Peter Rubin - Dichter dran
                                                                                                                                                             
Zum Weiterlesen, bitte einfach runter
scrollen...ja, so einfach ist das...
 
Zu Beginn ein Hinweis:  
Das Auswendig-Lernen von Gedichten ist
förderlich beim Kampf gegen Alzheimer.
Es lohnt sich also im doppelten Sinn!
 
 
Poesie ist das Lächeln der Liebe.
Peter Rubin, Dichter dran
Liebe ist die Sprache der Poesie.
Peter Rubin. 
Liebe ist das Lächeln der Natur. PR
Lächeln ist die Liebe der Natur. PR
Liebe ist die Musik des Herzens. PR
"Poesie ist das Rauschen der Blätter 
UND der Wind der Meister des
poetischen Flüsterns, wenn er leise     
weht, so wie heute!"...PRdd
 
SPRACHE IST DER BLICK DER SEELE
und Worte sind die Öffnungen zur Welt!
 
Juligrün grad erst hat sichs gezeigt, schon
wirbeln die ersten braun-gelben Blätter
windgetrieben zu Boden. Grün und Gelb
im trauten Miteinander. Leben und Sterben auf Du und Du oder auch Ich und Ich. Meine Birken im satten Birkengrün?
Auch sie tragen schon wieder den Hauch der Vergänglichkeit. Zeigen ihren Todeswillen im leuchtenden Gelbton. Auch der leiseste
Windhauch wird willig akzeptiert, die Reise ins Vermodern anzutreten.
 
Knospen im zart grünen Kleid lugen von
Ast und Zweig. Sie schauen mir direkt
ins Herz. Es ist wie die 'Kommunions-Zelebration' der Natur: Der Frühlingsbeginn fällt zusammen mit der Kommunionsfeier 
von meiner kleinen Freundin, bei der ich 
am Sonntag zugegen sein werde...
 
 
"Das Treiben der Schneeflocken ist die
Erotik des Winters." Peter Rubin
 
"Das singende Jubilieren der 'frühen' Vögel
fängt die Gute Laune für den Tag"...prdd
 
Wie Poesie ist der erste Sonnenstrahl,
der sich seinen Weg durch den dichten  
Nebel bahnt...und erste Erleuchtung
bringt...
 
Ich unterstütze das
Künstlernetzwerk
 

 











Dienstag, 10.11. 2015
Dienstagmorgen, der sich in den Tag gähnt. Die dunkle Nachtdecke ist bereits zurück geworfen, nackig liegt der Tag, bereit zum Sich-anziehen.

Wie immer hat er sich das Übliche zurecht gelegt, Routine also. Er zieht das seit Millionen von Tagen immer so geregelt durch. Beginnt den Tag mit einer Dusche. Badewanne hat er schon vor Jahren abgeschafft. Zugegeben, mehr dem Zwang gehorchend - aber... as the days went by - immer überzeugter. Also, heute gabs nur eine Ku-Du - aus gehandelt für den ganzen Tag war nur leichte Bewölkung bei leicht moderater Temperatur. Schaunmermal, wie der Kaiser immer zu sagen pflegte, was denn der Tag noch so bringt. Ausser über weiteren Enthüllungen ob oder für Wieviel - er lässt sich nicht aus seiner Ruhe bringen. Der Tag ist eine feste Größe und hat noch für lange Zeiten seinen festen Platz in unserem herrlichen Universum. © by Peter Rubin, Dichter dran, 10.11.2015 "Alles ist Poesie!"




Sonntag, 08.11.2015

Das Leben ist ein Spiel. So lautet der Titel eines meiner Gedichte, geschrieben in den späteren 90er Jahren des vergangenen Jahrtausends. Wir sind alle die teilnehmenden "SchauspielerInnen" in der jeweiligen "Haupt- oder Nebenrolle" auf der Bühne unseres Lebens, die wir Erde nennen. Der Vertrag läuft immer ein Leben lang und endet bei den Meisten mit dem Tode. Einige Auserwählte sind zwar auch Tot beim Ableben - aber in Anerkennung ihrer Verdienste leben sie noch auf Ewigkeiten weiter. So verstarb ein gewisser Herr Goethe schon vor gefühlten Äonen - aber irgend-wie ist er doch ständig präsent, bei den Einen mehr, beim Anderen weniger.
"Element of Crime" läuft gerade im Radio und bringt mich …in the mood…mich dem Gegenwärtigen zu widmen. Die Küche ruft. Creme Brûlée wartet auf mein Kommen. Eigentlich war ich ja eingeladen heute zur Pferde-Schau.

Ein kleines Reitturnier auf dem Lande - naja, vielleicht klappt es beim nächsten Mal. Peter Rubin, Dichter dran…"Alles ist Poesie!" © 2015



Sonntag, 25. 10. 2015
Ein Himmelreich für meinen BLUMENKOHL von heute. Halb gegart im Ganzen, also ein Stück "Gehirn" sozusagen und dann in der Pfanne mit Semmelbrösel und Butter und Muskatnuss angebraten dabei den Kopf zerkleinert…die Röschen zum losen Allerlei verarbeitet. Genuss ohne GLEICHEN! Die Muskatnussnote im Abgang mit dem bröseligen Butter-geschmack im Einklang mit der blumenkohligen Würze schmeckte im Nachklang so als ob der Herr Bach persönlich diese Komposition überwachte - überwacht hätte...

Einfaches Essen, grandioser Geschmack, große Küche, guter Koch…lächl… Alles ist Poesie… Peter Rubin, dichter dran…25.10.15




Sonntag, 18.10. 2015
…In den Abend gesprochen...Schwarz liegt die Nacht auf meinem Balkon. Verschluckt ist der Blick auf meine Birken samt Krähen. Nachmittags hab ich die zwei noch gesehen. Sie lungerten, wie üblich, in den freien Räumen. Jetzt, sehe ich noch ein Fenster mit Licht. Die anderen Fenster zeigen kein Leben. Liegen alle im Dunklen Bereich. Die Uhr zeigt noch nicht mal die 22 Stunde an. Dicke dunkle Wolkenberge himmeln die Nacht an. Dienstbereit bis zum bitter-süßen Morgen. Als Wolkendecke sozusagen, ohne Wärme-Kuschelgarantie. PeRu, Dd, 18. Oktober 2015…"Alles ist Poesie!




Samstag, 17.10.2015
"Goldgetönt sind Baum und Tage             Von des Himmels blauem Dache          lacht täglich strahlende Sonne              die den Tag zur Wonne Dir mache."              © 2015 by Peter Rubin, DICHTER DRAN.
Heute bei dem Grauen Himmel, ein Wunschdenken, sicherlich, aber oft genug Realität. Und die zeigt sich unerbittlich in vielen Dingen, auch den kleinen. So hab ich vorhin meine grade erworbene Keramiktasse vom Tisch "gewischt", leer und auf Füllung wartend. Jetzt liegt sie verteilt auf dem Fußboden, 14 Keramik-Stücke. Das stellt sich dann immer als kleinere Katastrophe dar - für einen im Rollstuhl allemal . Wenigstens war der Becher leer, so hatte ich wenigstens etwas Glück im Unglück. Peter Rubin, Dichter DRAN…"ALLES IST POESIE!" © 2015




Mittwoch, 14.10. 2015
Aus aktuellem Anlass...
Lauter leise Fragezeichen
Was ist es, das die Menschen so antreibt,
Sich zu bedienen bei des Andern Denke?
Warum hat der Mensch nicht den leisesten Anstand
Zu benennen wes Geistes Gut er nimmt zur Hand?
Um sich zu schmücken mit den Federn der Meister
In deren Gehirn das Werk in der Urform entstand?
Was bleibt ist der schale Geschmack, „Opfer“ zu sein
auf dem Altar von eitler Kreativität und schönem Schein!
Was würde es denn bedeuten wenn man benennt woher?
Bekennst den Ursprung - setzt auch dir selbst die Krone auf...
Peter Rubin, Dichter dran

© Mittwoch, 14.10.2015 …auch wenn man die Geschichte mit anderen Worten aufrollt..


Sonntag, 11. 10. 2015
Der Sonntagmorgen lächelt schon von weitem. Er weiss, er ist was ganz besonderes. Dabei ist er eigentlich nur der 7. Tag einer Woche. Einer Reihe von Tagen, die wie an einer Kette, nein, nicht Nina Kette, dahin perlen bis nach dem Samstag der Sonntag erscheint. Auftauchend in einer wohl geordneten Regelmäßigkeit, die mit Verlässlichkeit imprägniert, Strukturen ordnet. Anfang oder Ende? Das ist egal. Hauptsache, der Tag wird gut genutzt. Carpe diem…Ein Hoch auf die Kreativität, auf das Schöne, auf die Weiblichkeiten, auf die Natur…und auf die Muße und die Musen…PeRu, Dd © 11.10.2015


Donnerstag, 08. 10. 2015

Bei mir stand gerade die Zeit still. Kurz nach 10.02 geschah es. Mitten auf dem Balkongeländer, keine 3 Meter entfernt, in Rollstuhlsitzhöhe, kam sie geflogen, zum Ruhepausen, meine Krähe von der Birke gegenüber. Ich konnte das Zurückfliegen genau verfolgen. Nach sagenhaften 14 Minuten flog meine Krähe zurück. Trotz des schrägen Schauens konnte ich einen Blick -direkt- erwischen. Und sie hielt still, für einen Moment hatte ich das GEFÜHL, ALS BERÜHRTEN SICH UNSERE BLICKE. Ein genialer Augen-blick. Ich schwebe immer noch zwischen "Himmelhochjauchzend" und tief berührt. "Kantige" Bewegungsabläufe bei der Krähe faszinieren… nichts ist unmöglich…PerU, Dd… "Alles ist Poesie!" 08.10.2015





Montag, 05. Oktober 2015
Ein Wort an alle Zuwanderer. Unser Grundgesetz gilt in den Grenzen der BRD. Auch für die Menschen, die aus anderen Region der Erde zu uns stoßen. Hier herrscht Religionsfreiheit, hier regiert die Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann. Und hier besteht Redefreiheit, auch im Denken

wird man nicht eingeengt. 

Wenn diese Grundsätze auch die DEINEN sind, und wenn dann, "lieber Fremder", Dir die Deutsche Sprache, also das Reden, Verstehen & Antworten auch noch -irgendwann- Freude bereiten  würde…dann, ja dann bist du HERZLICH willkommen… Peter Rubin, Dichter dran…05.10. 2015…"Alles ist Poesie"

und wenn Du dann irgendwann mir ein Gedicht -in der Deutschen Sprache-  schreibst…dann machen wir ein BUCH
draus…Alles ist Poesie!" PeRu, Dd





Freitag, 02. Oktober 2015
Und schon wieder ist es Oktober. Strahlend blau das Himmelszelt. Kein Wölkchen in Sicht. Das "Rauschfest" geht in sein letztes Wochenende. Der 25. Jahrestag der "Einheit" steht bevor. Diese Einheit fühlt sich unwohl und leicht bedroht von der Vielheit. Eine Bedrohung, die zunehmend Raum greift, ist diese wachsende Intoleranz der "Vielgesichter Gläubigen". Dazu kommt die sachte Missachtung der "westlichen" Kultur der Freiheit des Denkens sowie die der Frau. Da müssen wir noch einen langen Weg gehen, um die Werte der unbedrohten Freiheit des Denkens und des Sagens in die Köpfe derer zu bekommen, die die Intoleranz predigen. Unser Grundgesetz gehört übersetzt ins "Muslimische". Und wenigstens jeder um Asyl "Nachsuchende" muss es im Hauptsatz auswendig aufsagen können. Ausserdem sollte klar betont werden - bei uns gelten UNSERE Gesetze…Du darfst keine anderen Gesetze haben neben dir…Es gilt nur unser Grundgesetz. PeRu, Dd, 2.10.15… "Alles ist Poesie!"  PS - Bessere Aus- UND WeiterBildung für jeden Bürger im Rahmen des schulischen sowie des außerschulischen Lebens sollte zur Pflicht erhoben werden.





Dienstag, 29.09. 2015
Mit dem Verblassen der Narben tritt auch das Geschehene mehr und mehr in den Hintergrund und wirkt nur noch pantomimisch still in dir. Die äusser-lichen Spuren hingegen sind sichtbare Dokumente, die mehr oder minder deutlich verbleiben bis zum Tod. Auf der Landkarte deines Lebens gelten sie dann als symbolhafte Vertreter "gelebten Lebens" - egal, wie groß der Schmerz gewesen. Gut, heutzutage gibt es schon Operationen, die das Äußerliche verschonen. Die Schmerzen im Inneren können heilen durch intensives Seele Eincremen…In dem Gedicht "Seele eincremen!" habe ich dem "Tun & Wirken" der Krankenschwestern, die mich bereits während der Komaphase betreuten, seinerzeit ein Denkmal setzen wollen… Du, ICH CREME dir die Seele ein/ Traumrosanelkenrot getönt/ Liebelichtgrünrosa punktiert/ Heiterorangegelb gebündelt und Güldenherzgoldfroh gerahmt… Du, ich creme Dir die Seele ein. ©1997/2015 by Peter Rubin, Dichter dran, Alle Rechte bei Peter Rubin




Sonntag, 27. 09. 2015
Sonntägliche Stille liegt angekühlt im Licht der gerade aufgehenden Sonne. Meine Birken leuchten im oberen Drittel golden-bestrahlt zurück. Meine beiden Krähen wiegen sich im Wind auf den Zweigen sitzend - während ich
noch schwärmend in Gedanken meinem Frühstück nachhänge. Das hat zu tun mit dem einzigartigen Brot, welches der Zufall auf meinen Tisch führte. "Lieken Urkorn" ist der Name der Firma, "Anno Dazumal" nennt sich das rustikale Roggenmischbrot, welches ich mir frisch getoasted mit Quark und dann noch eins mit Erdbeer-Marmelade auftischte. Ich befinde mich immer noch im Geschmackstaumel zwischen Kruste und Kaffee…ich wünsche einen Schönen Sonntag…Peter Rubin, Dichter dran…"Alles ist Poesie"






Freitag, 18.09. 2015
Wo befindet sich eigentlich der "Gute Wille?" Warum hat er so wenig zu sagen? Gibt es ihn überhaupt? Warum ist er so schweigsam? Gerade in Zeiten wie diesen müsste er sich doch zu Wort melden. Müsste auftrumpfen wie der "Meister aus Deutschland" - er hat doch nichts zu befürchten. Er wird gebraucht bei der Umsetzung ins "Tun". Der aufmerksame Leser findet dazu das 
von Maja Wiese eingestellte, beeindruckende Schreiben der Philipps Universität Marburg. Professor Wagner trifft ins "Schwarze" - gerne hätte ich jedoch noch etwas mehr über den "Zustand" unserer Jugend in dieser Hinsicht erfahren…PeRu, Dd



Mittwoch, 09. 09. 2015
Moral, Pilot, Cockpit, Gehalt, Vorbild, Fliegen, Landen, Starten, Streiken, immer wieder…Ja, lieber Leser, das sind alles zweisilbrige Begriffe, die mich äußerst einsilbrig werden lassen. Die mir aufstoßen und mich zum "mich Übergeben" bringen. Da streikt eine Handvoll an Piloten, die sowieso schon ihren höchst privilegierten Dienst für weit über durchschnittliches Gehalt absolvieren müssen…und diese zumeist Herren im COCKPIT unserer staatlichen AIRLINE nehmen das Volk zur "Melkung" nach Gutdünken aus. Schlimm dabei diese Ausbildung zum Egoismus, die  hier von "Vorbildern" gedankenlos demonstriert wird. Als Menschen mit Bildung haben sie auch eine Verantwortung in der sozialen Struktur unseres Gemeinwesens…"zwar verfolgten sie keine unrechtmäßigen Ziele"…wie ein Gericht gerade eben feststellte…für mich aber sind diese HERREN COCKPITTER  die neuen Raubritter, die sich auf "Gedeih und Gewinn" rücksichtslos bedienen…       Peter Rubin, Dichter dran,  Mittwoch, 09. 09. 2015




Montag, 7.09.15
Ich möchte vom Wunder der Nacht berichten. Möchte euch teilhaben lassen "am Wunder der Nacht"  - wie ich den Vorgang bezeichne. Wem es zu vertraut zugeht, den bitte ich jetzt schon um Nachsicht. Aber es ist so fantastisch, dass ich immer noch staunend hier sitze. Es geht ums kleine Geschäft, das ich als Rollstuhlfahrer auch verrichten muss. Dazu benutze ich die übliche Pinkelflasche. Nun ist mir diese volle Pinkelflasche heute Nacht so gegen 5 UHR RUNTERGEFALLEN, abgestürzt.   Ich konnte es gar nicht glauben. ALL   die Mühen des Aufwischens aus dem Rollstuhl heraus, die Putzfrau erst wieder in 2 Wochen anwesend, Urin stinkt nach Tagen, und dann alles unterm Bett und Beischränkchen verteilt…und für mich im Rollstuhl sowieso nicht so aufwischbar?…ja, jetzt das Wunder - die P- Flasche lag noch gefüllt unterm Bett, von wo ich sie mittels meiner Greifwerkzeuge, so ein Handauf-pickgerät, fast problemlos auflesen konnte. Und diese tolle Nachricht möchte ich nun mit Euch teilen. Es gibt sie noch, die kleinen Wunder des Lebens, die so unsäglich gut tun. PeRu, Dd, Montag, 07.09.15



Samstag, 05.09.2015

"Kätzchen im Arm spendet Freude, Trost und Charme" - Herr Vladimir Putin zeigt seine weichere Seite…er kann also auch anders - während ein weiterer Despot in Ungarn über sich hinaus wächst und dem Resteuropa zeigt, wo "der Bartl den Most" holt. Herr Orban, "selbst"ernannter Herrscher der K&K-
Diktatur, regiert in Ungarn nach Lust und "rechter" Laune und treibt seine Regierungskollegen im restlichen Europa mit so manch merkwürdiger Massnahme so vor sich her. Wenn doch die Wolken der Erleuchtung sich bald mal in diesem Teil der Welt entladen mögen…es grüsst bei gräulichen Wolkenfeldern mit auf- heitender Tendenz…PeRu, Dd      Samstag, 05.09. 2015                




Mittwoch, 02.09.2015.                  Melancholie im September. Herr Sommer zeigt sich heute fürh noch grau bedeckt. Meine 2 Krähen sitzen schaukelnd in ihrer Birke, jede nutzt einen anderen Ast. Es ist, als ob die Zeit gerade Pause macht. Der Flow der Zeit umgibt sich mit dem Schleier der Undurchdringlich-keit. Unfassbar und doch in konstanter Anwesenheit. Meine Schützlinge, die 2 Kinder aus Sri Lanka, waren gestern ausflugsmäßig unterwegs mit Papa & Mama. Besuchten zusammen den Chiemsee. Ich unterstütze das sehr.      Es sind diese außer der Reihe-Gemeinsamkeiten, die den Kindern        in Erinnerung verbleiben. Und entsprechend verlief auch das Gespräch, besser der Monolog, den beide  nacheinander vollzogen. Ich kam kaum zu Wort und "Sprudelndes Wasser" wäre wohl die bessere Beschreibung für den Geschichtsunterricht, den ich dabei erhielt. Ja, sie liefen über. Diese Seelen sind hungrig auf Erleben, auf Lernen und aufs Mitteilen. Ist das nicht schön?   PeRu, Dd "Alles ist Poesie!"





Dienstag, 01.09. 2015

Nur mal so zwischendurch, hab ich mir einen kleineren Blumenkohl im Ganzen gekocht, naja gekocht ist fast übertrieben, ich hab ihn "ziehen lassen"…um ihn dann pur nur mit etwas "beurre de Salt" kaiserlich zu verspeisen - und ich darf Euch sagen, es war ein Traumgericht, wie der schönste Vers oder die schönste Zeile aus einem Traumgedicht. Heut Abend zur Krönung des 01.09.15 wird dann noch die Traumsuppe serviert -
eine Blumenkohlsuppe mit Muskatnuss a la Pierre…es grüsst PeRu, Dd




Samstag, 29. 08. 2015

Azurblau der Himmel, eine Luft wie Samt und Seide, eine schwebende Stille, die nur der leichte Wind bewegt, die stummen Schatten, die sich jetzt an ihre Spender immer verzweifelter klammern - der Samstagmorgen im heißen August des Jahres 2015. Währenddessen "werden 75 Menschen gestorben", qualvollst auf ihrem Weg in eine ersehnte Freiheit, eingesperrt, sozusagen vorsorglich verplombt und "versargt" - einfach stehen gelassen, zusammen gepfercht im Kühlraum eines LKW's auf dem Weg in eine, ihre (v)erkaufte "Freiheit". Was müssen das für Menschen sein, die sich eine derart perfide Selbstbedienungsmethode austüfteln und auch noch in die Tat umsetzen?
Menschheit, wie tief willst DU noch sinken? Ich bin fassungslos, am Boden zerstört…Peter Rubin, Dichter dran... "Alles ist Agonie"..Samstag 29.08.15






Dienstag, 25. 08. 2015
7.02h, Heller Morgen, dickwolkig begraut. Was ich noch nachtragen müsste zum gestrigen Eintrag und was ich auch hiermit gerne tue. Weil, es endete in einer wunderbaren Explosion. Zerriss meine Geschmackswelten und schickte mich in die Welt des Schwebens. Ich weiß, man sollte so spät in der Nacht nichts meer essen. Aber da lag die Wassermelone im Kühlschrank und rief um Hilfe. Mitleid machte sich breit und schon befand sich ein Viertel dieser Frucht aus rotfeuchtem Fruchtfleisch auf dem Weg zum verheißungsvollen Finale. Ich brach in Jubel aus, die Nachbarn mögen's mir verzeihen. Aber eine derartige Geschmacks- und Optikexplosion haute die mental stärkste Person um. Allein der Anblick, dazu der sanft-samtene Reinbiss, dann der Saft -sozusagen - das Blut der Melone, und diese Melange aus Gier und Verlangen und Reiz - das war der Einstieg in die Nacht. Das war dann auch der Einstieg in die wunderbare Welt der Träume.. Peter Rubin, Dichter dran  25.08. 2015  "Alles ist Poesie"





Sonntag, 23. August 2015…            21.33h, Stockfinster. Regen peitscht gegen meine Balkontüren, die staunend standhalten. In breiten Rinnen kopulieren die Tropfen, um sich dabei von der Oberfläche zu verabschieden. Apropos verabschieden, meine Nachbarn aus Süditalien sind auch wieder da. Leider sind die nicht so gesprächig, hatten sich nicht mal verabschiedet. Muss ich doch mal ein ernsteres Wort fallen lassen. Ach ja, mein e-Rollstuhl hat auch einen Defekt. Also, irgendwas ist immer. Die Rollstuhlfirma will morgen zum Reparieren kommen. Mich wundert, dass ich immer noch so fröhlich bin. Ich packs. Gute Nacht. PeRu, Dd… ach, das war der falsche Beitrag, ich versuch jetzt, den richtigen zu finden…verzeiht mir bitte…poetische Grüsse, Peter Rubin, Dichter dran "Alles ist Poesie"




Freitag, 21. 08. 2015 
Der Morgen graut so vor sich her. Der Regen war echter Segen gestern. Und ich hatte schon das erste "Highlife" zum Wochenendbeginn. Ein kleinerer Blumenkohl, im Ganzen, in Salzwasser bissfest gegart, zum Frühstück pur verspeist, gewürzt mit frisch geriebener Muskatnus und einer Scheibe vom frischen Graubrot -bebuttert - gereicht - dazu Kaffee und fertig war das Frühstücksgericht . wahrlich, ein echtes Gedicht. Eine Zelebrationsminute gabs oben drauf für meinen Bruder Fritz, der Morgen, am 22. 08. 2015 seinen 77. Geburtstag feiert und dem ich hier vom Süden alles Gute zu rufe… viel Glück wünsche für die nächsten 23 Jahr, zunächst einmal…PeRu, Dd, 21.08.2015


PS. Wir ZWEI sassen Kopf an Kopf. Bei mir sprossen die Gedanken, bei ihm rankten die Sprossen. So war es bildlich heute in der Früh bei  mir hier. Ich hatte den Blumenkohlkopf im Ganzen geparkt tischtellerwärts im Süden, mich selbst Gegenüber, also im Norden. Geschmückt war er, der Blumenkohlkopf, mit zwei Grünen Oliven, gefüllt mit Roter Paprika als Augen… Gar lustig war es, er schaute mich an, sprach kein Wort…






Donnerstag, 20. August 2015
Der Tag hat schon am Licht geleckt, das sich blaubedacht & sonnenbestrahlt auf den immer gleichen Weg gemacht hat. Frischerer Wind lässt die Laune steigen. Meine beiden Krähen sitzen seit Stunden Blick zugewandt wie Denkmäler auf dem obersten Ast meiner Birke. Meine Kaffeemaschine setzt ihr letztes Gurgeln an, die Scheibe Vollkornbrot mit Quark, Schnittlauch, schwarzen Pfeffer sowie etwas Meersalz erwartet das erste Lob. Ach, wie schön ist doch das Leben. Mozartöse Töne lassen die Seele jubeln…"Alles ist Poesie"… PeRu, Dd…20.08.2015







Mittwoch,                                                   19. August 2015
GRAU UND TIEF UND SCHWER der Himmel. Kühle legt sich übers Land. Sommer sucht über Nacht das Weite, das hat niemand in der Hand. Regentropfen's ersehnte feuchte Küsse versammeln sich zögerlich in einem Fluss. Des Leben's Quell, das Wasser, zeigt sich nach Tagen der Dürre in gutem Schuss. Das gilt jedoch nicht für alle Teile dieser Welt, da gibt's Gebiete selbst hier im Norden, die sind seit Wochen schon fast am Kochen, vom Nass vom Himmel keine Spur. Sand und Wüste sind am Wachsen, erobernd scheinbar spielerisch weite Teile dieser Welt. Und der Mensch, was tut die Menschheit? - die einen sichern scheinbar ihr Vermögen     und die anderen ersticken bald am Geld. Die einen teilen von sich aus, aus freien Stücken, ja  die gibt es in der Tat. Die anderen wollen ihr Geld am Liebsten verstecken und verstricken sich in Krieg & Tot! Die einen rufen ihren Gott zu Hilfe und ermorden den Rest der freien Welt….Peter Rubin, Dichter dran, 19. 08.2015





DONNERSTAG, 13. August 2015
Und schon wieder lungert Frau Sonne am Himmelszelt. Zieht ihre Bahn, unbeeindruckt von der Qual, die sie verbreiten kann. Mit ihr wachsen unerwünschte Ungeziefer in Grösse und Anzahl. Auch die sogenannte "Unlust", auch die perfide "Faulheit" genannt, nimmt in erschreckender Geschwindigkeit zu. Schon der kleinste Kraftaufwand führt zu sofortiger Schweissbildung. Die "Perlen der Freude", wie sie von den Liebespaaren der Welt grossherzig genannt werden, reduzieren sich auf den Normalen Akt der profanen Schweissbildung durch Hitzeeinwirkung ohne geringste Muskelaktivitäten - sprich Kraftaufwand…Wenn Perlen der Freude sich in Tautropfen der Liebe verwandeln und das aus reiner Lust am schönen Spiel der Sinne stattfindet, dann, ja dann haben wir den Himmel auf Erden, oder so… Peter Rubin, Dichter dran…13.08.2015  …Alles ist Poesie…© 2015 by Peter Rubin







Mittwoch, 12. August 2015
...und wieder schlägt sie mit glühender Faust zu. Selbst die Nacht macht sie nicht schwach, kaum kühler als bei Tag …die Hitze hat hat heut grosse Freud. Sie herrscht mit aller Macht. Gnadenlos brennt die Sonne vom Himmel der Gegenwart.
Es ist, als ob die Sahsra hier anträte, das Zepter zu übernehmen. Ich plädiere für Meer Ausgewogenheit tagsüber, mal ein etwas frischere Wind, regelmässiger Regen, ruhig auch mal gemischt mit dem "Warmen Regen" für jeden…PeRu…mit einem Lächeln in den Augen…wünsch ich eine kühle Nacht..12.08.15 ….Alles ist Poesie


Dienstag, 11.  August 2015
Dienstag, der 11. August 2015. Ein grauweißes Wolkengemisch liegt aufgetürmt, fast regungslos über Land und Leute. Schwüle Lüfte produzieren Schweißtropfen und nassgeschwitzte Achselhöhlen, reduzieren Geh-schwindigkeit auf ein Minimum. Selbst meine Krähen sitzen seit Stunden nur rum, erfreuen sich am Nichtstun. Gelb grinst bereits der frühe Tod durchs einstmals grüne bewachsene Flachdach -.Braun- gelb liegt es nun träge und unbewegt herum. Sogar der Tod trägt Farbe. Mit dieser aufbauenden Erkenntniss wünsche ich mir eine Portion Eiscreme mit frischen Früchten garniert…PeRu Dd.. Alles ist Poesie.







Dienstag, 04. 08. 2015

Tiefschwarz noch füllte die Nacht Raum und Zeit als ich vor einer halben Stunde das KaffeeWasser aufsetzte und mich an meinen Rechner begab. Ich weckte ihn, er reagierte sofort. Inzwischen graut es dem Morgen. Auch meine Krähen schaukeln in ihrer Birke im leichten Wind. Ja, sie sind wieder da. Ich hatte sie schon gestern gesehen. Es hat mich gefreut. Immerhin waren sie jetzt längere Zeit abwesend. Nimm dir die Krähe zum "Freund", naja, bei mir ist es ein Paar, das mich ja nun schon im 2.ten Jahrzehnt begleitet. Ich werde in den nächsten Tagen versuchen, meine Krähen mit meiner neuen Kamera, dank an Siegfried Bruckbauer, fotografisch zu begleiten. Ob es klappt? PeRu, Dd, "Alles ist Poesie!"






Sonntag, 02. 08. 2015


Tief liegen dick-graubeige Wolken, als Decke getarnt, über den Dächern, Kronen und Köpfen. Letzte Tropfengebilde am Balkongeländer zeugen von ersehnter Nässe, die sich im Schutz der Nacht niedergelassen hatte. Mein Kaffee duftet aus der kleinen Küche heraus, die Maschine ächzt und stöhnt dabei lautstark. Sozusagen, der Ruf des fertigen Kaffees. Das ruft auch mein Lieblingswort der Jetztzeit ins Gedächtnis. Zelebrieren! Ja, gebt den Momenten des Profanen das Siegel des Besonderen. Und schon erhebt sich das Übliche zum Speziellen. Und das Schöne daran - Du selbst bist der Nutzniesser und Meister DEINER SELBST. Das gilt tagaus, tagein. Es ändert sozusagen den Alltag. Ich wünsche einen besonders schönen Sonn-All-tag… Peter Rubin, Dichter dran, 02.08-2015





Samstag, 01.08. 2015

"Die Melodie deines Lebens erklingt in Dir immer am Schönsten, wenn du dich voll und ganz dem Klang ergibst und in der jeweiligen Tonlage mit schwingst. Den Takt nutzend im Gleichklang der Harmonie Stärke und Kräfte zum Wohle ALLER einsetzen - Empathie und Sympathie gleichsam wirkungsstark nutzen, dem Schwächeren die Hand zu reichen sowie sich konsequent für den Frieden und zur Förderung von friedensstiftenden Massnahmen - nicht nur im Nahen Osten einzusetzen -.dann würde die Melodie dieser Welt erklingen in den schönsten Tönen. Lasst uns doch daran arbeiten. Zeigen wir dem Hass, dem Unrecht sowie der Ausbeutung und dem Krieg endlich die Rote Karte! Peter Rubin, Dichter dran an diesem 01. August 2015…Don't say I AM A DREAMER…I am not the only one…"








Dienstag, 28. 07. 2015
Liebevoll legte sich die Nacht über Stadt und Land. Mancherorts herrschte sogar tiefste Dunkelheit, das erfreute die Nacht immer wieder. Dann fühlte sie sich am Wohlsten. Nacht bleibt Nacht, da helfen keine Lichter. Die Nacht macht die Augen schwer. Dagegen gibt es keine Wehr. Und dazu kommt, so ein richtig tiefer Schlaf tut wirklich gut. Und ist wichtig. Im Schlaf sammelt Mensch Kräfte, die er für den täglichen Einsatz braucht... wie die Luft zum Atmen. Manchmal bin ich so müde, dass ich gar nicht mehr weiß, wie ich ins Bett gekommen bin. Wenn ich schlafe, schlafe ich. Dann steige ich in meine Träume, entferne mich von der bewussten Realität in eine weitere Ebene. Durch mein Apnoegerät geniesse ich die Gunst der Traumgötter. Nach langen Jahren traumatischer, tiefster Dunkelheit träume ich hin und wieder - ich bin dankbar für jeden Traum. Alles ist Poesie. Peter Rubin, Dichter dran…Dienstag, 28.07.2015 etwas bedeckter Himmel, leicht abgekühlt...





Sonntag, 26. 07. 2015
5.30h Sonne lacht lauthals, die Schatten beginnen sich zu verkrümeln. Selbst ihnen wird es zu heiss, erst zu späterer Stunde trauen sie sich wieder raus. Werden länger und länger bis sie eins werden mit ihrem großen Bruder, der Nacht. Dann erst fühlen sie sich frei. Nächtens treiben sie ihre Spielchen nur mit dem Mondlicht, das sie eher spöttisch abtun als kleine "Flamme". Nur bei strammen Mondschein kann Mensch sie wahrnehmen, dann müssen sie sich an die strikte Anordnung halten. Den diffusen Zustand der Dämmerung nutzen die meisten Schatten zum Rückzug oder die Nacht ohne Mondschein. Ein alte Freundschaft besteht zu den ganz dicken Wolken und den Regenwolken. Hin und wieder begeben sie sich in die Arme einer allgemeinen Verdunklung, so bei einer Sonnenfinsternis. Dann haben alle Schatten der Welt "Sonnenpause"! bis dann…Peter Rubin, Dichter dran ©2015





Samstag, 25. 07. 2015
Frisch durchzieht Frau Luft die Räume durch die weit geöffneten Fenster. Ja selbst ein Wehen kann sie sich nicht verkneifen. Lustvoll lässt dieser LuftHauch sich treiben. Nach Tagen von hohen Graden lässt sich das Wetter nun wieder ertragen. Frisch ziehen leichte Winde über meine Haut als Rinde - Durchzug ist das Geheimnis, in dem ich kann sitzen. Befreit vom quälenden Schwitzen. Der Tag wird heller, der Morgen gibt sich dem Verschwinden hin. Der Himmel zieht heut die leichteren Wolken an. Mein Kaffee gibt sich dem Verduften hin. Der neue Tag beginnt. Peter Rubin, Dichter dran …"Alles ist Poesie!" 25.07.2015





Donnerstag, 23. 07. 2015
Also, vorab die aktuellste Neuigkeit von der Schützlings-Front meiner "Schule für Poesie" - sie, Jessica, 10, hat es also wieder geschafft und ist im diesjährigen bundesweitem Vorlesewettbewerb mit Auszeichnung auf dem 1. Platz gelandet.  Ich gratuliere von Herzen und freue mich sehr über diesen erneuten Beweis, das kontinuierliches und ernsthaftes "Arbeiten an Sich" nur mit Erfolg gekrönt werden kann. Auch beim jüngeren Bruder konnte ein gutes Ergebnis erzielt werden - hier bedarf es aber noch konsequenteren Einsatz aller Mittel. Vielleicht ist dieser Erfolg der Schwester ja Ansporn genug, um auch beim kleinen Bruder den Schalter auf etwas mehr Fleiß umzulegen. Kinder sind unser ALLER ZUKUNFT, da lohnt      es sich doppelt. Peter Rubin, Dichter dran…Alles ist Poesie…23.07.2015











Montag, 06.07. 2015
Peter Rubin
Gerade eben · 

Stirbt der Traum? Um im "Konzert der Großen der Welt" nicht auf der Strecke zu bleiben, brauchen wir -irgendwann- die "Vereinigten Staaten von Europa" ohne Wenn und Aber. Nur mit der ganzen "Masse" hat das Europa von Heute überhaupt eine Chance, die Zukunft mit zu gestalten - in Freiheit und ohne Abhängigkeiten. Das Denken in großen Bahnen zu lenken, einer "Ökokratie" zum Durchbruch zu verhelfen, das sind die Weichenstellungen, denen wir Europäer unser Augenmerk widmen müssen. Mit ganzer Kraft und voller Hingabe, mit Herz und Seele und Offenheit. Mit Toleranz, Mitgefühl und weiser Voraussicht. Auch mit den verwirrten "Griechen" und den widerspenstigen Briten…Wir sind alle ein Europa! also auf geht's…Peter Rubin, Dichter dran…."Alles ist Poesie!"





Samstag, 04.07.2015
Apokalypse 1. 
Schweiß beperlt sind Haut und Seele, 
Sonne verbrennt sich aus voller Kehle,
Bald wird das Lächeln dieser Erde 
Verdörren im Sein des heißen Scheins, 
Unbarmherzig wird all das Leben ausgemerzt, 
Die Natur verbrennt sich selbst, verglüht…
Der Untergang vollzieht sich unheimlich leise
Nichts verhindert das Aus auf diese Art&Weise…

PeRu, 04.07.2015 … "Nicht Alles ist Poesie!"






Mittwoch, 01.07.2015
am ersten Juli vor 3 Jahren schrieb ich hier auf FACEBOOK...
"1. Juli 2012 um 11:07 · 

...und schon wieder scheint die Sonne, läuft der Schweiß und erzählt Geschichten von Kühle, Eis und Meer...Warum heisst es Meerbusen und nicht mehr Brüste? Kleiner Scherzkeks...Der Sonntag zeigt sich leicht bewölkt und schwül, selbst Herr Wind mutiert zum lauen Lüftchen...da hilft der Hugo Boss mit neuem Düftchen… Lust macht der neue Duft…" und heute, 

am. 01.07.2015 kann ich das glatt so übernehmen. Nur, jetzt sitz ich nackig am Rechner. Hatte schon früh Besuch bei mir im Schlafgemach, der mich um den Traum gebracht. Sonnenstrahlen besuch-ten mein Gesicht - obwohl die Sonne selbst sah ich nicht! Es ist eine Spiegelung durch ein Fenster in einem Hochhaus, das schräg von meiner Wohnung die Nachbarschaft verunziert. Und mit jedem Sonnenaufgang erlebe ich das Kommen der Sonne -indirekt- durch den reflektierten Strahl. Also, wenn das nichts ist. Ich wünsche Vanille-eiszeiten zwischendurch…Mittwoch, 1.07.2015 PeRu, Dd
Sonderbericht:
ja, Danke sehr, Katharina Schweissguth, ein voller Saal, Poesie in der Luft, geballtes Wissen um Leben und Leiden, der Herr von Goethe würde sich freuen, eine still glühende Bereitschaft, eine freundlich gesonnene Gemeinschaft, ein Raum voller Gedichte, eine Harfe trifft ein "Sytheseizendes" Akkordeon…wo Poesie küsst den Besucher…verwandelt sich der Raum zu einem Gedicht…das war ein sehr gelungener Nachmittag mit Ihnen im ASZ Harlaching…an diesem heißen Sommertag..PeRu, 01.07.15…"Alles ist Poesie!"





Donnerstag, 25. Juni 2015
"Meine Rose hat einen schönen Habitus"
…gerade gehört in Bayern 2 Radio, in einer Sendung über die Rose, die im Moment läuft. Während der Sommer sich zurück gemeldet hat, mein Flachdach -wie eine Oase- grüngelb leuchtend die Sonnenstrahlen einatmet, blicke ich auf 7 gelbe Rosen. Adrett stehen sie in einer KristallVase, die schön geformten Köpfe nach oben gereckt. Das tiefe Grün der gezackten Blätter unterstreichen wirkungsvoll das gelbe Gelb ihrer Blüten. Ich sauge mich fest mittels Blick, verweile einen Moment in der zart geformten Mitte der Blüte…PeRu, Dd, 25. Juni 2015…"Alles ist Poesie"..





Montag, 15.06. 2015

Nachher ist meine "Schule der Poesie" wieder im Einsatz. In Deutsch und Englisch und am "Synthesizer" als Piano-Ersatz wird gearbeitet, da vergeht die Zeit wie im Flug. Das "miteinander Reden" in der Deutschen Sprache ist ein wichtiger Aspekt im Rahmen meiner Ausbildung. Erleben diese Kinder doch im täglichen Gebrauch ihre "Muttersprache", da fällt der Gebrauch der Deutschen Sprache flach, denn beim Untereinander parlieren, verfallen sie meist sofort in ihre Sprache. Spannend ist das schon, ZU ERLEBEN, wie der Horizont der Kinder sich immer weiter spannt. Ich hätte allerdings  etwas mehr Einsatz der ELTERN gewünscht, was den täglichen Gebrauch der Deutschen Sprache angeht. Aber das muss und sollte man dann mit Verständnis betrachten. Denn die "Heimat", den Kontakt zu Gebärden, Gebräuchen & Gewohnheiten zu verlieren…das will erstmal verkraftet werden. Nicht zu vergessen sind die "Gerüche", die sich ja schon beim leisesten  "Anflug" bemerkbar machen.  Peter Rubin, Dichter dran.. "Alles ist Poesie!





Samstag, 06.06.15
Die Himbeere dreht sich um, und lachte. Ihr rotes Kleid leuchtete zuckersüss. Eine Biene befand sich im Anflug. Sie landete sanft auf der benachbarten Blüte, die sich gerade geöffnet hatte. Sozusagen ein jungfräulicher Besuch. Von weiter unten winkte ein Erdbeerstrauchfeld vielköpfig erwartend. Zurückblickend war es das Schneeglöckchen, sie war die erste Blüte, die das Jahr eingeläutet hatte. Ihr fast kaum hörbarer, edler Klang der feinen Glöckchenstruktur bildete immer den Auftakt zur jährlichen Reifung aller Früchte - und Gemüsearten. Also, wenn du das Läuten der Schneeglöckchen hörst, wahrnimmst…halte ein, lieber "Kurzzeitbesucher" dieser Erde, mache einen Knicks oder eine Verbeugung,, dann schau kurz hoch ins Universum…flüstere ein Dankeschön und ein Weiter so…Du dankst deiner "WIRKLICHEN HEIMAT" und denkst an die süsse Melodie der Schneeglöckchen…in diesem Sinn mit poetischen Grüssen, Peter Rubin, Dichter dran  Alles ist Poesie 06.06.15

PS - durch einen technischen FEHLER
KONNTE DER letzte BEITRAG nicht geposted werden...




Montag, 01. Juni 2015
Schäfchen beschlafen das Himmelszelt, scheinbar. Sie bewegen sich fort, sie räkeln sich, sie recken sich, machen einen Buckel, sie leben sich selbst. In weitem Bogen ziehen sie ihre Bahn. Ein Bild für jeden Schäfer, nur der Schäferhund bleibt arbeitslos. Meine Herde ist heute sehr gross. Aus dem Nichts tauchen neue Schäfchen auf, andere lösen sich einfach so auf. Das alles passiert lautlos, nur begleitet  vom endlosen Rauschen des Universums. Beethoven nutzte diese Stille zum Komponieren und auch der Bach zapfte als erster das Himmelszelt an, kreierte seine Schöpfungen in vorbildlicher Art und Weise. Johann Sebastian Bach's Musik kann trösten, kann aufbauen und erheitern. Ich höre ihn/sie gerne auch einfach mal so und bereits bei/mit den ersten Takten ändert sich dann das Stimmungsbarometer…ich wünsche eine heitere Woche mit vielen poetischen Gedanken…Herzlichst, Peter Rubin, Dichter dran…"Alles ist Poesie"




Freitag, 22. Mai 2015
Kulturenergie?  Ich diskutierte vor vielen Jahren mit dem leider viel zu früh verstorbenen Journalisten Gerhard Rauchwetter, der mich seinerzeit mit seinen Thesen über die Entwicklung des Kulturbetriebs faszinierte. Jetzt frage ich mich, welche Energie liegt denn in der Kultur? Was bewirkt ein Gedicht? Kann Lyrik überhaupt etwas bewirken? Es wird so viel geschrieben über Liebe und Frieden - und doch wird gemordet, geschossen, gekriegt auf Teufel komm raus. Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst - wenn das die Regel wäre…dann wäre ja alles in Ordnung…oder auch nicht? mit poetischen Grüssen, Peter Rubin, Dichter dran …Alles ist Poesie...






21. Mai 2015


Ich mache ja regelmässig eine Art der inneren Reise durch meinen Körper und bedanke mich bei den einzelnen Organen für ihre unermüdliche Arbeit - mein KiK - das Kino im Kopf ist ja die einzige Stelle im Körper des Menschen, die im ständigen Kontakt zu den inneren, immer funktionieren-müssenden Bereichen, zählt. Ich lernte dieses VISUALISIERUNGSWERKZEUG erst kurz vor meinem Unfall im Jahre 1989 kennen. Ich befasste mich seinerzeit intensivst mit NLP und entwickelte daraus mein "KiK - Programm"…Gib Dir selbst den KiK…Es ist der Motor in Dir, diese Energie-Maschine, die ständig arbeiten kann und sich dabei auch immer wieder auflädt. Also, gib Dir selbst den "KiK"… mit poetischen Grüßen, Peter Rubin, Dichter dran… "Alles ist Poesie"...




17.  Mai 2015                              Sonntägliches. Die Zeit schnurrt inzwischen fast lautlos in ihrem zumeist runden Gefängnissen. Manchmal erzählt sie noch leise tickend vom Verlauf der Zeit. In immer gleichbleibender Monotonie, die, je nach Stimmung, auch als Drohung empfunden werden kann. Jeder Tick und jedes Tack ist ein Schritt in Richtung Endgültigkeit. Im Verlauf der Jahrtausende hat sich nichts geändert an diesem Rhythmus. Im Takt der Zeit den Instinkten mehr Beachtung zu schenken, erscheint mir mehr als sinnvoll. Wenn wir dann noch begreifen, dass unser Hiersein das Siegel der Einmaligkeit besitzt, wertvoll durch Kunst, Atmen & Langsamkeit ange-reichert werden kann, dann sind wir im Hier und Jetzt. Erfreuen uns an den kleinen Dingen, wenn es möglich ist - Spazieren gehen zum Beispiel. Davon habe ich heut nacht geträumt. Ich hörte das Gemurmel des Wassers in dem Bach, der durch den Wald floss. Ich stand an dem Teich, der mit seiner dunklen Oberfläche den Mond spiegelnd wiedergab…Der Mond lag auf dem Wasser in leichter Wellenbewegung. Ich nahm einen Tannenzapfen vom feuchten Boden auf…© PeRu, 17. Mai 2015



Samstag, 16. Mai 2015                         Ein Samstagmorgen mitten im Mai, dieser so berauschenden Jahreszeit,    bei der es spriesst und grünt und lodernd brodelt… Alles bricht auf,        die Blätter und auch die Blüten an den Bäumen und Blumenpflanzen lassen sich nicht lumpen. Maigrün hat seinen ganz speziellen Charme, ist intensiver, Saft- und kraftvoller, wohltuender für Auge und Sinne. Die Welt riecht nach Mai und Aufbruch." Es ist so schön und Wolkenlos…ziehen wir einfach mit Pegasos…" diese Zeile aus "Mai oh Mai" sagt es doch. Den ganzen Mai erlesen Sie sich in meinem neuen Werk - "Alles ist Poesie" - welches demnächst in (m)einem Regensburger Verlag erscheinen wird… mit poetischen Grüssen, Peter Rubin, Dichter dran       16. Mai 2015 





Mittwoch, 13. Mai 2015                                         Spargel, von mir geschält und wunderbar bissfest gelungen, melden sich hiermit ab von dieser Welt…10 Stangen waren wir, haben nicht mal die Kartoffeln erlebt, geschweige denn die braune Butter, die wir immer erhoffen - brutalste mit jedoch zartem Mitgefühl wurden wir in den Schlund unseres -gierigen- Herrn gegabelt, geschlotzt und geschlungen…ja, und wir waren voller Freude dabei. Und zahlten zurück mit allen Geschmacks-variationen, die wir "Spärgel" -das sind viele von uns- nun mal zu bieten haben…Die ganze Geschmacks-Welt des Spargels vereint in uns 10 Stangen…das war eine edelsteinhafte Performance…Klasse. Ich lade mir den Spargel wieder ein…mit poetischen Grüssen, Peter Rubin, Dichter dran…diesmal noch Dichter…




Samstag, 09. Mai 2015
Ja, grosse Freude heute morgen bei mir. Wolfgang Goede, exNachbar aus dem Olympischen Dorf in München, ein von mir sehr geschätzter Wissenschaftsjour-nalist, ist gerade gewählt worden…meinen herzlichen Glückwunsch lesen Sie nachstehend 

Peter Rubin‎ an Wolfgang Goede


Yes, my sincere congratulations, Wolfgang Goede! I wish a successful term at the board of the World Federation of Science Journalists. Great joy on my side combined with the hope that "my poetic views of life" may find the way into your way of thinking & writing…eventually…it is a long term process, I know, but words can turn into deeds…and your words are being read…on a worldwide scale...All the best, Wolgang Goede... Peter Rubin, Dichter dran…"Alles ist Poesie"  09. 05. 2016...






Mittwoch, 06. Mai 2015
Der Wonnemonat weint. Regen ist zwar gut, aber gut ist nicht immer gleich auch angenehm. Meine Krähen meiden den Regen, lassen sich nicht sehen. Die Birken lassen ihren Maigrünen Kopf hängen. Nur der Wind haucht  den Ästen Leben ein. Fast rhythmisch schwanken sie ergebend..…in den Wind gesprochen…Da schädigt jemand die Allgemeinheit per Streikaufruf, sein -schlechtes- "heiliges" Recht. Da lassen "wir" uns vorführen wie der Bär am Nasenring von einer Person und einige klatschen noch Beifall. Ein Haufen Macht-Trunkener Funktionäre legen die ganze Nation lahm - und die Politiker schauen zu. Da lächeln unsere Nachbarn und reiben sich die Hände samt Augen, und lachen sich in ihre Fäuste. Jeder Biselski-Tag ist ein Tag näher zum Abgrund. Wir streiken uns arm und ärmer. Das Schlimme dabei, auch die Moral geht dabei vor die Hunde. Herr B. nimmt das ganze Volk in Haft. Es wird Zeit, diesem Spuk ein ENDE ZU BEREITEN. Aber - DIE STREIKKASSEN SIND JA NOCH GUT GEFÜLLT. Peter Rubin, Dichter dran 06.05.15






Sonntag, 03. Mai 2015
Sonntag, 3. Mai 2015…Die Frage ist…wenn so viele Menschen nur Frieden, das Gute und Glück & Gesundheit wollen und sich wünschen…warum beherrscht dann allerorten Neid, Missgunst & Krieg die Szenerie? Wann begreift der Mensch endlich, dass seine Zeit auf Erden sehr begrenzt ist, jede Minute KOSTBAR - selbst wenn die Zeit zum Schlafen genutzt wird, ist das Friedensarbeit. Warum lernen wir nicht schon in den Schulen konsequent, dass eine soziale Empathie erlernt werden kann? Das Teilen belohnen und das Scheffeln durch Vermeiden lehren, verhöhnen? Und, da die WELT IMMER ENGER zusammen rückt, und dieses Wachstum sich immer schneller vollzieht, wird es höchste Zeit, die Gunst der Stunden zu nutzen! Peter Rubin, Dichter dran…Aus…In den Wind gesprochen…Sonntag, 03.05.2015





Dienstag, 28. April 2015
"Der Mai steht vor der Tür, Natur beschmückt, es ist eine Zier, er duftet und geben in allen Sparten, die Erde ist sein geliebter Garten, Spargel spriesst hier aller Orten, ob Grün ob WeIß, in allen Sorten. er wächst grad zur rechten Zeit, spendet Lust, Geschmack und gute Launigkeit, mit neuen Kartoffeln & brauner Butter serviert, läuft der Tag doch wie geschmiert…Ein Hoch auf den Spargel, ach wie lieb ich ihn, ich bin ja so verschossen, in diese jungen Spargelsprossen… Peter Rubin, Dichter dran präsentiert hier eine "Ode an den Spargel"…© 2015 Peter Rubin. Dichter dran...



Sonntag, 19. April 2015 -2- 
Vertrauen ist Dummheit! Was ist bloß los in dieser unserer Welt? Es wird gelogen und betrogen auf Teufel komm raus. Jede Gelegenheit wird genutzt, um sich zu bereichern - siehe das "selbstlose Hilfsangebot" einer Frauensperson aus dem Bereich Soziales, die über Jahre meine Tabletten-Disposition betreute. Ich kann ja ein Lied davon singen, da hilft mir auch das feinste Gedicht nicht. Die edelsten Gedanken können keine Abhilfe schaffen. Der Ruf nach mehr Polizei ist zwecklos - diese schleichende Verrohung der Sitten hat auch zu tun mit dem wachsenden Mangel an guten Vorbildern." Die Hoffnung stirbt zuletzt", sagte man in alten Zeiten… langsam muss ich wohl auch den Glauben an diese Hoffnung aufgeben… Selbst in der Ärzteschaft ist von Empathie kaum was oder nicht mehr viel zu spüren. Der Gott Geld hat auch in dem Bereich Medizin nun bei mir eingeschlagen. Wahrscheinlich sehr zur Freude der Kasse (und meines Hausarztes) bin ich nun schon einiger Zeit ohne die für mich notwendige Krankengymnastik bzw. Lymphdrainagen - auf der anderen Seite fehlt mir nach nunmehr 25 Jahren im Rollstuhl auch manchmal die notwendige Kraft, das Durchsetzungsvermögen einschliesslich des Willens, mich zu wehren…"Herbst schleicht sich ins Land, getarnt mit abgekühlter Sonne"…Das sind Zeilen aus "Gefrostete Stunden"… mit poetischen Grüssen, Peter Rubin, Dichter dran…"Alles ist Poesie"             








Sonntag, 19. April 2015
….und dann das schon "kleines Schauspiel" mit dem famosen, jungen Sänger "aus der Provinz", der mit seiner Performance nach der Lesung von Gabriele Kiesl aus Regensburg…"Porta Domenica", der Thriller aus der Provinz, wurde sozusagen 3-dimensional vorstellte, präsentierte. Sozusagen, ein "Hauch von Hollywood" in München beim 1. BC Open Stage, initiiert von Norbert Seitz, dem Veranstalter. Und mein sehr geschätzter Fb-Freund aus Regensburg, Siegfried Bruckbauer, sorgte sozusagen als "Graue Eminenz" auch mit seiner Kamera für den notwendigen Durchblick. Waltraut Borchmann holte für ihre, für mich zu kurze, Gesangs-Darbietung die Berliner Luft in die nun nicht mehr rauch-geschwängerte Atmosphäre der "Freundschaft". Leider musste ich dann schweren Herzens meine Zelte abbrechen, und den - NUR für mich geänderten - Forderungen der Natur nachgeben… und das Weite suchen.Und habs auch grade so geschafft. Danke für den sehr unterhaltsamen, vielfältigen Abend…Norbert Seitz & Gattin… PS: Andrea Eicher, in Sachen Kultur unterwegs wie die Bienen beim Honigsammeln, schenkte mir noch einen Blick lang ihre Augen. Es heißt ja auch nicht umsonst…für einen Augenblick … In diesem Sinn WÜNSCHE ICH EINEN SCHÖNEN SONNTAG. Alles ist Poesie, Peter Rubin, Dichter dran…PPS. Der Name des "jungen Sängers aus der Provinz" wird nachgeliefert…er wollte mir beim Schreiben einfach nicht einfallen..





Mittwoch, 15. April 2015
Die Menschheit rückt immer näher zusammen. Die Gier wächst damit proportional, und mit der mangelnden schulischen Aus- bzw. Weiterbildung auch die "Allgemeine Dummheit"! Terrorismus, Verführung, Kriege, Mord & Totschlag, Armut sind die Stichworte, die den Zustand unserer Welt auf der einen Seite der Medaille bezeichnet - dagegen steht ein schnell wachsender Reichtum der sowieso schon Besitzenden in Schwindel-erregnden Höhen.  Und das WIEDERUM führt zu einer latent wachsenden Unzufriedenheit der Nichts-Besitzenden, die sich weiter verstär-ken wird. Wenn die Kaste der Politiker nicht begreift, dass sie endlich auch mal im Sinne "der Mehrheit des Volkes" entscheiden sollte, sehe ich unsere Zukunft in -  düstereren Farben… Also nicht mehr ganz so rosig, wie ich es erhoffen würde. Apropos Würde - die Würde das Menschen ist unantastbar. Und mit diesem Spruch bin ich jetzt auf dem Weg in den nächsten Biergarten. Heute ist das der Chinesische Turm im Englischer Garten München​, der mit seinen Kastanienbäumen mir "Rauschen und Schutz" bietet. Die Blätter, die mir erzählen von Liebesglück und Liebesleid, vom Glück der Blätter im Wind und von der Leichtigkeit des Seins… um dann beim schwebenden Runterfallen sich schaukelnd ihrem Schicksal zu ergeben. Peter Rubin, Dichter dran… 15. 04.2015  






Montag, 06. April 2015
Überraschungseier der besonderen Art am österlichen Montagmorgen. Mein Telefon klingelt. Ich heb ab, den Hörer wie ich selbst auch… leise Klaviertöne erklingen am anderen Ende der Leitung, von Kinderhand gespielt. Geben doch meine zwei "Nachhilfe-Kinder" mir ein österliches Frühkonzert übers Telefon. Allein diese Tatsache macht mir Hoffnung, dass sie die "Begeisterung" fürs Üben & Lernen nun erwischt hat. Dass sie beim Üben dabei bleiben und merken & bemerken - es kommt nur auf ihren Willen und den unabdingbaren persönlichen Fleiss an, Erfolge zu ernten. Und mein Applaus heut früh war ihr ganz persönlicher Lohn. Ich kann heute die Enttäuschung meiner Mutter voll verstehen, als ich zu Beginn der 50er Jahre den Klavierunterricht bei unserem Nachbarn, Herrn Axel Holst?,  mitleidslos quittierte. Heute freue ich mich über jede Stunde, die die Kinder am Klavier zum ÜBEN und Spielen auch spielerisch verbringen…PeRu, 06.04.15






Sonntag, 05. April 2015 Ostern
Ostersonntag. 19.42h, Sonne liegt quer mit ihrem Schein. Schatten verlängern sich bis ins Messlose. Ich kann direkt in ihr Auge schauen. Der jetzt rötlich scheinende Feuer-Ball, der knapp an der Grenze zum Unsichtbaren liegt, schickt seine letzten Strahlen auf diesen Teil der Erdkugel. Immer wieder ein Schauspiel, eine Orgie der Farbtöne,  die sich bei wolkenlosem Wetter geradezu aufdrängt. Der Tag stirbt in Schönheit. Meine 5Stock-Behausung und der fast freie Blick ins Land vermischen sich zu einer Himmelswarte besonderer Prägung. Dazu der Blick auf die Birken samt all ihrer Gäste, der mich der Erde wieder näher bringt. Ostern, der Papst feiert die Seinen mit dem URBI & ORBI auf dem Petersplatz in Rom. Da frage ich mich, muss das denn wirklich noch sein? "Wann wehen endlich die Winde einer Wende auch bei den Religionen?    Wann lässt das Diktat der Kirche sich endlich in vernünftige Bahnen lenken?" Weit über 2000 Jahre der Unbeweis-barkeit müssten doch zum ernsthaften Nachfragen ANLASS geben. Geben wir den "Zeiten des Vermutlichen" endlich den Raum zum Sich - Ausdehnen…im Nichts…und setzen ab sofort  "den Mensch" in den Mittelpunkt seiner Welt. Eine große Aufgabe. Ein feuerroter Streifen beleuchtet nun den Horizont. Nacht hat Regie übernommen. Peter Rubin, Dichter dran 5.4.15









Samstag, 04. April 2015
Sauerkraut, in der Pfanne aufgewärmt, ist ein Elixier von ganz besonderer Kraft & anregendem Geschmack. Ich hatte mir dieses Vergnügen heute in der Früh selbst geschenkt, zubereitet. Die handliche fast-Portions-Dose "Mildessa" von der Firma Hengstenberg zählt ja schon seit längerem zu meiner morgendlichen Frühstücks-Routine. Meist kalt gleich aus der Dose gegabelt. Heute mal wieder warm angeschmort mit einem Apfel an der Seite. Und auch der Apfel war warm und ist mir vor lauter geschmacklicher Vorfreude fast aus der Pfanne gehüpft. Die Ostereier mussten warten. ich wünsche ALLEN eine geruhsame Nutzung der edlen Zeit. Indem ich meine Zeit veredle, ihr Meer Aufmerksamkeit schenke, kümmere ich mich auch mehr um mich, ohne den Blick auf den Nächsten zu vernachlässigen. Denn, nur in der GEMEINSCHAFT kann der Faktor Mensch blühen, aufblühen, erblühen.PeRu, 04.04.15 © 2015 by Peter Rubin...
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Samstag, 28. März 2015
Also, das Flugzeug ist nicht abgestürzt! Das müsste deutlicher gesagt werden.  Das "Flugzeug" ist in einem perfiden Plan -absichtlich- zum Aufprall in einen Berg dirigiert worden - man sollte sogar froh sein, dass dieser Berg im Weg stand. Ein forcierter Absturz über einer Stadt hätte vermutlich noch viel mehr Oper gefordert.

Der (Selbst)Mörder wollte nicht allein aus dem Leben scheiden. Das war gezielter und geplanter mehrfacher Mord - wie krank ist das denn? Wir müssen mehr reden, das Mehr-Miteinander fördern und fordern. Die offene, freie Kommunikation vom Ich über das Wir zum Du befördern zu einem Basis-Vertrauen, das auch schlechtere Nachrichten vertragen und verdauen kann. PeRu, 28.03.15



Sonntag, 22. März 2015
Ich denke, das sollte bekannter werden. Gestern war "WELTTAG DER POESIE"… WELCH EIN FORTSCHRITT im Denken der Weltgemeinschaft… Poesie ist das FRIEDLICHSTE Mittel zur Befreiung dieser Welt vom grössten Übel - dem Krieg. Peter Rubin, Dichter dran

Und nachstehend nun die Veröffentlichung der UNESCO…VON GESTERN

März 2015

Mit Lyrik eine Botschaft formulieren
UNESCO-Welttag der Poesie feiert Kulturgut Sprache

Zum Welttag der Poesie am 21. März erinnert die Deutsche UNESCO-Kommission an die Bedeutung und Vielfalt des Kulturguts Sprache. Der von der UNESCO ins Leben gerufene Tag soll Verlage und Medien ermutigen, poetische Werke besonders von jungen Dichterinnen und Dichtern zu unterstützen. Er erinnert an die Bedeutung mündlicher Traditionen und fördert den kulturellen Austausch zwischen den Völkern. Seit 2000 wird der Welttag der Poesie, der auf eine Initiative Marokkos zurückgeht, jedes Jahr gefeiert.

Graffiti© Farid Gardizi
"Die Kunst der Poesie ist für das kulturelle und gesellschaftliche Leben unverzichtbar. Die poetische Vielfalt reicht heute von der klassischen Buch-Lyrik bis zum modernen Twitter-Gedicht im Internet", sagt Dr. Verena Metze-Mangold, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission. "Unser moderner Alltag wird mehr denn je von kurzen Texten und verdichteten Inhalten geprägt. Die Poesie ist damit überraschenderweise vielleicht die aktuellste Form, eine persönliche Botschaft zu formulieren."

Die zentrale Veranstaltung zum Welttag der Poesie in Deutschland richtet die Literaturwerkstatt Berlin am 20. März in Kooperation mit der Stiftung Brandenburger Tor und weiteren Partnern unter Schirmherrschaft  der Deutschen UNESCO-Kommission aus. Dichterinnen und Dichter aus fünf Ländern präsentieren am Vorabend zum Welttag der Poesie ihre Werke: Es lesen der spanische Künstler Enrique Falcón, dessen Gedicht "Der Marsch der 150 Millionen" für Furore gesorgt hat, die amerikanische Autorin Ellen Hinsey,   die über familiäre Traumata schreibt, Afrizal Malna, der zur neuen Dichtergeneration Indonesiens zählt,  die russische Lyrikerin Anzhelina Polonskaya, die an die große Erzähltradition ihres Landes anknüpft, und der deutsche Lyriker Jan Wagner, der als erster Dichter für den Preis der Leipziger Buchmesse 2015 nominiert ist.


Das Grußwort hält die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission Dr. Verena Metze-Mangold. Es moderiert der Journalist Knut Elstermann.  Die Veranstaltung in der Stiftung Brandenburger Tor beginnt um 20 Uhr, der Eintritt ist frei. Weitere Partner sind die Akademie Schloss Solitude, das Berliner Künstlerprogramm des DAAD und das Instituto Cervantes.  






Mittwoch, 18. 03. 2015
"Mailinde" Lüfte mitten im März machen munter und mit der morgendlichen Sonne weckt dich dieser frühlingshafte Tag. Kaffee duftet lautstark brodelnd und ruft auffordernd. Italien schwingt sich durch die Räume. Legt sich auf Herz & Gefühl. Diese Kunst der Kaffee-Zubereitung zahlt sich durch feinsten Geschmack & aromatischer Frische aus. "Ein Hoch auf dieses Getränk - das mich durch den Tag auch lenkt!" Diese Zeile ist bitte zu singen - das hebt die Laune - die Melodie haben Sie alle im Kopf. Singen macht frei - ich kann ein Lied davon singen, lächl. Unser Vater hatte zu seinen besten Zeiten, er betreute als Dirigent oder Chordirektor, manchmal bis zu 5 Chöre - war also wochentags jeden Abend unterwegs. Brennend vor Eifer, süchtig geradezu. Ihn hielt nichts auf, sich singend & dirigierend zu engagieren…PeRu, 18. März 2015




Montag, 16. 03. 2015
Zeit - ist meine Geliebte. Sie ist mal blond, mal schwarzgelockt, mal kahl
geschoren, immer anders - und ich hab
sie nicht immer im Griff. Zeit-Planung
ist seit meinem Unfall eh hoffnungslos auf verlorenem Posten…Ich müsste mir halt mehr Mühe machen…aber dann  tritt das Problem mit der Unfähigkeit, leserlich zu schreiben, sofort zu Tage. Die Spastik in den Extremitäten ver-hindert und behindert den Fluss der Worte - das Gekrakel, was ich zu Papier bringe, ist dann kaum zu entziffern. Wörter versinken in einem Meer der Unleserlichkeit. Wenn ich mich dann darüber aufrege, wird es noch schlimmer. Dann schlägt die Spastik mit aller Macht zu. SIE BEMÄCHTIGT SICH AUCH NOCH MEINES DENKAPPERATES…
Resultat - ich bin zusätzlich "lahm-gelegt!"  Also, Ruhe zu bewahren, ist oberstes Gebot. So, das musste mal raus. Ich bitte alle meine <fb> Freunde und die LeserINNEN DIESER ZEIE um Verständnis und um Nachsicht mit Aussicht auf eine ständige Verbesserung.
poetische Grüsse, Peter Rubin, Dd








Freitag, 06.03. 2015
Ja, ich arbeite schon seit einiger Zeit   an einem "Lexikon der schönen Worte". Worte beeinflussen zumeist unbemerkt unser Denken, Fühlen und Handeln. Sie tragen so zu unserem "Lauf des Lebens" bei, ohne dass es unser Bewusstsein überhaupt  registriert oder wahrnimmt. Beeinflussung der "Positiven Art" könnte ich das Lesen oder auch nur das einfache Durchblättern meines Handbuchs bezeichnen… Mit jeder Seite, ach was, mit jedem Wort, das Ihr AUGE erfasst und das dem Gehirn zu geführt wird…können Sie Ihr Wohlbefinden steigern. Automatisch und in einer berauschenden Geschwindigkeit. Sie haben es in Ihrer Hand. Nutzen und Einsetzen müssen Sie es schon selbst.                                       Peter Rubin, Dichter dran…06.03.2015




Freitag, 20. 02.2015
Ja, das war eine spannend-unterhaltsame Reise durch die Welt   der Worte & Gedanken mit Jürgen Wegscheider und Markus Maria Winkler - unter der Regie von Wulf Schmid Noerr, der auch für Text & Musik verantwortlich zeichnete. Gerne hätte ich der Aufführung mehr Zuschauer gewünscht, denn beide Akteure hätten es verdient. Wie auch das Programm selbst, das dem realen  Leben entliehen,  durch "skurrile Kapriolen auseinander gerissen... um am Ende wieder auf absurde Weise" einem unerwarteten Ausgang entgegen zu streben. Well done…ich möchte meer solcher -heiter- vorder  & hintergründigen- Aufführungen erleben. "Einstein Kultur - Theater Musik Wort Bild​" bietet ja vielfältige Möglichkeiten, die nur der Nutzung harren. UND AUF ZuhörerInnen, die sich der Kultur auf vielfältige ART & WEISE nähern können. PeRu, Dichter dran



Samstag, 14. 02. 2015

JA, da war doch noch was, gestern, am Tag der Zeugnisse. Meine beiden "Schützlinge" aus Sri Lanka zeigten mir ihre "Resultate". Zusammen mit ihrer stolzen Mutter besuchten sie mich hier im 5 Stock in meiner Wohnung. Ich konnte ja keinen Unterricht abhalten. Der Fahrstuhl steht immer noch. Von der Hausverwaltung immer noch keine Spur. Dafür konnte ich mit den Kindern die ZEUGNISSE zelebrierend feiern. Laut lasen die Beiden ihre Noten und Bewertungen vor. Ich erklärte Begriffe, die noch Fragezeichen ins Gesicht spülten - aber dazu noch ausführlich mehr später. Ein Tag der Freude und Genugtuung - auch wenn ich noch nicht ganz zufrieden bin und sein kann. Dazu waren ZEICHEN der "Laschheit und Fäulnis" unübersehbar. Ich kenne meine "Pappenheimer" inzwischen - und weiß Videospiele und Fernseher immer in der Erreichbarkeit der Kinder… PeRu, 14. 02. 2014






Mittwoch, 11. 02. 2015


Speisen wie ein Kaiser. Eierpfannkuchen mit Puderzucker, Rosinen und leicht geschmorten Apfel und einer angebräun-ten Banane…das war wie eine Reise zurück in die Kindheit nur mit Banane. Ein gaumig-launiger Geschmackszauber, der mich ahnungslos & unvermittelt überkam und wohl deshalb allein schon so nach wirkt. Ich bin immer noch überwältigt von dieser großartig-orchestralen Zusammenarbeit von einfachsten Lebensmitteln…das war mozartiös. PeRu, 11.02.2015








Montag, 09. 02. 2015
Herr Winter und Frau Holle, die hatten einander so lieb, sie konnten voneinander nicht lassen, hofften dass es immer so blieb. Eines Tages kam Herr Frühling daher, milde Luft im Gepäck, gar nicht schwer. Die Hoffnung blies Frau Holle ins Gesicht und wies sie an, zu verschwinden. Herr Schnee, ein enger Verwandter, begann sich zu verschmelzen, lief langsam hin weg auch braunere Narben hinterlassend... das Sehnen jedoch und die Beatles im Ohr verschmelzen zum grandiosen Chor…Frühling, du großer Meister, komm endlich hervor…hervor…PeRu, 09.02.2015



Sonntag, 08.02.2015
Ich wollte gerade über die Macht der Worte reflektieren…da ergreift mein Auge den nachfolgenden Text, den ich dann unter Missachtung meines eigenen "Gedankenschwarms" hier poste…ich finde das was ich immer sage nun in englischer Sprache aber fast Deckungsgleich bei - Sri Gawn Tu Fahr …it is really amazing…                                 Peter Rubin, Dichter dran
((()))
it's amazing what words can do
they can charm, seduce and captivate
deceive, attack and alienate
they can be mean and suspicious
or kind and delicious
there's so many flavours galore
so be kind with your words
put a smile in your thoughts
and a delicious loaf will leaven
but I've yet to hear
any words so dear 
that they could talk their way into heaven
Sri Gawn Tu Fahr
danke schön, Sri Sri Gawn Tu Fahr, you can even put a smile into the written words and they will... schweben über den Worten…have a smile…PeRu, 08.02.2015




Dienstag, 03.02. 2015
Sonne satt, Himmel tiefblau, Wind flau, Krähen zwei, Schnee liegt… nur die Religionen streiten sich wie die Kesselflicker - morden und töten was  die Bomben und Schiesswerkzeuge so hergeben. Alles im Namen Gottes oder Allah mit der Pervertierung der Selbstvernichtung…Amoklaufen mit Allah im Gepäck…und jedes mal wird ein Stückchen Freiheit geopfert. Die freie Gesellschaft hüte sich vor religiösen Einflüssen und Eiferern. Der Tod & der Krieg sind Brüder im Kampf um die Vorherrschaft bei den Religionen. Dem Islam sind Begriffe wie Aufklärung sowie Religionsfreiheit völlig fremd. Eine ÜBERARBEITUNG SEINER Glaubenssätze hat es bis heute noch nicht gegeben. Das weibliche Geschlecht wird menschen-rechtlich benachteiligt - sozusagen besteht eine reine Apartheidpolitik zur Aufrechterhaltung der männlichen Vorherrschaft - Kritik darf nicht geäußert werden. Das Mittelalter herrsch nach wie vor - von menschen-rechtlicher Verfassung keine Spur. Die Scharia beherrscht noch immer das Denken. Es wird langsam Zeit, dass sich die Zeichen der Aufklärung auch im Islam durchsetzen. Alle Religionen müssen sich der Religionsfreiheit ver- pflichtet fühlen. Nur so kann ein andauernder Frieden erreicht werden.








Montag, 02.02. 2015
Die Nacht war kurz. Der Mond stand voll in meinem Zimmer. Beugte sich über mich in voller Prallheit. Die Strahlen flossen wie goldenes Haar sanft eindringlich über mich. Er lächelte. Eigentlich müsste es ja eine Frau sein, die Mond. Frau Luna. Jetzt wundere ich mich über Herrn Mond. Wie er sich genüsslich in meinem Schlaf-gemach ausgebreitet hat. Ja, wie seine sanften Strahlen "Kinder" erzeugen. Schattenspiele der nächtlichen Art. Nachtschattengewächse sozusagen. Achja, American Football gab's zum Zeitvertreib. Ich konnte sowieso nicht schlafen. Meine "Spastik" bemühte mich ununterbrochen, da kam mir die Sportübertragung gerade recht. Ich wünsche eine Woche voller Poesie für JEDEN von uns PeRu, 02.02.15







Donnerstag, 29. Januar 2015
"We are stardust," Joni Mitchell famously sang in "Woodstock." It turns out she was right, wasn't she?

Iris: Was she ever! Everything we are and everything in the universe and on Earth originated from stardust, and it continually floats through us even today. It directly connects us to the universe, rebuilding our bodies over and again over our lifetimes.

That was one of the biggest surprises for us in this book. We really didn't realize how impermanent we are, and that our bodies are made of remnants of stars and massive explosions in the galaxies. All the material in our bodies originates with that residual stardust, and it finds its way into plants, and from there into the nutrients that we need for everything we do—think, move, grow. And every few years the bulk of our bodies are newly created.

Can you give me some examples of how stardust formed us?

Karel: When the universe started, there was just hydrogen and a little helium and very little of anything else. Helium is not in our bodies. Hydrogen is, but that's not the bulk of our weight. Stars are like nuclear reactors. They take a fuel and convert it to something else. Hydrogen is formed into helium, and helium is built into carbon, nitrogen and oxygen, iron and sulfur—everything we're made of. When stars get to the end of their lives, they swell up and fall together again, throwing off their outer layers. If a star is heavy enough, it will explode in a supernova.

So most of the material that we're made of comes out of dying stars, or stars that died in explosions. And those stellar explosions continue. We have stuff in us as old as the universe, and then some stuff that landed here maybe only a hundred years ago. And all of that mixes in our bodies…                                                     


Für mich ist das schon lange klar, unser Ursprung liegt Im Universum. Also, weg mit dem kleinlichen Heimatbegriff, unsere Heimat ist das ALL, unser ZUHAUSE ist die Erde…diese bunt leuchtende Kugel, die durch den Weltraum rast, ohne dass wir es bemerken… diese Kugel ist unsere Heimat. Bereits mit Beginn des 20 Jahrhunderts hätte die Menschheit die Zeichen der Zeit erkennen können …damals hob der Mensch per Flugzeug zum ersten Mal erfolgsversprechend von der Erde ab…mehr dazu demnächst an dieser Stelle…Peter Rubin, Dichter dran, 29.01.2015 Der englische Text von National Geographic, Book talk, We are Stardust - Literally, und er spricht mir aus der Seele….






