkeiten, sie zu verstehen. Das Rauschen verdeckt dann die einzelnen Töne, das macht es so schwer verständlich. Aber heute, am frühen Morgen, an der Kippe zwischen Nacht und Licht, glaube ich gehört zu haben, wie sich einige Tropfen beschwerten. Erst der metamorphosige Weg und dann der zuwelen harte Auf-schlag. Obwohl Ihnen der Himmel auf Erden versprochen worden war. Aber, die Erkenntnis dämmert schnell - Versprechen
taugen nur, wenn sie eingehalten werden.
Das ist im Himmel wie auf Erden. Peter Rubin, Dichter dran
Sonntag, 18.09.2011 Das einzig Beständige ist der stete Wechsel...das Wetter machts
uns vor mit aller Macht. Schlappe 12 Grad
heute morgen hier in Apatutüsien, Graue
Wolkendecke, zur Ferne immer schwärzer werdend. Meine Krähen sitzen auf unter-
schiedlichen Bäumen. Gehen den Tag ge-
trennt an. Beziehungsprobleme? Wer weiß das schon? Wahrscheinlich ist das bei den Tieren nicht anders als bei den Menschen.
Sie saßen ja auch immer zusammen, die Beiden. Wie alt können Krähenraben oder Rabenkrähen eigentlich werden? Und ob es eine Rolle spielt in welcher 'tierischen' Verfassung sie sich gerade befinden? Dieser Frage werde ich mal nachgehen und mich in den Münchner Zoo begeben.
Samstag, 17.09.2011
und wieder scheint die Sonne, der Himmel blaut sich und milde strömt die Luft. Kein Wind in Sicht, einen Hauch spürest du nicht. Ich kann die Natur wachsen sehen, ja, das stimmt. Seit einigen Tagen ragen 2 Baumspitzen hinter einem Hausdach hervor, die sich letztes Jahr noch nicht zeigten. Oder, habe ich das einfach über-sehen? Nein, nein, die sind ganz frisch, praktisch über Nacht aufgewacht. So kommt es mir zumindest vor. Ja, die Natur
beeindruckt mich immer wieder. Es ist diese schöpferische Kraft, die dahinter steckt. Diese Vielfalt, dieser Reichtum, diese unbändige Kraft, diese wunderbare Farbigkeit, die einem entgegen lacht. Staune nur, das ist gut. Geh frisch ans Werk, sei wie ein Kind. Sei offen und ehrlich, dann bist du begehrlich. Sei flink wie ein Gedanke, der kommt und... ging. Denn reich ist der, der im Reich der Gedanken zum Meister wird. Der hinter-frägt und nicht aufgibt. Jetzt habe ich bald 21 Jahre im Rolli und immer noch nicht genug..Mein Freund Reinhard, den gestern
ich traf, ist so ein Ansporn, allein wegen der Sprach. Gedichte aus alten Zeiten zitiert er fast zum Verwalten, ob Goethes Faust oder Verse von Schiller - ich werde dann immer stiller und höre zu...wie einer mit Worten, von Anderen erdacht, schneid sich aus den Torten, ein schöners Stück ab.
Dann gibts noch zu berichten, der Kunst seis gedankt - von Edith Stefelmann, die ich noch aus afrikanischen Zeiten kenn. Sie schenkte uns damals ein Kätzchen aus Ton, rosa bemalt mit Liebe und schön. Das war vor knapp vierzig Jahren, und damals sagte
ich schon, Edith, Du hast Talent...und wer mich kennt, der weiß - ich hab nicht gepennt. Heute hat sie ihr eigenes Atelier.
Und morgen Leute, stell ich sie vor...
PRdd
Donnerstag, 15.09.2011
Bei blauestem Himmel und hellster Sonne,
nahezu ohne Wind, Krähenbestückten
Birken in Blickrichtung OST/SÜD,
abgeschwächteren Temperaturen wechsle ich jetzt den Rollstuhl, um mich elektrisch fortzubewegen. Es geht nach Schwabing.
Dinge gilt es zu erledigen. Dann später
wieder zurück mit Bus und Ubahn. Möllers
sind in der Stadt. Für eine Verabredung ist es jetzt aber wohl zu spät. Also, auf morgen verschieben. Mein Sauerkraut ruft
duftend aus der Küche. Seit Wochen lebe
ich nur vom Sauerkraut. 0,39 die Packung von HIT, schnell warm gemacht, etwas Brühe, kleine rohe Kartoffeln dazu, etwas Kümmel reingestreut - köstlich. Hin und wieder kommt ein Stückchen Kassler dazu.
Manchmal auch ein Räucherwürstchen für den Geschmack. Toilettengänge werden dann zur ''labilen'' Erbauung. Einfach wunderbar, mit welcher Wirkung das Sauerkraut aufwartet.
Dienstag, 13.09.2011
Der Mond steht voll im Zimmer,
auch jetzt noch in des Morgens
Früh. Hell leuchtet die Scheibe
unbeeindruckt von
der aufge-
henden Sonne. Vor mir der
Mond und hin-
ter mir die Sonne - ein tolles
Schauspiel.
Es ist jetzt kurz nach 6.ooh.
Der neue Tag legt sacht sein
Nachtgewand ab. Widmet sich
dem blauen Himmelszelt mehr
und mehr. Eine Elster läuft
ihren schwarz- wei-
ßen Weg auf dem grün-bunt
bewachsenen Flachdach,
auf das ich blicke. Inzwischen
hat der Mond seine Strahlkraft
ganz einge-büßt. Steht nur noch
als weiße Scheibe vor
dem Blau. Keine Wolke in Sicht.
Eine Kalt-Schale sozusagen -
serviert zum Tagesbe-ginn.
Und in atemberaubender
Geschwin-digkeit geschieht
die Metamorphose des
Mondes zum hellen Flecken
weit hinten am Firmament...
Sonntag, 11.09.2011
Zu Ehren der TOTEN VOM 11092001 besteht
mein heutiger Kommentar aus Schweigen..
tiefes Schweigen, tiefes Gedenken, tiefes Atmen
T O T durch
RELIGiÖSEN
Fanatismus...
...und dann gedenke ich noch den Men-
schen, die zwar am Leben geblieben sind,
die aber Traumatisches zu verarbeiten ha-
ben. Das ist kein leichter Weg - das dauert
nämlich bis zum Tode. Und lauert, und lauert
und schlägt immer wieder mal zu.
Unerbittlich. Ungefragt. Unwillkommen.
Ich weiß es. Peter Rubin, Dichter dran
Samstag, 10.09.2011
...und schon wieder ist alles anders,
der Himmel leuchtet im schönsten
Azurblau und in dieser eindrucksvollen
Tiefe, die dem Ahnen sehr nah kommt.
Es ist das Universum, unser Universum,
in dem wir alle unsere Heimat haben.
Bei der Größe erscheinen doch all unsere
Kriege um Land und Besitztum absolut sinnlos -
also lasstuns die Hände reichen und diese Welt
geniessen und schützen. Und alle Reli-
gionen dieser Welt sollten sich schämen
ob ihrer Kriegereien. Frieden ist das Zeichen
der Zeit - jetzt und in der Zukunft. Und die
WAFFENSCHMIEDER dieser Welt, die Kriege
führen, nur um ihre Besitztümer zu mehren,
sollten abdanken und Ihre Fabriken zur
Herstellung von Lebensmitteln für die
Hungrigen dieser Welt zur Verfügung stellen.
Dieser Schritt wäre machbar und sinnvoll.
Die Hungernden und Armen dieser
Welt klagen an...
Freitag, 09.09.2011
Grauweiße Wolken hängen schwer über
Land und Leute, rare Sonne zeigt sich
überhaupt nicht heute...Wind spielt frech
und frei mit den Bäumen, jagt erstes Laub
vor sich her zum Räumen / noch mal ein
gülden Zeichen zum Träumen...dann möcht
ich eine Dokumentation erschaffen - 100 Jahre
Dichtkunst und beginne mit, na, Christian
Morgenstern und seinem vor
über 100 Jahren geschriebenen Gedicht:
Wer denn?
Ich gehe tausend Jahre
um einen kleinen Teich,
und jedes meiner Haare
bleibt sich im Wesen gleich,
im Wesen wie im Guten
das ist doch alles eins;
so mag uns Gott behüten
in dieser Welt des Scheins!
und nun meine Version:
Ich doch
Ich drehe tausend Jahre
im Universum Rund um Rund
doch scheints an meiner Bahre
wie eine knappe Stund!
im Osten wie im Westen
das ist doch alles eins.
Wendet sich es zum Besten
in dieser Welt des Scheins!
Peter Rubin, Dichter dran
in einer Nachdichtungsantwort
zu Christian Morgensterns -Wer denn?
Peter Rubin, Dichter dran
copyright by Peter Rubin 2011
Donnerstag, 08.09.2011
Die Sonne hat sich verzogen. Über Nacht
hat eine kühlere Witterung das Regiment
übernommen. Das Laubgrün zieht sich
langsam zurück. Grün verliert unmerklich
merklich seinen Glanz. Herbst schleicht sich
heran. Dann geht mir der Benn nicht aus dem
Sinn, der mich mit seinem Herbst- gedicht - Astern -
seinerzeit so in den Bann zog, dass ich zu
einem glühenden Fan mutierte. Und,
meinen Sie Zürich zum Beispiel oder
die Krebsbaracke zum Begleiter meiner
Zeit wurden. Allerdings,
nichts geht über Goethe und Schiller.
Und wenn ich sage, dass der Faust zu
meiner ständigen Lektüre zählt, dürfte
Sie das nicht verwundern. Dann war ich
gestern bei "Soziales trifft Kunst und Kultur" -
dieser bemerkenswerten Ver-
anstaltungsreihe des H-TEAMs München.
Abt em Dr.Odilo Lechner OSB glänzte mit
einem Vortrag über die Bilder einer Ausstellung,
die zur Zeit noch läuft. Er bezog bei seiner
Nachbetrachtung der Werke von Alexandra
Scheifers und Christine Gampl eine eindeutige
Stellung zum Wert der Kunst in unserer
heutigen Welt. Das Betrachten, das in
sich Vertiefen, schon das stelle eine
Kommuniktion mit dem Göttlichen dar..
Dienstag, 06.09.2011
Kann Sprachlosigkeit zur Krankheit werden?
Woran fehlt es dem Menschen, der sich dem
Reden darüber entzieht?
Warum werden EINSTMALS SCHEINBAR INTAKTE
Beziehungen im Laufe der Zeit stumm? Oder hat
das eh getäuscht? War
die Beziehung von Anfang an unrund?
'Fluchthelfer' leben sowieso im Niemands-
land der Gefühlswelten. Oder sind 'Fluchthelfer'
nur Vermittler zum Zweck? Läuft die
'Patientin/der Patient' ENDLICH auf
eigenen Füssen, wird dem 'Fluchthel-
fer' die inzwischen abgekühlte Schulter
gezeigt. Quo vadis Liebe? Wenn Empathie
zum Fremdwort wird, ist auch einer noch
so intakten Beziehung kaum noch zu hel-
fen. Empfehlen möchte ich ein Buch von
Dr. Andreas F. Philipp ''Die Kunst ganzheit-
lichen Führens'', erschienen im Jahre 2010
Dieses Buch kann helfen, die so
wichtigen Kommunikations-Schienen bes-
ser zu erkennen und zu benutzen. Sehr zu
empfehlen. Leicht zu -be-nutzen, gut zu lesen,
effektiv gestaltet - ein Handbuch für
''Gute Ideen'' - Umsetzung. Peter Rubin
'Montag, 05.09.2011 Der Wetterumschwung
kam wie angekündigt - seit Stunden Dauer-
Regen, Kühles Grau dominiert, vorbei mit
dem Sommer, aber auch vorbei mit der
Schwüligkeit, achtung neues Wort...
ich sehe die Tropfen, wie sie aufschlagend in
einer Aufbäumaktion hochspritzend sich
fügen, nur um als Lache zu enden oder
gleich am Balkongitter runter zu laufen.
Ja, ein regelrechtes Wettrennen wird
da zelebriert. Wettrennen in die Endgültig-
keit. Nur, um danach wieder von vorn zu
beginnen. Interessant wäre es zu wissen,
ob der Tropfen, der hier vor meinen Augen
aufschlug der gleiche ist, der Morgen hier
aufschlägt? Oder man müßte ihn mit einem
Sender ausstatten... prdd
Sonntag, 04.09.2011
Sonntägliche Ruhe liegt über 'Apatutüsien',
diesem dahin gezauberten Vorort im süd-
östlichen München. Die Autobahnzufahrt
nach Salzburg beginnt hier, sozusagen das
Tor zum Süden. Seit der 'Sanftbelegung'
der Strassen herrscht hier fast vogelzwit-
schernde Ruhe. Der Mittlere Ring, dieses
meist befahrene, autobahnähnliche
Strassenstück Münchens hat ihren 'lauten'
Schrecken verloren. Ich sitze hier auf
dem Balkon, von Birken umgeben, die
in meinem Blickfeld ihr Glück verströmen.
Ich träume mich ans grüne Meer der Adria.
Autobahnrauschen, wellenbetont, quillt
kaum hörbar an meine Ohren - der Auto-
bahnzubringer nach Salzburg, hoch fre-
quentiert, dann weiter Richtung Brennero,
Florenz, Venedig, Rom, Sizilien liegt mir
im Rücken - oder besser mir zu Füßen...
