Peter Rubin - Dichter dran
Vorhang auf...
JA, ich bin als Dichter noch ein junger Mann. In einer Mitteilung der Polizei vom 20.12.1989  ist vermerkt: ''Peter Rubin, inzwischen verstorben'' ...
 
Als ich nach langen Monaten im Koma mit schwerer retrograder Amnesie und massivsten Kopfverletzungen ganz langsam wieder ins Leben zurückkehrte, begann  ich die Welt um mich herum -verändert-wahrzu nehmen, langsamer, bewußter.  Ich fing an Gedichte zu diktieren, schreiben konnte ich noch nicht. Sprechen ging nur stockend - ich gründete also eine 'Wortsucherei'. Heute ist jeder Tag, jede Stunde eine 'Geschenkte Stunde' für mich. Carpe diem.
 
Warum ich verunfallt bin? Weil ich nicht NEIN sagen konnte. Das führt zu Stress. Stress ist ein schlechter Ratgeber.       Dann kam jener 20. Dezember.
Ich hätte nein sagen können.
 
"Lieber im Rollstuhl - als LANG, FLACH und DUNKEL." Originalzitat, Peter Rubin
 
Heute gibt mir der Rollstuhl die Möglich -keit, die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Sozusagen von 190 cm Stehhöhe auf 145 cm rollstuhlsitzend reduziert. Gelassenheit ist eingekehrt.    
 
Der neue Blickwinkel geht nach oben.
Frische, veränderte Augenbewegungs-muster sorgen für kreative Einfälle - und die Augen sind der Trigger, einer der 'Anlasser' dafür.
 
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