Dienstag, 27. Januar 2015
"Lebakassemme-Blues" ganz heiss serviert von Hanse Schoierer -live- auf der legendären Sollner Kultbühne im Gasthaus Iberl - das war der gestrige Abend hier im schneeigen München für mich…es wurde zugleich eine Reise in die wunderbare Welt des Rock'n Roll legendärer Zeiten. Hanse Schoierer spielte auf... zusammen mit seinen unverwüstlichen "Freibier-Shadows" - und versetzte mich in längst versunken-GEGLAUBTE Zeiten. Zeiten, die wegen meiner retrograden Amnesie weiter weg vergraben schienen, wurden zu neuem Leben erweckt. So, als er die Kulthymne anstimmte…Cadillac…und mein geh-unfähiges rechtes Bein begann,   im Rhythmus der Musik mit zu vibrieren. Zeuge ist mein sehr geschätzter und umtriebig foto-grafierender Freund aus Regensburg, Siegfried Bruckbauer, der noch dazu der bayerischen Mundart sehr gewogen ist. Seine diesbezüglichen Kurzgeschichten sind ja "aller Ähren wert"! Dass der Bertl von Bertl Concerts zusammen mit Gattin rock'nrollte... wollte ich nur erwähnt haben. Das Meer zum Abend alsbald, wenn ich die wunderbare CD - Bayerischer Brotzeit-Rock von Hanse Schoierer Musiker auch konsumiert habe. PeRu, 27. Januar 2015




Montag, 19.01.2015
Ich staune über diesen beblauten Himmel. Ich staune über diese Wolkenlose Tiefe, die mich so unvermittelt erreicht. Es ist als ob ich in ein helltiefblau leuchtendes Augenpaar blicke -- in Richtung ERWEITERTE Unendlichkeit! Das Universum vor Augen, diese Unendlichkeit im Sinn, das Strahlen der Sonne auf mein "ICH BIN"…Begleitmusik aus dem Universum als Melodie und im Takt der Auf-atmenden Natur, der frühe "Link" setzt seine Spur, der Frühling lockt heute schon früh... PeRu





Montag, 12. 01. 2015
Vive la France. Es lebe Frankreich. Frankreich, ich bin sehr beeindruckt! Das war geradezu grossartig, ja beispielhaft, wie "la grande Nation " gestern reagierte. Wie Frankreich zeigte, was in den Bürgern, ihren BürgerInnen, wirklich steckt. Ich ziehe meinen Hut und mache eine tiefe Verbeugung. Auch lobe ich mir diese in Frank-reich praktizierte Trennung von Kirche und Staat. Ich könnte mir schon baldigst ein ähnliches System für Deutschland vorstellen. Es wird Zeit, dass die Moderne auch bei uns endlich mal einzieht. Wenn es bei unseren Nachbarn funktioniert, müsste sich doch auch bei uns diese strikte Trennung von Staat und Kirche durchsetzen können. Wir suchen doch immer nach Vorbildern. Hier hätten unsere Politiker von der SPD mal Gelegenheit, ihre Muskeln, sofern sie noch welche haben, spielen zu lassen. Aber ich fürchte, das Thema Glauben & Kirche wird uns noch längere Zeit beschäftigen. Schliesslich, bekämpfen müssen wir die Pest des Fanatismus auf allen Gebieten -GEMEINSAM-. Peter Rubin, PeRu, 12. 01. 2015





Sonntag, 11.  01. 2015
Ja, das war gestern ein ziemlich bedrückendes Gespräch mit einem Busfahrer ausländischer Herkunft. Das Gespräch selbst war nicht "bedrückend" - es war offen und nett - der Inhalt aber macht sehr nachdenklich. Der Herr spricht Deutsch inzwischen fast fliessend. Er meint, dass sich die Struktur Deutschlands weiter sehr verändern wird. Dass sich die interne Befindlichkeit in einem Abwärtstrend befände, dass die anhaltende deutsche Kinderlosigkeit durch eine verstärkte Zuwanderung auslän-discher - vor allem kinderreicher Familien - in eine noch dramatischere Situation gebracht wird. Er, als Busfahrer, bekäme das gegenwärtige Stimmungsbild in Deutschland täglich vor Augen geführt. Und, er mache sich ernsthafte Sorgen um Deutschlands Zukunft. Das Schlimme dabei, ich bekomme jedes seiner Argumente täglich vorgeführt. Ich lebe als "deutschlich" sprechender Bürger im eigenen Land wie auf fremdländischen Territorium. Die Namen auf den Briefkästen im Eingangsbereich meiner Wohnanlage sind beredte Zeugen eines inzwischen dramatischen Wandels. Eine ganz normale Kommunikation, so von Nachbar zu Nachbar, ist kaum möglich - es wird hier kein oder wenig Deutsch gesprochen. Ich selbst betätige mich ja nun schon seit Jahren als "Deutsch-Lehrer" - erlebe also hautnah, wie sich Begriffe wie "Pünktlichkeit" oder "Empathie" oder "Ordnung" in ihrer Bedeutung verändern. Es ist dieser Wandel in der Gesinnung, der so scheinbar schwerelos stattfindet, der ihm Sorge bereitet - das sagt ein Busfah-rer, der vor 20 Jahren nach Deutschland kam - aus der von Deutschen so beliebten Plattensee- Region. Ich würde unseren Damen&Herren Abgeordneten einmal dringend empfehlen, sich näher mit des "Volkes Stimme" zu befassen. Und zwar baldigst, solange sie das Zepter noch in der Hand halten. PeRuDd, 11.01. 2015








Samstag, 10. Januar 2015
Ja, so klingt die Welt…der Klang des Wassers sowie das Tauchen & Schwimmen eines Babys in den ersten Stunden eines Beginnenden Lebens - faszinierende Einblicke in unsere Welt des Seins und Werdens. Lassen sie sich verführen und lauschen einfach dem geheimnisvollen Geräusch von flachen Steinen beim Untergehen in eiskalten Wassern…dann hören Sie noch rein in das "Gespräch der Hühner", wie sie sich bei Wose Sell für Speise & Trank bedanken…grandios…mit Dank…PeRu, 10.01.2015







Donnerstag, 08. 01. 2015
Ich staune gerade wieder über den Faktor  "Mensch & das grenzenlos Böse in ihm", hervorgerufen durch eine - dem eigentlich zum friedlichen Miteinander designierten MENSCHEN - vollbrachte Ermordung von ca. 14 unschuldigen Personen in beson-ders kaltblütiger Manier. Intoleranz, Neid & "gebildeter" Hass verführen Menschen zu irrationalen und unentschuldbaren Handlungen. Alle Religionen zählen für mich zu den grundsätzlich in Frage zu stellenden Formen der Bildungsbetreuung sowie Lebensgestaltung. Sie gehören ins 2.Glied gerückt oder ganz abgeschafft. Das Primat des gesunden MENSCHEN-VERSTANDES & der Empathie übernimmt die Macht und regelt das Mehr-Miteinan-der. Schwerpunkt ist auch die Verbes-serung der Allgemeinen Schulbildung sowie die verstärkte Vermittlung von Sprachwissen ab dem 1.Schuljahr auf einer weltweiten Basis. Die Kraft der Freiheit und die Macht des Wissens zählen zu den entscheidenden Parametern im beginnenden neuen Jahrtausend, das geprägt sein wird durch umwälzende Fortschritte in den zwischenmenschlichen Beziehungen.   Die gegenwärtigen Irritationen durch rückwärtiges Gedankengut werden sich auflösen…wie sich der Nebel vom heutigen Morgen verzogen hat…Das Wassermann-Zeitalter entfaltet sich langsamer als gedacht, bringt jedoch die Früchte der (Nächsten-)Liebe, des Wissens, der Toleranz sowie der Mehr-Mitmenschlichkeit mit Bestimmtheit zur Reife. PeRu, 08.01.2015









Montag, 05. 01. 2015
Gestern hatten meine "Enkel", die 6 & 9 Jahre alten Geschwister aus Sri Lanka, ihre zweiten "Unterrichtsstunden" im Neuen Jahr in meiner "Schule für Poetisches Denken". Und, Erfreuliches gilt es, festzustellen. Nach den letzten "Einsern" in ihren Deutschdiktaten, glaube ich, eine Festigung und sogar Steigerung der Lernbereitschaft feststellen zu können. Lust machen auf persönliche Erfolge beim Lernen und bei den Noten in der Schule bringt eine "automatische" Leistungssteigerung mit sich. Die innere Freude darüber äussert sich in einem gestärkten Selbstbewusst-sein - und diese verstärkt wiederum die Leistungsbereitschaft. Also ein "Perpetuum Mobile" der ganz besonderen Art. Es gibt allerdings noch viel zu tun. "Tun" ist das entscheidende Stichwort - nur drei Buchstaben…und doch so wichtig.   PeRu 05-01-2015






Mittwoch, 31. 12. 2014                         ich teile noch einmal,  ein Tag später, es schneit immer noch, ich seh mindestens 30-40 cm Schnee in der Höh, heute - am letzten Tag des Jahres… und ein Ende des Schnee's ist nicht in Sicht - nur des Jahres…lustig ist das sicher nicht für mich…meine zwei Krähen sind mutiert zu Weissen Schwänen…bepackt mit einer vollen Ladung von weißen Flocken…sitzen sie in meinen Birken und frohlocken…
Peter Rubin, Dichter dran…31.12. 2014




Samstag, 27. 12. 2014
Weiß strecken mir Schnee & Frost die  M-Finger entgegen, das fragwürdige Lächeln entblösst perfekt-weiße Frostgebisse. Die Lippen blaugefroren, Augen in Graupel-Hagelkorn-Grösse, leicht blinzelnd mit kühlem Lächeln versehen - so stand der Winter heute    in der Früh vor meiner Tür. Überraschender Besuch. Praktisch über Nacht hat er sich auf den Weg gemacht. Jetzt sitz ich hier und leide leise.        Ein jeder freut sich ja auf seine Weise. Ich freu mich auch - allerdings auf eine eher bescheidene Reise. Das Rollen im Schnee…knirschend rollen meine Räder durch Schnee und Eis und singen fröstelnd auf ihre Weise die kalten Lieder…prdd, 27.12.2014 ©prdd





Freitag, 26. 12. 2014
Frau Holle liess sich nicht lumpen. Schon in der letzten Nacht wurde sie aktiv, und schneite sich ab. Hier liegen circa 5 cm feinster Weißware, dicht an dicht geknüpft - wie ein Perserteppich...







Mittwoch, 24. 12. 2014

Meine Worte zur WEIHNACHT und ihre Zeit, die sie so mit sich rumschleppt. In früheren Jahren, damals gab's noch so was wie Schnee und Frost und gefrorene "Eis-Blumen" an den Fenstern, spielten wir Kinder rot wangig und manches mal blau gefroren…stundenlang in der freien Natur… Heute jedoch ist scheinbar auch ohne Schnee und Eis….

Alles in Butter … ohne Schnee…und ohne Frost… fällt selbst der tiefste Winter durch ein Rost…
für mich ist das richtig schön…so könnt es dann auch weiter gehen…

Das, in aller Kürze, ist mein Wort zur Weihnacht, nun zur Würze...
Nehmt bitte eine Prise vom Tiefen Gefühl, mischt den Hauch Liebe dazu,
vermischt das mit der süßen Romantik und dann ab in den Backofen der Freude
nehmt Euch alle Zeit zum Gären… dann lasst es EUCH schmecken nach Gebären

Des Edelsten was Mensch so hat…Seine Zeit, gebacken für die Ewigkeit…

mit poetischen Grüssen
Peter Rubin, Dichter dran

www.peterrubin.vpweb.de





Samstag, 20.12. 2014
Milder Wind flirtet mit meinen Birken.  4 Tage vor dem "Heiligen Abend" ist von "Winter" keine Spur. Meine Krähen, dieses Paar 'Unermüdlichen" , sitzt in der Krone meiner Birke und lässt sich beschaukeln. Die Skelettbirken ragen aufrecht trotzig hervor - mit hängenden Zweigen - sozusagen als Trauerflor. Es ist schon ein makabres Winterbild, das sich heuer abzeichnet. Mir kann das nur recht sein. Der Rollstuhl ist absolut ungeeignet für den Schneebetrieb. Das Frei-Räumen von Gehwegen gehört schon lang der Vergangenheit an. Jetzt erhellt ein Bündel von Sonnenstrahlen genau diesen Teil Münchens, der Rest Bayerns liegt unter einer dick-grauen Decke. Und flugs ist auch die Lücke geschlossen. Die Erde rast unter der grauen Wolkenecke dahin. Mit ca 7 Milliarden oder sind es nicht eher schon 8 Milliarden Menschen ? 
Und die zanken und streiten sich über das Feuer des HEILIGEN GEISTES…Greifen zu Waffen, morden und schießen und bekriegen sich auf Teufel komm raus. Von Einsicht und Weitsicht keine Spur. Dabei wäre der Friede mit und in sich und dem Nachbarn möglich und oberstes Gebot. Ich bitte die Völker dieser Welt, hört auf mit der WAFFENPRODUKTION, setzt das dadurch gesparte Vermögen zum Bekämpfen der Armut ein…das würde,  so hoffe ich, die Kriegsgelüste doch erheblich mindern…prdd






Samstag, 13.12. 2014
"Das Beste am Leben ist das Leben selbst!" Dieser Satz prangt auf einer Glückwunschkarte, die, geschmückt mit 12 wunderbar gestylten Eulen--- Foto folgt demnächst auf diesen Seiten--bei mir im Blickfeld beim Schreiben zur Zeit immer gegenwärtig ist. Warum ich das erwähne? Weil diese simple Karte mich zum Schmunzeln bringt, immer wieder. Es sind eben die kleinen Dinge im Leben, die erfreuen, und die dem Tag das Lächeln schenken…ein Lächeln geht auch von mir nach Regensburg. Und wenn demnächst in diesen Spalten der Text unterfüttert wird mit Bildern, dann wird sich bestimmt jemand in Regensburg freuen... prdd, 13.12.14




Donnerstag, 04.12. 2014
Die nachfolgenden Zeilen fand ich heute auf meinem FB-Account und möchte sie postwendend weitergeben…sie beein-drucken mich sehr…dem Autor sei dank.

Sensible Menschen 
haben ein Gespür 
für Scheinheiligkeit, Hinterlist 
und Unehrlichkeit.
Sie nehmen mit ihren Sinnen mehr auf als andere 
und sind wegen ihrer Gutmütigkeit anfälliger 
für Verletzungen als die meisten.
Leider haben sie kein dickes Fell,
nehmen sich Vieles sehr zu Herzen.
Sie sind manchmal nah am Wasser gebaut
und sie fallen tiefer als die anderen,
wenn ihre Seele verletzt wird.
Sie sind herzlich,
verständnisvoll und können sich 
gut in die Lage anderer hinein versetzen.
Sie sind hilfsbereit,
geben immer mehr als sie selber nehmen.
Meistens sind es Menschen,
die in ihrem Leben vieles durchmachen mussten
und dadurch geprägt wurden.
Sie sind nicht kompliziert,
man muss nur einen eigenen, 
ähnlichen Blickwinkel haben,
um sie zu verstehen 
und festzustellen,
dass sie sehr wertvolle, 
besondere Menschen sind.
Nur so wird man ihre Nähe zu schätzen wissen,
denn sie haben die Sonne im Herzen
und das spiegelt sich in ihrem Lächeln wieder!

@Christian Grzesiak

Montag, 01. 12. 2014


Dezember 1969. Die Sonne brennt gnadenlos. Der blaue Himmel hoch und weit. Wind zeigt sich böig. Die Uhr deutet die 12 Sunde an, genauer 12.12h. Die Trauzeugen haben sich schon eingefunden. So Edith und Monika, sie zählen heute noch zum engsten Freundeskreis mit ihren Männern, waren damals Nachbarn, saßen schon im Trauungszimmer des Rathauses, mit leicht geröteten Wangen. Johannesburg, aufgrund seiner Höhenlage mit sehr dünner Luft ausgestattet, zeigt sich kurzatmig geschäftig. Draussen braust der Verkehr. Drinnen herrscht Schweigen, eine bekerzte Stille flackert schattenwerfend. Dann betritt eine Person den Raum, blickte kurz über die Handvoll Leute, die sich zu dieser Zeremonie eingefunden hatten. Im breiten Afrikaans fragte er das Paar, sie im beigen Hosenanzug, er im dunkelblauen Sakko, ob sie wollten? Dann gab es Südafrikanischen Sekt, "Here 17" aus der Kap-Region, serviert zu belegten Schnittchen, die am Vormittag von Stephanie, dem netten Hausmädchen aus Soweto, zubereitet worden waren. Heute, 45 Jahre später, gedenke ich in einer kleinen Zeremonie dieser Zeit und auch den bereits Verstorbenen Freunden und Bekannten, die bisher meine Wege kreuzten. Jede Begegnung hinterlässt einen "Eindruck" auf meiner Landkarte der PERSÖNLICHKEIT und trug/trägt bei zur Formung des heutigen Menschen "Rubin". Die von mir Enttäuschten, bitte ich schon mal um Verzeihung der pauschalen Art…prdd, 01.12. 2014











Freitag, 28. 11. 2014
Aktuelle Meldung der erfreulicheren Art. Meine Nachhilfe-Schülerin, die inzwischen 9 jährige Jessica aus Sri Lanka, hat wieder die NOTE 1 erhalten, diesmal im Fach Heimat - und Sachunterricht - wie auch schon letzte Woche im Deutsch-Diktat. Sehr lobenswert und gradezu förderlich für die innere Motivation, an der man nun wirklich ausdauernd arbeiten muss. Denn Fernsehen und fehlende häusliche Disziplin - sowie das "in 2 Welten zu leben Gefühl" stellen doch eine außerordentliche Belastung dar. Gerade eben hatte ich noch den 3 Jahre jüngeren Bruder zum Unterricht im Fach Deutsch sowie Rechnen. Der junge Mann hatte in der letzten Woche auch erstmals mit einer 1 geglänzt. Gut für den inneren Antrieb, der bei Kindern ja noch oft dem Spielerischen erlegen ist. Also, insgesamt eine äußerst erfreuliche Entwicklung... mit der ich mich nun verbeugend verabschiede. Peter Rubin, Dichter dran, 27. 11. 2014…PS: Fotos meiner Schützlinge folgen dem-nächst. Aufnahmen sind bereits mit der neuen Kamera, von Siegfried Bruckbauer gestiftet, gemacht, und werden alsbald freigegeben. Mein Dank geht nach Regensburg zum Siegfried, der mich mit dieser Kamera überraschte. PRDd







Donnerstag, 27. 11. 2014
Nebel hängt und bedrängt meine Birken, verschluckt die Bäume, schafft breiige Räume. Kreiert ein graues Einerlei aus dem Allerlei. Trinkt sogar Geräusche. Erstickt fast Land und Leute. Ach, Dich-ter Nebel, verzieh dich lieber, mach mir die Freude. Hau bitte ab, mach den Weg frei für die Sonne. Für das leuchtende Blau des Himmels, das sich spiegelt im strahlenden Antlitz der Menschen. Die sich auf-tankend mit der Energie der Sonne versorgen…PRDd, 27. 11. 2014





Dienstag, 25.11. 2014
also, schön zu sehen, dass Reaktionen so schnell erfolgen. Danke allen, die mir so detailliert geschrieben haben. Mein Sonntagsposting mit dem Fahrstuhldi-saster hat doch umfangreichere Reaktionen hervorgebracht, als ich mir das vorgestellt hatte. Und vielleicht klappt es ja. Bei gräulichem Wetter hängen meine Krähen gedankenverloren ihren Gedanken nach, so sieht das aus, wenn ich sie so von der nahen Ferne aus betrachten. Die beiden sitzen nun schon stundenlang wieder in meiner Birke, sie scheinen sich schweigend zu unterhal-ten…prdd





Sonntag, 23. 11. 2014
Ja, wieder mal sitz ich hier und komme nicht weiter. Es ist 15.01h - ich müsste schon längst aus dem Haus sein. Auf dem Weg zu einer Lesung auf einer Geburts-tagsfeier - aber der Fahrstuhl, meine einzige Ausgangsmöglichkeit hier im Hause, dieser Fahrstuhl reagiert nicht. Ich musste jetzt den Termin absagen, wenigstens geht das Telefon. So konnte ich den Eltern telefonisch absagen, ein schwacher Trost jedoch. Das zeigt mir wieder deutlich, dass ich an der Wohnungssituation leider etwas ändern muss. Weil, was ist... wenn etwas passiert wie "Feuer"… mein Rollstuhl kann noch nicht fliegen, Die meisten Nachbarn sprechen hier nur gebrochenes Deutsch, können selbst kaum laufen und/oder sind selbst hilfs-bedürftig…Also, nur auf "helfende Hände" zu hoffen, wäre grob fahrlässig. Bleibt nur der Auszug als einzige Alternative. Was bietet sich an? Eine "Poesie-WG" - vielleicht finden sich ja "Rüstige RentnerInnen", die den letzten Freuden des Lebens noch bejahend gegen über stehen. Die Bescheidenheit und das Geben als Gewinn betrachten, die Wissen, dass man NICHTS mitnehmen kann. Die der Demut noch etwas abgewinnen können, für die das "Schach" noch ein spielerisch-aktiver Begriff ist…und sie sollten meine Vorliebe für die POESIE teilen können oder dazu bereit sein…das wäre doch was…Poetische Grüsse, Peter Rubin, Dichter dran…PS Natürlich würde ich auch einen Ortswechsel in Betracht ziehen...





Samstag, 22. 11. 2014
Wenn ein spätes Frühstück zum Jubelfrühstück mutiert, kann nur das Folgende passiert sein. Gestrige Bratkartoffeln mit Zwiebeln und grünen Pfefferkörnern mit zwei frischen Eiern drunter gemischt, warm gemacht und mit zwei Gewürzgurken an der Seite, verspeist. Herz, was willst du meer. Göttlich köstlich. Lukull spielte persönlich mit den aufblühenden Knospen auf der Klaviatur deiner Geschmackszentrale sein Spiel der Spiele. Ich schwebe noch. Und wünsche NUN einen superben Verlauf des Wochenendes. Nutzt die Zeit. Alles ist Poesie. Peter Rubin, Dichter dran…Samstag, 22.11.2014








Dienstag, 18. 11. 2014
Putin lässt seine KGB gestählten Muskeln spielen und zeigt der Restwelt, was er von ihr hält! Als gewiefter Stratege brüskiert er die führenden Eliten dieser Erde und führt sie regelrecht vor. Er spielt Katz und Maus und "merkelt" rum, wie es ihm beliebt. Eiskalt und scheinbar unberührt schürt er das Feuer seiner Eitelkeiten. Ein Wolf im Schafspelz? Der Rest der Welt hat nichts zu lachen. Allerdings, ich möchte nicht verhehlen, dass die Gier des Westens, hier besonders der Amis, entscheidenden Anteil an dieser katastrophalen Entwicklung hat. Irgendwo und irgendwann hätte der WESTEN einlenken müssen und können…aber, wie gesagt…es war die Gier…wieder und wieder…ein nachdenklicher Peter Rubin, Dichter dran…18.11.14
 



Montag, 17. 11. 2014
"Humor und Poesie sind die Triebfedern zum Glücklichen Erleben des unvermeid-lichen und endgültigen Abgangs von dieser dahin rasenden Erde"…           Peter Rubin, Dichter dran,  16. 11. 2014
und hin zufügen möchte ich meine Erkenntnis, die ich erst dank meines Un-falls und der Nähe zum Tod von12/1989
(Nahtoderfahrung) finden durfte - der Begriff lautet - Teilen - und zwar in allen Formen und auch bedingungslos.
Ganz oben steht das TEILEN von "Wissen". Wir alle müssen die Menschheit dazu befähigen, eine bessere Schul- und Weiterbildung zu erreichen. Überall auf dieser Welt. Als nächstes stünde das Teilen von "Vermögen" auf dem Zettel der Dring-lichkeiten zur Verbesserung bzw. Ver- Änderung dieser unserer Welt… Peter Rubin, Dichter dran...






Sonntag 16. 11. 2014
Sonntagsblau grüsst der Himmel, leicht bewindet, krähisch lautmalerisch getönt von schlappen Birken unterstützt, die, vom Blattwerk fast befreit …leicht gerippig den Rest der Welt bebirken…Die letzten Stunden des Jahres nähern sich auch mit dem "Älterwerden" immer schneller. Die Zeit mutiert zum "Durchlauferhitzer" ohne Abstellknopf - es sei denn, der Mensch begreift, das ALLES in ihm liegt. Er kann seiner Zeit den Hauch von "Poetischer Langsamkeit" schenken…in dem er dem "Neinsagen" einfach Meer Beachtung verleiht. Humor und Poesie sind die Triebfedern zum Glücklichen Erleben des unvermeid-lichen und endgültigen Abgangs von dieser dahin rasenden Erde...Peter Rubin, Dichter dran…16.11.2014






Dienstag, 11. 11. 2014
"Schreiben ist das Bewältigen von Welt mittels Sprache!"…das schrieb vor Jahren das heutige Geburtstagskind, Hans-Magnus Enzensberger… und wie RECHT er hat. "Schreiben ist die Bewusstmachung der Vergangenheit und die Poesie ist dabei das "Schwebende", das einen durch die gewählten Worte anlächelt!"…sage ich hinzufügend. Herzlichen Glückwunsch, lieber, sehr verehrter NME, Sie haben mich bereichert und diese Welt der Worte so unendlich reicher gemacht. Mögen die Farben des Regenbogens noch lange IHREN Weg begleiten…herzlich und mit poetischen Grüßen, Ihr Peter Rubin, Dichter dran---Dienstag, 11. 11. 2014






Sonntag, 09. November 2014
Gestern in meinem Bus 144 in München von 14 Fahrgästen waren 11 vertieft im Handy oder ebook, blickten nicht auf oder wenn, ging der Blick -nachdenklich- in die Tiefe des Weltalls…MAN KANN DAS SEHEN.... Eine Fahrgästin stieg ein sogar ohne Aufzuschauen, praktisch wie im Trance, das Handy in der einen Hand, in der anderen ein Kind -…mit Handy, mit eingebauter Automatik, sozusagen…sie redete ohne Unterlass…
das Kind spielte, wurde gespielt...Arme Welt, ohne "direkte Kommunikation, ohne das in die Augen zu schauen,  ohne Lächeln auf den Lippen, ohne ein Grübchen zu zeigen…Ohne Worte zu wechseln…wirst du tot sein,  bist du tot, mausetot….prdd, 09.11.2014








Donnerstag, 06. November 2014          "Ich möchte ein Adler sein" , denkt sich meine Krähe, während sie den Ausblick           
von der Krone der Birke "adlermässig" geniesst. Ich sehe wie sich das Köpfchen dreht, ruckartig eigenartig, während sich der Restkörper unbewegt zeigt. Ich denke, oder mir deucht, meine Krähe ist nicht ganz "dicht", vielleicht ist es ihr zu feucht? Ich könnte das verstehen, den Regen kann ich auch nicht meer sehen. Obwohl, Regen - Leben - Meer - Wesen - See - Sehen - Seele - alles Begriffe, die uns irgendwie direkt angehen.  All diese Wörter tragen das E in doppelter Version …und haben im weitesten Sinn  mit dem "Leben" zu tun. Und das finde ich schon mal "bemerkenswert". Und dann möchte ich die Sache mit dem Regen….relativieren…ich freu mich über jeden Tropfen, denn er zählt zu den Grundlagen des Lebens… prdd, 







Dienstag, 04. November 2014
…hier nun mein Bericht vom gestrigen Abend, den ich bei Kaleidoskop's monatlicher Zusammenkunft im  "Wirtshaus am Hart" verbringen durfte.
  •  "ja, das war sehr abwechslungsreich, erfrischend, ermunternd, tröstlich, erheiternd, besinnlich, applaudistisch, auch kulinarisch, regensburgerisch angehaucht, hufnaglerisch reimisch-liegerisch durch Birgit HufnaglCsaba Gál gitarrisch mit "Welturaufführungs-tendenzen", Andi Thon gesanglich & sich begleiterisch, wunderbar Hackbretterisch durch Carmen Amrein, erheiterisch vorleserisch dank Uwe Kullnick und last but not least eine sehr sexy marylinmonroeische Melina Schmoll…" BITTE AUCH UM NACHSICHT - sollten sich hier 'Unkonzentriertheiten' - sprich Fehler eingeschlichen haben, schreiben Sie das meiner durch den Unfall verminderten Gedächtnisleistung zu gute bitte…prdd, 04.11
  • Peter Rubin achja, das Fotografische Element hätte ich fast vergessen, aber mit Siegfried Bruckbauer war wiederum Regensburg stark vertreten - mit neuer Kamera ausgerüstet, wächst auch die kreative Lust und das sehende Auge….Danke Siegfried…ich liebe auch deine schriftlich mundart-lichen  "Ergüsse", die immer mit einem Schmunzeln von mir gelesen werden…prdd






Samstag, 01. November 2014
Herbstrot blüht das (mein) Flachdach, das sich jetzt am Schein der Sonne erfreut, um sich mit Lust hinzuergeben…den Novembersonnenstrahlen, die schon jetzt längere Schatten ins Leben rufen. Schatten, aus dem Räumlichen erwachsen, aber immer flachliegend ihr Dasein fristen. Nie aufgebend, der Sonne ergeben. Wie auch wir der Sonne sind ergeben und ausgeliefert… Möge der Schein und die Kraft und die Wonne unserer Sonne wirken…so lang es geht, ja, von mir aus bis in alle Ewigkeit…. prdd, Samstag, 1. November 2014

ps. Gerne bestätige ich den Herrschaf-ten, die eines meiner GEDICHTE mir spontan und ohne Aufforderung meinerseits, und egal an welchem Ort wir uns befinden - AUFSAGEN, Vortragen oder sonst wie kundtun  - ohne Fehler -   einen schönen PREIS gewinnen werden… 
Es lohnt sich also in doppelter Hinsicht.
Poetische Grüsse, 
Peter Rubin, Dichter dran







Montag, 03. November 2014
Verflossen in den Strömen der Vergangenheit... aus denen sich die Gegenwart formt, liegt die Ferne der Zukunft doch so nah. Die Zeit, dieser unerbittlich lautlos tickende Gradmesser, löst sich auf im Universum mit dem Beenden deiner Lungen-tätigkeit. Das bewusste Ein- und Ausatmen gehört zur eigenen, eingebauten "inneren " Uhr - also, nutzen wir dieses Geschenk…solange es geht. Carpe diem, Peter Rubin, Dichter dran... 03. 11.2014


Mittwoch, 29. Oktober 2014
Heute geht es etwas ernster zu bei mir. Ich hätte da mal ne Frage, die Herren der Schöpfung betreffend -genauer- Euer bestes Stück. Seit dem ich vom Steh-pinkler zum Sitzpinkler mutiert worden bin - seit dem Unfall -12-1989- und nach Erwachen aus dem Koma, benutze ich -gezwungener Maßen- für das kleine Geschäft die P-Flasche. Einer der großen Vorteile, die ich inzwischen sehr schätze, ist -unter anderem- der Kontrollgewinn. Ich weiss in etwa was reinkommt, ich kann aber sehr genau messen... was rauskommt. Und da komme ich aus dem Staunen manchmal nicht raus. Da setzt auch meine Frage an…Wie kommt es oder woran liegt es, dass die Meldung zur Abgabe manchmal schon bei 0,5 Litern einsetzt, andern tags aber erst bei 0,8 Litern einsetzt und raus gezögert habe ich schon 1,1 Liter gemessen…mit "erleichterten" Grüssen, herzlichst Peter Rubin, Dichter dran…Antworten gern auch unter PN…Mi, 29.Oktober 2014









  • Samstag, 18. Oktober 2014
Die Sonne spendet Kraft und INSPIRIERT, der Morgen liegt voll in ihrem Scheinen. Meine Krähen sitzen hoch oben in ihrer Birke - präsentieren sich mir zum Sehen. Sie haben eine weiteres Quartier erobert, ich hat's aus den Augenwinkeln ja schon gesehen. Sie sitzen jetzt auch bei mir auf dem Haus. Ich wohn ja ganz oben unter dem Dach. Kann sie leider dort nicht sehen. Ich bemerke aber den Anflug oder Abflug - das passiert genau vor meinem Fenster. Und wenn ich Glück habe, schaue ich ihr/ihm direkt ins Auge. Das Gefühl, das mich beschleicht in diesem Moment des Landeanflugs, ist unbeschreiblich. Ich glaube, sie schauen mich an. Sie landen direkt über meiner Wohnung - zum Quartier machen - auf meinem Dach …DAS KANN DOCH KEIN ZUFALL SEIN!? Der Weg von der Birke zu mir rüber ist ein direkter. Leider kann ich sie dann nicht sehen. Ich möchte nur daran erinnern - diese Birken-Krähen Geschichte läuft nun bereits im 11 Jahr- ist also keineswegs eine Eintagsgeschi-chte… Peter Rubin, Dichter dran





Samstag, 11. Oktober 2014
Tiefgraue Wolkendecke, die Bäume biegender Wind, keine Krähen zusehen,
Regen hängt in der Luft. Jetzt landet die erste Krähe in mitten ihres Refu-giums, am äussersten Rand der Birke. Dort wo die Kahlheit wohnt, wo sich das Blattwerk als Laub schon frühzeitig verabschiedet hatte. Wie ein Skelett wirkt dieser scheinbar abgestorbene Teil der Birke im krassen Gegensatz zum Rest des Baumes. Erste Zeichen des Übergangs,  der so unvermeidlich uns alle erfasst. Winter grüsst mit ersten Ahnungen - so kommt es mir inzwischen vor… in meinem von der wachsenden globalen "Warmheit" verwöhntem Zustand. prdd, © 2014                              





Freitag, 03. Oktob14
3. Oktober 1989! Deutschland im Umbruch. Hunderttausende auf den Strassen, rufend "Wir sind das Volk"…und ich weiß von nichts…habe nichts von all dem mitbekommen. Selbst heute, 25 Jahre nach dem Ereignis, erscheint mir das Ganze wie ein Wunder. Die Amnesie, erlitten bei dem Unfall vom 20.12. 1989, hat mich immer noch im Griff. Selbst das mehrfache Abfahren der Fahrtstrecke über die letzten Jahre ist ohne Einfluss geblieben, konnte mein "Neuronales Netzwerk" noch nicht positiv "manipulieren". Viele Jahre, ja praktisch das Leben insgesamt, ist immer noch nicht abrufbar, bleibt verschollen in der "komatösen" Welt!…Peter Rubin, Dichter dran… 03. 10. 2014




Mittwoch, 01. Oktober 2014
Herbst                                                                                                            Goldgetönte Bäume - bis hoch zum Wipfel -                                            machen mir diese Jahreszeit zum 
Gipfel                                                      der Freude und des so stillen Genusses.                                                              Herbst                                                                                                                        Du Meister der Farben und der Deutlichkeit                                                 frühen Froste und beginnender Einsamkeit                                              erzeugst doch zusammen-rückende Wärme                                                  Herbst                                                                                                                    Für die Leut' bis in die Gehirne und Gedärme                                                  für die Natur und für das Leben überhaupt                                                                            bist wichtig Du, bist der klärende Prozess ...                                                           © 2014 by Peter Rubin, Dichter dran                                                                           für Esther Grundmann, gerade komponiert…                                           frisch aus der neuronalen Vernetzung exportiert







Freitag, 26. September 2014
Sonne erobert sich nach und nach ihren Platz. Die Wolkendecke weicht zögerlich. Herr Herbst bittet mit Vehemenz um Einlass mit auffrischenden Winden. Meine Birken lassen ihr weisses Kleid jetzt eher durchscheinen, sie entlauben sich mehr und mehr. Herbstsonne wirft ihr wärmendes Strahlen auf eine unruhige Welt. Kaltblütiges Morden im Namen Allahs wird per Fernsehen zum Allgemeingut erhoben - das friedliche Miteinander in eine Märchenwelt verschoben.Oh Welt, wann begreifst Du nur, dass Kriege und Morde bedürfen DRINGEND der kompletten ZÄSUR!                 Peter Rubin, Dichter dran…am Ende des Septembers 2014…



Sonntag, 21. September 2014           Weiße Wolkenberge schmiegen sich an den Horizont, sonnenbestrahlt. Liegen in wuchtiger Gelassenheit, den Wechsel,    der mit der Zeit und hohen Winden kommt, erwartend. Pompös und geradezu schmuckhaft in der Ausformung, die sich ständig verändert. Erst lag da ein Gesicht mit ausdrücklicher Nasenbildung, selbst ein Augenpaar glaubte ich zu erkennen - jetzt Minuten später hat sich das Bild schon wieder verschoben. Das Wechsel-hafte unseres Lebens spiegelt sich am Himmel wider. Hier auf Erden tobt das Leben auf der Wies'n, viele Besucher wähnen sich schon im Himmel der Lust, List & Last. Grenzen verschwimmen im Nebel des Alkohols, lösen so manche Zunge, rote Lippen locken ungeahnte Lüste & Tiefen an die "blaue" Oberfläche. Gaumenfreuden werden befriedigt und auch das Visuelle läuft auf hohem, beherzten Niveau "bedirndelt" herum.    Ja, das Leben ist schön. Die Welt ist schön. Nur "friedlicher" könnte und sollte es schon noch zugehen.                        Peter Rubin, Dichter dran…© 2014







Freitag, 12.09. 2014
Zunächst, die zwischenzeitlichen  Pause ist unfreiwilliger Natur, ist nicht gewollt - hat zu tun mit meiner eher knappen finanziellen Ausstattung. ich werde dieses Portal wohl schliessen müssen - und bitte um Nachsicht. Ich suche natürlich nach anderen Möglich-keiten der weiteren Finanzierung für die Kosten dieser Vistaprintseiten - eventuell muss ich einen kleinen Kostenbeitrag erheben - Ihre Meinungen
dazu werden gerne entgegen genommen.

Dann habe ich nachfolgendes Gedicht für alle Freunde der Poesie. Das Gedicht ist erst kürzlich entstanden…also noch ganz frisch!

Ein Julitag im Sommer 2014

Sonne brennt so gnadenlos
„Frisst“ der weissen Wolke Pracht
 Erde schwitzt ganz blau-bedacht
 Bäume lieben kühles Moos
 als Dach für ihre Wurzeln
 Lüfte singen mit der Äste Laub
 Das Lied vom Sein und Sterben...
 Am Ende gewinnt der Staub

  Es ist des grossen Zensor's Macht
  Er gewinnt jedes Spiel - hab Acht!
  Nutze des Tages schnellen Lauf 
  Du bleibst eh nur forscher Flaneur
  Auf dieser wunderschönen Welt
  ,Carpe diem´ - erfreu Dich am Sein
  Ob Regen oder Sonnenschein -
  Du - der Meister „Deiner Selbst!“


  Peter Rubin, Dichter dran
  Freitag, 18. Juli 2014

            © 2014 Peter Rubin, Dichter dran







Samstag, 30. 08.2014
WEITERLEITEN AN DEN LEITER DER "UNVERNUNFT"…könnte man sagen. Ich dagegen denke, in jedem Menschen steckt das "Gute zu Wollen" sowie das "Bessere zu Tun" - also Mr. President"…put your good thoughts in power" "put in" power your thoughts for freedom…just put in and smile…prdd….   Hellgrautiefgraublau schwelgt sich die Wolkendecke dichter zusammen. Ein paar hellere Lichtflecken senden Signale der Hoffnung. Aufrechte Baumwipfel nicken ergeben leicht bewegt vom sanften Wind. Der Samstagmorgen träumt so vor sich hin, erwartet mitten im Hochsommer herbstliche Andeutungen. Der Winter herrscht bereits in der Politik. Mr. Putin zeigt sein wahres KGB-Machtgesicht und spielt Katz und Maus nicht nur mit dem Westen. Und der liegt, mit Zuckungen versehen, rücklings auf schlammigen Boden - halbgelähmt und handlungsuneins….und das ganz Schlimme daran - sein Anhang steht auf und be - jubelt die Szenerie…Wo, bitte, Herr Putin, soll das enden? Peter Rubin, Dichter dran, 30.08. 2014




Freitag, 29. 08. 2014
Es geschehen noch Dinge, die einem den Atem stocken lassen. Die dich in eine Sprachlosigkeit befördern, die dem Staunen eine neue Dimension eröffnen. Das ist grade mir passiert. Seit 14 Tagen kommt einmal in der Woche eine junge Frau zum HELFEN und Putzen. Sie spricht von Haus aus Rumänisch, leidlich Deutsch und Englisch und ist mit ihren 22 Jahren sich noch am Finden. Sie malt und jetzt wird es spannend, schreibt Gedichte und eins davon möchte ich hier präsentieren mit der Erlaubnis der Dichterin, deren Name schon viel verspricht. Roxana nennt sich "Euforia DEZANSTRULUI….ICH ÜBERSETZE DAS MIT "Euphorische Katastrophe"…Das Gedicht, von dem ich rede, hat den Titel "Destiny" und ist so wunderbar geschrieben, dass ich es am Liebsten
hier in Gänze vorstellen würde. Einer der Verse lautet: 
"If you don't live for something
you will die for nothing".                     The man with a rope
told to the world."
QoH

Ich finde, das sind starke Zeilen für eine 22 jährige Person. Mir gefällt es sehr, dass ein so junger Mensch, sich schreibend so bemüht, den Dingen des Lebens nachzuspüren
PETER RUBIN, DICHTER DRAN


Sonntag, 24. 08. 2014
Liebe Leser, werte Freunde meiner Schreibereien, hier folgt unten nach-stehend der Beitrag von Siegfried  Bruckbauer, meinem Regensburger (Dichter)freund, der einer Stubenfliege
die Zeilen widmete, die mit "Draußen" beginnen…für Siegfried Bruckbauer meinem "Freund im Geiste" , der mich immer wieder überrascht und erfreut mit seinen Blicken für die kleinen Feinheiten des Lebens...
und nun das Drama der Fliege von Siegfried Bruckbauer
Draußen ..........
vor der Tür sitzt Puck die Stubenfliege, 
fest gesaugt sind ihre Bein, 
der eine eine Wunsch,                           der ihr noch bliebe, 
oh Mensch lass mich rein,                     rein ins warme Heim, 
oder ich muss draußen mein Leben lassen, 
Gefrierbrand in den Gliedermaßen, 
dann schloss ich die Tür hinter mir, 
ich weiß, sie wird mich dafür hassen.
© by Siegfried  Bruckbauer, 2014

nun folgt meine Replik -
Draußen
In der Tür, mitten im Rahmen, 
saß Puck, 
meine Stubenfliege mit all ihren Samen, sie wartete auf ihren lieben Gatten dort, 
was dann geschah, war reinster Mord, der Wind schlug zu, das Fenster klappte, 
es ist der Rest, der im Rahmen pappte…
Peter Rubin, Dichter dran…    ©prdd2014                 






Montag, 18. August 2014
Meine Balkontomaten sind alle verzehrt. Was mir so sehr auffällt, war die Zartheit der Haut ((Pelle?)) und das feine Aroma, das zum 'Dahinschmelzen' war. Das war eine lukullische Reise zurück in die Zeiten meiner Kindheit, die ich in Wolfenbüttel, Am Heller 5, verleben konnte. Wolfenbüttel, damals noch Stadt der Gärtnereien, liegt an der Oker, die seinerzeit oft über die Ufer trat. Die Gärtnerei vom Opa befand sich direkt im Überschwemmungsgebiet. Dramatische Wasserhochstände holten sich oft die Früchte unserer Gartenarbeit. Trotzdem - Salate und Gemüse eben auch Tomaten - lagen damals hin und wieder wie Reife Früchte auf dem Teller. Das waren noch Tomaten. Und eben diesen feinen Tomatengeschmack riefen meine Geschmacksknospen wieder hervor. Welch schönes Erlebnis. PRDd




Samstag, 16. 08. 2014
Dickweiße hohe Watte hängt himmelwärts, hellblaue Strukturen betonen inselartig die riesigen Wolkenberge, die sich aufgetürmt haben. Sie lassen der Sonne kaum eine Chance, durchzubrechen. Eine Krähe sitzt auf meiner Birke und sinniert. Wind bewegt und bereitet offensichtlich Vergnügen. Habe ich da nicht ein vergnügtes Lächeln im Krähengesicht entdeckt? Und wo ist die leuchtende Pracht meiner Geranien verblieben? Die Zeit als Täter und Verursacher? Sie "schnitzt" in Zusammenarbeit mit dem Wind ein filigranes Kunstwerk nach dem anderen. Skelettartige Strukturen in filigraner Schönheit verbleiben als Andenken an einst so üppige Schönheit. Der Verlauf der Zeit sichtbar ohne Uhr…Peter Rubin, 8-2014




Dienstag, 12 08. 2014
Zunächst mache ich weiter mit den Gaumenfreuden, den kleinen. Das war heute früh wieder ein Fest -  Briekäse auf Toastbrötchen mit eigenen Balkon- Tomaten und eingelegten Grünen Pfefferkörnern, die dem Briekäse locker beigfügt werden. Eine kleingeschnittene Zwiebel und ein Hauch frischer KNOBLAUCH runden diesen göttlichen "HAPPEN"  ab. Ein schöner Start in den
Tag. prdd






SONNTAG, 10. 08. 2014
Tomatenaroma. Ich schwelge immer noch, tomatig berauscht, vom Genuss
meiner eigenen Balkontomaten. Ja, in der Tat, nicht nur war der Geschmack so überwältigend, auch das Schneiden der Tomaten, ihre Haut war so zart, butterzart - das Messer schnitt so leicht und mühelos durch meine "Paradeiser" -
wie der Österreicher diese Frucht wohl zu nennen pflegt. Das war gestern ein echt nachhaltiges Fest für Gaumen und Sinn. Das Paradies bei mir zu Haus. Ich
warte nun sehnsüchtig auf das nächste Erröten  meiner Tomaten…prdd




AMSTAG, 09. AUGUST 2014
Premiere heute in der Früh. Frühstück mit eigenen Tomaten aus Balkonien der Ersten Ernte. Komplettes Rot, äusserste Schmackhaftigkeit, totale Kalorien-freiheit mit Ausnehme der Scheibe Vollkornbrot, der ich die Kalorien mittels Toasten auch noch teil-entziehe -lächl-. Die Krönung sind die eingelegten Grünen Pfefferkörnerchen, die zusammen mit der Scheibe Zwiebel    den harmonischen Gesamtklang ergeben. Ein Fest für Gaumen und Sinne, die Premiere, die noch mittels frischem Knoblauch zur Abrundung gebracht wird. Sozusagen eine "Frühstücks-Operette" - eine Ouvertüre der sinnlichen Nahrungs-Aufnehme…       Peter Rubin, Dichter dran...





Dienstag,  05. August 2014
Die Zeit rast. Schon wieder hat eine Woche das Zeitliche gesegnet. Ist sang - und klanglos untergegangen in diesem riesigen Meer aus Zeit. Von der Gegen-wart eingetaucht in das riesige Meer  der Vergangenheit. Sang- und klanglos abgetaucht, dem Vergessen verschrie-ben. Bis auf die Zeilen der Poesie, die irgendwann in der Zukunft von einer "zufälligen" Seele aufgelesen werden.
Dann wird sich der Kreis schliessen und die Nachwelt wird sich für den Hauch einer Sekunde mener erinnern… "Ach, der Rubin", werden sie sagen, "war das nicht der arme Kerl, der schon so früh in seinem Leben das "Aufrecht-Zeitliche"
segnen musste? Der trotzdem immer ein Lächeln auf den Lippen hat? Dessen Gedichte immer einen leisen Schalk, einen hmorvolleren Ton in sich tragen? Der trotz der Schwere seines Schicksals, das  hauptsächlicb durch das SCHREIBEN von Gedichten und Geschichten erträglicher gestaltet werden kann. Dazu kommt dieser äusserst befriedige-ne Zuspruch von Menschen, die sich per "Neue Medien" melden. prdd, ich führte das GESPRÄCH MIT MIR SELBST…. man  möge mir das verzeihen..




Montag, 28. Juli 2014
Der Traum oder ich glaube, zu träumen! Die letzte Nacht war spannend. Schmerz
erfüllte meine Glieder, zog sich vom linken Fuß bis zur linken Hüfte - dabei
kreuzten Gedanken auf, die ich mit den
Schmerzen in Verbindung bringe. Das ist
praktisch ein Krieg in mir…aber, oder Krieg ist Krieg und duldet auch KEINE
Rechtfertigungen. Krieg ist MORDEN an unschuldigen Menschen, ist Zerstörung von Landschaft und der "friedlichen" Bereitschaft. Krieg "killt" die Gemein- schaft und gehört eindeutig abgeschafft, platt gemacht, aus dem Denken verbannt. Krieg sollte auch nicht als "ultima Ratio" gelten - "Kriege" sollten nur noch zum Schein geführt werden, sozusagen in der Abschaffungs-phase innerhalb der nächsten 5 Jahre.
Dann übergehen in eine totale Waffen-
losigkeit, kein Bombenbauen mehr, keine Granaten oder Munition jedweder anderer Art. Die Polizei wird mit Gummigeschossen ausgestattet. Das nicht-ausgegebene Geld wird verteilt an die einkommenslosen Welt-BürgerInnen als "Friedens-rente" in gleichen Beträgen. In den Schulen und Universitäten wird sofort das Fach -"Frieden- und -Friedens-politik"- eingeführt. Das "Wir-Gefühl" wird verstärkt behandelt und kommuniziert. 
So wie wir "es" jetzt handhaben kann es doch nicht weitergehen. Peter Rubin, Dichter dran, Montag, 28. Juli 2014




Freitag, 25. Juli 2014
Schwitzen beim Sitzen,                         der Schweiss als Perlen
für die Säue und zur Ab-
kühlung - nur nicht so viel
tun, der Langsamkeit die
Hand reichen. Vermeidungs-
Haltung einnehmen, jeder 
Schritt ist zuviel. Haha,
das muss ich grad sagen. 
Bald, am 20. 12. 2014, 
feiere ich das 25jährige
JUBILÄUM meines Unfalls
25 jAHRE im Rollstuhl! 

Schwüle
und leises Donnergrollen
lauern fühl - und hörbar.
Geben diesem Tag den                            Hauch der üblichen 
Einmaligkeit wieder.
Heute schreibe ich nur halb
spaltig. Ich zolle der HITZE
Tribut, trolle mich jetzt,
und rolle zur italienischen
Eisdiele an die Ecke Balan-
strasse. Dort warten zwei
Kugeln des kühlen Glücks
auf mich…vielleicht drei!
Man gönnt sich ja sonst nichts! 







Dienstag, 22. Juli 2014
…und wieder eine äußerst 'erfräuliche' Meldung…Mein kleiner Schützling, Jessica, Original aus Sri Lanka, hat mir gestern IHRE Urkunde vorgelegt…sie ist beim "Vorlesewettbewerb 2014" 
die Siegerin der 2. Jahrgangsstufe der Grundschule an der Balanstraße - ja, da sieht man, dass es sich doch lohnt, sich anzustrengen. Stolz und eine innere glüxgefühls-erzeugende Stimmung stellt die angemessene Belohnung dar…und ist motivierend zugleich für zukünftige Aufgaben….denn ein Steigern des "Selbstwertgefühls" geht damit unmittelbar einher. Na, dann, weiter so... Peter Rubin, Dichter dran (Im Rahmen meiner "Schule für Poetisches Denken")…also, ich möchte das noch mal betonen…und kommentieren... diese junge Person merkt nun - auch dank der öffentlichen Wahrnehmung - dass der Einsatz an und für SICH (beachte das Wortspiel)…das Lesen und Lernen SOWIE
das anschliessende reflektierende Reden darüber eine echte Wissensbereicherung darstellen, die Lust am Leben fördernd und somit wieder dem "Selbstwertgefühl" weiter entscheidende Impulse versetzt. prdd




Sonntag, 20. Juli 2014
Die Waffen schweigen. Es wird nicht zurückgeschossen. Der Wille zum Frieden hat gesiegt. Die Einsicht mit Rücksicht auf die Weitsicht geht nun mit Riesen Schritten auf die Aussicht auf weltweiten Frieden zu. Mal sehen, wie lange der Wille zum Friedvollen Miteinander anhält bzw anhalten kann.
Ich fordere die Einsetzung einer "EineWeltRegierung", die Erde wird in Bundesländer aufgeteilt. Die Gelder für Waffen, Munition, Ausrüstung werden in sozialen Einrichtungen verbraucht. Die entsprechenden Herstellungsbetriebe werden geschlossen bzw für einen friedvollen Einsatz "verwendet". Das Hauptaugenmerk der zukünftigen Politik liegt auf der Bekämpfung von Armut und Krankheiten bzw. auf eine wesentlich verbesserte schulische Ausbildung & Be- träung, der sich auch keiner entziehen darf und kann.
Neueste Schätzungen nur bei den HIV-Infizierten belaufen sich aktuell auf 35 Millionen Menschen, zählt man die Menschen, die an Krebs erkrankt sind und sterben werden…dann bräuchten wir doch keine Kriege mehr…
Also, fangen wir doch endlich an, den Frieden zu leben. Nur im friedvollen Miteinander können wir die Früchte eines gehaltvollen Lebens wirklich "erfahren"…Nutzen wir doch die paar Erdenjahre in Zukunft in friedvoller Hingabe für SICH und den Nächsten…
Peter Rubin, Dichter dran, 20.07.14




Freitag, 11. Juli 2014
Freitagmittag, meine Geranien strahlen ihr leuchtendes Rot von meiner Balkon-balustrade. 21 volle Blütenköpfe auf der Höhe ihrer Blüte - geparkt in einem Blumenkasten in BLICKWEITE vom PC.     So kann ich mich beim Schreiben meinen Geranien widmen, kann das Farbmuster aufnehmen, mich am kraftvollen Rot stärken und ergötzen. Kann den Wind "sehen", wie er liebevoll durch meine Geranien "streichelt". Ein Windhauch nur - aber ich "sehspüre" die reine Natur…
Inzwischen, es ist eine gute Stunde ver-gangen, haben sich die Regentropfen der Sonne ergeben. Das Rot erscheint noch RÖTER, NOCH VOLLER im direkten Schein der Sonne. Dickweisses Wolkengebirge hat sich zwischen zeitlich aufgetürmt. Herr Wind hat an Fahrt zugenommen. Meine Birken danken es schwankend. Die Krähen lassen sich zur Zeit nicht sehen. Schade eigentlich, ich liebe ihr  verschwiegende Nachbarschaft. prdd






Mittwoch, 02.07.2014
Kann Poesie die Welt retten? Kann Poesie helfen, die Welt, das Denken zu verän-dern? Hin zu einem friedvollerem Miteinander? Hin zu einem liebevollerem "Gegeneinander" - wenn schon das Miteinander so manchem Mitbürger so schwer fällt? Kann Poesie das Denken und Handeln positiv beeinflussen? Welche Rolle spielt dabei Ausdrucksweise sowie die Wahl der Worte? Ändert sich unsere Stimmung, wenn wir etwas Angenehmes Tun oder Wahrnehmen? Ja ändert sich unsere Stimmung, wenn wir positive Dinge Denken und Aussprechen? Warum loben wir uns nicht öfter mal am Tag? Das hilft doch einem selbst und dem Gegen-über…Dazu brauche ich auch keine Kirche oder die Religionen. Ich bin  FREI und Verantwortungsvoll. Ich handle auch so, dass der Nächste keinen Schaden nimmt. Da bin ich mir selbst der NÄCHSTE. Es steht schon in der Bibel geschrieben…Liebe Deinen Nächsten wie DICH selbst… so oder so ähnlich jedenfalls…Armut, wie wir sie heutzutage sehen & erleben, müsste so extrem nicht sein, wenn das "Teilen" stärker belohnt werden würde. Wenn wir Anreize schaffen könnten, die den finanziell besser gestellten MEN-SCHEN BEWEGEN, seine Mit-Mensch- lichkeit eher zu zeigen. Warum "beloh-nen" wir nicht die Personen, Firmen und Unternehmen, die sich zusätzlich und freiwillig einsetzen für soziale & kulturelle Unterstützungen jedweder Art.
In diesem Sinn, Peter Rubin, Dichter dran www.peterrubin.vpweb.de




Montag, 23. Juni 2014
Das NETZ ist voller Liebe, guter Sprüche und guter Gedanken aller Art. Voll von Tieren und der Liebe dazu, und Blumenbildern sowie Bäumen und Pflanzen jedweder Gattung. Das Netz fliesst über mit guten Ratschlägen, Tipps und Hinweisen auf ein besseres Leben. Und was ist de Wirklichkeit? Voll von Krieg, Hass, Mord, Hunger, Missgunst, Neid…Sehr nachdenklich macht das. Der Einzelne ist voller guter Ideen, angefüllt mit Liebe und Frohsinn…und in der Masse geht das ALLES verloren? Selbsternannte Gotteskrieger morden und töten alles was ihnen in  die Quere kommt…In einigen Staaten dieser Erde gibt es meer Schusswaffen als Einwohner…In was für einer Welt leben wir eigentlich? Das Kapital bedient sich ungeniert und raffgierig, ohne zu begreifen, dass der Ast, an dem sie sägen, der ist, auf dem auch sie sitzen…Peter Rubin, Dichter dran…ruft die Welt zur Einsicht auf: Schluss mit der "Kriegerei" all überall, reicht Euch die Hände, reden statt schiessen, einigen statt bekriegen…besiegt die Kriegerei, stellt die Liebe zum Nächsten und zur Natur in den Mittelpunkt eurer Gedankenwelt. Nehmt doch endlich mal alle eine Handvoll Liebe und dazu eine Tüte voll Vernunft…Peter Rubin, Dichter dran



Sonntag, 15. Juni 2014
Es kann der friedlichste Bürger nicht    in Ruhe leben…wenn es auch nur einem Menschen gefällt, diese Stille zu zerstören. Unbedachte Worte, leichtfertig ausgesprochen, richten einen Schaden an, der bis zur Auslö-
schung, ja, bis zur Vernichtung einer Existenz führen kann…Also, hütet doch eure Zunge, sie kann schneller zerstören als man denkt. Bildungsfreie Menschen neigen eher zum gewissenlosen Ge-brauch, während bildungsnahe Bürger zerstörende Formulierungen eher gezielt einsetzen können. Beide Versionen sind verwerflich. Eine neue Kultur "des Vertrauen vollen Miteinan-ders" muss dringend Raum greifen. In Zeiten von massiven Umwälzungen fällt dem Staat, der Politik, den Politikern aber auch jedem wohlgefälligen Bürger  die Aufgabe zu, das Gemeinwohl zu achten und zu pflegen. Der Stadtrat, der seine EheFrau und ein Büro auf Kosten und zu Lasten der Steuerzahler jahrelang so nebenbei "beschäftigt" - gehört bestraft - mindestens zur Rückzahlung des Betrages zuzüglich Zinsen - aber ohne weitere Abstrafung.
Das wäre eine ART "Wiedergutmachung"
- die Sinn macht, oder? PRDd




Freitag, 06. Juni 2014
Ja, die Sonne strahlt, Hitze breitet ihre gierigen Fühler aus, der Wind hat auch keine Lust. Selbst Blumen und Bäume geben sich der Schlappheit hin, sie tanken Kraft im Stillen. Gerade war meine Nachhilf-LeseSchülerin am Telefon - sie hatte heute ihren großen Nationalen-Vorlese-Wettbewerb in der Schule…zwar im Moment noch ohne Ergebnis…aber es sei sehr gut gelaufen…sie hätte ein gutes Gefühl. Da bin ich jetzt gespannt auf die Benotung, die in der nächsten Zeit kommen soll.
Na, wenigstens eine Erfreulichkeit bei all der Tristess…denn Kinder sind unsere Zukunft. Deshalb hier noch einmal mein Gedicht…als Mahnung und Hinweis an ALLE Eltern…

An die Eltern

Ihr seid schon groß
Ich noch so klein.
Ich hab ’nen Willen -
Ihr nehmt Pillen.
Ich brauch das Spielen -
Ihr den Schlaf.
Ich hab oft Recht –
Ihr findet das schlecht?

Ich bin das Kind –
Seht das doch ein.
Ich muss noch wachsen –
Drum lasst mich so sein.
Ich fühl schon was Recht ist –
Brauch manchmal den Zwist.
Gebt mir die Form –
Helft mir beim Rest.
Macht keine Norm -
Gebt mir ein Nest.

Schenkt mir Liebe –
Das ist oft schwer.
Und euer Wissen
Möcht’ ich nicht missen.
Trotz vieler Probleme -
Seid doch nicht bang:
Ich bleib euer Kind –
Mein Leben lang.
PR. Peter Rubin, Dichter dran
Copyright by Peter Rubin 2002

Sie möchten eine Lesung bei Ihnen zu Hause. Oder in Ihrem Lieblings-Lokal?

Egal, der Poet kommt gerne…Leisten Sie sich die besinnlichen Stunden, an die sich dann gerne erinnert wird.






Sonntag, 01. Juni 2014
Leuchtend-frisches Rot versprühen meine Geranien, gewaschen vom Regen in der Nacht. jetzt ein vor "Dankbarkeit?" weit sichtbarer Schmuck…am Beginn der Autobahn in Richtung Salzburg…überzeugend auch die Fülle des Blütenkopfes… die den Bienen "beim Weg weisen" hilft…und ein Gefühl der Freude & Dankbarkeit, der Raum und Luft erfüllt, vermittelt…das Blau und Weiss des Himmels verstärkt sich durch das satte Rot meiner Geranien…Herz, was willst DU meer? PRDd… das war mein Eintrag von heute früh. Inzwischen hat sich der Himmel leicht entwölkt, "blaue Bänder" laden ein zum Hoffen. Meine Geranien zaubern ihr leuchtendes Rot verstärkt hervor. Welch sattes Bild. Peter Rubin,Dd



     

Freitag, 30. Mai 2014
Der Mai verabschiedet sich recht kühl, ohne Verbeugung und er macht auch keinen Knicks. In der Früh regnete er   sich noch die Seele aus dem Leib und riss dabei die Temperatur mit in den Keller.
Meine Geranien danken mit leuchtendem Rot - wie Signallampen bei der Eisen-bahn am Schlusswaggon. Heute in der Früh hatte ich eine Stichwortsammlung erstellt…für den Tag...

Regentropfen, Krähen, Von Angesicht zu Angesicht, Feiertagslaune, Vatertag auch für Unväter, Freitag ein Frei Tag, Tabletten - diese Pillen schluck ich nicht, Siemens spart Stellen, Maikühle, Maikäfer, Maibowle, Maitag, Maitei, Mairegen, Mai oh Mai, Maisonne, Maiwonnen…der Mai ist vorbei, das Rennen ist vorüber - 




Montag, 26. Mai 2014
Ich bin gerade gerüffelt worden. Und das mächtig. Gerüffelt, weil seit WOCHEN keine EINTRÄGE von mir zu lesen gewesen wären…und… man hätte sich so an "meine Schreibe" gewöhnt. Und, jetzt weiß ich gar nicht, was ich sagen soll. Das stimmt. Nur, ich dachte, ich hätte was geschrieben. Jetzt, beim Nachschauen muss ich zugeben -der Mann hat recht. 2 Wochen ohne Beiträge
ist einfach nicht akzeptabel. ZU ALLEM üBERFLUSS habe ich auch den NAMEN des Herrn wegessen. Wenn er denn diese ZEILEN dieser Tage LIEST, sehe ich schon sein Lächeln um seine Mundwinkel tiefe Falten ziehen, in den Augen beginnt ein kleines Leuchten und unausgesprochene Worte formen sich    zu einem anerkennenden Nicken des Kopfes. Lob, darüber schrieb ich dieser Tage auf meinen FACEBOOK-Seiten, ist so wichtig. Jetzt werde ich den Text nachreichen. Ich muss aufhören, muss gleich zu meinen "Kindern" aus Sri Lanka und Lesen und Sprechen üben. Mehr darüber in naher Zukunft. prdd



Sonntag, 11. Mai 2014
HEUTE, Muttertag, gegen diesen Begriff ich mich eigentlich wehren möchte. Weil, für mich ist eigentlich jeder Tag ein MUTTERTAG. Ich brauche keinen speziellen Tag, um meiner Mutter zu gedenken. Meine Mutter ist ja auch -unsere Mutter - mein Bruder ist Zeuge dafür. Also, die Mutter ist selbst nach ihrem Ableben ein fester aber - eigent-lich "unbegreifbarer" Teil meiner Vergangenheit - denn sie war immer da, hatte ein Lächeln für mich, wenn meine Not groß war, weinte mit mir. Sie schuftete auf dem Acker ihrer Ahnen, damals noch für ein armseliges Danke, wenn überhaupt. UND TROTZDEM WAR SIE VOLLER ZUVERSICHT UND STETS MIT DER PORTION HUMOR DABEI…der das Leben so erträglich machen kann…prdd

Und nun zum Freitagabend, 09.05.2014 den ich AM ABEND per Lesung bei der CUNIT eV. verbrachte. Der Clubraum dieser bemerkenswerten Vereinigung befindet sich im  "Begegnungsladen SILOAH", der sich um das Wohlergehen von MENSCHEN MIT BEHINDERUNGen kümmert. Pflege der Kommunikation, Besichtigungen, gemeinsames Reisen, Pflege der Kultur etc. Das war die gleiche Adresse, bei der ich den Termin
vom letzten Jahr schlichtweg vergessen hatte. Dafür war es jetzt eine umso schönere Lesung, mit interessierten Zuhörern und einer sehr komfortablen Stimmung, einer abschliessenden Diskussion und viel Beifall & Zustim- mung. Mein Dank geht und gilt aber auch an die Dame, die für die gereichte Portion "Süsser Reis mit Rosinen" zuständig zeichnete. Ich habe noch NIE
einen schmackhafteres Reisgericht vor-gesetzt bekommen. Das Essen war wie ein gutes, harmonisches Gedicht. Und, Eva, falls Du diese Zeilen lesen solltest, gerne würde ich der Dame meinen Dank persönlich ausdrücken wollen...

ja, was soll ich sagen. Das war ein "wunderabend"…ein wunderbarer Abend, ganz im Sinn meines Poesie-Verständnisses. Gäste, die zu hörten und denen meine Gedichte wohl wirklich "die Seele eincremten". Das konnte man spüren an der "Zuhörstille", wenn "der Raum zu fliegen begann", die Stecknadel zu hören war beim Runterfallen. Diese angespannte Stille entsteht nur beim intensiven Zuhören und ist mit Nichts in der WELT ZU ERSETZEN. Sie bedingt, dass man schwebt - zumindest für einen kurzen Moment. Ein ausführlicherer Bericht von zweiter Hand erfolgt wenn er dann vorliegt…prdd, München, 10. 05. 2014




Donnerstag, 08. Mai 2014                             und wieder leuchtet der Himmel im schönsten Blau, erscheint der Tag so friedlich sich dem Lauf der Dinge zu widmen. "Zwingt" den russischen Machthaber zum Einlenken und schenkt den Menschen ein Lächeln, die Möglich-keit dafür. Ich plane gerade den Ablauf meiner Lesung bei der Cunit e.V. am morgigen Abend, nicht dass es mir so ergeht wie im letzten Jahr…da bin ich gar nicht erschienen zum Auftritt. Ich hatte den Termin total vergessen. Das ist jetzt der "Wiedergutmachungsver- such" meinerseits, mein Dank gilt auch Eva, die mir meinen "Fauxpas" nachsah. Nun, angesichts der Dramen in der Welt, z.B. Entführung von über 200 WEHRLOSEN Schülerinnen in Nigeria durch muslimische Rebellen - welch mutige "völkerverbindende Tat", die wohl allen Mut der Rebellen erfordert - also, angesichts all der Dramen ...nicht einmal ein Hauch in der Geschichte…aber ein kleiner Schlüssel zum Auf-schliessen einer Handvoll Herzen mit dem Schlüssel der Liebe und der Freude am Sein…und an der Poesie…prdd.



Sonntag, 04. Mai 2014 
Abweichend vom üblichen Schema, möchte ich einen Beitrag von Werner Geigner, Facebook-Freund der neueren Zeit, wiedergeben, der mir mit seiner Schrift über und von Pablo Neruda sehr aus dem Herzen gesprochen hat. Hier folgt nun ungekürzt dieser wunderbare Schriftsatz… 
Ode an das Leben von Pablo Neruda (* 12. Juli 1904 in Parral; † 23. September 
1973 in Santiago de Chile) war ein chilenischer Dichter und Schriftsteller, der sich vor allem gegen den 
Faschismus in seinem Heimatland und in Spanien einsetzte. 1971 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.
Langsam stirbt, wer Sklave der Gewohnheit wird, in dem er jeden Tag die gleichen Wege wiederholt, wer nie seine Marke ändert, wer nie riskiert 
und nie die Farbe seiner Kleider wechselt, wer mit niemandem spricht, 
den er nicht kennt.
Langsam stirbt, wer die Leidenschaft vermeidet, wer Schwarz dem Weiß 
und das Tüpfelchen auf dem „i „ bevorzugt, anstatt einer Vielfalt von 
Emotionen, eben solche die die Augen glänzen lassen, solche die ein 
Gähnen in ein Lächeln verwandeln, solche die das Herz in Gegenwart 
eines Fehlers und Gefühlen hoch schlagen lassen.
Langsam stirbt, wer den Tisch nicht umstülpt, wenn er sich unglücklich 
auf seiner Arbeit fühlt, wer um einen Traum zu verfolgen die Sicherheit 
für Unsicherheit nicht riskiert, wer sich nicht einmal in seinem Leben die 
Freiheit nimmt, sich vernünftigen Ratschlägen zu entziehen.
Langsam stirbt, wer nicht reist, wer nicht liest, wer keine Musik hört, wer 
nicht das Edle in sich selbst findet.
Langsam stirbt, wer die Liebe zu sich selbst zerstört; wer sich nicht helfen 
lässt.
Langsam stirbt, wer die Tage damit verbringt, über sein Unglück oder 
über den ununterbrochenen Regen zu klagen.
Langsam stirbt, wer ein Projekt abschreibt, bevor er es beginnt; wer keine Fragen stellt zu Argumenten, die er nicht kennt; wer nicht antwortet, 
wenn man ihn nach etwas fragt, das er weiß.
Vermeiden wir den Tod in kleinen Raten, in dem wir uns immer erinnern, 
dass leben eine viel größere Anstrengung beinhaltet, als die einfache 
Tatsache zu atmen. Nur die unauslöschliche Geduld wird zu einer wunderbaren Glückseligkeit 
führen. So weit Pablo Neruda in seiner bemerkenswerten "Schrift"


Peter Rubin: "Nur die unauslöschliche Geduld wird zu einer wunderbaren Glückseligkeit führen"…. wie wahr ist doch dieser Satz und wie beglückend die erkennende Umsetzung ins tägliche Leben! Peter Rubin, Dichter dran mit DANK AN Werner Geigner für die Erinnerung an einen ganz Großen...

23. April 2014  abends um 20.14h
Die Zeit FLIEGT.
Hier scheint noch voll die Sonne. Schatten erfreuen sich ihrer längeren Länge, Wind geniesst die Ruhepause. Meine Krähen haben die Seite gewech-selt. Sie sitzen jetzt auf meiner Balkon-überdachung! Ich habe sie heute früh beim Anflug "erwischt" - beim Landen! Glücksgefühle! Bei mir! ICH KONNTE EINE SEHEN, sie hat mit schrägen Kopf runter geäugt, sass direkt an der Kante meiner Balkonüberdachung. Später habe ich beide gehört. Sie schienen sich zu unterhalten. Nun ist mein "Krähisch" nicht so gut, zugegeben, es war auch schwer zu verstehen. Eines erscheint mir klar - irgendetwas muss sie bewegt haben, sich ausgerechnet meinen Balkon auszusuchen, um zu rasten? Um zu zeigen, dass sie mich verstehen? Ich weiss es nicht, aber eins ist mir klar,
Zufall scheidet aus. Oder? prdd




20. April 2014 Ostersonntag, schon wieder...
Gelblich graue Wolkendecke mit fort-schreitender Uhrzeit sich erhellend bei kühlerer Stimmung, so zeigt sich der Ostersonntag in seiner morgendlichen Frühe. Deutlich abgekühlt hat sich auch die momentane politische Lage, wo-bei der "Westen" mit seinem Drang nach Osten nicht ganz unschuldig ist an der sich ständig verschärfenden Situation. Warum hat man die Russen nicht von vornherein eingespannt und über die Gesprächsschiene versucht, die Ent-wicklung in abgesprochene Bahnen zu lenken? Das wäre Gesichtswah-rend - zwar möglicherweise der längere Weg gewesen. Hätte aber nicht so verschär-fend gewirkt - jetzt erhält der "Westen" seine unmissverständliche Quittung. Mit einer Zuspitzung der Lage, die alles andere ist als angenehm. Jetzt den Weg zurückzufinden auf den konsequenten Weg zum Frieden, zum verständnisvoll-abrüstenden Weg des "sprechenden Miteinanders" - das ist Ziel, Hoffnung & Aufgabe zugleich. Mögen meine Gedanken bei den Verantwortlichen Eingang in die GEHÖR- UND ENTSCHEIDUNGsKANÄLE finden. Mögen diese GEDANKEN DES FRIEDLICHEN MITEINANDERS erhört werden…Zum Wohle der gesamten Menschheit und   zur freien ENTFALTUNG all unserer schöpferischen & positiven Kräfte... PETER RUBIN, Dichter dran, Ostersonntag des Jahres 2014  




Donnerstag, 17. April 2014  nachmittag

Ich habe keine "drängenden Wünsche" für mich persönlich, es sei denn, Du nimmst meine Hoffnung, eines Tages wieder über den GOLFPLATZ LAUFEN zu können, ernst…lächl…ich freue mich vielmehr über meine freiwilligen VERZICHTSLEISTUNGEN …SEIT 24JAHREN autofrei zB…. Ich hoffe, dass sich der Samen von Frieden und Liebe unter allen Menschen weiter verbreitet ohne "religiöse Eifereien" und / oder Kriegsandrohungen jedweder Art. Auch plädiere ich für den Bau von Schulen auf weltweiter Basis und die konsequente Um- und Abrüstung aller Heere dieser Welt - die DANN freiwerdenden Mittel fliessen ln die Ausbildung ALLER Kinder und bildungsbereiten Bürger dieser Erde…Peter Rubin, Dichter dran…. Ich weiss, nur ein Traum …ich bin ein Phantast…trotzdem..





Donnerstag, 17. April 2014
Kühle Kühle kämpft den aussichtslosen Kampf gegen Millionen von Sonnen-strahlen, die heute morgen schon in frühester Frühe ihre ca. 8 minütige Reise zur Erde beendet haben und nun ihre wärmenden Impulse verbreiten. 
Es scheint ein schöner, sonniger Tag zu werden. Angemerkt sei, auch bei NICHT - Sonne wird es ein schöner Tag auf
dieser, unserer Erde. Denn für diesen Wimpernschlag an Lebenszeit, den der Mensch Zeit hat, das LEBEN AUF DER ERDE ZU GENIESSEN, ist jeder Unfrieden oder gar Kriegszustand absolut abzu-lehnen… Also, Mr. Putin, mach Schluss mit der Annektionspolitik. Aber auch, Achtung Nato, halt dich im Zaum und zurück. Friedenspolitik schafft man durchs faire "Miteinander Reden & Verhandeln und dem Willen dazu… es ist so einfach. MAN MUSS ES NUR WIRKLICH WOLLEN. 

Peter Rubin, Dichter dran, Donnerstag, 17.04.201



Sonntag, 12. April 2014
Sonntägliche Ruhe vermischt mit der Stille des Nichtlärms liegt "Mai-isch" im Licht einer leicht verwölkten Sonne.   Von WEITEM klingt das "Gemurmel" der nahe liegenden Autobahn wie das Rauschen der Wellen auf Sylt, das ich ja auf ewig gespeichert habe. Das Meer      in uns Menschen entfacht mehr als Brandungsrauschen…es enthält diese unstillbare Sehnsucht nach Weite, Welt & Frieden…und Liebe…nun noch eine Nachricht für Anrufer der telefonischen Gattung. Meine verbale Kommunikation über Telefon ist noch eingeschränkt d.h. zur ZEIT nicht durchführbar - das Gerät muss erneuert werden - ich bitte eventuelle Anrufer um Nachsicht und gleichzeitig um Entschuldigung. Wie heisst es so schön - wir arbeiten mit Nachdruck an der Erledigung…Übers Internet jedoch per MAIL BIN ICH nach wie vor zur Stelle…poetische Grüsse, 
Peter Rubin, Dichter dran




Mittwoch, 02.04. 2014
Da fehlen Berichte von den letzten Einträgen. Jetzt muss ich prüfen,wo diese Beiträge abgeblieben sind. Ach,    es ist manchmal schon eine echte Mühe. Nun also, sagen wir es mal so. Streiken macht ja richtig Spass. Gerade beim sowieso schon "Privilegierten Personenkreis Piloten", den PPP's,        fehlt mir aber das soziale Argument total. Schon der wirtschaftliche Schaden geht ins Unermessliche, vom schlechten Beispiel für den Standort Deutschland erst gar nicht zu reden. Da hilft auch der 'frühlingende' Morgen nicht weiter. Der angerichtete Schaden sollte von den STREIKENDEN Piloten auf Heller und Pfennig wieder eingefordert werden - zur Verteilung an die wirklich Bedürftigen in unserem Staat. Dann würde dieser Streik auch Sinn gemacht haben. Peter Rubin, Dichter dran, 02.04.2014





Dienstag, 18. 03. 2014
StaubZeit?