Samstag, 03.09.2011
Ja, große Überraschung. Ich konnte
gerade das Gespräch zwischen einem
Kleeblatt, vierblättrig und einem
Marienkäferchen mithören. Unfreiwillig,
ich habe nicht gelauscht. Ich schwöre.
Sie stritten sich. Sie stritten um die Frage,
wer denn der eigentliche Glücksbringer des
Menschen sei? Meinte doch das 4blättrige glatt,
sie sei es und sie könne es auch beweisen -
aber darüber konnte das Marienkäferchen
nur lächeln, tat es und flog davon. Keines
Blickes würdigten sich die beiden. Jetzt
gerade erhalte ich die Nachricht, dass sie
Beide an der Glücksfrage festhielten. Zum
Wohle der Menschheit und zum Glück für
den Einzelnen hatten sie sich geeinigt.
Ach, wenn doch nur alle großen Fragen
sich so einfach regeln ließen. Ich freue
mich sehr, dass ich nun letztlich der
Übermittler dieser guten Nachricht
sein kann. Lächle, freu mich innerlich
und lausche meinen 'neuen' Klängen
in meinen 4 Wänden. Nach 8 Jahren
Monotonie seit gestern wieder vollen
Stereo-Raumgenuß.
Bayern 4 und Klassik-Radio wirds freuen.
''Und meine Seele breitet weit ihr Flügel aus''' -
hIer schwinge ich mit DANK meiner BOSE -
Anlage, die eine 'gute Seele' kosten
günstigst nun installierte. Der Raumklang
dieser Anlage ist unübertroffen. Du holst
dir den Konzertsaal in die kleinste Hütte.
Und nach dieser zum Teil grandiosen
Leistung von gestern Abend mit zum
Teil umwerfenden Spielzügen...
bitte weiter so...und Bayern 4 auch...PRdD
Freitag, 02.09.2011 auf der einen
Seite der Weltkugel liegt sie noch
im Dunkel, auf der anderen Seite
geht gerade die Sonne scheinbar hoch...
Ihre Strahlen beschenken den frühen
Morgen. Dann gestern noch eine kleine
''Straßenlesung'' erlebt. Wie das Leben
so spielt. Ich, auf dem Heimweg von
der KG, die Einsteinstrasse lang rollend,
leichter Regen. Steht ein Mensch an der
Tür der Wirtschaft, die heute wieder ihre
Pforte öffnet - nach Brand im Keller des
Hauses. Rolf, wacher Blick, aufgeweckter
Eindruck, Lockenkopf, steht vor dem
Schild einer Gaststätte, studiert gerade
das 'Schnitzel-Angebot' zur Wiedereröffnung.
Ja, und daraus entwickelt sich dann eine
sehr spannende Begegnung, die ich sehr
genossen habe. Ich gab ihm, wie üblich
bei mir, ein Blatt mit Gedicht. Meine Bitte
um' lauter' VORLesung kam er gerne nach.
Es entwickelte sich eine sehr spannende Be-
gegnung der besonderen Art. Rolf las dann
insgesamt 5 oder 6 Gedichte, laut auf der
Strasse, am Tisch mit einem Stuhl unter
dem Sonnen-zumRegenschirm, es tröpfelte
leicht die ganze Zeit hindurch. Die Stras-
senbahn donnerte hin und wieder Applaus
beim Vorbeirollen rüber. Ja, es war eine
Begegnung der menschlicheren Art. Amü-
sant, unterhaltend, spannend. Unbedacht
hatte ich ihm ein Gedicht gegeben, heraus
kam eine Perle. Ganz so - wie im Gedicht
beschrieben...Peter Rubin, Dichter dran
Donnerstag, 01.09.2011
Meine Krähen sitzen einträchtig neben
einander. Hoch oben in der Birke,
deren Spitze sich immer weiter von
meinem Sitzpunkt entfernt. Sie wächst.
Ich muß sogar schon hoch schauen -
und wohnte mal auf gleicher Höhe.
Vor Jahren noch schaute ich direkt
in ihre 'Augen' - jetzt, heute,
hat sich meine Birke von mir ent-
fernt. Wenn du älter wirst, verlierst
du die Höhe, könnte ich dazu sagen.
Unmerklich aber sicher wird der Abstand
von Dir zu Mutter Erde immer geringer.
Aber da wollte ich eigentich nicht hin.
Vielmehr auf eine bemerkenswerte Person hinwei-
sen, deren Bekanntschaft ich auch der Poesie zu
verdanken habe. Frau Anne E. Flierdl stelle ich in der nächsten Zeit noch genauer vor. Eine Menschin, wie sie mit ihren 84Jahren noch im Buche steht. Sie bereitete mir mit ihrem Elan, MIT IHREM SCHWUNG...große Freude... Und heute in der Früh fand ich noch ein Zeichen von Axel Dietsch aus Goslar in der Post - ja, die Welt ist voller Überraschungen. Axel packt gerade das Vertonungs-Projekt Fritz Rubin
Also, viel Vergnügen wünscht,
Peter Rubin, Dichter dran
Mittwoch, 31.08.2011
Ungern beginne ich mit einer schlechten Nachricht. Aber ich komme nicht herum, es zu veröffentlichen - ich wollte ja im Ramersdorfer Strassenbahnpavillion am kommenden Wochenende meine erste Lesung veranstalten - leider muß ich das verschieben, womöglich sogar ganz absagen. Ich bin dabei auf Dritte angewie-sen, auf Menschern, die Helfen. Ich kann aber nichts bezahlen, dafür fehlen einfach die Mittel. Bei meiner sehr schmalen Rente bleibt mir nicht viel. Naja, 21 Jahre im Rollstuhl ohne Arbeitsverhältnis wirken sich eben katastrophal aus. Also lange Rede, kurzer Sinn - ich habe noch niemanden gefunden, der (kostenlos) hilft.
- Es müsste das Häuschen ''zubereitet'' , Stühle, Heizung, Getränke besorgt wer-den etc etc. Ich werde zwar heute noch einmal mit dem Schlüsselgewaltigen reden,
bin aber nicht sehr optimistisch...Also, wenn unter den Lesern jemand ist, derdie
sich berufen fühlt...089-3519696 die Telefonnummer zum Glück...PRdd
Dienstag, 30.08.2011
Und schon wieder ist ein Monat
verflogen? vergangen? gewonnen?
auf der Richter-scala des Lebens.
Ändern kann man nichts?
Doch, seine Einstellung...und das ist
ungefähr so das Einzigste, was man
ändern kann. Nehmen wir Atom zum
Beispiel. Da lese ich einen Artikel in
der SZ vom Samstag, 27.08.2011 auf
der Seite 22 Rubrik -Wissen-...ein
Foto zeigt einen streunenden Hund
auf einer bebauten Strasse, leergefegt,
die Überschrift:
Die große Stille ... ein toter Blick in das Gebiet rund um das zerstörte Kernkraft-werk Fukushima."Der Ort WIRKT WIE FESTGEFROREN IN DER ZEIT! OHNE BEWE-
GUNG, OHNE MENSCHEN! da hat Stefan Klein von der SZ EINEN BEMERKENSWERTEN
Artikel geschrieben...einen, den sich alle Freunde der Atomkraft mal durchlesen und
dann hinter 'die Ohren schreiben lassen sollten...'' 'Caesium und Strontium noch in der Biosphär' die Zeile aus meinem Gedicht über Tchernobyl TAUCHT HIER FAST WORT-WÖRTLICH AUF!! Irgendwo ist mein Tcher-
nobylgedicht auch zu finden.
EINFACH ZURÜCKSCROLLEN AUF
DER SCHIENE DER ZEIT...
Peter RUBIN, Dichter dran
Sonntag, 28.08.2011
...und wieder alles zurück, ein Sonnentag,
wie er im Buche steht, angenehme Tempe-
ratur, Schäfchen beleben das Himmelszelt,
weiße Sahnehäubchen vereinzelt dahin-
gehäuft, bis an den Horizont reicht die
Herde, fast stehend schwebend, schön.
Meine Krähen sind nicht zu sehen. Schon
schade. Wenn ich rüber zu den Birken
schaue, fällt der Blick auch auf ein be-
grüntes Flachdach, das mit seinen unterschiedlichen Befärbungen dem Auge
sehr wohltut. Schöne Üppigkeit, bunte
Vielfalt, die sich da im Laufe der Jahre
gebildet hat. Gesät von Mutter Natur, ge-
pflegt von Wind, Regen und Sonne - ein
reines Naturschauspiel, das ich über die
letzten Jahre hab wachsen sehn können...
Frei vom menschlichen Dazutun, bietet
sich diese grünbunte Fläche jeden Tag an.
Mir, dem der Schauen kann und dem,
der es auch sieht. Peter Rubin, Dichter dran
Samstag, 27.08.2011
20 Grade gerade, über Nacht ist die
Schwüle verschwunden, degradiert,
auf Normalmaß, Regen, grauer Himmel, tiefe Wolkenfelder überqueren windgetrieben und hastig die Erde. Meine Birken verbeu-gen sich demütig und lassen ihre
Ästeleien sich hängend umflirten. Der Herr
Wind vorm Sturm nimmts gelassen hin...wow,
was für ein Wechsel von schwül zu kühl...
Schöner Satz. Gestern abend so gegen
22.00hkam der Wetterwechsel in Schwung.
Überhaupt die Sprache. Das ist wie das
Liebesspiel der Gedanken mit den Wör-
tern: Ein schönes Satzgefüge, ein wun-
derbarer Gedanke, ein neues Wort -
das ist der Sex des Gehirns mit den
Elementen der Sprache. Ja, Poesie
ist ein schönes Liebesspiel.
Peter Rubin, Dichter dran 2011; copyright
Freitag, 26.08.2011
33Grade gerade, Schweißtropfen perlen
ungefragt, die Sonne brennt während
meine Krähen den Schutz der vielen
Schatten aufgesucht haben. Sie sind
nicht zu sehen. Schatten bedauern
ihre Abhängigkeit von der Sonne, vom Licht.
Wie gerne würden sie sich breit machen,
nun denn, es gibt einen Ort, der sie auch
ohne Licht ins Licht stellt - die Augen.
Oder besser, um Augen herum. Aber das
ist ja nicht das Thema. Neulich, als im
Schatten einer riesigen Buche saß, nutzte
ich die Gelegenheit zu einer ausführlichen
Zwiesprache mit dem Schatten. Er meinte,
ich würde noch mal sehr froh sein, dass er
überhaupt existiere. Ich sagte ihm, ja,
es klang fast wie eine Liebeserklärung,
wie sehr ich ihn mögen würde. Und ich
sei sehr froh, dass er überhaupt da sei...
bei diesen Worten übernahmen Wolken
die Regie. Der Schatten hatte sich aufgelöst
in ein Nichts, im Nu war er verschwunden.
Das einzige was noch an Schatten erinnerte,
waren die Ringe rund um meine Augen ...
aber das ist eine andere Geschichte- PRdd
Donnerstag, 25.08.2011
der Regenschauer, der gerade runter ist,
war von biblischen Ausmaßen. Es ist jetzt 2.32h,
stockdunkel die Nacht, lauwarm bis schwül,
trotz heftigem Regens und donnerdem
Gewitters. So laut, dass ich aufstand
und es mir hautnah auf dem Balkon
ansehen mußte. Ein gewaltiges Erlebnis!
Und es ist immer noch hörbar.
Ein Spektakel. Das Prasseln der
Tropfen gleicht nun einem
Teppich aus Watte,
der jedes Geräusch verschluckt.
Dienstag, 23.08.2011
gestern war Montag, der 22. - ein
ganz spezieller Tag, ein Sonnentag,
wie er im Buche steht. Sehr heiß und
sonnig. Von früh morgens bis zum
Untergang in einem glutroten Meer
von BLUTORANGE. Dazu der Geburtstag
vom Bruder Fritz, der im fernen Harz
feierte. Nochmal von Bayern aus die
herzlichsten Glückwünsche, Bruderherz.
Dann gab es gestern abend ja noch
meinen Auftritt im KuKuK - und der
war dehr gelungen- Ich konnte zwar die Anzahl der Gäste an einer Hand ablesen.
Aber die Qualität der Besucher-in machte
die mangelnde Quantität schnell wett. Da half außerdem der Eintrag in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG auf Seite R6 unter Literatur auch nichts. In der Rubrik Literatur auf der Service Seite stand doch tastsächlich zu lesen: "Alles ist Poesie, Abend rund um den neuen Gedichtband von Peter Rubin"...und das nur eine Spalte neben Hannes Beckmann, dem von mir so geschätzten Virtuosen im Umgang mit der Geige. Und dann noch als einziger Eintrag unter Literatur...ja, das ist doch was. Trotzdem war es ein sehr befriedigender Abend. Ton und Art des Vortrages waren sehr gut. Gespräche im Anschluß sehr gut.
JA, ein gelungener Abend. Das sagte die anwesende Literatin, Autorin und Lyrikerin... prdd
Sonntag, 21.08.2011
Sonnenbestrahlt sind Busch,
Baum, Haus & Land bereits
um diese frühe Zeit, sechs
Uhr morgens liegt die Welt
hier noch scheinbar friedlich
Poesie, die reine Kunst
lächelt, ringt um die Gunst
der Herzen und der Seelen,
möcht das nicht verhehlen:
So ein "Scheiß"
Mir träumte von der Blumen Bläue
dazu der fleiß'gen Bienen Schläue
Des Honig's Duft zog durch die Lüfte
Ehrlich gesagt, der Duft der Düfte
Ich hör das Summen, spür das Wabern
Höre die Bienen, wie sie labern
Heut in der Früh, mir wird ganz heiß
Aß ich zum Frühstück ihren "Scheiß"
Peter Rubin, Dichter dran, 20.08.2011
Copyright by Peter Rubin, Dichter dran
Dann war ich gestern noch im ''Kukuk" -
Diana Andrio hatte Ihren großen Gesangsauftritt mit einer Rockband,
die Gefühl, Rhythmus & Musikalität
zu einem schwelgerischen Kunstwerk
vereint. Und mittendrin Diana singend... mit einer zauberhaften Hingabe - beim
letzten Stück so als hätte sie nie was anderes getan. Das war gut, Diana.