Ewigkeit riecht nach Staub.
Zeit duftet nach Ewigkeit.
Staub schmeckt nach Zeit.
Ewigkeit mal Zeit gleich Staub?

Phänomenale Staubmengen
Produziert die Ewigkeit –
Staub der Geschichte?

29.09.2004/2014

Peter Rubin, Dichter dran © 2004 by Peter Rubin

also, ich stelle diese kleine Abhandlung über "den Staub" mit Absicht an den Beginn meiner fast-täglichen-Kurz-Kolummne - NICHTS, aber rein gar nix ist so impertinent aufdringlich, ungebeten, unerwünscht, lästig…wie der vulgäre Hausstaub! Er versammelt sich grund-sätzlich und überall im Raum zu jeder Zeit. Er hat bevorzugte Plätze - im Schlafzimmer immer unter meinem Bette…auf den Tischen und Schränken usw…selbst die Fensterbänke lässt er nicht aus. Dieser ewige Kampf führte dann letztlich zum StaubZeit - Gedicht. Statt Frust zu schieben habe ich Lust daraus entwickelt. Heute lasse ich dem Staub hin und wieder links liegen, strafe ihn sozusagen mit der Lust der spöttischen Verachtung…jedoch er, der Staub lächelt höhnisch zurück und staubt seiner Wege…er weiss, ewg
Peter Rubin, Dichter dran





Mittwoch, 12. 03.2014
Und wieder hat die Sonne mich zum Frühstück heut geleckt,  gab mir Kraft und Wärme bis in die Gedärme, scheint jetzt schon seit Stunden vom Himmel, ich hör noch der Ramersdorfer Kirchglocken Gebimmel, dazu der ganze Weltraum über mir im tiefen Blau, da kann ich     nur sagen …welch wunderschöne Schau. Peter Rubin, Dd




Sonntag, 09. 03. 2014
Er spielt mit der Welt, mit dem Westen, so wie er es will, er hält sie zum Besten!
Der Russische Bär lenkt die Dinge der Welt ...so wie er denkt und es für richtig hält. Der ehemalige Geheimdienstchef hat sich selbst vor aller Welt sozusagen befördert. Er, Putin, regiert nun gänz-lich ungeniert. Will die SOWJETUNION wohl nun endlich wieder auferstehen lassen im Lichte alter Grösse. Er schert sich einen Dreck um Recht und Ordnung. Nimmt sich, was er gedenkt zu nehmen.
Und niemand wird ihn stoppen können - oh, welch Ende wird das noch und mit welchem Schrecken geben?




Montag, 03. 03. 2014
…mein Aufruf zum Nichteinsatz von Armeen und Truppen zwecks Kriegführender Massnahmen auf der Krim oder egal wo… es gibt keinen Grund mehr, Kriege mittels Waffen und Wehrmächten zu führen…bekämpft EUCH MIT WORTEN, schlagt EUCH MIT TORTEN…PETER RUBIN, Dichter dran 03.03.14

…und wieder liegt die Sonne in ihrem blauen Himmelbett, streichelt Mutter Erde. Meine Birken leuchten mit ihrer weißen Berindung bei der Sonne in Dankbarkeit doppelt so stark. Eine eindrucksvolle Erscheinung, die Freude macht. Meine Krähen sonnen sich bereits. Haben ihre Plätze wieder eingenommen. Sitzen in ihren Ästen, halten feil zum Besten. Ja, wie gern teil ich dieses friedlich schöne Bild, während sich diese Welt zeigt sich so wild. Herr Putin mit seinen größenwahnsinnigen Allmachtsträumereien bringt Angst und Sorgen mit herein - denn alles was die Welt... wirklich NICHT bräucht ist Krieg…es genügt doch schon der Kampf mit Worten, um die Gemüter zu erhitzen. Also, bitte, lass die Götter der Vernunft, des Anstands, der Großzügigkeit und der Vergebung nun wieder Einzug halten, um die Welt in Frieden ohne Waffen zu verwalten. Peter Rubin, Dichter dran                           an diesem 03. 03. 2014




Donnerstag, 27. Februar 2014

"…wo längst Gewissheit wacht…" ich frage mich oft, wie es kommt, dass man so vieles offensichtlich vergessen kann, anderes aber in unregelmäßigen Abständen immer wieder auftaucht…      so dieser Satz aus einem Gedicht von Gottfried Benn : Astern, schwelende Tage, alte Beschwörung, Bann…und dennoch halten die Götter die Waage eine zögernde Stunde an…auch dieser Satz begleitet mich nun schon seit Jahrzehnten, taucht immer wieder auf, verschwindet im Dunkel des Vergessens nur um vehement dann wieder aufzutau-chen. Für mich faszinierend zu sehen, diese Begriffe haben auch die "retrograde Amnesie" überstanden,     sind nach und nach wieder ins reale Bewusstsein zurückgekehrt. Also, das Gehirn, unser Universum, ist schon ein phänomenaler Ort, ist die Zentrale des Lebens. prdd








Mittwoch, 26. Februar 2014
Herr Winter hält sich eisern fern.    Immer noch ist keine Spur zu sehn.    Kein Schnee, kein Frost - keine kleine Flocke lässt sich blicken. Das ist bemer-kenswert, befinden wir uns doch mitten in der Winterszeit. Und auch heute morgen wieder bläut sich der Himmel, erzeugt die Sonne ihre morgendlichen schlankeren Schatten. Alles Friede, Feier, Erdbeerkuchen? Nein, im Allgäu findet man über 1 Kilo Drogen bei sich selbst - bei der Polizei. Die Rauschgift-fahnder der Polizei vermelden endlich mal einen grossen Erfolg. Verkehrte Welten. Man munkelt von Mafia… von  der Allgäuer Mafia - Szenerie!   "Ich geh dann mal allgäuen"  ein neuer Begriff er- blickt das Licht der Welt und lässt den  Süden der Republik in einem neuen Licht erscheinen. Naja, die Nähe zu Italien hatten wir ja immer schon... prdd



Samstag, 22. Februar 2014
Dicke Wolkengebilde behängen flauschig den Himmel. Vereinzelte Blauzonen lockern auf. Wind hat sich zur Ruhe gelegt, momentan. Meine Birken lassen ihr weisses Kleid leuchten, präsentieren sich gänzlich unbekleidet. Frau Birke in ihrer Nacktheit als filigrane Schönheit. Ein Bild der Freude und der Beglückung.
Meine 2 Krähen thronen schon seit einiger Zeit wieder in ihren Kronen. Ein Bild, das mich immer wieder fasziniert. Ist doch der Abstand zwischen den beiden Sitzorten scheinbar immer der gleiche. So, als flögen sie mit dem Zenti-metermass herum. Und ausserdem hal- ten die 2 Krähen Zwiesprache. Ihre Köpfe zueinander geneigt, sitzen sie nun minutenlang da herum. Gern würde ich verstehen, was sie sich flüsternd, praktisch lautlos, zu sagen haben. Ja, spannend, dieser kleine Kosmos in mei-nem Universum … Peter Rubin, Dichter dran





Freitag, 21. Februar 2014
Wenn der Wechsel nicht wär,            wäre alles doch recht leer.
Wenn der Wechsel nicht wär,
käme alles so eintönig daher.
Diese zwei Zeilen dienen als Einleitung
in den Zustand des "häutigen" Tages. Grau präsentiert sich der Tag, grau in grau. Nach blau und warm kommt grau und kühler. Hoch wechselt zum Tief innert Minuten und wir stehen -atemlos- daneben. Wer das Staunen noch nicht verlernt hat, der Staune hin und wieder.
Ich staune immer noch über diese tolle Musik, diesen unglaublichen "Rock",    den ich gestern Abend erleben durfte.       Das war reine Transformation in die Urzeiten des Rock 'n Roll - und diese Musik lebt. Das Wirtshaus am Hart     war der ORT der Performance,              zu der Norbert Seitz, das gestrige Geburtstagskind, eingeladen hatte.    Die kleine Bühne dort erlebte einen wunderbar rockigen Abend. Nicht nur wurde Da BÄDA auf der Bühne aktiv, gesichtet auch der Regensburger Siegfried Bruckbauer- der diesmal noch?- unter den Zuschauern seinen Charme versprühte , Csaba Gál wurde gesichtet.
Über die kurze "Bühnenshow" berichte ich noch ausführlicher. Das war fetziger Rock der "feinsten Art". Zunächst kam
Rudi Vietz, in seiner unnachahmlichen Art, natürlich mit der Gitarre ausge-rüstet, eröffnete den Abend mit seinen pointierten Texten, die für mich als "Preiß" hin und wieder eines Dolmet-schers bedürfen. Aber er trifft es halt immer wieder messerscharf - auf boarisch. Dann wirkt's auch nicht so hart, die boarische Sprache wirkt da wie der SÜSSE SENF zur wEISSWURSCHT. Danach wurde dann die Bühne gerockt,
Hanse Schoirer flog mit uns nach Chicago  in den dortigen Rockclub, den ich seinerzeit in "the windy city" auf meinen  Chicago-Tripps immer besuchte. Ja, das war eine Rückführung der unerwarteten Art. Einfach großartig wie der Hanse auf der Bühne "performed".  Dann musste ich leider einem dringendem BEDÜRFNIS FOLGE LEISTEN…was man ja nicht immer so einfach ist, wenn man den Rollstuhl als ständige Begleitung dabei hat. Ich habe dann die Rückfahrt antre-ten müssen und dadurch den Rest des Abends verpasst…
Peter Rubin, Dichter dran




Donnerstag, 20. Februar 2014
Sonnenstrahlen schieben die Wolken-decke zur Seite, schicken ihre wärmen- den Fühler auch heute morgen wieder  zu diesem Teil der Erde. Der Februar  hat seinen Zenith bereits überschritten - mein "Italiener" seine Eiscreme-Produk-tion schon wieder aufgenommen, kehrte zu diesem Zwecke frühzeitiger seiner Heimat im Süden Italiens den Rücken. Verkehrte Zeiten. Seit Tagen steht schon die Bestuhlung wieder im Freien vor seinem Eiscafe in der Balan-Strasse.
Untrügliches Zeichen, dass die Nase dieses "Verführers" den frühen Umsatz wittert. Mitten im Winter ahnt er schon die Frühlingsgefühle, riecht den zusätz-lichen Umsatz! "Carpe diem" ist das Stichwort nicht nur für diesen "Eis-macher"…dieser Aufruf geht an ALLE…Nutzen wir doch unsere eh zu kurze ZEIT hier auf Erden…Sagen wir dem Stress den Kampf an, schenken wir uns doch etwas Langsamkeit und Zeit, verpackt in liebevollen TÄGLICHEN Einheiten. Ändern wir doch einfach die- unsere - Sprache in der Tonart, fügen ihr auch nur den Hauch von LIEBE UND Verständnis bei - und schon gibt es eine veränderte Reaktion... Peter Rubin, Dichter dran







Mittwoch, 19. Februar 2014
Immer noch kein Schnee in Sicht. Der Morgen liegt bleiern-grau mit der Ahnung, von später Sonne wach geküsst zu werden. Das ist schon grotesk.  Mitten im tiefen Winter sitze ich, leichtest bekleidet, Heizung auf Null-Stellung,  hier in meiner Wohnung….von Kälte oder Frieren keine Spur. Frost, Schnee, Eis, Raureif, alles Attribute des Winters,   sind passee. Bald baut sich der März sein Haus, und dann kommt auch schon der Frühling. Meine Birke steht matt und schlapp. Mit hängenden Zweigen und den feinen Verästelungen wirkt sie wie so eine Bleistift-Skizze, die ich bei den Malern oft sehe, wenn sie sich einen ersten Überblick verschaffen. Ja, eine tolle Vorlage, die mir die Natur so bietet.
Inzwischen haben sich meine 2 Krähen wieder niedergelassen. Setzen sozusagen den Kontrapunkt. Geben der Nacktheit die Würde. Erfüllen sie mit Leben. Toll.







Dienstag, 18. Februar 2014
Moos grünt sich den Weg in meinen Beeten. Wie ein samtener Teppich schmiegt sich das grüne Gewächs in mein Herz. Selbst der morgendliche Tautrop-fen bildet sich am Rande, knüpft Bande, bricht das Licht. Ein Schauspiel, kein Gaukel. Das Grüne Moos STROTZT vor Intensität. Farbe und Teppichqualität geben sich die Hände. Ein Bild für die Götter. Diese Reinheit, diese Feinheit,  diese Kleinheit - mein Moos. Selbst der beste Teppichknüpfer aus Persien würde vor Neid erblassen. So Eben, so gleich-mäßig schön - im Schein der Sonne an zu- sehen. Ja, vielleicht nur ein kleines Glücksgefühl für den Einen - für mich der ganze Kosmos, vereint im Kleinen. Peter Rubin, Dichter dran




Sonntag, 16. Februar 2014
Vom Winter ist auch heut am Sonntag nichts zu spüren. Der Morgen dämmert sich heller, der Wind paust, Schnee nicht
in Sicht! Ein Teil der USA erstickt im Schnee, England mutiert zu Seeland und
auch der Rest des Globus ist in "feuchter" Erregung. Weite Teile der Erde versinken in den ungeheuren Wassermengen, die vom Himmel runter fluten. Dazu das schier endlose SCHMELZWASSER UNSERER dahin-tauenden Gletscher - wir gehen nasseren Zeiten entgegen, das ist ohne Zweifel. Und was macht die Politische Entscheidungsebene mit ihrer MACHT? Sie sitzt das aus, wie üblich. In weiten Teilen der Erde wird nur noch gewatet oder geschwommen bzw. Boote ersetzen das Auto.  Unsere Welt verschwindet langsam in den Fluten der Meere… und wenn wir nicht aufpassen - die Menschheit teilweise mit ihr…                         Peter Rubin, Dichter dran








Donnerstag, 13. Februar 2014
War das ein besonnter Start in den Tag. Blauester Himmel, volle Sonne, kaum Wind. Und jetzt? Punkt 12h, alles Grau in Grau. Dunkle Wolkendecke bis hin zum Firmament. Eine Melange aus Grau, changierend zwischen hell und dunkel.
Spürbar zieht eine Kälte mit einher, eigentlich schade um den so schönen Tagesbeginn. "Et kütt wies kütt" - nimms wie es kommt, ändern kann man sowieso nichts. es klingelt, jetzt kommt Besuch... 




Montag, 10. Februar 2014
Peter Rubin

Also, berichten möchte ich über eine Begegnung mit 2 Kindern hier aus der Nachbarschaft in "Apatutüsien" - ein Mädel und ein Junge, ca. 10 jährige Zwillinge, Selina und Samuel, MIT DENEN ICH INS Gespräch kam auf dem Heimrollweg von der Busstation. Sie wussten, dass ich Gedichte schreibe und ich erzählte dann von meinem (Kinder)buch "Katze, Mond & Sterne", gab ihnen noch je ein Blattgedicht von mir, verbunden mit der Aufforderung, mindestens eines der Gedichte auswendig zu lernen. Und wenn sie mir das vortragen würden, fehlerfrei, erhielten sie eine Belohnung. Das war am Freitag gegen 17.00h. Bereits am Samstagnachmittag klingelte es bei mir an der Wohnungstür. Standen vor mir  die zwei kleinen Köpfe, unverkennbar die Zwillinge vom Freitag. Sie hätten schon die Gedichte gelernt, sie würden jetzt gerne VORTRAGEN. Also begaben wir   uns ins geräumige Treppenhaus     bei  mir direkt vor der Türe, und die zwei aufgeweckten jungen Menschen trugen mir mein Geschrie-benes mit erröteten Wangen vor. Was für ein Erlebnis. Dazu übergaben sie mir noch 3 ZETTEL - einen mit einem Angebot… "Wir helfen"…einen mit einer Krimikurz-Geschichte geschrie-ben von Samuel und ein Gedichtversuch von Selina (leider mit Hilfe ihrer Oma). Aber nichts desto trotz, DAS FEUER IST GEZÜNDET. Ich spürte die Begeisterung, die aufflammte. Nun müsste ich das am Köcheln halten können…Meer dazu später im Verlauf der Zeiten…prdd





Freitag, 07. Februar 2014
…und hier stehen die Alpen praktisch   bei mir auf dem Balkon. Fantastische Weitsicht, die ich unseren Politikern mal wünschte.  Der seichte Bleustreifen über den Alpen grüsst föhnig. Die Natur schnuppert Frühlingsdüfte. Der klare Blick wird bejubelt von meinen beiden Krähen, die auch heute wieder ihren Platz auf der Birke einnehmen. Mit ihrer Deutlichkeit, sie stechen förmlich heraus aus dem scheinbar toten Geäst der Birke.  Unterstützen damit die filigranen blattlosen Ästeleien. Geben der fast weissen Birkenrinde den Grund zu Leuchten…ein wundersames Bild. Nacktheit strahlt. Skelettierte Schönheit, scheinbar plastifiziertes Leben...prdd



DIENSTAG, 04. 02. 2014
Heute feiert meine Birke. 6 Paar von meinen Krähen, sitzen gleichzeitig in meiner Birke zum Spähen. Ein Bild für
die Götter, so hab ich es in den Jahren noch nie gesehen. Hübsch verteilt, fast auf den Centimeter genau, bekrönen sie meine Birke, den Verhau. Es ist, als ob sie sich berieten, eine Art von Konferenz oder sonstige Riten. Und jetzt thronen nur noch 2 Paar in den Kronen, um Sekunden später sich zu reduzieren auf 2 Krähen, das ist deutlich zu sehen. Sie glänzen in Schwarz, die zwei Punkte, die schwebend geben der Birke eine neue Funktion, eine ART der Interpunktion...
Ach, wie ist das schön. Its making my day so ein Geschenk der Natur, von Willkür keine Spur. Es scheint so harmonisch und friedlich zu sein…und jetzt sitzt nur noch eine so ganz ALLEIN. Und wiegt sich schmiegend im leichten Wind, die kahlen Äste unterstützen das Spiel…Peter Rubin, Dichter dran


Sonntag, 02.02. 2014
Diffus blinzelt der Tag ins Zimmer. Graue Wolken geben dem späten Morgen ein eigenes Licht. Sonne hält sich merklich zurück, also trödelt der Tag so vor sich her. Meine Krähen hängen schon seit Stunden in ihrer Birke rum. Putzen sich wie im Delirium. Schön anzuschauen.  Ich sehe dabei die Zeit, wie sie sich leise lächelnd zurück zieht, ihr Ticken immer leiser wird…bis zur Unbedeutendheit. Sich auflöst im Jetzt - MIT MEINEM iCH, eins WIRD mit meinem ICH. ICH BIN DIE Zeit, sie putzt sich gerade die Flügel, die zum Zwecke abwechselnd gehoben wer- den. Eins SEIN mit mir und meinen Krähen. Mit mir und meinen Birken. Mit mir und meinen Gedanken. Bruckner's 8. läuft jetzt, der werde ich mich nun ganz widmen…prdd




Samstag, 01. 02. 2014
Breiteste Sonne begrüsst den werdenden Tag. Deutschland im Winter anno 2014!
Ein Witz von Winter. Ein Winterwitz. Ich bin zwar froh über die Tage ohne Schnee und Eis und Kälte. So arg hätte es aber auch nicht gleich kommen müssen. Bier-
gartenwetter und fröhliche Einladung für Kroküsse, Schneefreiglöckchen und andere blühenwollende Zeitgenossen des Frühlinks(!). Ich muss gleich raus, Sonne und Luft und Lust tanken. Ich trinke beim Rollen die Freiheit, ich atme tief die Begierde ein, verteile sie im Belohnungs-system des Gehirns…und atme aus. Ich treffe auf Zeitgenossen, die im Grunde alle das gleiche Empfinden haben - die Sehnsucht nach Gesundheit in Freiheit & Frieden und Glück (GFFG)…
Begraben wir doch endlich unsere kleinlichen Streitereien zB. in der ENERGIEWENDE und geben den alter-
nativen Versorgungssystemen endlich den Schub und verbannen unsere "hirnverbrannten" Politiker dahin wo sie hingehören - auf den Müllhaufen der Geschichte. Vornedran den Bayerischen obersten Vertreter einer sozialen Union,
die den Namen nicht verdient. PRdd






DONNERSTAG, 30. 01. 2014
….mal so nebenbei bemerkt, schenken wir doch einfach mehr positive Beachtung unseren Mitmenschen. Sprechen wir doch einfach mal aus - was uns gefällt, als immer nur das Negative zu betonen. Zaubern wir ein LÄCHELN INS GESICHT unseres Gegenübers, dieses Lächeln geht dann um die Welt. Legt Poesie in euer Denken…lasst uns die ganze Welt poetisieren und umarmen…
In den Worten steckt die ganze Kraft des Denkens…Peter Rubin, Dichter dran





Mittwoch, 29. 01. 2014
Also, ich staune immer wieder und möchte auch darüber berichten. Gestern
lag in meinem Postfach in Schwabing ein DINA4 -Kuvert mit einem handgeschrie-benen(!) Brief sowie einiger Anlagen. Karoline A., die Absenderin, bezieht sich auf eine Begegnung mit mir beim UBahn-
einstieg. Irgendwie hat sie mir geholfen und ich gab ihr als Dankeschön das Gedicht  "Ohne Worte"…das sie übrigens "super toll" findet, ORIGINAL - Zitat aus dem Brief. Im Brief ausserdem ein "KOSMISCHES"-GESCHENK mit Texten und Auszügen über die kosmische Energie. Nun ist es so. Ich sage ja schon seit einiger Zeit dem Universum über uns und dem in uns mehr Potential zu - als gemeinhin üblich zugestanden wird. Wir sind ein Teil dieses Raumes und tanken unsere Energie durch die Kraft der Sonne. Schon die alten Ägypter erkann-ten den Wert der Sonne - sie wurde zur Gottheit ernannt…
Karoline wünschte mir…alles Liebe des Universums und weitere Quantensprünge  in meiner persönlichen Weiterentwick-lung - und viel Erfolg…. da kann ich nur sagen …Danke…und das Universum ist unendlich... Peter Rubin, Dichter dran






Sonntag, 26. 01. 2014
Nach umfangreicher Restauration meines Apple-Rechners war ich zunächst zu Tode betrübt. Am Samstag nach der Rückkehr vom Apple-Zentrum schien es, dass die ganzen Daten verschwunden seien. Ich hatte keinen Zugriff mehr auf die Gedichte, die gerade für den neuen Band vorbereitet werden. Ich war schon halb aufgelöst als sich wie durch ein Wunder das Problem als Nicht-Existent heraus stellte - es fehlt nur der Samstag und Freitagseintrag hier bei Vistaprint. Übrigens, für die vielen Geburtstags-grüße, die mich nun schon zum 71 Male erreichen, sage ich meinen Herzlichsten DANK. Vor allem bei der FACEBOOK-Gemeinde möchte ich mich ausdrücklich bedanken. Es ist erstaunlich und auch erfreulich, dass sich doch meer Bindungs qualitäten entwickeln und befördern lassen - als man denkt. Sicherlich ist das zunächst nur eine OBERFLÄCHE, aber immerhin lässt sich darauf aufbauen. Da hat sich das Netz schon weiterentwickelt und braucht den Vergleich zur Realität - im REALEN LEBEN - nicht zu scheuen. Hier, in der wahren Wirklichkeit, hat es NUR eine Familie aus der unmittelbaren Nachbarschaft vollbracht, während der Feiertage, das Wort an mich zu richten.
Wobei das Facebook-Konto zu Hauf genutzt wurde. Nun gut, die meisten meiner direkten Nachbarn haben eine andere Sozialisierung, sind der Deutschen Sprache nicht mächtig oder haben ein sehr "gebrochenes Verhältnis"
zu Deutschland. Sie leben zwar hier, hal-ten sich aber nicht an die landesüblichen
Gepflogenheiten. Fühlen sich hier nicht "zu Hause" - tun aber auch nichts dafür.
Und das wäre der erste Schritt, sich den Deutschen Vokabeln zu bemächtigen. Sicherlich, keine leichte und einfache Sache, Deutsch zu lernen. Meine "Schule der Poeisie" zum Beispiel verfügt gerade mal noch über 2 Schüler… dafür sind die mit grossem Eifer dabei…Die letzte Benotung eines In der Schule geschrie- benes Deutschdiktates war hoch erfreulich, wenigstens das…. prdd





Donnerstag, 23. 01. 2014
Ich bin heute auf dem Weg zur Sonne. Nachfolgend präsentiere ich einen Auszug aus der PresseMeldung des DLR 
UND nehme sie mit in den WELTRAUM…
auf eine spannende Reise, aber lest selbst...


"Rosetta - Mission zum erwachenden Kometen

Nach einer Flugzeit von zehn Jahren wird die Raumsonde Rosetta mit der 
Landesonde Philae an Bord ihr Ziel, den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko, 
erreichen. Erstmals wird mit der internationalen Mission der europäischen 
Weltraumorganisation ESA eine Raumsonde einen Kometen begleiten, während dieser auf seinem Weg zur Sonne aktiv wird. Die weitere Premiere: Erstmals wird eine Sonde auf einer Kometenoberfläche aufsetzen und direkt vor Ort Messungen und Analysen durchführen. Erste Aufnahmen einer Kamera an Bord der Sonde Rosetta 
werden im Sommer 2014 die Entscheidung für den Landeplatz ermöglichen. Im November 2014 soll Philae dann auf 67P/Churyumov-Gerasimenko landen. Der 
kühlschrankgroße Lander wurde unter der Projektleitung des DLR von einem 
internationalen Konsortium entwickelt und gebaut, gesteuert und betrieben wird er vom DLR-Kontrollzentrum in Köln. Die Mission soll den Planetenfor-schern Aufschluss über die Entstehung unseres Sonnensystems vor 4,6 Milliarden Jahren geben, da Kometen aus kaum verändertem, ursprünglichem Material bestehen."  soweit die Pressemitteilung...



Mittwoch, 22. 01. 2014
Jaa, ich hatte heute heimlichen Besuch. Die Kaisers kamen zum frühen Frühstück. Es gab laaangsam zubereitetes Rührei mit viel Schnittlauch auf zweierlei Toastbrot mit warmer Tomate an der Seite sowie 2 Scheiben geräuchertem Lachs an der anderen Seite, den ich gestern Abend noch mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreut hatte. Dazu frisch gebrühten Kaffee a la Italia - das Herz des Genießers jubelte und die Seele des Gourmets in mir klatschte Beifall. An grauen Tagen, so wie heute morgen, war mein "Frühes Stücken" die richtige Antwort auf die eher trostlose Stimmung da draussen. Und, noch schöner, mit Beendigung     des Frühstücks bricht die Wolkendecke horizontal auf und erstes Blau bahnt sich den Weg. - Auf in den Tag, Leute, carpe diem…der Himmel lächelt und WIR mit ihm….
PS: Das langsame "Hineingleiten ins Rührei" scheint das Geheimnis eines
für mich perfekten Geschmackserleb-nisses zu sein. Heute war ich beim Zubereiten extrem langsam - und wurde prompt belohnt.




Sonntag, 19. 01. 2014
Grau in Grau liegt der sonntägliche
Morgen in seinen letzten Zuckungen.
Herr Mittag übernimmt als bald Regie
und die nachfolgend Stunde oder derer 2
dient heute der Regeneration: MITTAGS-
schlaf, dringender. Die letzte Nacht war mühsame Quälerei mit dem Gespenst "Wachheit" - immer wieder meldete sich das rechte Bein zu Wort, liess mich nicht zur Ruhe kommen. Es sind keine Schmerzen, aber dem pulsierenden, un-
angenehm-pochenden Dauerbeschuss ist kein Kraut gewachsen. Tagsüber habe ich dieses Problem im Griff, der hohe Geräuschpegel übertönt dann die innere
Wahrnehmung. Aber kaum liege ich im Bett, will mich dem Schlaf widmen, meldet sich die beinbetonte Spastik zu Wort. Rumort in einer Heftigkeit in den Gelenken und Schienbeinen - fragt mich nicht einmal. Das einzige Mittel dagegen ist Aufstehen, in den Rollstuhl setzen und ab in die Sonne bzw. ins LICHT. Ich habe eine 10000 Watt Lichtanlage vor Jahren geschenkt bekommen - ein Liebhaber meiner Poesie übergab sie mir …das ist dann wie "Lust tanken", der Schub an FREUDE UND LUST UND GLÜCK ist fast unmittelbar spürbar…in diesem Sinn freue ich mich heute auf DA BÄDA,
der im "Spektakel" hier in München, aufritt. Zu Besuch aus REGENSBURG wird auch mein FB-Freund Siegfried anreisen.
Wohl denn, das Leben ist schön, es will auch geliebt und gelebt werden. Also, nutzen wir es..Freunde, carpe diem…
prdd




Donnerstag, 16. 01. 2014
Moos, so feines Moos wächst in meinen Blumenkästen - so schön und rein, so fein und klein, so grün im Grün, ich mag es sehn und mit den Fingerkuppen es liebkosen, sanft darüber gleiten und kurz verweilen, dann wieder zurück es zu geniessen… dieses traute tete a tete
mit der Natur, dem Moos, dem kleinen Wunder…meinem WUNDER…denn, ich habe es weder gesät noch gepflanzt, ich hatte keinen Anteil am Werden dieses kleinen Wunders - und doch ist es da
IST ES GESCHEHEN...
Ein Geschenk der Natur der besonderen Art. Mit Moos viel los in meinem Univer-sum. Die Poesie der Natur in der Farbe GRÜN - auch wenn der Rest der Umge-bung noch im Winterkleid vermummt verharrtDas Leben ist moosgrün.     Peter Rubin, Dichter dran 








Mittwoch, 15. 01. 2014
Ungemütliches Wetter beherrscht diesen
Teil der Welt. Regen bei gefühlten 0 Grad
- das RADIO kündet gerade Sonne und ein stopp der Regenfront bei 2 - 6 Grad an!
Zum Frühstück gab es bei mir heute Rührei mit Rotem Paprika in kleinen Stücken auf getoasteten Vollkornbrot.
Einfach ein Genuss. An der Seite lag eine Scheibe Toastbrot, die nur auf den Honig wartete. Erfreuliches auch aus Eching, wo mein FB-Freund Wose Sell im dortigen ASZ seine Ausstellunggseröffnung zelebrierte. Wose Sell, ein vielschichtiger Mensch, hat einen für mich einzigartigen Malstil entwickelt und ihn zur Perfektion gebracht. Jedes seiner Bilder ist gespickt mit einer grossen Portion "Humor", der sich versteckt, so hintergründig verschmitzt in seinen Bildern herum treibt. Ich kenne auf Anhieb keinen "Maler", der sich mit solcher Akribie sei- ner Kunst widmet. Auf meiner Facebook-
Seite und auch bei Wose Sell können Sie sich weiter informieren. ich wünsche noch einen schönen Mittwoch bei 2-8 "Grädern" und abflauender Bewölkung -
wenn ich so sagen darf. Übrigens mal ein Lob von mir für meine inzwischen stetig anwachsende Leserschaft - die aus allen Teilen dieser Welt kommt. Für mich eine Freude zu sehen, dass ich ohne Werbung
machen zu müssen, wachse…PRDd 





Dienstag, 14.01. 2014
Es schneit. Irgendwann musste es ja passieren. Der Tag zeigt sich mit dunkler Decke und feuchteren Schneeflocken-tropfen, die sich schwermütig nach dem Unten bewegen. Noch hofft der sonnige Teil in mir auf eine Eingebung des Wettergottes - aber die getrübte Stimmung ist nicht zu übersehen. Zu tief liegt und zu Graulich ist diese Schau - die heiteren Tage scheinen diesen Kampf verloren zu haben. Aber, was klage ich=?
Schliesslich ist es "Mitten im Winter" - da
herrscht normalerweise in unseren Brei-tengraden der Herr Winter mit den Herren Frost und Schnee. Die Schnee-flocke, als weibliches Mitglied der Familie Eis, traut sich noch nicht so ganz auf das Parkett. Sie löst sich schnell auf und läuft davon. Aber ihre Zeit wird kommen, schneller als es mir lieb sein wird. Des bin ich mir sicher. Peter Rubin, Dichter dran






Sonntag, 12. 01. 2014
Eine KLEINE weisse Wolke schwebt gerade durch mein Blickfeld. Das blaue Blau im Hintergrund verstärkt nur den  Eindruck. Zeit, dieses wunderbare Bild, diesen grandiosen Moment zu verstärken  Meine kleine Ode an die (kleine) Wolke passt dann genau hier her. Ich dachte jedoch, ich hätte es schon mal hier präsentiert. Aber, doppelt geht's ja auch… dann hält es besser
Meine 
ODE AN DIE WOLKE 

Ich sah sie so liegen, 
Hoch oben, hingestreckt, 
So auf dem Rücken 
Ich hab Blut geleckt

Ganz flauschig und weich 
Leicht zur Seite geneigt
Hing sie hoch am Himmel 
In einem Meer aus Blau

Stach hervor so allein
sie lachte mich an -
ich lachte zurück
Ich spürte mein Glück

Dann geschah das Wunder
Sie wurde zur Flunder
Und plötzlich war sie weg -
Es blieb nicht mal ein Fleck...

Peter Rubin, Dichter dran
copyright 5/2012- 12/2013

NUN NOCH EINEN SCHÖNEN RESTSONNTAG…wünsche ich aus vollem Herzen, Ihr PETER Rubin, Dichter dran
 



Samstag, 11. 01. 2014

Sonne erobert langsam ihren Platz, weissgraues Wolkengehänge dünnt sich  aus, Wind macht Pause, meine  2 Krähen sitzen "birkig" schweigend,   der Morgen atmet bedächtlich aus, der vormittige Tag übernimmt die Regie. Samstägliches Werden und Vergehen     ist bei Kindern kein Thema. Meine 2 "Schützlinge" machen da keine Ausnahme. Und, Deutsch ist keine einfache "Sache" und das Rechnen auch nicht. Nichts geht ohne EIGENEN FLEISS. Auch wenn das Jetzt im Vordergrund steht - oder gerade weil - ist das Lernen die Aufgabe der JUGEND…vornehmlich… dazu bedürfen sie aber auch Vorbildern… zum Beispiel das einfache Vorlesen von Märchen und das darauf eingehende Reden darüber...es gibt noch viel zu tun…Kinderköpfe sind gierig, geben wir ihrer FANTASIE-BILDUNGS-KAPAZITÄT doch einfach genügend Nahrung!…    prdd, Sa, 11.01.2014








Freitag, 10. 01. 2014

ja, schön zu sehen…die Helligkeit gewinnt fühl- und sichtbar an Kraft… und dazu mein frisch komponierter Gedanke: 
"Des Morgens frischer Glanz lädt ein zum täglich-neuen Tanz, weckt des Blutes rote Glut, die tief in unseren Seelen ruht!"      Peter Rubin, Dichter dran an diesem Freitag, dem 10. Januar 2014



Mittwoch, 08. 01. 2014
Leuchtendes Blau, soweit das Auge reicht, Vögel, die fliegend herumtollen, Sonne, die ziellos Schatten wirft, Wind, der willige kahle Äste bewegt, 2 Krähen, die sich freiwillig schaukeln lassen in einer meiner Birken, und das schon im 11. Jahr…die Grade bewegen sich bei 10-12 im Plusbereich… mitten im tiefsten Winter…mitten im tiefsten Winter!!
Ich bin ja froh - für mich ist der Winter mit Schnee ein echtes Übel, sowieso…die Finger befrostet, die Wangen gerötet, die Kälte kriecht sich von den Füssen…selbst die wärmenden Gedanken versagen auf halber Strecke, sie versuchen es zumindest…deshalb ist es umso wichtiger - carpe diem - erfreue dich an den kleinen Dingen, die gibt's zuhauf.
Die liegen auf der Strasse rum, du musst sie nur sehen und wollen…Peter Rubin, Dichter dran



Dienstag, 07. 01. 2014
Chicago erstickt im Schnee und erfriert bei 30-40 Minusgraden, halb USA ist betroffen.
Hier singen Frühlingslieder ihre ersten zarten
Melodien, die Sonne lächelt dazu tagsüber.
Mitten im tiefsten Winter blühen Kroküsse,
zaubern Frühlingsgefühle herbei. prdd 

                                                         


Montag, 06. 01.2014
Heute 's Feiertag hier in Bayern, die Resterepublik schaut zu. Auch Mutter Sonne hat ihr goldenes Kleid wieder angezogen. Strahlt bei freier Sicht, bringt Schwung, baut auf, streichelt und wärmt die Seele. Was für ein Start ins Neue Jahr! Keine Frage. Es ist wie ein Gedicht. Wie in einem schönen Gedicht, dass dich sanft umhüllt und in DIR dann aufgeht. Meinen Rollstuhl unter mir, die Freude am Leben in mir und den Tag voll Sonne vor mir - oh Welt, das Neue Jahr ist schon da - Zeit, wo bist du geblieben? Einen angenehmen Tag wünscht Peter Rubin, Dichter dran… PS: YOU MAY SAY I am a dreamer…but I am not the only one...







SAMSTAG, 04. 01. 2014

Die gefrostete Stunde

Herr Herbst schleicht sich ins Land
getarnt mit abgekühlter Sonne
und Farben, die er hat zur Hand:
Rostrot, braungelb & dunkelbraun
machen ihn zum geliebten Faun.

Gewieft trägt er gefrostete Stunden
und ersten Raureif vor sich her.
Sonne bringt ihn leicht in Rage
denn ihr Sein stört ihn doch sehr
Dazu kürzt er das Licht der Tage.

Länger dauern Nacht und Stille
in der Sekunden leisen Takt.
Schluckt manch bittere Pille:
Die Zeit läuft - und das ist Fakt,
Je älter der Mensch - umso schneller…

Alle Rechte by Peter Rubin 
Dichter dran 15.10.2013. und 04.01.2014
www.peterrubin.vpweb.de
tel 089-3519696, 
email: dichterdran@peterrubin.vpweb.de

Mit diesem Gedicht schliesse ich...
und beginne das poetische Neue jAHR…und wer nun das Wachstum der Sprache im Wechsel der Worte verfolgen möchte,
der schaue nach und der sieht auch die Veränderung...


 




Donnerstag, 02. 01. 2014
Mit Farbe ins Neue Jahr. Farbe beflügelt die Sinne. Zwischen den JAHREN ist Geschichte,
es fühlt sich aber immer noch so an. Zwischen 
den Menschen läuft es nicht ganz so gut. Seit dem ich ein ständiges "Vergrösserungsglas" mit mir herum trage, meinen Rollstuhl, hat sich die Sichtweise - und weite doch erheblich verändert. Zum einen ist der Rollstuhl ein echtes Beförderungsmittel - er befördert mich zu den Plätzen meiner Wahl & Qual und er ist ein Kommunikationsbeförderungsvehikel der Sonderklasse. Die Berührungängste werden offenkundig bei den Erwachsenen - während 
Kinder eine geradezu erfrischende Kontakt-
Freudigkeit zeigen. Das ist dann der Ausgleich
für das enttäuschende Benehmen (einiger) der Erwachsenen. Vor allem hier in "Apatutüsien", dem Stadtteil von München, wo Deutsch eine fremde Sprache ist, immer noch. Meine Lehr-kraft wird zwar von einigen Kindern genutzt.
Bei den Erwachsenen ausländischen Mitbe-wohnern jedoch mutiert es zur Leerkraft. Selbst das kostenlose gemeinsame Lesen von Zeitungen oder Büchern wird nicht genutzt…oder es schläft mangels Interesselosigkeit bald wieder ein. Dieser Staat (sollte) müsste mehr WERT auf die WISSENSVERTIEFUNG & ERWEI-
TERUNG legen. Es darf doch nicht wahr sein,
dass eine "Einwanderin" selbst nach 10 Jahren in DEUTSCHLAND äääDETSCHLAND KAUM EINEN BROCKEN DEUTSCH FREI SPRECHEN KANN. Übrigens, das überträgt sich 1zu1 auf die Kinder. Vom "Deutsch-Schreiben" erst gar nicht zu reden. prdd
       








Dienstag, 31. 12. 2013
…und es liegt in der GUNST DER SEKUNDE…meer aus jedem Klick zu machen… den Menschen dahinter, näher kennen zu lernen…der Abstand ist geringer als wir ahnen…denn in unseren Sehnsüchten nach Frieden, Freiheit & Freude sind wir doch alle gleich…von der Liebe gar nicht zu reden - die MENSCHHEIT IST SCHON LÄNGST AUFGEBROCHEN in eine neue Dimension…das Denken erweitern, den Weltraum  - das All - mit einzubeziehen…das ändert die SICHTWEISE AUF HEIMAT…Heimat ist unsere Erde, zu Hause sind wir in unserem Weltraum…das ist es, was wir erkennen sollen…spätestens mit Beginn der Raumfahrt…und weg mit diesem kleinlichen Denken in Religionen…das fördert NUR das Trennende und stärkt nicht das Gemeinsame…Denken wir daran, der Tod ist unser gemeinsamer Meister
und FREUND überall auf der Erde…er ist das Siegel zur Verschwiegenheit in der Endgültig-keit…Der Tod ist unser WERTVOLLSTER Partner im Leben, er, nur er, zeigt uns die Schönheit eines Marienkäfers…oder einer Katze…oder eines Hundes wie bei meinem  FB-Freund Siegfried, UM NUR EIN Beispiel zu nennen.
Ja, das Leben ist schön. Lasst es uns auch  geniessen. Es ist immer zu kurz und geht so schnell vorbei…nehmen wir doch allein die Schönheit der Sprache, die Wirkung der Worte, das Lächeln eines Fremden, den Hauch des Windes, das Rascheln vom Laub…
Streicheln wir uns einmal wenigstens mit Worten, cremen  wir unsere Seelen ein und…
lesen wieder meer GEDICHTE…wenigstens das

...das wollte ich nur mal gesagt haben… es grüsst zum Neuen Jahr, zur neuen Chance ...Peter Rubin, Dichter dran 31.12.13









SONNTAG, 29. Dezember 2013
Der Abend liegt bereits seit einiger Zeit, umfangen vom tiefen Schwarz der Nacht, in seiner ganzen Trägheitt auf meinem Balkon.
Der Sternenhimmel verschanzt sich hinter einer dicken Wolkendecke. Herr Wind kommt gezähmt daher. Herr Winter, Herr Frost und Frau Kälte befinden sich im Streik. Lassen sich nicht blicken. Ich finde das sehr ange-nehm. Jetzt muss ich unterbrechen, Besuch steht vor der Tür…ich reiche Kassler mit Sauerkraut & Kartoffelbrei…selbst zubereitet
also…bis später…




MITTWOCH, 25. 12. 2013
Das Blau lugt intensiver hervor, je mehr Grau es umgibt. Herr Wind hat sich kampflos ergeben. Baumgerippe regt sich schicksals-ergeben nicht von der Stelle. Stille ist das vernehmliche Geräusch, für den, der es wahrnehmen kann, eine Stimme des Glücks. "In der Stille blüht das Glück der Erkenntnis intensiver" - das ist mein Resümee vom gestrigen Abend, der ja als sogenannter "Heiliger Abend" zelebriert wird. Wenn man so will, zelebriere ich das/den schon seit meiner Rückreise aus dem "Komaland" so intensiv…

Peter Rubin, Dichter dran 25.12.2013

Dienstag, 24. 12. 2013
Sonnenstrahlen hängen bei mir im Wohnzimmer bei frühlingshafter Temperatur, jetzt um diese Zeit, um knapp 15.oo Uhr. Der Himmel erscheint im sanften Bleu, leicht gestreift am Rande, dort, wo der Horizont wohnt und grad das Firmament küsst. Dazwischen nur das Luftmeer, sanft getragen vom leichten Wind und den vielen Hoffnungen auf Liebe und Frieden unter ALL den Menschen, die zur Zeit hier auf Erden leben. Peter Rubin, Dichter dran, 24.12. 2013



Montag, 23. 12.2013
"Was offenbar im Lauf des Lebens an BEDEUTUNG gewinnt, sind Liebe, Anmut     und Zärtlichkeit, nicht der Verstand, die Intelligenz und die Macht des Wissens, so großartig Wissen auch ist…es ist vielmehr   das Lachen der Kinder und die Freundschaft der Freunde, das vertraute Gespräch, der Blick auf Bäume, der Anblick von Blumen,  der Klang von Musik, ein schönes Gedicht,   die wohltuende Stille, das Rauschen der Bäume…die strahlenden Augen der Kinder… Teil des Textes aus dem Internet von unbekannt, der Rest von mir…damit gehen meine Wünsche in die Welt…prdd, 23.12.13


Donnerstag, 19.12. 2013   SONDERMELDUNG.
ist das allemal WERT:


Weltraum-Teleskop vermisst bis 2018 unsere Milchstraße in 3D

Es ist der Beginn einer neuen astrometrischen Dimension: Bis 2018 soll Gaia, das neue Weltraum-Teleskop der Europäischen Weltraumagentur ESA, die Positionen, Entfernungen und Bewegungen von einer Milliarde Sterne messen und erstmals eine 3D-Karte unserer Milchstraße erstellen. Deutschland unterstützt zusätzlich zu seinen ESA-Beiträgen den wissenschaftlichen Betrieb und die Datenauswertung von Gaia mit rund 15 Millionen Euro, das sind etwa zehn Prozent. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) steuert dabei die deutschen Anteile des Projekts aus dem nationalen Raumfahrtprogramm. 

Am 19. Dezember 2013 ist Gaia um 10.12 Uhr Mitteleuropäischer Zeit an Bord einer russischen Sojus-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guyana) auf seine mehrjährige Reise zu den Sternen gestartet.

"Das Gaia-Teleskop bedeutet eine neue wissenschaftliche Qualität - Europa wird damit weltweit eine führende Rolle in der Präzisionsastronomie übernehmen. Nach der erfolgreichen Hipparcos-Mission ist das Observatorium der zweite Astrometrie-Satellit der ESA, dessen Messgenauigkeit uns ein viel genaueres Bild der Dynamik und Entwicklungsgeschichte unserer Milchstraße geben wird. Gaia ka,nn zudem nicht nur Sterne vermessen, sondern auch andere Himmelskörper bis zu einer bestimmten Mindesthelligkeit", erklärte DLR-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner, derzeit Vorsitzender des ESA-Rates. So soll der Wissenschaftssatellit auch Millionen Asteroiden und Kometen, Tausende extrasolare Planetensysteme, Braune und Weiße Zwerge, Supernovae und Quasare entdecken und nach Hinweisen auf die Verteilung der mysteriösen Dunklen Materie suchen…..

SEHR SPANNEND UND HOCH AKTUELL. Jetzt ist sie unterwegs…auf dem Weg zu neuen Horizonten…und wir sind dabei.






Donnerstag, 19.12. 2013
Wieder war der Fehlerteufel zu besuch und bescherte mir "schreibfreie" Tage, sehr zur
Besorgnis einiger treuer Leser. Für das Nach-
fragen sei gedankt. Für den, der auf meine
"in Worte gefassten GEDANKEN" nicht verzichten möchte, sei auf meine facebook-
Seite hingewiesen.…so der Eintrag von heute..
...und wieder fällt die Sonne flach über unser Land, hat sich das Thermometer weit über den Gefrierpunkt eingerichtet. Von Kälte und Schnee weit und breit keine Spur. Gut für die Spurensuche von Fichten und Tannen. Dieser "Spuk" mit den Tannenbäumen stammt aus den Anfängen des 17 Jahrhunderts. Zur Wintersonnenwende wurde bereits 1691 Tannenbäume aufgestellt... in England. Also ein Brauchtum mit Tradition. Selbst ein Mensch wie Goethe konnte sich dem Thema nicht ganz versagen. Ich könnte schon und würde es auch. Vielleicht sollten wir uns langsam mal was Neues einfallen lassen. "Diese, mit Verlaub gesagt, Verarschung" unserer Kinder hat in der Neuzeit, in der ZEIT VON RAUMFAHRT UND COMPUTER, nun wirklich ausgedient. Wir sollten uns bemühen, eine zeitgemässere Form des Feierns der Stille, des INSICHGEHENS, zu implementieren.
Mein Vorschlag, nutzen wir diese Tage zum
beFeiern des Mitmenschen. Beten wir für den Frieden in der Seele unserer arabischen Freunde und Mitmenschen, schliessen diese Hardcore Amerikaner mit ein... und geben der verschleierten Nachbarin einen liebe-vollen Klaps. Vergessen aber darüber nicht unser eigenes Wohlergehen. Wohl denn, ich wünsche schon mal ein fröhliches "Insichgehen" und ein ebensolches "Heraus-kommen"…zu meer Mitmenschlichkeit, die, wie die Ozeane dieser Welt, den  gesamten
Globus umfassen...



Mittwoch, 11.12. 2013
Den frühen Morgen im Radio und tiefste Nacht
noch draussen -  Jetzt um 6.55h hängt die Dunkelheit noch vor den Fenstern rum. Tief-
schwarz und kühl. Ich staune über diesen Zu-
stand der Welt. Dem Gefühl nach müsste es schon heller sein



Dienstag, 10. 12. 2013
Heute vormittag beginnt die "Trauerfeier" 
für 

NELSON MANDELA

WAS HEISST HIER TRAUERFEIER? Musikalisch wird Nelson Mandela zu Grabe getragen - ein Mensch mit Grösse hat das Zeitliche gesegnet.

Die Gesänge von 100000den werden ihn "life" begleiten auf seinem Weg in den Nachruhm, in seine Unsterblichkeit. Ein grosser Mensch hat die Bühne des Lebens verlassen. Beispielgebend und frei von Rachegefühlen hat er ZEICHEN GESETZT durch Vergebung und Verzicht. Fürwahr, ein Mensch, ein ganz Grosser. Ich verbeuge mich. Und ziehe meinen Hut. Peter Rubin, Dichter dran, am 10.12. 2013 
so schrieb ich heute in der Früh in Facebook und hätte noch hinzufügen sollen - durch die großartige Tat, dieses unkonditionelle Vergeben öffnete ER den Weg zum unblutigen Zusammenleben bis heute. Welch Leistung.   Welch vorbildhafter Weg, der der Restwelt
zeigen sollte…so geht's, so kann' s gehen. So
sollte es gehen in den anderen "Hotspots" 
dieser Welt…Peter Rubin Dichter dran                               




Montag, 09. Dezember 2013
Also, mein Nikolaus ging doch sehr leer aus, ich hatte kein Geschenk für ihn, nur ein Gedicht und das wollte er nicht, ja es hat ihn sogar geärgert ganz tief, er wolle keinen alten Mief, er hätte die Nase voll von diesen Dingen…von einer Feier möchte ich noch be-
richten, dort hab ich ihn getroffen mitnichten, wir haben persönlich nicht gesprochen. Den Rücken hat er mir gezeigt, war zu gar nichts geneigt. Es war trotzdem eine schöne Feier,
mit guten Gesprächen und tollen Speisen. Ja, ein herzliches Dankeschön für diese tollen Stunden, das tat gut, war wie schönes Ver-reisen. Besonderen Anteil hatten wieder die Kinder, die mein Herz erfreuten…deshalb hier noch einmal ein GEDICHT...Für Sophie -  
eines meiner Birken-Krähengedichte.
Als Anstoß, achtsam und wachsam und aufmerksam durch die Welt zu gehen. Rede mit der Natur, sie ist die große Meisterin des Wechsels, so wie auch Du eine Meisterin Deiner Wechselfälle des Lebens sein wirst…


Birke und Wirke

Meine Krähe hatte heut eine Fliege um
Ich konnte es sehen, sie war ganz bunt
Glaubt s mir, ich war nicht im Delirium
Sie hatte mir sogar gewunken, gab Kund,

Gelächelt, und mit den Augen gezwinkert
Da hab ich gestaunt und war ganz betroffen
Glaubte sogar, ich hätte was ‚gesoffen‘ –
Aber nein, hab ich lächelnd zurück geblinkert

Inzwischen kamen  andere Krähen geflogen
So richtig schick  -  in Abendgarderoben
nun muss ich gestehen, ich lass meine Birken
jetzt im ganz neuen Licht - auf mich wirken

Meine Birken stehen schwankend im Wind
vom Laube befreit bieten sie feil ihre Äste
den Krähen zur Rast samt all ihrer Gäste -
mir zur Freud, zum Glück fürs innere Kind

Peter Rubin, Dichter dran, 27.02.2011/13.03.2012
Copyright by Peter Rubin, 09. 12. 2013 





Freitag, 06. 12. 2013
Freitag in der Früh. Der Morgen liegt im seidigen Glanz leicht bestäubt mit Raureif. Frischer Wind lässt das Kühle noch kühler wirken. Diffus dringen vereinzelte Sonnen-strahlen büschelweise durch die sturmge-triebene Wolkendecke. Die inzwischen kahlen Bäume lassen sich stürmisch umkosen. Meine Birken schwanken sich im Rhythmus schau-kelnd in ihre Ewigkeit. Erste Schneeflocken begutachten meinen Balkon…Inzwischen hat sich ein weißer Flaum übers Land gelegt, eine Decke der kühlen Güte. Der Sturm treibt die Flocken vor sich her, wirbelt sie eifrig auf und ab. Ja der Nikolaustag hat es schon in sich...  06.12.2013 PRd





Donnerstag, 05. 12. 2013
Heute, Ihr Lieben, poste ich die aktuelle PM -
DER WELTRAUM RUFT ...

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Kommunikation, Linder Höhe, 
51147 Köln - http://www.DLR.de/ 

Pressekonferenz: Rosetta - Europas Kometenjäger

"Am 20. Januar 2014 wird die Raumsonde Rosetta ihren 957-tägigen Winterschlaf im 
interplanetaren Weltraum beenden – und mit ihr auch die Landeeinheit Philae. Rosetta ist eine Mission der Europäischen Weltraumor-ganisation ESA mit starker Beteiligung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), das wesentlichen Anteil an Bau und Betrieb von Philae hat. 
  
Mit Blick auf die Aktivierung und die vor Rosetta liegenden Herausforderungen 
sind Vertreterinnen und Vertreter der Medien eingeladen, am Dienstag, dem 10. Dez. 2013, von 10.00 Uhr bis 12.30 Uhr MEZ an einer Pressekonferenz mit Experten der ESA, des DLR und der französischen Raumfahrtagentur CNES im Europäischen Raumflugkontroll-zentrum (ESOC) der ESA in Darmstadt teilzunehmen.  
  
Das sogenannte "Wake-Up" der Mission Rosetta am 20. Januar 2014 markiert den 
Beginn eines ereignisreichen Jahres. Rosetta wird sich dem Kometen "Tschurjumow - Gerasimenko" stetig nähern und ihn im August 2014 schließlich erreichen. Nach einer umfassenden Kartierung der Oberfläche wird die Landeeinheit Philae, betreut vom Lander-Kontrollzentrum des DLR in Köln, im 
November 2014 auf dem Kometen aufsetzen und mit der Untersuchung des Kerns 
beginnen.
  
Anschließend wird Rosetta den Kometen auf seiner Reise durch das innere Sonnensystem begleiten und dabei aus nächster Nähe beobachten, wie er sich verändert, wenn er der zunehmenden Intensität der Sonnen-strahlung ausgesetzt ist.  

Rosetta soll neue Erkenntnisse über           den Ursprung und die Entwicklung des 
Sonnensystems liefern und die Frage 
klären, welche Rolle Kometen bei der 
Beförderung von Wasser zur Erde und möglicherweise sogar bei der Entstehung 
von Leben gespielt haben könnten."  

Eine spannende MISSION. Ich werde am Ball bleiben und weiter berichten

  







Mittwoch, 04. 12. 2013
Das Wunder "Gehirn" schrieb ich gestern… genauso hätte ich schreiben können -das Wunder "Musik"…denn die Musik entwickelt
auch Kräfte, erzeugt Stimmungen und Schwin- gungen, oftmals von Jetzt auf Gleich und auch unbewusst. Dann ist der Griff nach Stern-stunden der Stimmung nicht weit. Dann stimmt die Taktung. Der Rhythmus übernimmt und bringt den Einklang mit dir selbst. Dann gibt es da noch die Melodie, die du selbst ent-
wickelst, sozusagen komponierst. Es ist die MELODIE deines Lebens. DU BIST KOMPONIST und der Musiker und Dirigent und Zuschauer
gleichzeitig - alles in einer Person. Sieh nur zu, dass die Trauerspiele nicht zu oft erklingen. Die Tiefen und Höhen sollten sich aber wenigstens abwechseln, um sie besser wahrnehmen zu können…Hauptsache, die Melodie Deines Lebens "fühlt" sich gut an, ist im Einklang mit DIR, mit deinem SELBST... PRDd




Dienstag, 03. 12. 2013
…und wieder bläut der Himmel, scheint die Sonne, ruht der Wind, sitzen meine 2 Krähen
in ihrer Birke beim morgendlichen Miteinan-der einträglich nebeneinander…und doch, es ist ein neuer Tag - was mag er bringen? Eines ist sicher… Es steckt mehr in einem selbst    als man zunächst glaubt oder annimmt oder vielleicht auch wahrhaben will…so viel meer, dass man die tiefste Stelle der Ozeane verbin-den muss mit der am Weitesten entfernten Stelle im Weltall…um die Größenrelationen
auf ein -un-vorstellbares Mass zu trimmen - ja, das Wunder Gehirn ist in seiner Einmaligkeit nur zu vergleichen mit dem Wunder Weltraum-  beide stecken voller Überraschungen, beide sind in ihrer Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen…

Peter Rubin, Dichter dran am 03.12. 201





Montag, 02. 12. 2013
Ein herrlicher Tag scheint sich zu etablieren. Sonne satt, himmlisches Türkisbleu bis in die Tiefen des Weltalls, so scheint es in dieser Endlosigkeit. Meine Krähenfreunde sitzen schon seit geraumer ZEIT EINTRÄCHTIG neben einander in ihrer Birke. Das Pärchen krault immer nur sich selbst. Ich kann es sehen. Es passiert in Rolli-Sitzhöhe 5. Stock. Noch ein Wort zum gestrigen Eintrag…die "Flunder" war
nur bildlich gemeint. In der Tat war es eine Wolke, die nur die Form einer Scholle hatte. Mit der Scholle zum Schnittlauch. Ein ganzes Bund habe ich zum Quarkbrot verfrühstückt.
Magerquark mit einem Schuss frischer Sahne, angemacht dazu MeerSalz und Pfeffer aus der Mühle auf Roggenbrot, leicht angeröstet in der
Pfanne. Welch ein Genuss, im Radio dazu im Hintergrund Bayern 2 mit der Geschichte um
Klenze und Friedrich Gärtner…Antike Klassik trifft Walhalla … eine Genese der deutschen KULTUR…1864 stirbt von Klenze...







Sonntag, 01. 12. 2013
Ich muss den Eintrag von heute früh leider noch einmal einstellen…er war verschwunden 

Meine ODE AN DIE WOLKE 

Ich sah sie so liegen, 
Hoch oben - hingestreckt, 
So auf dem Rücken - 
Ich hab Blut geleckt
 
Ganz flauschig und so weich, 
Leicht zur Seite geneigt,
Hing sie hoch am Himmel  
In einem Meer aus Blau

Stach hervor so allein
Und sie lachte mich an -
Und ich lachte zurück
So spürte sie mein Glück

Dann geschah das Wunder
Sie wurde zur Flunder
Und plötzlich war sie weg -
Es blieb nicht mal ein Fleck...


Peter Rubin, Dichter dran

copyright 5/2012, München




Samstag, 30. November 2013
Also, es ist immer wieder schön festzustellen, was die Sprache, die Wahl der Worte, so aus dem Menschen macht. Und wie schnell ein netter Begriff, ein kluges Wort sowie schon ein einfaches LÄCHELN DIE STIMMUNG des Gegenübers verändern kann. Mein Vorschlag also ist, man lege sich ein Arsenal an netten, positiven Begriffen zu. Verschleudere diese Wahl- und ziellos unter seinen Mitmenschen OHNE AUF DIE TREFFERQUOTE zu achten…
Das Lächeln in den eigenen Augen sollte ständiger Begleiter sein - das vereinfacht das Ganze. Das Tolle dabei, es wirkt im Stereo - Format, oder ich nenne es auch das "Dualprinzip"  - das Gegenüber wird immer angesteckt und reagiert mit einem Lächeln. Werden auch SIE BANNBRECHER…ANSTECKER…LÄCHLER…
(AUCH WENN ES SCHWERFÄLLT BEI DER HATZ HEUTZUTAGE) Peter Rubin, Dichter dran





Freitag, 29. November 2013

Herr Winter schickt schon mal den Frost voraus, lässt mich von der Kälte kosten. Fröstelnd richte ich den Blick gen Osten, zweifelnd schaue ich dann nach Westen… 
den Norden kann ich glatt vergessen, der Süden wäre doch die beste Lösung. Sonne paart sich dort mit blauem Himmel, Meere laden ein zum gesalzenen Schwimmen. Frische Früchte locken von den Bäumen und die Weibsbilder schicken dich zum Träumen…ach, wie ist es doch im Leben schön, wenn   du kannst die Dinger schwingen sehn…         ich wünsche wenigstens ein heiteres Wochenende…Peter Rubin, Dichter dran
an diesem Freitag, dem so grauen





Donnerstag, 28. November 2013
Schnee. Kalt. Kälter. Winterszeit. Starre. Tod.
Interessant, wohin mich die Gedanken so führen, wenn ich die Begriffe in Stichworten
aufliste und den Gedanken freien Lauf lasse.
Naja, da geht's schon los. Freier Lauf? Wie frei ist der Lauf wirklich? Ist das überhaupt wichtig? Hat das was zu sagen? Ist das Verknüpfen, der Weg, vorgegeben? Ist der "freie Lauf" überhaupt möglich? Oder ist eh alles vorbestimmt? Eigentlich ist es müßig, sich solche Fragen zu stellen? Die Antwort schreibt das gelebte Leben….prdd

Konstantin Wecker's Zeilen zum Gedenken   an Dieter Hildebrandt, die ich meiner Leserschaft zur Kenntnis bringen möchte. Auch werde ich seinen schalkhaft-klugen  Blick und den pointierten Witz in meinem Gedächtnis bewahren…
Peter Rubin, Dichter dran

Konstantin Wecker
Liebe Freunde!
Dieter Hildebrandt ist tot! Ich bin völlig erschüttert und aufgelöst von dieser Nachricht.
So kurios das klingen mag, wenn jemand mit 86 Jahren stirbt: sein Tod kommt als ein unerwarteter Schock über uns.
Noch vor wenigen Monaten habe ich Dieter live erlebt. Alle waren ganz fasziniert von seiner impulsiven Vitalität. Satte drei Stunden ist er auf der Bühne gewesen und hat gesprüht vor Geist und Witz wie eh und je!
Und tatsächlich haben wir ihn gerade jetzt ganz dringend gebraucht. Ich meine, ich kannte ihn wirklich sehr gut. Ich verdanke Dieter mein erstes, richtig großes Konzert, damals in der Lach- und Schießgesellschaft: mit 21 Jahren! Aber so wütend, wie in den letzten Jahren, habe ich ihn nie vorher erlebt.
Dieter Hildebrandt war entsetzt über die Entwicklung in unserem Land, über den Verfall des Geistes, Korruption, maßlose Bereicherung und öffentliche Niedertracht. Dieter Hildebrandt war alarmiert und hatte das dringende Gefühl, dass etwas Dramatisches passieren muss, um das Ruder herumzureissen. Dieter war angriffslustig – und er hat angegriffen.
Und wie! Dieter hat sich auch außerhalb der Bühne immer vehementer eingemischt. Er hat sein ganzes Gewicht als moralische und geistige Instanz in die Waagschale geworfen. Er das Projekt StörsenderTV aus der Taufe gehoben. Das wird uns bleiben und das ist ganz wichtig: der Störsender muss weiter-leben und weiterwachsen!
Bleiben wird uns auch das Werk und die Erinnerung an einen grandiosen Kabarettisten, Schauspieler, Autor und fabelhaften Menschen – aber plötztlich fehlt da ein Freund, ein Vorbild, die Ehrlichkeit, der Anstand, der Scharfsinn und die Klugheit des Dieter Hildebrandt.
Servus, Dieter
Ich kann es nicht fassen.
Was für eine Lücke wird da gerissen.

Konstantin Wecker
-Ende der Mitteilung-



Montag, 25. November 2013
Nach dem trüben WOCHENENDE beginnt die neue Woche standesgemäss mit beblautem
Himmel, etwas milderen Lüften und einer angenehmen Windstille, die eine Liebesbe-
ziehung eingegangen ist mit der frühen Sonne.
Die Welt im morgendlichen Schwung mit dem Elan eines jungen Liebhabers, der sie sozusa-gen umarmen möchte. Friedvolle Stimmung, die nur getrübt wird von dieser Meldung aus Ägypten, die besagt, dass ein Kritiker der Muslime  letzte NACHT VERHAFTET UND ENTFÜHRT WORDEN IST. Das darf doch alles nicht wahr sein. Siehe auch meinen Aufruf auf FACEBOOK...





Sonntag, 24. November 2013
Sonntägliches Frühstücken mit Rührei in der klassischen Zubereitung hinter mir... und die Nacht dabei entschwinden zu sehen ist ein Glückserlebnis, das seines gleichen sucht. 
Den Gedanken so nachzuhängen. wie sie kommen, ihnen freien Lauf zu lassen ist 
auch eine Kunst, der man sich widmen muss, kann, sollte. Interessant, wie sich der Lauf der Gedanken so entwickelt, welche Formen und Wege neu begangen werden. Goethe's Faust kommt mir in den Sinn, alles Vergängliche 
und Benn, der Unbeschreibliche und das ewig Weibliche, das in Form eines schönen Busens 
in meinem Kopf rum hängt. Und ein wohlgeformter Satz, eine schöne Idee, 
ein neues Wort findet gefallen in meiner Gedankenwelt. Auch der BR2 mit seinem Radioprogramm zum Thema 'Glück' spielte 
eine große Rolle in meinem neuronalen Netzwerk…und meine Schrittmacher-Kontrolle im Deutschen Herzzentrum…für mich als Rollstuhlfahrer hat dieser Umstand auch einen humorigen Aspekt…  Heute mal Deckungsgleich im Wortlaut mit dem FB-Eintrag.                           poetische Grüße, prdd, 24.11.2013




Samstag, 23. November 2013
Heute bin ich nicht ganz bei mir. Ich dachte,
ich hätte gestern oder vorgestern schon über die Ergebnisse der Herz-Routine-Untersuchung
geschrieben… Batteriespannung gut ...bis auf dem Vorhofflattern im Sekundenbereich ist nichts Auffälliges festzustellen. Ich kam mir vor wie mein Auto bei der regulären Inspek-tion. Auch der Kurz-Befund liest sich wie der Abschlussbericht einer Automobilwerkstatt.
"Sensing und Pacing-Funktion regelrecht, Batteriespannung gut, Impedanzen im Norm- Bereich…na also, es lebe die Technik, es lebe die Kraft der Batterien…denn ohne, hätte ich schon längst das Zeitliche gesegnet.
Das weinerliche Wetter hält an, letzte Regen-
tropfen haben sich gerade von meinen Fenstern verabschiedet. Selbst dem Himmel graut es immer noch. Die 'schlimme' Zeit hat
ja noch gar nicht begonnen...



Mittwoch, 20. November 2013
Heute ist mein Herz dran. Routine - Unter-suchung im Deutschen Herzzentrum - wie jedes Jahr seit der schweren Herz-Operation. Und irgendwann muss ich dann wohl wieder unters Messer. Dann ist die Zeit meines natürlichen Ersatzes abgelaufen. Es muss erneuert werden, wohl oder übel. Fukushima macht auch gerade eine schwere Operation durch. Brennstäbe werden mittels Kran gehoben - sie müssen entfernt werden und das möglichst schnell.    Im schlimmsten Fall könnte das Gebäude kollabieren und Ungeahnte Folgen…
Dazu die problemhafte Situation mit der Deutschen Catholica, die von Georg Korfma-cher, München, in seinem Kommentar vom 18.11. 2013 unter die Lupe genommen wird.
Wahrheiten schmerzen und viele meiner LESER werden möglicherweise zusammen zucken. Die Gläubigen lesen nicht, sie glauben. Das ist es.
Nietzsche schon sagte, Gott ist tot. Morgen Abend gibt es Aufklärung in der Seidl-Villa, diesem schmucken Platz in Schwabing. Rüdiger Vaas vom Humanistischen Forum spricht - sein Titel - Götter, Gehirne & Gesellschaften, ab 19.00h - das hört sich gut an…für meine Ohren. Vielleicht treffen wir uns ja dort…Peter Rubin, Dichter dran.          



Montag, 18. November 2013
Die Zeit fliegt, rast, galoppiert? Die Zeit sind WIR selbst. Die Zeit bist DU, die Zeit bin ich selbst. Die Zeit, das sind wir alle gemeinsam. Es ist unsere Zeit - there is no time to waste. Ja, es ist schon eine merkwürdige Konstella-tion. Man vergeht mit der Zeit. Ein Festhalten, ein Klammern gibt es nicht. Das Endgültige mache dir bewusst zu jeder Zeit, und du erlebst den Tag intensiver bzw. kannst ihn intensiver erleben….
Doch, ach, schon mit der Morgensonne
Verengt der Abschied mir das Herz:
In deinen Küssen welche Wonne?
In deinen Augen welch ein Schmerz?
Ich ging, du standst und sahst zu Erden
Und sahst mir nach mit nassem Blick:
Und doch, welch Glück, geliebt zu werden!
Und lieben, Götter, welch ein Glück!
Mein Freund GOETHE mit einem Vers aus Willkommen und Abschied… für mich ist das wie eine MUSIK DES Herzens. Egal, welchen Vers ich lese, sofort steigt das warme Gefühl
des Verstehens in mir auf. Ein Lächeln um-
spielt dann meine Lippen und ich greife zum nächsten Dichter, zum nächsten Gedicht. Benn muss dran glauben mit seinem Astern-Gedicht. Eines der schönsten Gedichte aus dem vergangenen Jahrtausend…prdd



Sonntag, 17. November 2013
Der Abend liegt schon im tiefen schwarz. Die strenge Kühle eines kalten Winters beherrscht
den Abend. Dicke, dunkle Wolken verstärken den Eindruck eines baldigen Wintereinbruchs.
Doris Lessing ist heute 94jährig verstorben. Die Welt trauert. Eine Schriftstellerin der Extraklasse weilt nicht mehr unter uns. Das Leben nimmt seinen Lauf. Nichts kann diesen Gang der Dinge aufhalten oder ändern.  Zu- mindest nicht in der nächsten überschaubaren
Zeit. Apropos Zeit - höchste Zeit, dass ich mich mal bedanke bei den besorgten Lesern meiner Zeilen, die auf mich verzichten mussten…weil da nichts Geschriebenes zu finden war. Nun, die Wahrheit ist, dass durch ein technisches Problem kein Wort von mir nach draußen dringen konnte.
Spätlese, mein heute fertig gestelltes Gedicht
hier für meine Leser zur Kenntnis…

Spätlese

Der Herbst gebärt goldene Tage
Laub dient nur noch als Staffage
Späte Sonne sucht grüne Reben
Nur, um letzte Süße zu geben

Trauben der ersten Stunden harrten
Dieser Impfung in ihrem Garten
Verändern noch ihr äußeres Kleid
Und schwören den finalen Eid:

Die Glut der Sonne herzugeben
Dass Trauben volle Süße erleben
Geniessen sie noch jeden Tag
Bis des Pflückers Hand sie mag...

prdd
Peter Rubin, Dichter dran

Sonntag, 10. & 17. November 2013 ©




Mittwoch, 13. November 2013
"Heute bleibe ich mal flauschig und werde mich nachher um meine Kompostluke kümmern... DANN werde ich Bonnern und beim Abspacken gehasselhoft sein"...
Wenn Sie jetzt sagen, was macht der Rubin hier? habe ich vollstes Verständnis… ICH HABE NUR DIE JUGENDSPRACHE BENUTZT, die im neuesten 100 % Jugendwortbuch des Langen-
scheid-Verlages aufgeführt wird. Sie zeigt auf,
dass sich die Sprache der jungen Leute doch
schneller und umfassender verändert…als der gemeine Deutsche das so wahrnimmt. Ja, die Sprache ist sowieso die schönste "Erbschaft" bzw Errungenschaft,  die wir antreten bzw übernehmen können von unseren "Jungsprungenen"… So, das war ein kurzer Ausflug in die Zukunft der DEUTSCHEN  Sprache…  Dieser Veränderungsprozess, der sich so heimlich und unmerklich vollzieht, zeigt nur auf…Die Sprache lebt. Sie atmet den
Geist der Zeit, der Gegenwart... und ist zumeist bei der Jugend von heute angesiedelt.
Wir Älteren sollten uns doch wärmer anziehen… prdd    



SONNTAG, 10. November 2013
Regnerisch-trüb-kühlerisch zeigt sich dieser Tag…selbst meine Fenster weinen sich aus, Tränengleich laufen die Tropfen unermüdlich abwärts. Unaufhaltsam. Dabei habe ich gestern noch die Sonne gepriesen und ihre wunderbare Kraft. Aber NICHTS ist so bestän-dig wie der Wechsel. Ich hatte gestern noch Besuch, eine "Flasche Spätlese" von der Mosel hatte mich beehrt. Das Resultat folgt hier auf dem Fuße…

                                 Spätlese

Der Herbst gebirt goldene Tage
Laub dient nur noch als Staffage
Späte Sonne sucht grüne Reben
Nur um letzte Süße zu geben

Trauben der letzten Stunden harrten
Dieser Impfung in ihrem Garten
Ändern dabei ihr äußeres Kleid
Und schwören nun den letzten Eid

Den Geschmack der Sonne zu geben
Dass Trauben volle Süße erleben
Geniessen sie noch jeden Tag
Bis des Pflückers Hand sie mag...

prdd
Peter Rubin, Dichter dran
Sonntag, 10. November 2013 ©
www.peterrubin.vpweb.de



Donnerstag, 07. November 2013
Sonne, Sturm & Sinne - diese drei Begriffe prägen den Tag. Herr Wind bläst was das Zeug hält. Meine Birken biegen sich vor Freude, für sie ist das wahrscheinlich wie Sex. Na, wer hat das nicht gerne, mal so richtig von allen Seiten durch gestreichelt zu werden. Das ist die schönste Form der entspannenden Anspannung, um im orgiastischen Triumph zu enden. Dazu fällt mir mein Gedicht ein, das da beginnt mit den Worten…

Ich möchte ein Baum sein
möchte mich biegen vor Freude
und wiegen im Winde vor Glück
möchte mich streicheln lassen
von Dir, oh Wind, meine Äste
ausdehnen, um dich mit meinen
Blättern spielen zu lassen, um
ja nur auszukosten die Zeit
des Spürens und bewegt Werdens.
Ich möchte ein Baum sein.

Das ist eine Neufassung des Gedichts. Das ganze Werk - in der Originalversion - ist dann zu finden im neuen Gedichtband, der auch demnächst erscheinen wird. prdd



Mittwoch, 06. November 2013
Nach klärendem Gespräch scheine ich nun dem Problem auf die Spur gekommen zu sein.
Dem Problem des Nicht-Erscheinens auf meinen Seiten, den guten. Zu viele Beschwer-den von "Anhängern" aus der ganzen Welt über meine "Abwesenheit" an manchen Tagen häuften sich. Jetzt hat man das Problem wohl gelöst. Das Schlimme dabei, möglicherweise bin/war ich selbst der Schuldige. 
Tiefliegende graue Wolkendecke bei abge-kühlter Temperatur sollte eigentlich für eine getrübtere Stimmung sorgen - das Gegenteil jedoch ist der Fall. Die Aussicht, das (Kinder)Buch bald in geeigneter Qualität in der Hand zu halten, beschwingt. Hebt die Stimmung weiter an. Gespräche mit einem Verlag stehen kurz vor dem Abschluss. Nun, ich möchte noch nichts beschreien, was nicht in "trockenen Tüchern" ist. Zu oft ist dann noch in letzter Sekunde etwas dazwischen gekommen. Vielleicht ist ja auch nur mein grenzenloser OPTIMISMUS Vater dieser Getan-ken - und ich träume immer noch.
Mein Elektro-Rollstuhl ist immer noch nicht aus der Reparatur zurück. Es ist sowieso ein äußerst unerfreuliches Thema. Rollstuhl bedeutet auch immer Abhängigkeit. Und da liegt auch das Problem. Ich bin als Inhaber einer solchen Gerätschaft auf Gedeih und Verderb dem GOODWILL der Servicefirma
ausgeliefert. prdd






Sonntag, 03. November 2013
Ich lese gerade eine Überschrift auf einer kleinen Werbetafel aus bedrucktem Blech
300 Jahre rubinroter Genuss - steht da und daneben befindet sich das Bild einer Flasche mit den Worten - Kilkenny, Irish Beer - ich sollte jetzt in  ROT weiter schreiben, damit erweise ich dem Bier und dem Namen die überfällige Ehre. Und siehe da, es lässt sich doch gut lesen. Besser als gedacht. Nun werde ich als nächstes überprüfen, ob ich das Bier käuflich erwerben kann? Das wäre dann das Getränk für die nächsten Lesungen - eine gute Idee, oder? Ich habe zumindest den Eindruck,
dass sich das ROT gut lesen lässt. Also, mache ich weiter. In Rot. Draussen ist alles Grau in Grau In der feuchten Prägung. Es regnet immer noch. Der Wind bewegt heftig die Bäume…die sich geradewegs aufbäumen…aber  nicht wehren. Ja, die Natur prägt und trägt nicht nur den Menschen.







Samstag, 02. November 2013
Eigentlich ist es ja so. Nicht die ZEIT ÄNDERT SICH - es ist der MENSCH, der sich stetig ändert und seinem Tod, seinem Ableben, seinem Verschwinden entgegen wächst. Der Kreislauf der Natur bleibt so wie er ist. Der Tod ist Meister aller Klassen, keiner bleibt verschont. Und dass man nichts mitnehmen
kann, mussten schon die Pharaonen über den harten Weg -am eigenen Skelett sozusagen- erfahren. Ihre Grabbeigaben blieben gänzlich ungenutzt. Die Schlussfolgerung für alle - gebt dem Leben, dem Atmen, der Liebe, dem Mit-einander meer Sinn, meer Raum - es gibt kein DANACH. Für Keinen. ES GIBT AUCH KEINEN BEWEIS für irgendwelche 'GÖTTLICHEN' Verbote oder Gebote. Das UNIVERSUM, unsere wahre Heimat, BEHERBERGT UNS NUR AM Rande. Der Erde Zeit ist begrenzt. Wie auch des Menschen Zeit. Also, Dinge wie Seele, Willensfreiheit, ja sogar die FRAGE NACH DEM OBJEKTIVEN SINN des LEBENS dürften erst gar nicht gestellt werden…oder?
Lieber, oh, ihr Menschen alle, kauft doch meine Fabel - demnächst auf der Bühne der Buchwelt: "Katze, Mond & Sterne" ein Buch für Kinder & Erwachsene, wunderschön bebildert und mit Raum für die eigene krea- tive Schaffenskraft. Peter Rubin, Dichter dran



Freitag, 01. 11. 2013
ich versuch es heute noch einmal, zu posten. Wenn es wieder nicht klappt, werde ich diesen "Vistaprint-Service" beenden müssen, um eine andere Stelle der "VerWortbarungen" zu nutzen. Ungern zwar, aber mit "Wordpress" steht mir ein anderes "Werkzeug" zur Verfü-gung. Ich bitte meine bisherigen "Leser" schon mal um Nachsicht. Wer Lust hat und wissen möchte, was in der Zwischenzeit sich so getan hat - auf meiner facebook-Seite lässt sich ein Teil meiner Schreibereien nachlesen. Ich ver-knüpfe beim Schreiben meiner Gedichte gerne  die Natur mit dem Menschen, meine Poesie lebt davon, lächelt dem Leser zu
Für Sophie P., 9 oder 10 Jahre alt, mit einem grossen Gespür für Sprache ausgestattet... 

EINES MEINER KRÄHENGEDICHTE
Als Anstoss, achtsam und wachsam und auf-
merksam durch die Welt zu gehen. Rede mit der Natur, sie ist die große Meisterin des Wechsels - so wie auch DU eine Meisterin deiner Wechselfälle des Lebens sein wirst

Birke und Wirke

Meine Krähe hatte heut' eine Fliege um
Ich konnte es sehen, sie war ganz bunt
Glaubt's mir, ich war nicht im Delirium
Sie hat mir sogar gewunken, gab Kund,

Gelächelt, und mit den Augen gezwinkert
Da hab ich gestaunt, war ganz betroffen
Glaubte gar, ich hätte was "gesoffen" -
Aber nein, hab ich zurück geblinkert:

Inzwischen kamen andere Krähen geflogen
So richtig schick, in ihren Abendgarderoben
Nun muss ich gestehen, ich lass meine Birken
Jetzt im ganz neuen Licht auf mich wirken

PRDd, 27.02. 2011, copyright by PRDd
Peter Rubin, Dichter dran






DONNERSTAG, 17. Oktober 2013
eigentlich ist es schon Freitag 00.42h, die Nacht liegt schwarz und schweigend, die Temperatur hat sich zurück gezogen, Regen
gar nicht erst raus getraut und ich bin am Verdauen - des häufigen Tages: "Kinder. Stiften. Zukunft wird inklusiv". In den wunderbaren Räumen des HVB-Forums in der
Kardinal-Fauhaber-Str. Dort, wo sich die Prachtbauten gegenseitig stützen, dort, wo
sich das Kapital die Hände reibt, wurde getagt. Ich bin wieder mal zu spät gewesen.
Zu spät, weil der Fahrstuhl - im Wohnhaus - repariert wurde. Also stand ich morgens um 7.30h vor der FAHRSTUHLTÜR, die mit einem kleinen Zettel versehen mir kund tat: nix geht! Ich hörte jedoch ein Hämmern, welches mir Hoffnung gab. Mein lautes Rufen wurde erhört. So konnte ich dann nach längerer Wartezeit das Haus doch noch verlassen... prdd





MITTWOCH, 16. Oktober 2013
"Inspiration durch Kooperation" mein neuer Spruch, gestern kreiert, gilt eigentlich für die ganze  Menschheit. Und "Inspiration ist auch die Wurzei der Kreativität!"                                                                                  Mehr dazu in einem EXTRABERICHT dem- nächst  auf diesen Seiten... prdd



DIENSTAG, 15. Oktober 2013
Es gibt sie noch, die kleinen Überraschungen,
die meer WERT sind als man glauben möchte.
So ist dann die Meldung, die ich mir buchstäb-
lich selbst ertrotzen konnte/musste, die, dass ich wieder hier auf meiner Seite schreiben kann. Denkbar ungünstig, denn ich müsste die Wohnung verlassen, nach Schwabing fahren zum Treffen mit einer Journalistin. Da ich aber mit der Zeit nicht so umgehen kann, wie ich möchte, habe ich das Treffen verschoben,
verschieben können, dank der netten Resonanz fühle ich mich jetzt auch viel wohler. Da zeigt sich doch wieder mal,     dass der Mensch doch den anderen Menschen braucht - und sei es auch NUR mit dem Hauch von EMPATHIE, dem Stückchen Verständnis, das das Leben so viel angenehmer werden lässt. Empathie, das VERSTÄNDNIS davon, sollte in den Schulen schon in den ersten Klassen auf dem Programm stehen. Meine "Schule der Poesie", die ich nun schon seit Jahren hier betreibe, kümmert sich ja um  die Kinder von anderen Erdenbürgern, die sonst wo auf dem Globus das Licht der Welt erblickten. Die nun ernsthafte Schwierigkei-ten haben, Deutsch korrekt zu sprechen, ge-
schweige denn, es zu schreiben. Dabei würde
ich gerne den Begriff "Heimat" erweitert, ver-ändert sehen wollen. Spätestens mit dem Flug zum Mond müssten wir unseren Begriff von HEIMAT erweitern. Aber das geht ja schon zurück auf die Zeit, als die ersten MENSCHEN
in ein Flugzeug kletterten...PRdd



Samstag, 14.09.2013
"Stifter begleiten - Gemeinsam zu mehr Engagement"... unter diesem TITEL steht
die Veranstaltung der Stiftung "Stifter für Stifter" sowie der " Brochier Stiftung", die
am Montag, 30.September 2013 im Haus des STIFTENS in der Landshuter Allee 11 stattfin-den wird. 
Gemeinsam zum "mehr Miteinander" wie ich es benennen würde, " Gemeinsam zu mehr Engagement" wie es in der offiziellen MIT-TEILUNG heisst. Anmeldung bei Interesse bis 23.09.2013 unter: info@brochier-stiftung.de
Michael Busch, einer der Buchautoren, zeigt mit der Vorstellung von PLAN B Strategien für
ein erfolgreiches, gesellschaftliches Engage-
ment auf. Im Anschluss diskutieren GREGOR KOVACIC - Stifter für Stifter, ELLINOR DIENST - Ashoka, REINHARD Gorenflos - TUARES STIF-
TUNG und Philipp Hof, Stiftungszentrum.de
die Frage: "Wie kommen wir zu einer Kultur des Gebens ?" Anmelden bis Montag 23.09.13


Mittwoch, 11. 09. 2013
Das Rauschen der Blätter an einem Goldenen Herbsttag erzählt die Geschichte vom Werden und Vergehen, vom zarten Grün bis zum brüchigen Braunrot und vom torkelnd-tiefen Fall ins Nichts. Wind beschwingt die Reise und erfreut sich am leichten Spiel. Ja, an man-chen Herbsttagen treibt er das Laub gar vor sich her - sehr zur Freude der Kinder, der ZUKUNFT dieser Welt. Wenn aus dem Jetzt
das Gestern entsteht, wenn das Jetzt deinem Zugriff entschwebt - nimm es als Gewinn auf dem Konto des Lebens...und war es auch noch so schwer.  prdd, 11. 09. 2013


 
Dienstag, 10. 09. 2013
Etwas abgekühlt schlendert der Morgen daher, den Regenschirm in der einen Hand, den Sonnenschirm in der anderen Hand. Eine graue Wolkendecke verschleiert den Blick in den Himmel. Meine 2 Krähen lassen sich schaukeln in Birkenbaum-Höhe - alles strahlt Ruhe und friedliche Stimmung aus. Unten rum ist das eher nicht so friedlich. Da rumort es an allen Ecken und Kanten. In der Syrienfrage
gibt es Bewegung... und dann gilt noch einer anderen Sache mein Augenmerk - immer mehr Friedhöfe bleiben hierzulande unge-nutzt. DIE URNE WIRD ZUM SYMBOL der Neuzeit. Der Verstorbene wird zum mobilen Gegenstand per URNE. Der Gang zum Friedhof gehört dann bald der Vergangenheit an...ist gestorben. MOBILITÄT bis ins hohe Alter, ja,
mobil sein selbst im Tode.  Die Urne verspricht dieses mobile "Anteilnehmen" - der
virtuelle Friedhof ist ja schon Realität...prdd





Freitag, 06. 09. 2013
Meer zu München. Das Mittelmeer hat sich entschieden. In einer KAMPFABSTMMUNG
fiel die Entscheidung zu Gunsten München's
(r)echt deutlich aus. Den Zuschlag erhielt das Mittelmeer, das sich in Zusammenarbeit mit dem Atlantik bis an die Stadtgrenze Münchens
ausweiten darf und wird. Nun kann der Traum vieler Münchner Bürger demnächst Wahrheit werden - von der Wies'n direkt an den Strand.
Herz, was willst DU Mär ääääh mehr Meer? 
Das Einzige, was München noch fehlt, ist ein
direkter Zugang zum Südmeer... und das hat der Münchner Stadtrat jetzt beschlossen, zu bewerkstelligen. Also, ihr Bürger München's,
zwar werden weite Teile Bayerns in den Fluten versinken. In einer Kraftanstrengung
ohne Gleichen wird aber München an den existierenden Stadtgrenzen eingedeicht werden - die Wassermassen werden damit abgewiesen. Als Trost für die versunkenen Landmassen kann die Bevölkerung dann per Boot oder Schiff und ausgerüstet mit komfortablen Tauchbooten die neuen Unterwasserwelten begutachten. Das war mein Blick in die Zukunft Bayerns...prdd Achtung FIKTION



Donnerstag, 05. 09. 2013
Seehofer und Ude im Gespräch unter 700 000 Augenpaaren - geschätzte Teilnehmerzahl in dieser 1. Runde, die vor dem Fernseher den Bayerischen Rundfunk folgten. Die SPD möchte gern die CSU ablösen, die FDP ÜBER DIE 5% und die Grünen träumen weiter von 2 stelligen Prozentzahlen. Aber grundsätzlich gilt, so lange die Politiker egal welcher Coleur weiter hin nur ihr persönliches Ziel vor Augen haben, wird sich kein Erfolg einstellen. Diese Selbstbedienungsmentalität ist das Gift, mit dem sich unsere Politiker selbst und auch uns, die Wähler, zu Grunde richten. Die FLOSKELEI dient der Verharmlosung, die Wahrheit aus-zusprechen traut sich ja eh kein Politiker meer. Wir brauchen eine neue Kultur im Gesprächs-Austausch. Meer Mut zur Wahrheit und Ehrlichkeit; Anstand und Höflichkeit soll-ten als Grundpfeiler im Miteinander die Regel
sein. Und solange die Unternehmerschaft sich weiter selbst bedienen darf, diese Abzockerei
immer perfidere Wege nutzen darf...solange wird sich am stetig steigernden MIßVERHÄLT-NIS zwischen ARM und REICH nichts ändern.
NEIN, diese latente Unzufriedenheit im ge-meinen Volk wächst ständig. Nur eine Partei
traut sich, Wahrheiten zu benennen - die LINKE - SO LEID und so weh ES MIR TUT, diesen Umstand an zuerkennen. Mollath's Freilassung ist gerade bestätigt worden - spät 
aber der Herr Mollath erlebt es noch...
prdd




Mittwoch, 04. 09. 2013
Der Sommer ist wieder da. In voller Blüte. Unbarmherzig scheint er mit 1000 Sonnen -
sogar der Schatten möchte sich lieber zur Ruhe legen. Ermattet quält er sich von Baum zu Haus, nutzt jede Gelegenheit gezielt aus.
Selbst dem Abend ist das viel zu viel, der hofft
auf die Nacht, die macht's vielleicht kühl. 
Aber noch hat die Nacht keine Macht. So schwitzt selbst der Abend, die Sonne lacht. Noch steht oder hängt sie horizontal am Himmel, mit offenem Visier und unbeschei-den. Ihr macht das Freude, ich darf leiden.
Meine Vorhänge, Rollos genannt, mischen sich ein - ganz vorwurfsvoll - was ich denn hätte...
sie hielten doch die meiste Hitze aus, sie pro-duzierten den Schatten, den ich so genieß...
peter rubin, dichter dran
    





Montag, 02. 09. 2013
Der Tod ist der Wächter der Zeit. Er, nur ER
regiert die Welt. Nutzen wir doch die ZEIT DES ATMENS, der Bewegung, des Gehens, des Redens, des Denkens...bevor es zu spät ist.
"Finanzvorstand tot aufgefunden"  diese Schlagzeile machte gerade die Runde. Schon wieder ein Opfer vom Stress? vom Zuviel? vom Schweigen? vom Nicht-Reden-Können? vom fehlenden Miteinander?
Was auch immer - zu diesem Thema erhielt ich eine eMail von Dr. ANDREAS PHILIPP  MIT DER HEADLINE: "Ich bin fest davon überzeugt,
dass es mehr Philos in der Wirtschaft braucht.
Weiter schreibt er...Wir können - wenn wir  wirklich daran glauben - in echter Überzeu-gung diesen Geist vorleben und bei jeder sich bietenden Gelegenheit zeigen, dass es auch anders geht: Nämlich Wirtschaften nach einer Ethik des VERTRAUENS, GEBENS, NEUGESTAL-TENS, positiven Transformierens, letztendich
Liebens" ...genau, wie wahr, lieber Andreas PHILIPP...SCHÖNE WORTE, die WIR nur  mit Leben füllen müssen...Peter Rubin, Dichter dran




Sonntag, 01. 09. 2013
Schon wieder September. Melancholie macht
sich breit. Der Monat, der den Sommer endet.

Tag, der im Nebel endet

Wenn Nebel sich legend die Sicht verblend
wenn Dunkles stetig die Oberhand gewinnt
wenn Buntes metamosphiert zu Graubraun
wenn Schweigen und Hoffen zum Paar gerinnt

Wenn Lust und Laune nur mit List gewinnt
Wenn Licht und Schatten treiben ihr Spiel
Wenn Atem wird sichtbar beim Hauch
Wenn Sonne langsam die Macht verliert

Wenn Tag sich zu Nächtens geriert
Wenn Regen wieder zu Schnee gefriert
dann, oh Mensch, wird es Zeit zu begreifen:
Du bist auf der Welt auch um zu REIFEN...

Peter Rubin, Dichter dran
zum  01. September 2013
Alles Rechte bei Peter Rubin, Dichter dran






Samstag, 31. 08. 2013
Auch heute hatte ich wieder meine Portion MAGERQUARK mit einem Schuss frischer Sahne, Salz, PFEFFER aus der Mühle sowie frischen Dill -alles auf Vollkornbrot, das ich
kurz getoastet hatte. DELIKAT. Sehr schmack
haft! Da ich mit dem Dill nicht spare, freuen
sich meine Geschmacksknospen sehr über diese reizvolle Erweiterung des Geschmacks-
Horizonts. Und unsere Nahrung beeinflusst unser Gehirn mehr als wir bisher geahnt ha-
ben oder vermuteten. Unter der  'Headline'
-Mit den Ohren sieht man besser- hat Nora Schultz sehr interessante NEUIGKEITEN über
die VERARBEITUNG UNSERER Gefühle dar-
gestellt. Im Spiegel Online berichtet sie über 'Wahrnehmung" mit der Erkenntnis, dass die menschlichen Sinne doch stärker zusammen arbeiten als bis her vermutet. Bereits die Augen filtern flexibler und die richtigen Worte schärfen dabei bereits den Blick...
Spannende Erkenntnisse die unter Spiegel
ONLINE vom 14.08.2013 zu finden sind. 




FREITAG, 30. 08. 2013
Da muss ich mich entschuldigen. Habe ich doch einfach mal 2 Monate verschwinden lassen. Und die Sonne lächelt wieder in
voller Grösse umschwärmt vom tiefen Blau
und unbewölkt. Ein Hauch von Knoblauch
schwebt unsichtbar durch die geöffnete Balkontüre. Ich ergebe mich widerstandslos
diesem für mich verlockenden Geschmacks-
geruch. Das Parfum der gesünderen Küche.
Ich bin ein eifriger Nutzer dieser KÖSTLICH-KEIT - so auch heute in der Früh! Quark mit
frischem Knoblauch, Salz, Pfeffer aus der Mühle - dazu Vollkornbrot getoastet...Herz,
was willst du meer? Die Tasse TEE darf nicht fehlen.

Mittwoch, 28. 06. 2013
Wolkenberge machen den Alpen Konkurrenz.



Montag, 26. 08. 2013
Im hellen Gelb gekleidet, schickt sich der Tag
an, sich in die Metamorphose zu begeben. Aus
Tag wird Abend wird Nacht - und das von Anfang an - vom Urknall sozusagen. Tag für Tag das gleiche Spiel. Der gelbe Streifen am Firmament wird immer strahlender, immer
heller, je später es wird. Jetzt reicht mir die SONNE NOCH IHRE HAND...der goldene HAND-
SCHLAG. Sie steht bei mir IN DEN ZIMMERN,  hängt an den Wänden und sagt mir, die Fenster zu putzen oder vielmehr bittet sie     mich, das zu tun. Weit in der Ferne sind Wolkenbauer am Werk, Künstler mit Sinn
für Formen und Rundungen. Aus Gelb wird Orange, der Drang zum Dunklen bahnt sich den Weg. Ein goldenes Etwas hat sich übers LAND GELEGT, bereit, die Göttin der Nacht zu empfangen. Peter RUBIN, Dichter dran



Samstag, 24. 08. 2013
Jeder erlebte Tag ist ein Glückstag. Dann gibt es noch Glücksminuten, so wie ich es gestern erleben durfte. Die MINUTEN UNTERTEILE ich
dann noch in die Glückssekunden... es gibt ja so viele davon am Tag oder es kann sie geben.
Selbst wenn der Tag nicht optimal verläuft, stufe ich ihn als Glückstag ein. Diese Glücks-
minute begann mit einem Kurzkommentar meinerseits zu einer männlichen Person, die gerade das Cabriolet besteigen wollte, was am Strassenrand geparkt war. Es entspann sich ein launiges Gespräch, ein WORTWECH-SEL...ich verglich meinen Rollstuhl mit seinem Cabrio und bot an, zu tauschen...dabei holte ich mein "Rotes Meer" aus meiner Tasche und bat ihn, mir das Gedicht JETZT vorzulesen...
Er las, ging dann zum Heck seines Autos und holte 2 Set Klassikcds, Mozart und Schubert
heraus - insgesamt 10CD's - und übergab sie mir mit einem lÄCHELN...FÜR SIE...
ACHJA, bei der Frage nach dem Alter lag er bei seiner Schätzung - das ist kein Vorwurf -
doch ganz schön daneben...wir sehen uns wieder...waren seine Worte...und ich rollte von hinnen....prdd 


Freitag, 23. 08. 2013
Gestern hatte mein BRUDER Fritz Geburtstag.
Stolze 75 isser geworden und das in einer fast guten VERFASSUNG. Also nochmals herzlichen
Glückwunsch, mein BRUDER - und auf die  nächsten 25 Jahre oder so...wenn denn die Gesundheit mitmacht, dürfte das ja ein erreichbares Ziel sein. Ich weilte gestern mit meinen "KINDERN" im Münchner Tierpark. Wir besuchten unsere Mitgeschöpfe, leider waren wir nicht die Einzigsten, die die Parade von Giraffe, Löwe, Affe, Tiger und Co. sehen wollten. Schon morgens um 9.30h ein Treiben
wie beim FC Bayern - Fußballspiel. Lange Schlangen an allen Kassen - es ging trotzdem
verhältnismässig schnell. Die Streichelziegen
waren die Ersten, die Kinder, sie platzen fast vor Glück, waren kurz vorm Bersten. Außer-dem waren beide sehr brav, bemerkenswert.
Ohne große BESCHWERDEN liefen die Kinder
ihre TOUR durch den Zoo, stellten Fragen.
Wir wollen die Tour durch den Tierpark fort-
setzen - später - wenn der Herbst sich mit seinen Farbspielereien fest eingerichtet hat.
Glück hatten wir auch mit dem Wetter. Sonne und leichter Wind waren die stummen Beglei-
ter. Eine Currywurst mit den obligatorischen Pommes für die Großen und nur Pommes für
die Kinder sorgten für den kulinarischen Höhepunkt - bei nicht unsaftigen Preisen. Das
konnte ich mir jetzt nicht verkneifen - das addiert sich bei einer vierköpfigen Familie ganz schnell zu einer Mammutausgabe...um im Tierbereich zu bleiben... prdd






Dienstag, 20. 08. 2013
Der ausgiebige Regen brachte auch einen ergiebigen Temperatursturz mit sich - weg von der Schwüle hin zur Kühle. Aber schon dreht sich der Wettergott und lässt die WINDE FLAUEN, schiebt dabei die Wolken zur Seite und beblaut den Himmel. Es ist dieser Wech-sel, diese Wechselhaftigkeit des Wetters, der das Leben in unseren Breitengraden so stark
begünstigt, ja so angenehm werden lässt. Morgen bin ich mit meinen "Schulkindern" im Münchner Zoo unterwegs. Giraffe, Löwe, Tiger und die Affen stehen auf dem Programmzettel der Kinder ganz oben. ICH BIN SICHER, da werden wir fündig. Schön ist auch die Tatsache, dass die Eltern uns be-
gleiten. So kann der TAG zum nachhaltigen Erlebnis werden, ein "Highlight" in der Welt der Kinder. prdd




Montag, 19. 08. 2013
Meine Krähen wiegen sich schwarz leuchtend
auf der Birke, 3 Stück heute...eine-einer mehr als üblich. Fremdgehen ist bei Krähen ja Gewohnheit, eine menage a trois also keine 
Seltenheit. Sie sitzen ganz friedlich im oberen
Teil der Birke, jede Krähe sich beäugend. Leider kann ich nicht verstehen, was sie sich erzählen. Das aber nur, weil doch 200m Distanz zwischen uns liegen - Luftlinie geschätzt. Was auch zugenommen hat, sind die Anflüge auf mein Dach. Eher regelmässige
Anflüge kann ich beobachten, alle 3 hinter- einander weg. Sie sitzen dann direkt über meinem Fenster, vielleicht sollte ich noch ''Kräh-isch'' lernen. Dann könnte ich mitreden, mich mit ihnen unterhalten. Von Sonne heute keine Spur.  Der Himmel in GRAU UND TIEFERGELEGT, tut mal richtig gut. Da atmet die SEELE mal RICHTIG AUF...prdd


 


Sonntag, 18.08.2013
Heute gibt es bei mir sanft im Salzwasser gegarten Brokkoli dazu an der Seite zwei
gepoachte Eier auf Bratkartoffeln, die ich mir kross zubereite. Selbst gemachter Gurken-salat rundet das Ganze ab, der Geschmack vom frischen Dill liegt schon in meiner Nase.
Anschliessend habe ich ein Vanille-Eiscreme
besorgt, welches ich mir aufpeppe mit frischen schwarzen Johannisbeeren getoppt
mit Schlagsahne...wenn das nichts ist...
Ich wünsche einen schönen kreativen Sonntag
prdd
ps. Bedanken möchte ich mich bei den vielen Besuchern meiner Seiten...Freitag allein über 350 Klicks aus aller Welt...wenn das nichts ist...




Samstag, 17. 08. 2013
Lymphdrainage...eine leichte Massage, die die Lymphtätigkeit unterstützen soll. Sozusa-gen eine gezielte Streicheleinheit für Körper,
Geist und Seele. Tut gut und ist dringend not-
wendig für den, der es braucht. Früher, also vor meinem Unfall, hätte ich sowas wie die Lymphe gar nicht beachtet. Heute weiß ich
die Wichtigkeit und Tätigkeit dieses unter-
schätzten Organs sehr wohl richtig einzu-
ordnen. - Mein Wort zum Wetter darf nicht fehlen. Le ciel est bleu, die ersten Zeilen aus dem Französisch-Unterricht von vor circa 60
Jahren. ALLES IST MIT ALLEM VERBUNDEN,
irgendwie und sowieso - diese Erkenntnis ist zwar nicht neu, ordnet die Dinge aber gut ein.
Meine 'Schule für Kinder' bekommt Zuwachs,
ich freu mich schon drauf. Die Chemie muss aber stimmen und die Bereitschaft zum Lernen ausgeprägter werden - sprich, es soll
Freude bereiten und Spass machen ...prdd




Freitag, 16. 08. 2013
Blau der Himmel in seiner ganzen Tiefe und Breite. Goldgelb die Sonne in ihrer ganzen Grösse und Fülle. Frei der Freitag in seiner schönen Einmaligkeit. Wunderbar das Jetzt
in seiner ganzen Fülligkeit ... ich wollte schreiben Fühligkeit - die Software machte automatisch Fülligkeit daraus. Aber irgendwie
passt das doch auch. Schon ein schönes Spiel, das mit der Sprache. Ein Schreck fährt gerade durch meine Glieder, stoppt meine Lieder...
Ich muss ja zur LYMPHDRAINAGE, extra Termin, ausser der Reihe...prdd


Mittwoch, 14. 08. 2013
Noch hat der Wettergott ein Einsehen und be-
wahrt uns vor dem Hitzeschock. Ja, soger der
Regen kam vorbei mit dem Lied aus meiner Jugendzeit - "Am Tag, als der Regen kam" - gesungen von einer Frau mit toller STIMME,
DIE MIR SELBST HEUTE NOCH IN DEN OHREN KLINGT... zumindest die Melodie. Sowieso
ist Musik immer oder zumeist ein TÜRÖFFNER IN DIE VERGANGENHEIT des Hörers. Synapsen
öffnen und verbinden sich momentan - alte Bilder tauchen schlagartig auf - das Wunder "Gehirn" übernimmt die Regie…prdd



Dienstag, 13. 08. 2013
Der Tag, an dem eine Mauer gebaut wurde, die so viel Trauer und Leid gebracht hat - vor 52 Jahren vollzog sich der erste Tag des
qualvollen Niedergangs der "DDR", wie sich der andere Deutsche Staat genannt hatte. Auf Unrecht Aufgebautes hat eben selten eine Chance, sich für die ZUKUNFT zu qualifizie-ren. Die Entfernung derselben geschah dann ebenso überraschend wie wirkungsvoll. Auch der Regen brachte ein überraschendes Ende zu der Hochdruckpolitik des Wetters. Dick-graue Wolken belagern die Erde in schier greifbarer Höhe nun schon den zweiten Tag in Folge - keine Täuschung, das ist Realpolitik. Heute Nacht hat es geschauert, es war eine reine Freude. Pünktlich mit Einbruch des Ta-geslichts hatte der feuchte Spuk auch ein Ende. prdd


Montag, 12. 08. 2013
Heute gehen wir alle mit den Sternschn.up-
pen auf die Reise durch unseren Weltraum - ich hoffe auf klare Sicht der schönen Schnuppen und freue mich über die rasche Umsetzung der vielen Wünsche - im Sinne von
“Jedem das Seine“...
geschrieben bei Sonne, lauen LÜFTEN und tollen Düften, die gerade aus meiner Küche
das Weite suchen...prdd



Samstag, 10. 08. 2013
Apropos Fleisch. In meiner kleinen Küche liegt
ein Blumenkohl, dessen Strukturen mich immer ans Gehirn erinnern. Ich koche ihn im gesalzten Wasser kurz an, lass ihn dann kurz ziehen und verspeise ihn mit Butterstückchen versehen, die sich zart schmelzend den Knos-pen zuwendend öffnen...geriebener Muskat-nuss gibt der FLOWER die richtige POWER.
Dazu ein kühles Glas Weisswein - aber auch ein Schluck guter Rotwein passt...eine Scheibe Käse, etwas Parmesan darüber reiben, eine erwärmte Tomate an der Seite
mit Kräutern versehen, meersalzen und lang-
sam verzehren -  pfeffermühlig aufgepeppt...
und schon haben WIR ein Gericht gezaubert,
über das man gerne zu Gericht sitzen kann..
Ach, bevor ich es vergesse, dazu passt auch eine Scheibe Schinken, geräuchert oder gekocht - für den, der mag...Petersilie oder Schnittlauch ergänzen das Farbspiel vorteil- haft ...prdd



Freitag, 09.08.2013 ...die echte...
tja, was soll ich sagen. Seiner Zeit voraus zu sein...war schon immer etwas Spezielles. Ich war gestern 1 TAG voraus - mein Bruder FRITZ, der Papageien-Papa und Autor, der meldete sich als Erster und wies mich auf diesen Lapsus hin. So finden SIE den Tag noch einmal...der echte Freitag zeigt sich stark abgekühlt, graubedeckt, erfrischt. Das Heute
eingepackt in grauer Watte und mit stillem
Wind. Selbst die Vögel passen sich dieser Ver-
wandlung an. Sitzen teilnahmslos auf ihren Ästen, hin und wieder zwitschert sich einer
was. Das Streiflicht, diese wunderbare Kolumne der Süddeutschen Zeitung befasste sich gestern, Donnerstag, mit Gustl Mollath.
Das Lesen dieser Zeilen verursacht bei mir ein leichtes Grauen - wie schnell das gehen kann -
vom sich Lieben bis zum sich ZERFLEISCHEN...
prdd



Freitag, 09. 08. 2013
Ein neuer Tag, frische Ideen & Schwung paaren sich mit den etwas abgekühlten
Temperaturen, machen dem Morgen eine
hübsche Aufwartung. Die Hitze ist schon
ein lästiger Freund, sie lähmt Geist und 
Körper, nimmt die Lust und hüllt sie ein
in Schweisstropfen. Da lobe ich mir den
heutigen Morgen, der so schön erfrischend
lächelt…mich anlächelt, mir Mut einflösst.
Und Herr Mollath ist frei - gelassen worden.
Der Eiermann kräht von draußen rein, liefert
die frischen Dinger laut tönend. Und hier noch
ein Blick auf die immateriellen Werte, die zu lesen allein schon Freude bereitet - Harmo-nie, Zuversicht, Schönheit, Liebe, Weisheit, Glück, Kunst, Kreativität...Die Macht und Kraft der Worte kommt hier schön zum Tragen. Überhaupt messe ich der Wortwahl, gerade wenn Stress vorherrscht, eine überaus
wichtige Eigenschaft bei. Die Kunst der richti-gen Wortwahl ist entscheidender als wir es manchmal wahrhaben wollen...GERHARD RAUCHWETTER befasste sich intensiver mit dieser Thematik in seinen Schriften z. B. - Fortschritt nach Innen. Rauchwetter, dem ich ja noch persönlich begegnen durfte in den letzten Jahren des letzten Jahrtausends. 
prdd




Mittwoch, 07. 08. 2013
Leicht abgekühlte Stimmung, sonnenlos,
macht den Tag erträglicher. Grauer Belag
bedeckt das Blau. Mollath ist frei. Endlich.
Sein Schicksal macht nachdenklich. Merk auch. Das Vertrauen in den Staat ist doch schwerer - beschädigt - als sie es wahrhaben
will. Ungereimtheiten größerer Natur addieren sich zum Skandal erster Güte. Das so etwas in unserem Staat passieren kann, das hätte ich nie gedacht. WILLKÜR und Selbst-
herrlichkeit erinnern sehr an altbekannte Methoden, erinnern MERKlich an längst vergangene Zeiten. Unrecht gut gedeiht nicht,
Frau Mollath, die für mich der eigentliche Ausgangspunkt im Fall Mollath ist. Die Macht der Frau spielt wohl eine wesentliche Rolle in diesem Trauerspiel. Rachegelüste sind leider
System immanent - das alte Spiel zwischen Frau und Mann, Eva und Adam, taucht auf...


Dienstag, 06. 08. 2013
Mein gestriger Beitrag ist verloren gegangen, schwebt in den Weiten der internetten Welt. Schade drum. Und die Sonne schwebt wie eine glühende Drohung, zündelnd in bisher mit REGEN verwöhnten Gegenden. Feuchtgebiete, so zusagen, werden trocken gelegt. Schweiss-
tropfen verzichten gleich aufs Perlen und ver-dunsten sich auf Nimmerwiedersehen. Hitze lähmt und verlangt nach Entspannung und LANGSAMKEIT. Trinken und Kühle und Eis-creme sind die Freunde der Jetztzeit. Und Gurken mit Dill und Ölessig-Panade, die ich mir zum Frühstück zubereitet hatte. Fein-
geraspelt, mit Salz und Pfeffer versorgt, frisch -dillig gewürzt und kurz mit Eiswürfeln versehen -der Rest steht noch im Kühlschrank wartet auf die Mittagszeit sowie eine TOMATE, die das Glück vollenden wird... sowie mein Knoblauch, der da nicht fehlen darf...prdd

 
Sonntag, 04.08. 2013
'Gemischt' nähert sich dieser Tag dem Abend -
heiss und bewölkt, fast schwül tasten die Stun
den sich dem Abend näher. Ein Gewitter wäre schön, ein Gewitter täte gut, jetzt. Aber kein
Wind kommt auf, keine Böe erhebt sich. Dabei lechzt die Natur nach dem Nass, meine Birken reden mit mir mit hängenden Köpfen -
die Kronen meiner Birken sprechen eine deut-
liche Sprache. Überhaupt labe ich mich an den Geschenken, die uns die Natur offeriert.
Da ist die Sprache der Wolken, die heute besonders auffällig ist. Jeder Tag liefert eine
neue Version der Wolkenbildung, mein Wol-
kenalphabet wächst und wächst. Es ist, als ob der Himmel still sich der Erde zuneigt, um sie zu küssen. Die Erde aber zieht unbeirrt ihre Bahn. Das schon seit Millionen von Jahren.
Meine Ode an die FREIHEIT werde ich hier noch einmal reinstellen. Ach ja, bedanken
möchte ich mich bei den vielen, mir unbe-kannten Leserinnen und Lesern, die mir die TREUE HALTEN... so lange schon. 



Samstag, 03. August 2013
...und wieder scheint die Sonne, blaut der Himmel, windet es sanft, schwanken der Birken hängende Zweige mit leichter Gegen-
wehr, wieder verabschiedet sich eine Woche
als wenn es eine Stunde gewesen wäre. Ohne Gegenwehr. Es ist dies 'Nimm und Stirb', wel-
ches so eindrücklich aufleuchtet. Eine unsicht-
bare Dynamik, die in diesem Vorgang liegt. Sowieso wirken die Kräfte der Natur in uns und um uns herum - ohne dass wir gross dar-über nachdenken (müssen). Es ist an uns, es liegt in unserem Bewusstsein, wie wir diese
Vorgänge steuern oder ob wir sie einfach ge-
schehen lassen. Schon Spinoza(1632-1677) hat
sich mit dieser Thematik befasst und die diversen Gefühlsregungen aufgelistet. prdd



Freitag, 02. August 2013
Sinatra's Sommerwind be-schwingt sich durch meine Räume und Träume, beschert mir eine gewisse Süße und begleitet mich durch diesen Freitag. Begeisterung vermitteln - das hilft den Antriebsschwächeren zu meer Freude im 
Leben, im Alltag. Es hilft gerade den Jüngeren
unserer Gemeinschaft, den Kindern, ihren schulischen Verpflichtungen verbessert nach-
zukommen. Ich sehe das hautnah bei meinem Schützling, die mir gestern aus einem neuen Buch unbedingt vorlesen wollte. Während ich in der letzten Zeit immer zum Lesen ''Bitten'' musste, war gestern Freiwilligkeit, Enthusias-mus und Freude zu verspüren. ES IST DIESE Begeisterung, die der Mensch braucht, um einmal Grosses zu vollbringen. So las sie fast das ganze Kinderbuch vor, war kaum zu stop-
pen. Der Vater, der daneben stand, kam aus dem Staunen nicht heraus. Sie betonte richtig,
wir bemerkten die Freude, die sie beim Lesen empfand. Nun ist es nicht nur das Lesen allein. Meine Anweisung, nachzufragen, wenn sie auf einen unbekannten Begriff stösst, trägt Früchte. prdd



Donnerstag, 01. August 2013
Schon wieder einen Monat der Geschichte übergeben. Der Monat nannte sich Juli, war ziemlich blond und heiß. Hatte nur die Hitze im Kopf. Und Zeugnisse gabs. Vor mir liegt eins. Jessica, (m)eine 7 jährige Nachhilfe - Schülerin aus dem Fernen Osten, präsentierte
mir zusammen mit ihrer Mutter überaus stolz
ihr Jahreszeugnis. Dort tauchen die Worte 'Begeisterung', 'flüssig vorlesen'...und 'deshalb wurde sie ausgewählt, die KLASSE BEIM VORLESEWETTBEWERB zu vertreten' auf - und dokumentieren damit den Fortschritt, den dieses 7jährige Kind genommen hat, seit dem sie meine 'SCHULE DER POESIE' besucht.                                                                                                                                                                                   
Der Lohn schmeckt süss und spiegelt sich in den leuchtenden Augen eines Kindes wider -
und hat darüber hinaus eine ansteckende Wirkungskraft auf den fast 5jährigen Bruder, der ihr nun nach eifert und schon bemerkens-werte Fortschritte im Sog der älteren Schwester gemacht hat. Süsse Welt der Kinder mit den 'freien Hirnen' - ich staune immer wieder über diese LEICHTIGKEIT des LERNENS...des Aufnehmens und Bewahrens von INFORMATIONEN, des gerade ERLERNTENS
PRdd


Mittwoch, 31. Juli 2013
Nach einer Woche ohne iNTERNET(T) habe ich
wieder den Zutritt - mein Modem gab letzten Mittwoch beim so starken Gewitter den Geist auf. Das hat nun eine Woche gedauert bis ein Ersatzgerät geliefert und installiert werden konnte. Und da ich nicht mal selbst in der Lage bin, das Gerät anzuschliessen, musste ich warten, bis eine helfende Hand sich bereit fand, zu helfen. Das hat dann noch mal gedauert und ich hab's bedauert. Die Unwet-ter häufen sich, sie werden aggressiver könnte man auch sagen. Zumindest habe ich das Gefühl, das Blitz, Donner und Heftigkeit
der Niederschläge (REGEN, HAGELKÖRNER - Hühnereigross) nicht meer zu vergleichen sind mit früheren Ereignissen dieser Art. In einem Gedicht von mir über dieses Thema heißt es an einer Stelle:

Der Apokalypse Spiel 
hat längst schon begonnen ...

Peter Rubin, Dichter dran




Mittwoch, 24. Juli 2013

Schweissperlen perlen wie im Sektkelchglas -auch beim einfachen Rumsitzen, hinterlassen
eine leichte Feuchte. Auf meiner Stirn hat sich ein kleiner Perlenteppich gebildet. Kein Windhauch kühlt, wedelt Frische. Bleiern liegt die Schwüle, wiegt schwer. Gewitter - wo  bleibst Du? Regen - wann kommst Du? Unser
Planet stöhnt, ächzt - nur keiner hört zu und
handelt. Die Mächtigen der Welt leben gekühlt und Frischluft versorgt & abgeschottet in ihren Villen nach ihrem Willen. Mutter Erde, die so leichtfüssig durchs Weltall segelt, wischt sich erhitzt die Schweissperlen von der imaginären Stirn. Und, das Schlimme, es ist kein Ende der Erhitzung abzusehen. Auch in Ägypten nicht oder Syrien oder den USA. Dort versuchen Hitzköpfe das politische Klima anzuheizen.
Gier nach Macht und Geld regiert unsere Welt.
Was wir brauchen?  Wir brauchen dringend eine weitere Erneuerung der Kultur im Miteinander - wir brauchen ein verbessertes, vertiefendes System im Austausch der Kulturen. Schüleraustausche zB. wie wir sie früher hatten. Ich habe gute Erinnerungen an Paris. Konnte dort als Schüler 4 Wochen bei Franzose Tabourin verbringen, genauer bei ihren Eltern in Sevres, Paris. Sollte einer der Leser dieser Zeilen zufällig über Kontakte dorthin verfügen - nichts wie her. Gerne würde ich wissen wollen... Allerdings verliefen meine früheren Versuche, sie zu finden, im leeren Raum, im Nichts.  PRdd


Sonntag, 21. Juli 2013
Die Glocken von der kleinen Ramersdorfer Kirche rufen zum Niederknien. Obwohl ich
mich weit entfernt wähne, klingt das Läuten
wie das Rufen einer verzweifelten Mutter.
Sonntags läuten die Glocken wohl doch län-
ger, die Kirchenschiffe werden aber immer leerer und leerer. Vielleicht aber auch ein gutes Zeichen für eine 'erwachsen-werdende' Welt-Bevölkerung, die sich der Bevormundung der Kirchenfürsten meer und meer entsagt.
Das gilt leider nicht für alle Teile dieser Erde.
Dort, wo Armut und Not vorherrschen, gilt das
Wort Gottes, ja ist es Gesetz. Doch es gibt ein Lichtblick. Eine Pfarrerin aus der Schweiz sagt doch glatt, Ihrer Überzeugung nach gäbe
es keinen Gott. Mehr über diese mutige Frau,
noch dazu Pfarrerin in der Schweiz, finden Sie
morgen in der 'Spalte der Wahrheit' - wie eine
Leserin meiner Zeilen in einem kürzlich getä-
tigten Anruf meine Schreibereien betitelte.
Ja, es ist schon ein bizarrer Zustand... Millionen beißen täglich ins Gras, während die Kirchen(Fürsten) ihre Millionen scheffeln.
prdd



Samstag, 20. Juli 2013
Hellblau der Abend. 19.32h - die Sonne steht noch immer hoch am Himmel. Alle meine Zimmer sind Sonnen durchflutet. Selbst die
Rolladen qualmen unverdrossen. Meine Balkonblumen haben mittlerweile ihr Wachs-
tum eingestellt. Die Hitzewelle, die uns gerade überrollt, fordert ihre ersten Opfer.
Es ist unerträglich und lähmt. jETZT werden wir lernen können, was bei einer weiteren
Erwärmung der Erde, des geliebten Globus,
so auf uns zukommen wird. Ich sitze seit häut
früh im Adamskostüm in meinem Rollstuhl, von Evaskostüm aber weit und breit keine Spur. Hier, in meiner Apatutüsischen Nach-
barschaft, herrschen strengere Sitten. Hier
gewöhnt SICH der WestMENSCH langsam an den ANBLICK von Verschleiertem. Das regt zumindest die Fantasie an. Ich muss dann immer an 'Senfgurken' denken, wenn eine  mit der Burka behängte Frau oder Mann? - wer weiß das dann schon - mir entgegen kommt.Unsere Mutter machte früher immer so Senfgurken, so halb lange Gurkenstücke, und die sehen dann so aus...Zumindest, 
wenn meine Erinnerung mir da keinen Streich spielt. Dann muss ich noch meinen Bruder
Fritz erwähnen, der nachfragte, warum ich denn nix meer schreiben würde. Also Brufri,
ich grüße mit großen Wellen, die sich schaum-
kronenbesetzt auf den Norddeutschen Bereich
stürzen...Abtrocknen nicht vergessen. prdd
PS -
An die Holde
Weit entfernt hat sich das holde Glück
so ist des Lebens süsslich-bitterer Weg
Du gibst dein Vermögen Stück um Stück
Dir bleibt nur noch ein holpriger Steg

Doch Du mein holder Schatz, Du Mieze
enjoy dein Leben, nichts war für die Katz,
dir wünsch ich Glück, nichts war vergebens
nur-jetzt kann ich dich nicht meer verwöhnen

Hochmut und Niedertracht fanden sich nett
und sie gingen alsbald zusammen ins Bett
sie machten rum, die Jahre vergingen
jetzt kann sie sich als 'Freifrau' verdingen

PRdd,13.07.2012
 




Montag, 15.07. 2013
Hellblau der Morgen, gleißende Sonne singt mit ihren Strahlen in höheren Tönen, Wind schlurft träge übers Land, Hitze lastet schwer, reduziert die Geschwindigkeit des Jetzt fühlbar spürbar...bei wolkenlosen Himmeln hängt nur die Wäsche senkrecht runter...und trocknet sich selbst. Im DRadio Wissen verfolge ich die Sendungen mit Prof. Dr. Susan Neiman, Direktorin des Einstein Forums - aktuellst, spannend, informativ...
Überhaupt, Deutschlandradio ist der Hörsaal
für Zuhause...einfach toll, prdd 


Samstag, 13. 07. 2013
"Die Kunst ganzheItlichen Führens" - ein wissenschaftlich fundiertes "Werkzeug"       zur SOFORTIGEN PRAKTISCHEN Umsetzung geschriebenes Handbuch, verfasst von Dr. ANDREAS Philipp, LIEGT WIEDER AUF MEINEM TISCH. In kleiner Runde diskutierten wir gestern Abend die Seiten 190 ff. MIT DEM Titel -ich-, die auch das GRAVES Modell beinhalten.
Das erfreuliche am Text, an der 'Schreibe' von  Dr.PHILIPP ist die leichte Lesbarkeit, die Melodie der Sprache, diese VERSTÄNDNIS-Leichtigkeit, die er trotz schwierigster Themen so 'rüberbringt', dass man sie auch als 'Fremder', als UNGEÜBTER, als Laie sofort begreift.  Dazu kommt diese professionelle
Drucktechnik, die das Buch auszeichnet. 
Wirklich gelungen. Was mir nicht gefällt     sind die Anglizismen, die der Autor bereits    im Untertitel des Buches erstmals verwendet.
Das wird aber locker aufgewogen durch die wunderbare Wortvielfalt, die dem Autor zu eigen ist. Dieses 7.te Buch als Autor oder Mitherausgeber zählt zweifellos zum Besten,
was heute auf diesem Markt käuflich erworben werden kann...ERSCHIENEN bei Literatur-VSM - ISBN978-3-902155-12-2



Freitag, 12. 07. 2013
Es ist noch früh am MorgDas freuliche am Texten. Sonne scheint schon wie am helllichten Tag. Die Zeit trügt.
Tatsächlich ist es erst 6 Uhr, irgendwo her kräht ein Hahn. Es ist wie auf dem Lande.
Taghell schon seit Stunden, so kommt es mir vor. Dank der Zeitumstellung hat der Mensch meer Licht pro Tag. Und das ist ein Fakt. Und
es tut gut. Friedlichere Gefühle durchdringen
die Menschheit - auch wenn der Schein hin und wieder trügen mag. Selbst wenn es nur Zweckbündnisse sind, die zwei Menschen hin und wieder zusammenführen - wenn es funktioniert ist es gut so, hat es seine Berech-tigung auf Zeit. Und wenn nicht? Leidet der Eine meer und der Andere weniger...
prdd



Mittwoch, 10.07. 2013
Noch liegt der SCHATTEN des Tageslichts in den Räumen. Sonnenstrahlen verbergen sich
hinter dicken Wolkengebirgen, die dem Maler
in mir sehr gefallen. Ab und zu huscht ein Bündel Sonnenstrahlen übers Land sich rasch verlierend. Dickweißbäuchiges hängt träge lächelnd über Land und Leute. Herr Wind hat sich zur Ruhe begeben. 



Dienstag, 09.07. 2013
"Das Jetzt ist der Tautropfen der Gegenwart!"
und noch ein Spruch von mir, der für die Ewigkeit wie geschaffen erscheint: 
"Zeit ist das Lächeln des Todes!" PRDd - nun bin ich gespannt, was der werte Leser zu diesen GEDANKEN zu sagen hat. Ich freue mich auf Reaktionen. Ihr Peter RUBIN



Montag, 08.07. 2013
Heisse Tage, Schweissperlen perlen wie am Fliessband, endlich Sommer. Ich bin mir sicher - ich dacht, ich hätt gestern auch geschrieben -aber - nix ist davon geblieben?
Und, ich weiß nicht mal, wo es hin ist...
Naja, vielleicht war der Ärger über meinen Arzt so gross, immerhin mein Hausarzt, dass
ich darüber fast alles vergessen habe? Egal wie dem auch sei, das Leben geht weiter.
Heute gibt sich der Tag wieder makelos. Blau in Blau, leichter Wind und meine zwei Krähen in meinen Birken lassen sich schaukeln im grünen Kleid. Mir scheint, als würden sie lächeln, die Beiden. Selbst die Birken schwanken jubelnd im Wind hin und her.
Das Rauschen der Blätter klingt wie die orchestrale Untermalung - eine Aufführung
der Großen Oper NATUR...wie man sie schöner kaum erleben kann. Oh Du windbaumblattrausch...




Freitag, 05. 07. 2013
Jetzt, heute, Freitag, der Himmel grau  bedeckt, Temperaturen abkühliger Art,
sitze ich hier und kann nicht anders - als
mich zu wundern. Zu wundern über den
Arzt, in dessen Praxis ich seit 1975 gehe, und seit 1990 rolle... da kam der Rollstuhl und
irgendwann gab mein Hausarzt den Dienst
auf und übergab seine Praxis einem jüngeren - ich aber blieb der Praxis und dem Neuen treu...das werden nun bald 40Jahre Treue 
oder ich weiß nicht wie ich es sonst beschrei-ben sollte. Und jetzt erhalte ich eine eiskalte Abfuhr - nur weil er nix in seinen AKTEN FINDEN KÖNNE...ja, ich weiß es auch nicht.
Er war sichtlich empört, aufgebracht über meine Bitte...VERSTEH EINER DIESE WELT...



Donnerstag, 04. Juli 2013
Eine Knospe auf einem Aste fest sass
und wollte doch so gerne frei fliegen
sie wünschte sich zwei Flügel herbei
und konnte sie nirgendwo her kriegen...

da platzte sie auf in den schönsten Farben
mal rotgrün gemischt mit blaugelben Narben 
mal rose-weiß mit lila-grünen Girlanden
zart-gelb und ach nicht zu vergessen
 





Dienstag, 02. Juli 2013
Es sommert. Heiße Lust lodert. Lust auf Eis.  In Stücken im Glas. Zitronenscheibe im mit Tonicwasser beperlten Glas. Abgerundet mit einem Schluck Gin. Das Zauberwort für heiße Tage. GinTonic. Frisch. Fruchtig. Leicht. Schweppes Tonic. Simply the best. Gordon's Gin. Die Ehe der Liebe ...Schweppes Tonic & Gordon's Gin. Das Traumpaar für Kehle & Geist. Macht süchtig, Vorsicht sei geboten!
Aber an heißen Tagen unübertroffen. Löscht.




Montag, 01 Juli 2013
Der Tag ist aufgegangen, gold'ne Sonnlein
prangen am Himmel hell und gelb, ach wie ist die Welt so Stille, so unbeschreiblich schön.
Wie grünt das Laub im tiefen Grund des Seins,
und der Frieden summt leis, dies alles ist meins...ja dabei geht's rund, da wird geräubert, gelogen und betrogen. auf deifi
komm raus. Da spioniert eine befreundete Nation die andere aus - grad als wenn es nix wäre. Ohne Schuldbewusstsein, ohne mit der Wimper gezuckt zu haben. Die Welt heute.
Dagegen stelle ich einen Vers AUS EINEM Ge-
dicht vor mit dem Titel -AnnA‘s Universum-
"Dein Gehirn ist auch dein Universum
Synapsen gieren nach Verknüpfung
Lesen, Reden, Lernen, Lachen sind
Dinge, die Dich glücklich machen
Nach Innen schauen macht den Rest." prdd

Sonntag, 30. Juni 2013
Und wieder treiben Winde ihr himmli-sches Spiel - sie nutzen der Wolken formbare Gestalt und nehmen sich als treibende Kraft zur Gestaltung der Himmelsszenerie...
Von Sonne immer noch keinnd wollte so ern blühene Spur, allerdings zeigen sich erste Spuren von Schattenbildun-gen. Die Sonne spielt noch Verstecken. Minigurken, Zaziki - Selbstgemachtes mit griechischem Joghurt sowie einer Portion Knoblauch bildeten den gourmetischen Auf-takt, der den Beginn des späten Morgens ein- leitete, der beinahe in einer Katastrophe sein abruptes Ende gefunden hätte. Aber zurück zum Zaziki - ich füge noch zwei drei Spritzer einer unbehandelten Zitrone bei. Da fangen  meine Geschmacksknospen an, zu blühen. Morgen gibt's dann Kartoffelbrei mit Muskat-nuss, geriebener. Dazu werde ich mir vielleicht mal -Braune Butter- machen. Oder gebräunte Zwiebeln.  PRdd



Samstag, 29. Jni 2013
Ich vermisse meine Spatzen. Im Olympischen Dorf hatte ich noch täglichen Besuch einer großen Spatzenfamiie, die mich täglich auf meinem Balkon besuchten. Die mich täglich beschirpten und mit ihrer Fröhlichkeit an-
steckten. Und hier in ''Apatutüsien''? Ausser meinen Krähen und Elstern verfliegt sich keine Konkurrenz - vom gelegentlichen Besuch einer MEISE mal abgesehen. Und meine Krähen sind seit Wochen auch direkt über mir zu sehen. Sie scheinen eine Zweitwohnung auf dem Dach meiner 5-stökigen Wohnanlage gefunden zu haben. Auch die Elstern lassen sich des Öfteren auf meinem Balkon blicken. Das sind schon schon gezeichnete Tiere in tiefschwarz und perlweiß oder weißweiß - so könnte man es auch bezeichnen. Die Sonne hält sich heute noch versteckt. Es kühlt so kühl wenn grau der Himmel sich zeigt. Ziemlich dunkel auch     die Aussicht fürs Alter. Das schreibe ich mit meinen 70 Jahren, der ja schon vor langer Zeit aus dem ERWERBSLEBEN katapultiert wurde. UND ZWAR ZIEMLICH UNSANFT. Ich
denke mich noch immer in jüngeren Jahren
befindlich. Zwar schreibt der PÖPPEL... mit dem Älter-werden verlängern sich diese "Oszillationen" (Schwingungen in neuronalen Strukturen). Übrigens ein sehr lesenswertes Buch, welches der Herr Pöppel zusammen mit der Frau Wagner geschrieben hat. So macht LESEN und VERSTEHEN meer Spass...ja, es bereitet ein echtes Vergnügen. Danken will ich deshalb auch dem Verlag Gräfe und Unzer - und mich dem Urteil der Süddeutschen Zeitung anschliessen...grandios und mit souveränem Charisma...in der Tat, ein tolles Buch. www.graefeundunzer-verlag.de und für  den Interessierten auch gleich noch die ISBN:978-3-8338-1867-7...prdd...
Erinnert sei hier noch an "Der Rahmen" -AUCH VON ERNST PÖPPEL mit dem BLICK AUF UNSER Gehirn...im Hanser Verlag erschienen.




Freitag, 28.. Juni 2013
Ganz  schön kühl für diese Jahreszeit. Ein frischer Wind lässt grüßen und bläst erste Vorahnungen herbei. Die sommerige Gewiss-
heit weicht den gekühlten Vorahnungen eines
misslingenden Sommers. Überschwemmungen riesigen Ausmasses bedrohen jetzt schon Land und Leute. Aber vielleicht wird es ja nicht ganz so dramatisch und die Natur hat noch ein Einsehen. Gestern hatte ich wieder Besuch ei-
ner Elster, die auf meinem Balkon herum stol-
zierte und dabei ihr schwarz-weißes Feder-kleid präsentierte. Sie ging hin und her und schielte dabei ins Zimmer - ich konnte das ganz genau beobachten. Das ist schon faszinierend, so einen großen Vogel aus aller
nächster Nähe beobachten zu können. da öffnet sich das Gegenwartsfenster sehr eindrücklich. Für einen Moment bleibt die Zeit stehen und du verschmilzt mit ihr. prdd



Donnerstag, 27. Juni 2013
Dem Meer {zu) lauschen ist wie den 'Atem der Seele' BESTÄTIGT ZU BEKOMMEN. Der rhyth-mische Wellenschlag gleicht dem Grundrhyth-mus des GEHIRNS - DEM Atem der Seele. In dem Buch -Je älter desto besser- schreiben Professor Dr. ERNST Pöppel und Frau Dr. Beatrice Wagner über überraschende ERKENNTNISSE AUS DER HIRNFORSCHUNG...
morgen meer...prdd



Dienstag, 25. Juni 2013
Ich bekenne mich schuldig, ich musste leicht lächeln. Auf der Einladung steht schwarz auf weiss - 'Dies ist keine facebook-party' - und sicher, das wars dann ja auch nicht. Für mich war es eine herbe Enttäuschung. Nur zwei Handvoll Leute hatten sich am Brunnen vor der Universität versammelt, um den Sommersonnenwende-Tag zu zelebrieren.
Die versammelten Menschen waren alle sehr
nett und zugänglich - aber die Anzahl einfach zu gering. Ich hatte gehofft, geglaubt, der Platz vor der Uni wäre, stünde kurz vor      der SPERRUNG. Grosser Irrtum. Es floss      der Verkehr auf der Ludwig Strasse wie       das mitgebrachte Getränk durch die Kehlen  dieser Aufrechten Kämpfer für mehr Freiheit. Giordano Bruno lässt grüssen…. Es gibt noch viel zu tun, bis dass wir die Distanz zwischen Glauben und Realität in den Köpfen der (gläubigen) Menschen so reduziert ODER ERWEITERT haben - wie es der Wahrheit, der Tatsächlichkeit, entspricht.  Meine Tatsache, geschöpft aus der 8Wochen Reise ins Koma, ist - dort im JENSEITS IST ALLES SCHWARZ.
Luftleere herrscht, kein Wind, kein Hauch, kein Ton dringt zu dir. Du 'lebst' nur in den Gedanken der Hinterbliebenen weiter. Das war es und das ist es - der Sinn des Lebens   ist das Leben selbst. Und der Tod adelt das Leben, macht es so kostbar. PRdd


MONTAG, 24. Juni 2013
Dicke graue Wolkenberge belagern unseren Planeten. Regen prasselte nur so runter, setzte Stadt und Land unter Wasser in Minuten
- jetzt herrscht gerade eine kurze Pause. Wie zur Bestätigung klart es auch gleich auf, es wird etwas heller. Die Temperatur hat sich schlagartig erniedrigt und strömt durch die geöffnete Balkontüre ins Wohnzimmer. Wohl um sich aufzuwärmen?


Sonntag, 23. Jun 2013
Reden wir über Freude, tief empfundene Freude, die ich erleben durfte letzten Freitag.
Da teilt mir mein Schützling, die 7jährige mit, sie sei ausgewählt worden, beim Lesewettbe-werb der Schule ein Kinderbuch vorzulesen. Mit ihr ist noch ein anderes Mädel aus der Klasse ausgewählt. Eine tolle Sache für diesen jungen Menschen, ein Kind, mit Eltern aus Sri Lanka, den dortigen Traditionen immer noch sehr verbunden. Mein Schützling parliert fließend in der Sprache der Eltern, mit denen sie SOMIT muttersprachlich verbunden bleibt.
Die katholische Kirche hat dort ganze Arbeit geleistet. Begriffe wie Himmel und Hölle führen immer noch zu Angstzuständen - gerade auch bei den Kindern.  Behutsames Vorgehen ist daher angesagt. Wenn der Blitz der Erleuchtung meinen Schützling trifft, ist das Leuchten desselben in ihren Augen zu sehen. Ja, ich sehe und erlebe eine schnelle Auffassungsgabe - getrübt von einer manchmal unglaublichen Begriffsstutzigkeit -
wenn es um Mathe, um einfachste RECHEN-AUFGABEN geht. Ihr - muss ich das? - klingt
dann in meinen Ohren wie der tiefste Schrei
der Verständnislosigkeit - wenn ich sie bitte,
sich dieser Aufgabe NOCH EINMAL zu widmen.
Sie tut es - aber das ganze WOHNZIMMER STINKT DANN nach ihrer Widerwilligkeit...
HINTERHER IST JEDOCH EITEL FREUDE angesagt. prdd,

 

Freitag, 21. Juni 2013
Ich denke über das Wohnen 'Heute und in der Zukunft' nach. Ich stelle folgende Forderungen
in meinem Gedankenspiel vor, die jeweils die Maxime darstellen sollen. Die als Nachdenk-pflanze im Garten einer solidarischen, neid-freien Wertegemeinschaft wachsen und gedeihen könnte. Wenn wir uns nicht alsbald
aus diesem unheiligen Kreisel von Spekulation und Abkassieren bei Wohnraum verabschie-den, sehe ich katastrophale Folgen auf unsere
'Un'gemeinschaft zu kommen. Irgendwann wird sich dann der Zorn über dieses Unrecht-system entladen in einem Sturm der Entrü-stung. Es brodelt ja schon seit geraumer Zeit in weiten Teilen der 'Nichtshabenden' - und diese Menschen haben auch wenig zu verlie-ren. Überall Abzocker, teils vom Staat gefördert. Überall der Trieb nach Mehr und Meer. Mieterhöhungen im Phantasiabereich
werden auch noch von STAATSWEGEN ge-
fördert. Unerhörte Mietsteigerungen, Preistreibereien sowie Spekulationen sind 
an der Tagesordnung unserer ach so blühen-den Gesellschaft. Ich fordere daher:

Wohnen in bezahlbaren Räumen sollte ein Grundrecht für jeden Bürger sein bzw. werden. Dazu sollten die Zimmer über eine angemessene Größe verfügen. Jeder Bürger
hat ein Anrecht auf sage ich mal 100qm WOHNFLÄCHE und auch die Zimmerhöhe sollte nicht unter 3 m liegen. Da unsere bebaubare Landfläche begrenzt ist, wird das Wohnen in Einfamilienhäusern zusätzlich besteuert. Das Umwandeln von Wohn - in Bürofläche wird mit einer Zusatzsteuer belegt. Meine Freundin UTOPIA stand Patin
beim Formulieren dieser Kurzfassung. Sie bracht mich aber auf die Idee, ein Manifest
zu schreiben. Marx lässt grüßen. PRdd


Donnerstag, 20. Juni 2013
Schwüle überall. Wie Eiter liegt die Luftmasse
festgezurrt, oder besser, wie eine Eiterblase.
Wie komme ich nur auf Eiter? Naja, so unan-
genehm fühlt es sich an. Schwere, dicke Luft,
die das Atmen erschwert und die selbst das Sitzen im Rolli zu Schwerstarbeit umfunktio-niert. Schweißperlen bilden sich auf der Stirn nur vom Sitzen. Dabei tue ich gar nix. Ich bin mit dem Elektrorollstuhl unterwegs. Von der Gymnastik mit guten Nachrichten versorgt, bin ich in meine alte Heimat ins Olympiadorf.
Ab nächste Woche besteht wieder die Möglich- keit zur Behandlung im Schwimmbad einer großen Klinik. Ich war dort schon mal vor Jahren regelmäßiger Gastnutzer des dortigen
Schwimmbeckens, was mir sichtlich gut getan hatte. Bis dann vor vielen Jahren schon das Schwimmbad zwecks üBERHOLUNG  geschlossen wurde und ich den Laufpass bekam. Ich lechze förmlich nach Wasser, dem Aufenthalt in selbigem. prdd




Mittwoch, 19. Juni 2013 
Beim Abheben von meinem Dach im 5. Stock
höre ich meine Krähen krähen. Zunächst kommt dieses seltsame Geräusch ziemlich deftig-heftig daher - ein heiserer Ton gemischt mit dem Klang eines Reibeisens. Alle Krähen, die sich auf meinen Birken befanden, sind inzwischen auch bei mir auf dem Dach zu finden. Wenn das kein Liebesbeweis darstellt - ich jedenfalls mag das gerne so sehen. 3 x gekräht hintereinander weg - weg war auch der Schlaf. Am Freitag nähert sich dann die Nacht der Sommersonnenwende - das ist  auch gleichzeitig der Welthumanistentag sowie Gründungstag der gbs-muc (2010) wie
ich einer Verlautbarung entnehme...Giordano Bruno stand Pate bei der Namensgebung.
jetzt um 8.00h kriecht die Hitze schon über meinen Balkon - ich werde wieder Verdunk-lung feiern. ICH HABE SONNENSTRAHLBE-LAGERUNG AB ca. 12h auf meinem Balkon
und ab Nachmittag auch in der Wohnung -
da muss ich die Jalousien dicht machen. Sonst werde ich in der Wohnung gekocht. Schön ist dann die Abendstimmung, die Neige, wenn sich der Tag verabschiedet. Verabschiedet mit einem flammenden Abendrot, welches sich am Firmament auf der ganzen Breite des Himmels zur Begrüßung der Nacht präsen-tiert. PRDD



Dienstag, 18. Juni 2013
Es bleut der Himmel, Sonne, die lacht...
was hat dieser Frühling mit uns gemacht?
Das Grüne, das leuchtet so tief
lässt verschwinden des Winters Mief
Blaue Bänder wehen leis übers Land
es heißelt, die Hitze ist nicht gebannt
Doch bei den Azoren, da lauert das Tief
bald wird's vorbei sein mit der Hitze
ich grüß nun meinen Bruder, den Fritze
mit dem ich grad telefonierte, der anrief
ich wünsch gute Besserung so schnell es geht
und was uns das Leben sonst noch beschert...
Mein Bruder - und als Kind der Bettgefährte
mit dem ich habe verbracht so manche Nacht
hoch unterm Dache im 2ten Geschoss,
am Heller No 5, in der kleinen Gärtnerei
wo Mutter schuftete Tag und Nacht ...
pikieren und mähen und Kühe versorgen-
harte Arbeit auf dem Weg ins Morgen...prdd



Montag, 17. Juni 2013
...und wieder blaut der Himmel, die Sonne führt ihr heißes REGIEREN durch, Wolken sind flüchtig. Wie damals in Berlin als die Ost-deutschen den Mut fanden, sich zu wehren.
Die ersten Westströme stattfanden und wir im Westen an den Radios hingen. Fernsehen gab
es zwar vereinzelt schon. Der große Fernseh-
boom begann aber ein Jahr später mit Beginn der Fußballweltmeisterschaft. Einen Tag vor Beginn stand der neue Flimmerkasten bei uns in der Wohnung. Und alles was Beine hatte war bei uns im Wohnzimmer bei belegten Broten und Bier in FlASCHEN AUS BRAUN-SCHWEIG FÜR DIE ERWACHSENEN. FELD-
SCHLÖSSCHEN Exportbier mundete den Freunden und Bekannten, die sich in der guten Stube um den Fernseher versammelt
hatten. Hochstimmung erfasste uns, die Kin-
der eingeschlossen. Der Sieg, diese Weltmei-sterschaft, brachte den Durchbruch für eine
am Boden liegende Nation. Schlichen viele DEUTSCHE noch gesenkten Hauptes herum,
änderte diese erfolgreiche SIMPLE FUßBAL-LEREI schlagartig das Empfinden einer ganzen Nation. Es ging aufwärts für den westlichen
Teil der Republik. Ach, es gab zum Essen auch die Mettbrötchen mit Zwiebelringen. Eine Spezialität des Hauses, Vater oder Mutter, ich weiß es nicht mehr. Aber vielleicht kann ja mein BRUDER Fritz meer dazu sagen. SEINE sehr beliebte www.fritzrubin.de hilft dem    Interressierten vielleicht weiter. prdd



Donnerstag, 13.06. 2013
Blauester Himmel. Die Erde lacht. Die Wassermassen verziehen sich langsam.
Die Schuldigen auch. Ach, da war doch
vor 10 oder 11 Jahren schon mal so ein
Jahrhundert Hochwasser? Hat das keiner
gemerkt/bemerkt, damals? Wo sind all
die Gelder hingeflossen, die 2002 und danach locker gemacht worden sind? Undurchsichtig wie die Fluten, die jetzt die Macht haben, ist
das ganze System. Abzocken ist wieder an-
gesagt. Jeder bediene sich. Nur die ehrliche Haut schaut ins Leere und zieht keine Lehre...
'Aus Raupen werden Schmetterlinge', höre ich gerade auf Bayern 2 während ich hier schreibe. Und jetzt muss ich auch noch den
Griffel abgeben. Die Krankengymnastik ruft.
Das ist Pflicht in meinem Zustand. prdd




Mittwoch, 12. Juni 2013
Bei regenfreier&sonnenbeschienener Mittags- stunde sitze ich hier und kann nicht anders...
...Freund und Feind im unzertrennlichen 
Verbund geeint - mein Computer und ich. 
Ich brauche ihn, er aber mich nicht. Ihm bin ich so was von egal, mir wird es echt übel. 
Ich versteh ihn nicht. Seine Anweisungen erschei-nen mir so oft unverständlich - obwohl ich sie lesen kann. Und wenn ich 
dann seinen Anweisungen folge, macht er etwas ganz anderes. Oder ich finde mich auf Seiten wieder, die ich nicht aufrufen wollte. Er versteht mich nicht, er weiss nicht, was 
ich möchte. ER IST EIN 'STEHLER' ein Dieb 
par Exzellenz. ER STIEHLT meine ZEIT. Obwohl er das Gegenteil tun sollte. Natürlich hilft er auch...aber die vielen vergeblichen Stunden, die ich mit ihm schon verbringen musste, lasten schwer auf seinen Schultern. Da hat er nun schon eine Bring-Schuld. prdd



Montag, 10. Juni 2013
Grauweißlicher Himmel, Birken schwankend, Wind pfeift sein kühleres Lied - der Montag-morgen im Juni 2013...die Wolkendecke hält sich - fest geschlossen - an ihren Winden fest
und zieht  mit grauweißer Miene übers Land.
Ein toller Frühling war das, ein nasser Som-mer ist das. Überschwemmungen ungeahnten
Ausmaßes überziehen das Land, machen Not und Elend sichtbarer. Obwohl vor 10 Jahren schon einmal eine Katastrophe dieser Art stattfand, scheinen die seinerzeitigen Schutz- massnahmen 'versickert' zu sein. Was ist mit all dem Geld passiert, was damals angeblich in den Hochwasserschutz floss? Denn wirklich geholfen hat es, deutlich zu sehen, ja nicht!
Ganze Dörfer, Städte und Landschaften unter Wasser, die halbe Republik eine Seenland-schaft. Existenzen ruiniert - welche Verantwortung liegt eigentlich beim Staat,
wenn er Menschen die Lizenz zum Häusle-bauen in gefährdeten Gebieten erteilt? Dazu kommt das sich verschärfende Klimaverhal-ten, das uns Menschen meer und meer dazu zwingen wird, sich mit der Umwelt wieder gut zu stellen...die Natur nicht zu missachten...
prdd 



Sonntag, 09. Juni 2013
Meine Krähen haben neue Räumlichkeiten
erobert. 3 Birken weiter und 4 Äste tiefer
mit Blick zu mir auf Augenhöhe...so im Moment des Schreibens dieser Zeilen. Dazu
landen sie hin und wieder bei mir auf meinem Hausdach im 5. Stock. Ich kann den
Anflug verfolgen bis kurz vor der Landung -
die erfolgt unmittelbar über eines meiner Fenster. Und wie gern würde ich lauschen und verstehen wollen, was sie sich zu krähen haben. Wenn ich es mir genau überlege, ich finde das schon meer als merkwürdig. Da suchen sich meine Krähen einen Landeplatz
über meinem Fenster aus. Als wenn sie es wüssten, dass dort einer ihrer Fans lebt...
Naja, in meinen Blumengartenbalkon habe ich sie ja schon erlebt. Aber - sie kommen immer näher...Und auch die Poesie lebt weiter. Neue Schulklassen werden wieder befruchtet mit poetischen Gedanken und Gesprächen. Um Hermann Hesse ziemlich frei zu zitieren:
Wohlan denn, Herz, nimm neue GEDANKEN AUF - DICHTE und gesunde... Peter Rubin, Dichter dran



Mittwoch, 05. Juni 2013
Ich kann es kaum glauben - aber der Blick
nach draußen bestätigt es - Sonnenstrahlen
von oben bis unten, durchgängig bei ange-
nehmer Temperatur. Ja, der Schein trügt
nicht. Hoch oben UMFLIRTET der Wind dicke,
weisse Wolkenberge, flüstert ihnen Liebe-
volles zu und treibt sie (un)züchtig vor sich her.
Das Liebesspiel des Himmels entlädt sich dann
im orgiastischen Gewitter mit gewaltigem Blitz und Donner als höhepunktaler Orgasmus. Oh, Welt,  wie bist du schön. PRdd


Freitag, 31. Mai 2013
ES KÜHLT SO KÜHL...DIE Beschreibung des  Monats MIT DEM KÜRZESTEN NAMEN -Mai - 
fällt kurz aus: bescheiden. ganz bescheiden.
Seit gestern nur Regen. Strichregen. Platz-
regen. Schnürlregen. Dauerregen. Mene Balkontüren sind von oben bis unten mit Tropfen bestückt. Ein Muster der ganz beson-
deren Art mit hoher Verweildauer. Der Wind 
streicht frisch durch Baum und Busch, haucht den Tropfen am Fenster ihr letztes Stündlein
ein. Romantische Vorstellung...stirbt durch
einen Hauch des Windes. Langsam befreien sich die ersten Flächen von ihrer nassen Last.
Der Himmel aber bleibt grau. Das war der kühlste und nasseste Mai, den ich erlebe.
Achja, noch ein Wort zum Nichtrauchertag,
der heute zelebriert wird. 30% der Deutschen
rauchen noch - wird geschätzt. Nutzniesser
ist nur der Staat. Wahrscheinlich sind auch
die Versuche, den Menschen zum Nichtrau-chen zu bewegen, zu dürftig angelegt. Der Staat freut sich über das Steuergeld, das ihm der RAUCHER AUF DEM GOLDENEN TABLETT
serviert. Auch der Nichtraucher kann sich freuen. prdd, 31. Mai 2013                                                           


Donnerstag, 30. Mai 2013 
Der Mai regnet sich in den Juni. So grau der Himmel, so laut der Jubel bei den Bayern-Fans. Ja, das bereitete großes Vergnügen,
die Bayern gewinnen zu sehn. Die Spielweise,
nicht Spielwiese, "einmal berührn, weiter führn", wie beim Schachspiel - berührt- geführt - macht an, macht Spass, bereitet
Freude. Die Sinnesintelligenz wird aktiviert
und löst einen Schub der Begeisterung aus.
Wie beim Essen von feiner Schokolade fühlt
man eine innere Freude, eine Genugtuung
die süchtig macht. Gut gelungene Kombinatio-nen und schnelle Flachpass-Spielereien machen einfach Spass, bringen dich zum Jubeln. Maria M. Beyer hat sich bereits im Jahre 1992 intensivst mit den Sinnen befasst.
Ihr Buch -Power Line- zählt heute bereits zum
Klassiker bei vielen NLPlern. Und da ich gerade beim Lesen bin. Ein Buch liegt immer
zum Nachlesen noch dabei - "Die Kunst ganz-
heitlichen Führens" - von Andreas F. Philipp.
Dieses Werk, der Autor bezeichnet es selbst als -Praxishandbuch- besticht durch tiefes Wissen und eine wunderbare Sprache. prdd




Mittwoch, 29. Mai 2013
Regen, Regen, Regen - die ganze Nacht hindurch ein Prasseln an meinem Schlaf-
zimmerfenster. Monotonie abgekühlter
Art. Nach sonnenbeladenem Tag die Nacht
im REGEN, im Dauerregen...Der Himmel
erscheint im grauesten Grau. Wind peitscht 
meine Birken an, die sich biegsam und
scheinbar begeisternd ergeben. Ja, es ist
eine Freude, in das heute tiefgrün leuchtende
Blattwerk meiner Birken zu schauen. Naja, tiefgrün? Ja, das Leben ist ein Spiel. Mal
stürmisch, mal heiter, mal bedeckt -
immer aber bist du da, du mein Wetter.