Ausführlicher Bericht erfolgt noch. PRDd
Samstag, 20.08.2011
Das Spiel beginnt von vorn. Ein neuer Tag.
Neues Glück. Heute früh gabs Griessbrei mit frischem Obst. Ananas, frisch aufge-schnitten kombiniert mit feinen Blaubee-ren gemischt mit roten Himbeeeren...
Den Tag ein mal anders beginnen. Ohne Kaffee, der ist sowieso alle. Der schöne Espresso aus Italia ist alle. Nachschub kommt nächste Woche, wenn mein sardinischer Freund von seinem Urlaub zurüchgekehrt ist. Das ist auch Europa. Wie schon mal hier berichtet, kostet mein Kaffee dort nur die Hälfte. Schmeckt genauso - also, Danke SEHR ...EUROPA!
Freitag, 19.08.2011 Die Nacht hat ausgedient, der Tag die Regie übernom-men. In den Fenstern der Häuser spiegelt sich der Sonne morgenfrischer Schein. Also, morgens hab ich die Sonne im Rücken und abends steht sie praktisch bis zum Verschwinden in der Wohnung. So wie gestern abend...bis sie sich dann endgültig am Horizont den Blicken entzieht. Und wenn ich mir das bewußt mache, ist das schon ein tolles Gefühl. Wir fliegen und drehen uns selbst - dabei wird mir das Gefühl vermittelt, es seien die Anderen, die das tun. Dann begleitet mich seit gestern so ein dumpfes Gefühl, dass ich einen Termin vergessen hätte. Heute Nacht schoss es mir durch den Kopf. Nun werde ich mich an die Klärung begeben. Dieses Vergessen trotz Aufschreibens
hinterläßt zumeist einen fast lauten Schmerz in der Seele... Ich hoffe nur, dass mein Freund Wolfgang Goede genügend Verständnis aufbringt, und mir diesen Lapsus verzeiht - dabei liegt mir die Community-Arbeit so am Herzen. Wolfgang ist einer der Pioniere des Community-Gedankens hier in Deutschland mit weitreichenden Verbindungen in alle Welt...... Peter Rubin, Dd
Donnerstag, 18.08.2011 die langen Strahlen der Sonne haben die Erde längst erreicht...bedächtig dreht sie sich, so langsam, dass ich es nur an äußeren Dingen bemessen kann. Zum Beispiel beim Spiel der Schatten oder wenn es dunkel wird und die Nacht alles mit ihrem schwarzen Schleier belegt. Hier in den eng besiedel-ten Gebieten wird die Nacht ja mit allen Mitteln bekämpft. Selbst Sterne treten den Rückzug an. In Afrika war die Nacht noch stockdunkel. Das war vor über 40Jahren. Der Himmel ein einziges Sternenmeer.
Wenn der Mond nicht schien war es schwarz wie die Nacht. Einen Anwohner hab ich erst erkannt am Blitzen seiner Zähne. Oder am Aufblitzen der Augen. Bäume erschienen wie mächtige, dunkle Ungeheuer. Nur der Mond verstrahlte seine dumpfe Helligkeit. Die Milchstrasse lud zum Träumen ein. Die Größe und Tiefe des Weltalls wird dir plastisch vor Augen geführt. Deine Größe automatisch reduziert... nicht die der Körpergröße. Demut ergreift den Verstand und bedankt sich bei dieser großartigen Natur, die all das möglich macht. Das künstliche Licht hier in unserer so 'ZIVILISIERTEN WELT' zerstört den Bezug zur Wirklichkeit. Mehr als wir das vielleicht
wahrhaben wollen...Vielleicht sollte man Osram mal verklagen wegen der Dunkelheitsverschmutzung. Oder eine Lichtsteuer einführen. Das wärs doch.
pr/dd
Mittwoch, 17.08.2011
Gestern war ich im KuKuK - in der Schleiß-
heimer Str 22...also fast am Beginn dieser langen Strasse...eingeladen zur Geburts-tagsfeier von Waltrraud Borchmann, die
Ihren 60. Geburtstag im Rahmen einer Öffentlichkeitsfeier unter dem Titel: "IHR
SOLLT MICH KENNENLERNEN" unter Freun-den und Bekannten zelebrierte, wobei die Gäste auch Teil des Programms waren. Musik wurde auch geboten, und zwar Jazz vom Feinsten. Röck & Rock -DUO bestachen durch eine Jazz-Darbietung
allererster Sahne. Ich schwelge immer noch unter der klanglichen Vertonung von House of the rising sun - das war JAZZ gefühlt, das war jetzt gelebt, das war swinging der leichteren ART: Danke Alfred Röck und Werner Grum, die einen ein-
fühlsamen Jazzstil gefunden haben. Und
die ich gerne wieder erleben würde. ''The house of the rising sun'' stünde als Erstes auf meiner Wunschliste. Zu nachtschlafen- der Zeit dann der Höhepunkt des Geburtstagstages mit Szenen aus dem Leben der Waltraut Borchmann, von Ihr selbst entwickelt, geschrieben und vorgetragen. Diese beeindruckende Frau,
nicht groß an Figur, schmackhaft rundlich, im fast durchsichtigen schwarzen Spitzen -kleid, probte sozusagen Ihr neues Theater-
Stück vor geladenen Gästen. Ausführliches folgt noch. Peter Rubin, Dichter dran
Sonntag, 14.08.11
Das Erste, was ich heute morgen seh - ist der Himmel und sein bleu ...-(blöh -gesprochen) ja, und sofort steigert sich das gute Laune - Barometer um einen
(geschätzten) Faktor 2...und schon meldet sich die innere Stimme und frägt,
woran ich das denn festmache? Sie meinte, ich sei auch bei schlechtem Wetter gut drauf... Aber lassen wir das. Wenn hier noch meine innere Stimme mitsprechen wollte, wo kämen wir denn hin? Ja, wir kämen in die Küche, so wie ich heute früh.
Muskatnuss war mir in den Sinn gestiegen.
Als ich mich aus dem Bett schwang, war der unwiderstehliche Geruch von frisch geriebener Muskatnuß in meinen Sinnes-organen. Vielleicht habe ich sogar davon geträumt. Ich weiß nur, zum Frühstück gab es eine Portion Kartoffelbrei und eben besagte Muskatnuß drüber gerieben. Und es war gut.
Samstag, 13.08.2011
...bewatteter Himmel, flauschig-dick mit geglätteter Unterfläche, dazwischen große blaue Flecken, voll intensiver Leuchtkraft.
Imposante Gebilde, die sich zu interessant -deutbaren Figuren verdichten. Ja, alles ist Poesie. Der Himmel am Morgen mit einer wunderbar intensiven Strahlekraft...
in stetiger Veränderung begriffen - wie auch das Leben. Meine Krähen, die fliegenden Begleiter hier in 'Apatutüsien',
sind auch wieder da. Heute jedoch sitzen sie getrennt auf zwei meiner Birkenbäume,
die in meinem Blickfeld liegen. Und Beide sind gewachsen. In die Höhe... um schätzungsweise 2-3 Meter im Laufe der letzten 3-4 Jahre. Zumindest muss ich heutzutage hoch schauen. Als ich hier einzog waren wir noch auf gleicher Höhe, meine Birken und ich. Fast zumindest.
Der grüne Blick, den ich hier habe, tut gut für Herz und Seele. Der weite Blick über die Hausdächer und Baumwipfel verstärkt das Gefühl von Weite und Höhe. Und das Rot meiner Blumen auf dem Balkon steht
im Kontrast - verstärkt so die Wahrneh-mung. Ja, das Lieben ist schön. Und der Olympiaturm, den ich sehe, wenn ich den Kopf drehe, zeigt mir an, wo meine ehe-malige Wirkungswohnstätte, das Olympia-dorf, liegt. Da wir Menschenkinder dem Sternenstaub zuzuordnen sind, alle, und ohne Ausnahme, ist der Begriff Heimat auch nicht so relevant für mich. Heimat
ist unser Weltall, zuhause bin ich auf der Erde und geborgen fühle ich mich in mir und mit mir...Ich brauche keine Kriege, keinen Hass und Streiten mag ich auch nicht. Religionen verschärfen eher als das sie befrieden. Und vom 'Besitzenwollen' habe ich mich bereits auf der Reise ins Koma verabschiedet. Zur Klarheit wurde diese Erkenntnis auf der Rückreise ins Bewußte - MITNEHMEN kannst du NICHTS auf Deiner Reise ins Jenseits. Du gehst so wie du gekommen bist. Nackt. pr.dd
Freitag, 12.08.2011
Neuigkeiten gibt es zu Hauf. Hier in eigener Sache der Hinweis auf Montag,
dem 22.08.2011 um 20.30 gehts los mit einem Auftritt in der "Kulturkneipe kukuk" in der Schleißheimer Str.22,
80333 München..Telefon 089/52315192
Urlaubszeit in Bayern, ich weiß. Trotzdem ist es die Sache wert, denke ich. ''Alles ist Poesie", der Titel des neuen Gedichtban- des, wird auch das Thema des Abends sein.
Nur schade, dass er dann noch nicht fertig sein wird. Es wär ja die Gelegenheit zusammen mit meinem Bruder zu lesen -
aber er feiert ja seinen Geburtstag justamente am 22. August - und Gäste haben schon zugesagt.
Donnerstag, 11.08.2011
Mein "Poetenfrühstück" bekommt eine feste Heimat. Ab Herbst 2011 wird das "Poetenfrühstück" im Ramersdorfer Trambahnhäusl - zunächst - ein Mal im Monat stattfinden. Angedacht ist JEWEILS der erste Sonntag im Monat.
Von 11Uhr -13Uhr ist dann der Lesebetrieb geplant. Kaffee und Tee gibt es aus der kleinen Küche, Wasser und Toilette sind vorhanden. Ich brauche dazu noch helfende Hände, die aus Lust an der Poesie helfen WOLLEN, und die das ohne groß-artige Entlohnung mit LIEBE MACHEN.
Ein Forum zu finden war schon lange mein Wunsch. Jetzt gilt mein Dank Jürgen Schaffarczik vom Wohnforum München, die dieses Objekt verwalten.
Also, nicht nur eigene Poesie soll vorge-tragen werden. Es soll auch die Musik nicht zu kurz kommen. Alles weitere wird sich finden. ''Ramersdorfer Poesie'' in aller Munde, das wäre doch eine tolle Überschrift. Aufgrund der begrenzten Kapazität ist jedoch ein Überleben nicht gewährleistet. Es ist ein Versuch, den so eher ärmlichen Strukturen ein wenig Glanz zu verleihen. Und das kann die Poesie leisten. Ein schönes Wort macht die Hütte heller, zaubert ein Lächeln in die Gesichter. Alles ist Poesie. Peter Rubin
Mittwoch, 10.08.2011 Sonnenstrahlen, weißblauer Himmel, kein Regen in Sicht, zumindest nicht für den Moment, der
Blick gilt meiner Sonnenblume, die mit 5 -fünf- gleich großen Sonnen beladen vom Balkon aus in die Welt schaut. Ein Bild für die Götter. Ich weiß, es sind fünf, die da blühen. Leider kann ich immer nur drei gleichzeitig sehen - aber schon bei einer bin ich froh. Ja, das macht Freude und stimmt mich heiter. So ein Blick auf die Natur, selbst gepflanzt, jeden Tag gepflegt, wie auch "den Tag gepflegt"... schönes Wortspiel, den Tag pflegen...oder den Tag zu pflegen - ja, die Sprache macht Spass...vom Bruder FRITZ KOMMEN GROSSARTIGE Meldungen. Hier der Link zu seiner eindrucksvollen Webseite: http://www.fritzrubin.de/ Fritze präsentiert eine neue musikalische Version als CD -AUCH KÄUFLICH- in einer mit Nachbarn und Freunden erstellten Ver-
packung. Ja, der Vorteil einer gut gepflegten Ehe - und des befreundeten Kreises kommen hier hörbar zur Geltung.
Fritz plant Auftritte, die ihn selbst nach Bayern führen könnten, so sagte er kürz-lich. Wohl denn, Bruderherz, ein Besuch hier in ''Apatutüsien" wäre ja auch mal an-
gesagt...
Dienstag, 09.08.2011
Dicke grau-weiße Wolken in Flauschiger Form, ohne Krähen meine Birken, windge-beutelt meine Bäume und ich - in groß-artiger Stimmung. Denn vor Sekunden erreichte mich die folgende Meldung:
"LEUKOZYTEN SCHON AUF 500!" von 0 auf 500 in zwei Tagen, das heißt, das muß heißen - die Übertragung zeigt eindeutige Wirkung und Hajo's Körper akzeptiert das
Fremdmaterial vom Sohnemann. Hier Ab-
schrift meiner Mail von heute früh:
...Euch mit großer Freude und Erleichterung teilen möchte...wer schwere Zeiten durchmacht,
Zeiten, in denen das Leben existenziell bedroht ist,
Zeiten, in denen nur Hoffnung GROSS geschrieben wird
Zeiten, in denen der Tod sein Grinsen schon aufgesetzt hat
Zeiten, in denen der Sensenmann bereits an deiner Tür lehnt...