Montag, 27. Mai 2013

Welch Freude! Meine, von so vielen Menschen
schon lang vermissten 'Schreibereien', finden nun endlich wieder statt. In mäßiger eher regelmäßiger Art und Weise berichte ich mit poetischem Zungenschlag, freue mich auf die Mitwirkung der geneigten Leser. Oh Zeit, um-arme mich. Du allein weisst, dass ich dich
liebe. Ich mag meine Langsamkeit - schätze sie inzwischen ...wie deine Unbeirrbarkeit, auch deine Unerbittlichkeit. Du kennst kein Rückwärts. Für dich gibt es nur eine Richtung. Du verweilst nicht - auch wenn ich es begehr!
Du bist mein Ein und Alles, dich atme ich ein
und irgendwann endgültig aus. Ich bin ein Tropfen in deiner Ewigkeit und schwimme in deinem Meer der Unendlichkeit. Ich bin auch dankbar meinen Erzeugern, Mutter und Vater,
die im 2.ten WELTKRIEG einen Kriegsurlaub sinnvoll nutzten. Ja, wenn Liebe sich mit dem Triebe einlässt, passieren auch erhoffte Dinge.  prdd


Nachsatz zum Thema "Glaube an Sich" -
Es gibt das schöne Wort "friedfertig" - du bist es, ich bin es, wir sind es...alle? DAS IST EBEN DAS PROBLEM. Nicht alle und schon gar nicht jede oder jeder kann das umsetzen. Da muss man dran arbeiten. Sein Denken darauf ein-stellen. Friedfertig zu sein ist die Höchste Form der Anerkennung des Nächsten, verbin-                                                                                                                                                                                   de das mit Einsicht und Nachsicht - und du bist auf einem guten Weg... prdd                                                                                                                                                                                                      
Sonntag, 07. 04.2013
Immer noch zeigt sich der nagende Winter  mit seinen kühlen Schultern. Der April hält nicht was er verspricht. Er bleibt einfach frisch. Und grausam grau! Einheitsgrau in tiefer gelegter Version. Sogar meinen Krähen
scheint es die Sprache verschlagen zu haben.
Keine Spur von meinen schwarzblauen Freun-
den. Zumindest war heute noch nichts von ihnen zu sehen oder auch zu hören. 
Gibt es ein Urverlangen des Menschen nach "Glauben?" Was sucht der Mensch? Warum hängen so viele Menschen unbewiesenen Theorien an? Wann hat die MENSCHHEIT die
Macht des Kapitals (endlich) überwunden?
Fragen über Fragen, die sich hier auftun.
Aufklärung tut not. Die Wissenschaft alleine tut sich sehr schwer. Dabei liegt doch alles so klar auf der Hand. Schon der alte Luther riet,
nach innerer Gewissheit zu streben. Und meine innere Gewissheit sagt mir klar und
deutlich: "Es gibt keine Götter neben dir.  Alles steckt in DIR. Aber auch ALLES. Wenn  du willst, es herrsche Frieden, dann herrscht auch Frieden. so einfach ist das, so einfach kann es sein. Wenn wir die Gelder, die wir für Krieg und Rüstungsaufgaben aufwänden, den
Armen und Bedürftigen zur Verfügung stellen
würden, könnte die gesamte Menschheit in
Frieden und -frei- leben. Religionen haben mit politischen Strukturen nichts meer am Hut zu haben! Religionen müssen ins zweite Glied. Das "göttliche" Element steckt in uns allen. Jeder Mensch trägt dieses "Gen" in sich! Wir gründen eine "HOCHSCHULE DER MENSCH- HEIT", die sich um Ausbildung und Schulung
aller Menschen kümmert...Ohne Kirche, Kreuz
oder anderer Glaubensrichtungen. PRdd




Samstag, 06. 04. 2013
Der Tag neigt sich dem Ende zu. Schwarz blickt die Nacht durch die Fensterfront, die mich eiskalt anlächelt, anstarrt. Gardinen sind hier oben ein Fremdwort - so kann ich mich am freien Blick übers Bayerische Land erfreuen. Und meine Birken erzählen mir mit ihren Krähen ja täglich Neues von der Natur und über die Natur. Da bin ich versorgt  mit guten Nachrichten. In -Die Welträtsel- erschie-nen 1899 - sagt der Verfechter der Darwin- Theorien, Ernst Haeckel den Untergang der alten, wie er meinte, auf Aberglauben gegründeten RELIGIONEN voraus. Das war vor gut 110 Jahren. Er weiß gar nicht, wie sich  die heutige Wirklichkeit in etwa seinen Überlegungen angenähert hat. prdd



Freitag, 05. 04. 2013 es ist kurz nach 5Uhr,
der Kaffee duftet schon, die Schwärze der Nacht liegt draußen eingebettet im noch finsteren Rahmen der undurchdringlichen
Dunkelheit - wäre da nicht das rot leuchtende
Werbebanner der Tankstelle, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Es wird getankt auf Teufel komm raus. Geld spielt wohl keine Rolle. Die Umwelt auch nicht.
Die Natur zahlt den Preis. Sebastian Salgado, der Filmer
der letzten Naturen, sagte es sinngemäß in seinem Film
im Bayerischen Fernsehen...die Natur sei das letzte Stückchen Heimat was der Mensch noch habe...und die letzten Reste schafft er auch noch ab...ja - meine Rede!
Wo bleiben meine frühen Vögel, die Muntermacher der Natur? Die den Tag beginnen mit dem Schönsten aller KONZERTE. Mit einer Melodienvielfalt, die sich erquickend um meine Seele schmiegt. Die Tankstelle für den MENSCHEN: Das Zwitschern der Vögel, das Rauschen der Bäume, die Kühle der Nacht, die Ruhe der Natur...
Ich benutze diese Tankstelle ja auch selbst. Ich tanke dort Luft für meinen Rollstuhl. Noch kostenlos. Wie lange noch?



Donnerstag, 04.04.2013...Fortsetzung von gestern...Warum?? Weil - viele seiner Argumente und Thesen nahm ich mit auf meine Reise in das Koma, in die achtwöchige Reise in den Tod, der ''Schnupperreise am Jenseits'' - wie ich immer noch zu sagen pflege. Spinoza geistert durch den Saal der Erinnerungen, meiner spärlichen Erinnerun-gen. Der durch die retrograde Amnesie ver-
ursachte Gedächtnisverlust wiegt doch schwerer als ich zugeben möchte. Es quält hin und wieder und hinterlässt so ein 'komisches'
Gefühl der diffusen Leere. Aber so ab und zu leuchten kleine 'Eisberge der Erinnerungen' auf. Geradezu magisch erhellen diese Leucht-türme mein Gemüt und weisen den Weg zu dem Kraftpol des Lebens - der Liebe. Und das fühlt sich gut an. Ein Lächeln taucht auf, erst in den Augen dann die Lippen umspielend...
PRdd, morgen geht es weiter 



Mittwoch, 03. 04. 2013 ...ich lese gerade in einem äußerst spannendem Buch. "Fortschritt nach Innen" geschrieben von Gerhard Rauchwetter, erschienen bereits 1986 im Walter Verlag, mit Sitz in der Schweiz. Wenn
ich sage, ich lese gerade, dann ist das richtig, soll aber genau heißen...das ist ein Buch, das ich verschlungen habe vor meinem Unfall im Jahr 1989... und das ich jetzt in meinem Buchbestand wieder entdeckte...was mich in geradezu euphorische STIMMUNG versetzt..


Dienstag, 02.04. 2013
MEIN Wort zum Tage. Wenn du keine Probleme hast, schaffe Dir einen Computer  an... und du wirst Probleme erleben. Meer als dir lieb sind. Mit stürmischen Wellen, Seenot-übungen, die in die Hose gehen und mit immer neuen Rettungsvorschlägen UND Ber-
gungsversuchen, die die Ausweglosigkeit nur noch dokumentieren. Selbst der Experte 'haut mir ein Ding rein' - das ihn selbst umhaut.
Zeit, das ist der nächste Punkt, Faktor, der auf den Tisch gelegt werden muss. Aus dem Zeitersparer ist ein Zeiträuber geworden. Wenn ich von Herrn Computer für die nutz-
lose Zeit bezahlt worden wäre, die ich mit ihm schon verbringen musste - dann wäre ich
heute schon Millionär. So kommt es mir vor.
Es ist ja nicht nur die ZEIT, die zählt. Dem Ärger Luft, Raum, geben... ihn rauslassen aus der angestauten Stimmung...das hilft schon mal. Also, langsam geht es mir auch wieder besser, mein Atem wird ruhiger, mein Puls nähert sich der Normalstellung, der Kaffee
beduftet schon den Raum und meine Sinne.
Mein Fußboden ist wieder sauber gewischt,
Staub entfernt worden. Ich kann wieder Atmen. Raus kam auch meine 'Ode an Freiheit', die ich den werten Lesern hier in dieser KOLUMNE demnächst auch vorstellen werde. Dabei beleuchte ich die Entwicklung der Menschheit unter dem Aspekt besonders
der Mitmenschlichkeit...Peter Rubin, Dichter dran



Dienstag, 26.03. 2013
Ein freundliches Wort, ein nettes Lächeln -
viel mehr braucht es nicht, um deinem Gegen-
über zu signalisieren - hey, ich bin auch ein Mensch, hier darf ich es sein. Ich schenke dir mein Vertrautsein, schenk du mir dein Herz.
Einfache Regeln zum Mehr-Miteinander in Fürsorge - wenn ein Jeder das bedenkt, das
bedenken würde bevor er losschreit, seinem Ärger Luft macht, hätte diese Menschheit schon viel erreicht. Verlangsamkeitung - ein gerade geborener Begriff, der mir gut getan hat, der mich zu wesentlichen EINSEHUNGEN geführt hat und immer noch führt. Überhaupt ist die Sprache, das gepflegtere Wort, ein gutes Werkzeug, um sein Gegenüber positiv zu erreichen. Die Wirkung der Sprache, des Sprechens, hat ja noch weitere Dimensionen, Betonung und  Mimik, die mehr Beachtung finden sollten. "Ein weites Feld", würde Grass sagen...UND EIN WICHTIGES NOCH DAZU...sage ich...prdd,



Montag,  25.03.2013
Der kühle Griff des Winters hält unser Land immer noch mit kalter Hand. Meine zwei Krähen sitzen birkisch unterkühlt, zählen zu meinem Bestand. Ich hege keine Zweifel, die zwei sind ein altes Ehepaar. Vor allem, nachdem ich mich mit den Gepflogenheiten von Krähenvögeln vertraut gemacht habe.
Überhaupt habe ich den Eindruck als Spräche die Natur zu mir, mit mir. Ich rede dauend mit ihr, meiner großartigen Geliebten. Ich sehe mich lächeln, wenn ich an sie denke.
So auch gestern wieder...als ein fast fünf-
jähriger Bub seine erste offizielle Unterrichts-stunde in meiner "Schule für Kinder" erhielt.
Die Augen glühten vor Begeisterung und die Sprache überschlug sich vor Freude. Er musste ja auch lang genug leiden. Zuhören wie seine
ältere Schwester bei mir das Lesen und Schreiben lernt, während er still daneben sitzen musste. Das war auch Qual und Ansporn für ihn, diesen lebhaften Buben. UND GESTERN,  der offizielle Beginn einer neuen AERA. Im Beratungsgespräch mit den Offiziellen war den Eltern nahegelegt worden, dem Jungen auf die sprachlichen Sprünge zu helfen. Vorschul-mäßige Sprachbetreuung.
UND ES BEREITET MIR GROßES VERGNÜGEN...
PRDD, 




FREITAG, 22.03.2013
nach langer Abstinenz hier nun wieder ein erstes Lebenszeichen aus München bei leicht beflocktem Himmel auf wunderbar blauen
Hintergrund und mit leichten Winden beschwingt. Erstaunlich auch, dass noch immer Menschen meine Seiten aufgerufen hatten, obwohl ich keine Texte meer reinstellen konnte. jETZT ist es auch so,
dass ich darauf KEINEN EINFLUSS hatte.
Ich mich trotzdem bei den  vielen TREUEN
Anklickern bedanken möchte. Meer dazu
und ausführlicher alsbald...



Donnerstag, 20.12. 2012
Fritz, mein älterer und weiser gewor-
dener, inzwischen auch schriftstellern-
der Bruder, am Rande des Harzes leben-
des Unikat, 'mailte' mir gestern nachfol-
genden Text, den ich nun hier vorstelle.
Moin Brupe,
das Telefonat vom 20.12.1989 klingt mir noch in den Ohren:
 
mitten in der Nacht klingelte bei uns
zu Hause in Goslar das Telefon.
Ich war seinerzeit Leiter eines Fachkommissariates
in Goslar und gewohnt, zu allen Tages- und Nacht-
zeiten angerufen zu werden.Schlaftrunken hatte ich
meinen Namen genannt, konnte aber zunächst die
leise weibliche Stimme nicht erkennen.
Erst beim Nachfragen hörte ich, dass es meine
Schwägerin Ingrid aus München war. Kaum fähig,
ein Wort zu sagen, teilte sie mir mit tränenerstickter
Stimme mit, dass mein Bruder in einen schweren
Verkehrsunfall auf der Autobahn bei Schwandorf
verwickelt und nach Regensburg in eine
Unfallklinik gebracht worden sei.
 
Dreiundzwanzig Jahre sind seither
vergangen, Du hast mit ungeheuerem
Lebensmut Dein "neues" Leben angepackt,
hast bewiesen, dass ein "DENNOCH" 
machbar ist, dafür zollen wir Dir aus
tiefstem Herzen unseren Respekt.
Bei  meinen über 200 bundesweiten
Lesungen habe ich zunächst mit dem
Hinweis auf meine erste Lesung  auf
dem Kölner Bücherherbst am
31.August 2001 Bezug begonnen. Es war 
meine Kurzgeschichte:
"Fahrer zwischenzeitlich verstorben...".
In der hintersten Reihe - rund 80 Zuhörer/
innen - fing eine ältere
Dame laut an zu schluchzen. Nach der Lesung
kam sie zu mir und sagte,
dass sie vor nicht allzulanger Zeit ein
ähnliches Geschehen in ihrem
Familienkreis zu verkraften hatte. Dewegen
ihr emotionaler Ausbruch.
Das Jahre später entstandene Gedicht:
"Du, mein Bruder" weist
mittlerweile  2264 Clicks bei "e-stories" auf.
In gedanklicher Nähe
Frido
Soweit mein Bruder, zum häutigen TAGE...
 
 
 
Dienstag, 18. 12. 2012
Letzte Zweifel an der Auflösung  sind
eingesickert in den kalten Mutterboden
der Erde oder Lachen sich einen Ast -
als Tümpelgarnitur verwaist - die Weiten
des Weltalls über und die heisse Tiefe der
Erde darunter. Welch Gegensatz VEREINT
auf spiegelnd-selbst kleinster Fläche...prdd
 
 
Montag, 17. 12. 2012
Letzte Schneereste wehren sich, die
weisse Pracht, der kühle Schein des
Winters, hat sich aufgelöst mit Lachen
und kleineren stehenden Gewässerchen,
Pfützen zeichnen den 1. Abschied vom
Schnee.  Selbst der Himmel hat ein
schmutziges Grau angelegt. Regen die
letzte Reste vom Schnee weg getaut.
 
 
 
FREITAG, 14. 12. 2012
"Grias Euch alle Zam!
Mia sitz'n grad auf a gmiatliches Glasl
Edlvernatsch (Tramin Südtirol) und a
wahnsinns Brettl Jaus'n in da Hütt'n
und ham uns denkt des war doch fia
Euch! Schaut's vorbei, Eure Alm...
Ihr findet uns in der Balanstrasse 174
TELEFONISCH 0163 178 26 54" ja,
endlich ist sie geöffnet, die Tyroler Alm.
Die Original TYROLER Spezialitäten und
das tolle Ambiente lassen NICHT NUR
dIe Gaumen der Gäste genüsslich geniessen,
auch alle anderen Sinne werden aktiviert.
Eine Bereicherung für den eher schwach
bestückten Teil der Balanstrasse - mit
Lokalitäten zumindest...
 
 
  
DIENSTAG, 11. 12. 2012 Weit und breit
n ur weisses Zeugs, Schnee genannt - und
das in Hülle und Fülle - absolut untauglich
für den Tag. 30 ZENTIMETER kAMPF DEN
TÜCKEN DES WINTERS, der nun unbarm-
herzig seine weissen Flügel ausgebreitet
hat. ES SCHNEIT IMMER NOCH. Sehr zur
FrEUDE DER Kinder.
 
 
 
Sonntag, 09. 12. 2012
Es ist 6.22h. Noch nachtschwarze Stille
liegt vor meinem Fenster - durch das ich
in die Welt sehe. In der Ferne hin und
wieder "lichterleuchten" und der dunkle
Fleck wird schlagartig hell. Wieder taucht
ein Mensch in den Rhythmus des Tages ein.
In der Zwischenzeit hab ich mein Frühstück
fertig zubereitet, der Kaffee dampft
bereits in der Tasse. Die Croissants ver-
breiten ihren über-backenen Duft in der
Stille des werdenden Tages. Die Kerze
verbrennt leuchtend-leicht ihr Dasein,
ihr Aroma verbreitend. ES IST
DAS FLACKERN VERGANGENER ZEITEN, der
Hauch von Romantik, der durch die Kerze
lebt. "Sage mir wie du frühstückst - und ich
sage DIR, wer du bist!" Der Duft der Kerze
vermält sich mit dem Flackern des Lichts.
Schatten beginnen den leichten Tanz des
Seins. Ihr Leben ist immer nur ein Augenblick.
Wie bei uns Menschen...prdd
 
 
Samstag, 08.12. 2012
Beim Pikieren bist du allein.  Der  dunkle,
feuchte Mutterboden unter dir,  der Korb
mit den Setzlingen neben - und der endlose
Himmel über dir. Dazu die leeren, zu bepflan-
zenden - gerade gezogenen - Reihen, vor dir.
Dazu Knieschoner aus Gummi, die der
gebückten Haltung etwas Festigkeit verleihen..
Ja, ich spreche aus eigener Erfahrung. Schon
als 5 und-oder 6 jähriger durfte ich die
Weihungen der Gartenarbeit kennen lernen.
Nur der Regen gewährte eine Verschnauf-
pause. Mutter war grosses Vorbild. Ihrer
inneren Stärke setzte sie mit jedem Setzling 
die Krone auf. Ihrer grossen Liebe, der
Poesie, musste sie immer nachtrauern.
Der Kampf ums Überleben kostete viel Zeit,
die sie mit ihrem versteckten Humor dann
so plötzlich verlassen musste, konnte.
Auf der Heimfahrt vom Kaffeetrinken mit
ihren Freundinnen verstarb Mutter -
im Bus sitzend- "Als schliefe sie sich nach
Haus - ins ewige Reich". Diese PLÖTZLICH-
KEIT aber hatte sie heimlich geplant. Ich
bin sicher, denn so hatte sie sich ihren
Abgang von dieser WELT IMMER WIEDER
VORGESTELLT. Ihr "Kino im Kopf" spielte
eine HAUPTROLLE.... prdd
 
 
Donnerstag, 06. 12. 2012
Sehr schön zu sehen, wie die jungen
Gehirne wachsen und gedeihen. Ich
hatte  ja wieder Unterrichtsstunden bei
meinen  'Kindern' - meine "Wort- und
Gedankengärtnerei" trägt weiter Früchte.
Deutsch-Diktat gestern - 21 Punkte
von 21 ERREICHBAREN...große Freude
bei Mutter und Vater und sichtbarer
Stolz bei meiner Schülerin. Ein fulmi-
nanter Wechsel von total unbefriedigend
auf "total befriedigend" - DAS GLÄNZEN
in den Augen ist sichtbarer Ausdruck und
der aufrechtere Gang optischer Beweis
für das verstärkte Selbstvertrauen, welches
sich kontinuierlich aufbaut in einem so
jungen Geist. Das Erleben zu können,
so nah an der Familie, das erfüllt mich
mit tiefer Freude: Das Wissen, das Ange-
sammelte, weiter zu reichen;
ES ZU PIKIEREN...und damit wäre ich
wieder beim  Gärtnern...
 
 
 
 
Mittwoch, 05. 12. 2012
Kulinarischer Höhepunkt schon am frühen
Morgen. Während draussen noch das Dunkel
der Nacht waltet, wütet bei mir drinnen
der Koch in mir...Ich nahm die kleinen
runden Pellkartoffeln von gestern, halbierte
sie, legte sie mit der Schnittfläche nach
unten in meine Bratpfanne. Ich würzte
mit Salz, Pfeffer, Bratkartoffelgewürz,
etwas Kümmel und überliess sie bei kleiner
Hitze meiner Pfanne. Der Hauch Knoblauch
setzte einen letzten Konter. Eine Portion
Zaziki dazu.. und ich hob ab in den Himmel
der Gourmets...was für ein Frühstück!
Welche Geschmacksexplosionen konnte
mein Gaumen erleben...
 
 
 
Dienstag, 04. 12. 2012
Heute vor 43 Jahren saß ich um diese
Zeit im JOUBERT PARK in Johannisburg,
Süd Afrika inmitten grüner Vegetation.
Der Frühling der südlichen Hemisphäre
spielt mit den Gefühlen und schleicht
sich ins Gemüt. Die Sonne leckt an den
Körperteilen, die sich im ungeschützten
Zustand befinden, unerbittlich. Über-
haupt, Wolken hielten sich tagsüber
selten am Himmel auf. Nur so gegen
17.00h versammelten sie sich regelmässig,
um sich dann schauernd zu ergiessen -
übers dürstende Land. Und wie er kam,
so schnell verschwand der Wolkenspuk,
die Proteas strahlten um die Wette.
Die kurze Dämmerung verwandelt
sich urplötzlich in ein tiefschwarzes
Erleben- eine imposante "Deckenbeleuch-
tung" übernimmt klaglos die Regie. Das
Himmelszelt wölbt sich sternebeladen
und funkelnd - die TIEFE DES WELTALLS
tut sich vor deinen Augen auf in all der
erkennbaren Grösse - und zeigte den
Weg in dieTiefen der Unendlichkeit ...PRdd
 
 
 
Montag, 03. 12. 2012
Wie frei sind wir wirklich? Warum
unterstützen wir dieses oder jenes? 
Welches Kriterium ziehen wir zur
letztgültigen Entscheidungsfindung
bei? Warum handele ich so und nicht
anders? Gibt es eine allgemein gültige
Regel für die Frage der Gene? Bzw.
für die Macht der Gene? Wenn ich
als überzeugter Pazifist friede, wenn
ich gegen den neu eingefädelten
Panzerlieferungsvertrag  mit Saudi
Arabien bin, was läuft dann falsch,
wenn er von der Kanzlerin doch
letztlich anstandslos genehmigt wird?
Könnten wir nicht stattdessen 10000
Wasseraufbereitungsanlagen nach
Saudi Arabien liefern? DAS SICHERT
Arbeitsplätze hier und dort und bringt
noch Geld in unsere Kasse. Es bringt
Geld zurück. Das Geld, was wir vorher
für das überteuerte Öl bezahlen
mussten...Oder der Klimaschutz zum
Beispiel wartet auf Investitionen...
 
 
Sonntag, 02.12.2012
Der Himmel blau, die Sonne voll,
kein Wind stört diesen 1.Advent.
Ich kann Schattenspiele betreiben
in meinem Wohnzimmer, die Bücher-
wand als dekorative Leinwand be-
nutzend. Die Sonne steht im Raum,
wenn ich die Rolladen nicht runter
lasse. Der gefallene Schnee hat sich
bereits vor Tagen verzogen. Nur auf
den Dächern zeigt er sich noch
puderzuckermässig. Mein Krähenpaar
sitzt in ihrer kahlen Birke, die sich
nunmehr skelettmässig gen Himmel
schraubt...Selbst die feinsten Ver-
ästelungen werden sichtbar im Gegen-
licht. Wie ein Werk von Rubens
erscheint mir diese feine Arbeit der
Natur. Noch ein Wort zur Schule
der Poesie. Am Freitag war ja wieder
Unterrichtsgespräch; wie ich es zu 
nennen pflege. Die Mutter präsentierte
mir dabei das neueste Ergebnis vom 
Deutsch Diktat - mein kleiner Schütz-
ling brillierte mit 12 von 12
- alles richtig!  Die Freude und der
Stolz, die Geschwisterkinder der
Belohnung, hatten den Himmel auf-
gehellt. Ein schöner kleiner Moment.
 
 
 
DONNERSTAG, 29. 11. 2012
SCHNEE-überfall; MORGENS ohne
große Ankündigung wie seinerzeit
die Deutschen über Polen herfielen -
macht sich Herr Winter über München
breit - mit weissen Flocken, eisgekühlt -
der Winter unseren Herbst mir stiehlt:
Vom Wind getrieben greifen die Flocken
auf breiter Front an - ohne zu Zocken!
Haben den Frost und die Kälte zur Seite,
bleiben liegen - in eisgekühlter Breite...
Winter, oh Winter, was kann ich dir raten?
Schaufel dein Grab, ich leih dir den Spaten.
 
 
 
 
MONDAY, 26.11.2012
well its about time to say a nice hallo
to all the peoples from around the
world - visIting my webpages only to
be confronted by some german words...
this morning my greetings are going to
BEVERLY HILLS; MONTREAL; WOKING;
NY -Manhattan and Chicago...and , if you
like, drop me a line...which I WOULD
welcome very much...
 
 
Sonntag, 25. 11. 2012
Wieder ist die Grenze nach oben blau
und die Sonne regiert strahlend. Der
Herbst schenkt uns noch ein paar wär-
mere Tage und reift den Wein zur
späteren Lese. Die Zeit macht ihn
süsser und rund. Schmackhafter für
den gierig-kennerhaftgen Schlund.
Das ist des Weintrinkers gute Kund.
Ja, mein Gaumen hatte dieser Tage
Besuch aus Fernost. JESSICA 
Arumainaygagam feierte ihren 7.
Geburtstag - Sri Lanka liess kulina-
risch grüssen mit einer bunten Palette
von SPEISEN, die in ihrer traditionellen
Herstelllungsweise geschmackvoll-
schärfer-gewürzter Natur mich in
ungekannte GESCHMACKSWELTEN
entführten. Schon eine interessante
Reise für meine Geschmacksknospen,
die sich labten an einer für sie bisher
selten wahrgenommenen, schärferen
Gangart des Speisens. Nur schade, dass
meine kleine Schülerin nicht öfters
Geburtstag feiern kann...
 
 
 
SAMSTAG, 24. 11. 2012
Bei frischen Winden und wirbelnden
'Lauben' sowie kahlernden Ästen,
die meisten Bäume haben sich schon
entledigt, nur eine Birke steht noch
im gelblichen Kleid, blicke ich übers
kühlgewordene Leid...bis hin zu den
Bergen mit weißen Gipfeln kann ich
ihn ahnen, den Winter mit seinen
Kumpanen...kühl streicht der Wind
über Land und Leute,nimmt das Laub
vom Sommer als letzte Beute, der
so schnell vergangen und Alle, die
an ihm hangen, drücken sich an
Haus und Wände...die Sonne schaut
jetzt kraftloser drein, schnell, schnell
rein ins wärmere Heim... und wer
jetzt noch kein Bett gefunden hat,
wird sich schwer tun, eines zu finden,
wird Nägel kauend versuchen sein
Herz zu binden, wird wandernd 
vertrauend sich den Menschen
nähern, wird in Frage-stellen
ungeschriebene Gesetze,
die sind eh so ehern... der p-o-eter 
 
 
Freitag, 23. 11. 2012
Gestern sassen meine 2 Krähen stunden-
lang in meiner Birke und schauten sich
direkt in die Augen. So schien es zu sein.
Ich konnte es sehen. Sie bewegten sich
kaum. Unentwegt sassen sie, die Köpfe
leicht geneigt, nur vom Winde bewegt.
Sie liessen sich schaukeln, lagen sich dabei
leicht in den Flügeln. Zumindest sassen
sie dicht an dicht - und wäre ich nicht
dichter dran gewesen - ich hätt es vermut-
lich übersehen. So verweilte ich bei diesem
Blick und lobte innerlich mein Geschick.
In den kleinsten Momenten, die wirklich
grossen Geschenke des Lebens zu
entdecken:
Meine Zeit!
Krähe, blautiefschwarzes Symbol
Symbol verwoben seit Jahren mit
meinem Baum, einer leichten Birke,
die, beschwingt vom seichten Wind,
sich verschmelzend als kleiner Punkt
in dieser Welt am gleichen Ort befind...
pr/dd
 
 
 
 
 
Donnerstag, 22.11. 2012
tja, nun ist es doch passiert. Der pc
hat den Text von heute früh verschluckt.
Er hat nicht mal gewürgt. 20 Minuten
des Denkens und Schreibens einfach
weg. Ein Federstrich sozusagen hat
genügt, um meinen kreativen Workout
verschwinden zu lassen. Schade.
 
Dienstag, 20. 11.2012
6.47h noch dunkelt es, vom Grauen
des Morgens keine Spur. Sich bewe-
gende Lichter zeugen vom zunehmen-
den Verkehr auf der Chiemgaustrasse,
auf die ich von hier oben Stückchen-
weise blicken kann. Der erwachende
Tag fügt sich in sein schicksalhaftes
Getue. Bestimmt vom Lauf der Uhr, 
tickt der Zeiger in seinem eintönigen
Rhythmus immer der Zukunft entgegen.
Zerteilt sie in messbare Einheiten.
Endlos für ein paar Millionen Jahre,
in denen der Mensch das Glück des
Atmens erleben kann. Die Apokalypse
steht dann im Schicksals-Jahr 1848424
bevor, wenn sich die Sonne zu einem
riesigen roten Ball weiter entwickelt
hat. Wenn sich die Hitze auf dem Planet
Erde auf ungeheure 28 Grad Celsius
gesteigert hat und alle Versuche einer
Abkühlung fehlgeschlagen sind. Der
Weltrat, die dann Regierenden, konnte
sich nicht einigen...
 
 
 
Montag, 19. 11. 2012
 
Der Gevatter
Der Tod steht an der Tür
lehnend, den Kopf zur Seit
ich hatte nicht das Gespür...
es ist noch nicht so weit!
 
Er erst gibt dem Leben Sinn
Er hebt die Qualität des Sein
Er kümmert sich nicht um's Leben
Er gibt dem Tod den Schein.
 
Gedichte überleben den Tod
Goethe, Benn und der Schiller
zeigen es uns doch ohne Not:
Poesie macht die Welt stiller
 
Ihr Araber, Israelis und Syrier -
Reden statt Schiessen ist Gebot
Leben mit Krieg bedeutet Not
Am Ende siegt DOCH nur der Tod!
 
 
Bekämpft euch doch mit Worten
Beschimpft euch aller Orten -
Legt sofort die Waffen nieder
FRIEDEN - er kommt dann wieder
 
Bringt die Waffen zum Schweigen
Fasst Euch ALLE an die Hände
Tanzt den gemeinsamen Reigen
Knüpft dabei friedvoll neue Bände
 
Peter Rubin; DICHTER DRAN
 
 
 
 
Sonntag, 18. 11. 2012
Der stille Kampf der Birkenblätter, die
strohgelb noch am Baume hängen, ist
umso bemerkenswerter als das es die
einzige Birke ist, die nun gelb gefärbt
im Raume steht. Noch im vollen Gewand.
Aber jedes Blatt goldgelb GEFÄRBT!
Das fällt besonders auf, denn die anderen
Birken haben sich alle schon entkleidet.
Gewandt wie ich nun mal bin, habe ich
mich ganz gewieft meinem Wörter-
buch gewidmet. Sprache ist erotisch.
Sri Lanka weit weg. Heute tanzt meine
kleine Schülerin Tänze der Heimat, die
sie noch nie gesehen hat mit so viel
Anmut und Hingabe und einer zauber-
haften BEGEISTERUNG, dass es mir
ganz warm wird ums Herz...
 
 
 
 
SAMSTAG, 17. 11. 2012
...das war eine Notpause, liebe Leser  &
Freunde der Poesie und der schöneren
Sprache, mein Computer verweigerte sich
mir einfach. Und mein pece-Wissen ist
zu dürftig, um der Situation "Dame zu
werden"  - es bedurfte wieder mal des
Wissens und der Erfahrung eines echten
Expertens, dem Inhaber der Firma
Herr Michael R. Merkle, 089/813 088 03
der dann auch heute in der Früh
und das ohne sichtbare Müh
das Problem innert kurzer Zeit
beseitigte, mir sehr zur Freud.
Ich schätze den Menschen Merkle
ja nicht erst seit heut' -
sein Wissen möcht ich nicht missen...
drum, wenn immer - ihr lieben LEUT -
euer Computer spinnt, nicht so läuft -
dann ruft den -bezahlbaren- Fachmann...
 
 
 
 
 
DIENSTAG; 13 11. 2012
mich beschäftigt seit einiger Zeit das
Thema Staat, Kirche & Glauben. Wenn ich
bedenke, dass die beiden GROSSKIRCHEN
mit rund 20 Milliarden Euros jährlich staatlicherseits subventioniert
werden und das zusätzlich zur Kirchensteuer...dann werde ich sprachlos.
Ja, es verschlägt mir geradezu die Sprache. Es wird mir Angst&Bange,
wenn ich an die vielen Religionskriege denke. Wenn ich daran denke,
dass Menschen gemordet werden, nur weil sie 'ungläubig' sind.  UND
DAS HEUTZUTAGE IN DER jetztzeit, IM Herbst des Jahres 2012
 
 
 
 
MONTAG, 12. 11. 2012
Motivieren brauche ich meinen kleinen
Schützling nicht. Eifer wächst mit dem
Erfolg. Die Freude glänzt in den Augen.
Ich freu mich einfach. Ist es doch nicht
selbstverständlich. Es ist schön, zu säen.
Gedanken der Kindheit kommen hoch.
Mutter mußte im Betrieb ihrer Eltern
als Gärtnerin arbeiten, Kost und Logis
frei. Heute würde man das als Ausbeu-
tung bezeichnen. Ich seh sie noch vor
meinem geistigen Auge auf den Knien
sitzend, die Knie eingepackt in dicke
schwarze Gummischoner. Schweisstrop-
fen perlten auf der Stirn. Die Hände
schwarz vom schweren feuchteren
Mutterboden, im Gesicht Spuren der
Erde und trotzdem ein Lächeln auf
den Lippen. Harte Arbeit, das Pikieren.
Die ganzen Beete in ihrer mit brüchig,
vom Regen und Sonne gegerbten grauen
Umrandung. Und es war ja nicht nur
das eine Beet...
 
 
 
DONNERSTAG;  08. 11. 2012 Gestern
bekam ich zum ersten Mal die Ergebnisse
zu Gesicht, die mein kleiner Schützling
mir stolz präsentierte. 20 Punkte vom
20 erreichbaren in der einen Aufgabe
und 19 Zähler von 20 in der anderen
Aufgabe. Und ihre Augen leuchteten
und die der Eltern aus Sri Lanka auch.
Meine "Gesprächsunterrichtsmethode"
funktioniert. BEGEISTERUNG für die
Dinge des Lebens möchte ich wecken
bei der 6 jährigen - und ihr 4-jähriger
Bruder plappert alles nach...er lernt
allein schon durchs Mithören...Auch
die Mama verbesserte ihre Aussprache
merklich. Allein durchs Zuhören erwirbt
sie ein besseres Verständnis.
 
 
 
 
Dienstag, 06. 11. 2012
Träumen wir uns den Tag, schwingen
auf zu neuen Taten, begeistern uns
am Hiersein, am Dasein. - Gerade war
eine Dame an der Tür und wollte mir
das Gute am Jenseits verkaufen. Gott
würde auf mich warten durch JESUS
Christus. Ich solle nur den Herrgott
herein lassen...und mit den Worten
zog sie einige bedruckte Blätter aus
ihrer Tasche, um sie mir zu übergeben.
Meine Ver-Weigerung quittierte sie
mit zornigen Worten - halblauter Natur,
die ich hier besser nicht widergebe...
Der Zorn treibt merkwürdige Blüten.
prdd
 
 
Sonntag,  04.11. 2012
...und schon wieder so ein besonnter
Tag hier im Münchener Raum. Meine
Krähen pflegen ihr luftiges Hiersein
in den Birken. Eine Birke leuchtet
mir immer noch grünbelaubt entgegen.
Links und rechts die beiden Birken
zeigen bereits ihre Ermattung. Ihr
"Fell" ist ' merkelich ' dünner und
gelblicher geworden. Auf den Men-
schen bezogen heisst das: ÄLTER,
nicht meer im Saft stehend,
'anfelliger'. Ich finde, ein schönes
Wortspiel. Sowieso ist das Altern
eine spannende Sache. Eigentlich
bedeutet -ALTERN- für mich nur eines:
Wissen weiter zu geben an die Kinder.
Das ist die - oder eine der Hauptauf-
gabe(n) - der sich die Erwachsenen-
Welt stellen muss. Vorbild(er) zu sein
und alle Kräfte zu konzentrieren auf
eine umfassende schulische & MENSCH-
LICHE Ausbildung. Wie ein schönes
Adagio formt das eine 'mitfühlende -ver-
mittelnde' Erziehung und führt so zum
neuen Menschenbild, das im neuen Jahr-
tausend  meer und meer zum Einsatz
kommt. Waffengänge aller Art werden
dann in Zukunft irgendwann der Vergan-
genheit angehören. Verweigert, verboten
und verpönt wird die Herstellung, der
Vertrieb sowie der Verkauf und der
Gebrauch von Schusswaffen aller Art 
auch im privaten Bereich...prdd...
 
 
 
SAMSTAG, 03.11. 2012
Als Suppenliebhaber habe ich gestern
etwas probiert. 
Nur eine Suppe. Frische BelugaLinsensuppe
mit Cashmir-Curry - fertig aus dem Kühlregal,
hergestellt von Roggenkamp Organics.
Und sie verzauberte meinen Tag.
Eine heiße Suppe.
Geschmackvoll. Ohne Abfall.
Ohne grosse Zubereitung.
Nur auf den Herd und dann löffelnd verspeist...
Die Suppe erschien mir wie ein Gedicht  -
von mir
oder von Benn oder Goethe...
So schmackhaft gerundet, reinste Poesie
für Gaumen, Geschmecke & Gesundheit
Herz - was willst du meer?
 
 
Freitag, 02. 11. 2012
Meine Krähen sitzen einträchtig neben-
einander in meiner inzwischen leicht hell-
gelblich gefärbten Birke. Sie schaukeln
sich durch die Zeit. Besser, sie lassen sich
schaukeln. Hin und wieder hebt die eine
ihren Kopf. Scheint so, als diskutierten
die Zwei. Ich kann leider nicht von ihren
Lippen lesen. Ach,  Krähen haben ja keine.
Im Radio läuft gerade mein Freund Elvis
auf Bayern 2 - einer meiner Lieblingssen-
der. Herr Professor Hochgeschwendner(?)
von der LMU MÜNCHEN spricht über die
USA - Nordamerikanische Kulturgeschichte
ist sein Thema -  da darf Elvis Presley nicht
fehlen. Abkühlende Liebe zwischen den
Liebenden USA - Germany stellt er fest...
und kein Ende dieser Talfahrt. prdd
 
 
 
DONNERSTAG, 01.11. 2012
Eichendorff im Radio grad eben, draußen
die geläuterte (wieder) schneefreie Natur,
unter mir, ein Stockwerk tiefer, meine zwei
neuen ''Kinder'' aus Sri Lanka. Wir üben Deutsch,
wir üben Lesen, wir üben Sprechen, wir üben
Rechnen...ich empfinde tiefe Freude, wenn
ich sehe, wie "mein" Saatgut aufgeht. Wenn
der Satz aus dem Buch fehlerfrei vorgelesen
wird und flüssig. Und wenn das Mädel nach
dem Üben mit einer Handbewegung und einem
Leuchten in den Augen anzeigt...wie zufrieden
sie ist mit der neuen Erkenntnis und der
Zunahme an einer Fertigkeit, die dem jungen
Menschen zufällt nur durch einfaches ÜBEN.
üBRIGens, mit der Handbewegung deutet
sie das Fliessen von Wasser in einem Fluss an.
Ich hatte ihr vor einiger Zeit gesagt - ''dein Lesen
muss flüssiger werden''...carpe diem..prdd
 
 
 
Mittwoch, 31. 10. 2012
Frühlingshafte Düfte durchziehen  des
Tages Lüfte - während der Schnee seine
letzten Reste abzieht... strahlt der Morgen
sonnenbeladen bei blaustem Himmel.
Grad so als ob das Wetter eine Wieder-
gutmachung begönne. Die Schmach der
letzten Tage vergessen zu machen. Nur
Regen und Kälte und Schnee - das war
einfach zu viel...Eine Sinfonie für die Sinne
überdeckt nun das Chaos der letzten Tage.
Ultraazurblauer Himmel mit seiner
unendlich scheinenden Tiefe - oh Mensch,
wie leuchtet mir die Natur... prdd
 
 
 
 
SAMSTAG; 27. 10. 2012
Kühle kriecht durch die geschlossene
Balkontüre. Sie bemächtigt sich meiner
Wohnung ohne zu fragen. Praktisch
über Nacht hat sich die Kälte breit
gemacht. Verwöhnt von den lauen
Sommertagen bereitet das ernstes
Unbehagen. Der Kälte Sprache ist
Gewöhnungssache. Es wintert. Das
Laub hat sich schon längst metamor-
phosiert, leuchtet sich hinweg.
Regen regiert noch in feinen Streifen.
Zeit rinnt in gleicher Weise. Unauf-
haltsam. Nur unsichtbar verrinnt die
Zeit im endlosen Ghetto von Gestern.
Das Heute erweist sich als ewiger
Quell vom Jetzt. So sprudelnd die
Quelle, so breit und sich stetig ver-
breiternd und tiefer werdend das
Gestern. Das Meer der Vergangenheit
erwies sich des Öfteren als raues
Gewässer mit höchsten Wellen...
PRdd
 
 
 
FREITAG; 26. 10. 2012
Tief und Grau der Himmel, Schwere
hat sich übers Land gelegt. Schnee
liegt in der Luft und der Duft von Kälte
zieht durch Mensch und Tier. Natur
spielt im Rhythmus der Zeit ihre
kühlere Karte aus. Dem Morgen
graut es auch gänsehäutig. Eine
Birke steht noch im grünen Kleid,
die zwei daneben herbsteln goldgelb.
Eigenartig, dem Überlebenskampf in
Farbe zuzusehen. Auch mein Flach-
dach schmückt sich in den Farben
des Herbstes. Schön, wie das Auge
sich an dieser Farbgestaltung erfreuen
kann. Sowieso ist der Herbst in seiner
Art unübertroffen. Dazu übernimmt
das Dunkle zunehmend die Regie.
Geht zunächst ein Agglomerat mit
dem Licht des Tages ein. prdd
 
 
 
Montag, 22. 10. 2012
Langsam nimmt der Wandel Gestalt an.
Stuttgart wird Grün. Baden-Württem-
berg machte es vor - und gestern zog
die STADT STUTTGART tatsächlich
nach und stellt nun erstmals auch den
Bürgermeister. Eine Metamorphose
ersten Ranges, die sich da vollzogen
hat. Schwarz, im Musterländle, wird
abgewählt, abgestraft! Und Grün über-
nimmt die Regierungsgewalt. Wer hätte
das gedacht. Und dann gleich so deut-
lich! Das dürfte dann noch spannender
werden, wenn es nächstes JAHR zur
Budestagswahl geht. Also, Leute, auf
auf..
 
 
 
Sonntag, 21. 10. 2012
Das Laub an den Bäumen leuchtet
rotgoldbraun und gelbgrünlichbraun -
der Spätsommer feiert sich selbst
in sanfteren Farben. Tautropfen be-
perlen den frühen Tag. Leichte Nebel-
schwaden hängen in den Baumkronen,
wartend auf ihre Auflösung. Es wird
ein schöner Tag. Die Sonne lauert
schon über der sich langsam auflösen-
den Wolkendecke - ein Ahnen, mehr
noch nicht. Ahnen verbunden mit der
Sicherheit des Wissens - ganz oben
ist der Himmel immer blau, scheint
die Sonne. Die Sonne ist der frühe
öfters unsichtbare Begleiter & Bewahrer
der Menschheit. Sie ist Speisung und
Vitaminschub zugleich, sorgt für die
heitere Note - sichert das Leben.
 
 
 
Freitag, 19.10. 2012
Leipzig, Berlin, London, Gallimh (?)
Darmstadt, Beverly Hills, North Bergen,
Paris, Stuttgart usw ...aus diesen
Regionen kamen die Besucher meiner
W-seiten am Mittwoch 17.10. 2012.
Diese Besucher klickten mehrere Seiten
- ich kann sogar die Verweil-Dauer sehen -
aber leider verbleiben diese Klicks
im Dunkeln, sie gelten vielleicht als
ein Signal...dessen Deutungshoheit
allein bei mir verbleibt. Also, was kann
ich tun, um daraus ein echte Diskus-
sion entstehen zu lassen.?
 
 
D.onnerstag, 18. 10. 2012
Eigentlich wollte ich heute morgen
über Pfifferlinge, Petersilie & Rührei
mit warmer Tomate berichten - welches
ich mir mit einer Kanne Espresso zum
'Frühen Stücken' von meiner sehr ver-
trauten 'Kraft', meinem Zweiten Ich, 
zubereiten und servieren liess. Ich
wollte erwähnt haben, mit welcher
Genüsslichkeit ich dabei ins Schwärmen
kam über das sehr vergnügliche Zu-
sammenspiel der unterschiedlichen
Geschmackskomponenten. Wie ich
innerlich jubelte und diesen kleinen
Moment befeierte. Ja, ich beklatschte
meine Köchin und zollte Respekt...prdd
 
 
 
Mittwoch, 17. 10. 2012
Wie das Leben so läuft. Vom himmel-
hoch jauchzend zum total depressiven
Haufen - eine Sache von knapp 30
Minuten - ein Niedergang ohne Gleichen.
So etwas hat man schon lange nicht
meer gesehen. Da verspielen die
Elitekicker einen 4-0 Vorsprung,
lassen sich von biederen Schweden
noch vorführen wie eine Gurkentruppe.
So kunstvoll und schön, um dann hilflos
einzugehen...da fehlen die Worte.
Sicher, es gibt Schlimmeres. Aber
so einen eklatanten Einbruch hätte
es nun auch nicht gebraucht. prdd
 
 
 
Dienstag, 16. 10. 2012
Das Wetter scheint sich beruhigt zu
haben. Die Sonne liegt schräg und
zeigt mit rötlich-goldenen Strahlen
ihren früh-morgendlichen Charme.
Frisch mit aufheiternder Tendenz
und etwas wärmer lässt sich der Spät-
sommer wieder blicken. Dem späten
Wein gibt das die süßere Seele und
den Biergärten einen letzten Schwung.
Ach, Leben, wie schmilzt du dahin?
KAUM IST MAN GEBOREN - SCHON IST
MAN HIN... Peter Rubin, Dichter dran
 
 
 
Montag, 15. 10. 2012
Die Balanstrasse hier in Ramersdorf
zählt nicht zu den schönsten Avenuen.
Sie folgt in ihrer Schlichtheit mehr den 
Regeln der motorischen Fortbewegung.
Die Ampel - Anlage an der Kreuzung
Balan/Chiemsee zeigt ROT für den
Fußgänger gefühlte 5 Minuten. Tat-
sächlich wartet der Fußgänger 3 Mi-
nuten - was ja auch schon lange sein
kann. PKWs rasen hier bei Vollrot
noch mit erheblicher Geschwindigkeit
über die Kreuzung. Das Rasergefühl
von der nahen Salzburger Autobahn
noch im Gefühl. Und nicht unweit
von dieser Kreuzung lauert eine
kleine Überraschung aus Tirol -
die Tiroler - Alm in der Balanstr.174
auf den ahnungslosen Besucher und
Zufalls-Gast,  der aber schnell zum
Dauerbesucher werden kann. Denn
das Speisen überrascht selbst den
verwöhntesten Gaumen. PRdd
 
 
 
Sonntag, 14.10. 2012
Überhaupt die Sprache. Sprache ist
mehr als nur Verständigung, der Aus-
tausch von Gemeinplätzen. Gestik
ist die Schwester der Sprache. Bilder
sind die Grundlagen einer allgemeinen
Verständigung, die ohne das Sprechen auskäme. Ich bin dafür,
einen 'Welttag des Sprechens' auszurufen,
an dem auf der ganzen Erde dem 
"Miteinander Reden"gehuldigt wird.
Egal ob in Alaska, Mexiko, Afrika, Europa 
oder Australien - an allen Orten dieser
Erde wird das Sprechen, das ''Miteinander-
Sprechen'' zelebriert. "Togetherness" IST
DAS THEMA und eine neue Weltsprache
müßte gefunden werden, die auf
allen Kontinenten zusätzlich zur jeweiligen
Muttersprache gelehrt und gesprochen
werden müsste. Oder einen "Welttag
der Sprache" - DANK INTERNET-AKTI-
VITÄTEN ist das nun keine Utopie mehr.
 
 
Samstag,  13.10.2012
Zelebrieren möchte ich zum Wort
des Jahres 2013 ernannt wissen. ZE-
LEBRIEREN WIR DAS LEBEN: Zele-
brieren wir Europa, diese europäische
Idee der friedvollen Überwindung von
Grenzen, die sich im JETZT vollzieht.
Historische Momente, die sich da der
Realisierung zuwenden und die in die
Geschichtsschreibung eingehen wird
als Zeitenwende. Als Auftakt zu einer
Zeit der Kriegslosigkeit, zu einer Zeit
des friedvollen Miteinanders. Diese
Fast-Friedenszeit kann genutzt werden
zum Ausbau besserer sozialer Strukturen.
Zur Überwindung von extremer Armut
und zur Beseitigung von Unrecht. Die
Vermögenden werden lernen -müssen-,
dass Teilen die bessere Alternative ist.
Zelebrieren wird zur gemeinsamen
Hymne der Menschheit...
"I want to break free..."
 
 
 
FREITAG, 12.10.2012
Netzwerken ist heutzutage ein Schlag-
wort, das aber nur funktioniert...
wenn es sinnvoll be- und genutzt
werden kann. Netzwerke, die sich
nur so nennen,
beweisen nur den traurigen Teil, den unsere heutige
Gesellschaft so darstellt. Netzwerke, die eher ausgrenzen
als einschließen, sind nicht gerade förderlich und beweisen
(eigentlich) nur, dass wir noch einen weiten Weg zurück-
zulegen haben, bevor es wirklich zum
Netzwerk wird. Immer ist sich einer selbst der Nächste,
zunächst einmal. Erst wenn Leid und Trauer und Nach-
denklichkeit zugeschlagen und sich vermischen mit der 
gehörigen Portion Mitmenschlichkeit -  entsteht ein -
bewegter- Mensch.
 
DONNERSTAG;  11. 10. 2012
Wenn ein Stern zu  leuchten beginnt,
erfüllt dich das mit Leib & Seele;
Du glühst und träumst, egal ob DU
10, 20, 30, 40, 50, 60, 70  oder 80
bist. Du bist erfüllt von der treibenden
Kraft wohltuender Gefühle. Die ganze
Welt erscheint dir himmelblau und
ockerfarben. Wenn jedoch der Stern
nach Jahren sein Leuchten langsam
aber spürbar einstellt, bricht eine
Welt zusammen. Der neue Zustand
ist gewöhnungsbedürftig - aber, und
das ist das Wertvolle daran, er be-
inhaltet eine Fülle neuer Wege und
Möglichkeiten. Freiheiten, die es neu
zu entdecken gilt. Ja, das Leben ist
ist ein seltsames Spiel.
 
 
Dienstag, 09. 10. 2012
Mit dem Gongschlag war es 6.00h.
Tiefe Nacht liegt noch über dem
jungen Morgen, der nachtschwarz
vor meinen Fenstern lauert. Noch
liegt das Land im Schlaf. Nur hin und
wieder brennt eine Lampe. Der
Nacht-Schattenmann herrscht noch.
Ja, die heiteren Zeiten gehören wohl
der Vergangenheit an. Die Gegen-
wart verharrt in ihrem Wechselmodus.
Sie weiß noch nicht so recht wo und
vor allem wie sie weiter machen will.
Das Diktat der Gegenwart ist ihre
Unentschlossenheit.  Und das ist
genau jetzt deine Chance. Triff
eine Entscheidung. Sie mag im
NACHHINEIN FALSCH GEWESEN SEIN -
aber für den Moment bringt sie dich
weiter. Aus dem Schweben ins Vor-
wärtsgehen  - Stehenbleiben wird eh
sofort abgestraft. Gedanken zur
Zeit...prddsg
 
 
 
 
 
Montag, 08. 10.2012
Der blaue Himmel, die wärmende
Sonne, der schöne Herbsttag, ein
Tag  aus jungem Samt und frischer
Seide - einfach zum Genießen. Dazu
Quarkbrot mit frischem Schnittlauch
dick belegt, Salz und Pfeffer aus der
Mühle. Ein Fest für Gaumen & Augen
und all die Geschmacksknospen, die
dann weit geöffnet sind. Allein  der
frische Schnittlauch verdient einen
Sondervermerk. Das Grüne Grün und
dieser intensive Grüne Geschmack
geben dieser Gewürzpflanze eine unver-
wechselbare Richtung, die zu vielen
Speisen passt. Zum Tomatenbrot, zum
Rührei, ohne alles, also pur auf ein
Butterbrot nur mit Salz und Pfeffer
bekleidet - ach, ich gerate ins Träumen...
 
 
 
 
SAMSTAG;  06.10. 2012
Ich glühe für ein Vereintes Europa.
Nur so hat dieser Teil der Welt
eine reelle Chance zu Überleben,
zu ÜBERLEBEN IN WOHLSTAND;
SICHERHEIT UND mit Würde. Die
Kleinstaaterei führt mit Sicherheit
in den Abgrund. Die Bürger Europas
stehen vor wichtigen weiterführenden
Entscheidungen. Und nur wenn die
Griechen, Italiener, Spanier und
Portugiesen aber auch die Belgier,
Holländer, Franzosen, Dänen,
Deutschen; SCHWEDEN; NORWEGER,
Engländer, Schotten, Iren sowie
die Malteser begreifen, dass die
einzige Chance im Zusammenhalt
liegt - nur dann haben wir eine
Chance, wir Europäer. Der Gedanke
an die Kleinstaaterei muß zur
Vergangenheit zählen. Endgültig.
Wir sind Europa. Ich bin Europäer.
Ich bin euphorisch.
 
 
 
Mittwoch, 03. 10. 2012
Noch immer hat die Erkältung,
der grippale Infekt, seine Macht...
noch immer leide ich unter dieser
deprimierenden Tatenlosigkeit,
die wie so eine Gewitterfront über
mich lastet. Jeder Atemzug wird
begleitet vom Rasseln meiner
Bronchien UND KLINGT NACH WIE
DAS AUSROLLEN EINES DONNERS
BEIM Gewitter. Während der Himmel
sich ums Blauer werden bemüht,
meine 2 Krähen um die Plätze in
ihrer Birke eifern, der Kaffee-
duft durch die Räume zieht, HAT
SICH eine Gänsehaut meiner
bemächtigt. Frisch ist es geworden,
richtig kühl. Die Sonnenstrahlen
trügen, ja sie gaukeln mir was vor.
Der Nachteil einer solch katastrophaler
Nacht, wie ich sie verbracht  - man taugt
zu nix, ist absolut antriebslos. Man friert.
"Goosepimples" wachsen sichtbar auf
den Armen. Ich kann sie sehen und
spüren. Ein Doppler-EFFEKT also.
Tag der Einheit? Tag der Deutschen?
Ich würde das lieber als Hinwendungs-
chance zu EUROPA SEHEN wollen.
Denn nur MIT einem starken Europa
hat dieser Teil der Erde eine Chance,
im Wettstreit der Kräfte dieser Welt
mitzuhalten. Nur die
"Vereinigten Staaten von Europa" sind
in der Lage, im Konzert der Großen
dieser Erde, eine eben bürdige Rolle
zu spielen. Und je eher Berlin, PARIS,
ROM UND LONDON und all die anderen
DAS BEGREIFEN, umso besser wird
es sein für die Bürger Europas.  
Peter Rubin, Dichter dran
 
 
 
Montag, 01.10. 2012
Eine schwere Grippe hat mich heimgesucht ...
Sie kam praktisch über Nacht - UND LÄHMTE
alle Aktivitäten. So wird der heutige Beitrag auch ein Opfer...auf dem WEG ZUR SCHNELLEN GENESUNG...hoffe ich...
 
 
Samstag, 29.09.2012
Distanzierende Kühle schwebt alkoholge-schwängert über die Halbzeit der Wies'n.
So wie immer vollzieht sich der Exodus der Massen zur Alkoholauffüllung, zum bunten Treiben der Massen mit Maßen. Hendl und Schweinsbraten werden braungebrannt serviert, Schweinswürstl erfahren das gleiche Schicksal in rauen Mengen. Es lebe die Wies'n, der Suff und die Dirndl. Macht ja auch Spass, der Weiblichkeit in die tiefer gelegten (brau-nen) Augen zu blicken. Und der Alkohol wirt(?) leicht unterschätzt. Die Macht des Alkohols und seine Wirkung tragen zur weib-lichen Lockerheit bei. Suchtgefahr ist gegeben und besonders in  den voll gepackten Sälen der BIERTEMPEL, ist sie zu besichtigen. Das Lächeln der Bedienungen bezieht sich nicht nur auf Gäste - es ist das "Lächeln der Wissenden" - sie weiß sich um einiges reicher
nach Ablauf der Festtage...prdd
 
 
 
Freitag, 28.09.2012
Blau der Himmel in einer Tiefe, die die Sehnsucht weckt, sanft der Wind, der die Gefühle lockt nach Meer und Welle, nach Sand und Düne...ACH DU MEIN GOSCH, an der Inselspitze gelegen, rollmöpsig und frisch gebraten, Syltisch und meerwindig, wie vermiss ich dich. Davor rauscht das Meer in seiner nie endenden Melodie und frisst die Insel, Meer und mehr. Das Leben ist ein Spiel und mein Sylt stirbt langsam den meerigen Tod. Sylt - dein Sand füttert die hungrige Nordsee. Das Sterben der schönen Braut hat lang schon begonnen und jeder Sturm reißt ein Stück Insel mit sich fort. Da fällt das Sterben des Mondes nicht so ins Gewicht. Auch da droht eine Katastrophe. 10% der Fülle des Mondes sind schon verschwunden. Fast unmerklich entzieht sich der Mond seinen wichtigen Aufgaben...und die Menschheit muss zuschauen, kann nichts ändern. jA, ES IST SO EINFACH - Ohne Mond kein Leben mehr auf der Erde?
 
 
 
 
Donnerstag, 27. 09.2012
Wolken, Sonne und etwas Regen - der Tag in kurz - leichter Wind noch dazu gefügt und zwischendurch erhellendes Blau...apropos Blau, in München tobt das Leben, fliesst Bier in Strömen und die Grillhendl verwandeln sich meist mit Kartoffelsalat alsbald zu Verdau-tem. Der Gang aller Dinge, die in den Mägen dieser Welt landen. Sowieso erstaunlich, wie so ein Provisorium wie die Wies'n soviel 'Scheiss' verträgt? Wenigstens kommt der Öko-Strom zum Einsatz. Erstmals in der Geschichte der Wies'n versorgen die Stadtwerke München alle Schausteller und Festwirte, also die neuen Alt-Millionäre, mit M-Ökostrom wie ich der Verlautbarung der Stadtwerke München entnehmen kann. Trotzdem, die Wies'n produziert  jede Menge an Müll, jede Menge.
 
 
 
 
 
Mittwoch, 26.09.2012
...im Jahre 1788 schrieb Kant über die Aufklärung, liebte gute Manieren und gepflegte Gespräche. Selbst Schiller erkannte
den Wert Kants, der sogar bei ihm ein Leuchten entzündete. Kant, 1724 geboren,
hat sein Königsberg nie verlassen. War nie
verheiratet mit einer Frau, er heiratete seine
festen Grundsätze. In seinen 40er Jahren war die Erkenntnisgewinnung sozusagen die Gemahlin an seiner Seite. Er erkennt -unsere-
Wirklichkeit. ''Ich müsste also das Wissen aufgeben, um für den Glauben Platz zu bekommen'', so Kant über den Glauben. Und, liebe Freunde meiner Schreibereien, damit sagt doch Kant einiges aus über die Kirchen,
über den Glauben. Kants Tischgespräche
waren geprägt von seinen Grundgedanken
und teilten sich auf in Vorspeise, Hauptspeise und Nachtisch. Heiteres zum Nachtisch war die Regel. MORALISCHES HANDELN ist der wahre Gottesdienst, dem der Mensch folgen sollte. Und das, ohne Wenn und Aber, müsste
nun im Jahre 2012, also rund 290 Jahre nach
Kants Geburt, sich langsam in den Köpfen der Menschen eingeprägt haben. Da wird gemor-det und getötet im Namen Allahs, da strömen
selbsternannte Christen zum Bekehren der Ungläubigen aus... in alle Welt...KANT würde sich im Grabe umdrehen, wenn er das alles mit bekäme. Und Moslems ziehen zum Bekehren mordend durch die Welt, wollen mit ihren Selbstmordkommandos in den heiligen Stand des HIMMELS ziehen. Welch Ironie. Welch Dummheit. Es ist der Fanatismus, der auf die Anklagebank gehört. prdd.
 
 
 
Dienstag, 25.09.2012
und wieder erstrahlt die Sonne mit aller Kraft, der Morgen hat das Licht des Tages schon längst gesehen, der Kaffeeduft hat sich schon lange verzogen nur die Krümel des Brötchens liegen noch auf dem Tisch. Eine Semmel, die ich auf dem Toaster aufgewärmt hatte und deren krosses Selbstbewusstsein
ich gerade erleben durfte.  Ein Fest für Gaumen und Gehör, denn jeder 'Kau' wurde zum 'guten Gau der Freude', des Glücks. Das Schmecken wurde begleitet vom hörbaren Knacksen der Kruste - und diese Gleichzeitig-keit erhöht die Lust beim Essen. Ein Orgasmus im Gaumen, der an Freude und Lust in nichts nachsteht - oder nur anders kommt, lächl. Und so eine 3tage alte Semmel kann also auch hoch erotisch sein. Es kommt sowieso immer darauf an, wie man die Dinge des Labens so sieht. Ein herrlicher Morgen also, die Luft aus Samt und Seide, die Bäume stehen schon leicht angeherbstelt immer noch aufrecht in Reih und Glied. Der Kaffee schmeckt - obwohl, gestern, gestern Abend trank ich Tee bei Nachbarn, deren zwei Kinder ich seit einigen Tagen deutschsprachig betreue. 
Es ist die reine Freude, Kinder zu erleben, die gerne und in aller Intensität lernen  & lernen wollen. Diese Kinder aus Surinam  versprühen eine Wissbegier, die mein Herz höher schlagen lässt. JA, der Herbst ist schön...
 
 
Montag, 24.09.2012
Morgenrot hat sich, das Land errötend, am Horizont breit gemacht und taucht die Welt in ein feineres Licht. Ach, wäre es doch schön und die ganze Menschheit könnte so ein Morgenrot sehn. Schluss mit den Kriegen und Morden, weg mit Kummer und Sorgen. Liebe blühe und Verständnis ziehe ein. Wohlstand für alle und Glück als Keim. Waffen und Panzer und Uniformen gehören auf den Müll - alle Munitionen dazu. Ach, wäre das ein Fest zum Zelebrieren und Feiern...
 
 
Samstag, 22.09.2012
Der Herbst liegt auf meinem Flachdach herum. In Bunt gekleidet ...und stündlich wird es mehr Herbst. Mit fortschreitender Zeit stürzt sich immer meer Laub von den Bäumen in den sicheren Tod. Mit Verlaub gesagt. Wind und Wasser besorgen dann den Rest. Das Vermodern kann beginnen. Wolkendecken schieben sich übereinander, lassen blau-leuchtende Streifen zu...es lichtet sich in der Ferne. Hoffnung keimt auf - auch weil der muslimische Freitag nur vereinzelt im Chaos endete. Tja, in was für einer Welt leben wir eigentlich? Das Uneinige Europa, zerrieben
zwischen den Blöcken der wandernden Intoleranzen, zermalmt von der zunehmenden Macht religiöser Unvernunft. Die säkulare Vernunft auf dem Opfertisch der Religionen.
Ach, wie lob ich mir die FREIHEIT des Denkens & Handelns...Peter Rubin, Dichter dran
 
 
 
Dienstag, 18.09.2012
ja, da sagt der Herr Schäuble ein wahres Wort…er spricht von einer relativen Zufriedenheit, die einem Rollstuhlfahrer genauso -heimsuchen- kann - wie es bei den 'Normalos' vorkommt. In der Tat sehe ich bei vielen Menschen - mit sogar schwersten Behinderungen - ein LÄCHELN und erlebe eine positive Grundeinstellung. Eine, die ich eigentlich von JEDEM erwarten würde. Das LEBEN IST DOCH VIEL ZU KURZ, um sich mit schlechter Laune und Missgestimmt durchs Leben zu schlagen. ''In der Mitte der Nacht fängt der nächste Tag an!" Diesen Spruch trage ich wie die Fahne des Glücks ständig mit mir. Du weißt, das Leben geht weiter, was auch immer geschieht...oder geschehen wird.
Nutze den Tag, nutze Deine ZEIT, tue Gutes,
vermeide Hass, WUT UND ZORN. 
Nimm eine Handvoll Liebe
und lege sie auf den Zorn -
spüre - es weicht der Dorn.
Nimm eine Handvoll Liebe
und lege sie auf die Wut -
merke - es tut soo gut!
Obige Zeilen stammen aus meinem Gedicht -
Hass, Wut und Zorn, welches 1996 in Wien entstand...
 
 
Montag, 17. 09. 2012
Auch heute wieder Sonne aber leicht
verhängt. Eine schummrige Stimmung
am frühen Morgen, Sonnenstrahlen light.
Weißgraue Wolkendecke fast über das
ganze Himmelsbett gezogen. Schatten-
werfende Sonne mit halber Kraft. Sie
lebt - aber die Nacht ist immer mit uns.
Rilke sagte es so TREFFEND in seinem
Schluss-stück:
Der Tod ist groß.
Wir sind die Seinen
lachenden Munds.
Wenn wir uns mitten im Leben meinen,
wagt er zu weinen
mitten in uns. RMR
95 Buchstaben, 24 Worte - und alles ist
gesagt. Deshalb, carpe diem...
Dem Sein einen Sinn geben! prdd
 
 
 
 
Sonntag, 16.09.2012
Sonne total bei 25 Grädern - das nenn ich
Aufschwung auf ganzer Linie - von gestern
bis jetzt - 18.43h die Sonne scheint immer
noch 'volle Pulle'  - SIE HÄNGT SEITLICH...
und die Strahlen haben noch Kraft. Meine
Wohnung fängt jeden Strahl ein. Oh, welch
Kraft in diesem Saft!  20 Meter tiefer sehe
ich auf ein Flachdach, das eigentlich nur
darauf wartet, von der Sonne Kraft genutzt
zu werden. Da liegt der Strom rum in Massen
und wartet nur darauf, angeschlossen zu
werden. Welch eine Verschwendung ...
Das ist ja nicht das einzige Flachdach,
diese Gegend ist voll davon.
Bei konsequenter Nutzung
könnte die Stromrechnung entlastet
werden  - und zwar erheblich...prdd
 
 
Samstag; 15. 09.2012
Kühle Stimmung beim Wetter: ABSCHWUNG AUF
GANZER LINIE: von 25 Grädern auf 12 - und
irgendwie erscheinen meine Birken heute schon
näher am Herbst. Innert Tagen, Stunden besser,
hat sich die Grünlage meiner Birken drastisch
verändert. Aus dem BIRKIGEN GRÜN ist ein
herbstliches Gelbbraun geworden. Praktisch
über Nacht. Das Sterben in Farbe. Der Tod ist
gelb. Vom Baum zur Erde HERABGESEGELT
liegen die Blätter dicht an dicht...
ihrem Schicksal ergeben..
 
 
Mittwoch, 12. 09. 2012
Regentropfen rinnen in Bahnen wohlgeordnet
an meinen Fenstern runter. Der Blick aus dem
Fenster bleibt am tiefen Himmel hängen - Grau
in Grau mit der Nuance Aufhellung, die die Seele
braucht, um an eine Besserung zu glauben.
Apropos Glauben, in einem Anruf bei mir wurden
nun gestern Begriffe verwendet, teilweise unter
der Gürtellinie liegend - der Anrufer bezog sich
auf meinen gestrigen Beitrag - die ich einfach
zurück weisen möchte. Gemach, GEMACH.
 
 
 
 
Dienstag, 11.09. 2012
Ein ernsteres Thema - sind Christen und/oder
religiöse Personen die bessere Sorte Mensch?
Wie stehts denn dann um die Muslime? Warum
haben Konfessionsfreie(Ich mag das 'lose' nicht so)
so einen schlechten Ruf? Gibt es einen aggressiven
Atheismus? Welchen 'Job' haben eigentlich die
Missionare? Kennen wir die Inhalte der Religionen
wirklich? Gibt es denn eine Hölle auch in der
Realität? Warum werden Menschen so ignorant,
ja sogar aggressiv, wenn man den Begriff 'Gott'
hinterfragt? Ist nicht vielmeer ein  gött.licher
Virus in uns allen enthalten?? iST NICHT UNSER
Gehirn das Zentrum eines jeden Menschens?
Warum stecken wir unsere Kinder im frühen
Alter in den Religionsunterricht?
 
 
 
Montag, 10.09. 2012
Leichtes Sandfarben-Spiel der (Birken)Blätter
verraten den kommenden Herbst. Er eilt mit
seinen Farbtöpfen herbei und überzieht das
Land mit seiner Farbkraft. Jetzt, da noch alle
Blätter, oder fast alle, ihren Platz halten
können, überwiegt das dunklere Grün.
Das Sterben aber geht weiter. Der Entzug
wird immer sichtbarer - bis schliesslich
die Äste ganz kahl sein werden. Der Lauf
der Natur. Der Lauf der Dinge. Liegt auf
der Erde, dem Verrotten preisgegeben.
Es bringt nochmal Freude für die Kinder
und das eigene Kindsein erlebt eine
Aufladung. Neulich beim Rollen fiel ein
Blatt direkt in meinen Schoß - der Herbst
hat mich getroffen. Direkt...
 
 
 
 
SAMSTAG; 08.09.2012
Draussen die Luft wie Samt und Seide, wie
die Haut einer gepflegten Frau. Feinporig
und glatt wie fließender Honig, so kommt
der Morgen daher. Die Sonne hat schon
Stellung bezogen und brennt bereits in der
Früh. Meine zwei Krähen baden sich in
ihrem Luftmeer, putzen ihre Flügel mit
scheinbar stoischer Ruhe. Ab und zu
unterbrechen sie den Akt der Putzerei,
um in eckigen Bewegungen ihre Nachbar-
schaft zu begutachten. Es sieht schon
lustig aus, wenn der Kopf sich eckig bewegt,
der Restkörper aber wie verwurzelt steht.
 
 
 
 
 
Freitag, 07. 09.2012 
also, ICH BRäUCHTE doch etwas meer Zeit,
um den Schock zu überwinden. Alle Daten
sind weg. Alle Adressen verschwunden mit-
samt den Telefonnummern sowie jeweilige
Ansprechpartner - alles weg. Geld ist das
Motiv. Abzocken, wo es nur geht. ''iN WAS
FÜR EINER WELT LEBEN WIR EIGENTLICH?
'' Welche Werte hat uns das kapitalistische
Denken und Handeln eingebracht? Der Tur-
bokapitalismus vergiftet das normale
Miteinander mehr und mehr. Altersarmut
ist das meist gedruckte Wort zur Zeit in
Deutsch-land. Schon komisch. Jeder Dritte 
hat bereits Angst davor. 
Etwas ist faul in unserer Welt. Die Reichen
werden immer schneller noch reicher, und
für die 'Nichtshabenden' fährt der Güterzug
ins Elend immer schneller. Die Banken
regieren schon lange mehr oder minder
heimlich diese Welt. Rücksichtslosigkeit
hat das Gesicht des Kapitals. Aber es gibt
sie noch, die Inseln mit
Herz und Seele, die Menschen, denen das
Ge-meinwohl näher am Herzen liegt.
Menschen
mit Mitgefühl, innerer Freiheit und Souverä-
nität,  die Anderen, ja sogar Fremden, unter
die Arme greifen und helfen. Geld verdient
inzwischen immer leichter mehr Geld,
Milliarden werden in Minuten verdient
oder auch verloren. Das macht nichts.
Ein Telefonat und die Kasse stimmt wieder.
Das Gesetz des Kapitals ist unerbittlich. Es ist    
die Gier, diese sich langsam einschleichende
Krankheit "Gier", die wächst wie ein
Krebsgeschwür, die der Betroffene
nicht wahrnimmt und die ihn dann
letztlich beherrscht.
 
 
 
Montag,  03.09.2012
Gräulich schimmert die Wolkendecke - wie
aus Blei liegt sie über Land und Leute. Klar,
ich rede vom JETZT UND Heute. Meine Birken
leuchten herüber mit dem stämmigen Weiß.
Schön anzusehen, sie machen mich ganz  heiß -
aufs Leben eben. Dazu ist sie noch wohl geformt
und steht da wie ne Eins.
 
 
Sonntag, 02.09.2012
Die Zeit eilt. Aber es ist ja nicht die Zeit. Die
steht. Der Wechsel vom Sommer zum Herbst
ist ein immer wiederkehrendes Ereignis...
und hat nichts mit unserem Uhrwerk zu tun.
Der Mensch selbst ist die ZEIT. Er wandert
durch die Welt von der Geburt bis zu seinem
Ableben. Zufall gibt es und Zufall nimmt es.
ZWISCHEN GEBOREN UND STERBEN ist der
winzige AUGENBLICK des Einatmens.
Der Tod ist das ENDE und beginnt mit
dem Ausatmen.
 
 
 
Freitag, 31.08. 2012
Regen, Regen, Regen, nichts als Nässe
und Kühle...und das im Hochsommer des
Jahres 2012. Alles Grau in Grau. Aus dem
Dunkel der Nacht taucht der frühe Morgen
feucht auf. Regentropfen hängen bleiern         
an meinen Fenstern, lassen den Blick nach
draussen verschwimmen. Sowieso nicht so
lustig der Blick nach draussen. Vor allem
nach dem gerade erlebten Disaster. Der
angerichtete Schaden ist noch unermess-
licher als gedacht. Alle Adressdaten, aber
auch alle, sind verschwunden. Damit ist mir
auch gleich meine Zukunft gestohlen worden.
Denn alle KONTAKT-Adressen für die nächste
Lesung sind damit auch weg. 
 
 
 
 
Donnerstag, 30.08.2012
Der Gau der Gaue in Form eines Hackers
hat mich erwischt auf dem neuen Mac...
Untergangsgefühle machen sich breit -
diese Machtlosigkeit verbunden mit
der Aussichtslosigkeit dirigiert von
der Sinnlosigkeit - ein Einbruch in
die scheinbar heile Welt der Mit-
menschlichkeit.
 
 
 
Dienstag, 28. 08.2012
Jetzt verstehe ich auch die Glücksgefühle,  
die immer wieder aufkommen, wenn ich
an die Zeiten der Meere denke... Durban
mit diesem nördlichen 'Umshlanga Rocks',
wo 
die Haifische lauern vor ihren Netzen,
oder Paradise Island mitten im Indischen
Ozean, abseits von großen Schifffahrts-
linien und seinerzeit praktisch unver-
bauten Inseligkeit sowie dem kleinen
und feinen Korallenriff, oder Rio mit
der wunderbaren Copacabana oder
Santa Monica, direkt an der Grenze
zwischen Traum und Wirklichkeit,
oder Sylt, wo die Nordseewellen
rauben dem 'Strand sein Sand'...
oder Capetown mit diesem unver-
gleichlichen Blick auf die Vereinigung
zweier großer Weltmeere.
Kopulation in einer anderen Dimension. Aber auch das
Mittelmeer hat seine Reize...oder die Ostsee mit ihrem
ganz speziellen Charme.
Ach, wo fang ich an, wo hör ich auf.
Zu diesen Zeiten träum ich mir mehr
Meer her. Träumvon Wellen, Wind
und Wasser...prdd, (c) 2012
 
 
 
 
Montag, 27. 08. 2012
Die Erde hat einen 
Wasseranteil von ca. 70 % !
Der Mensch hat einen 
Wasseranteil von ca. 70 % !
Ich finde, das hat was. Dass sich die Werte so
gleichen, habe ich in der VERGANGENHEIT nie bedacht. ich wußte zwar, dass wir viel mehr Meerwasser , oder vielmehr Meerwasser, haben - aber das sich die Zahlen so ähneln,
das erstaunt mich jetzt doch. Was kann ich
daraus nun schließen? Oder, was sagt mir das?
Die Erde ist dem Menschen doch näher - als wir so gemeinhin glauben. Ich finde diese Ähnlichkeit frappierend. Was fange ich jetzt damit an? Eins ist sicher, ich werde die Natur
jetzt noch meer achten. Meine Körperlichkeit
noch meer achten und werde versuchen, mal
wieder dem Alterungsprozess meines Körpers
entschiedener entgegenzutreten. prdd
 
 
 
Samstag, 25. 08.2012
Tiefgrau und tröpfelnd zeigt sich der frühe Morgen und abgekühlt. Wohltuend zieht die frische Luft von der geöffneten Balkontüre
in die Wohnung, die merklich aufatmet. Der
nachlassende Regen singt nur noch eine leise Melodie. Ein Vogel ruft, einer antwortet. Ein
schönes Frühstücken ist angesagt, der Kaffee kocht schon, das heisst er brodelt auf dem Herd. Beim Aufräumen eine CD gefunden, die
ich ganz woanders vermutet hatte. Ich werfe sie nachher in den Schlitz am Laptop - ich hoffe, dass das klappt. Vielleicht kann ich es ja auch gleich bei youtube einstellen...
 
 
Mittwoch, 22. 08.2012
heute schon früh in der Früh, ich gab mir jede
Müh, hab ich mir Eier gemacht, in der Pfanne,
viel frischer Thymian hat gelacht, und Eier-tomaten in kleine Stückchen, geschmort bei
leiser Hitze, mit Pfeffer & Salz aus der Mühle,
ja, war das ein Genuss, jede Gabel ein Kuss von Mutter Natur, dazu mein Freund aus Sizilien, gekocht wie von Alters her, der  
Geschmack aus der Bohne in die Tasse.
Umwerfend gut. Jeder SCHLUCK eine
Verführung.  Mein Bruder heut Geburtstag
hat, hab schon gratuliert, hab dran gedacht!
                                                    
 
 
Dienstag, 21. 08.2012
ja, das war ein Gewitter, wie es im Buche steht. So heftig, dass ich ganz begeistert zugeschaut habe, ja zuschauen musste.   Meine Birken lagen fast quer, die Fenster trommelten ihren 'Tropfensong'  mit dankbarer Ergebenheit, meinen Balkonpflanzen verging die aufkeimende Freude, sie ertranken fast in der Flut der Tropfen. Und an die Heftigkeit mussten sie sich erst gewöhnen. Und die Schauerdauer übertraf jeden Erfahrungshorizont. Ich sage,
das hat fast tropische Ausmasse. Dort lernte
ich die gewaltigen Formen der orkanartigen Gewitterstürme so richtig kennen. Oder von Miami, wo ich immer staunend die Natur-gewalten wahrnahm. Und gestern Abend war das schon sehr ähnlich...Eindrucksvoll auch die Blitze, ihre Häu - und Heftigkeit. Vom 5. Stock bekomme ich ja fast die ganze Weite des Himmels geboten...
 
 
 
Sonntag, 19.08. 2012
Erstmalig höre ich den Klang der Glocken   der kleinen RAMERSDORFER KIRCHE, die so einsam und scheinbar abgeschnitten zwischen den Straßen liegt. Der Strassenverkehr und die entsprechende PLANUNGSBHÖRDE  bescherten diesem Kleinod ein wahres Insel -Dasein. Herausgerissen aus ihrem ange-stammten Umfeld, fristet sie ihr Dasein wie eine Trotzburg im feindlichen Gebiete. Sie 'sprengelt' so für sich hin und läutet den Christen ihren Weg. Sie tut sich schwer in
Zeiten zunehmender muslimischer und heidnischer Nachbarschaft. Zumal auch der Glaube an den Glauben bröckelig geworden ist. Die Passiven, die Nichtinteressierten, die Abgefallenen, die Ungläubigen machen es diesem Kirchlein so schwer, Nachwuchs, ausreichend Neu-Interessierte, zu finden.
Auch der staatlich sanktionierte Weg, all die
finanzielle Unterstützung von Staatswegen,
scheint keine Abhilfe einzuläuten. Die Besucher werden immer älter und immer weniger. Sie nehmen ab, aber nur in der Anzahl. Das Läuten der Glocken ist beendet.
Aus einem Radio von Gegenüber klingt arabische Musik halblaut herüber. Zeichen
des Wandels klingen für die Ohren irgendwie
fremd, irgendwie bedrohlich? Der wie ein Art Klagegesang sich anhörende Ton hat nun end- gültig die Regie übernommen. Quo vadis? Die Glocken schweigen.
 
 
 
 
Samstag, 18.08.2012
SCHON WIEDER SAMSTAG, SCHON WIEDER eine Woche vergangen, verflogen, vertan? ...Dinge, die ich unbedingt anpacken wollte, sind liegen geblieben, anderes hat sich in den Vordergrund gedrängt, ist gemacht worden.
Es ist diese Mischung, die man wenigstens hin kriegen sollte. Die dann auch einigermassen
befriedigt.
 
 
 
Freitag, 17. 08. 2012
...und wieder strahlt der Himmel in seinem
tiefsten Blau und Frau Sonne lacht dazu schon
früh am Morgen.  Es könnte so ein schönes Wochenende werden - aber Missgeschicke
passieren nun mal ungefragt und entwickeln ihre eigene  Dynamik - später berichte ich
eventuell mal darüber.
 
 
Donnerstag, 16. 08.2012
Der MENSCH ist ein Gewinde mit einer gewissen Möglichkeit der Selbst-Aufladung...
bis dann mit der Zeit diese innere KRAFT
nach lässt, um dann irgendwann ganz auf zu-
hören. Das Gewinde bleibt dann einfach ohne
Funktion, das Herz hört auf. Der Motor treibt nicht meer an. Das Nichtleben tritt ein. Die
lange Reise ins Jenseits kann angetreten wer-
den. Carpe diem - das ist auch gleichzeitig der
Name eines wunderbaren Ortes zur Aufladung
der Batterie. Ein Ort, in dem das Speisen und
die Küche zelebriert wird. Speisen und Ser-vice in der Harmonie von Excellence und
gediegener Atmosphäre. Das erinnert mich auch an meine Zeit in Beirut, wo die Göttin
des zelebrierenden Speisens ihre Heimat hat.
Der Mensch sollte sowieso dem Vorgang der Nahrungsaufnahme meer Beachtung schen-ken. Zelebriere bereits den frühen Tag mit einem Frühstück, bei dem die Zeit mit am TISCH SITZT. Die Zeit, diese so angenehme Partnerin deiner Lebensphase, hast du selbst in der Hand. Du bist der Meister deiner eigenen Zeit. Du bist sozusagen Drehbuchau-tor und Regisseur zugleich. UND WENN MAN DANN NOCH EIN LÄCHELN in sein Gesicht 
zaubert, gerade wenn es so schwer fällt, dann
bist DU auch dein eigener Schauspieler. Und der tut ANDEREN gut und man erweist sich selbst die höchste ÄHRE. (ehre)... für den
häufigen Gebrauch des Wortes -zelebrieren-
möchte ich nur um Nachsicht bitten. Aber wenn man sich ihn langsam auf der Zunge
zergehen lässt...tut das allein schon gut...
 
 
Mittwoch, 15.08. 2012
Es ist ja nicht die Zeit, die vergeht. Das bist
du selbst. Die Zeit ist eine Schimäre...Nicht fassbar. Das Jetzt ist schon wieder vorbei. Vergangen. Untergetaucht im endlosen Meer,
in den grandiosen Wellen des Zeitmeeres. Jede Welle hat einen Namen: Frühling, Sommer, Herbst und Winter...und es ist der Klang, deine Musik, deine Töne, deine Kunst,
deine Art zu leben, die dich so einmalig macht. Du selbst bist die UHR mit einer einmaligen Aufladung, entstanden 'at the spur of a moment', wenn ein Samen trifft das Ei. Heute weiß man, dass das Ei die Lockrufe aussendet, die dem Samen das Ziel zuweist.
Die Zeit selbst lebt in ihrem Wellen-Rhythmus
und in der Ausdehnung unseres Universums
manifestiert sich ihre Endlosigkeit. Der Tod ziert das Ende eines jeden Lebens. Gleich-
zeitig ist der Tod der Anbeginn der längsten Reise eines jeden Menschen. Dein Leben ist nur ein WIMPERNSCHLAG - ein Augenaufschlag 
- also carpe diem - du bist so viel länger Tod als du lebst.
 
 
Dienstag, 14. 08. 2012
 
 
 
Montag, 13. 08. 2012
Von Ferne rauscht die Salzburger Autobahn sanft, und verwandelt sich dabei zum leisen Rauschen der Wellen, die plätschernd sich
dem Strand ergeben. Ähnlich wie das Singen
der Vögel, die im Moment ihre Zeit nutzen.
Ein Konzert der Freude. Und meine Krähen sind auch wieder da. Nach langen Tagen der Abwesenheit glänzen die Zwei mit Putzerei
ihrer Flügel. So intensiv, dass sie wohl alles um sich herum vergessen könnten. So empfin-
de ich es bem Betrachten des Bildes. Ich hatte schon Bedenken, ich dachte sie hätten das Weite gesucht. Dann wäre wieder so ein 
vertraut gewordener ''Ankerpunkt'' verschwunden. Gerade bin ich beim Verschmerzen eines nun tatsächlichen 'Verlustes' -- dann noch einer, das wäre zu viel. Wirklich. Aber der Mensch ist leidens-
fähiger als er denkt zu sein. Er kann so viel meer ertragen, ''the sky is the Limit'' - da
passt mein Spruch aus jüngeren Jahren wie 
der Faust zum Goethe, den ich mir gestern
mal wieder vorgenommen hatte. Ich bin immer wieder im Lesen drin mit dem Faust.
 
 
Sonntag, 12. 08. 2012
Sonne, blaublauer Himmel ohne Trübung,
kein Wölkchen stört die blaue Tönung, nur der Wind redet leise von Bewegen und Blätter, die er liebt. Sie erzählen ihm leise rauchend von ihrem Glück, das in der Bewegung liegt. Auch ich kann ein Lied davon singen. Bewegungslos
oder gar Regungslos bin ich nun wirklich nicht. Aber auch nicht weit davon entfernt. Ich habe keine Kontrolle über Teilbereiche von Kopf und Körper. Gedanken verschwinden
einfach zu schnell und lassen sich nicht mehr
finden. Die gelähmte Seite verweigert immer
noch jedwede Reaktion. Obwohl - der Grad der Verweigerung ist geringer geworden. Ich kann das sozusagen Messen auf der inneren Skala, die man eher unbewusst anlegt. Meine Faustregel, die ich schon vor ca. 20 Jahren          
so formulierte, lautet: Alter bei Eintritt des 
Ereignisses geteilt durch 1 ...mein 'Ereignis'
geschah vor 23 Jahren im 45 Lebensjahr ...
nach meiner Faustregel** werde ich also noch eine Weile in diesem Zustand verbleiben müssen. Heute weiß ich schon, dass ich mit
meiner 'Rechnung' gar nicht so falsch liege.
Man entwickelt ein ziemlich gutes Gefühl für Körper, Geist und Seele im Laufe der Zeit...
Vielleicht sollte ich mal im Rahmen der neuen Kommunikationsmöglichkeiten versuchen herauszufinden, ob es andern Verunfallten
mit komatösen Schädelhirntraumatas ein-schließlich halbseitigen Lähmungen ebenso
ergeht, ergangen ist... Diese Regel** bezieht sich nur auf die schwereren Fälle mit einer solchen Diagnose - der Tod stand ja praktisch Pate bei meinem Unfall. Aber auch ohne Un-fall ist der Tod ein, nein, der konsequenteste Begleiter eines JEDEN im Leben... prdd
 
 
 
Freitag, 10. 08. 2012
"Atheisten, Kommunisten, Stalinisten"...
in dieser Reihenfolge, so wurde es mir
erzählt, passe der Atheist sehr wohl, er wäre halt das kleinste Übel. Na, erst musste ich schlucken. Dann sagte ich zu meinem Ge-
sprächspartner, dass es noch eine Steigerung gäbe. "Der militante Atheist"! 'Ach', erwiderte
er, den kenne er auch. 'Ein Mensch ohne Gott,
Anstand und Gewissen' sei das, ein GOTTLO-SER also. Ja, so passiert es zu Beginn des 23.
Jahrhunderts mitten in Deutschland.
Ach, Zeit der Aufklärung, wo hast du versagt?
Was ist passiert, dass die Erkenntnisse aus Wissenschaft, Technik, Raumfahrt usw. so negiert werden, ja dass das alles, der ganze
Fortschritt, keine Beachtung vor den Herzen
der 'Gläubigen' findet.
In einem meiner Gedichte, Ode an die Frau,
gibt es die Zeile in der ich den Begriff 'Gott'
verwende. Ganz unschuldig fühlte ich mich.
Während einer Lesung wurde ich jedoch
massivst angegriffen. Das sei Gotteslästerung
und nicht akzeptabel für einen Christen.
Ja, er wurde direkt zornig, geriet fast in Rage. Ich fühle mich immer noch nicht schuldig, sehr geehrter Herr F.
 
 
Donnerstag, 09.08.2012
Katzen schätzen die Nähe des MENSCHEN, aber brauchen sie nicht. Menschen schätzen  die Nähe der Katzen und sie, diese Nähe, kann helfen, zum Beispiel bei Depressionen oder Einsamkeiten. Millionen deutscher Haushalte beinhalten mindestens ein Exemplar dieser Gattung. Schätzungen
reichen von 8,5 Millionen bis gar 20 Millionen
Haushalte mit Katzen allein nur in der Bundesrepublik. In den USA (Vereinigten Staaten von Amerika) wird die Zahl der Haushalte mit Katzen auf über 300 Millionen geschätzt. Genauere Zahlen gäbe es wahr-scheinlich bei der Futtermittelindustrie.
 
Ein wahres Eldorado für meine Fabel -
"Katze, Mond und Sterne",
die ja nur noch den passenden VERLAG  benötigt, um in millionenfacher Auflage
für jeweils kurze Glücksmomente zu sorgen.
Und was braucht der Mensch meer, als Glück?
Er braucht Nähe, Wasser, ein paar Hände voll Liebe und meine wunderbare Fabel...
 
Katzen's Schnurren, ihre Sturheit, ihr Blick für Situationen, ihr Blickkontakt mit dem Menschen - ihre Fähigkeiten, dich anzuschnur-ren, sich bemerkbar zu machen, sich bei dir dich ansprechender weise zu melden - eine beachtenswerte Entwicklung im Zeichen der Evolution im Vergleich zu anderen Tiergattungen. All das macht aus der Katze eine Meerkatze oder eine Mär-katze... Meine eigene Katze, die 'Babalas', konnte sich mit mir unterhalten und der Tomasini, der Kater, der mit 24 Katzenjahren verstarb, konnte Gedanken lesen und sich äußern, so dass man merkte, ob es ihm recht war oder grad nicht passte. Ja, all das macht die Katze zu einem HausTierMensch der Sonderklasse. Wenn sie dann noch ihren eigenen ''Scheiß'' weg machen könnte - -ich würde sofort wieder 'weich' werden...
 
 
 
Mittwoch, 08. 08. 2012
Im Deutschlandfunk heute Abend in der Studiozeit ...aus Religion und Gesellschaft:
"Vom Untergang bedroht? Die Krise des Ökumenischen Rates der Kirchen!"
Das dürfte ja interessant werden. Der Wind des Wechsels weht schon länger. Und hier wollen sie nur von der Krise des Ö-Rates reden? Das ganze Kirchenwesen muss moder-
nisiert werden. Der Glauben braucht neue Halterungen, muss, ja, er sollte sich den veränderten Lebenserwartungen schneller
anpassen, will er in Zukunft noch etwas zu sagen haben. Auch am 'Glauben' werden die
Veränderungen in der Gesellschaft nicht spurlos vorüber gehen. Der Auszug der 'Gläubigen' hat ja längst schon begonnen.
Hält unvermindert an. Die 'Ungläubigen'
wachsen zum eigenen Erstaunen in  der Anzahl und der Akzeptanz. Vorteil, sie erzählen keine Märchen. Nur, die Wahrheit
kann auch nicht jeder vertragen. Sie will keiner so richtig hören, so wahrhaben...
Dann schon lieber das JENSEITS als vermutete
Bestimmung, sagen die Muslime und Christen...und suchen ihr Heil bei Mohamed oder Jesus. Aber meer dazu bei einem meiner nächsten  Einlassungen...
 
 
 
Samstag, 04.08. 2012
"Ideen sind wie Schmetterlinge" sagt
der 80 jährige Zeichner der Knollennase,
Mordillio und weil er seinerzeit nicht
die Sprache  beherrschte, begann er
das ZUSAGENWOLLENDE in Form von
Strichzeichnungen auszudrücken.
Heraus kam eine unverwechselbare
Figur, die weltweit verstanden wird.
Und die sein Leben prägte und sein
Einkommen sicherte - mit einer Idee
Menschen glücklich zu machen - was
gibts Schöneres...
 
 
FREITAG; 03. 08. 2012
Organe sind lebensnotwendig. Organe
sind begehrt. Regensburger Uniklinik,
Göttinger dazu - wer weiß, was uns noch
alles so aufgetischt wird  - egal, es ist
die GIER, sie hat den Menschen so im Griff.
Die immer wieder zuschlägt. Vor der
niemand gefeit ist. Es war so klar wie das
Amen in den Kirchen, dass sie dort zu-
schlagen würde, wo höchste ethische
Gebote gelten sollte. Das hat wohl niemand
bedacht. ES IST DER MENSCH selbst, he -
himself, der Herr Doktor schlägt zu. Ich
konnte unlängst einer Unterhaltung zu-
hören. Da fragt der eine Doc den
anderen Weißkittel: "Du, ich brauche
nun dringend die Leber, für die ich Dir
schon vor  3 Monaten die Scheine gab.
Und die Niere ist auch bald dran. Denk
daran....wohlgemerkt fiktiv und erspon-
nen...aber (wahrscheinlich) LEIDER sind wir
schon mittendrin...in diesem Schlamassel!
 
 
 
 
 
 
 
Donnerstag, 02.08.2012
Einen neuen Pilz haben sie im Amazonas
entdeckt, der sich von Plastik ernähren
kann. Vielleicht eine der wertvolleren
Entdeckungen der letzten Jahre, wenn
sich denn die Hoffnungen erfüllen. Die
Zukunft und die Wissenschaft werden
es zeigen. Ich fände das gut, würde es 
doch ein Problem lösen, für das wir
heute noch keine Lösung anbieten
können...Unsere Müllprobleme kämen
dann auf den Müllhaufen der
Technologie...
 
 
Dienstag, 31. 07. 2012
...wie komme  ich möglichst schnell
an das Bargeld meines Nachbarn, eines
Fremden oder wem auch immer? ich
nutze die neuen bargeldlosen Zahlungs-
möglichkeiten per Funk...so einfach
scheint das neu ausgetüftelte Zahlungs-
system der Banken zu werden. Diese
hoch erfreuliche Meldung kam gerade
in den Nachrichten. Begrenzt im Moment
auf 20 Euronen pro Funkbefehl. Dann
könnten die Schlangen an den Kassen
verschwinden... Nachtigall, ick hör
dir trapsen...
 
 
Montag, 30. 07. 2012
Bougainvillea - Vera Deep Purple -
steht seit
Tagen, bei mir auf dem Balkon
eingepflanzt,
herum. Verbreitet Lust, Glücksgefühle und 
Freude. Die Farbe ist so überwältigend schön. Ich
tauche ein ins
Glück der Farbe, atme sie tief ein und erfreue mich
wie ein Kind
an diesem einzigartigen Farbenspiel der Natur.
Es müsste Pflicht
sein, solche Pflanzen jederzeit in Sichtweite zu
haben. Das belebt
die Sinne. Allein schon das Anschauen genügt.
Dann hatte ich letzte
Woche noch Besuch von einer Fee, die, getarnt
als eine Glücksgöttin
mir einen kleinen Eurobetrag vorbei brachte. 
Als notorischer
 Glückspilz bin ich es ja gewohnt, von Frau
Fortuna verwöhnt
zu werden. Immer dann, wenn es kritisch zu
werden droht.
Na, wenn das kein Glück ist....                               
 
 
 
Sonntag, 29.07. 2012
Regen, in Strömen läuft das köstliche
Nass an meinen Fenstern runter. Wie
Musik; WIE FEINSTE ORCHESTRALE TÖNE
klingt es im Moment. Dirigent ist der
Wind!  Baum, Blatt und GLAS die Instru-
mente, Komponistin die Natur. Diese
unbeschreibliche Kaiserin, die uns
Menschen beherrscht, wie sie es
gerade will und tut. Das Konzert des
Regens flaut bedächtig ab. Ein leises
Tröpfeln verbleibt, das Almosen für
Fauna & Flora, das so unendlich gut tut.
Ich sehe, wie meine Birken förmlich
aufatmen, wie sie vor Glück zu strahlen
beginnen...nun, das Wort STRAHLEN
ist hier möglicherweise eine Fehlbe-
setzung. Tchernobyl oder Fukushima
strahlen...
 
 
Samstag , 28. 07. 2012
...die Sonne hat sich verzogen, eine
graue Wolkendecke sich breit gemacht
und eine ahnungsvolle Stille sich übers
Land gelegt. Der 'Glauben' BEHERRSCHT
Land und viele Leute. Von Einsicht auf
Rücksicht und Voraussicht sind wir
weit entfernt. Sicher, es gibt sie noch,
die vereinzelten Kämpfer für ein faires,
freieres Miteinander in unserer ACH SO
'feinen' Gesellschaft. Ansonsten herrscht
aber die Macht der christlichen Diktatur
vor - ob Mohamed, ob Jesus - das spielt
kaum eine Rolle. Der Glaube, dieser unum-
stößliche Begleiter des 'Besserwissen-
wollens', SPIELT DABEI DIE HAUPTROLLE.
 
 
 
 
Freitag, 27. 07. 2012
Breite Sonne, keine Wolken, kaum Wind-
das ist der Wetterzustandsbericht von
heute früh. Jetzt um 6.00h stöhnt die
Erde schon wieder. Besorgnis erregende
Dürre - Meldungen aus den USA. Die
riesigen Weizenfelder, die Kornkammer
der Vereinigten Staaten, zeigen Ver-
trocknungen ungeahnten Ausmaßes.
Ein Grund mehr, vernünftiger mit unseren
Grundnahrungsmitteln vernünftiger
umzugehen.
 
 
 
Donnerstag, 26. 07.  2012
...und heute in der Früh spazierten
meine zwei Krähen auf dem Flachdach,
über das   ich schaue, bevor meine
Birken ins Blickfeld geraten. Ja, die
eine Krähe saß inmitten der
mit Gras und anderen Gewächsen
bewachsen-en Dachfläche, die mit
dem 3. Stock ihr Ende findet. Ein
schöner Draufblicker. Die andere
Krähe jedoch stolzierte in dem der
Vögel typischen Gang, pickte mal
hier mal dort, hielt inne, schaute hoch,
sagte? ein Wort der Begeisterung,
pickte dann wieder ins Grüne, ich
sah sie Schlucken...Ich hörte sie Krähen...
ein Bild für die Götter. Auch dieser
spezielle Gang der VOGELWELT sieht
so lustig aus.
Das war schön und diese Minuten
der Ruhe und des Konzentrierens
sind die Jungbrunnen, empfinde
ich als Aufladung meiner Batterie
und als Quell der Freude...
 
 
 
Mittwoch, 25.07. 2012
Meine Krähen sind wieder da heute
früh. Zu zweit saßen sie in meinen
Birken, wieder als Paar. Ein schönes
Bild und gerade melden sie sich
akustisch. Weit zu hören. 
 
 
Dienstag, 24.07. 2012
Hochsommerliche Sonne, blaublauer
Himmel ohne ein Wölkchen, der Wind
macht Pause, meine Birken scheinen
müde rum zuhängen, von meinen
Krähen keine Spur. Momentaufnahme.
Und der Mensch? Der stöhnt, ob der
Hitze. Oder er stöhnt, ob der Kälte.
Ob des Geldes, ob der Frauen, ob der
Männer. Zufriedenheit sieht anders
aus. Und der Neid.. Und die Gier.
Einmal Antrieb, einmal Zerstörerin.
Ich finde, wir müssten eine Schule
des Lebens haben, in der über diese
Grundsätzlichkeiten intensiver nach-
gedacht und debattiert wird. Denn
das geöffnete Auge sieht mehr. Das
Vermitteln von Basiswerten allein
genügt mir nicht. Es ist Aufgabe der
Älteren die Jüngeren so vorzubereiten,
dass sie in der Lage sind, die Klippen
des Lebens leichter zu erkennen und
zu umfahren. Ich nenne das
''Fortschreitende friedliche Entwicklung'' 
und das beste Beispiel zeigt die "Dame
Europa" IN DEN LETZTEN JAHRZEHNTEN:
Auch wenn es zur Zeit hakt - das große
Ziel, ein vereintes Europa, wird nicht
aus den Augen verloren. PRdd
 
 
 
SONNTAG, 22.07. 2012 erstaunlich
für mich ist die Geschwindigkeit mit
der mein MacPro arbeitet. Während
ich bei meinem etwas älteren Windows
Rechner noch Zeit hatte, dieses und
dases anzuschauen, hält mich der
Apfel auf Trab. Mit atemberaubender
Geschwindigkeit agiert der Computer,
gibt sein Tempo vor. Du klappst einfach
zu, Affe ...nein, nein, nicht tot, er
schlummert dann. Und wenn du weiter-
machen möchtest... ist er dort, wo du
gerade warst. Nanu, denke ich verblüfft,
ist die Zeit stehen geblieben? Nein, das ist
der Fortschritt, sichtbar gemacht. Also,
was ist mit der Zeit passiert?
 
 
Samstag, 21. 07. 2012 große Verände-
rungen kündigen sich nicht erst an,
sie passieren einfach. Daher haben Sie,
liebe LeserInnen, auch für die letzten
Tage nichts von mir lesen können. Ich
bin 'eingetaucht worden' in eine neue
Computerwelt - und das unvermittelt
und absolut überraschend. Hier sitze
ich nun vor einem MACBOOK Pro und
bin mich noch am Eingewöhnen. Das,
muss ich sagen, mir nicht so schwer
fällt, denn als alter Macintosh
-Fan aus den Anfangsjahren von Steve
Jobs,sind mir die Unterschiede zwar
nicht mehr so im Gedächtnis - auch
bedingt durch meinen Unfall im
Jahre 1989. Auch wenn sie heutzu-
tage nicht mehr so gravierend auf-
fallen wie in den ersten Jahren der
Existenz dieser zwei Welten. Dieses
'Eintauchen' begann mit einem Anruf am
Mittwoch in der Früh und endet mit der
Übergabe des brandneuen Macbook Pro
am Donnerstag. Erste Umorientierungs-
phasen bedeuteten Zeitver- lust -
deshalb blieb auch meine 'Spalte' frei.
Einige Anrufer konnte ich vertrösten auf
Samstag, und den haben wir heute. 
Veränderungen sind Bestandteil des
Lebens und gehören zu uns wie das
Atmen, das Essen...Wenn man bedenkt,
dass ich mit dem Macintosh- Computer einmal
gehandelt habe, dass ich mich mit unter den
ersten Macintosh-Händlern in Deutschland
befand, die das Gerät mit Musiksoftware
ausstatteten und verkauften, dann wissen
Sie meine Affinität zu diesem Produkt zu DEUTEN...
 
 
 
Mittwoch, 18.07. 2012
Macht doch, was ihr wollt. Alle Macht
den Banken. Macht macht korrupt!
Macht Blatter korrupt? MACHT-mIßBRAUCH
durch Macht! Macht Macht mit Macht!
Vielsagende Wortspiele mit der Macht!
 
 
 
DIENSTAG,  17. 07.2012 DAS IST JETZT
der 2. Versuch, etwas zu Computer zu
bringen. Der 1. Versuch schlug beim 
Speichern fehl. Und ich hatte so schön
getextet. Ich schrieb über Kohlrabi, dieses
tolle Gemüse. Ich lebe seit Tagen nur von
Kohlrabi. Ich dünste bei kleiner Flamme
den geschälten und in Scheibchen ge-
schnittenen  Kohlrabi, füge etwas Zucker,
eine Prise Salz&Pfeffer und zum Schluß
etwas Butter dazu - noch etwas bißfest
mit frisch geriebener Muskatnus - und
fertig ist ein tolles Gericht. Die Steigerung  
dann der Sud, den ich in kleinen Schlücken
genieße. Die ganze Welt des Kohlrabis
in einer Tasse vereint - so schmackhaft
läuft dann der Kohlrabi die Kehle runter!
Es ist die reinste Wonne...prdd
 
 
MONTAG, 16.07. 2012
Das Leben ist ein Spiel. Sonne, Wind,
und Regen im steten Wechsel sorgen für
Abwechslung. Nichts steht still. Mein Moos,
hier ist das Echte gemeint, in einem der
Balkonkästen hat sich bereits ausgewachsen
zu einem grünen Teppich mit eigener Flora.
Da wachsen kleine grüne 'Bäumchen' WIE
IN EINEM URWALD, sozusagen Siedlungs-
gebiete (Flora - die Frühlingsgöttin waltet
ihres Amtes und hat für eine wunderbare
Miniaturlandschaft gesorgt.) Es ist wie
ein Wunder. Nichts gesät - und trotzdem
ernte ich jeden Morgen ein Lächeln von
meinem Moosteppich; sieht aus wie bei
einer Frau mit kurzgeschorenen Haaren,
welche die Schönheit in tiefem Moosgrün
in sich trägt. Ein Bild für die Götter. Und
eine Gleichmäßigkeit in sich tragend, die
verzaubernd wirkt. Nach Regen wirkt es
nochmals verschärft. Das Leben ist ein Spiel.
 
Sonntag, 15. 07. 2012 Zeit genießen,
nachspüren wie sie still steht, sich  nicht
bewegt, die Zeit ruht in sich, das Einzige
was tickt bist du selbst, deine innere Uhr
tickt, klopft durch deinen Herzschlag...
mein  Herz ist weit und schlägt voller
Freude und Glück mit Unterstützung
von Batterie und (4?)Bypass-Operationen:
In Zeiten der Stille höre ich mein Herz
schlagen und bedanke mich bei diesem
unermüdlichen(?) Motor. Ich muß sehen,
dass ich 'in die Pötte komme' - und meine
Texte, Gedichte und Geschichtchen raus-
bringe. Man weiß ja nie, wann sein letz-
tes Stündchen geschlagen hat?  Erfreuliches
auch an meiner Waschmaschinenfront.
Mein italienischer Nachbar hat möglicher-
weise das Problem schon gelöst. Gleich
mache ich einen Testlauf - von der Abzocke
verschont geblieben? Das Leben ist ein Spiel!
 
 
Samstag, 14.07.2012
Schafft man sich (viele) Freunde, wenn
man seine Wahrheiten ausspricht? Das,
was man empfindet, und fühlt und denkt?
Das Künstlernetzwerk ist so ein Beispiel, wie es
funktioniert. Nun, ich bin als Rollstuhlfahrer in
der Minderheit und meine jahrelange Mitgliedschaft
rechtfertigt auch keine besondere Rücksichtnahme -
wenn wir aber aus welchen Gründen auch immer von
der einen Tagungsstätte, berollbar, umziehen in eine
Unberollbare, dann empfinde ich das schon als für
mich nicht oder kaum Nachvollziehbar. Und wenn
dann nur Ausweichsquartiere mit Treppen/Stufen
gefunden werden, macht mich das Sprachloser.
Dabei gibts in der Strasse noch das EineWelthaus,
berollbar; und mit rollstuhlfähiger Toilette UND
Service, nett und schmackhaft und bezahlbar...
Wir leben auch in einer Welt des Miteinander,
des "MehrMiteinder" - DIE ZEICHEN DER Verän-
derung ZEIGEN SICH WIE DAS ERSTE GELB DES
LAUBES AN DEN BÄUMEN - MITTEN IM SOMMER
-aber nur der, der Hinschaut, kann das wahr-
nehmen! Ich find es einfach nur schade...
 
Freitag, 13. 07. 2012
Zu allem Überfluß, den ich ja sowieso
schon habe, hat sich nun auch noch das
Pech gesellt. Schwarzes Pech in Form
eines kleinen weißen Hakens aus Kunst-
stoff - und das gerade an meiner Wasch-
maschine, die mir bisher so unschätzbar
treue Dienste geleistet hat. Wir hatten
doch ein so angenehme Partnerschaft -
aber auch zwischen meiner Waschma-
schine und mir ist das wie im richtigen
Leben - du weißt nie genau, wann der
Haken mal bricht. Wenigstens mein
italienischer Nachbar konnte dann
knieend mittels Zange die Türe öffnen,
und meine Hemden, zweimal gewaschen,
aus ihrer Gefangenschaft befreien.
Das Schlimmste ist die Erkenntnis, dass
ich mich nicht mal hinknieen kann, um
so ein windiges Problem selbst zu lösen.
Mental ginge es, körperlich nicht. Ein
Zwiespalt, den nicht jeder kennt. Aber
auch nicht erst kennen muss. Das Leben
ist ein Spiel...ODER AUCH NICHT - ES IST
TOTERNST! Wie auch der nachfolgende
kleine Ausschnitt aus einer Mail von
Noraini Connie Fattah belegt, so eindeutig belegt...
AUS EINEM AKTUELLEN BERICHT
ÜBER FUKUSHIMA
 
Contaminated areas of Chernobyl
and Fukushima are unlikely to be
hospitable habitats for years to
come. In Chernobyl, for example,
the amount of americium-241,
a highly radiotoxic isotope if
ingested, is actually increasing
as its parent nuclide, plutonium,
decays. Radioactive materials
like cesium are brought back to
the surface soil each year by
plant growth and pollination.
 
Donnerstag, 12.07.2012 Meine 2 Krähen
flogen vorhin indirekt auf mich zu und
landeten direkt über meinen Balkon. ICH
hatte das großartige Gefühl der sprachlosen
Kommunikation mit unseren Mitgeschöpfen
auf diesem Planeten. Sie schauten mir direkt
ins Auge beim Landeanflug auf meiner
Balkon-Überdachung. Ich hatte lächelnde
Gefühle und glaube, auch bei den Beiden
ZUMINDEST  Gleiches erkannt zu haben
 
"Der Mohr hat seine Schuldigkeit längst
getan. Der Mohr wird entsorgt...
frei nach Schiller wird der Mohr einfach
ausrangiert...weil er die Erwartungen
nicht erfüllte - ja so einfach geht das,
kann er nun gehen, der arme Tor...
dann durch Verwechslung auch noch
eingeschläfert - der Tor war eine Hunde-
dame, die in Afghanistan etlichen Soldaten
das Leben gerettet hatte...aus Bild.de
 
 
DIENSTAG; 10.07. 2012
Das Leben ist ein Spiel. Und jetzt wills
keiner gewesen sein. Frau  LEUTSEELIG-
Schnallenburger erklärte sich für 'rein' -
SIE KÖNNE SICH DAS NICHT ERKLÄREN...
so habe ich es verstanden. Was ist los
in diesem Land? IHRE WORTREICHE Er-
klärung von heute früh auf Bayern 2
spottet jeder Beschreibung. Es muß
sich doch heraus finden lassen, wer
für die GESETZESTEXTÄNDERUNG
zuständig war, wer sie veranlasst hat?
Heute früh wills ja keiner gewesen.
UND NIEMAND WEIß von was...
Für jeden FURZ IM HOHEN HAUSE
gibts ein Protokoll - und jetzt weiß
keiner von etwas. Das stinkt zum Himmel.
Zumindest dieser Furz! prdd
 
 
 
 
MONTAG, 09.07. 2012
Das Leben ist ein Spiel. Und die Abgeordne-
ten der DDR ääh BRD FÜLLEN sich Ihre
Taschen WAHRSCHEINLICH WIE IN ALTEN
ZEITEN... Wie gewohnt, so belohnt...
 ...mit der Wahl zum Abgeordneten
wird das GEWISSEN an der
Garderobe des Volkes abgegeben...
von den MEISTEN und das auch
freiwillig... es zählt nur die eigene
HAUT..."die Gier ist der Stachel
des Geldes...prdd" UND DER SITZT TIEF!
"An der Quelle ist es für den Wollenden
leichter, ein Habender zu werden."prdd
 
 
Sonntag, 08.07.2012
Das Leben ist ein Spiel. Und der Weltraum
unsere Heimat. Mindestens seit Beginn der
Raumfahrt, eigentlich aber schon um 1900
als der Mensch zum ersten Mal abhob, hätte
sich unser Bewußtsein weiter entwickeln
müssen. Von der Scheibe über die Kugel bis
hin zum wunderbar farbigen Planeten, der
bunt leuchtend neben dem grauen Gestein
seine Bahn zieht. Erstmals in der Geschichte
der Menschheit kann der Mensch auf seine
Heimat schauen. Er kann sich selbst betrach-
ten. Kürzlich sah ich auf / über Google einen
Filmbericht über San Diego, California aus
den LETZTEN TAGEN DES ALTEN JAHRTAU-
SENDS...und ich hätte schwören können,
dass das meiner Selbst war, der da rollen-
der Weise in San Diego von einer Camera
erfasst worden war. Zumindest den Hut und
den Rollstuhl glaube ich, erkannt zu haben.
Aber, das Leben ist ja ein Spiel, also alles ist
möglich...
 
 
SAMSTAG; 07.07.2012
...gestern war es dann soweit. Nachdem
ich trotz Warnung noch mit der S-Bahn
in die Stadt gefahren war, Zielbahnhof
Marienplatz, um dort beim Kaufhof in
der Galeria meine Gutscheine zu ver-
werten...wurde ich erwischt, oder
besser, hats mich erwischt. Eine
Familie, Vater, Mutter und 2 Kinder
hielten mich an...Wörtlich: "Sie sind
doch der Dichter dran? Der mit
den Gedichten?" Und ehe ich mich
versah hörte ich mein 'unbedacht'
FEIN GESPROCHEN und dann, als
Zugabe sozusagen, meinen Vierzeiler,
der zu finden ist auf jedem von mir
verschenktem Poetenblatt...Dass ich
dann noch die letzte SBahn in Rich-
tung Ostbahnhof erwischte ...war Glück
in der Reinform. Es gibt sie also noch
die feinen Glücksmomente...
 
 
Freitag, 06.07.2012 schwüle Hitze hat
weiter die Macht im Hintergrund, sie
schwelt, sie lauert
und wartet auf ihren wiederholten
Durchbruch...
für den Moment liegt eine graue
Wolkendecke
über Land und Leute. Kühlere Winde
führen
Erleichterung mit sich , selbst meine
Birken
schwanken vor erkühlter Freude.
Meine Krähen
sind schon wieder unterwegs.
Filmtage in
München, im Gasteig liegt
seit Tagen der Rote
Teppich bis hin zum 1. Stock. 
UND UNTER
ist das (gesamte) Rest-Programm 
noch abrufbar
bis zum  Samstag 07.07.12 ...    
 
Donnerstag, 05.07.2012
Ja, ich war im Gasteig und Bruckner
am Abend
weiter weg als ich dachte. KARTE HÄTTE ES
GEGEBEN, aber für 65.00 Euronen zuzüglich
Gebühr für Rollstuhl -  schon ermäßigter
Preis. Also mußte ich mir die 8te zu HAUSE
ANHÖREN. uND DIE GRUBEROVA FÜR DEN
HEUTIGEN ABEND bei Eintrittspreisen von
28,oo bis 250,oo pro Person (!!) (Euronen
wohlgemerkt) kann ich mir gleich ganz
abschminken. Oh Welt, wo soll das noch
hinführen. Auf nach Weimar, Goethe und
Schiller werden dort den Abend gemeinsam
gestalten...
 
 
Mittwoch, 04.07.2012... heute ABEND
ist Bruckner zu Gast in der Philharmonie
in einem Sonderkonzert wird die 8 c-Moll
Symphonie unter der Leitung von
Zubin Metha zu Gehör gebracht. Der
wunde Punkt sind die hohen Eintrittspreise
von/ab 17.40 - 85.00 Euronen pro Platz -
für mich als Rentner praktisch unerschwing-
lich. Alternativ dazu auch im Gasteig das
philosophische Gespräch mit dem Prof.
Dr. Leo  Dümpelmann - dürfte auch sehr
spannend werden...und wäre bezahlbar...
Morgen singt die Gruberova bei Eintritts-
preisen von  28.oo - 250.00 Eurönchen
pro Platz...auch nicht schlecht für eine
konzertante Aufführung!
 
 
Dienstag, 03.07.2012 übernommen von
Zeit-online von heute, Mathias Geffrath
schreibt in -Die Seele der Freiheit- über
Jean-Jacques Rousseau nachfolgende
wunderbaren Zeilen, die SIE in Gänze
bei "Zeit-online" nachlesen sollten..
"Fernab der Aufregungen um Finanzkrise, sinkende
Reallöhne und schamlose Bereicherung der oberen
Schichten erträumte sich Rousseau in der Neuen
Heloise eine Landkommune, in der bäuerliche
Gemeinschaft, handwerkliche Tugenden und
aufgeklärter Geist zusammenwirken. Hier
sprach kein kalter Dekonstrukteur, kein
bissiger Kritiker der Umtriebe am Hof.
Hier sprach ein Poet...,und weiter im Text...
Rousseau hat den Herzton der Aufklärung
angeschlagen und den der Romantik
vorbereitet. Goethe lernte bei ihm
die Empfindsamkeit, an der sein Werther
starb, Schiller die Poesie des Aufruhrs,
Eichendorff die beseelte Anarchie des
Müßiggangs. Und für Hölderlin war
Rousseau der Adler, der dem
Gewitter der Revolution vorausflog."
Ich bin begeistert von der Sprache
des Mathias Geffrath, der meine
Seele zum Schwingen bringt...oder
sollte ich schreiben..."die meine
Seele zum Schwingen bringt"...? 
SEHR EMPFEHLENSWERT...
 
Montag, 02.07.2012 ...war das ein Fest,
Fußball in der Celebration,  spielend, passen,
schießen, siegen, jubeln...ein Aufwasch mit
beglückendem Ende. Neidlos anerkennend
diese tolle Leistung bei fast fairem Spiel.
Kein Hauen und Treten, kaum Schauspielerei,
faires, schnelles Spiel, mit traumhaften und
feinen Pässen, schachspielähnlich!
JA, das war Fußball der Extraklasse. Danke
Spanien. Jetzt müßt ihr das noch umsetzen
in mehr Produktivität...damit es in der
Wirtschaft genau so gut läuft...dann braucht
ihr auch keine Angst vor der Zukunft zu
haben. Gut gespielt, Spanien. Den bedauerns-
werten, hoffnungslos überforderten & armen
Italienern mal gezeigt, wo der Bartel den
Most immer holt....
 
 
Sonntag, 01. 07. 2012
...das Schwitzen geht weiter. Trotz heftiger
Gegenwehr von Donner und Blitzen in der
Nacht, umworben vom schauerigen Regen,
der sich kurzweilig aus den tiefen Wolken
traute. Immer das gleiche Spiel. Schon braut
sich wieder was zusammen. Meine Birken
bewegen sich im Takt gemeinsam rauschend.
Götterdämmerung, die von Richard Wagner,
unter der Leitung von KENT NAGANO, diesem
famosen Taktgeber des Bayerischen Staats-
orchesters meisterlich dargeboten -
berauschte meine Sinne und liess mich die
schwüle Hitze fast vergessen. Zumindest
schwitzte ich freier als in der Oper ... und
das und die war gut...
 
 
Samstag, 30.06. 2012 Heißige Tage, selbst
der Schatten schwitzt Tautröpfiges: Löw
hat 'ausgelöwt' und aus (s)einer guten Truppe
eine Gurkentruppe gezaubert.. Falsche Taktik
sowie personelle Fehlbesetzungen waren
eindäutig (lächl) die Ursache für diese Fehl-
treterei, die richtig weh tat. Was war aus
dem Team geworden? Ergeben haben sie sich
mit Herz, Hirn und ohne Verstand. Und diese
Abfuhr war leider sowas von verdient, dass
sich selbst Mitleid nicht einstellen wollte.
Hohn und Spott, diese leichtfertigen Brüder,
übernahmen die Regie - und lachten hämisch:
"Wir schlagen JEDEN Gegner!" diese Zeile
vor Augen schlage ich nun dieselben nieder.
Hochmut kommt vor den Fall, dem Fall? ODER
SO ähnlich...Häme soweit meine Nachbarschaft
es mir zeigen konnte... Sogar die Kinder, in
Deutschland geboren, konnten ihre Schaden-
freude nicht verbergen. Hier geboren, nichts
dazu gelernt. Armes Deutschland. Welcher
Zukunft gehst du entgegen?
 
 
 
DIENSTAG,  26.06.2012 Weiße Wattepracht
behäuft den Himmel, verhilft dem durchschei-
nenden Blau zu einer vestärkten Präsenz.
Innert weniger Se(h)kunden verändern sie
ihre Strukturen, vollziehen mit traumwand-
lerischer Sicherheit ihre Metamorphose -
grad noch wie ein Hahn - schon erscheint
die gleiche Wolke
wie ein weißer Elefant mit 3 Rüsseln, ja ,
der Himmel ist ein einzigartiges Kino, dem
man sich mit Muße hingeben kann.
Ich empfehle den häufigen Besuch dieses
Überirdischen Kinos, der Besuch kostet
nichts und.... Tagträumen.....
wirkt sich absolut wohltuend auf ihre Psyche
aus. Ich könnte Zeit und Raum dabei vergessen.
Und es ist dieser Zustand des Einssein mit der
Natur, diese Verschmelzung von Glück und
Freude, die Kraft gibt, die immer wieder für
Auftrieb sorgt...
 
 
 
Montag, 25.06.2012 Regen klopft an meine
Fenster, Wind treibt ihn vor sich her. Schräg
liegt der Regen wie ein Strich. Grau in Grau
erscheint der Morgen als hätte er sich  grad
übergeben. Gewütet hat der Sturm über Nacht
wie ein Berserker (Skulptur eines solchen zu
finden auf dem Marktplatz in Darmstadt) auf
meinem Balkon. Gauck feiert 100 Tage im
Amt - mit Recht. Er gibt dem Amt die Würde
zurück, die der Vorgänger so leichtfertig ver-
spielte. Und, es ist eine Freude, ja, ich sage
sogar Genugtuung, involviert. Mir ergeht es
so. Wohl dosierte Worte wollen erst mal
gesagt werden in der Hitze des Gefechts.
Freies Reden, fehlerfreies allzumal, ist
ein gutes Zeichen. Also, ich gratulier
schon mal hier von MEINEM ''Apatutüsien''
aus: Vielleicht macht er ja einen Ab-
stecher nach München - ich werde vor-
sorglich beim Bundespräsidialamt
in Berlin nachfragen - ob denn ein Besuch
hier im Ghetto der ''Sprechlosigkeit'' NICHT
mal auf der Agenda seines Reisekalenders
erscheinen könnte. Vielleicht bewirken seine
Worte hier Wunder...oder wenigstens eine
Art von...  prdd
 
 
 
 
FREITAG, 22.06.2012 Heiße Gewitternacht,
Donner und Blitz machtvoller Natur, Regen
als Schauer oder als Platz, leichte Abkühlung,
immerhin jetzt wieder strahlende Sonne.
Ja; die Heftigkeit und das Ausmaß von Donner
und Blitz erinnern mich sehr an alte Zeiten.
Ich konnte hier vom 5.Stock teilnehmen an
der überragenden Wetterschow. Der gesamte
Südosten erlebte eine Orgie an Blitz und
Donner. Von der Ferne gesehen war es
eine pompöse Show. Beeindruckend die
Macht kombiniert mit einer spielerischen
Heftigkeit - so eine Art Tropengewitter,
bei der die Natur zeigt, wo der Bartel
den Most holt...prdd
 
Donnerstag, 21.06.2012 Schwül-heiße Luft
steht auf dem Balkon. Genau wie gestern.
Nur dass wir zwischendurch ein äußerst
heftiges Gewitter hatten. Die Hitze lähmt.
Jede Bewegung wird zur Herausforderung.
Nur gut, dass ich mich hier im Adams-Kostüm
aufhalten kann. Der nächste Termin ist erst
am Abend. Giordano Bruno lässt grüßen.
Ich befasse mich bereits seit einiger Zeit
mit dem Humanisten und Aufklärer des 16.
Jahrhunderts, der der Inquisition zum Opfer
fiel. Überleg mal, GB, wäre nicht so schänd-
lich umgebracht worden, wie es dann in der
Welt aussehen würde? Der Humanismus und
die Aufklärung hätten gesiegt, die Menschheit
wäre freier. Individuelle Selbstbestimmung,
eine kritische Rationalität, ein zeitgemäßes
Weltbild im Einklang mit den Ergebnissen
der wissenschaftlichen Forschung (Evolution)
hätten schon längst die Oberhand (haben können).
Die Entflechtung von Staat und Kirche wäre zB
eine solche Mammutaufgabe. Der Filz könnte
beseitigt werden...
 
 
 
 
Mittwoch,, 20. 06. 2012 Heiß-schwüle Luft
dringt fast windlos durch die weit geöffnete
Balkontüre. Sie legt alles in eine bleierne
Schwere. Nur weit geöffnete  Fenster und
Türen verhelfen zu einer Bewegung, die ich
auch Luftzug nennen könnte.  Sekunden der
Freiheit von Hitze und Schwüle. Durchatmens-
zeit. Selbst das Essen reduziert sich auf ein
kühles Melonenstück zum Tomatensalat von
gestern. Dazu eine Scheibe getoastetes Voll-
kornbrot mit Quark getoppt mit einem
kleinen Löffel Himbeer-Marmelade - dazu
wieder meinen Espresso a la Sizilia ...
Herz, was willst du Meer? Den beherzten
Schritt ins Unbekannte zu wagen, ist Gebot.
Neue Pfade zu suchen und zu begehen.
Mut zur Wut, Mut zur Verzeihung, Mut
zur Ehrlichkeit. prdd
 
 
 
Dienstag, 19.06. 2012 Farbwechsel bedeuten
VERÄNDERUNG... nicht nur der kommende
Herbst wird ja wieder eindrucksvolles Beispiel
für eine solche sein...auch unsere Damenwelt
grüßt durch plötzlich auftretenden Farbwechsel
ihrer Haarpracht oder "Gesichtspediküre", die
die Männerwelt dann überrascht. Und zumeist
vor vollendete Tatsachen stellt. Ein anderes
Thema beschäftigt mich ja nun seit mehreren
Wochen - die Liste der entwendeten Gegen-
stände wird immer länger. Ich wundere mich
über meine Dummheit. Vertrauen, diese Urwort
der Menschheit, wurde so dreist mißbraucht,
dass mir die Worte fehlen. Die Frage ist doch,
wem kann ich noch Vertrauen entgegen bringen,
wenn ich schon von der duch soziale Kontakte,
langjähriger Natur, MIR BEKANNTE PERSON
so vorgeführt werde? DIE FRAGE IST AUCH:
Ist Vertrauen Dummheit?
 
 
 
Montag, 18. 06. 2012 seit 4.15h sitze ich nun
am Computer, lasse meine Gedanken den freien
Lauf antreten. Zwischendurch den Sonnenauf-
gang spiegelverkehrt beobachtet. Wenn es
günstig ausgeht, habe ich die Sonne (in)direkt
bei mir in der Wohnung. Ich könnte Schatten-
spiele durchführen - allerdings muss ich mich
dabei sehr beeilen. Das ganze Spektakel dauert
leider nur einen Sonnenstrahl lang....und fest-
halten kann ich ihn noch nicht. Im HALLO fin -
den Sie übrigens eine Pressemitteilung des
 
Wohnforum/Nachbarschaftstreff Trambahnhäusl
in der Rosenheimer Str. 238,  81669 München
mit der Meldung meiner Lesung für
 
Samstag, 23. Juni 2012
von 10.30 Uhr - 13.oo Uhr
 
"Vom Trambahnhäusl ins Universum" - so die
Überschrift für diesen ersten Versuch, Ramers-
dorf aus der langjährigen poetischen STILLE zu
erwecken. An der Poesie und der poetischen
Arbeit Interessierte Menschen sind herzlichst
eingeladen.
Um Anmeldung unter 0178/51 81 571 oder
Nach dem poetischen Austausch soll ein klei-
ner Imbiss gereicht werden. Anmelden kön-
nen Sie sich auch direkt bei mir:
089/351 9696 oder lieber schriftlich
 
 
Freuen können Sie sich auf eine anregende
Reise ins Universum der Worte und Gedanken
einschließlich der sanften Landung hier auf
unserer schönen Mutter Erde. Diese Veran-
staltung kostet Sie keinen Pfennig äää Cent,
mein HUT würde sich jedoch freuen..
 
 
 
 -
 
 
Samstag, 16.06.2012
Blaublauer Himmel, kein Wölkchen zu sehn,
der Wind ermattet, es ist Zeit zu ruhn...
daran hat sich seit Feuerbach nichts geändert
und wenn er meinte, die Gottesfrage gelöst
zu haben, dann liegt er daneben - das Fragen
dauert in aller Intensität bis heute an. Fragen
muss man sich, warum das so ist? WAS HÄLT
UNSERE -AUFGEKLÄRTE- WELT SO FEST IN
DEN KLAUEN DER RÜCKSTÄNDIGKEIT? Warum
nutzen wir die neuesten Erkenntnisse aus der
Raumfahrtindustrie nicht zum Erweitern
unseres eigenen Horizontes? Die Klammer
des alten Denkens spannt immer noch zu fest.
Bereits um 1900, als der Mensch sich auf den
Weg machte, den Luftraum zu erobern, hätte
der Gedanke an eine <reduzierte< Theologie
weltumspannend aufgegriffen gehört. Statt
dessen ergreifen die alten Muster das Zepter
der Macht. Kriege beherrschen den Lauf der
Zeit. Erst mit dem Anwachsen eines "Welt-
bewußtseins" BESTEHT NUN DIE CHANCE,
diesem rückständigen Muster Einhalt zu
gebieten.
 
Freitag, 15.06. 2012
"Hirngespinste dominieren die Welt von
Heute", so mein Freund Feuerbach vor rund
150 Jahren in seiner bemerkenswerten
Schrift. Und weiter...
"Der erste Gegenstand des Menschen ist der
Mensch - Der Mensch ist sich das Maß aller
Dinge, aller Wirklichkeit. Hirngespinsten
nachzujagen sei theologische Tradition"...
JA, 150 Jahre später kann ich sagen...
Feuerbach, mein Freund, da hast du recht.
Und dann sagt er noch: "Die Sinnlichkeit ist
das Wesen des Menschen; der Geist aber ist
nur - Das Wesen der Sinnlichkeit, die allge-
meine Einheit der Sinne.-- Weiter heisst es
bei ihm, Wahrheit, Wirklichkeit und
Sinnlichkeit sind identisch...Ja, sind sie das
wirklich? Was ist wahr? WAS IST WIRKLICH?
Sinnlichkeit ist wahrhaftig? Das Thema geht
weiter...
 
 
 
Donnerstag, 14.06.2012
Diese fiesen Tricks der Industrie möchte ich
mal anprangern. Es geht um unser Leergut.
Um leere Flaschen - ein Lehrstück, das aufzeigt,
wie der Verbraucher an der Nase herum geführt
wird. Tagelang muss ich dann mit leeren Flaschen
in der Tasche des Rollstuhls herum rollen/irren...
weil ein Geschäft die Flaschen nicht akzeptiert!
AUF MEINEM Rücken werden so die Probleme
der INDUSTRIE GELÖST! ICH DENKE; DAS IST
EINE SAUEREI!! sorry, das mußte mal raus...
 
   
MITTWOCH;13.06.2012 ein kühlerer Morgen,
der Wind meldet sich heftiger zu Wort, die
Bäume folgen den Befehlen aufs Wort, und
WORTE SIND ES AUCH DIE MIR FEHLEN, wenn
ich die Liste der entwendeten Gegenstände 
betrachte. Aber viel schlimmer wirkt dieser
Vertrauensmißbrauch nach, der sich verstärkt,
immer wenn ich einen mir auf Jahrzehnte
vertrauten Gegenstand benutzen möchte
und feststellen muß: ER IST GEKLAUT. UNTERM
TAGESLICHT:  aus deiner Wohnung. Heftiger
gehts wohl kaum. Ich habe heute eine Art
Ultimatum ausrichten lassen, da sich  die
''Dame'' AUCH NICHT PER TELEFON M ELDET.
 
 
Dienstag, 12. 06.2012 ein linderer Morgen,
kein Regen, kaum Wind, es scheint, als hielte
die Erde die Luft an...für einen kurzen, kost-
baren Moment. Vögel haben das Fliegen einge-
stellt, Bäume bewegen sich nicht - der Wind
liegt still und schweigend und aus den Fenstern
klingen Stimmen durch den Morgen. IN DER
FERNE TROMPETET DAS SIGNAL einer Polizei-
Sirene ihren leiser werdenden Ton. Die Stille
täuscht. Sie ist lauter als man denkt. Aber
die Kultur ist meistens leiserer Natur. Sie
schleicht oft durch die Hintertür - wie die
Poesie. Nicht wie Grass, polternd, schreiend.
Sondern wie mein Gedicht für AnnA, die am
Sonntag ihren 5. Geburtstag feierte. Bei der
ich zugegen sein durfte. Ich 'komponierte'
ein Gedicht in zwei Versionen...
 
Montag, 11.06. 2012
in den Augen der Kinder liegt aller Zauber
und das ist kein Wunder - das ist das Glück
des Lebens, des Atmens, der Liebe, des
Moments.
Kinder sind Geschöpfe unseres Universums.
Den Erwachsenen anvertraute Wesen auf
Zeit.
Begleitzeit. Führungszeit. Vorbildzeit.
Neinzeit.
Spielzeit. Ernstzeit. Lachzeit. Lehrzeit.
Lernzeit.
 
 
 
Sonntag, 10.06.2012
...noch immer herrscht das triste Grau vor.
Regentropfen hängen am Geländer, glänzen
vereinzelt. Regen selbst hat sich zurück ge-
zogen. Der Wind sich zur Ruhe begeben.Das
gefiederte Orchester beglückt
den werdenden Tag. Von überall her tönt
und trilliert und zwitschert der junge Morgen.
Meine Seele jubelt im Takt mit dem Vogel-
Orchester. ES IST EIN SO SCHÖNER ZUSTAND.
Du fühlst dich eins mit der Natur.. Beglückend
und geradezu erfrischend die Melodien -
Vielfalt. Und, kein Vogel singt falsch. Selbst
das Kräh-Kräh meiner Rabenvögel, meiner
Krähen, passt sich dem Klangrhythmus an.
Was brütet der werdende Tag  unter seinen
jungen Flügeln hervor? Lassen wir uns doch
einfach überraschen. Wichtig ist, Entschei-
dungen zu treffen. Das fühlt sich gut an, selbst
dann, wenn sich diese als - im Nachhinein -
katastrophale Fehlentscheidung heraus stellen
sollte. Damit wird diese falsche Entscheidung
zum Nährboden für die ERFAHRUNG. Sie ist
sozusagen der Dünger...für UNSER ALLER
Urteilsvermögen...
 
 
 
 
Samstag, 09. 06. 2012 im Hintergrund spielt
sich der Figaro warm. New YORK CITY life
AUSM RADIO BEI MIR IN MÜNCHEN zu Gast.
Es ist der frühe Morgen. Der TAG HAT SICH
IN Grau gekleidet. Meine Birken stehen mit
hängenden Zweigen trauergezeichnet leicht
gebeugt - sie warten auf die ersten Sonnen-
strahlen. Eine Handvoll schwarzer Punkte
haben sich auf einem AST VERSAMMELT.
Von meinen Krähen ist noch nichts zu sehen.
Es regnet immer noch. Mein Balkon-Geländer
hat leicht zu tragen
- Regentropfenversammlung im Hängen -
aufgereiht wie an der Perlenkette, trotzen
sie dem Wind und für eine kleine Weile auch
der Schwerkraft. Dann lösen sich plötzlich
und verschwinden, um ihren vorbestimmten
Weg anzutreten...
 
 
 
FREITAG; 08.06.2012
...die letzten Regentropfen hängen wartend
am Geländer meines Balkons. Graubeige Wol-
kenberge bedecken tiefliegend den Himmel.
Leichte Frische strömt durch die geöffnete
Balkontüre mit einem Hauch von Frühlings-
luft - oder Lust - ganz wie ich es sehen will.
Das ist der Freitagmorgen, life, dazwischen
tickt unhörbar der Zeiger der digitalen Uhr
und stört die Harmonie...mahnt und erinnert
an die Endlichkeit UNSERES SEINS. Unaufhaltbar
strömt dieser Fluß der Zeit, der nur sichtbar
wird durch seine faltige Entwicklung. Carpe
diem - zwei Worte, ein Gedanke, der die
ganze Welt umspannt... und da schießen ein 
paar Spinner in eben diesem Moment und
löschen Leben aus. Sie töten Unschuldige.
Zum Erhalt ihrer Macht. Der Wahnsinn hat
System... Peter Rubin, Dichter dran
 
 
Donnerstag, 07.06.2012
Sonne, blauer Himmel, alles grünt und blüht,
Wind bewegt Baum und Strauch - die hängen-
den Äste meiner Birken zeigen mir deutlich -
der Wind kennt kein Pardon. Er nimmt alles
was ihm in den Weg kommt - mit (s)einer
Leichtigkeit h(f)aucht er selbst die größten
Wolken an und treibt sie vor sich her...
FEUERBACH; LUDWIG WAR DIESE WOCHE
im Radio auf Bayern 2 zu hören:
Der Philosoph, der die Menschen liebte -
der Titel der Sendung! Und ich war hin -
und her gerissen. Mein DENKEN & HOFFEN
öffentlich dargeboten im Bayerischen
Rundfunk? GEDANKE UM GEDANKE; WORT
UM WORT...SO HÄTTE DAS AUCH VON MIR
SEIN KÖNNEN!
 
 
 
DIENSTAG; 04. 06. 2012
Generalprobe am Abend in den Arri-Hallen
in Schwabing.Der Saal bis auf den letzten
Platz gefüllt. ''Neues aus der Anstalt'' wird
geprobt. Der ganze Abend einmal durch
gespielt. Mit allen Stars. Da muß ich glatt
heute abend schauen. 22.15h ZDF "Neues
aus der Anstalt -Politsatire mit Priol & Pelzig,
Helge Schneider, Andreas Reber sowie
Luise Kinseher. Also eine Topbesetzung.
45 Minuten, die wie im Flug vergingen.
Schauen Sie es sich heute abend selbst an.
Seitenhiebe und Politikbasching vom Feinsten
konnte ich erleben. Aber 'life is life' - HEUTE
ABEND dürfte es ein etwas anderes Programm
geben - der Titel aber bleibt: Neues aus der Anstalt.
iCH WERDE GESPANNT ZUSCHAUEN. prdd
 
 
SONNTAG; 03.06.2012 UM  SIEBEN UHR...
Abgemilderte Sonne erreicht den Globus, der
Regen hat sich beruhigt, die Regenfront sich
zurückgezogen, das Frühkonzert der Natur
ebbt langsam ab. Meine Krähen sind nicht zu
sehen - da frag ich mich - wo sind sie  hin?
Zeit, diese Schimäre, diese weiße Schimmelin
auf deren Rücken ich reite, ob Tag ob Schlaf,
zieht ihre endlose, für sie, Bahn durch die
Weiten unseres Universums...derweil mein
'Begleitservice' sich auf meine Begeisterung
für die Poesie, fürs wahre Leben, beschränken
muß. Ich habe das Hamsterrad schon vor nun-
mehr 23 Jahren verlassen müssen, dürfen.
ENTSCHLEUNIGT wurde ich nicht durch
Wunsch - sondern mit Macht durch ein Er-
eignis, das sich am Horizont abgezeichnet
hatte. Stress führte zum schweren Unfall und
nunmehr Golf- und Tennisfreien Leben. Lerne
rechtzeitig Deine Innere Stimme kennen, tritt
in einen Dialog mit Dir selbst ein. Dann höre
und befolge...wisch es nicht einfach weg...
weil du Termine hast...Lerne NEIN zu sagen.
Lerne VERZICHT durch freiwilliges Verzichten.
Fange bei den kleinen Dingen an...
 
 
 
 
Samstag, 02.06.2012 Ein wolkenverhangener
Tag hat sich aufgemacht. Blau scheint in Bruch-
stücken durch die Wolkenberge, die sich mit
ihrem Imponiergehabe durchgesetzt haben.
Meine 2 Krähen sitzen dösend nebeneinander
in ihrer Birke. Leichter Wind bewegt Äste, die
Blätter reagieren freudig murmelnd. Es ist, als
ob der Gott der Leichtigkeit des Seins für einen
sekundigen Moment die Regie der Welt über-
nommen hätte. Laut krähend fliegt gerade
eine der Krähen bei mir am Fenster schräg
nach unten ziehend vorbei. Sie landet schließ-
lich auf einer der Birken. Ich kann das sehen.
BEOBACHTEN. Als Voyeur, sozusagen. Und
genießen. Minuten der Stille. Sekunden des
Genießens. Raum zum Traum. Sag Danke zu
Dir selbst. Es ist ein erhabener Augenblick.
Dazu kommt noch ein zweiter 'erhabener
Augenblick' - MEIN GEDICHT -UNBEDACHT-
hat wunderbare Geschwister...ich danke
der Lyrikerin K. STERNER für diese freu-
dige ÜBERRASCHUNG, die mich heute Nacht
erreichte. Und dann geht noch ein Dank an
Fritz Letsch, der mich in die Gegenwart
zurückholte. Ich war mal wieder meiner
Zeit voraus...(ich war schon im Juli, 
als ob die Zeit nicht schon von allein
viel zu schnell verfliegen würde). Da stellt
sich die Frage: ''WAS PASSIERT EIGENTLICH
MIT DER VERBRAUCHTEN ZEIT?
 
 
 
Freitag, 01.06.2012
Mittagszeit, Norton, Browser, Probleme
Begriffe der Jetztzeit. Für einen Menschen
ohne Ahnung ist der Computer ein Unding.
Für einen Menschen mit Ahnung ist der Com-
puter oft ein Rätsel. Selbst der beste Experte
braucht Zeit, die Rätsel zu lösen. Er, der PC,
hat die Bockigkeit aufgegeben, er ist wieder
bereit. Es hat nur im System gelegen. Zwei,
die sich mochten, machten dem schönen Spiel
ein Ende. Zwei Programme, wohlgemerkt.
Dabei ist eines davon vorgesehen, den Com-
puter zu schützen. Tja, das sind Probleme.
Aber sind das wirklich Probleme? Weit ent-
fernt. Die Zeit ohne war schön. Wie Urlaub,
nur schöner. Endlich bin ich mal wieder dazu
gekommen, mich um mein ''Ich'' zu kümmern.
Zeit, diese Schimäre,  wahrzunehmen als das
was es ist... Ein stehendes Gewässer? Eine
große Wolke? Ein luftleerer Raum, der dich
umgibt? Wo sitzt das Ich? Ich habs bei mir
schon gesucht, hab runtergeschaut und auch
in mich hineingehört. Hab mich gespürt.
Hab mich gezwickt. Hab mich erwischt.
Ich bin Ich? Ich bin nicht Ich? Im Radio läuft
gerade die Sendung...warum gehts den
Deutschen so gut? Auch eine Schimäre?
 
 
 
MITTWOCH, 23.05.2012 
Nachmittags um 16.30h, mein LAPPI GEHT
wieder. Stolz bin ich auf mich. Das habe
ich ganz allein gelöst. Der AUFTRAG AN
meine letzte Rettung,  den Herrn Merkle,
war schon erteilt.  Ich habe gerade storniert.
'Meine letzte Rettung', wie ich ihn zu titu-
lieren pflege, hatte schon zugesagt zu
kommen. Also, ich kann ihn nur empfehlen.
Einer der durchblickt, weil er in beiden
Welten zu Hause ist. Der Computer ist
seine Heimat und im Internet ist er zuhause.
Ein Tüftler noch dazu, der auch vor/bei
diffizileren Aufgaben nicht gleich das
'Handtuch schmeißt'...
 
 
 
DIENSTAG; 22. 05. 2012
Meine Mittagsspeiserei hab ich schon hinter
mir. In Knoblauöl gebratene Garnelen-
schwänze mit Citrone und getoastetem
Brot - und alles das eingetunkt in einer
Knoblauchtunke - schnell, einfach, köstlich.
Da sieht die Welt gleich anders aus. Das
Ganze auch noch bezahlbar. Dazu ein Glas
Wasser frisch aus der Leitung...
Herz, was willst du meer?
 
 
Montag, 21.05. 2012
Erdbeben in Italien. Kirchen stürzen ein
und Palazzi auch. Die ganze Po - Ebene
hat gewackelt. Na, wenn das nichts ist.
Die Hölle auf Erden in nächster Nachbar-
schaft. Ein Erdbeben auch bei den Bayern.
Wohin ist das Glück entschwunden? Hat
man am Ende es gar nicht verdient? Ob
verdient oder nicht, da ist das wie mit
der Liebe. Die verschwindet auch oftmals
wortlos wie der Dieb in der Nacht. Naja,
vielleicht war sie nie da - und könnte daher
auch gar nicht verschwinden. Vielleicht ist
das ja alles nur Einbildung und die 'Schmerzen'
nur vom Phantom...
 
 
 
Sonntag, 20.05.2012
Ich schwelge wieder im Rahmen meiner
Speise-Aufnahme 'Frühstück' von heute
früh...Dank meiner Freunde Karl & Hannelore
verfüge ich ja wieder über diesen wunderba-
ren Reiskocher von Kenwood, mit dem ich
meine Gemüse und Kartoffeln zubereite.
Sie wissen, mein altes Gerät wurde am  hell-
lichten Tag entwendet - in meinem Beisein
gestohlen aus der kleinen Küche. Clever -
unter dem Deckmantel des 'sozialen' Unter-
denarmgreifens' - hatte die "Dame" über die
letzten Jahre durchs ''Bepillen'' und "Pediküren"
sich mein VERTRAUEN ergaunert und sich auf
diese  -perfide- Art nun bereichert. Die Polizei
hat ihr Interesse an einer Strafverfolgung mir
ausdrücklich bekundet.  Diebstahl dieser Art
und andere Mißbildungen in diesem Umfeld
nähmen zu - also höchste Zeit, zu reagieren.
 
 
 
SAMSTAG, 19.05.2012
Auch heute wieder heller Sonnenschein.
Im tiefen Grün meldet sich das Laub an den
Bäumen. Meine Krähen schimmern im leuchtend
Schwarzblau ihres Federkleides sich wiegend
auf meinen Birken, die sich in vollgrüner
Belaubung sanft dem Wind ergeben.
Mir scheint, die Birken würden lächeln -
Streicheln erzeugt immer sanfte Wirkung.
Egal, ob Frau, Katze oder eben Birke.
Wenn Gefühle versickern, wenn aber der Blick
des Wohlgefallens aus den Augenwinkeln
verschwindet - ist Trennung angesagt...
Da hilft auch kein Ring oder ein Trauschein.
 
 
 
 
Freitag, 18.05.2012
Gleißende Sonne am frühen Morgen.
Ein Tag wie im Bilderbuch begann mit
einem Quarkvollkornbrot, leicht getoasted,
mit Knoblauchstückchen vermengt mit
Frühlingszwiebeln, in kleinen Ringen,
etwas Meersalz aus der Mühle,  Pfeffer
grobgemahlen.... das hübsch angerichtet.
Davor gabs frisch gepressten Orangensaft -
Herz , was willst DU Meer...DAS GEHT MIR
auch im Kopf herum. Dann diese tiefe
Sehnsucht nach Wasser, Wellen, Weite &
Wärme. Nicht zu vergessen das große W
aus Weiblichkeit. Und Erdbeeren. UND
Spargel mit Kartoffeln und Brauner Butter.
Herz, was willst du Meer. Dazu ein Gedicht,
das runtergeht wie Honig... auf goldenen
Flügeln und ganz sacht...Eine Bitte noch,
die oder der Leser meiner Zeilen aus
JAMAICA - MÖCHTE SICH DOCH MAL
bei mir MELDEN. Ich würde mich freuen.
 
 
 
Donnerstag, 17. 05.2012
...endlich wieder etwas Sonne bei weiß-
wolkigem Umfeld, aber noch kühler Stimmung.
Das blaue Himmelszelt lugt vereinzelt,
inselhaftiger weise, keine Krähen zu sehen.
Früher hab ich mal gedacht, das seien die
Träume
der Menchen, die da oben rumschwebten.
Später wurden aus den Träumen die Seelen
der Menschen - und heutzutage weiß ich es
wirklich. Aber der Zauber ist immer noch
schwebend in mir - diese Großheit, diese
Schönheit, dieser opulente  Raum - das ist
einfach immer wieder schön und beein-
druckend. Wie auch unsere Sprache. Das
ist auch eigenes Universum - wie meine
Orchidee, die seit einigen Tagen meinen
eigenen Umweltraum beglückt. Dieses Spiel
der Formen und Farben ist schon beachtlich
und zeigt auch die Verspieltheit der Natur.
Es ist diese Verspieltheit, die den Menschen
ausmacht, egal welchen Alters. Beobachte
nur mal ein Kind beim Spielen...und das
Universum ist mit dir...
 
 
 
MITTWOCH, 16.05.2012
KÜHL zeigt mir dieser Maitag SEINE FRÜHmor-
gendlich - entblößte Schulter. Er läßt die etwas
frischeren Winde wehen. Einige der uner-
schrockenen
Vögel unterhalten sich immer beantwortend -
so kann ich das hören und so verstehe ich es
auch - und nehmen dem Tag seine Trostlosig-
keit, was das Graue Wetter angeht. Heute
steht Gymnastik und Lymphdrainage auf dem
Programm. DAS IST DER SONNENSTRAHL, der
durch die graue Wolkendecke bricht... auch
wenn der Fortschritt sich inzwischen zur
Schnecke mutiert hat...
 
 
Dienstag, 15.05.2012
Trotz Reklamation ...noch keine Besserung
 
 
 
 
Montag, 14. 05.2012
Irgendetwas stimmt nicht mit meiner Seite.
ICH werde das überprüfen müssen...
 
 
Sonntag, 13.05.2012
Das war wohl nix. Hochmut & STILLSTAND
gegen Lauffreude & KREATIVITÄT: Eindeuti-
ger hätte das Pokalspiel ja wohl nicht enden
können.
Gefühltes, erlittenes  10:2, klare läuferische
und noch schlimmer, strategische Überlegen-
heit in allen Belangen. Eine schmackhafte
Melange aus Lauffreude, Passgenauigkeit und
Ideenreichtum
gegen Einfallslosigkeit, Laufunbereitschaft
und Arbeitsverweigerung -  Dortmund gegen
Bayern, eine Katastrophe in 90 Minuten. Eine
Vorführung
der Extraklasse. Und wenn das Fernseh-Bild
den 'armen' Hoeness zeigte, konnte man
schon das Tuch des Erbarmens ausbreiten -
das war LEIDEN auf Höchststufe. Eine
Klatsche
vor der versammelten Sportswelt - life
in die ganze Welt übertragen. Ausgespielt.
 