Zeiten, in denen kommt so eine Kurzmeldung:
"Leukozyten von O auf 3OO gestiegen.Jetzt fängt es an und geht bergauf...Hajo" das sind Zeiten, in denen ich dann die ganze Welt umarmen möchte...
Hajo, das ist eine sehr gute, tolle Nachricht ...und grüß mir Deinen Sohnemann, der ja erheblich dazu beigetragen hat. In Verbundenheit mit weiterem Daumendrücken und 'geistiger' Unterstützung... Peter Rubin, Dichter dran
Sonntag, 07.08.2011
Und schon bin ich wieder beim Regen. Sonntagsfrüh, Regentropfen ziehen lange Spuren an meinen Fenstern. Immer noch regnets, der Bayer würde sagen, wie die Sau. Ja, das ist schon bemerkenswert, die-
se häufige und länger andauernde Nässe.
Dicke Tropfen schielen vom Geländer des Balkons rüber zu mir als wollten sie mich etwas fragen...nur um sich kurz danach achtlos in die Tiefe zu stürzen. Meine Blu-
men, die blühen vor Freude leuchtend heller. Die Nässe lässt sie glänzen und sie strahlen zurück. Ja, das Leben IST SCHÖN.
Ich würde gerne wissen, wo sich meine Krähen aufhalten?
Samstag, 06.08.2011
Ich las diese Woche in meiner Hauszeitung, der SZ (hier die Donnerstags-Ausgabe auf der Wissens-Seite), einen kurzen Artikel über 'Fälschungen im Kopf' - Dichtung und Wahrheit liegen doch enger bei einander,
als wir es immer wahrhaben wollen. Sogar Auffälliges wird nicht wahrgenommen oder Erinnerungen daran ändern sich unbemerkt mit der Zeit. Das Gedächtnis als unzuver-lässiger Partner des Lebens. Selbst Augen-
zeugen geben eine Situation in rund einem
Drittel der Fälle falsch wieder. Also, nicht
einmal auf mein eigenes Wahrnehmen kann ich mich verlassen. Erinnerungen täuschen häufig. Auf der Wissen-Seite auch noch der Haupt-Artikel über den ahnungslosen Patienten, gespickt mit wertvollen Informationen, die uns alle angehen. Dazu noch Angaben über Web-
seiten, die ich -haftungsfrei- hier ein-
stelle:
für die, die gleich mal die SZ abonnieren möchten...Peter Rubin, Dichter dran
Freitag, 05.08.2011
nun, nach meiner voreiligen Absage an den Regen, mußte ich tropfnass nach Hause rollen. Mein Schirm wurde hinweg gerissen vom Sturmwind und mein Schimpfen verstärkte nur noch die Gußintensität.
Die Nässe auf Erden - war das die Voran-kündigung der Sintflut...volkstümlich auch ''Sündflut'' genannt? Nein, natürlich nicht.
Es ist aber Ausdruck einer großformatigen Änderung unserer Wetterwelten, oder könnte diese andeuten. Auch heute Nacht war der Regen wieder Trumpf. Und immer noch ist der Himmel tief und graudick behangen. Meine Sonnenblume steht zwar wie ene 1, dank des Regens. Sie braucht aber auch den Tropfen extra. prdd
Dienstag, 02.08.2011 Das Grauen ist vorbei. Morgenliche Sonnenschau ist angesagt. Ich seh morgens im mer nur den passiven Teil der Sonne, den beschienenen... sozusagen habe ich die Wonne im Rücken. Ich seh den Strahlen nach. Sehe, wie sie über Land und Leute liegen. Sehe, wie sie meiner Birke Gutes tut, sogar meine Krähen aalen sich in den Strahlen, das kann ich sehen. Wenn sich die eine Krähe mit aufreizender Lang-
samkeit dem ausgebreiteten Flügel wid- met. Putzen im Schein der Sonne, bauch-bescheinung der besonderen Art. So kommt es mir vor. Ja, es hat etwas ganz Spezielles: "Augenblicke höchster Kon-zentration sind Augenblicke des Glücks!"PR
Montag, 01.08.2011
Und schon wieder graut es mir, etwas über das Wetter zu sagen. Hatten wir nicht gestern Sonne? Gut, nur die NACHT LIEGT ZWISCHEN GESTERN UND HEUTE...aber das ist doch kein Grund für solch einen abrup-ten Wechsel. Naja, wie dem auch sei. Der Sommer hält sich noch dezent zurück. Und da wird dem Menchen schnell aufgezeigt,
wo seine Grenzen liegen. Denn ändern kann er nichts daran. Die schnelle Eingreif-truppe wirkt nur bei Hochwasser oder an-deren Katastrophen...und das auch nur begrenzt. prdd
Sonntag, 31.07.2011
Wow - der Sommer schlägt zu. Blauester Himmel schon am frühen Morgen. Kein Wölkchen in Sicht. Und meine Krähen grüßen herüber. Zumindest sieht es so aus. Kaffee ist schon gekocht und getrunken.
Dazu gabs eine Quarkvollkornbrotscheibe
mit gtünem Pfeffer und dann noch den Rest Schnittlauch. Die großen Dinge des Lebens sind halt die 'kleinen'' Ereignisse - wie das Konzert vom Freuitagabend im Schloß Nymphenburg. Die 'Musi' war so schee - und dann noch die Geschichte über unsere einstige 'Größe' - dem König der Lüste - hautnah vermittelt zu bekommen, das hatte was. PRDd
Samstag, 30.07.2011
Regentropfen ziehen lange Spuren an meinen Fenstern. Ein Samstag in der Früh, im Sommer 2011 - vom Sommer keine Spur.
Eine Krähe wiegt sich im Wind, birken-astigerweise. Es ist der erste Ast, Zweig, an der Spitze der Birke, dürftig beblät-tert. Sie sitzt dort schon eine längere Zeit, wenn das denn überhaupt ein Mass für die Krähe sein kann. Die Uhren der Krähen gehen, ticken, anders. Sie sitzt immer noch an dem gleichen Fleck. Gestern abend war ich im Konzert. Das Nymphenburger Schloß bot im großen Saal
etwas ganz besonderes. Einen Dreigesang mit der bezaubernden Marianne Philipp in der Mitten, dazu Harfe und Hackbrett nebst Bläser-Ensemble. Ausführlicher Bericht folgt. Dieser Gleichklang der Stimmen der drei Damen berührt die
Herzen der Zuhörer und schwingt sich ein in die große Ordnung des SEINS. Mein sich IMMER NOCH jeder Anordnung verweigen-des rechtes Bein jedenfalls reagierte mit 'zuckendem' Beifall. Erfreulich, das gibt meiner Hoffnung Kraft & Stärke, eines fernen Tages das 'Gehen' und 'Stehen' wieder in den Griff zu bekommen. Dann könnte ich wieder...
Also, für mich war das Konzert ein Meilenstein, ein kleiner, auf dem Weg zum WIEDER-Gehen, Stehen, Laufen, Hüpfen...zu Bewegungen, die allesamt so wichtig sind für unsere BEFINDLICHKEIT
und fürs Gehirn sowieso...Peter Rubin,Dd
Freitag, 29.07.2011
Schon wieder Freitag. Je älter man wird, umso schneller fliegt die Zeit? Wo ist die Woche geblieben? ES WAR DOCH GERADE ERST Freitag. Nun heute schon wieder. Das ist wie ein Fingerkino. Du siehst die Tage nur so vorbeiziehn, kannst dich dem nicht entziehn...Immer dieser Hang zu Wort-spielereien. Ein alter, ehemaliger, Freund aus Hamburg, ein geschätzter Könner der gepflegten Worte, Reinhard, ein Hambur-ger und auch Goetheliebhaber warnte mich aber immer wieder, ich solle mich nicht wundern, wenn ich eines Tages aufgrund
meiner so oft -flapsigen Kommentare- nicht mehr ernst genommen werden würde...Er hat vielleicht recht, ich kann s trotzdem nicht lassen. Die Sprache ist ein großer Schatz, dem wir alles zu verdanken haben. Das Lachen, das Weinen, das Verstehen, das Zuhören, das Miteinander - der Sprache ist es zu verdanken, dass wir uns wahrnehmen. Und, wir sollten beginnen, 'schlechte', böse Worte aus unserem Sprachschatz zu verbannen...
war nur son Gedanke, der plötzlich auf blitzte...Peter Rubin, Dichter dran
Donnerstag, 28.07.2011
Finstere Nacht noch. Meine Uhr zeigt 4.
So sitze ich hier. Der Kaffee brodelt.
Sein Duft hat sich schon verteilt. Ich staune über die Geschwindigkeit, mit der er Besitz ergreift. Das Regenwetter scheint sich verzogen zu haben. Eine leichte Milde
strömt von der weit geöffneten Balkontüre
ins Wohnzimmer. Wer steuert oder was steuert eigentlich meinen Gedankenfluß? Regele ich das bewußt? Ist der Fluß ein großer breiter Strom? Wenn mangelnde Bewegung den Körper träge macht, folgt ihm der Geist auf dem Fuße? Ist das zwangsläufig so? Ist der Fluß MEINER Gdanken einer aus lauter kleinen Sturzbächen, die sich in immer neuen Kaskaden ergießen? Deine Vorstellungswelt ist der Raum deines Denkens. In der Poesie
sind 'alle Räume' aufgehoben. Ist das so?
Wie kommt es, dass manche Menschen mir nicht aus dem Sinn gehen? Obwohl sie sich schon lange nicht mehr in meinem Dunst-kreis bewegen? Und ja auch schon lange den Raum der Lebenden verlassen haben? Und auch so kaum spürbaren - nachdrücklichen - Eindruck hinterließen? Ja, ich finde das spannend...
Mittwoch, 27.07.2011
Der Morgen lungert noch so herum. Weiß nicht, wo er hin soll. Dabei ist die Richtung schon klar. Den Regen hat die Nacht abgeschüttelt, den Wind auch. Mit der Sonne im Rücken lässt es sich leichter in diese grandiose Metamorphose eintauchen - die Sonne hat schon Regie übernommen.
Das wird ein schöner Tag.
Golden glänzt der Sonne Band,
wärmend über Leut' und Land,
spiegelt sich in Baum und Strauch -
und in allen Fenstern auch...
Schon wieder das goldene Werden,
schon wieder das Glück dieser Erden
Mensch, begreif doch endlich
Geniesse, denn das ist 'endlich'.
Peter Rubin, Dichter dran, 27.07.11
Montag, 25.07.2011
Noch ein Wort zum Freitagabend im
Giesinger Kult(ur)Café in der Tegernseer
Landstrasse, siehe auch meinen gestrigen
Eintrag. Ein Abend mit Gitarre und
Rudi Vietz, dem Chiemgaubarden, wie er
auch genannt wird. Gesungener Humor,
nett boarisch vorgetragen, mit seiner
'Schlitz-ohrigkeit' gewinnt der bayerische
Barde alle Herzen. Er versprüht einen
ganz besonderen Charme - vor allem das
Weibliche zieht ihn hinan - und beim
Singen ist er ganz ganz der ''Chiemgau-
Barde'. Eine Rarität, die das Giesinger
Kult(UR)Café zur Eröffnung präsentierte.
Ich hätte mir ein paar mehr Besucher
gewünscht, für den Künstler, für die Wirts-
leut Maria und Gregor Eble, die dem Café
neues Künstlerleben einhauchen wollen.
Noch ein Wort zu Rudi Vietz, der seine
Texte selbst vertont - Hut ab vor dem
Mensch & Künstler, der seine Originalität
und seinen Humor bewahrt und auf der
Zunge trägt. Peter Rubin, Dichter dran
Sonntag, 24.07.2011
Ein grauer Herbsttag mit noch grünen
Bäumen? Wie Grüner Pfeffer, den ich
so mag. Nein, nein, wir haben Hochsommer.
Man solls nicht glauben. Amy ist tot. In
Norwegen ermordet ein Niejemand fast
100 Menschen, in den USA können sie
sich nicht einigen und steuern sehenden
Auges auf einen neuen Abgrund zu.
Staatsbankrott?
Ja, das ist der ganz normale Wahnsinn.
Den wir gerade erleben. Und im Gasteig
feiern Sie die Künste. Ein Raum, nenne
ich ihn Raum 747, Elektronik en masse
aufgebaut, Lautsprecher, Mischpulte,
Mikrofone, Verkabelungen, 4 Menschen
stehen herum, alles Mitarbeiter - wie sich
heraus stellt, ich, der einzige Zuschauer?
Ja, das darf doch alles nicht wahr sein.
17,58h, um 18.00h solls losgehen. Ja, viel
Aufwand. Ich bin dann weggerollt. Erstmal
zur Toilette. Für den Rollstuhlfahrer ist der
Gasteig ein Toilettenparadies. Das muß auch
mal gesagt werden. Achja, alles kostenlos.
Das Kulturparadies vollgestopft mit kosten-
losen (!) Aktionen. Eigentlich toll. Achja,
ich hätt es glatt vergessen.
Am Abend vorher war ich im Giesinger
Kult(ur)Café auf der
Tegernseer Landstraße 96; Tel. 089/62000357
Überraschend. Gepflegte kleine Küche.
Schmackhafte Gerichte, angenehmes
Ambiente. EINE TOLLE Adresse. Mehr
darüber demnächst ausführlicher.
Samstag, 23.07.2011
Blut ist ein besonderer Saft, ein ganz
besonderer. Es gibt große Blutbilder und
differential Blutbilder. In ausgedruckter
Form liegen sie jetzt vor mir, schwarz auf
weiß. Und wenn mir der Arzt schon gratuliert,
dann erahnen Sie es schon - ich bin bei allen
Werten im grünen Bereich.
Naja, sagen wir - bei fast allen Werten.
Ich habe mich zumindest deutlich verbessert.
Wenn das kein Grund zum Jubeln ist, was
dann? Der LDL - Wert ist noch leicht erhöht -
aber das kennen wir ja schon.
Tomaten, Salat, Tomatensalat - Essig, Öl,
Knoblauch, Zwiebeln, Salz, Pfeffer, Wasser,
Honig - dazu eine Scheibe Vollkornbrot
getoastet - Herz, was willst du meer...Wenn
man dann bedenkt, dass ich seit über nunmehr
20 Jahren keinen festen Boden unter meinen
Füßen gespürt habe. Keinen Schweißtropfen
mehr trocknen, weil ich mich tennis/sportmäßig
nicht mehr betätigen konnte...und nicht
durch einen Wald spazieren gehen konnte...
dann können Sie - es -vielleicht ermessen...
Alles ist Poesie
"Ich wollt im Wald so für mich hin gehen
und nichts zu denken das war mein Sinn
Himmel und schön die Wolken zu spähen
dich an meiner Seite und Du in mir drin
ich träume vom Gehen, vom Laufen dahin
aufrecht zu Stehen wäre die halbe Miete
die Glieder des Körpers wieder zu spüren
und, nicht so zu Leben wie so ein Eremite
Wenn ich das lese muß ich leise weinen -
das Schicksal befragen - warum grade ich?
Dann aber, und ich kanns nicht verneinen,
siegt der Glaube ans Leben und an mich..."
Peter Rubin, Dichter dran
23.07.2011
Freitag, 22.07.2011
St. BONIFAZ stand gestern auf meinem Zettel. Mitten in München eine Oase der Ruhe, Stille und Zurückgezogenheit. Ich, auf dem Weg zum Altabt Odilo Lechner, den ich ja zufällig getroffen hatte. Siehe, das Glück war mir hold. Schon bemerkens-wert, wie so ein Ort der Stille, mit kleiner, sehr gepflegt-genutzter Gärtenerei zur Selbstverpflegung auf deine Stimmung wirken kann. Mitten in der Stadt, mitten in der Hektik eine Oase der Ruhe, des 'Sich-sammeln-könnens'. Ich war schon mal dort.
In den frühen 90er Jahren, noch ziemlich frisch im Rollstuhl zu Vorträgen - die Erinn-
erung kam beim Berollen der Anlage. Das war ein Glücksmoment, der mich durch-fuhr. Ich erkannte den Weg und die schwere Türe, die zum Heiligtum der Abtei führt. Damals war ich öfter zu den Veran-.
staltungen gerollt, die dort regelmäßig stattfanden. prdd
Donnerstag, 21.07.2011
Na, heute früh scheint die Sonne.
Der Himmel blaut so vor sich hin
und das Blaue möchte wohl gern
siegen. Ein schöner Tag ist angesagt.
Aber, auch wenn es regnen sollte,
ist es ein schöner Tag. Selbst Ärger
und Frust kann mir die Freude am
Leben nicht nehmen. Das ist eine
Frage der inneren Einstellung. Und
die kann nur jeder für sich selbst
beantworten. Wie ich in den Tag
'RAUSSCHAUE', so schaut der Tag
zurück. So einfach ist das. ODER,
so einfach kann es sein... prdd
Mittwoch, 20.07. 2011
Dauerregen, Platzregen, Saurer Regen?,
Schnürlregen? GewitterRegen... wählen
Sie sich einfach eines aus. Seit gestern
Abend ununterbrochen in zum Teil
heftigster Natur - der Regen liess
sich nicht abhalten, aufhalten,
nicht mal verhalten regnete es...
es goß in Strömen!
Jetzt gegen morgen, stippelt es
noch hin und wieder. Das war der
amtliche Wetter-bericht aus dem
schönen München. Naja, das ist nur
die halbe Wahrheit. Genauer gesagt
befinde ich mich hier in "Apatutüsien".
Mitten im 'besetzten Gebiet': Ich bin
ja ein so genannter oder auch echter
Zwangsumgesiedelter. Aus dem
Olympiadorf nach "Apatutüsien",
DORT, wo man alle Sprachen spricht,
nur kein Deutsch. Oder besser
''gebrochenes'' Deutsch:
Man merkt, dass es Ihnen 'übel'
werden kann, wenn sie Deutsch
sprechen sollen.'
Wo das Verhüllen noch gepflegt
wird. Wo sich das Weibliche noch hinter
Burka und Kopftuch zurückziehen kann.
Geschützt vor den lüsternen Blicken
der Männerwelt.
prdd-sg
Dienstag, 19.07.2011
ja, irgendetwas stimmt nicht mit
meinem Internet. Wie kann es sein,
dass ich hier in München meine Seiten
sehen, lesen und bearbeiten kann...
während gleichzeitig im Restgebiet
niemand etwas mitbekommt?
Also, wenn ich an meiner SEITE
ARBEITEN KANN - dann muss man
doch davon ausgehen, dass Rest-
deutschland/die Welt diese Seiten a
uch sehen kann? Oder? Schließlich
bezahle ich dafür. Außerdem ist mir
das immer noch nicht klar? Vielleicht
hat das was zu tun mit der Umstellung
beim Betreiber? Mit regionalen Unter-
schieden? Also, sehr mysteriös, das Ganze.
5.24h jetzt. Zeit für den Morgen-
kaffee. Vom italienischen Freund habe
ich wieder diesen wunderbaren Kaffee
ge-schenkt bekommen. Den werde ich
mir jetzt zubereiten. Ganz klassisch.
Und freu mich schon drauf. PRDd
Montag, 18.07. 2011
Eintrag erfolgt morgen früh...
Ich habe gerade erfahren, dass
man die Webseite, also die meinige,
nur bis zum 5.07.2011
lesen konnte - während ich hier
fleißig gepostet habe. Also,
irgendetwas stimmt
da nicht...
Sonntag, 17.07.2011
Die Überarbeitung der Webseiten
ist abgeschlossen. Zumindest erscheint
mir das so. Und dann beginne ich die
neue Woche gleich mit einem neuen
Gedicht. Frisch aus meiner virtuellen
Feder, animiert durch den Verlauf
des Wetters, das ja heute einige
Überraschungen zu bieten hatte.
Mensch & Natur
Des Tages Glanz ist grad gewichen
Der Himmel graumeliert gestrichen
Sonne hat sich schnell verzogen
Wind fängt böig an zu toben
Frische hat die Hitze besiegt
Der Baum sich jetzt im Winde wiegt
Die Natur ist wahrer Meister
Dazu braucht sie keine Geister
Sie ändert innert Sekunden
Sich und Mensch leckt die Wunden
Tröstlich nur und keine Spur
Von Ärgern über die Natur…
Peter Rubin, Dichter dran
17.07.11 15.25h
Dann gibt es noch viel Neues über
'den Lauf des Lebens',wie die Dinge,
die sich unerwar-tet so ergeben.
Die sich aber nur dem Achtsa-
men eröffnen. So erging es mir
nun mit Altabt Dr. Odilo Lechner,
dem ich letzte Woche ein paar
Gedichte in die Hand gedrückt hatte.
Er war auch kurz auf der Vernissage -
ich hatte weiter unten darüber berichtet.
Ich kenne den Abt schon seit den 90er
Jahren über St. Bonifaz, dieser wunderbaren
Abtei mitten in München. Er konnte sich nicht
erinnern. Nun, ich schätze seine An- und
Weitsichten.
Was ich nicht wußte, war der Umstand,
dass der AltAbt auch der Dichtkunst
gewogen ist. Also, kurze Rede...
Am Freutag fand ich einen Umschlag
in meinem Postfach, darin ein
DINA5-Umschlag,
darin ein kleines Buch
darin eine Widmung...
für Peter Rubin:
Was einst als Kind ich mir erträumte
als Phantasie noch überschäumte
seh ich bei Ihnen schön vollendet:
ein Werk, das Geist und Witz versendet.
Bin ich nun neidig? Das mitnichten.
Ich freu mich sehr, wie frisch Sie dichten!
13. Juni 2011 Odilo Lechner
na, wenn das nichts ist. Ein Lob aus so
berufenem Munde - tut einfach gut.
Auf dass es macht die Runde, stell ich
es zu dieser Stunde... einfach mal hier ein.
Das Buch - Zeichen auf dem Weg -Stationen
meines Lebens, Odilo Lechner
erschienen im Herder Verlag,
und ist ein wunderbar zu lesendes Buch,
dessen 120 Seiten ein -dilatato corde -
bewirken, eine 'Weitwerdung des Herzens',
der man sich nicht entziehen kann.
NACHGEREICHT - ein Kompliment an den
Verlag. Ein mit Liebe gemachtes Buch.
Freitag, 15.07.2011
...weiße Wolken wogen...wie Schichtkäse
liegen die Wolken aufgeschichtet, hin und
wieder taucht Blau auf, dezent im Hinter-
grund. Ein paar Sonnenstrahlen durchbre-
chen das wolkige Geflecht. Es ist, als ob
die Sonne die Erde still geküsst. Ich kann
sie sogar sehen, die gebündelten Strahlen.
Ich seh den Baum, die Birke, die sie trifft.
Die Birke strahl hell an der Stell;
SIE STRAHLT ZU MIR HERÜBER,
als wolle sie mir winken,
mich in das Glück einzuklinken...
Ja, das ist das Leben. Sich an den kleinen
Dingen zu erfreuen, mußt du sie auch
sehen. pr-dd
Donnerstag, 14.07.2011
Kühle hat sich breitgemacht. Es regnet
zwar nicht im Moment. Die tiefen, grauen
Wolken verheißen aber nichts Gutes. Selbst
meine Krähen haben das Weite gesucht. Und
ich suche seit gestern meine verlängerte Hand.
Dieses Hilfswerkzeug für Rollstuhlfahrer scheint
spurlos verschwun-den. Ich erinnere nur, ich
hätte es in eine Ecke gestellt - nur soviel Ecken
kann mein 'Palast' ja gar nicht haben. Sie ist
nicht auf zu finden - meine Greifzange...
Noch ein Wort zu den Lesern meiner nun
wirklich bescheidenen Seiten - auch
gestern wieder Klicks, - Besucher - aus
aller Welt. Für mich erstaunlich, denn wer
weiß es denn schon, dass ich hier so eine
Art Tagebuch führe?? Spannend ist das
allemal für mich. Apropos spannend -
das Buch oder besser Büchelchen, das
ich gerade beendet habe - die Sultanin -
von Cenet Bülbül Uhachi...Gertraud Schubert
überrascht mich mit ihrem Ausflug in fremde
Welten. Kurzweilig geschrieben, gut zu lesen.
'Von fern brüllt der Löwe.'Gut gebrüllt,
Gertraud. Ich habe dieses Buch seit 2004 -
und es jetzt erst komplett gelesen und mich
gut unterhalten. Das war kurzweilig. Da es s
chon 2004 auf den Markt erschien, werde
ich den aktuellen Link zum Buch/zur Autorin
nachreichen. Wer das feine Wort liebt,
den Humor, die Satire umarmt - der ist
bei Gertraud Schubert an der richtigen
Adresse. ''Und von fern brüllte ein Löwe''...
GUT GEBRÜLLT, Autorin...;prsg
Mittwoch, 13.07. 2011
Es schauert, es scheint, es stürmt, es böed,
wieder Mittagszeit, meine Fenster sind zur
Regentropfenrennbahn mutiert, die Anzahl
der Tropfen schwindelerregend hoch. Mein
Blumenbeet hat sich nach der Krähenattacke
nicht mehr erholt. Die Restpflanzen dümpeln
so vor sich hin. Da nützt auch der Regen nichts
mehr. Wenn etwas 'Flüssiges' wieder da ist...
wird so schnell wie möglich noch Blühendes be-
sorgt. Daß Auge und Seele schnell erfreut werden.
Dienstag, 12.07.2011
Mittagszeit. Sonne pur. Schwüle. Schweiß.
Durst. Heute verspäteter Eintrag. War in
der Früh schon beim Arzt. Blutabnahme.
Um 4.30h war die Nacht vorbei. Ohne Früh-
stück, nüchtern, auf den Weg gemacht.
Die Angst geht um. Sie reden von Panik,
sogar. Die Börse fällt. Italien unter Beschuß.
Rating-agenturen haben schon
lange die Macht übernommen. Unheimlich
heimlich. Ja, der Grusel geht um. Es gibt
aber auch Erfreuliches. Monatelang lag
sie im Kühlschrank, vorhin zu meinem selbst-
gemachten Tomaten - Salat, habe ich sie 'geköpft' -
die Flasche Hefe-Weizenbier von einer Brauerei
aus, Tusch! Braun-schweig, meiner Geburtsstadt
wider Willen. Es herrschte der Krieg. Mutter
musste zur Entbindung, was fürn Wort, nach
Braunschweig gebracht werden. Der Vater im
Einsatz an seiner Front...Also- ungeklärt bleibt
die Frage des Trans- ports. Und das Tollste,
es schmeckt hervorragend! - Ist mir das doch
die ganze Zeit entgangen. ''Adelskronen'' -Hefe-
Weißbier, Naturtrüb, bei Penny gekauft,
denke ich mal. Also,schmackhafter gehts nicht.