 
 
 
Samstag, 12.05.2012
Strömender Regen, in seiner Gleichmäßig-
keit hörbare Quelle des Lebens. Musik in
meinen Ohren seit Stunden als unendlicher
Fluß vom Himmel. Taucht die Welt in ein
schummriges Grau. Und der Wind bewegt
das satte Grün. Ich seh in der Weite des
Landes die Wipfel der Bäume, unterbrochen
von Dächern - ein Grünes Meer, wogend.
Der Wind machts möglich. Auch eine Frische
hat sich übers Land gelegt. Das ist angenehm
und tut gut. Mit Worten die Welt verändern.
Diesen Traum wahr werden zu lassen, das ist
mein Antrieb. Und es wäre doch so einfach.
Die Menschheit muß nur mehr Geld und FLEIß
IN DIE Kindergärten und Schulen STECKEN und
wirklich WOLLEN...Vernichtung aller Waffen;
Weltweite Ächtung des Krieges, aller Kriege.
Ausbildung aller Menschen im Grundsatz-
programm zur Drei-Sprachlichkeit - EINE
Lokale, eine Überregionale und eine
gemeinsame Weltsprache... Peter Rubin,
Dichter dran
 
 
Freitag, 11.05.2012
Politischer Frühlin-k-, ein Wortspiel -achtung-
es muss heißen, Frühling, also bei diesem war
ich anwesend. Gestern  abend. In  Garching.
Beim Neuwirt, dem Gasthof alter Tradition.
Die Jusos hatten eingeladen und organisiert.
Thema: " Wie viel Kirche braucht der Staat?"
Auf der Einladungskarte steht das so gedruckt!
Vom Gefühl her, würde ich das 'wieviel' ABER
ZUSAMMEN schreiben, in einem Wort. Die Frage
an den kundigen Leser wäre nun - was ist richtig?
Ein echter Pfarrer war auch dabei und Wolf
Steinberger vom Bund für Geistesfreiheit sowie
Philip Röder von den JUSOS. Und -für mich-
überraschend viele Besucher hatten sich
versammelt im Festsaal der Gastwirtschaft.
Und - ES GAB LAUTSTARKE ZWISCHENRUFE;
sowie angeregte Diskussionsbeiträge. Ich nutzte
dann die Gunst der Stunde und verschwand
kommentarlos. Ich hatte ja noch einen etwas
längeren Heimweg, den es zu organisieren
galt. Schlußfolgerung: ERSTAUNLICH, MIT
WELCHER VEHEMENZ DIE 'GLÄUBIGEN' glauben
verteidigen zu müssen, was auch sie nie
beweisen werden können...
 
 
 
Donnerstag, 10.05.2012 Kartoffeln gedämpft,
dazu Mini-Karotten, gedämpft, eine rote
Paprika,
ebenfalls gedämpft im gleichen Topf, alles
zerdrückt, 1/2 Bund Blattpetersilie klein-
geschnitten,
eine halbe Packung Aioli von Block House   
oder
frischer Knoblauch, zerdrückt, Meersalz,
Gröberes, Pfeffer, weiß und schwarz aus
der Mühle, einen  Teelöffel Grüner Pfeffer
aus der Lake, eine Packung Sour CREAM
EBENFALLs von Block House...Nach Art
Kartoffelbrei mit Löffel alles zerdrücken -
so oder mit Brauner Butter servieren.
Das Paradies der Geschmackszentrale
meldet dann Vollzug. Diverse Variationen
lassen Ihren Gaumen jubeln: ERBSEN, Grüne
Bohnen, BLUMENKOHLRÖSCHEN... usw.
Jeden Tag eine andere Variation.
 
Mittwoch, 09.05. 2012
WAGENKNECHT UND GAUWEILER im Gespräch...
Rotrot und tiefschwarz gestern abend im Dialog.
Und Sarah im Wendekleid der Kreide, abgemildert
aber mit durchaus interessanten Aspekten...
und morgen abend zum Vortrag oder besser
zum Podiumsgespräch - Wieviel Kirche braucht
der Staat? - MIT EINEM GUT BESETZTEN Panel.
Neben Franz Maget von der SPD SITZEN DORT
Rainer Maria Schießler, Pfarrer, PHILIP RÖDER
SPRECHER DER JUSOS in München - Land,
WOLF STEINBERGER - langjähriger Vorsitzender
des bfg München und Kurator der
Giordano Bruno Stiftung. Durch den Abend
führt Inrid Lenz-Aktas SPD- Mitglied, Kreisrätin,
Gemeinderärin Aschheim und überzeugte Christin...
 
 
 
Dienstag, 08.05.2012
Sommriger Tag, strahlendes Blau, verschwin-
dende
Wölkchen, fast windige Stille, grad schee is.
Vor
mir liegt der Entwurf eines Aushangs:
 
   'Vom Trambahnhäusl ins Universum' -
   Lesung und poetische Gespräche
 
   Es liest und leitet: Peter Rubin,
   Dichter dran
 
AUFTAKT
Samstag, 23.06. 2012 von 10.30h bis 12.30h.
 
...so die Überschrift, die Dorothea Schmidt
vom Wohnforum der Gewofag, gefördert
vom Sozialreferat der Stadt München, auf
dieses Plakat geschrieben hat. Es ist ein An-
gebot
auch von mir, diesen eigentlich unwirtlich-
romantischen Raum mittels Poesie aufzufär-
ben. Ich möchte Menschen begeistern für die
Sprache, für die Schönheit oder Klarheit der
Poesie. Ich möcht zeigen, dass die Kraft der
Worte jede Seele erreichen kann.
Große Ziele, ja, langer Weg, ja. Gerne würde
ich junge Leute finden, die sich trauen, ihre
Gedichte vorzutragen. Auch werden
tatkräftige Helfer-Innen benötigt, die/der
jeweiligen  Bewirtung anheim fallen würden.
Als Bezahlung gilt das LÄCHELN...
 
 
 
Montag; 07.05.2012
Der Blick in die Weite des Landes - das satte
Grün ist Balsam für die Augen, der leicht
bedeckte Himmel liegt da, wie eine Geliebte
mit einem Hauch von Nichts bekleidet. Läßt
das Blau der Himmelsdecke kurz durch
blinzeln. Kaum Wind, nur ein paar Krähen er-
zeugen Bewegung. Die Welt ergibt sich dem
Tag. Von Ferne ertönt und stört die Sirene
eines Krankenwagens...In Frankreich gehts
Leben weiter ohne Sarkozy, in Kiel gibts
keine Gewinner und in Griechenland herrscht
weiter das Chaos. Ich hoffe nur, dass das
Militär nicht eingreift. Im Mutterland der
Demokratie regiert die Anarchie.
Du Grieche, mein Freund, Alexis Sorbas
ruft zum Tanz und rät zur vermeerten(h)
Nutzung der Solarkraft.
Ihr habt doch soviel Sonne...PRdd
 
 
 
Sonntag, 06.05.2012
Herr Wind macht sich zu schaffen,
er wirbelt
und treibts mit dem Blattwerk,
selbst  die Äste
scheinen das Liebesspiel zu geniessen.
Vereinzelte Regentropfen kleben an
meinen Fenstern. Im modischen
Leichtgrau getönt gibt sich die
geschlossene Wolkendecke den
Anschein, sie werde heute den Tag regieren.
Bei mir gabs heute schon leichten Eierkuchen
mit heißen Himbeeren - köstliches Pfannen-
gericht, ohne Fett - die heißen Himbeeren
geradezu ein Gaumenschmaus. Und der
Eierkuchenteig au Natur(französisch) nur
mit einem kleinen Schuß Sahne aufgepeppt.
Dazu
kurz die Pfeffermühle, ein wenig Zitronen-
schale gerieben und als Clou etwas Meersalz,
grob gemahlenen. Sie werden sagen , der
Rubin spinnt. Ich aber sage, das war die
Köstlichkeit schlechthin. Die heißen
Himbeeren, der leichte Hauch von Citrone,
the touch of pepper und der Geruch vom
Meersalz - in der Widersprüchlichkeit
dieser Rezeptur liegt ihr Reiz verborgen.
Also , ich war begeistert...
 
 
Samstag, 05. 05. 2012
Es sind doch die kleinen Begebenheiten,
die bei wachsam-achtsamer Beachtung
und Behandlung den Lauf der Dinge bestimmen. 
Entscheidungen treffen, dann handeln. Tun.
Nur drei Buchstaben - aber so wichtig. Denn
erst dann zählt das Leben. Im Nichtstun,
im Abwarten liegt zwar manchmal das
Glück...
aber nur im Nichtberechnenden Teil..
Dann noch ein Wort zur ''Daylight Robbery''
hier bei mir in meiner Wohnung...das war
geplanter Diebstahl, Raub der gröberen
Ordnung.. Es fehlt auch mein Schnellkoch-
topf neben all den anderen Dingen. Die Dame
hat ihren "sozialen Deckmantel" genutzt,     
um mich auszurauben, mich gezielt zu
 erleichtern. Jetzt erfahre ich, dass sie
dort nicht mehr beschäftigt ist. Ich frage
mich auch, wieviele 'OPFER'  auf der
Wegstrecke dieser Dame liegen? Ihr
Ausscheiden dort liegt zeitnah zum
Ausräumen bei mir...
 
 
Freitag, 04. 05.2012
Gefrühstückt wie ein Kaiser,
genossen wie ein ?...ja und hier
stockt des Schreibers Fluß..
ja, da kommt die Frage auf...
Steigerung zu Kaiser? Wie könnt die
denn aussehen?Kaiserin? Hier meine
Zutaten: Vollkornbrot im Ganzen von
Lidl,dort in Scheiben geschnitten,
und nun bei mir getoastet, mit Butter
bestrichen, ein Scheibe Mittelalter Gouda,
eine große Handvoll Blatt-Petersilie,
kleingeschnitten als erste Auflage,
grobgemahlenen Pfeffer schwarz-weiß ge-
mischt, eine Tomate in Scheiben geschnitten,
MeerSalz aus der Mühle, eine Kerze;  ange-
zündet...und ich hole mir den Himmel  zum
Frühstück, der heute Früh im einwandfreien
Blau aufläuft, bestrahlt von der unermüdlichen
Sonne. JA; der Mai ist da. Die Mailuft duftet
vor lauter Verlangen und Begierde. Die Zeit
der Knospen ist wie die Ampelanlage der Natur...
es ist GRÜN angesagt, besser -angezeigt.
Die Luft streicht milde um die Nase, voller
verlockender Düfte. Die Blüten locken die
Bienen. Und die können gar nicht anders.
Sie opfern sich für den Akt der Liebe!
PETER RUBIN; DICHTER DRAN
 
 
 
Donnerstag, 03.05.2012
Der Regen hat sich aufgelöst in einen silbrig-
glänzenden Morgen. Der Staub der Erde
runtergewaschen - der klare Blick in die Welt
über Nacht wieder hergestellt. Der Tag blitzt.
Milde lächelt die Morgensonne. Eine Krähe
dreht eine Ährenrunde (schönes Spiel mit
der Sprache)  und fliegt dicht an meinem
Fenster vorbei. Der Kaffeeduft zieht seine
Spur und ruft zum Frühstücken.  Ich kann
nicht wider-stehen. Also bis später...
 
 
Mittwoch, 02.05 2012
Neue Kartoffeln, Spargel, braune Butter -
davor eine Spargelcremesuppe, danach
frisch gezuckerte Erdbeeren mit einer
Spur Schlag-sahne - Speisen - zelebrierend
geniessen - das ist das einfache Geheimnis
köstlichen Erle-bens. Schenken Sie sich
Zeit dazu. Tauchen Sie tief ein  in diese
wunderbare Geschmacks-welt, die uns
die hiesige Küche so liefert. Beim 'Essen'
die Langsamkeit bewußt wahrzunehmen
zählt zur hohen Kunst. Das Vermischen
von  Brauner Butter, Spargel-
köpfen  mit den klein gedrückten
NEUEN KARTOFFELN ist dann die
Königsdisziplin für mich. Meine
Geschmacksknospen erfahren
ein zusätzliches 'Highlite' durch gezielte
Zugabe diverser Gewürze. Dabei ist dem
kreativen Denken kein Gewürz fremd...
 
 
 
DIENSTAG, 01. 05. 2012
Frische Erdbären mit etwas Puderzucker
bestreut und mit frisch geschlagener Sahne  
bedeckt - das war heute mein Frühstück...
und es war gut, es war so erotisch, es war
reinste Lust. Erdbeeren sind Früchte der
Lüste. Erdbeeren aus der Region, sollte
ich sagen. Die schmecken einfach am
Besten. Da stimmt das Aroma, da riecht
man die Erde, da schmeckt man das Rot. 
Meine Ode an die Erdbeere lautet dann
auch so - und Beachtung - 
das ist LIFE life...gedichtet
 
Reife Ode an die Erdbeere
 
Du Erdbeere, so reif und so rot
ob frisch gezuckert, ob noch so roh
Reine Frucht von der Mutter Erde,
himmlisch, zwischen Sein und Werde -
so frisch gepflückt, so schön geglückt
 
Meinem Geschmack träumt's von Erdbeern
mit Zucker & steif geschlagener Sahne
und dem Hauch von frischen Basilikum
oder dem Zauber vom Grünen Pfeffer -
all das schreib ich mir auf die Fahne.
 
Peter Rubin, Dichter dran, 2012
Copyright by Peter Rubin, Dichter dran
 
 
Montag, 30. 04. 2012
Spargelsuppenzeit ist Hochzeit für
die Geschmacksknospen, die bei mir 
in voller Blüte stehen - in diesen Wochen.
Als alter Suppenfanatiker bringt mich eine
gut gemachte Spargel-creme-suppe sofort in
eine euphorische Stimmung. Der feine
Spargelakzent gemischt mit dem Aroma
der Freude, etwas Muskat frisch darüber
gerieben und heiß gelöffelt oder getrunken -
Herz , was willst du meer. Durch die lange
Pause, die sich der Spargel gönnt, ist jeder
Erntetag ein Festtag. Leider ist der deutsche
Spargel einfach zu teuer - wie wohl er mir
am Besten schmeckt. Das gilt auch für die Erd-
beeren - da haben die Hiesigen einfach immer
die Nase vorn. Bei meinem Bruder gibts die
Erdbeeren als musikalische Overtüre sogar
 
 
 
Sonntag,  29.  04. 2012
Dickgrau behangener Himmel, milde Lüfte
und ein immer satter werdendes Grün sind
die Botschafter des heutigen Sonntages. Der
Mai
kommt mit Macht, Milde und Dunkelgrün da-
her. Eigentlich müßte er -weiblich- sein. 
Der Mai hat mildere Attribute verdient. Und
wenn der Mai so richtig schön daher kommt,
kön-nen die Hormone eingreifen und sich den
viel-
fältigen Versuchungen stellen. Als da ist zu 
nennen: MAIBOCK; Maifeiern, Maispeisen,
Maibäume, Maikäfern, Maispargeln, Maiwein,
Maigedichte, Mai oh Mai...sagt der Rubin und
schon Goethe schwärmte:  "Wie herrlich l
euchtet mir die Natur! Wie glänzt die Sonne!
Wie lacht die Flur!"...
 
 
 
Samstag, 28. 04. 2012
Azurblau, strahlende Sonne, windfrei, warm -
so stellt sich dieser Samstagmorgen vor. Ein 
Gedicht von Tag. Kein Wölkchen trübt die
Stimmung. Lockere 20 Grad so früh am
Morgen. Der Kaffeeduft hat sich bereits ver-
mählt mit den Gedanken an die schönen
Seiten des Lebens. Der Computer summt
sein leises Lied dazu. Eine Krähe hebt
gerade ab und malt einen Kreis in den
leuchtenden Himmel. Ihr Rufen durchbricht
die samtene Stille des Morgens. Das Krähen
hört sich an wie ein Rufen nach Liebe,
Verständnis und Freiheit. Eine seltsame
Mischung. Oft schließen sich diese Begriffe
ja gegenseitig aus. In der Zwischenzeit haben
leichte Schleierwolken vom Himmel Besitz
ergriffen.
Alles ist in Bewegung. Nur die Zeit ruht in
sich selbst. Der MENSCH REITET auf den Wellen
des Zeitmeeres - kann sie aber nicht regieren.
           
 
Freitag, 27.04. 2012
Max Uthoff und Goethe hatten mich zu Besuch.
JA, der frühe Mittwochabend führte mich in
den Hilmar - Hoffmann - Saal des Goethe-
Hauses in der Dachauer Str... Leider verpasste
ich die erste Hälfte des Programms - ich
verpasste einen gut aufgelegten Max Uthoff
mit Ausschnitten aus ''Oben bleiben'' - seinem
aktuellen Programm. Er gab mir hinterher
einen bemerkenswert trefflich gut formulierten
Abriß über das Verpasste in kleiner Runde beim
Steh-Abschied. Ich habe dabei aus nächster
Nähe seinen Kompagnon, den ''Herrn von Schalk'' 
kennen gelernt - diesen äußerst schlagfertigen
Kollegen, der mit Witz und angenehmer Ironie
meine Wort-Paraden parierte. Ich mag einfach
diese Wortspielerei. Sie erfüllt mich mit einer
tiefen Freude und zeigt mir immer wieder,
wie wichtig unsere Sprache, wie tief verbunden
der Mensch mit der Kraft der Worte ist...Tief
eingebrannt in meinem Bewußtsein sind die
Zeiten meiner Sprachlosigkeit nach dem Unfall
und diese verzweifelte Suche nach dem Alphabet.
WWW.MAXUTHOFF.DE die Webseite, die Sie
weiterführt in die Welt der erheiternden Ironie
und des witzigen Ernst des Lebens...
Peter Rubin, Dichter dran
 
 
 
Donnerstag, 26.04.2012
Blau-Weiß der Himmel über Münchner
Fußballer, grandioser Sieg über taumelnde
Spanier, Extase auf Münchens Strassen und
in den Heimen der Kneipen. 
Ganz Deutschland bejubelt den Einzug der 
11 TAPFEREN Bajuwaren. Ganz Deutschland? 
Nein, nein. Mit säuerlicher Miene saß der
Rest der Neider vor den Bildschirmen dieser
Welt. UND litt. "Leidete" wäre die bessere
Beschreibung.   Das Wort gabs bisher aber 
nicht im Deutschen Sprachgebrauch. Ich
danke auch meinem Bruder für den
folgenden Hinweis auf meinen KUKO
vom Mittwoch. Er schrieb mir...
" Moin Brupe, die Zeile heisst: "What a
difference a day makes", 1959 gesungen
von Dinah Washington, es wurde ein WELTHIT!
Yes, mein Bruder, da hast Du recht.
Ein  toller Song. Vor 53 Jahren. Und
wenn ich ihn heute anhöre - hat er
nichts verloren von seiner Magic.
Ich bleibe trotzdem bei meinem Satz...
UND HIER NOCH ETWAS:
Welttag des geistigen Eigentums
Das Urheberrecht schützt den Urheber in
seinen geistigen und persönlichen Beziehungen
zum Werk. Es dient zugleich der Sicherung einer
angemessenen Vergütung.
Dr. Robert Staats, geschäftsführender Vorstand
Der VG WORT möchte im heutigen Newsletter
„diesen Worten des Gesetzes nichts hinzufügen“
und führt weiter aus:
„Das ändert nichts daran, dass die Interessen
von Nutzern ebenfalls im Urheberrechtsgesetz
zu berücksichtigen sind. Dennoch bleibt es dabei,
dass das Urheberrecht zunächst einmal das Recht
der Kreativen ist. Es bildet die Basis für unsere
kreative Gesellschaft.“
Aus einer  Pressemeldung des
Paul Klinger Vereins von HEUTE...
 
 
 
 
Mittwoch 25.04.2012
Es blaut weiter. Auch heute früh
keine Wolke in Sicht, leichter Wind
gibt den Bäumen auftrieb, lässt die
jungen hellgrünen Blätter die 
rauschende Sprache der Bäume üben.
Ein leichtes Säuseln, ein sanftes Rauschen -
die Melodie des heutigen Frühlingsmorgens.
What a day a day makes...or so...
 
 
Dienstag, 24.04. 2012
Das Ahnen liegt in der Luft. Meine Birken
haben schon ein dünnes grünlichgelb-
schimmerndes Kleid angelegt - die Macht
des Frühlings ist nicht aufzuhalten, sind die
Tage auch noch so grau. ES VOLLZIEHT SICH,
VOR DEINEN AUGEN SICHTBAR UND in deinem
Fühlen spürbar, der Wandel vom Winter zum
Frühjahr - die schönste Metamorphose, die
der Mensch erlebt. Die ihn immer wieder
aufs Neue in den Bann zieht. Und jetzt
setzen sich die ersten Sonnenstrahlen in
Szene - was für ein grandioses Schauspiel.
Der Himmel im fast
durchgängigen Grau - und ein kleines Bündel
von Sonnenstrahlen bricht durch und versucht
sich zu verdoppeln oder verstärken - mit
Hilfe der Spiegelung in den Fenstern des
einzig sichtbaren Hochhauses...
 
 
 
 
MONTAG; 23.04.2012
Termin versäumt. Der Fahrstuhl war
wieder in Gebrauch am späteten Samstag -
zu spät, um mein Vorhaben umzusetzten -
ich wollte zu Seebauer gleich hier in der
Nähe, um Pflanzen und Blumen zu kaufen.
Meinem Balkon dürstet es nach Farbe.
Leider ist meine kleine Moos-anlage nicht
sichtbar von außen. Aber wenn Du näher
heran trittst, findest du ein kleines Biotop .
Ein WUNDER. Nur durch s Wasser und
ständiges Gießen hat sich eine grüne
MOOS-fläche gebildet, die ihresgleichen
sucht. Mit kleinen BÄUMCHEN mittendrin -
und alles aus sich selbst heraus.
Nur durchs wässern... 
 
 
SAMSTAG, 21.04.2012
Tief leuchtet wieder der Himmel, der 
nur an den Rändern noch wolkig hängt.
Meine zwei Krähen sitzen schon in ihren
Birken. Mich überrascht das. So früh habe
ich sie schon lange nicht mehr gesehen.
Gestern  abend
konnte ich nicht  zur Lesung ins CAVEAU 
in der Tengstrasse - der Fahrstuhl hier im
Hause
verweigerte seine Dienste. Nicht zum
ersten Mal.
Ich hoffe nur, dass er in  der Zwischen-
zeit
repariert worden ist. Im Caveau las der
Münchner Autor Franz J. Hermann aus seinem 
bei 'offcin albis' neu erschienenen Gedichtband.
Schade nur,  dass ich hier ''gefangen'' war -
ich hatte zugesagt , zu kommen. Ich liebe die
'rustikale' Atmosphäre,
die dieser 'Weinladen' in der Tiefgarage mit
der für einen Rollstuhlfahrer geradezu aben-
teuerlichen Schräge, so anbietet. Nun  hoffe
ich, dass das Problem gelöst wurde - ich war
noch nicht an der Fahrstuhl-Tür zum Über-
prüfen...
 
 
 
Donnerstag, 19.04.2012
Azurblau leuchtet der Morgen, keine Wolke
trübt den Blick in die grenzenlose Tiefe
unseres Himmels. Ein Zelt der Tiefe, der Weite
und der Freude, des Glücks, der Endlosigkeit,
der ungelösten Fragen und der noch nie
dargebotenen Antworten. Ich finde, dem
Zeitalter der Raumfahrt, der Erkundung
unserer Atmosphäre, des Weltraums, des 
Verlassens der Erdatmosphäre sollte nun
endlich die Anerkennung gezollt werden,
die es verdient. Es ist ein Quantensprung
in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit.
Dem muss, dem sollte auch unser Denken
folgen. Die kleinlichen Grenzkonflikte, die
immer wieder auftauchen, sind doch ein
Fossil des alten Denkens. Militär sollte
ausschließlich zu friedlichen Zwecken
Verwendung finden.Eine generelle Entwaff-
nung aller Streitkräfte damit folgerichtig.
Mit dem Eintritt der Menschheit in die
Raumfahrt hat sie sich dem Universum
zugewandt. Dessen unvorstellbare Größe
muss endlich auch im Gehirn, im Denken
ihren Platz finden. In meinen Lesungen
und der 'Wortarbeit' an Schulen weise
ich immer wieder auf das Universum hin.
Das ist unsere eigentliche 'Heimat' - UND
WENN jeder Mensch das kapiert hat...kann
endlich der Friede auf Erden Einzug halten.
Peter Rubin, Dd
 
 
 
DIENSTAG, 17.04.2012
Leuchtendes Blau blitzt auf, wenn der Wind
die Wolken auseinander reißt und für sekunde-
ige Minuten den Blick frei gibt auf das
unendliche tiefblaue All. Bizarre Formen
in ständig wechselnden Ausformungen - 
grade war es ein Hund auf dem Rücken
liegend -
jetzt ist es ein Schweinchen und schon 
wieder hat es gewechselt in ein Mehr an
Blau.
Oder ein Meer von Blau...
Beleuchtet von Sonne, begleitet vom Wind
ist der Himmel unser ständiges Kind, das uns
begleitet - bis wir dereinst die Augen für
immer verschließen werden...und selbst dann
wird es ein ständiges Treiben geben.
 
 
Sonnabend, 14.04. 2012
Schwer lastet der tiefe Himmel mit seinen gräu-
gelblichen Wolkengebirge einer Decke gleich
über den Morgen. Es will gar nicht richtig hell
werden. Die Kraft der Sonne hält sich vornehm
zurück. EINE KÜHLE MILDE flirtet mit mir.
Ich lächele zurück. Fühlt sich gut an, so ein
Lächeln. Bei diesen Gedanken schwebt die
erste Krähe ein  und nimmt auf ihrem Ast
meiner Birke Platz. Es sieht aus   wie Ziel
gerichet. Als ob es ihr Plan war, auf diesem
Platz zu landen. Haben Krähen Pläne?
GERNE WÜRDE ICH MIT (M)EINER KRÄHE
MAL REDEN...
 
 
FREITAG; 13.04. 2012
Tiefschwarz liegt die Nacht bei mir auf dem
Balkon. Die Uhr wird gleich 5 x schlagen.
Kaffee ist schon fertig. Kaffeeduft liegt im
Raum und wabert sich langsam aus. Der
Geruch vom Toastbrot setzt sich in Szene.
Die Himbeermarmelade bezirzst meinen
Gaumen - ach ist das eine herrliche Frucht.
Besonders diese Ware - DEN GAMLE FABRIK -
gekauft wieder beim HIT in Giesing am Bahn-
hof hats mir angetan. Es sind eben diese
kleinen Momente des Geniessens, die dem
Glücksgefühl einen Schub verleihen. Der
Gaumen ist sozusagen das Bunkergewölbe
für den Geschmack und gleichzeitig die
Aufbereitungsanlage und Schnittstelle für
die Verteilung. Genial gelöst, genial umgesetzt.
Nur das mit der Fettpolsterei ist ungeschickt
gelöst. Das gilt besonders für mich, da ich
keine Muskelbewegungen mehr im 
rechten  Bein habe. UND AUCH DAS MENTALE
TRAINING WENIG HILFT.
Mindestens hält es die Form...  
 
 
MITTWOCH 11.04.2012
Hab Sonne im Rücken, meine Birken im Blick
zwei Krähen, die sitzen, im Geäst ganz chick
der Kaffee, der duftet, die Eier schon fertig -
ach, wie leicht kann das Leben so schön sein.
 
 
 
 
OSTERMONTAG;  09.04. 2012
Eiskalt fährt der Lufthauch ins Zimmer,
schnell lehne ich die Balkontüre wieder an.
Das Wetter hat sich noch nicht entschieden.
Die Sonne versucht weit hinten das Zepter
zu ergreifen. Die Wolken und das Hochhaus
haben eine rosa Farbe angelegt, grad so,
als schminkten sie sich für den werdenden Tag.
Ein schönes Schauspiel. Nur der frühe Vogel
erlebt diesen Zustand. Von irgendwo tönt
das Locken eines solchen. Meine Birken
stehen noch in Erwartung leer und
aufnahmebereit
für ihre Krähen. Aber da ist noch keine
in Sicht.
Ich frag mich sowieso, wo sie sich befinden,
wenn sie nicht meine Birken be-
säßen? Besessen würden?  Ein lustiger Gedan-
ke, finde ich. Inzwischen hat die Sonne die
Regie übernommen und streicht die Land-
schaft mit ihrer gelben Tünche an. Auch
erstes zartes Blau leuchtet durch die
dünner werdende Wolkendecke.
It will be a nice day.
 
 
 
OSTERSONNTAG; 08.04.2012
OMELETTE SURPRISE - das Frühstück des
Ostersonntagmorgens gerät zur weißen
Überraschung  - Schnee in Hülle und Fülle.
Jetzt -während des Schreibens- wirkt Frau
Holle mit einer Emsigkeit, die mir gar nicht
gefällt. Der Himmel, mit Schneewolken
geschwängert, hängt erwartungsschwer
durch.
Nichts wird es mit den erheiternden ,
luftigleichten Spaziergängen, mit leicht
schwingenden Röcken und durchsichtigen
Blusen, die einem das Glück dieser Welt
verheißen. Dicker Schal, schwere Stiefel,
Handschuhe sind angesagt. Was für eine
Osterüberraschung ist das denn? Ich werde
jetzt frühstücken, werde mir ein Spiegelei
- sunny side up - zubereiten, werde eine
Scheibe Graubrot toasten. Garniert mit Salat-
blättern und Scheiben einer Tomate sowie
einer Scheibe Gouda, etwas Schnittlauch
und etwas Knoblauch -
Herz, was willst du meer...
 
 
 
Samstag, 07. 04. 2012
Noch immer bildet tristes Grau, noch immer
hängen die Himmel tief - der Frühling macht
eine Pause. Das   FRISCHE Kleid, das er sich
anlegt jedoch kommt mit ungestümten Drängen
nach draußen. Schon ist der Schleier komplett
und die Bäume stehen in ihrer mailindgrünen
Unterwäsche nicht mehr ganz so nackt da.
Sie lächeln den Sommer herbei und senden
ihre frische Botschaft in die HERZEN DER
MENSCHEN. MENSCH; ES IST ZEIT... nutze sie,
atme den Frühling tief in dich hinein, sieh
die Pflanzen wie sie sprießen, achte auf das zarte
Grün an den Ästen deiner Bäume. Gehe achtsam
mit deiner Zeit um - entdecke das Wunder der
Langsamkeit. Rede mit den Pflanzen und
Bäumen in deiner Umgebung.
Es ist deine Zeit, es ist dein Leben.
Carpe diem. Peter Rubin, Dichter dran
 
 
Freitag, 06.04.2012
Regentropfen bilden lauter kleine Vergrößer-
ungsgläser, durch die die 'Draußenwelt' so
schön verformt betrachtet werden kann.
Jeder Tropfen stellt seine eigene Welt dar.
Plötzlich laufen zwei Welten zusammen
und lösen sich gegenseitig auf... Paradoxon...
vereint zur Auflösung, zum endgültigen
Verschwinden gehorchen Sie der Anziehungs-
kraft von Mutter Erde. Aber nur, um von den
Sonnenstrahlen umworben, irgendwann
zunächst als Wolke, wieder zur Bewässerung
anzutreten. Der ewige Kreislauf zum Erhalt
des Lebens auf Erden beginn von vorn...
 
 
Donnerstag, 05.04.2012
Ich sitze hier und betrachte die Zeit, wie sie
sich mit dem Morgennebel langsam auflöst.
Sehe, wie die Zeit der Sonnenstrahlen anbricht
und dem Nebel den Weg weist. Grade löst sich ein
Tropfen der Nacht vom Balkongeländer und macht
sich auf den Weg ins große Nirwana...ins endlose
Meer der Tag-Zeit in dem ich jetzt bade...jetzt,
mein Zauberwort...
Ich creme mich mit der Salbe der Zeit ein...
ich schöpfe Kraft, Zuversicht und Freude
gepaart mit Glücksge-fühlen aus dem Meer
 meiner Zeit...Peter Rubin, Dichter dran
 
 
MITTWOCH, 04.04. 2012
Die Sonne beleuchtet wieder golden das Hochhaus,
gibt ihm so einen versöhnlicheren Anblick.
Ich schaue mir das Schauspiel der Tagwerdung
von meinem Schreibtisch, am Computer sitzend,
immer wieder mit Begeisterung an. Ich seh
meine Birken, die mit ihrer Weißheit
zurückstrahlen.
Ich seh den Horizont, der im Dunklen noch
liegt, wie er schweigend die Grenzlinie zieht.
Weiter rechts im Blick aufrechte Tannen, die
mit ihrem satten Grün eine Linie ziehen. Ruhe
liegt noch über Land und Leute heute früh.
Die Osterferien nähern sich ihrem Höhepunkt.
Viele Menschen haben das Weite gesucht und
die Polizei in Aurich, im Norden der Republik,
sucht nach Erklärungen über ihr Versagen.
Kam gerade im Radio, das im Hintergrund läuft.
Es ist schon unglaublich, was so alles passiert,
passieren kann. Wenn ich die Welle der
''Grausamkeiten'' im Licht der Jahrtausen-
de betrachte, stelle ich folgende Hypothese
auf.
 
 
Dienstag, 03. 04.2012
Ayran - nur ein Wort aus der Türkei und eine
Köstlichkeit, die ich nicht mehr missen möchte.
Dieses Erfrischungsgetränk aus Joghurt, Wasser
und Salz nimmt seit einiger
einen festen ääääh flüssigen Bestandteil mei-
ner Ernährung ein. Ich befürchte Suchtgefahr
und bin mir ziemlich sicher dabei - nicht nur
wenn es heiß ist, tut dieser Drink unendlich
gut. Zur Zeit decke ich meinen Bedarf bei
Lidl am Ostbahnhof hier in München ein.
Vom Preis-Leistungsverhältnis einfach
unschlag-bar. Es tut mir zwar leid für
meinen türkischen Gemüsehändler, bei
dem ich vor
Jahren noch mein Ayran gekauft habe.
Aber 
über das Doppelte zu bezahlen, das scheint
mir auf die Dauer einfach überzogen. Schon
lange hat er mich als Kunden verloren, den
hohen Preis für Ayran aber beibehalten.
"Er sei ja nicht dumm" - das war seine Antwort...
 
Montag, 02.04. 2012
Das Wetter zeigt sich heute früh noch sehr
dunkel. Ich seh nur schwarz. Sternenpracht
spielt verstecken hinter dicken Wolkenbergen -
und dann ist es ja noch recht früh. Die Nacht, das Dunkle kämpft noch gegen die Helligkeit. Ich weiß, ein Kampf auf verlorenem Posten. Der Tag, das Helle wird siegen. Siegessicher brodelt meine morgend-
liche Kaffee-Versorgung auf dem Herd. Meine
Sinnesorgane haben ihre Tätigkeit aufgenom-men - das Gehör vermeldet und der Geruch nimmt wahr und meldet Vorfreude an. Oder ist das andersrum? üBRIGENS; auch dieses Jahr wird wieder öffentlich gelesen. München
liest aus verbrannten Büchern am Donnerstag,
10. Mai 2012 unter der Schirmherrnschaft von
Dr. Hans JOCHEN VOGEL. Das Institut für Kunst
und Forschung, München, mit Wolfram P. Kastner
unter 089-157 32 19 erreichbar
freut sich bestimmt über Lesewillige, die fünf
Minuten aus einem 'verbrannten' Buch vorle-
sen möchten. Ich werde mir meinen Freund
Kurt Tucholsky vornehmen. Sein Gedicht -Danach -
HATTE ICH JA SCHON MAL VORGETRAGEN - 
 aber doppelt hält besser...
 
 
Sonntag, 01.04. 2012
Gerne, sehr gerne, würde ich meine
LeserInnen
mal in den April schicken. Aber
es geht nicht. Der Spass ist mir vergangen.
Und zwar heftigst. Meine Fußpflegedame oder
besser Ex-Fußpflege hatte doch kürzlich diese
großartige Idee mit der 'selbstlosen' Hilfsak-
tion. Sie würde ein paar ihrer Freunde orga-
nisieren und bei mir KlarSchiff machen:'Kostet
nix für mich'. Hilfe zur Selbsthilfe, so wie es 
unter Freunden üblich ist. Sie kennt mich nun
schon seit Jahren. Kam zu mir über die
'Pillenhilfe', die mich unterstützt bei der
Herrichtung meiner vielen Tabletten, die
ich  zu mir nehmen muß - besonders seit
der schweren Herz-Operation vor 7 Jahren.
Und bei meinen Schädigungen noch vom
Unfall her, schätzte ich diese Hilfeleistung
hoch ein. 'Freunde' im wahrsten Sinn des
Wortes gibt es kaum noch in dieser Welt.
Und Familie? 'Frau' schon lange tot.
Und als sie noch lebte hatte
sich ''die Beziehung'' selbst überholt.
Kurz nach meinem Unfall zog meine
Frau aus der gemeinsamen Wohnung -
ins Nachbarhaus -und überließ mich mehr
oder weniger meinem Schicksal. Sie konnte
das 'Elend' (ihre Worte) nicht mehr ertragen.
Der einstmals große Mann - nun reduziert
auf ein Häufchen Elend auf Rädern. Damals,
noch kaum der Sprache mächtig, mit
''Wortfindungsproblemen" - DAS WAR
EINFACH ZUVIEL für meine Frau,  die ein
eigentlich unbeschwertes Leben ''geführt
hätte wollen''. Und der Bruder lebt im Norden
der Republik, weit weg von schneller Hilfe...
... und jetzt sitze ich hier und staune über
meine Arglosigkeit und 'weine'. Ich trauere
NICHT um Gegenstände, die nie hätten
'entwendet' werden dürfen.  iCH BIN TRAURIG
über so viel Hinterfotzigkeit, über soviel
Schamlosigkeit.
Mehr dazu in einer der nächsten Folgen...
 
Samstag, Sonnabend - 31. 03.2012
Damit der Sonnabend nicht in Vergessenheit
gerät - sei bei der hier passenden Gelegenheit
daran erinnert, und an Heinrich Heine... und an
seine Harzreise. Die habe ich mir mal wieder
vorgenommen und schwelgte in den
wunderbaren Farben der Sprache wie der
Tümmler in den Meeren dieser Welt. Ach,
ein Hochgenuß, wie beim Glas Champagner 
perlt da die Sprache und sorgt für ein ständiges Hochgefühl. Champagnersprache. Besorgt  das Highsein ohne Alkohol. Macht süchtig,
tut gut. Ist Labsal für die Seele. Meine Stim- mung erfährt, erspürt einen weiteren Schub.
Ja, ich kann mich regelrecht berauschen an der Macht der Sprache. Ich schwinge dann auf den Flügeln des Frohgefühls in den weiten Weltraum der ''Glücklichen Gefühle''...DAMIT EINHER GEHT DIE LUST AM WITZ; der Sinn für den Humor,  den man sich unbeding bewahren sollte...
 
 
 
FREITAG; 30.03.2012
Ich embrassiere mal die ganze WELT,  einfach so, vorsorglich, sintemal ich es auch gerne tue. Die Sprache hat was und die Sprache lebt.
Auch wenn einige Begriffe in der Jetztzeit nicht mehr verwendet werden - sind sie noch lange nicht tot. Sie liegen aber im Sterben -
das ist der LAUF der Zeit. Es liegt aber in unseren Händen, sie am Leben zu erhalten.
Morgen meer dazu.
 
 
 
Donnerstag, 29. 03. 2012
Die Zeit, diese nicht fassbare Einheit, die diesen Globus beherrscht, steht still. Sie ist der Raum, in dem wir uns bewegen. Wir ALLE, der Globus, der Mensch, die Natur,
die Steinlaus - alles unterliegt einer Rhythmus
gebenden Struktur. Die Zeit selbst ist der Raum, die Hülle, in der sich unser Universum
ausbreitet. Der Rhythmus ist die innere Uhr, das Massband sozusagen, den zu pflegen wir alle gut täten. Denn nur wenn wir uns im Gleichklang, mit uns selbst und mit unserer Umgebung, befinden, können wir zur Höchst-leistung auflaufen. Klingt Harmonie durch und
befördert unser Stimmungsbarometer auf höchste Höhen. Es ist dieser Zustand des Einssein mit sich und seiner Umwelt, mit sich und seinem Nächsten, den anzustreben es immer Wert ist. Dieses Glücksgefühl berauscht, tut einfach gut, beschwingt, macht heiter. Es ist diese Heiterkeit, die wie die Sonne mit ihren Strahlen, dafür sorgt, dass wir unser Leben leben...Peter Rubin, Dichter dran...
 
 
MITTWOCH, 28.03.2012
...und wieder ist der Morgen in Gold getaucht, scheint die Sonne im frischen Duft des Morgens, bejubeln die Vögel den neuen Tag. Das Konzert belausche ich immer wieder wie ein kleines Kind. Ich staune über  das 'Frage und Antwort' - Spiel unser gefiederten Freunde. Ich höre das Rufen, vernehme die Antworten -  ich seh nichts. Trotzdem sind sie da. Erfreuen sich scheinbar ihres Fliegens, ihres Seins, ihrer Kommunikation. Wie sonst ist es möglich, dass die Melodien, die ich rauszuhören glaube, nie nach Frust klingen.
Es ist die reinste Lust am schwebenden Leben,
die meine Sinne erreichen. Ganz in der Früh ist das Konzert am Schönsten. Der Strassen-verkehr rauscht nur schwach von der Ferne.
 
 
 
 
Dienstag, 27. 03.2012
Ein herrlicher Tag bricht an. Sonne liegt flach, sich spiegelnd in den Fenstern der ungepflegt wirkenden Bausünde hier an der Chiemsee-strasse. Dieses Hochhaus steht wie ein Schandfleck unmittelbar an der Auffahrt nach Salzburg. Ein Mahnmal der Häßlichkeit. Wie ein Denkmal für einfallslose Architektur. Der  einzige Vorteil für mich, in den Fenstern spiegelt sich die aufgehende Sonne, die mit ihren Strahlen das Haus sonniggelb anstreicht.
Somit erlebe ich den Sonnenaufgang in doppelter Weise. Direkt und indirekt. Eine duale Welt sozusagen. ABER NUR, WENN DIE SONNE SCHEINT. Piraterie, Piraten in aller Munde. Den Etablierten einen Schuß vor den Bug zu verpassen, sie nachdenklicher zu machen - das ist ihnen schon mal gelungen.
Jetzt müssen sie sich beweisen. Müssen          beweisen, dass sie den Verlockungen des Kapitals und den zarten Knospen der Macht-
gefühle widerstehen können. Die Strasse des Glücks ist gepflastert mit ANTI-Korruptions-material, mit harter gründlicher Arbeit, Zähigkeiten und mit andauernder Ehrlichkeit.
Und mit einem Hauch von Poesie.
Peter Rubin, Dichter dran
 
 
Montag, 26.03. 2012
Sonne macht sich breit. Mein Balkon, die ganze Wohnung, ist eingetaucht in die nunmehr schräg einfallenden Strahlen der bei 16 Uhr stehenden Sonne. Bereits abgemilderte Strahlen liegen schattenzeich-nend auf der späteren Lauer. Bald ist auch Ihre Zeit gekommen und sie verbinden sich mit ihrem eigenen Schatten. Eine Metamor-phose der ganz besonderen Art. Tauchen ein in die dunkle Welt. Die Nacht breitet langsam ihre Schwingen aus, die Sonne legt sich langgezogen  in ihr noch bescheiden grün werdendes Bett. Schwester Kühle übernimmt die Regentschaft für den kommenden Abend.
Nacht - es ist angerichtet. Mach dich breit.   In der Ferne bereitet bereits das Abendrot     in zögerlicher Ruhe das Bett für den Abend.
What a nice day. Ein Herr von der Stadt war da - hat sich das Badezimmer angeschaut. Meine neue Dusche bestaunt.  PR-dd
 
 
Sonntag, 25. 03. 2012
Und wieder gewinnt der FRÜHLINGSHAFTE TAG das Rennen. Frühe Morgensonne lässt den Tag jubelnd aus seinem Bette steigen. Vorbei der graue Schimmer des Regentages. Sonne belebt. Die Sinne jubeln. Der Mokka brodelt in der Küche. Den Italienern sei Dank. In der Küche sind und waren sie schon immer meisterhaft. Es ist zwar ein anderer Geruch als unser Filterkaffee, der ja auch den gesamten Raum mit seinem Aroma beglückt.
Schmecken tun beide. Beim Schreiben des Wörtchens 'TUN' zögere ich. IRGEND ETWAS STRÄUBT SICH. Ich  aber habe im Moment keine Zeit, mich dieser Frage näher zu widmen. Karl Marx schwirrt im Kopf herum mit seiner Aussage, dass es darauf ankäme, die Welt zu verändern. Siehe auch Karl Marx: THESEN ÜBER FEUERBACH. ''Schuld'' daran ist
Dr. Karl-Georg Schroll, Autor, der sich in seinem ersten Buch mit dem Lobbyismus be-fasst - der in Korruption mündet. Das davor nicht mal ''linke Bundestagsabgeordnete'' ge-
feit sind - überrascht mich nicht. Die Gier
nimmt die Schaltstellen im Gehirn ein, die dafür sorgen, dass das 'Habenwollen' SIEGT!
Ich bin gespannt auf sein neuestes Werk, das sich mit dem unseligen Schweigen der Katholischen Kirche zu den Themen Kindesmissbrauch und Pädopholie befasst.
Apropos Kirche. ICH BIN SOWIESO DER MEINUNG - im Zeitalter von Raumfahrt und Reisen zum Mond muss sich das Thema Glaube
und Kirche der neuen Erkenntnistiefe endlich  anpassen. Es kann nicht angehen, dass der
'Glaube' immer noch die Welt regiert. Wir brauchen einen neu definierten Wertebegriff, der dann ethisch-moralische Werte endlich der Jetztzeit anpasst. Bestimmt gibt es dank www schon 'Gedanken-Macher' zu diesem Thema. Die gilt es ausfindig zu machen. Wie schreibt mein neuer wwwKontakt, Dr. Karl.-Georg Schroll."Die Gebrechen der Gesellschaft stehen im Mittelpunkt" - Ja, man darf gespannt sein und werden...
Peter Rubin, Dichter dran
 
 
 
Samstag, 24.03.2012
Blaubeeren mit Joghurt, diese köstliche Kombination war heute der Auftakt  zum Wochenende. Die Joghurt, eine der köstlichsten, die käuflich erworben werden kann...ist ein gutes Stück Heimat...in der knallroten Verpackung, die ich mir immer bei Lidl besorge. Dort kaufe ich auch meinen AYRAN, dieses tolle türkische Erfrischungs-getränk aus Joghurt mit Wasser. Dazu wieder Sonne, heute leicht bedeckt, kein Wind, keine Krähen. Geduscht schon in der frühen Früh,  das Wasser überm Kopf genossen. Dieses herrliche Gefühl ist fast wie Sex - nur auf einer anderen Ebene. Zumindest nach dieser langen Zeit ohne Dusche. Und dann die tolle
Duschcreme, die der Haut so ein weiches Gefühl vermittelt und gleichzeitig so umwerfend duftet: AQUATHERMALE von
BIOTHERM...  Ein Erlebnis ohne Gleichen immer wieder. Sparsamst zu verwenden. 
 
 
FREITAG, 23.03.2012
Sonne sagts mit ihren Strahlen, die heute früh ungestört von Wolken bei azurblauem Him- mel den Frühlingstag bescheinen, erwärmen.
Sonnenkraft für die Natur, die ersten grünen Spitzen schauen schon heraus - Boten, der erwünschteren Art. Frühling, bist Du es wirklich? Er nickt. Yes, si, ja - ich bin es, der frühe 'Link' zum Sommer. Als Vorbote der angenehmen Art ist er Mehrsprachig, aber unzuverlässig. Heute scheint er Wort zu halten. Ein wunderbarer Morgen. HOFFENT-
LICH WIRDS DENN AUCH EIN SCHÖNER TAG.
Ich kämpfe ja immer noch mit dieser unglaublichen Aufräum-Aktion. Die Abdeckung von  meiner ORIGINAL-OUTSPAN-
SAFT-Maschine ist tatsächlich nicht mehr da.
Über 40 JAHRE in meinen Diensten, alle Länder und die diversen Steckdosen überstanden - fehlt nun ein wichtiges Utensil -
die Abdeckung - weggeworfen, entsorgt, ohne zu fragen...ich könnte weinen. es ist nicht nur der Verlust, es ist die Zerstöruung eines kleinen Heiligtums - durch Unachtsam-keit, durch Unkenntnis. Das kann aber keine Entschuldigung sein - sie hätte fragen MÜSSEN. Ich war die ganze Zeit anwesend.
 
 
 
Mittwoch, 21.03.2012
Heute, Frühlingsanfangstag, möchte ich am Liebsten den ganzen 'Scheiß' mit der Aufräum-Aktion von Madam Unerbittlich vergessen können, haben, wollen - nur es geht nicht. Entsorgt sind auch NEBEN  dem Geschirr alle Messer, Gabel und Löffel einer SonderSerie, die ich mir lange  vor dem Unfall angeschafft hatte.. Weg sind auch meine Kleinwerkzeuge - wie Hammer und Schrau-benzieher und sonstiger Kleinkram, den man nur hin und wieder mal braucht. Alle großen Schneidemesser sind verschwunden. Ich kann es nicht fassen. Natürlich  liegt die Schuld auch bei mir. Ich hätte einfach die Lunte riechen müssen. Es ist meine Arglosigkeit, mein Vertrauen in die Menschheit, das nun vor dem Scherbengericht steht. Und das Urteil fällt vernichtend aus. Ich 'trauere' um all meine Gläser - besonders um das Jugend-stilglas von unschätzbarem Wert. Meine anfassliche Verbindung zum Elternhaus, zur Mutter, die sich daran schon erfreute. Alle
Tassen habe ich nicht mehr im Schrank,
ich bin am Boden zerstört. Selbst die Samm-lerstücke sind weg. Verschwunden.
 
 
 
 
Dienstag, 20. 03.2012
TRAUER STELLT SICH EIN... da rette ich   meine Orangensaftmaschine durch alle Zeiten und Kontinente SEIT DER ANSCHAFFUNG IN JOHANNISBURG; SÜD AFRIKA im Jahre 1972
nur um jetzt ein wichtiges Teil des Gerätes
entsorgt zu sehen - weggeschmissen von einer wohl gut meinenden aber über eifrig
handelnden Person, die sich über meine
Bitten und unsere Abmachungen kaltschnäuzig
hinweg setzte.  So hat auch meine liebste und beste Knoblauchpresse den Gang ins JENSEITS
angetreten, antreten müssen durch Achtlosig-keit und Mißachtung der Absprachen. Es bestand kein Grund, dieses 'Werkzeug' zu entsorgen. Auch in den 70er Jahren besorgt, bestand diese Presse aus Stahl...jetzt ist sie weg... einfach weg...entsorgt...auf dem Müll der Geschichte gelandet... Sie mögen sagen, 
was regt der sich so auf? Ich aber sage, es schmerzt. Hätte ich das Wegwerfen selbst besorgt, also eine 'Art'Befreiung absichtsvoll SELBST herbeigeführt; SÄHE DAS GANZ ANDERS AUS.
 
 
MONTAG, 19.03.2012
Ja, liebe Leser und Wertschätzer meiner fast regelmäßig erscheinenden Spontanberichte -
da lebt mein ''Freund'', derAnton Bruckner, richtig auf. Im nicht ganz gefüllten Saal der Münchner Universität erlebten  die Zuhörer eine mitreißende Vorstellung des gesamten Ensembles. Spannend und sehr hilfreich zugleich waren die Erläuterungen, die der Dirigent in der ersten Hälfte des Konzerts zur
Entstehung der 4. Symphonie gab. Nach der Pause ertönte dann die 'Romantische' IN IHRER GANZEN SCHÖNHEIT, Sanftheit, Dramatik, und Eleganz. Ja, es war einer jener Musikerlebnisse, die sich tiefer in die Windungen des Gehirns eingraben. Getoppt wurde das Ganze noch von einem JUNGEN CELLISTEN, von dem ich die Information er-
hielt und der in der Pause mich suchte und auch fand. Dank Internet ist Vieles nun Mög-
licher geworden. Gerade die kleinen Wunder.
Also, einen famosen jungen Menschen kennen
gelernt, ein Mensch, der mit Hingabe und Leidenschaft Cellist ist und das Instrument auch so spielt. Danke sehr, Christian Renggli,
und dann eine 4. Symphonie gehört, gespielt auf den weichen Wellen der Lust kombiniert mit dem virtuosen Beherrschen der Klang-körper - und unter der Dirigentschaft eines jüngeren Mannes, den ich morgen genauer vorstellen werde... Denn man sollte sich  doch mal näher mit ihm befassen. PRDd
 
Sonntag, 18.03.2012
...und wieder scheint die Sonne, liegt der Wind nur auf der Lauer, beblaut es den wol-kenfreien Himmel, schleicht sich Wärmendes
in die Sinne...und Anton Bruckner läßt von sich hören. Heute wirds die 4. Symphonie sein, dargeboten vom Symponischen Ensemble, München. Bruckner zählt zu meinem engeren Kreis von 'Musikern', von
Komponisten, die mein HERZ nach dem Unfall im Jahre 1989 EROBERTEN.  Bach, Beethoven, Mozart, Schubert - um nur einige zu nennen -
haben einen wesentlichen Anteil am doch erstaunlichen Genesungsprozess. Denn von ''den Toten'' zurückzukehren, das gelingt nicht so häufig. In einem handschriftlichen Vermerk der Polizei über meinen Unfall steht zu lesen: PETER RUBIN; UNFALLBETEILIGTER 
und dann darüber: inzwischen verstorben!!
JA, meiomei ...das war vor 22einhalb Jahren.
 
SAMSTAG, 17.03. 2012
Die Frühlingssonne erwärmt Haupt, Haut und Seele. Von Nebengeräuschen ist nichts zu spüren. Meine Krähen sitzen zu zweit vereint in ihren birkigen Ästen. Kein Windstoß trübt die Ruhestellung. Kein Flügelschlagen - nur Ruhe und Gelassenheit erspüre ich selbst auf die Distanz. Sie sitzen da ganz ergeben. Gerne würde ich lauschen, was sie so reden.
Denn, es scheint eine stillere Kommunikation
zu geben - zwischen den Beiden. Oder sogar den Dreien. Denn die Birke ist immer dabei.
Ich baue gerade eine 'Tintenkommunikations-
schreibstatt' auf. Dabei können mir Kinder aus allen Teilen dieser Welt schreiben. Mit der  Hand, also handschriftlich. Ich antworte mit 'Druckerpatronentinte' SCHNELLSTMÖGLICH.
Erste Themenrunde wird die ''Natur'' sein. Einzige Bedingung - lesbare Handschrift, keine Computerdrucke. Einfach zur Pflege    der Handschrift und zum Erhalt derselben. Ich hoffe, dass diese Pflege des ''Handschriftlichen'' DAZU BEITRAGEN WIRD,
das Schreiben mit Füller und Tinte zu erhalten und zu pflegen. Der Tod der Handschrift - als
Menetekel leuchtet es bereits in einigen Schulen von den Tafeln und aus den Heften.  Unlust und Unlesbarkeit sind Schwestern, deren Mutter ist die Faulheit - und DUMMHEIT der VATER. Und die Beiden sind ständig auf der Suche nach neuen Opfern.
Peter Rubin, Dichter dran
 
 
DONNERSTAG, 15. 03.2012
Zunächst ist heute ein ganz besonderer Tag.
Ich habe ihn schon zelebriert, diesen speziellen Moment der geistigen Kontaktaufnahme mit meiner Mutter, unserer Mutter, die heute ihren 106 Geburtstag feiern würde, gefeiert hätte. Diese im Grunde unverwüstliche Frau hatte das, was alle Frauen, die meisten zumindest, so auszeich-net:  Mut, Witz,  Lebenswillen - und eine gehörige Portion Mutterwitz; Aber das haben die Frauen, das hat die Weiblichkeit den Männern sowieso voraus - in Wahrheit sind sie das 'starke Geschlecht' auch ohne Muskelmas -sen. Hier nun meine Ode an die Frau, die in
den letzten Windungen des letzten  JAHRTAUSEND entstanden ist...
Ode an die Frau
 
Als ''Gott'' Adam und Eva machte
Kam es nicht ganz so wie er dachte.
 
Drum gab er ihr - mit viel Geduld-
Dazu das Wissen und die Schuld.
 
Den Mann schuf er mit einer Hand.
Mal soeben, so aus dem Stand.
 
Hat ''Gott''denn nur ans Paaren gedacht?
Nein; dabei still in sich gelacht!
 
Spaß sollt Adam haben und Glück.
So schuf er Eva aus dem Stück.
 
Gab ihr  Form, noch mehr Gelüste
Und die wunderbaren Brüste.
 
Zum Schluss macht er das Ganze rund.
Für Adam da bleibt nur die Kund:
 
Ob’s der Geist ist Hirn oder Haar –
Ihr gab er mehr, das ist so klar!
 
Peter Rubin.
Dichter dran
 
Copyright by Peter Rubin 1996-2011
 
 
 
 
SONNTAG, 11.03.2012
Es riecht nach Frühling. Mildere Lüfte feiern ihren Einstand. Die Vogelschar jubiliert so feierlich, den neuen Tag begrüßend, dass mir ganz warm ums Herze wird. Es ist eine Freude zu leben. Gleich wartet noch meine neue Dusche auf mich. Dann ist das erst das zwete Glück des Tages unter Dach und Fach.
Mal sehen was der Tag dann noch zu bringen vermag. Eins ist jetzt schon sicher, ich treff auf lang nicht mehr gesehene Kindergesich-ter. Da sieht man dann, was die Zeit in Zenti-
meter ausmacht. Und wie der Wortschatz ge-
wachsen ist. Der Wortschatz sollte eigentlich
zum wichtigsten Kleinod der Menschheit  er-
klärt werden. Wortschatz und Sprachvielfalt zählen für mich zu den bedeuteren Errungen-schaften der Menschheit. LIEBE STATT KRIEGE
wäre eher möglich, wenn wir diese Errungen-
schaften besser pflegen würden. Und Musik.
Mein Freund Neil Diamond singt gerade im Radio auf Bayern 1 'Sweet Caroline' -  ein Song aus den früheren Jahren meines Lebens.
Elvis kam als nächster - ja was sonst. Toppen kann das nur Mozart gefolgt vom Goethe...
 
 
Freitag, 09. 03.2012 Ganz früh, so um Fünf,
hatte ich den Mond honiggelb an meiner Fensterscheibe kleben. Ich glaubte, erkennen zu können, dass er mir zu zwinkerte. In der Tat hat er ja Gesichts-ähnliche-Strukturen aufzuweisen. Grobig nahm ich die Umrisse zur Kenntnis: Augen, Nase, Mund. Ja, die Geschichte vom Mann im Mond müßte dem-
nach korrekt sein...Naja,mindestens soll schon mal ein Mensch seine Fußabdrücke auf dem Mond hinterlassen haben. Das ist schon wieder Jahre her und verdeutlicht nur, wie rasend schnell wir an der Zeit vorbeiziehen.
Vielleicht ist es ja nur die Zeit, die älter wird?
Mein Geist, so habe ich das Gefühl, ist so jung und frisch wie eh und je. Oder fast so...Man kann es auch so deuten. Die fleischlichen Dinge  werden mit den Gebrauchsspuren vergehenden Lebens gezeichnet. Die geistigen
im Sinne der Dualität mit Ewigen. Das wäre
tröstlich und kann auch bewiesen werden. Herr von Goethe ist schon länger Tot, seine Gedachtes lebt aber weiter und weiter. Und ist auch immer noch aktuell, wird gelesen und darüber debattiert.
 
Donnerstag, 08. 03. 2012 - 4.32h
Der Mond hing am Himmel in voller Pracht
und hat mich um den Schlaf gebracht. Er schien so ganz verträumt umher, sein Hof ganz groß, nicht von ungefähr. Er lachte mich an und lachte mich aus, ich drohte ihm und mach ihm den Garaus....nein nein, das mach ich nicht. Vorgestern am Abend traf ich auf
Franz Fusseder, der sein Atelier am Königs-platz hat. In der Luisenstraße 39 befindet sich auch seine Mal - und Zeichenschule. Franz Fusseder ist einer jener Maler, die mich an
die 'Leichtigkeit des Seins' erinnern. Seine
Aquarelle sind von einer erhabenen Leichtig-keit, die mich fröhlich macht, die mich heiter stimmt. Seine jetzige Aktion, in der er die Maxvorstadt zu einer einzigen und einzigarti-gen Kunstgalerie verwandelt, dauert noch bis April 2o12. Ausstellungsorte sind Läden und Restaurants: Marsstraße bis Josefsplatz und
Barerstraße bis Schleißheimer Straße. Ich finde, das ist eine bemerkenswerte Aktion.
UND ES SIND BEMERKENSWERTE BILDER... Peter Rubin, Dichter dran
 
 
 
Mittwoch, 07.03.2012
Sonne liegt über Stadt und Flur. Der Himmel blaut mit ganzer Kraft. Kein Wölkchen trübt.
Kein Windhauch spürt der Baum. Meine Birken spitzen ihre Triebe. Oh, Frühling, du klopfst an. Komm, oh komm - gib mir den Rest. Ver-
schütte deine Süße, mach mir das Nest. Stille
meine Triebe, ich grüne so gerne. Ah, Früh-ling, du bist da - ich sage ja! Die Sonne des
März, das ist kein Scherz, erweckt alle Sinne
und dringt tief in die Seelen der Erde ein.
 
Oh, du süßer Frühlingstag  
Du weißt, dass ich dich mag
Nun schenk mir all die Triebe
für meine große Liebe
 
Oh, süßer Hauch der Natur
komm über mich und stille
mein Verlangen - sei nicht stur
gib mir die süße Pille...
 
Peter Rubin, Dichter dran
07.03.2012 copyright
 
 
 
Dienstag, 06. 03. 2012 Noch liegt Dunkelheit
über Stadt und Land. 6.08Uhr in der Früh ist die Welt noch frisch. Vögel halten ihr Früh-konzert voller Inbrunst. Mir ist, als säße ich mittendrin... in  einem Konzertraum, gefüllt mit Glücksflötereien. Von allen Seiten tönt es
lauter mal leiser. Immer ist es oder klingt es wie ein Rufen und Antworten. Gerade eben,
und schon seit einiger Zeit, ist es das Konzer-tieren einer Amsel, das so beglückend meine Sinne erreicht. Von weiter weg ist es das
krächzende Krähen einer Krähe, unterbro-chen; BEGLEITET; vom Tchirpen der Spatzen. Jetzt ruft wieder die Krähe - am Himmel herrscht reger
Verkehr. Inzwischen tauchen meine Birken aus dem dunklen Versteck der Nacht hervor.
Bizarre Baumskelette zeichnen sich ab wie von Meisterhand ins Bild gesetzt. Das Rauschen des Autoverkehrs hat inzwischen eine monotone Grundmelodie erreicht wie auch das frühe Licht des werdenden Tages
immer mehr die Regie übernimmt. Wieder ist ein Tag geboren. Ist das Leben nicht schön? Nimm eine Handvoll Liebe und lege sie auf Deinen Traum - das verschafft dir Zeit und Raum! Nimm eine Handvoll Liebe und lege sie auf Deine Seele - das befreit Herz und Kehle!
(Neufassung  bzw Erweiterung des Gedichts)
PRSGDD.
 
 
MONTAG, 05.03.2012
Schneeregen beherrscht den Tag. Wasser hat gut Lachen. Frischer Wind bringt  die Brise voran. Sogar die Pfützen werden zu kleinen Wellenmeeren. Wenn der Wind zu Pfeifen beginnt, klatschen die Wellen Applaus. Ja,
das Leben macht Spass und die Sprache. Sie
ist der Mittler zwischen Gehirn, Gesicht und Verstand. Das Streifen der Lichter, das Streif-
lich in der SZ zum Beispiel, ist so ein Vorspiel
für die Sinne. Lächeln auf hohem Niveau. Beifall möchte ich kundtun. Applaudiere so
manchesmal insgeheim, wenn ich so eine gelungene Wortwendung oder das GELINGEN-DE Spiel der Wörter immer wieder  nachlesen kann. So kaufe ich mir die SZ SO MANCHES LIEBE Mal nur wegen dieser kleinen Kolumne,
die täglich auf der Titelseite der Süddeutschen
Zeitung zu finden ist. Für mich ist das wie eine Droge, ich bin süchtig. Ich weiß das inzwischen. PETER RUBIN; DICHTER DRAN
 
 
 
 
 
SAMSTAG, 03.03.2012 
Stan Nadolny spricht im Radio über sein Leben, über sein Schreiben. Der 1942 geborene Autor und Verfasser vom Weltbestseller - 'Die Entdeckung der Langsamkeit'- ist ein 'Melancholiker',
so höre ich gerade in der Sendung, die      
im Radio im Hintergrund läuft. Bayern 2, Bayern 4 und der Deutschlandfunk zählen    
zu meinen Favoriten. Es ist immer wieder   ein Genuß, sich von einer Radiosendung
verführen zu lassen. 'Vögeln' mit den Ohren,
oder besser, 'gevögelt' zu werden durch interessante Texte, durch Musik und/oder durch angenehme Stimmen.  Stimmen, die unter die Haut gehen. Die das Innere berühren. Die Gänsehäute verursachen. Die
man dadurch auch wieder leichter an die
Oberfläche lotsen kann. Mit Musik gelingt mir das leichter - und mit der Poesie. Natürlich
mit Gedichten.
 
 
 
FREITAG, 02.03.2012
Dichter Nebel schwebt heute dichter am Boden. Der 'Kollege' des Himmels ist eigent-lich von berufswegen eine Wolke, eine besonders tief fliegende oder tief liegende Wolke. Zumindest sind meine Birken kaum
wahrnehmbar. Lediglich als dunkle Schatten stehen sie herum. Sozusagen als Erinnerung.
Putin lässt sich wählen. Selbstverherrlichung
mit Macht. Wulff wählt den vergoldeten Abstieg. Dank Seilschaften scheint das zu klappen. In welchem Staat leben wir denn?" Genosse Putin lässt grüßen und Bundespräsident aaDee Wulff lächelt zurück!
ER HAT GUT LÄCHELN... SEIN ABGANG IST
VERGOLDET. Nein. Kein Neid beim Verfasser
dieser Zeilen. Sondern Betroffenheit. Tiefe Betroffenheit. Wenn der Leser glaubt, hier herrschten afrikanische Verhältnisse, dann hat er RECHT! Das ist sogar schlimmer. Hier wird im Moment der Glaube an demokratische Verhältnisse zu Grabe getragen. Eine  pompö-se Beerdigung. Mit Pauken und Trompeten wird ein politischer 'Lügner' LEGAL entsorgt. Und der Staat spielt dazu...das letzte Geleit
im galauniformierten 'Zapfenstreich'. Welch ein Hohn. Peter Rubin, Dichter dran 2012
 
 
 
DONNERSTAG; 01. 03.2012
Sonnenstrahlen beleuchten diesen Tag schon früh. Frühling versprüht erste zarte Ahnungen
und lässt das Herz hörspürbar anklopfen. Von
draußen tönt das Solo?-Konzert einer Amsel durch meine weit geöffnete Balkontüre. Etwas weiter weg ertönt die Antwort.. Bei meinem Natur-Radio sitze ich in der ersten Reihe. Mein Herz jubelt und meine Seele schlägt Purzelbäume - vertraute Töne der Menschheit. Die Sprache des Universums - das Zwitschern, Singen und Jubilieren der Vogel-
welt. Es ist mir, als würde diese Amsel mich rufen. Mein Zwiegespräch, sie mit mir. Ach, könnt ich doch in ihrer Sprache antworten...
 
 
 
Mittwoch, 29. 02, 2012
Das ist ein besonderes Datum. Der 29.te Februar hat den Duft des Raren, das Parfüm des Seltenen. Er ist nicht alltäglich, jedoch geht die 'Alltäglichkeit' weiter. Ich freue mich über den Zuspruch, den meine Gedanken erhalten. Ich freue mich aber auch über den Widerspruch. Zusammen ergibt das eine Kom- munikation - ein Miteinander, ein 'MehrMitein-
einander'! Und das gilt es zu fördern. Bei aller
Unterschiedlichkeit das Gemeinsame betonen.
Das führt zu mehr Frieden und man könnte irgendwann die 'Religionen' in ihrer Bedeu-tung dahin stellen, wo sie hingehören: in die zweite Reihe. Wohlgemerkt -alle Religionen!
Lasst uns unsere Kräfte bündeln in einer besseren Erziehung. Nur In einer gründliche-ren Ausbildung sehe ich die Chance für ein Mehr-Miteinander. Und die mindestens Zweisprachlichkeit wird für den Globus verbindlich eingeführt. Wir sind längst eingestiegen in ein globales Wirken, und die Verkettung der Zusammenhänge wird uns täglich vor Augen geführt. Wenn am Nordpol das Eis schmilzt, gibt es demnächst eine Überschwemmung in anderer Region. 
Oder so. Oder nehmen wir die Namensgebung zum Beispiel. Auch hier fallen die alten Regeln.
 
 
 
Dienstag, 28.02.2012
Schon wieder ein Tag gelebt, überlebt. Wenn
ich bedenke, wieviele Jahrtausende ich nicht
gelebt habe und wieviel Jahrtausende ich tot sein werde, dann sind diese paar Lebensjahre
ein Glücksfall ohne gleichen. Egal ob im Roll- stuhl oder wie auch immer. Atmen, der einzi-ge Zugang zum Leben, ist ein liebenswerter
Vorgang, der den Abgang immer wieder ver-zögert, verschiebt. Die Freude am Leben nimmt mit dem Alter zu auch wenn die Freun-de sich (ver)ändern. Die Langsamkeit über-
nimmt die Regie und das 'VerzichtenIernen' rückt  in den Mittelpunkt. Neinzusagen wird
zur alltäglichen Routine. Immer ist ein leich-tes Sterben damit verbunden. Das ist die Vor-bereitung auf den richtigen Tod. Sich trennen zu lernen - von den Dingen. Rechtzeitig. Da-rum geht es. Du kannst nichts mitnehmen.
Alles bleibt hier auf Erden. Dein Hab und Gut
verrottet, Deine Familie stirbt weg - nur das Immaterielle bleibt erhalten. Geschriebene Worte zum Beispiel: Gedichte. Sprüche, Bü-
cher: Deshalb ist es so wichtig, alles was man
kann, reinzupacken in das Jetzt. Die Zeit des Atmens ist die Zeit des Erlebens. Das Jenseits hat nur die Funktion, DIR die Wichtigkeit des Diesseits zu verdeutlichen. Du bist viel länger Tod als du lebst. Carpe diem - pflücke jeden Tag reif. Peter Rubin, Dichter dran
 
 
Montag, 27. 02.2012
Ich habe geduscht heute in der frühen Frühe. Das ist ein erhabenes Gefühl von Frische, Klarheit und Wahrheit. Das Wasser über den Kopf sprudeln zu lassen, dabei die Kälte blitzschnell regulieren zu können, von Warm auf Kalt sozusagen im Knopfdruck verfahren -
das ist schon eine Freude wert. Vor allem, wenn man so lange darauf verzichten mußte. Das Wohlbefinden trägt den ganzen Tag und sorgt für eine verläßlich - gute Grundstim-mung.  Wenn man bedenkt, daß ich so lange Jahre darauf verzichten mußte...
 
 
 
Sonntag, 26.02. 2012 Der Tod, der einzig wahre "Freund" der Menschen hängt ab von
der Geburt eines solchen. Ohne diesen erhabenen Vorgang gäbe es ihn auch nicht.
Heute vor 70 Jahren feierte Ingrid Tenberken
ihren ersten Atemzug. Des Todes Pranke
griff schon früh zu. Und sie hatte eine Ahnung davon. Einer Ihrer Sinnsprüche war, lautet:
"Lieber dem Tag mehr Leben als dem Leben mehr Tage." Und danach lebte sie auch.  Ihr
Motto entwickelte sich zur ''Selffullfilling Prophecy" - und niemand und nichts konnte sie von dieser fatalen Auffassung abbringen.
Sicher, es gab diese glücklicheren Tage. Aber auch geprägt von dem so frühen Tod ihres 'Erzeugers', SCHWEBTE der Todes-GEDANKE
wie das Schwert des Damokles ständig über ihr. Der Vater, Maler und Künstler, ergab sich früh dem Meister 'Alkohol' - und dieser gab ihn nicht mehr frei. Der ungelernte Freigeist  verstarb an der Seite seiner zweiten Frau, einer Xanthippe, schon in jungen Jahren.
Die Mutter von Ingrid hatte die Geburt ihrer Tochter nicht überlebt. Damit war der Weg sozusagen vorgezeichnet - der NUR IMMER SICHTBAR WIRD IN DER NACHBETRACHTUNG.
Leider habe ich all das erst später, zu spät durchschaut. "Drum prüfe, wer sich ewig bindet" - dieser Spruch, hier wäre er ange-bracht gewesen. Hätte ich all das gewußt,   als wir uns in Johannisburg, Süd Afrika,  'trauten' - aber 'Liebe macht ja bekanntlich blind und taub!' ENTSCHEIDUNGEN TREFFEN
darüber werde ich in den nächsten Tagen
reden.
 
 
 
Samstag, 25. 02.2012    Clouds
In den Wolken liegt die Wahrheit und der Regen. Und manchmal auch der Segen des Schattens. 'Clouding' KANN auch Befreiung
von Ballast bedeuten. Ich hole die Informa-tion, wenn ich sie brauche aus den 'Wolken'-
und spare mir Zeit und PLATZ: Die Meldungen,
die ich dann erhalte, sind in der Regel aktuell.
Später mehr dazu.
 
 
 
 
Freitag, 24.02.2012
"Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine
eigene Scheißjugend" -  Andreas Altmann
las aus seiner 'Schrift', die  gerade bei PIPER erschienen ist. Ich war dabei. Beeindruckende
Erscheinung. BEEINDRUCKEND BEDRÜCKEND!
Imposant auch die Kulisse. Ausverkauft.
Viel Applaus. Lange Schlange beim anschliessenden Signieren. Lebhafte Diskussion. Spannender Abend.
 
 
Donnerstag,  23.02.2012
Es taut auf breiter Front. Vereinzelte
Schneehaufen liegen nutzlos herum.
Überbleibsel kühlerer Zeiten wehren
sich gegen ihr endgültiges Verschwinden.
Schon bald aber wird die Blüte einer Blume
diesen Platz verschönern.  Mein Zeitungs-ladenpächter, Signore Diana, heißblütiger Sarde mit deutscher Frau, Radfahrer ala Fausto Coppi, fährt so täglich seine 2 - 4 Stunde als Fitnessmaßnahme. Bei SCHNEE
oder Regen. Ernährt sich sehr gesundheits-
bewusst, raucht nicht , hat nie geraucht,
trinkt keinen Alkohol. Ja, was für ein Mench.
Was für ein Typ! - der schenkte mir einen Topf mit Tulpen, die jetzt anfangen aufzugehen. Einfach schön. Ein kleines Zeichen. Eine große Freude.
     
 
ASCHERMITTWOCH 22.02. 2012
Blauer HIMMEL; breite Sonne, laue Lüfte, oh Mensch sieht das schön aus von hier oben. 
Es sieht nach Frühling aus. Es riecht nach Aufbruch - es riecht nach Ende. Allein schon der Gedanke an schneefreie Zeiten lässt mich innerlich jubeln.  Poesie liegt in allen Dingen.
Auch im Schnee & Eis...aber besser geht es ohne.
 
 
FASCHINGSDIENSTAG; 21.02.2012
Sonne, ganz blauer Himmel, nur eine
weiße Wolkenfahne, die hoch über den SÜDÖSTLICHEN Teil von München stehend stört - das Kraftwerk dort füttert den Him-
mel mit seiner weißen Rauch-Farbe. Dabei
ist 'Rauchen' äußerst ungesund. ICH HABE
ES VOR ÜBER 30 Jahren an den Nagel ge-
hängt und - von jetzt auf gleich - diesem Laster entsagt. Ich bin heut immer noch
froh über die Entscheidung. ICH GENIESSE diese Freiheit vom Rauch UND DIE FREUDE
AM SIEG ÜBER DAS LASTER und diese Ab-hängkeitsunabhängigkeit in vollen Zügen.
Ja, nur der Nichtraucher ist frei... Einer
der Siege, auf die man wirklich stolz 
sein kann und darf!
 
 
 
 
ROSENMONTAG; 20.02.2012
Mildere Lüfte beschwingen diesen Tag des
Feierns des Sieges der Wärme über die Kälte.
Niederschlagsfreiheit heute. Aufbruchstim-mung. Ein Hauch von Frühling. Jetzt bricht
sogar die Sonne durch den ansonsten dicht
grau-gelblich behängten Himmel. Im Rhein-land wird gefeiert. Der Karneval hat die
Regie übernommen. Da spreche ich die
Kölner an.Die leben ihren Karneval. Und
das ist gut so.   
 
 
 
 
SONNTAG; 19. 02. 2012 Auf breiter Front wird getaut. Für mich eine Freude zu sehen, wie sich der Schnee praktisch wehrlos sei-
nem Schicksal ergibt. Breite Lachen voll spiegeln-der Scheintiefe tauchen die Welt in neue Bilder.´Metamorphosen' vollziehen sich allüberall. Wenn denn dann selbst so ein simpler Duschvorgang, den ich heute früh
endlich wieder geniessen konnte, sich zum
großartigen Erlebnis entwickelt...ja, dann ist
die Welt gerettet. Das Geheimnis meiner Wohlbefindung ist ganz einfach zu erklären.
Für mich hat sich seit meinem Unfall das Weltbild verschoben. Ich stehe schräg. Habe den gleichen Neigungswinkel wie Mutter Erde.
Meine innere Achse ist durch den Unfall ver-
schoben. Wenn ich stehen will, muss ich mich "hochschrauben"  - wie ein Korkenzieher den Korken heraus dreht. Ja, das ist ein passendes Bild. Aber zurück zum Wohlbefinden. Das 'Arbeiten an sich' und das Stärken des  'Verzichtbewusstseins' - das Lernen des Neinsagenkönnens - machen frei. Ja, es ist ein schönes Gefühl.
 