Da sieht man mal wieder, in den kleinsten
Dingen liegt oft der größte Schatz begraben.
PRdd
Montag, der 11. Juli 2011
es ist kurz nach 5.ooh in der Früh.
Schon hat das Helle obsiegt. Frisch
liegt der junge Morgen in seinen Windeln.
Von der Nacht, von der Dunkelheit keine
Spur mehr. Hat sich einfach verkrümelt.
Das Licht des Tages wird noch lichter...
Die ComputerProbleme sind vorerst gelöst -
es/er funktioniert wieder. Allerdings war
auch eine Person dafür notwendig, mit
Wissen, Erfahrung und Willen - die so
genannte WEW-Formel, die immer
funktioniert -. Wer also vor scheinbar
unlösbaren PC/Laptop-Problemen steht -
der wende sich vertrauensvoll an mich.
Ich spreche nur aus Erfahrung. Das ist
ein guter Lehrmeister. 'Sie' weiß sofort,
wo das Problem liegen könnte.
Das erspart Zeit.
Dies könnte der beste Tipp sein, den Sie,
verehrter LeserNutzer, ZUR LÖSUNG Ihrer
PC-Probleme bisher erhalten haben. Ja,
und dann möchte ich noch ein Wort in
die Debatte werfen: ABHÄNGIGKEIT!!
'Was sind wir doch abhängig von unseren
Computern' Wie bricht die Welt zusammen,
wenn der 'KollegeComputer' nicht mehr will,
kann?
Was wird nur werden, wenn 'er' NOCH
SCHLAUER WIRD? Heute ist er noch
abhängig von unserem Einschalten,
morgen schon ist ihm das alles egal -
dann macht er das selbst...
Nur eine Vision? PRdd
S, der zehnte Juli 2
die Tastatur hat den Geist aufgegeben ...
es geht nicht, he (m)N geht Nix...
Freitag, 08.07.2011
Eigentlich wollte ich ja nicht gehen...
dann kam am Mittag das Mail von
Peter Peschel vom H-TEAM E.V.
mit dem Hinweis auf die Veranstaltung
am Abend: Soziales trifft Kunst und Kultur
unter dem Titel: "Bilder der Hoffnung" -
EINGERAHMT von der seelenvollen Musik
von "The Awesome Free- Trio" - drei Männer,
eine Bühne...und Musik vom Feinsten.
Ich dacht, ich träumte mich
back in New ORLEANS or in Manhattan
oder in Miami, wo ich ähnliche Konzerte erlebte.
Das war grandios und hätte eigentlich noch m
ehr Zuhörer verdient gehabt... naja, die
Ausstellung war sehr gut besucht. Und
mehr Menschen hätten kaum reingepasst
in die mit den Bildern von Christine Gampl
und Alexandra Scheifers 'VERZIERTEN'
Räumlichkeiten des H-TEAM E.V. in der
Plinganserstraße 19, unweit vom Harras.
Die Ausstellung läuft noch bis Freitag,
16. September 2011 IST EIN KLEINER
GEHEIMTIPP - da wird großartige Kunst
ausgestellt - ich bin begeistert.
Und, ich freue mich schon auf den
nächsten Termin...DA WIRD AM Mittwoch,
07.September 2011 Abt em. Dr. Odilo
Lechner OSB EINEN VORTRAG GEBEN zu
''Bilder der Hoffnung'' ...und wer den
Abt kennt, der wird kommen...
Donnerstag, 07.07. 2011
Vor mir liegt ein/der QUANTALUS...
Was ist das? - werden Sie jetzt fragen.
Das ist ein Meßgerät. Mit dem QUANTALUS
können Alpha- und Betastrahler wie
Plutonium und Strontium gemessen werden.
Diese Stoffe sind extrem gefährlich und
langlebig. Plutonium -139
hat eine Halbwertzeit von 24 000 Jahren(!)
und ist extrem giftig. Strontium hat wie
Cäsium eine Halbwertzeit von 30 Jahren.
Es ist so gefährlich, weil es sich in den
Knochen einlagert, jahrelang Schaden a
nrichten kann - und Sie zunächst nichts
bemerken. Heimtückisch würde ich dazu
sagen...
ist die Adresse, der Sie weitere Einzelheiten
entnehmen und auch mittels Spenden
unterstützen können...Dieser in München
ansässige Verein zur Erforschung und
Verminderung der Umweltbelastung
erhält meine Unterstützung, auch wenn s
ie meine poetisch verfaßte Klageschrift
bis heute "ignoriert" haben... ich sage
da an einer Stelle in Versform gefaßt,
genau das...und wenn Sie -runterscrollen-
finden Sie mein Tchernobyl-Klage-Gedicht
als Beweis prdd
Mittwoch, 06.07.2011
Ja, das Leben ist schön. 5 Worte der
einfachen Art beschreiben mein Lebens-
gefühl. Und dann dieses kurze eMail von
Julia, ...''die junge Frau aus dem Bus, die
beim Schuh anziehen geholfen hat"...so
begann sie ihre kurze und erfreuliche Mit-
teilung, und weiter... "nochmal vielen Dank
für das Gedicht, das Du mir bei unserer
zweiten Begegnung geschenkt hast. Ich
habe es gleich zu Hause gelesen und es
hat mich sehr erfreut:) es ist heiter
geschrieben, hat aber auch Tiefgang
und die Worte klingen in ihrer Verbindung
sehr lieblich. Damit Gratulation.
Schönes Werk!" Ja, Julia, danke sehr.
Ich würde sehr gerne Deine Bezugsadresse
für "black blood meets kanüle", erschienen
im novum eco verlag, hier bekannt geben -
wenn Du willst. Denn schließlich möchten
die als Gedicht formulierten Gedanken...
an die Öffentlichkeit. Also, gib Deinem
Herz einen Stoß, mir den Link. Vielleicht
können wir ja auch mal zusammen ...lesen.
prdd
Dienstag, 05.07.2011
Im Radio läuft gerade Bayern 2, neben
dem Deutschlandfunk einer meiner
'Lieblinge', was das Hören von Sendungen
angeht. Da fiel dann der Name Epikur und
es wurde darüber philosohiert, was er sich
wohl dabei gedacht haben könnte...'Wert-
schätzung der einfachen Dinge durch das Er-
Lernen und Beachten von Achtsamkeit'.
Vor meinem Unfall war ich hellwach und
überall. Raste von Zeitzone zu Zeitzone.
München Hamburg mit dem Auto in unter
5 Stunden - und war auch noch stolz darauf.
Dass ich mehrere Stunden der Erholung
brauchte, dass ich völlig fertig war vom
Stress, vom Verkehr genervt, das wurde
von mir großzügig unter den Tisch gekehrt.
Einfach ignoriert. Prompt, naja nach Jahren,
schlug dann die Falle zu. Schwerer Autounfall
mit katastrophalen Folgen. Stress, nicht
Neinsagenkönnen waren die Ursachen...
Deshalb, nimm dir Zeit. Schenke dir Zeit.
Es ist das kostbarste GESCHENK in Deiner
Gegenwart, in Deinem Hiersein. Der
schlichte Joghurt mit Knoblauch und
kleinen Zwiebelstückchen, Salz und Pfeffer...
wird allein durch Deine ''Achtsamkeit''
zum Gourmetfrühstück. Ein
getoastetes Vollkornbrot rundet
das Ganze ab. Schmeckt gut. Tut gut.
Guten Appetit. Schöne Achtsamkeit.
MeinTipp, ich kaufe seit einiger Zeit
eine rot-verpackte Joghurt, produziert
von der bayerischen Privatmolkerei Gropper,
www. ein gutes stück heimat.de steht als
Kontaktadresse auf der Verpackung... prdd
Montag, 04.07.2011 himmelblau und volles
Sonnenprogramm - das ist der heutige
Morgen. Das Aber kommt von der kühlen
Frische, die sich an den Morgen schmiegt.
Meine Krähen wiegen sich im Auf und Ab
ihrer Birkenzweige. Sie nehmen's leicht.
Ihr ureigener ''Swingerclub'' - hoch in der
Birke. Neulich waren sie zu dritt. Für eine
etwas längere Zeit. Ich konnte es ja sehen.
Direkt vor meinen Augen, der 5te Stock ist
die ideale Position dafür. Dann kann ich
gleich noch an das Gedicht, an den Aufruf
vom 21.06.11 und die zarte Erinnerung von
gestern erinnern. Leser-Beiträge werden
gerne entgegen genommen. In jedem
von uns steckt doch ein heimlicher POET.
Also, nur Mut. Dann gibts noch ein
spannendes Buch, über das wir reden
müssen. Aber mehr darüber demnächst..
prdd
Sonntag, 03.07.2011
ein neues Gedichtlein bahnt sich
den Weg in sein Leben, in seine
Existenz...Ich möchte den Leser
meiner Seite einmal mitnehmen
auf dem Weg zu einem neuen Werk.
Das Netz macht es möglich, Sie, den
Leser, eine fremde Person, einzuweihen
in die gedanklichen Strukturen, die ein
Mensch, ein Ich, also ich selbst, erbringen
werde, um einen kreativen Prozess zu einem
-guten-? Ende zu bringen. Seien Sie also bei
der kreativen Geburt eines Gedichtes dabei,
das also jetzt das LICHT DER WELT erblickt.
Noch ohne Titel gehts los...Animiert wurde
ich die letzten Wochen durch meinen sich
selbst bildenden Moosgarten, der mich
jeden Tag mehr und mehr in Erstaunen
versetzt...
...eine Rose legte sich zum Schlafen
ins Moos, schlief ein und träumte
vom großen Los, dann wurde sie
wach und gleich gabs Krach...
übrigens ist der Reim nicht geplant
oder forciert, er kam ganz natürlich.
Samstag, 02.07.2011
Regentropfen in Hülle und Fülle.
Aufklaerendes Wetter mit kühleren
Strukturen. Freitag - den Abend -
verplant mit Leibniz-Keksen und
erwartungsvoller Vorfreude auf ein
scheinbar tolles Gespann. Vater mit Tochter
im gemeinsa-men Gespräch über ihr neuestes
Buch - ''Leibniz war kein Butterkeks''. Ich
hatte mich ja insgeheim gefreut, auch ''echte'''
Butterkekse vorzufinden. Zum Kaffee ja
immerhin ein Hochgenuß, gestippt oder
gecruncht - mir schmecken sie immer.
Aber leider gab es die nicht. Dafür war
die vorgetragene Kost aber sehr angenehm
zu verdauen. Ja, zwischendurch sogar
köstlich. Der heitere Faden von Michael,
das Klöppeln zwischendurch von Lea,
das alles gestaltete sich zu einer für mich
'vergnüglichen' Philosophie-Runde, bei
dem der Ernst der Lage immer wieder
zum Ausdruck kam. Der Ernst, das sind
die so genannten ''Gläubigen'', die Alles
in die Hände ihres Gottes legen. Denen
der Glaube ''heilig'' ist, dafür töten und
in Kriege ziehen können.'' Die Gläubigen,
die mit ihren Seilschaften und mit Hilfe
der Politik, den Lauf der Dinge bestimmen,
kommen zwar langsam unter ''Druck' -
sind aber immer noch sehr bestimmend,''
so ein Zitat eines Gastes, der nicht
genannt werden wollte. Er hätte Sorge,
seine 'Gläubigen' Brüder und Schwestern
würden ihm den Satz nicht verzeihen
können. prdd... zu den Autoren über
Mittwoch, 29.06.2011
Sonne satt, ungewöhnliche, sommrige
Wetterlage schon seit Tagen hinter-
einander. Das kennt man ja so nicht
hier in Deutschland. Auch die Art und
Heftigkeit der Gewitter sowie die der
Wolkenbildung erscheint mir ungewohnt.
Also, da sind wir Zeitzeugen massiver
Veränderungen im Wettergeschehen.
Auch meine Krähen lassen sich nicht
sehen. Das liegt vielleicht auch an der
Hitze, die gestern ja mit über 35 Grad
im Schatten, fast wieder Rekordwerte
erreicht. Und für heute sieht das auch
nicht besser aus. Jetzt habe ich fast
eine ganze Stunde 'vertrödelt' mit dem
Laptop. Ätzend. Es ist die Zeit, die man
verliert, die man benötigt, um unsinnige
Dinge zu machen. So war der Zeilenverlauf,
der Umbruch, verrutscht - ohne mein ZUTUN:
Ich brauchte eine knappe Stunde zum
Reparieren...prdd
Dienstag, 28.06.2011 eine betrübliche
Meldung erreichte mich in der Frühe.
Der Tod, unbarmherziger Partner des
Lebens, hat wieder zugeschlagen und
eine 46 jährige Mutter von 2 Kindern
in sein endgültiges Reich zu sich geholt.
Dem Leben entrissen, den Kindern die
Mutter genommen, dem Gatten neue
Aufgaben zugeteilt. Mitten im Leben.
''Sunandmoon'', so nannte sie sich, ist
nun schon den Weg gegangen, den wir
Lebenden noch gehen werden.
Der eine früher, der andere später.
Ich möchte den Weg so gehen, so wie
meine Mutter ihn gewählt hatte -
Sekundenherztod - Herz, was willst
du mehr. Jetzt aber, will ich meine
Zeit noch dem Irdischen widmen.
Mit poetischen Gedanken, Gedichten
und kleinen Geschichten, die froh
machen, die Freude und Glück
verströmen...
Montag, 27.06.2011 ja, milde
strömt die Luft durch die sperr-
angelweit geöffnete Balkontüre
in mein Schlafzimmer. Eine Amsel
singt ihr Morgenlied. Sie ist nicht
zu sehen. Umso bezaubernder
empfinde ich den morgendlichen
Gruß. Automatisch verändert sich
meine Bewußtseinshaltung - ich
nehme eine Veränderung wahr,
tief in mir drin. Das Lauschen,
das Zuhören, die paar Minuten -
wenn überhaupt -bewirken eine
verstärkte Wahrnehmung des -
ICH BIN - des Hierseins. Der
Gegenwart. Ich atme tief durch.
Ich genieße diesen Augen-Blick.
Ich sehe den Tropfen Zeit langsamer
werden...Beim Zusammen-laufen,
beim Tropfenbilden.Verspüre
ein Glücksgefühl, das sich gänsehaut-
mäßig über den ganzen Körper verteilt.
Ja, denke ich, so fühlt sich Zeit an.
Denn, obwohl alle Menschen der Zeit
nachjagen - noch keiner hat sie
wirklich gesehen, angefasst. Sie ist
ein Phantom, die Zeit. Unfaßbar,
wie schnell sie vergeht. Auch dieser
Unterschied zur Kindheit, als einem
die Zeit nicht schnell genug verging...
vergehen konnte. Ja, wie schmeckt
Zeit? Hat sie überhaupt einen
Geschmack? Für mich könnte sie
pfeffrig schmecken. Wie grüner
Pfeffer gemischt mit Pfifferlingen!
PRDd
Sonntag, 26.06.2011
Regentropfen hängen verharrend
am Geländer meines Balkons. Meine
zwei Krähen sind wieder da. Meine
Sorgen waren also unangebracht.
Vielleicht ist mir ja das eine Lehre.
Nicht immer gleich in Panik zu
verfallen, wenn sich etwas ändert,
sondern zu lernen, abzuwarten.
Das waren ja ergiebige Regenatta-
cken in der Nacht. Ich konnte es
hören und war ja schon um kurz
nach 4 mal kurz auf den 'Beinen'...
Der Gesang der Nacht war feucht
heute Nacht. Es ist interessant,
zu lauschen. Regen hat etwas
Gleichförmiges und irgendwie
auch Beruhigendes. Die Melodie
dieser Nacht war feucht, sehr
feucht. Das ist die Melodie der
Natur. Je nach Zustand kompo-
niert sie ihr eigenes Lied.
Rhythmus und Takt wechselnd
nach jeweiliger Befindlichkeit...'
es ist schön,so schön',fällt mir
wieder die Musik ein von meinem
musizierenden Doktorfreund, den
ich im letzten Jahr auf der Lesung
im umgebauten Ramersdorfer
Strassenbahn-häusl kennenlernen
durfte....
Samstag, 25.06.2011
ein abgekühlter Sommertag, böige
Winde umkosen meine Bäume, die
sich erfreut, so kommts mir vor,
dem Wind hingeben...Rauschend
erzählen sie vom Glück des Baumes,
wenn er sich vom Wind kämmen lässt.
Ich müßte die Sprache der Bäume nur
besser verste-hen. Das Rascheln der
Blätter, ihr leises Flüstern, das Knacken
der Zweige - eine Sprache, die noch
unerforscht erscheint. Nur mit den
Ohren der Liebe zur Natur
kann man sie besser deuten.
Denn dann singen die Bäume
ihr Lied. Sie schwingen sich
ein in den Rhythmus ihrer Zeit.
Ich möchte ein Baum sein
Ich möchte ein Baum sein.
Möchte mich ausstrecken
Rauschend vom Glück erzählen
Wenn sie den Wind spüren.
Möchte mich biegen vor Freude,
Mich mit Lust einem Sturm hingeben.
Ich möchte ein Baum sein.
Möchte Sonne sehen, saubere Luft
Atmen und Regentropfen spüren.
Möchte reden mit dir und berührt
Werden, zart und sanft.
Möchte meine Wurzeln ausstrecken,
Die mir Halt und Kraft geben.
Ich möchte ein Baum sein.
Möchte dich Lächeln sehen und
deine Freude wahrnehmen. Möchte
umarmt werden und dir Schutz geben -
nur um ja Wiederzukommen…
Ich möchte ein Baum sein.
Pr 9-01
Copyright by Peter Rubin
Dichter dran 2001
Freitag, 24.06.2011 ein Kuß,
eine Geste, ein Blick - ein Blick
zurück im Zorn? JA - denn Tchernobyl
hätte 1996 der Anlass sein müssen,
den Atomkonzernen zu zeigen,
wo der ''Bartl den Most holt''.
Wenn mann bedenkt, dass jedes
Atomkraftwerk pro TAG rund EINE
MILLIONEN EURONEN verdient, so
die Faustformel - den FOCUS wörtlich
zitiert - und damit die Meiler zu
Maschinen zum Gelddrucken
beförderten...Wo ist eigentlich das
viele Geld hin? Nehmen wir nur mal an,
4 Betreiber mit nur 4 AKW's, dann wären
das in einem Monat rund 120 Millionen
Euros... Gewinn...Und die Wahrheit
liegt noch um einiges höher!
Also -wo ist denn dann ein Problem?
GELD ist doch da, nur in den
falschen Händen!
WIR PRODUZIEREN REICHTUM FÜR WENIGE
und steigende Armut für den größeren
Rest. Die stetig anwachsende Masse der
'Nichts' nähert sich dem Bedrohlichen.
Ja, sieht das denn keiner? Die Zeiten
niedriger Preise sind auch vorbei.
Ich stelle schon seit einiger Zeit
HEFTIGE PREIS-ERHÖHUNGEN beim
Einkaufen fest, die mehr oder minder
heimlich durch geführt werden. Und
dies vor allem bei den Lebensmitteln,
die für den täglichen Bedarf bestimmt
sind. Kleidung & Schuhe in meiner
Größe befinden sich außerhalb
meiner jetzigen rentenbezogenen
finanziellen Reich -weite. Und wäre
mir nicht hin und wieder ein Hemd
zugesteckt worden - ich könnte nicht
mal sparen, um den Betrag dann nach
einiger Zeit zusammen zu haben.PRdd
Donnerstag, 23.06.2011 ...ein Kreisen
um Transzendenz, in der Suche der
Existenz zur Wirklichkeit der
Transzendenz... Karl Jaspers läßt grüßen...
Roter Mohn
wiegt sich die Blüte
sanft im Wind
zeigt sich die Güte
zart - wie ich find
schon von Ferne
seh' ich ihn stehn
wie lächelnde Sterne
so unvergänglich schön
am Wegesrande
ganz an der Seit
blüht er im Stande -
erfreut die Zeit
Ich - längst vergangen
Rot blüht der Mohn
die Englein mir sangen-
es klang wie Hohn...
Peter Rubin, Dichter dran 2011
copyright 2011
Dienstag, 21.06.2011
ein kühlischer Sommeranfang,
durchmischt mit Schauern und
gleich wieder erhellenden
Momenten, der Sonne scheu
Raum gebend...um gleich wind-
getrieben, von stürmischen
Attacken umschmust,
ins dunklere Muster einzu-
tauchen. Die Luft aber schmeckt gut.
Der Wind treibt eine angenehme
Frische vor sich her. Ich rätsele
schon seit Stunden an einem Satz
für ein neues Gedicht. Der Satz
geht so: Eine Rose legte sich zum
Schlafen ins Moos... Animiert zu
diesem Satz hat mich mein kleiner
''Moosgarten'', der sich durch meine
üppige Gießerei wohl selbst geplant
und gebildet hat, haben muß. Denn
ich habe ihn nur 'ergossen'.
Das ist wie ein Wunder, das Wunder
der Natur. Da bildet sich ein kleiner
'Garten' in meinem Balkonkasten
nur durchs Begies-sen...also, war
ich der 'Erschöpfer' dieser wunder-
baren kleinen Oase im Kasten auf
meinem Balkon!
Sonntagnacht, 22.45h, 19.06.2011
Ein 'gemischter Tag' hat grad noch
eine gute Stunde zu leben. Dann
ist auch er Geschichte. Heute
morgen habe ich meine Eintrag-
ungen nicht vornehmen können.
Ich war so sehr beschäftigt mit den
''Facebookern'', dass ich darüber
Gott und die Welt vergaß.
Erst später fiel es mir wie Schuppen
aus den Haaren...wieder ein, daß
ich ja über die Zeit schreiben wollte.
Eigentlich das Hauptthema im Leben
eines Jeden. Dieses ''Carpe diem''
geht mir nicht aus dem Sinn. Und
je älter mann ist - umso schneller
vergeht die Zeit. Ja, geradezu
atemberaubend schnell. Denn eh
du dich versiehst ist die Woche
schon wieder Vergangenheit.
Dann müssen wir noch über Gott,
Glauben und die Gunst der Stunde
reden. Dazu gehört der Tod und
das Leben. Ich glaube inzwischen
an das ''göttliche Element'' in
jedem Menschen. Denn - aus
eigener Erfahrung gesprochen -
der Tod ist das Ende, das Aus, Amen.
Das wars dann auf dieser Welt. Es sei
denn, der kleine Bruder vom Tod,
das Koma wird überstanden. Was ja
immer wieder mal passiert. Siehe
mich selbst. Acht Wochen im Koma
reichen, sind schon eine lange Zeit.
Aber nichts gegen die Dauer, die
man mit Totsein verbringt. In den
Millionen von Jahren, die die
Menschheit schon 'verlebt' hat,
hat es noch Keinen gegeben, der
das Sterben überlebt hat. Und die
Sache mit Jesus Christus ist ja
schließlich auch nur reine
Glaubensfrage. Hörensagen
und Fantasie werden zu Ge-
schwistern und raus kommt die
Geschichte von der unbefleck-
ten Empfängnis. Ja, hallo, wo
leben wir denn?? Viel gescheiter
ist es doch einen der großen
Philosophen zu zitieren:
''Gott ist tot'', sagte Nietzsche
und ich toppe ihn und sage:
''Gott hat nie gelebt!'' Es gibt
-jedoch - ein Göttliches Gen,
das in jedem Menschen mehr
oder minder ausgeprägt
existiert. Das ist unsere
innere Kraft, unser Glaube
an uns selbst, unsere Fähigkeit
zu wachsen, wenn Not am Mann
herrscht. Wir müssen lernen,
diese inneren Kräfte zu benutzen,
wie Muskeln. Denn, ich bin fest
davon überzeugt, dass wir in den
kommenden Jahrhunderten es
lernen werden, die
inneren Kräfte gezielter e
inzusetzen. Dem Hier und Jetzt
sind wir verpflichtet. Nicht dem
Danach. Je eher die Religionen
zur Einsicht gebracht werden können,
umso besser für die Menschheit.
Dann könnte zunächst das Morden
und Totschlagen im Namen von
Religionen aufhören. Frieden für
ALLE wäre dann keine Utopie mehr.
Lasst uns kämpfen gegen Hunger
in der Welt. Wie kann es sein,
das täglich Kinder verhungern?
Von den tausenden Erwachsenen
ganz zu schweigen. PRdd
Samstag, 18.06.2011
Ich vermisse meine Krähen. Habe
sie seit Tagen nicht mehr gesehen.
Auch macht mir die Birke Kummer.
Sie dünnt sich nach oben hin
gefährlich aus. Wenig oder über-
haupt kein Laub! Das ist nicht gut,
das scheint nicht gut zu sein. Auch
die Nach-barbirke zeigt ein ähnliches
Profil. Also, bleibt nur zu hoffen,
dass sich das von alleine regelt.
Wie so vieles in der Welt.
Aber eben nicht alles. Siehe Griechenland.
Eigentlich sind die Griechen nette Leute.
Manchmal zu laut, wenn sie dem Ouzo
zu sehr zugesprochen haben. Sonst
aber recht verträglich. Wer liebt denn
nicht, zum Griechen zum Essen zu gehen.
Griechische Musik und Alexis Sorbas haben
sich in mein Gedächtnis eingegraben.
Auch liegen meine Erfahrungen mit
griechischem Geschäftsgebaren über
30 Jahre zurück. Trotzdem. Ich mußte
seinerzeit extra nach Zypern fliegen,
um das Geschäft unter widrigen
Umständen zu einem einiger-
massen guten Ende zu führen.
Der deuts-che Käufer 'meiner'
Ladung Betonstahl konnte gerade
noch zufrieden gestellt werden.
Das Amathus Beach Hotel auf Zypern
wurde damals für Wochen zu meiner
Bleibe. Der Lieferant, eine griechische
Firma, mein Kunde, ein deut-sches
Großunternehmen im Stahlbaube-
reich. Also, eine explosive Mischung.
Dass der Betonstahl, den ich ge- und
gleich wieder verkauft hatte, auf
einem Schiff vor Nigeria lag, war
mir zunächst ver-schwiegen worden...
Damals lagen bis zu 1000 Schiffe,
beladen mit allen möglichen
Gütern, vor der afrikanischen
Küste vor Lagos, Nigeria. ...
Und mit deutschen Kunden ist
nicht zu spaßen. Und schon damals
standen griechische Geschäftsme-
thoden auf ''levantinischen'' Füßen.
Nun, man hüte sich vor Verall-
gemeinerungen. Aber man sagt
auch, wo Rauch- da Feuer..
In der nächsten Zeit erfolgt die
Fortsetzung. Peter Rubin, Dichter dran
Freitag, 17.06.2011
Heftigste Gewitter, fast schwarze
Wolkenberge, Blitze, Wind zum
Sturm, Donner, Hagel, Regenschauer ...
das ist der Wetterzustandsbericht
dieser Tage. So heftig, dass ich mich
an die TROPISCHEN GEWITTERZEITEN
in Afrika erinnert fühle. Da hat sich
hier tatsächlich -spürbar- etwas
verändert. Dieser Tage. Ja, wahr-
nehmbar für den, der darauf achtet.
Der Regen, der kommt, zeigt sich
des öfteren in gußartiger Form, dann
ist erst mal Schluß. Auch das kenn ich
aus den tropischen Gebieten. Für mich
können das die ersten Vorboten einer
umfassenden Klimaerwärmung sein -
mindestens aber einer Klimaveränderung.
Dazu kommt die Zunahme in der
Heftigkeit - egal ob Sturm oder
Regenschauer! Wenn ich eins und
eins zusammen zähle -
ergibt sich halt 2 ....
Donnerstag, 16. 06.2011
...Aus den Splittern der Vergangenheit...
konstruiert das Denkorgan und verleiht
uns damit das Gefühl der Vergänglichkeit ...
dass wir bemerken, wie die Zeit vergeht.
Aus dem Kopf zitiert ist diese Aussage,
die ich im GEO Nr. 27 ...Das Rätsel Zeit...
sah, gelesen habe. Der Artikel hat die
Über-schrift - Im Netz der Erinnerungen -
und ruft natürlich meine besondere
Aufmerk-samkeit hervor. Das Gehirn,
Zentrum unseres Seins, hat seit meinem
Unfall schlagartig die Regie in meinem
Denken übernommen.
Das Wahrnehmungsorgan, Sitz des Sehens,
Schmeckens, Riechens
muss sich den Zyklen der Natur beugen.
Schlaf- und Wachzeit brauchen ihren
Rhythmus - gegen den auch der mensch-
liche Wille nicht ankommt. Der Mensch
muss sich beugen, will er nicht in Krankheit
enden. Natur - alles ist Rhythmus.
Mittwoch, 15.06.2011
Ich grüße vom Hippocampus...
mit dem ich die letzten 21 Jahre
in engerer Verbindung stehe. Auch
beim 'visuellen Kortex' und dem
Frontallappen verweile ich eine
kleine Weile und bedanke mich
für die immer noch zum Teil
schwierige Arbeit, die in diesen
Regionen des Gehirns tag ein
und nacht aus geleistet wird.
Mein großer Dank geht natürlich
an die Synapsen, die bei meinem
Unfall vor über 20 Jahren wohl ein
wahres Feuerwerk von elektro-
nischen Entladungen über sich
ergehen lassen mußten. Damit
würde sich auch das gigan -
tische Feuerwerk erklären lassen,
was ich wahrzunehmen geglaubt
habe, als mein Schädel bei dem
Unfall 'getestet' wurde.
Neueste ERKENNTNISSE der Gehirnfor-
schung deuten jedenfalls klar in diese
Richtung. Das ist meine persönliche
Erklärung für das seinerzeit Erlebte...
Dienstag, 14. 06. 2011
mein Ginster hat sich wieder erholt,
mein Schnittlauch nicht - das ist das
Resultat des Besuches von Frau oder
Herrn 'Krähe' - wie unlängst auf dieser
Seite berichtet. Ja, der Schnittlauch
war nach dem ''Sitzangriff'' der Krähe
nicht mehr in der Lage, sich auf-
zurichten. Eigentlich sehr schade.
Ich bin ein großer Liebhaber dieser
grünen Gaumenfreude, die ich bei
meiner Speiserei nicht missen möchte.
Der Quark wird farbiger und dem Rührei
fehlt es an Geschmack - ohne grüne
Farbtupfer. Auch ein getoastetes Voll-
kornbrot liebt Schnittlauch pur. Noch
ein anderes Thema - am 16. Juni 2011
wird die <US-Sonde DAWN, die sich
seit dem 27. 09. 2007 auf Weltraum-
Mission befindet, in die Umlaufbahn
von VESTA einschwenken. VESTA liegt
im Asteroidengürtel zwischen Mars und
Jupiter. Danach soll die Reise weiter-
gehen zum Asteroiden CERES, den er
im Februar 2015 erreichen soll. All das
entnehme ich dem DLR-Portal aus einer
Pressenotiz vom
13.Juni 2011. Also ganz aktuell. Warum
berichte ich darüber? Das ist die Rückkehr
zu unseren Ursprüngen. Aus Sternenstaub
sind wir in der Ursuppe hervorgegangen.
Ich empfinde das als Rückkehr zu den Ur-
Wurzeln der Menschheit. Eintauchen in
die tiefen Wurzeln unseres Seins.
Ja, ist das nicht spannend?
Sonntag, 12. 06.2011
kleine Häufchen am Himmel im schnee-
igen Weiß, blaublau da drüber so weit
das Auge reicht, Pfingsten, wie es im
Buche steht.
Henryk Góretzky's Symphony No. 3
gerade gehört und wieder tief
beeindruckt. Meine Pfingstrosen
sind voll aufgeblüht - eine Frau im
Zimmer - Frauenzimmer... ein Kalauer,
ich weiß, aber mir ist so komisch zu Mute...
Manchesmal ist dann der Schalk im Nacken
so aktiv, aber darüber habe ich ja schon
vor einigen Tagen räsoniert. Es war eine
schöne Feier. Das Essen köstlichst, der
Kuchen wie Gedichte. Vor allem, wenn
mann so viele Jahre auf selbst-
gebackenen Kuchen verzichten musste.
Die Schwarzwälder Kirschtorte liess
meinen Gaumen jubeln und der
Erdbeerkuchen machte das Glück
perfekt. Davor der Braten, von dem
ich den Schnipsel erhielt, das beste
Stück. Meine Geschmacksnerven
jubelten in einer Tour - daran konnte
auch der schaurige Regen nichts ändern.
Schaurig im Sinne von Regenschauer...
Dazu noch wunderbare Gespräche mit
sehr interessanten und interessierten
Menschen, Herz, das ist Glück. Und
das Herumtollen und Spielen der Kinder.
Als 'Alleinunterhalter' im frühen Herbst
seiner Tage schätze ich solche Kinderreien
schon sehr. Und dann ist es ja so, die
'Familie' lebt doch noch. Wenn ich meine '
Witwerei' verkaufen könnte, ich würde
es glatt tun. Vielleicht. Vielleicht auch
nicht. Das waren gestern erlebte
Beispiele eines gelebten Miteinanders.
Freude pur.
Samstag, 11.06.2011
heute ist eine Geburtstagsfeier
angesagt. Anna wird vier. Ein
süßes Geschöpf. Voller Lebensfreude,
voller Energie, voll von Freundlichkeit,
wenn sie lächelt - strahlt die ganze Welt.
Wenn die Tränen kullern, kullert die
ganze Welt. Es ist eine Freude, das
Glück zu sehen. Hier hast du es
leibhaftig vor dir. Hier nun, für
die ganze Welt zu sehen, meine
Worte, die ich heute früh -
früh zu Papier brachte...
ANNA
Vor 5 Jahren warst du noch gar nicht hier
Und heute, Anna, da wirst Du schon vier
Deine Augen glänzend, Glück strahlt heraus
Dein köstliches Lachen macht der Trauer garaus
Das kann man nicht kaufen, nicht mal für Geld.
Dass es so bleibe, werde Du zum Held
Glück sei der Fleißigen verdienter Lohn
In Deinen Augen glüht das Glück dieser Erde
Dein Blick ist das Versprechen des Universums
wenn Du Tränen vergießt, weint die Menschheit
Anna, Erde, Sonne, Mond, Luft, Wolken und Wasser –
Wenn Du sprichst, quillt alles über und die Blumen
strahlen- Bäume machen einen Diener, einige laufen
Rot an
Regen wandelt sich zu Schnee, das ist kein Wunder
Alles freut sich, Dich zu sehen, und von Dir zu hören -
Komm, Anna, sag noch ein Wort
Peter Rubin, Dichter dran.
Im Juni 2011
Freitag, 10.06.2011 abgekühlte
Stimmung, auch beim Wetter,
grau in grau,Bäume grünen so
vor sich hin, kein Wind hebt ihre
Laune. Auch von der Sonne keine
Spur. Ein Feiertag steht vor der Tür.
Mir ist das egal. Ich zelebriere jeden
Tag als Feiertag. Seit meinem Unfall
vor über 20 Jahren, bei dem ich am
Tod knapp vorbei geschrammt bin,
habe ich meine Einstellung zum
Leben wesentlich verändert.
Genieße den Tag, dieses -carpe diem-
hat sich tief in mein Denken und
Handeln eingegraben. Und das
kleine Wort - tun! Die Frage ist
doch, braucht man wirklich immer
so einen Tritt? Kann man dem Glück
nicht einfacher auf die Sprünge helfen?
Glücksgefühle hatte ich auch gestern
mit dem wunderbaren Krähen-
Geschenk. Mit einem Vogel auf Du
und Du. Aug in Aug. Herz, was willst
du mehr? Ja, das Erlebnis mit der Krähe
wird wohl noch einige Zeit nachwirken.
Und, vielleicht kommt sie ja wieder
und schaut nach mir? Wer weiß?
Donnerstag, 09. 06.2011 in der Früh...
...gebannt beobachte ich seit Minuten
meinen Besucher auf dem Balkon. Keine
2 Meter oder sagen wir 3 Meter entfernt
turnt die eine KRÄHE AUF MEINEM BALKON -
MEIN HERZ POCHT , sie ist immer
noch am werkeln, pickt in die Blumen-
kästen, jetzt setzt sie sich dick und
fett ins Beet direkt auf die Erde, vorher
hatte sie schon den Schnittlauch besucht,
jetzt sitzt sie im Beet - als ob sie brüten
würde... seit Minuten an der selben Stelle,
ja sie hat es sich bequem gemacht, schaut
mich an, das Köpfchen geht in schnellen
Bewegungen hin und her und während
ich dies mit einer Hand tippe, sitzt sie
immer noch im Balkonkasten. Ich kanns
nicht fassen. Sie sitzt keine 2einhalbmeter
entfernt, nur getrennt durch das Glas
meine Balkontüre. Jetzt hat sie sich
aufgerichtet und stolziert nach links
und gleich wieder zurück...und nun
hat sie abgehoben ... und weg ist sie..
das war ein Schauspiel von über einer
halben Stunde, also gut 35 Minuten im
Leben einer Krähe...Aug im Aug auf
Du und DU...Den Schnittlauch hat sie
breit gesessen, SIE HATTE ES SICH
BEQUEM GEMACHT: Mitten im
Schnittlauchbusch...
Mittwoch, 08.06.2011
Es ist kurz nach 6.ooh, graue Wolken
und viel Regen haben der sommerlichen
Stimmung nichts anhaben können. Das
Grün leuchtet sommerlich tief. Der Wind
hat die Wolken im Griff und treibt sie vor
sich her. Mein Ginster von Seebauer hat
sich erholt und leuchtet sein Gelb wie
eine Ampel in den Tag. Unterstützt wird
die Leuchtkraft durch das Violette Blühen
der 'Landpommerance', die ich Ahnungsloser
direkt daneben hatte setzen lassen.
Gestern war sowieso ein farbfroher Tag.
Erst diesen wunderbaren Maler mit seinen
tollen Bildern, den ich im Internet bei den
'Kunstbanausen' hab kennenlernen dürfen.
Dann dazu noch das sehr befriedigende
Gespräch am Abend über Gott und die
Welt. Dazu noch das Verarbeiten der
Besuche auf der Münchner Freiheit
und auf der Leopoldstrasse und das
Wahrnehmen neuer vertiefender
Erkenntnisse über diverse Kernfragen
des Lebens... Den Namen des Malers
liefere ich nach.
Dienstag, 07.06.2011
Es sommert. Leichte Flausen am Himmel.
Weissdurchsichtig. Schwebend. Das unten-
stehende Gedicht ist sehr gelobt worden!
Eine Leserin schickte mir ein Schreiben.
Ich werde nun klären, ob ich es 'einstellen'
darf. Ich kann nur empfehlen, das Gedicht
'An die Eltern' als Regelwerkzeug ins elter-
liche Erziehungsritual aufzunehmen. Es
wirkt besser ... als Sie glauben. Täglich
morgens gemeinsam gelesen... entfaltet
es sehr bald seine Wirkungen...Carpe diem,
und das mit Langsamkeit. Darin liegt eine
große Kraft. ihr Peter Rubin, Dichter dran
Sonntag, 05.06.2011
An die Eltern
Ihr seid schon groß
Ich noch so klein.
Ich hab ’nen Willen -
Ihr nehmt Pillen.
Ich brauch das Spielen -
Ihr den Schlaf.
Ich hab oft Recht –
Ihr findet das schlecht?
Ich bin das Kind –
Seht das doch ein.
Ich muss noch wachsen –
Drum lasst mich so sein.
Ich fühl schon was Recht ist –
Brauch manchmal den Zwist.
Gebt mir die Form –
Helft mir beim Rest.
Macht keine Norm -
Gebt mir ein Nest.
Schenkt mir Liebe –
Das ist oft schwer.
Und euer Wissen
Möcht’ ich nicht missen.
Trotz vieler Probleme -
Seid doch nicht bang:
Ich bleib euer Kind –
Mein Leben lang.
PR. Peter Rubin, Dichter dran
Copyright by Peter Rubin 2002
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Der ''Poet'' kommt gerne: 089-3519696
Samstag