 
 
Samstag, 18.02.2012
An meinem Balkongitter hängen Tropfen - fette, dicke -  untrügliches Zeichen von Frostlosigkeit. Tauwetter ist angesagt. An allen Fronten. Unser so junger Bundespräsi-dent hat das Weite gesucht... Eine Flucht mit
trockenen Tüchern, die Kanzlerin wirds schon mauscheln äääh regeln. Bananenrepublik auf  Deutsch. Ich habe heute endlich mal wieder morgens geduscht, duschen können. Dank sei
ausgesprochen der Dame, die ich doch heftig
anpfiff. Mea culpa - aber der 'Waschbecken-geist' war mit mir durchgegangen. Ich hoffe,
dass ich das mit einer Privatlesung wieder gut machen kann und darf. Dann empfehle ich meinen Lesern noch einen Blick zu werfen auf das neue Online Magazin des gvt -Verlages-
 
 
Es lohnt sich. Nicht nur weil ich dabei bin -
Helmfried Protsch, der Herausgeber und Iniator hat mit viel Liebe eine bemerkens-werte neue Online-Zeitschrift erstellt, kreiert.
 
 
 
 
FREITAG, 17.02.2012 
Es schneit. Heftiges Schneetreiben. Weiße Flocken streben in Massen ihrer Bestimmung entgegen. Der Morgen hat Schnee im Mund.
Es sieht zwar schön aus - für mich ist es wie ein weißes 'Leichentuch', das über Land & Leute gelegt wird. Dazu kommt, dass immer schlechter geräumt wird. Somit wird das
Aushäusige zur echten Qual. Und nicht zu vergessen - so ein Rollstuhl bringt ladungs-weise Schnee ins Haus, in die Wohnung.
Dann war ich Mittwochabend bei - auf -
Spurensuche beim 'Alter'. Einen Vortrag
gab es wieder beim H-TEAM e.V. in der Plinganserstrasse. Frau Dr. Beatrice Wagner
sprach über das Thema unter dem Titel: 'Je
älter desto besser' - DAS IST GLEICHZEITIG
auch der Titel Ihres Buches, das sie zusammen mit Prof. Dr. Ernst Pöppel, ich nenne ihn den 'Gehirnpapst', herausgebracht hat. Professor
Pöppel ist mir schon vor Jahren in Buchform
über den Weg gelaufen...und hat mir damit sehr geholfen, die gehirnlichen Zusammen- hänge besser zu begreifen. Mehr zum Buch
in der nächsten Zeit auf dieser Seite.PR DD
Je älter desto besser. Überraschende Erkenntnisse aus der Hirnforschung. Prof. Dr. Ernst Pöppel & Dr. Beatrice Wagner, im Gräfe und Unzer Verlag, ISBN 978-3-8338-1867-7
gut angelegte 20 Euronen....
 
 
Donnerstag, 16. 02.2012
Die Unerschöpflichkeit des Lebens, diese immer sprudelnde Quelle der Nachkommen-
schaften ist nun erstmals gefährdet. Wir Deutschen sind ein Volk, dessen Wachsstum  zu arg ins Stoppen geraten ist. Jetzt will man Kinderlosigkeit auch noch querbeet bestrafen.
Anstatt das Kinderkriegen zu belohnen, und zwar massivst,  denken die Politiker über eine
O-Kind-Besteuerung nach. Oh, welch ein Schwachsinn.
 
Dienstag, 14.02.2012
Das Miteinanander, das MehrMiteinander
sollte noch be sser werden, muß geübt werden. Denn nur im besseren Miteinander
haben wir eine Chance, die Anforderungen der Gegenwart so gut zu bestehen, daß die Herausforderungen der Zukunft ein Kinder-spiel darstellen. Das Beste zu geben ist oberste Pflicht eines jeden. Daraus entsteht
auch der Wille zum Besseren Verstehen.
Hier ist Verstehen mehr als Verständnis.
All das mündet dann in einem harmonisch
herausragenden WIR!
 
 
 
 
Montag, 13.02.2012
Eine Nachtladung weiter - und es scheint zu funktionieren - meine Anbindung an die Scheinwelten des weltumfassenden Netzwerks
Facebook scheint wieder zu funktionieren. Auch meine Krähen, die Beiden, können sich immer noch gut leiden. Sie sitzen nebeneinan-
der vereint,  Schulter an Schulter - gleich hätten sie sich umarmt...es sind doch immer wieder die kleinen Gesten und Taten, die so großes Bewirken (können). Das gilt auch besonders für das MitEinander - ich hatte vor  fast 7 Jahren für ein MehrMitEinander (MME)
plädiert. Ich wiederhole heute diesen Appell.
Dann hatte gestern am Abend NOCH DER TOYBERG-VERLAG in München zu einer kleinen Runde geladen  - tolle  Menschen
kennen gelernt - Syrer oder Syrier, Vater und Sohn voller Hoffnung und Stolz - aber auch beladen mit Ängsten und Sorgen.
 
 
 
 
Sonntagabend, 12.02.2012
KurzMitteilung - Herr Frost, dieser
unbarmherzig kühle Partner des Winters
hat sich meines Laptops bemächtigt - den
Transport auf dem Rücken meines Rollstuhls
hat er bei den  miesen Temperaturen nicht überstanden. Es war einfach zu kalt - und ich zu ahnungslos - Ein Depp - sagt man hier in Bayern. Morgen mehr. Oder morgen meer.... 
 
Mittwoch, 08.02.2012 Liebe Leser meiner poetischen Seiten. Ich befinde mich immer noch im Exil hier in der Pfennigparade zu München. Umzug in meine eigenen Gemächer ist geplant für das Wochenende  11./12. Februar 2012. Ich bitte also um Geduld.
 
 
 
Donnerstag, 02.02.2012 nur eine kurze Meldung aus einer anderen Welt, in der ich mich seit Anfang der Woche befinde. Ich war leider ohne Netz - Anschluss - konnte mich daher nicht um die Welt da draußen küm- mern. Erstaunlich festzustellen, dass die Zeit genauso schnell vergeht. Die Zeit bleibt sich treu. Sie ist unbestech - lich. Das 'Speisen' erfährt eine Auf- wertung - hier im Haus habe ich mindestens eine gekochte Mahlzeit
am Tag. Das gabs schon lange nicht meer...in einer Regelmäßigkeit, wie ich sie hier erlebe. prdd
 
Montag, 30.01.2012
Der Verkehr rauscht von Ferne - ein summen- des Lied. Das Land liegt noch immer ...aber unter einer dünner werdenden weißen Decke. Väterchen Frost hält Wacht. Jetzt, um halb
acht, der Tag ist noch nicht ganz aufgewacht, sitzen meine zwei Krähen als Zierde auf meiner Birke. Für die nächsten Tage muß
der Leser meiner Spalte etwas Verzicht üben.
Wegen Umbaumaßnahmen werde ich ausquar-tiert für einige Zeit - werde mich wahrschein- lich also nur sporadisch dieser Seite widmen können. Bitte um Verständnis.
 
 
Sonntag, 29. 01. 2012
Es graut der Tag, Blumen blühen auf mitten im Winter. Eins meiner Fenster hat sich schmük- ken lassen vom  Väterchen Frost. An der äußeren Ecke des Fensters siedelten verspielte Eisblumen. Zum  Pflücken schöne Gebilde zierten ein Fenster - das hätte ich gerne geschrieben. Kalt genug wäre es ja gewesen.
Aber das ist vorbei. Doppelverglasung verhin-dert dieses eiskalte Schmückwerk der Natur. Eigentlich müßte ich eine Gesellschaft zur Rettung der Eisblumenlandschaften gründen.
Aus meiner Kinderheit habe ich es noch vor Augen. Dick mit Frostblumen belegte Fenster.
Nur durch heftigstes Anhauchen und Wegrei-ben bekamen wir Kinder freie Sicht. Ja, das war eine eigene romantische Stimmung.Die Erde hat sich ein Hochzeitskleid angelegt.  Ganz in Weiß zeigt sie sich kühl bedeckt.
Nur unsere doppel verglasten Fenster rauben mir und unseren Kindern die Minuten der Freude und des Glücks mit den zart blühenden Momenten der Eisblumen - Vergänglichkeit zum Anschauen...
Peter Rubin, Dichter dran
 
 
 
Freitag, 27.01.2012 Wechselvoll wie das Leben zeigt sich das Wetter. Grau der Himmel, fast windfrei, ab und zu ein Hauch
jedoch. Auch meine Vögel halten sich be-deckt - sie lassen sich erst gar nicht blicken
Eine eigenartige Stimmung liegt in der Luft.
Das Wetter weiß nicht, wo es hin will. Die graue Decke hat eine gelbliche Färbung an-
genommen. Dahinter scheint die Sonne, das kann ich vermuten. Also immer auch das
gleiche Spiel. Gestern heiter - heute be-
wölkt.
 
DONNERSTAG; 26. 01. 2012
Beblauter Tag, der den Frühling ahnen lässt.
Sanfter Wind, der den Sommer lockt.
Weites Herz, das in Sehnsucht brennt.
Süsses Leben, das den Schmerz auch kennt.
Salzige Tränen, die keiner nicht sieht.
Freud und Leid, im Glück vereint.
So ist das Leben; nur der Tod ist garantiert.
Also, pflücke den Tag, und carpe diem
denn doppelt soll doch besser halten...
Peter Rubin, Dichter dran
 
 
MITTWOCH; 25. 01. 2012
Rudi Vietz, dieser alte Haudegen des bayeri-
schen Liedguts, hatte geladen und ALLE
kamen.
Das hätte ich gerne geschrieben.
Und, das hätte sich gelohnt. Sie hätten eine
wunderbar erfrischende und lebhafte Sarah
Hakenberg am Klavier erlebt, die mit eigenen
Texten auch gesanglich brillierte. Ihr Klavier-
spielen klingt wie die Morgendämmerung in
Erwartung eines schönen Tages. Lust, Hinga-
be und die Leichtigkeit des Seins geben sich
die zarten Hände einer bemerkenswerten Frau.
Ihr Funkeln in den Augen sprüht auf die Texte
und hinterlässt gut gewürzte Spuren. 
Olaf Bessert glänzte mit seinem Musikkaba-
rett, während der Liedermacher Hank
Blöchinger
mit kurzen Beiträgen inhaltlich  
zu überzeugen wußte. Schade nur, daß so
viel Plätze nicht besetzt wurden. Dieses
Programm hätte mehr verdient gehabt...
Achja, über Rudi Vietz, der eröffnet und
schliesst, brauch ich keine Worte zu verlieren.
Einfach grandios, wie er seine baorischen
Weisheiten und Erkenntnisse
gesanglich verpackt.
Peter Rubin, Dichter dran
 
 
 
DIENSTAG, 24. 01. 2012
noch liegt der Tag in seinen Windeln und
lächelt so vor sich hin, des Morgens Tau
glänzt bereits mit den ersten Tropfen,
vornehm hält der Regen sich zurück,
das Helle kommt langsam in die Puschen,
ich fühl des Tages Freude im Herzen und
sage zu mir und zu DIR. Das ist Glück:
PETER RUBIN; DICHTER DRAN
 
 
 
Montag, 23. 01. 2012
Ich habe gestern ein Rezept aus dem
'Süddeutsche Zeitung Magazin' vom 20. 01. 12
nachbereitet - 'Maries Salat'  von Tim Raue.
Zum Salat gab es in der Pfanne geröstetes
Graubrot mit Knoblauch, das man ja auch
schon so ganz alleine essen kann. Ein Genuß
ohne Gleichen. Tim Raue schreibt dazu...
'das Gericht sprühe vor Aromen'...
und ich kann das nur bestätigen.
Unbedingt probieren..
 
 
 
SONNTAG; 22. 01. 2012
Gestern hatte ich das Fragment eines
neuen Gedichtes hier vorgestellt...
nun rückt die
überarbeitete Version ins Bild, die zeigt,
dass auch der poetische Rahmen Wachstum ver-
trägt. In der Wirtschaft stelle ich diese Wachs-
tums-Hörigkeit in Frage. Hier müßte sich 
die Politik langsam umstellen. Aus zwingenden
Gründen. Rohstoffe werden knapp und knap-
per. Bei einigen ist bereits das Ende absehbar.
Der Wiederverwendbarkeit muß das Augen-
merk gelten. Dem Wiedereinsatz und der
Langlebigkeit von Produkten muss verstärkt
Vorschub geleistet werden. Die Herstellung
und der Verkauf von Wegwerf-Artikel gehört
verboten. Denken an die Zukunft beginnt
mit der schonenden Verwendung unserer
Natur-Rohstoffe. Ich habe ein elektrisches
Orangen-saftgerät immer noch täglich in
Betrieb, das ich in den frühen  70er Jahren
in Johannis- burg, Südafrika, mal erworben
hatte. 40 Jahre Nutzung und Betrieb - das
schont die Umwelt und gibt dem Geldbeutel
Hoffnung. Also, es muß sich was ändern im
Denken und im Ge-brauchen unserer Mittel.
Der Kapitalis-mus muß lernen, sich
anzuschnallen. "Wachstum nach Innen" 
sollte die verstärkte Forderung sein.
Aber nun wieder zurück zum gestrigen
Gedicht, dessen überarbeitete Version
ich nun vorstelle. Das hat ja auch mit
Wachstum und Veränderung zu tun.
Herr Winter und Frau Holle
 
Auf leisen Flügeln und ganz sacht
Hat Herr Winter sich über Nacht
Mit vielen Flocken breit gemacht
Frau Holle hat sich geschüttelt
Und nicht am Thron gerüttelt
 
Bestreut er Feld, Wald und Haus.
Lässt dabei rein gar nichts aus...
Nun ruht der Erde hiesiger Teil
Weiß bedeckt, voll Lust und geil
Zum Wärmen unter seiner Decke.
 
Jetzt aber los und voller Schwung
Zum lieben Liebkosen mit Elan
Denn des Eises Kälte ist vertan -
Durch‘ s Tauen wird es schnell zum Dung
Der Duft der Ekstase hält doch jung…
 
 
Peter Rubin, Dichter dran
21.01.2011 Copyright by Peter Rubin,
www.peterrubin.vpweb.de
 
 
Samstag, 21. 01. 2012
 
Mutter Erde
Beflügelt über Nacht
hat des Winters Weiß'
sich hier breitgemacht.
 
So auf leisen Sohlen
bedeckter seine Braut 
lächelnd unverhohlen
 
Bäume samt Äste
feiern nun Feste
der weißeren Art
 
Erde, du schöne Braut -
im Universum beblaut.
Lass dich mal liebkosen.
 
Peter Rubin, Dichter dran
Copyright 2012
 
Nach Tagen der Milde
die Macht des Schnees.
 
 
  
 
 
Freitag, 20. 01. 2012
Wulff, wulffen, gewulfft - oder ich habe
auch schon mal gewulfft. Wer werfe da
den ersten Stein? Mein Freund, der Wulff.
Der Leisetreter
aus Hannover. Hat er auch mich geleimt.
Ich gebe es freimütig zu. Dieses 'Stille Wasser'
aus dem biederen Hannover, dort, wo die
Herren hausen, führte er doch auch mich
an der Nase herum. Bitter schmecken die
Wässerchen der Leine mir heute und es
hinterläßt unangeneh- mes Aufstoßen.
Anhaltend wahrscheinlich für die nächsten
4 oder 5 Jahre - wenn er nicht ein Einsehen
hat...und das Handtuch wirft. Freiwillig,
souverän, mit Anstand. Nur so kann er
dem Amt wieder zur Würde verhel-fen,
nur so. Ich finde, das ist er mir schuldig!
Ab sofort. Ohne Wenn und Aber. Und sich
selbst auch. Peter Rubin, Dichter dran
 
 
Donnerstag, 19.  01.2012
Stürmismus - das WISSEN UM DIE FORSCHEN
Winde wird wieder mal gefordert. Orkan-
artige Böen, Birken, die sich bis zur Schmerz-
grenze beugen, schwankend bis zum (Er)brechen -
eine stoische graumassige Wol-
kendecke, die von höherer Warte das Schau-
spiel der Natur beobachtet. Dazu das Konzert
auf meinem Balkon, wo sich der Sturm an der
Balkonabdeckung immer wieder erprobt. Stete
Machtausübung hinterläßt laute Geräusche.
Es sind diese Minuten des Beobachtens. des
zwangsläufigen Innehaltens,
die ich so schätze. Leider heute ohne meinen
italienischen Espresso - aber das macht das
Nichts ja so wertvoll. Man lernt die Dinge zu
schätzen erst dann so richtig -
wenn man sie nicht hat. PRDd
 
 
MITTWOCH; 18.01.2012
Alarmismus -  das wurde gerade in Durban
den Klimaforschern vorgeworfen und im
gleichen Artikel lese ich den schönen Begriff
von der Standpunktlosigkeit oder Reputations-
zuwachs und den Eifersüchteleien unter den
Wissenschaftlern im Bereich der Klimafor-
schung. Klima, wo gehst du hin? Alles Begriffe
aus einem Interview, das in der SZ vom 29.11.
des letzte Jahres zu finden ist. Da sprach die
SZ mit Professor Hans-Joachim Schellnhuber.
Der letzte Satz des Professors geht so:
"Ich glaube, wir sind ziemlich nah an dieser
kritischen Masse dran." Also, Politiker dieser
Welt und aller Kontinente: Einigt und vereinigt
euch! Noch ist es nicht zu spät...
 
Dienstag, 17.01.2012
Ein mildischer Winter-Tag beginnt mit
halb geöffnetem Himmel, einer eigen-
artigen Windstille und lauen Temperaturen.
Ein schöner Winter für mich, eine Kata-
strophe für die Natur. Ich freue mich über
jeden Tag ohne Schnee und Eis ...und er
bringt den Frühling näher. Aber sonst ist
das eher eine Katastro-phe. Beachtlich
dagegen ist die nun folgende
Liste, die ich heute in der Früh von meiner
Kontrollseite abschrieb: Köln, Wolfenbüttel,
Redmond, Seattle, Jamaica, Paris, Stephans-
kirchen, München - die für mich unbekannten
Besucher aus diesen Gebieten unserer
Mutter Erde grüße ich ganz herzlich.
Die Welt auf meinem Rechner vereint.
Ohne Stress. Ohne Waffen. Friedlich.
 
 
 
Montag, 16.01.2012 
Es wird wieder früher hell, aufatmen ist
angesagt. Licht & Helligkeit, diese 'Mütter'
der Guten Laune, übernehmen mehr und meer
die Regie. Jetzt, um 7.30h, die aufgehende
Sonne spiegelt sich im Fenster einer Bau-
Sünde der Architekten hier in 'Apatutüsien'.
Dieses unansehnliche Gebäude steht antennen-
beladen in Sichtweite - wirkt echt störend. Steht
so (Gedanken) verloren im Raum. Die Stadtplan-
ung müßte eigentlich zur Rechenschaft gezogen
werden - oder wer auch immer in
Verantwortung
für diese "Bau-Sünde" steht.
Meine Krähen befinden sich noch
nicht in Sichtweite.
Gerne würde ich wissen wollen,
wo sie denn immer übernächtigen?
Es ist schon erstaunlich, wie schnell man
solche
Kreaturen in sein Herz schließt. prdd
 
 
Samstag, 14. 01.2012
Weiß, die Farbe der Unschuld, hat sich breit
gemacht. Im morgendlichen Grau liegen Land
und 'Leute' - aufrecht stehen Haus & Baum.
Herr Winter hat wieder Regie übernommen -
moribunde Erde? Nein, denn inzwischen hat
der Sex des Himmels begonnen - heftiges
Schneetreiben macht sich orgiastisch breit.
Taumelnde Flocken sinken mir winkend auf
meinen Balkon. Ihre Reise ist fast beendet.
Jetzt harren sie ihrer Metamorphose...
 
Freitag, 13. 01. 2012
Bedeckter Himmel, blaue Streifen und rosa
gefärbte Wolken spenden Ahnung und Hoffnung.
Vielleicht wird es wieder so ein
schöner Tag. Meine zwei Krähen schaukeln
sich im Wind des Tages, unbeirrt. Ich hatte
kürzlich eine BESCHWERDE  - meine Krähen
würden andere Vögel 'töten' - ICH SOLLE DAS
DOCH NICHT VERGESSEN. - JA; die Natur ist
auch grausam. Ich weiß das. Aber das gehört
zum Kreislauf der Natur - fressen und gefres-
sen werden. So schlimm es klingt, das ist
immer noch der natürlichste Weg. Inzwischen
hat sich die Bewölkungsmasse ganz verzogen.
Der Himmel strahlt im schönsten Blau. Eine
Krähe sitzt immer noch leicht schwankend
im oberen Geäst der Birke. Der Wind hat die
Regie übernommen -  Krähe und Birke, Vogel
und Baum, Fauna und Flora gehorchen...
 
 
 
 
Donnerstag, 12.01. 2012
...die Weiße Scheibe hängt hoch am blauen
Himmelszelt des Morgens vom 12. Januar 2012...
Kein Wölkchen trübt den Blick ins Weltenall,
golden liegen die unendlichen Sonnen auf den
Flügeln meiner beiden Krähen, die nebeneinander
als schwarze Punkte im birkigen Gerüst den
Kontrapunkt bewirken... Was für ein schöner
Morgen. Stille rundherum. Langsamkeit rundet ab,
scheinbar. Die Uhr tickt lautlos trotzdem im
gleichen Rhythmus vom Werden und Vergehen.
Es scheint als hätte die Nacht mit Freuden den
Tag gerufen.
Im Radio singt Quasthoff zum Abschied -
welch ein Kontrastprogramm und doch
so stimmig schön.
 
 
 
Mittwoch, 11.01.2012
Frühling strahlt dank der Sonne Kraft,
hell und leuchtender und wärmer als gedacht.
Im Radio von heute früh kein Wort über eine
Änderung der Wetterverhältnisse. Naja, jeder
Tag ohne
Schnee ist ein Gewinn  für den Rollstuhl-
fahrer in mir - aber ein Verlust für die nördliche
Halbkugel - und die trage ich auch. Am Freitag,
20.01.2912 kommt die ''Gegenwart'' zu Besuch
nach München. Prof. Dr. Günter Kehrer, Tübingen,
Relegionssoziologe (emer.), wird an der Münchner
Uni zum Vortrag auflaufen, ab 19.00h im
LMU-HAUPTGEBÄUDE, Raum A 120: Professor
Kehrer ist Mitglied im
Beirat des IBKA und der Giordano-Bruno-Stiftung.
ALSO; NIX WIE HIN...über Giordano Bruno habe
ich zufällig vor ein paar Tagen hier referiert
 
Dienstag, 10.01.2012
an der Universität in Frankfurt wird im
Frühjahr 1960 Ingeborg Bachman die ersten
Poetic - Lesungen besuchen, im Frühjahr
1968 schreibt sie ihr letztes Gedicht, um
sich dann ganz der Prosa zuzuwenden.
IHR TOD SOLLTE EIN GRAUSAMER WERDEN.
Sie verbrennt im eigenen Bett - IB wird zwar
noch in ein Krankenhaus eingeliefert... 
verstirbt dort im September 1973 - Rom
war die finale Station der Ingeborg Bach-
mann. Ermittlungen wegen Mordverdacht
wurden von den römischen Behörden schnell
wieder eingestellt. Welch ein Leben,
was für ein Sterben!
 
 
Samstag, 07. 01.2012
Grau-beiger Himmel, flotter Wind,
keine Krähen zu sehen. Schneeflocken wirbeln
von Winden getrieben. Meine Birken schau-
keln sich im Rhythmus - also an der Wetter-
front keine großartige Änderung. Es ist schön,
das Spiel der Schneeflocken zu ver-
folgen.  Apropos  - keine Krähen - vor knapp
einem Jahr schrieb ich das nun fol-
gende Gedicht:
Keine Krähen…
 
Keine Krähen zu sehen,
der Himmel im beigen Grau
Birken, aufrecht sie stehen
Hoch oben winkt sanftes Blau
 
Noch einmal der Sonne Schein
das Versprechen von Wärme
dazu Glück in deinem Sein -
Benn …und ‚seine Gedärme‘
 
Verlassen nie meinen Sinn
im Gedächtnis gespeichert
bleiben sie auf Abruf drin -
Gottfried hat mich bereichert
 
Rother, mein Lehrer so hieß
ein Denkmal möcht ich bauen
für ihn, der mich doch so stieß-
der Poesie zu vertrauen...
 
Peter Rubin, Dichter dran
12.02.2011 Copyright by PRDd
 
 
 
 
Freitag, 06. 01. 2012 Eine Krähe schaukelt
sich trunken in immer noch heftig wehen-
den Winden. Die Birke schwankt wohl mit
Genuß, so scheint es mir, hin und her in
scheinbar gleichen Rhythmen. Die Krähe,
die locker mitschwingt, genießt wohl die-
sen Takt. Die Musik des Windes fordert 
zum Tanz - und Baum , Ast und Krähe zollen
Tribut: Die Natur im Einklang mit sich selbst.
Ein schönes Schauspiel. Ein Ereignis, das zu
verfolgen süchtig macht.
Das fördert die Konzentration, diese wie-
derum die Kontemplation - also Dank an
ein kleines Schauspiel der Natur. Man
muß es nur wahrnehmen wollen und
können.
Ich trinke die Zeit in langsameren Schlücken.
So läßt sie sich  auch besser verdauen. PRdd
 
 
Donnerstag, 05. 01. 2012
Das wars...Viel gesprochen, wenig gesagt.
Für mich ein enttäuschender Auftritt eines
''Glücksritters'', der immer noch versucht,
sich durch 'RAUSREDEN', rein zu waschen.
Vetternwirtschaft auf höchster Ebene. So
einfach ist das. Wasch mir den Pelz, ich
mach dich nass. Oder was? Nur, wie solls
denn weitergehen? Mit unserer ''Bananen-
Republik ? Da schmort ein Gauck,
ein ''Philosoph" in meinen Augen, in Warte-
position...und könnte doch der Republik,
dem Land der Dichter und Denker, das
geben, was es braucht: Geist an der Spitze,
Kultur im Denken & Handeln. FORMAT.
Peter Rubin, Dichter dran
 
 
 
Mittwoch, 04.01.2012
Zuspitzung allenthalben. Unser aller
Vorbild schweigt. Es ist schon eine merk-
würdige Art und Weise, sich zu äußern.
"Beredtes Schweigen" ist eine tödliche
Sprache. Und dann der Regen. Meine
Balkontüre wieder von oben bis unten mit 
Tropfen besetzt. Sie träumten davon, als
Schneeflocke auf die Erde zu gleiten.
Jetzt verharren sie in einer Art Schock-
starre an meiner Fensterscheibe. Tja,
man kann es sich nicht immer aussuchen.
Das
Schicksal hält manchmal seltsame Wege
bereit. ZUWEILEN zumindest - oder so...
Immerhin befinden wir uns ja mitten
im Winter.-
 
 
 
Montag, 02.01.2012 
Trübes Wetter, warmisch, das Neue Jahr
fängt ja gut an. Den ironischen Unterton
müssen Sie mitlesen. Denn normal ist das ja
wohl nicht. Milde Temperaturen im bis
jetzt fast schneefreien Winter 2011/2012.
Obwohl für mich im Rollstuhl gibt es da
nichts zu meckern. Schneefrei ist ein
schönes Wort. Klingt wie Musik 
in meinen Ohren. Schubert gab mir
schon in der frühen Früh die Ehre.
Und dann ging es ab ins Bad. Rasieren
mit Pinsel
und Seife. Ich liebe das. Das ist ein Ritual.
Tut gut.        
 
 
Sonntag, 01.01.2012
Allen meinen Lesern wünsche ich ein
überaus erfolgreiches & gesundes
      2012 das Schöne daran ist,
dass ich diesen Wunsch erweitern kann. Was
ich hiermit tue. Meine Wünsche gelten
für ALLE  Menschen, die guten Willens sind.
Und ausdrücklich beziehe ich die mit ein,
die es nicht sind. Dabei ist Hoffnung auf
Einsicht die treibende Kraft. Ich bin für
eine bessere schulische Ausbildung auf
allen Ebenen. Ich wünsche uns einen
Präsidenten, der nicht verschweigt und
mit einem besseren Verständnis zur Wahrheit
ausgerüstet ist. Und möge Horst Seehofer
zur Einsicht kommen und die Finger von
KT zu Guttenberg lassen. Oder ihm eine
längere Schon-Einsichtsfrist gewähren.
 
 
Samstag, 31.12.2011
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Freitag, 30.12. 2011
Es ist 4.ooh früh. Die Nacht liegt noch
in ihrem Bette. Die Sterne haben sich zurück-
gezogen. Das Schwarz der Nacht strahlt umso
heller. Hin und wieder peitscht der Wind die
trübe Stimmung an. Mein Kaffee-duft zieht
erste Spuren durchs Zimmer. Es duftet nach
früheren Zeiten. Mit dem Duft des Kaffees 
tauchen Erinnerungen an die Kindheit auf.
Ich sehe die Oma Lene leib-haftig vor mir.
Mit ihrem geblümten Kleid,
die Schürze hälftig umgelegt. Wacher,
gütiger Blick, ein Lächeln in den Augen.
Schön wars. Es gab wenig zu Lachen in den
Tagen kurz nach Kriegsende in Deutsch-land.
Aber wir Kinder hatten Freude, einen großen
Garten und viele Freunde zum Spielen. Und
wir Kinder hatten die Oma.
Einen Opa gab es leider nicht mehr. Opa Emil,
aber jetzt beim Schreiben taucht Unsicherheit
auf - ich kann mich nicht an ihn erinnern...
Schade, dass man die ersten Jahre als Kind
nicht mehr im Kopf hat. Ich
zumindest habe da nur Umrisse....
 
 
 
Mittwoch, 28. 12. 2011
Neblige Aussichten heute früh. Trauer-
weidig schimmern meine Birken herüber.
14 schwarze Punkte grüßen von der Nachbarbirke -
können das denn Krähen sein? Das wäre neu
für mich. Soo viele auf
einen  Schlag? Das Glück dauerte nur ein paar
Minuten - auf einen Schlag  waren sie alle weg.
Gestern war ein sonniger Tag. Vom Morgen bis
zum Abend praktisch nur Sonne bei beblautem
Himmel. Ein schöner
Tag. Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Für
einen Moment scheint die Welt den Atem 
anzuhalten - zwischen den Jahren
dreht sich die Welt langsamer? Oder trügt
der Schein nur? 
 
    
 
Dienstag, 27.12.2011
Ein frühlingshafter Ausblick in den Tag.
Der Himmel im reinsten azurblau. Kein
Wölkchen trügt den Blick. Auch meine
Krähen sitzen in ihrer Birke, die frühe
Sonne
aufnehmend. Ich sehe, wie sie sich putzt.
Die Morgenwäsche. Mal hebt sich der linke
Flügel, mal der rechte. Sie sitzt mit dem
Rücken zu mir. So kann ich die Bewegungen
des Kopfes nachvollziehen. Gedanklich
fliege ich zu ihr rüber. Jetzt sitzt sie schon
eine gute halbe Stunde immer am gleichen
Platz. Ich finde das sehr erstaunlich. Erstaun-
lich auch die Schaffe mit dem Winter -
was ist los mit dir? Wo steckst du?
 
 
 
Montag, 26.12.2011
Milde 6 Grad, graue Wolkendecke
mit auflösendem Geschmack, hoch-
fliegende Schwalben, kreisend über
ein Hochhaus oder sind es Tauben?
Weihnachten 2011 zeigt sich von der
milderen Seite. Ich bin froh über die
Tage ohne Frost und Schnee, da tut
das Rollen nicht gar so weh...Und jetzt
komm ich zu meinem Spruch des Tages:
„Schreiben ist das ‚Koten‘ des Gehirns. Poesie
hat dabei einen besonderen Duft.“ Peter Rubin
zu Weihnachten 2011. Die Melange aus Speisen
ähnelt in vielen Bereichen der Melange aus
Denken. Peter Rubin, Dichter dran 
 
 
 
Sonntag, 25.12.2011
Giordano Bruno starb auf dem
Scheiterhaufen der römisch-katholischen
Kirche einen grausamen Tod. Er wurde
verbrannt, weil er seine Meinung nicht
ändern wollte. Der Klerus war unnach-
sichtig. An einem Freitag, dem 17. Februar
des Jahres 1600 wurde Giordano Bruno
-als Ketzer-
öffentlich verbrannt. Die Kirche hat sich
damit schuldig gemacht. Das wirft Fragen
auf, die doch irgendwann auch mal öffent-
lich beantwortet werden sollten, müßten...
Sowieso ist die Macht der 'Kirchen' und
'Tempel' in meinen Augen zu groß, immer
noch. Diese unheilige Verknüpfung von
Macht und Kirche muß ein Ende haben.
 
 
 
 
Freitag, 23.12. 2011
kurz vor den Fest- oder Feiertagen- ein
neues, kurzes Gedicht von mir...
 
Ich möcht die Zeit umarmen,  
sagen,  daß ich sie Liebe...     
ich möcht die Zeit umgarnen,  
sagen, daß sie bitte langsamer
eilen möcht...    
Die Zeit lächelt zurück und sagt,  
ja, sie flüstert mit dem Wind:
Carpe diem...mein liebes Kind...         
Ich wünsche Dir eine frohe ZEIT! 
Denn -eigentlich- ist jeder Tag, 
den Du erlebst, ein Festtag!  
 
Peter Rubin, Dichter dran
COPYRIGHT 2011
 
 
Donnerstag, 22. 12. 2011
Aus dem Koma heraus entstand eines
meiner ersten Gedichte, DAS dann nach
dem UnfaLL zu Papier kam.
 
Seele eincremen
 
Du, ich creme dir die Seele ein.
 
Traumrosanelkenrotgetönt
Heiterorangegelbgesprenkelt
Sehnsuchtshellviolettgestrichelt
Liebelichtgrünrotpunktiert
Und
Güldenherzgoldfrohgerahmt
 
            Du, ich creme dir die Seele ein.
 
PR.
Copyright by Peter Rubin 1993
Alle Rechte bei Peter Rubin
 
 
 
 
 
 
Mittwoch, 21.12.2011
Koma, das ist der Vorhof zum Tod -
für viele Menschen gibt es kein Zurück
mehr. Sie verbleiben in ihrer eigenen
Welt. Es ist die schwerste Form einer
quantitativen  Bewußtseinsstörung und
bedeutet nichts anderes als-: TIEFER
SCHLAF. Dank Wikipedia und im Spiegel
leicht nachzu-lesen. "Aus dieser Sicht
ist ein Koma kein passiver Zustand,
sondern eine aktive, bis auf tiefste
Bewusstseinsebenen zurückgenommene,
 extreme Art des Lebens am Rande des
Todes", sagt Kammerer. Er geht wie
eine Reihe von Medizinern davon aus,
dass dieser Zustand eine Schutzfunktion
darstellt, die es ermöglicht, Grenzsitua
tionen zu überstehen. Und hier kommt
meine Deutung, sozusagen als ein
'erfahrener Koma-Reisender':
Das Lebenszeichen eines
"Koma' ners" kommt aus dem tiefsten
Winkel der Seele. Und Sprache, Musik
und Streicheln zählen für mich zu
den einfachen Werkzeugen, um zum
Innersten des Koma'ners zu gelangen.
Und Geduld.
Und immer wieder. Fortsetzung folgt
 
 
 
Dienstag, 20. 12.2011
Heute vor 21 Jahren war es dann
soweit. Abends um 21.13h laut
Polizeibericht bekam ich die Quittung
für eine seit Jahren andauernde, sich
steigernde endlose Raserei - äußerst
unsanft beförderte  mich ein Auto-
Unfall in die Welt des Koma's.
Merkwürdig dabei nur, dass ich über
keine Verletzungen am Körper verfügte -
nur mein Kopf, der Schädel - wurde bös
malträtiert. In einem Bericht der Polizei
fand ich Jahre später den lapidaren Hin-
weis: Unfallbeteiligter: Peter Rubin
(inzwischen verstorben) und hand-
schriftlich darüber vermerkt:
(trifft nicht zu) WIE wahr war das denn?  
Es ist wahr. Heute lebe ich ein Leben
abseits vom Trubel. In der Stille wachsen
meine Gedichte. In der Ruhe liegt die Kraft,
die Genugtuung und die Beute. Der
Wohnplatz in "Apatutüsien" liegt etwas
abseits, bietet aber einen schönen Blick.  
prdd
 
 
Sonntag, 18. 12. 2011
Macadamia-Nüsse mit Honig geröstet
und Gesalzen - welch eine Geschmacksexplo-
sionskraft - der Gaumen jubelt und  der
Geschmacksverstand fragt nach mehr und
mehr. Das ist auch das Übel - man kann
nicht aufhören. Und wenn man dann unter
Google sucht, ist nur Gutes über diese
"Nuß" zu erfahren.
 
 
 
 
Samstag, 17.12.2011
5.35h in der Früh. Stockdunkel noch.
Der Flüsterasphalt zeigt immer noch
Wirkung.
Kaum ein Geräusch. Selbst
die Vögel schweigen. Von meinen
Krähen eh keine Spur. Stille macht
sich hörbar. Welch ein Genuß. Ich
war gerade auf meiner Außen-
station, dem Balkon. Der Sturm
hat sich beruhigt. Nur in Schüben
macht er sich be-
merkbar. Dann rüttelt er mit
Macht und Kraft am 'windigen'
Balkondach, das unter Stöhnen
Antwort gibt. Ja, bei mir können
Häuserwände reden. Allerdings
hatte die Hausverwaltung schon
einmal vor Jahren diese Geräuschquelle
(über den Haus-meister) den Mund
gestopft. Aber die Natur ist halt
stärker. Der Wind, diese ständige
Zurrerei am vom Menschen 'Gemachtes',
gewinnt. Wind gewinnt. -In einem
alten Rechner muß noch ein Gedicht
schlummern mit der Zeile.... Wind gewinnt...
 
Freitag, 16.12.2011
Das Land hat die Dunkelheit umarmt.
Kein Stern in Sichtweite. Wolken,
scheinbar in  schwarz. Regenwolken
hängen tief. Ein Sturmtief ist angekündigt-
Orkanartig. Ist auch ein tolles Wort.
Orkan und artig?  Aber, was solls. So lange 
kein Schnee liegt
ist das für'n Rollstuhl allemal akzeptabel.
Gestern war schon mal 'Weihnachten' für
mich. Ich durfte, konnte mir ein Weihnacht
sgeschenk aussuchen. Dabei passierte es.  
In der Fußgängerzone Münchens erlitt
mein Rollstuhl einen ''Bein''bruch -
die Fußraste
'raste' beim 'Geschobenwerden' in eine
kleine Unebenheit und wurde zweigeteilt.
Ein Weiterrollen nur schwerlich möglich.
Hoffnung, dass das schnell behoben
werden kann keimt auf... nach Telefonat
mit der Rollstuhlfirma, die sich heute
um eine Reperatur bemühen wird...
 
 
 
 
 
Dienstag, 13. 12. 2011
Es gibt sie noch, diese kleinen Freude  
bringenden Momente, die das Leben
so bietet. Wenn etwas Überraschendes 
passiert, etwas, über das man sich freut. 
Die Bach-Stiftung in der Schweiz hatte
mir ein Poster zukommen lassen, das ich
tags zuvor bestellt hatte. Die plakative
Anordnung aller Bach-Kantaten, die
von der J.S. Bach-Stiftung bisher einge-
spielt worden sind. Fabian Walser,
für diese Grafik verantwortlich, schuf ein
kleines Meisterwerk. 'Bach in Worten'
dargestellt. Musikalisch zu erleben in
Trogen, einem Appenzeller Dorf.
Weitere Information gibts von der
Bach-Stiftung: info@bachstiftung.ch
 
 
 
Montag,12.12.2011
Heute möchte ich über ein 
Geschäft reden, welches mich
immer wieder beglückt. Meistens
zumindest, so auch heute morgen
wieder. Es ist eine große Freude,
den Tag in der Regel mit einem
'guten Geschäft' zu beginnen.
Ja, ich komme sogar gehobener
Stimmung von den Geschäften zurück.
Glück dabei ist die Tatsache, dass der
Ort der Verrichtung noch eine etwas
ältere Schüssel aufzuwei-sen hat.
Mich in die Lage versetzt, mindestens
meine großen Geschäfte im Nachhinein
zu begutachten. Ja, ich bin richtiggehend
stolz auf meine ''Fabrikanla-gen'', die nun
schon seit langen Jahren ihren Dienst
verrichten. Eine Chemie-
Fabrik aller erster Güte. Tag und Nacht
im Betrieb und für Menschen ohne Bewe-
gungs-Möglichkeiten geradezu überlebens-
wichtig. Wer Gehen kann, verdaut besser.
 
Gehen hält Hirn, Leib und Seele
auf Trab!
 
Diese 'Conclusio' ist für mich erlebte
''Errollung'' - ich bin seit nunmehr
fast 21 Jahren vom normalen
Geh-und Stehverkehr abgeschnitten.
Bald feiere ich den 21 Jahrestag
meines Himmelfahrtkommandos -
kein Grund zur großen Feierei -
eher Ansporn und Antrieb. Mein
Traum vom ''wieder Golfzuspielen'' 
lebt ja noch immer. Also, wer gute
''Geschäfte'' macht, egal ob Groß oder
Klein, der sei froh und glücklich.
Das ist die Basis des Wohlbefindens...
prdd
 
 
Sonntag, 11.12.2011
Gestern war ich ja noch kurz auf
dem Schwabinger Weihnacht s-
markt, der eingezwängt die Münchner
Freiheit beherrscht. Emsiges Treiben
und Trinken und Stehen und Speisen
zwischen den Buden und Ständen.
Ein Stand beher-bergt eine Kunst
ausstellung - als Zelt getarnt.
Darin großformatige Bilder und
kleinformatig Gedrucktes. Mit "Charlie
und die Isar"- ein Heftchen mit
Zeichnungen von Eunice Eileen Huf
und Texten dazu von Peter Huf.
Kleine Bilder, der Hund schaut den
Vögeln nach oder Charlie will in
die Isar - Servus Isar, bis Morgen... 
ein Paar Striche und vier Worte -
eine kleine Kom-position. Oder -
Ach , diese Krähen - wunderbare
Eindrücke minimalistisch ins Bild
gesetzt. Meine Krähen auf meinen    
Birken warten eigentlich nur auf
ihren liebevollen Strich...Und das
Gespräch mit Peter Huf auf eine
Fortsetzung. Es sind diese kleinen
Momente, die das Leben so
interessant und vielfältig machen.
prdd
 
 
 
Samstag, 10.12.2011 Haben Sie heute
schon geguttenberged? DIE NEUESTEN
WORTSCHÖPFUNGEN WURDEN GERADE 
serviert. 194 Staaten können
sich nicht einigen - WKK kurz vor dem
Scheitern. Dann gute Nacht Welt.
Du blauer Planet gehst schweren
Zeiten entgegen.                                  
 
Freitag, 09. 12.2011
Weltklimakonferenzvor dem Scheitern.
USA und Rußland verweigern sich, China
hält sich zurück, Indien, dieser noch un-
wache Gigant steht an der Schwelle.
Europa hat wenig zu sagen, auch hier
ist die Eigensucht am Ruder. -
Also, die Welt an der Schwelle zum
Selbst- mord. Ohnmacht, Gier, Egoismus -
diese drei verwalten das Vermögen von
Mutter Erde. In Durban, Umshlanga Rocks
läßt grüßen, versuchen die 'Familienmit-
glieder' nun schon seit Monaten, die
Zukunft der Welt
zu regeln, in den Griff zu bekommen.
Derweil herrscht in Europa 'Unvernunft' -
DIE EUROPÄISCHE IDEE VERLIERT! Dabei
hat nur ein geeintes Europa eine Chance.
Diese hübsche Frau, Europa, hat im Kon-
zert der Welt immer weniger zu sagen.
Aber, nur ein VEREINTES EUROPA, die
Vereinigten Staaten von Europa, haben
eine Chance im Konzert der Großen.
Siehe auch dazu meine Schrift von 2008
über das Glück. Die "Vereinigten Staaten
von Europa", die VSE, muß bald das Licht
der Welt erblicken. Englisch, Französisch,
Italienisch, Spanisch, Deutsch werden 
zu einer Sprachform verwoben. Und von
ganz weit weg gesehen bist du in erster
Linie Europäer, dann Deutscher und erst
dann Bayer, Niedersachse oder Franzose,
Belgier oder was auch immer. Eher bist
du ein Münchner, wenn Du dort lebst
oder weil du dort lebst...Fichte lässt
grüßen. Wir sind Kinder Europas - lasst
uns doch diesen Weg vertiefen, im Sinne
von Konrad Adenauer, Mitterand oder wie
sie alle hießen...  Peter Rubin, Dichter dran
 
 
 
DONNERSTAG; 08.12.2011 
... und Sonne und blauer Himmel soweit
das Auge reicht. Von meinen Krähen noch
keine Spur. Die Birken schwanken wild,
glatzköpfig. Wie eine Strichzeichnung
heben sie sich vom Blau  des Himmels ab. 
Die letzten Blätter haben das Weite gesucht.
Die Kahlheit hat sich vollendet. Der Tod?
Der Tod ist kahl. Alles Leben scheint erloschen.
Für einen Baum ist das nichts anderes als ein 
tiefer Schlaf. Der Frühling grünt.
 
 
 
Samstag, 03. 12. 2011
Sonne setzt sich langsam durch -
meine Krähen sind unterwegs - wie
auch ich. Jetzt. Und - gestern Abend
hingen Regen-
Tropfen am Fenster, besser gesagt,
sie klebten, sie hielten sich fest.
Und, ich konnte sie zählen. Parteitag
der 'Piraten' hat begon-nen - in was für
einer Welt leben wir denn?
Jetzt brauchts schon Piraten,
um uns zu retten? Früher haben
die Piraten geraubt und gemordet.
Kein Schiff war zu klein, keine Beute
zu gering. Und jetzt schlagen sie
zurück. Erbeuten auf dem Umweg zur
legalen Macht. Piraterie der Moderne.
Na, wenn's denn was hülfe.
Auch ein Pirat ist in erster Linie
ein Mensch. Aber auch ein PIRAT
trägt das Gen -GIER- in sich. Wie 
auch ein Christdemokrat, ein Sozialist
oder ein Freidemokrat. Letztlich setzt
sich die Gier immer durch. Besonders in
Verbin-dung mit dem Element Macht,
kennt die Gier keine Grenzen. Besonders
zu betrachten bei den Herren Abgehörnten,
sorry, Abgeordneten unserer Parlamente.
Hier verfügen wir ja schon von Haus aus
über eine vergrößerte Auswahl durch
unsere Länderparlamente. Und der
Hinweis auf unsere braune Vergangenheit
erschlägt jedwedes Argument von Haus
aus. Allein aus Kostengesichtspunkten
sollte eine Ver-schlankung unserer
Parlamente, unseres Parlamentswesens,
mit sofortiger Wirkung in Betracht
gezogen werden. Schlanker sein heißt
ja AUCH AGILER ZU SEIN. 
 
 
Freitag, 02. 12. 2011
sanft senkt der Tag sein Antlitz und
öffnet seine blauen Augen und schaut
so milde in die Runde...von Trauer
keine Spur, wieder
wird er keine Tränen vergießen.
Gesenkten Hauptes stehen meine
Birken, Blätter hän-gen saftlos wedelnd
im Wind. Es ist so, als wünkten sie  mir zu.
Diese Wortschöpfung gefällt mir. Wünken,
wünkte, gewünkt  ...
na, wenn das nichts ist. Ich wünke dem
Leser ein herzliches BIBI rüber...pr/DD 
 
 
Donnerstag, 01.12.2011
Altert die Gesellschaft? Ja, und zwar
schneller und umfassender als ihr lieb
sein könnte. Halt - das trifft nur so
umfassend auf den KERN-EUROPÄISCHEN
Raum zu. Die anderen Bereiche dieser
Welt sind immer noch mit einem immensen
Wachstum beschäftigt. Indien zum Beispiel,
Afrika und der Nahe Osten. Interessant auch,
die 'Alten' WERDEN IMMER JÜNGER. Ich, mit
meinen fast 70 Jahren, komme mir vor wie 50,
manchmal, oder wie 40... Das verdanke ich
auch meiner geistigen Aufgeschlosen-
heit , die durch den vor 21 Jahren  'erwor-
benen' Rollstuhl einen wichtigen Ausgleich
zur mangelnden körperlichen Aktivität dar-
stellt. Da ich nicht Laufen, immer noch kein
Gleichgewicht halten kann, muß ich
vermehrt Vermeidungsstrategien einset-
zen - was die Nahrungs-Aufnahme betrifft.
Das von mir propagierte Neinsagen fällt
mir hier besonders schwer. Und, Kalorien
lauern überall...pr/dd, 1.12.11
 
 
 
 
 
Mittwoch, 30. 11. 2011
Das Jahr neigt sich dem Ende zu.
Laub be-deckt häufchenweise bunt
den Boden. Wind sorgt für Laubberge,
treibt einzelne Blätter
vor sich her. Eigenartig,
eine Birke steht noch voll
im gelbgefärbten Kleid. Die
Nachbarbirke erscheint völlig nackt. 
Die Natur steht Kopf. Seit Wochen
hat es nicht geregnet. Das ist wie
Liebesentzug. Und nicht typisch
für diesen Teil von Mutter Erde.      
 
 
 
 
Dienstag, 29.11.2011
Auch heute wieder die totale Bläue -
bis zum Firmament, soweit das Auge
reicht - reinstes Azurblau;
KEIN WÖLKCHEN VERSUCHT,
am Himmelszelt Fuß zu fassen.
Meine zwei Krähen sitzen in ihrer
Birke. Sie träumen, so scheint es.
Vielleicht träumen sie vom Regen
und vom sich zu regen? Sie
sitzen seit Stunden am gleichen Ort.
Im Team intim?
 
 
Montag, 28. 11. 2011
UND SCHON  wieder einen neue Woche,
ein neuer Tag. Die Zeit als rasender Zug
durchs Leben. Die Erde unser aller
Naturbühne. Das Klima sozusagen
als Schauspieler in  einer Hauptrolle.
In der Hauptrolle, der Mensch - 
wenn er nicht handelt, degradiert
er sich zum Statisten. Zum Beobachter
seines eigenen Untergangs sozusagen.
Er kann es ja heute schon messen.
Und Überraschung, er wird von seinen
eigenen Voraussagen noch eingeholt,
ja überholt. Und Mensch tut immer
noch so, als sei alles in Ordnung.
Im schönen Durban, Südafrika, Ferien-
station meiner jüngeren Jahre,
sitzen sie ab heute und beraten
über ein neues Klima-Abkommen.
Und tun so, als wenn sie noch was
ändern könnten. Als wenn sie Einfluß
hätten auf Sonne, Wind, Wolken, Regen...
oder gar den Anstieg der Meereshöhe,
der schon jetzt ganze Inselgruppen
verschwinden läßt. SOGAR UNSERE
ANNA muß bald dran glauben...
 
 
Sonntagnachmitag, 27.11. 2011
der Himmel leuchtet im schönsten
Blau, die Sonne strahlt im schönsten
Gelb,
der Frühling ruft schon aus der Nähe -
Milde waltet allent-halben - welch ein 
Wetter? Klima-Wandel, bist du das schon?
Es ist so schön, zu schön um wirklich zu sein.
Aber es ist die Wirklich - keit. Ich werde auch
gleich eine Runde drehen.
Werde den ElektroRolli anschmei-
ßen und zum Kaffeetrinken entschwinden. 
Werde mir die Sonne auf den Pelz scheinen lassen.
Werde meinen Gedanken dem Äther widmen und
eintauchen in die Schöne Welt der Lüfte und Düfte.
Vielleicht auch später
dann noch den Ball rollen sehen - wenn ich
schon selbst nicht spielen kann...
 
 
 
 
Samstag, 26.11.2011
Weiter zu meinem Beitrag vom Freitag
hatte ich noch einen Aspekt ausgelassen.
Das Sterben der Gefühle. Dieser unendlich
schleichende Prozess einer endgültigen
Abnabelung? Dieser scheinbar nicht zu
stoppende Vorgang hinterläßt zwiespältige
Gefühle bei dem Einen. Und triumphale bei
dem Anderen, vielleicht. Und, dieser Prozess
scheint unaufhaltsam. Wie eine Dampflok hält
und stampft er durch die Natur der Gefühle. 
Hat dieser Prozess einmal begonnen, nimmt er noch an Fahrt auf. Es ist wie Winter, der seine Regent-schaft übernommen hat - ohne Aussicht auf
einen wärmenden Frühling. Eine bittere Er-
kenntnis, die aber eine geheime Süße ent-
hält. Die Süße des Neuen, die jedem Ab-schied innewohnt. Nach der Zeit der Ent-täuschungen - die Zeit der Entdeckungen?
PRdd
 
 
 
Freitag, 25.11. 2011
Nachzudenken über Tod und Vergänglich-keit, einer Verdrängung entgegen zu arbei-
ten ist eigentlich immer angesagt. Der Tod,
der wahre Herrscher über die Dinge des Leben, läßt sich nicht verdrängen. Er erst ist die Würze des Lebens. Sterben ist immer angesagt. Jeder Tag stirbt, jedes Jahr stirbt, jeder Baum  stirbt, jeder Mensch stirbt. Das wissend, ist es doch angesagt, sich mit dem eigenen Sterben zu befassen. Seit meinen Begegnungen mit dem Gevatter bin ich gewissermassen geläutert. Ich rede mit ihm. Habe ihn mir sozusagen zum Freund erkoren. Bis jetzt fahr ich damit hervorragend, das läßt mich die Kehrseite des Lebens gelassener sehen.
PR
                  
 
Donnerstag, 24. 11. 2011
"Terra Inkognita" ist der Titel eines Gedichtbandes, der mir letzten Sonntag ''zuflog'' und seit dem in seinen Bann zieht.
Das Buch, erschienen im Georg von Toyberg Verlag, München ist eigentlich eine einzige Liebeserklärung ans Leben.
Helmfried Protsch, der Verfasser und Urheber dieser Texte, verweist auf Rainer Maria Rilke und dessen Duineser Elegien und bezieht Liselotte Baertz als seine große Lehrmeisterin mit ein. Bemerkens-werte Gedanken, die eine tiefe Nähe zu meinem Denken und Fühlen aufweisen.
Ich lese Sätze, die von mir gedacht und geschrieben sein könnten. Die 'meinem Sein' im Angesicht dieser Erde, unser Aller Erde, sehr entsprechen. Sein 'Baum des Lebens' AUF SEITE 105 ist so ein Beispiel, das mich an meine ''Ode an den Baum'' sehr fragmental erinnert. Und auch erschauern läßt. Solche Nähe! prDd
 
 
Dienstag, 22.11. 2011
Ja, auch heute erscheint der Tag wieder in seinem blauen Gewandt. Bis an den Hori-zont, soweit mein Auge reicht. Alles im tiefen Blau des Alls. Einer Tiefe, die  man erleben kann in den Augen der Menschen.
Diese Unergründlichkeit des Seins, des Lebens, des Daseins. Schau mir in die Au-gen, siehe ich bin Du, siehe ich bin da. Im Radio wird über Heinrich von Kleist gesprochen. Beginn der Aufklärung, die gerade so voran kommt. Auch heute fühle ich mich in einer Phase der Aufklärung - rund 200 Jahre nach der 1. Aufklärung sind
wir meines Erachtens nach in einer 2. Aufklärungsphase - wie Kleist damals die Änderungen wohl empfunden haben mag?
Die Umbrüche, Ägypten, China, Tunesien finden gerade statt. Jetzt. In der Gegen-wart. Umwälzungen historischer Dimen-sion. Wir sind Zeitzeugen. Welch ein ge-
schichtliches Ereignis.Bewußtseinsmachung ist angesagt. Innehalten. Den Moment wahrnehmen. Zwischen Traum und Wirklich
-keit lebend! Da kreuzt Benn auf mit dem 'gezeichneten Ich' - mein Gehirn schafft diese Schaltung in Sekunden Bruchteilen...
1820 Aufführung des Lustspiels - Der zerbrochene Krug - von Heinrich von Kleist - in Hamburg...damals ein großer Erfolg... prgg
 
 
Montag, 21.11. 2011
Herbst lässt seine blauen Bänder sanft we-hen. Blaublau nickt der Himmel bis zum Firmament. Eigentlich müßte ich bei meiner Gymnastik sein. Aber der 'öftere' Gang zur Toilette macht mir einen Strich durch die Termine vom Montagmorgen. Ich hatte mir zum Wochenende einen  Sauer-kraut -Topf zubereitet. Mit durchschlagen- dem Erfolg. Aber - es tut auch gut, sich mal so richtg zu entleeren. Was mich dabei ver- wundert, ich hatte nie das Gefühl des 'Sich -Schlechtfühlens'. Also, öfter mal Sauer-kraut auf den Tisch und du fühlst dich wie- der frisch. Frei nach der feinen Melodie des guten Verdauens. Schmackhaftes Essen ist die Poesie der Küche, des Kochens. Ein guter Koch ist der Poet der Speisen. Es heißt ja nicht umsonst - das Essen war wie ein Gedicht...IN DIESEM SINN...prdd
 
 
 
Sonntag, 20.11. 2011 
JA, ich mache mir Gedanken um die ''Gerechtigkeiten'' dieser Welt. Da kommt mir die Diskussion zwischen Precht und Fehr gerade recht. Sie zeigt auch, dass ich nicht der Einzige bin, der sich diesem Thema widmet. Der Ankündigung im 3sat entnehme ich die folgenden Zeilen: '''Der Wirtschaftsprofessor Ernst Fehr arbeitet eng mit der Hirnforschung zusammen. Gerne provoziert Fehr die Philosophinnen und Philosophen mit der Aussage: "Die Ökonomie ist die Königsdisziplin der Sozialwissenschaften." Das lässt der Philosoph Richard David Precht nicht auf sich sitzen. Die Philosophie befasse sich schließlich seit Jahrhunderten mit Fragen der Fairness und Gerechtigkeit und übe sich seit langem in der Kunst, den menschlichen Egoismus zu überwinden. Hat das alte Wissen der Philosophie wirklich ausgedient? Jein, das ist das klare Fazit, das ich aus der Diskussion der Beiden ziehen kann. ''Die Liebe zur Weisheit'' lässt sich nicht aufhalten. Sie zeitigt aber auch keine klaren Ergebnisse. Da ist die P. EIN-FACH ÜBERFORDET. Aber, sich Gedanken zu machen, sich mit den Fragen der Gegen-wart zu beschäftigen, sollte Pflichtfach werden an den Schulen. Und schon in den
ersten Schuljahren Teil des Lehrprogramms sein/werden. PRdd
 
 
 
Samstag, 19.11. 2011
Sonne, blauer Himmel, mildere Luft durchzieht das Land, für novembrige Zeit recht unbekannt. Wenn ich rausschaue, den sonnenscheinigen, frühen Morgen aufsauge, dann wird es klar. Wir befinden uns schon im Umschwung, nicht erst am Anfang, sondern mittendrin in der riesigen Umwälzanlage. Aber zurück zum Hier. Pravu Mazumdar ist ein Erlebnis. Ich konnte ihn leibhaftig erleben in einer Kellergalerie in der berühmten Tengstrasse gestern Abend. Der Titel des Vortrags: ''KOSMOS und Kosmetik zur Metaphysik der Halskette''...heraus kam ein äußerst spannender Vortrag, in dem Pravu sein Buch vorstellte, das 2012 erscheinen wird. Ein Mensch, dessen Augen blitzten, wenn er seinen Folgerungen nachging. Ein leises Lächeln, das in den Augen des Betrachters hängen blieb, beherrschte das interessante Denkgebäude, das Pravu vorstellte. Schon die Anfahrt zur Galerie ist für einen Rollstuhlfahrer eine Reise in ein anderes Universum. Leider platzte ich verspätet in den prall gefüllten Keller-Ausstellungs-raum. Der Vortragende mußte seine Rede unterbrechen, einige Gäste sich umsetzen. So voll war der Raum. Menschen mittleren Alters saßen und lauschten. Große Bilder mit Nackten oder Halbnacktem hingen an den Wänden. Gelbes Licht verbreitete eine angenehme ''Lichtung''. Als ich eintraf, war ''Gott'' oder der Gottesbegriff aus den letzten Jahrhunderten das Thema. Mir dräute es, das war eine hochspannende Versammlung mit Kennern und Interessier-ten. Das Gefühl, im Alten Schwabing zu sein. Die Jahrhunderte zogen an mir vor-über. Ein Hinterhof in der Tengstrasse die Bühne. Und ein Weinhändler mit Weinen aus dem Languedoc als Inspirator. Toll.
   
 
 
Freitag, 18. 11.2011 Sprache ist schon was Wunderbares. Bereits ein Wort kann mich in den Bann ziehen, eine Zeile meine totale Aufmerksamkeit zum Entfalten bringen. Universum ist so ein Wort, oder Baum. ... in  den 'Benn' ziehen: Ja, Gottfried Benn mit seiner Lyrik zog mich schon früh an. Achte das Wort, das dein Gedanke formt. Werde zum Wortbauer, zum Wortgärtner. Pflege dein Denken, es ist deine Heimat. Hüte deine Sprache, sie ist dein Hort. Pflege dein Nach-Denken, das ist oft schwer. Hilft aber beim Lenken der Dinge oft sehr. Denke schwarz und denke weiß, versuchs mit der Sonne und manchmal mit Schweiß. Humor und Witz sind Brüder, sie dürfen nie fehlen und lass Dir diese nie stehlen...prdd181111 
 
 
Donnerstag, 17.11.2011
Mein erster Blick heute in der Früh, kurz nach 7.ooh, galt meinen Krähen. Die zwei schwarzen Punkte saßen auf meiner Birke, Gesicht zu mir. Haben Krähen ein Gesicht? 
Eigentlich schon, aus der Nähe? Oder was wäre mit der Nase? Augenbrauen? Lippen?
Sprache haben sie. Lächeln? Neulich, als sich eine der Beiden hier bei mir auf dem Balkon versammelt hatte, da schien es mir so, als wenn sie in sich hinein gelächelt hätte. So mit einem kleinen Bedauern im  Hinterkopf. Krähen sind intelligente Gleiter der Lüfte. Heute Nacht habe ich sogar geträumt von ihnen. Wir hatten uns unterhalten. Mir war, als spürte ich den Luftzug bei der Landung. Ich war nur nicht sicher wo das war. Ich dachte, ich läge im Schatten einer Birke im hohen Gras. Der Wind strich sanft über die Wiese, übersät mit Pusteblumen. Und Krähen. Jede Krähe hatte 3 oder 4 Pusteblumen im Maul. Ganz  genau konnte ich das sehen...JETZT HAT ER MICH ERWISCHT, mein Bruder, der Fritz... das Maul sei eIgentlich ein Schna -bel, meinte er in einer ''Mail'' und wo er Recht hat, hat er Recht...ich glaub jedoch, mich träte ein Gaul, im Traum hab ich s gesehen, es war tatsächlich ein...
17.28
 
 
Dienstag, 15.11. 2011
Es liegen doch mehr Dinge in der unsicht-baren Welt - als wir so glauben. Da sind die Gedanken, die wir nicht sehen. Da
'kämpfen'  die Gefühle, die wir nicht sehen.  Da sind es Gerüche, die wir mit unseren Sinnen wahrnehmen. Die uns zu Handlungen bringen, die wir nicht so einfach erklären können. Da ist der Duft des Samens, den die Damenwelt, beson-ders wenn sie sich auf dem (Ei)-Sprung befindet, wahrnimmt, wahrnehmen kann. Ja, es ist der Duft des Samens, der macht die Frauen stärker. Kaum ahnt sie ihn, schon wird sie ''autärker''. Eine Frau kann ''deinen'' Samen riechen, du kannst dich nicht verkriechen. Es ist der Duft des Samens, der macht die Damenwelt so kirre...Also, die Gerüche beherrschen
uns mehr als wie ahnen oder glauben...
Beschwerden nehme ich gerne entgegen.
Peter Rubin, Dichter dran
 
Samstag, 12. 11. 2011
Stockfinstere Nacht. Irgendwo brennt schon ein Licht, sonst liegen alle Fenster noch im Dunkeln. Es ist zwar schon 5.03h - die Nacht hat den Morgen aber noch fest im Griff. In der Sommerzeit hätten wir schon hellsten Tag. Dunkelheit ist der Freund des Schlafes. Sie begünstigt auch die Macht des Traumes. Die habe ich gespürt heut Nacht. Mein  Apnoe-Gerät ermöglicht mir  nun 'tiefe' Tiefschlaf-phasen, in denen ich endlich wieder träumen kann. So auch heute Nacht. Leider kriege ich den Traum nicht mehr richtig zusammen. Ich glaube, er hatte zu tun mit einem Artikel, den ich kürzlich in der SZ las. Vor einigen Wochen wurde dort über die Milchstrasse  geschrie-ben, über einen ''Unfall auf der Milchstras-se' berichtet. Dieser Artikel muss es wohl 
gewesen sein, der mich zu solchen Träu-men verführte. pr-dd 121111
  
 
 
 
Donnerstag, 10. 11. 2011
Schon wieder Nebel. Der Jahreszeit entsprechend und Krähen. ''The same procedure as every year'' könnte ich sagen. Und zu den Krähen, sie befinden sich im Kräwinkel, Ort, wo Krähen nisten... literarisch zum ersten Mal erwähnt von Jean Paul (1801). ''Krächzerin'' wurde auch schon verwendet und die Krähenfüße sind ja weitverbreitet - allerdings nicht sonder-lich beliebt bei der Damenwelt. Meine beiden sind aber eher ruhiger Natur. Krähen, vom Hahn zB:, heißt auch, gellende Schreie von  sich zu geben. Kram zählt noch dazu...also unser KRAMBUDEN,
dieser romatische Winkel in Wolfenbüttel ist eigentlich ein Ort, an dem Krähen nisteten...meine späte Erkenntnis...und, jetzt wird es spannend für mich, auch der Begriff -Grauhof, winkel- ist ein Ort, an dem Krähen nisten...Sprache ist spannend.   
 
 
 
Mittwoch, 09.11.2011
Ich sitze hier und löffel an meiner Nebelsuppe, die den heutigen Morgen fest im Griff hat. Schwach wahrnehmbar sitzen meine Krähen in ihrer Birke. Ich freue mich darüber. Das Leben ist einem ständigen Wechsel unterworfen - aber meine zwei Krähen kümmert das nicht... Neben  mir sitzt eine Internette Bekanntschaft aus New York, wo gerade ein Roy Lichtenberg-Gemälde für 31 Millionen US Dollars einen neuen Besitzer gefunden hat. Die Beiden aus Manhattan sind über Facebook sozu-sagen auf Europatripp und jetzt dann auf dem Weg nach Salzburg. Schon spannend, was das Facebooking alles für Gesichter zu-
sammen bringt. Ja, das Leben ist ein Spiel. Ein sehr spannendes noch dazu. Heute wird die Woche geteilt. Die Zeit enteilt. Sie entschwindet im prall gefüllten Raum  der Vergangenheit. Sichtbare Zeichen einer Vergangenheit sind nur die Kinder und die Bäume, die Natur selbst. Und die Worte, die geschriebenen... 
 
 
 
 
Dienstag, 08. 11. 2011
Tief liegende Wolken, auch als Nebel bekannt, beherrschen den heutigen frühen Tag. Von Sonne weit und breit keine Spur. Meine Krähen, die zwei treuen Begleiter der letzten Jahre, sitzen nebeneinander auf meiner Birke...als dunklere Punkte wahrnehmbar. Der Nebel, diese Bewußt-seinsstörung der äußeren Wahrnehmung, hat auch was Beruhigendes - kaum Unter-schiede werden sichtbar, alles wird gleich gemacht. Hell und Dunkel, Umrisse und Schattierungen, wie eine Kartoffelsuppe mit allem drin. Die Suppe des Lebens...
Und schmackhaft. Das Würzen macht die Suppe zur Macht. Das Essen überhaupt.
Thymian zum Beispiel. Dieses zarte Gewächs mit den kleinblättrigen Ästchen und dem wunderbaren Duft und einem noch intensiveren Geschmack, der so anregend wirken kann...
 
 
 
 
Sonntag, 06.11.2011 ... und wieder Sonne bis zum Horizont. 'Golden glänzt der Sonne Band wieder heiß über Stadt und Land...' Aus einem frühen Gedicht von mir - die ersten Zeilen. Aber eigentlich wollte ich ja schreiben über...
Gegenwart und Zukunft sind wie Tochter und Mutter. Bis  heute galt, dass zB.  die Pubertät die Zeit der Eingewöhnung auf das Erwachsen-sein  sei. Nun, das ist es heute auch noch, nur setzt das Ganze früher ein und ist erheblich verkürzt. Damit ergeben sich Veränderungen in der Wahrnehmung der Realitäten, die wir heute noch gar nicht absehen können. Die Auswir-kungen dieser Entwicklungen werden gerade sichtbar und eine gewisse Dauerüberforderung unserer Jugendlichen findet unter unseren Augen statt.Die Begriffe Heimat und Herkunft verlieren hoffentlich mehr und mehr an Bedeutung bzw. erfahren eine Erweiterung in eine größere Dimension. Ich plädiere ja schon seit Jahren dafür, den Begriff Heimat in einer Art Grund-satzdiskussion in Frage zu stellen. Müssen wir nicht, ja sollten wir nicht die neuesten  Erkennt-nisse aus Raumfahrt und Technologie endlich auch einfließen lassen in den ‚Heimatbegriff.' Nicht so eng zu sehen, wie in früheren Zeiten, sondern wesentlich breiter angelegt. Auch müssen die veränderten Migrationsbewegungen beachtet werden. Heutzutage ist ja schon jeder dritte(?) Deutsche kein GEBÜRTIGER Deutscher mehr. Und wenn ich meine Vorfahren anschaue, dann habe ich wohl mehr mit den Hugenotten und den Russen gemein - denn dort waren meine Ur-Ahnen angesiedelt. Ob  mir das lieb ist oder nicht. Schon in der Schule, in den ersten Klassen sollte im Rahmen der Heimatkunde eine Begriffserweiterung erfolgen. Heute reden wir vom Flug zum Mars. Waren auf dem Mond. Trainieren unsere 'Kosmonauten' in offenen  Einrichtungen, gerade ging so eine zwei-monatige Testreise pressewirksam zu Ende.
Also, höchste Zeit für einer verbreiterte Dis-
kussion zum Vertiefen ins Bewußtsein. Gehen wir mit der Zeit, sonst überholen uns die Er-
eignisse. Das Zeitfenster fürs Handeln wird immer enger. Eine neue Aufklärungsdebatte ist angesagt...  Peter Rubin, Dichter dran 2011
 
 
 
Samstag, 05.11.2011 es ist ein  schöner Morgen. Sonne, Krähen, Winter hängt in  der Luft, das Gelb des Laubes leuchtet und fällt leichter, der Erdboden wartet auf seine Nahrung mit offenen Armen. Eine meiner Krähen landet gerade ganz oben auf der Spitze der Birke. Ich hatte das Gefühl, dass sie meine Blicke bemerkt hatte. Sie schaute zu mir rüber, geradeso als ob sie auf mein Lob ob der perfekten Landung warten würde. Und mein  -''gut gemacht'''- ließ nicht lange auf sich warten. Ich sah sie kurz lächeln, so, als wenn sie darauf gewartet hätte. Ja, bei Krähen er-
scheint das Lächeln zuerst in den Augen.
Man muß schon genau hinschauen, um das kurzre Aufleuchten der dunklen Punkte zu erkennen. Da, da war es schon wieder. Ich lächelte noch mal, ich konnte gar nicht anders. Es war die Freude, die reine Freu-de, die sich ihren Weg bahnte. Das war Kommunikation der oberen Hirnregionen,
wie ich das geheime Verstehen mit meinen Rabenkrähen bezeichne. Und das erinnerte
mich an meine Katze, die Babalas, die dreifarbige Glückskatze aus meinen afri-kanischen Jahren. Babalas konnte eine ganze TISCHRUNDE unterhalten. Sie beant-wortete Fragen und gab auch Monologe von sich, ungefragt. Dabei spielte sie mit der Klaviatur ihrer Stimmbänder wie ein Profi-Sänger an der Oper. Und, das Grandiose daran, ich verstand jeden Laut. Das scheint sich nun mit meinen Krähen zu wiederholen. Aber davon meer beim näch-sten Mal..Peter Rubin, Dichter dran
 
 
 
Freitag, 04.11.2011 ich kann die Anrufer beruhigen.  Das mit Markus Söder von gestern war reine Absicht; NICHT BÖS GEMEINT. Ich möchte die Anrufer beruhi-gen. Es war nur eine PERSIFLAGE, mehr nicht. Da wird der Bock zum Gärtner gemacht, der von dem Tuten und Blasen nicht besonders viel Ahnung hat. Aber das ist der Politik ja wohl egal.  Hauptsache der Postenschacher ist einigermassen
abgesichert und geht schnell über die Bühne.  Griechenland und kein Ende.
Ein Nachbar hier in "Apatutüsien, selber Grieche, sagt spontan... die ganze Familie Papandreo seien alles ''Gauner, Betrüger, Abzocker''. Ja, es ginge schon so seit Jahren, ach WAS, Jahrzehnten...
            
 
 
 
Donnerstag, 03.11.2011
Markus Söder wirt Wirtschaftsminister - das
ist die erste Meldung und PAPANDREO narrt
sie alle - die zweite, die ich glaubte, mir erträumt zu haben. Aber, als ich heute mit dem Wachwerden zu tun hatte, wurden aus Träume Wirklichkeiten. "Lass sie doch",
war der erste Kommentar, der durch mei-nen Kopf schoss. Ich begann zu bluten. Das Blut schoß stoßweise aus der offenen Stelle. Begann sich zu verteilen, drank tief in das Bettzeug und verteilte sich auf dem Bettlaken. Es hatte mich tief getroffen. Mein ''Ich'' lief also davon. Ich konnte es nicht aufhalten. Zu mächtig war der Schwall. Was tun? Ich erinnerte mich an meine Kindhait. Da lief mal Blut aus meinem rechten Stiefel. Ich hatte nichts bemerkt. Später dann sahen wir die Bescherung und ich fiel ins Reich des Komas. Ich wurde ohnmächtig. Dann, viel später kam die Erleuchtung während Oma Dora (sehr geliebte weise Frau) und Mutter Magdalene (gute Seele und heimliche Poetin mit Mutterwitz und Schalk in den Augen) das viele Blut aufwischten, das sich inzwischen auf dem Boden der Küche un-seres Hauses angesammelt hatte. Es hatte mich beim Spielen an einer Baustelle in der Nähe erwischt. Bauarbeiter kippten Sand aus einer Lore während ich mich in den Guss des Sandes stellte. Noch dichter dran wäre der halbe Fuß ab, so erwischte die Lore nur den großen Zeh...und während der Sand sich über meine Beine ergoß...
stand ich noch lachend in demselben. Ich
zog eine Blutspur beim Nachhausegehen hinter mir her - Nachbarn mußten mich erst darauf aufmerksam machen...
 
 
 
 
Mittwoch, 02. 11.2011 Zauberkräfte haben gewirkt und mir meinen Eintrag von heute früh, ganz früh gelöscht...mitten im letzten Satz verschwand der Text und ließ sich nicht einmal kopieren, auf dass ich ihn neu eingeben hätte können. Schade.
 
 
 
Dienstag, 01.11.2011 das ist heute schon der zweite Versuch - und Sonntag und Montag fehlt ganz. Ich bin aber sicher, dass ich etwas 'notiert' habe. Hatte es aber nicht irgendwo gespeichert  - habe mich auf das System verlassen. Nun gut, trag es mit Fassung. Es ist trotzdem schade. Weil, ich bekomme es nicht mehr zusammen. Auch heute früh brach mitten im Satz das System zusammen - und der Text war futsch. Dabei war ich wieder hoch erfreut
über das schöne SATZGEFÜGE UND DEN HAUCH VON ROMANTIK, den meine Gedan-ken hervorzauberten. JA, ich will mich mal selbst loben. Es ist nämlich nicht selbstver-ständlich, jeden Tag mit Freude und Elan zu begrüßen und zu LEBEN, wenn man am Rande des Existenenzminimums vegetiert. Seit mit dem Unfall vor nunmehr 21 Jahren auch die Einkommensquellen versiegten, sieht es doch recht düster aus - wären da nicht Menschen, die sich der 'Mitmensch-lichkeit' verschrieben haben. Vor allem einer, der wie Phönix aus der Asche auf-tauchte, und dessen Einsatz auch in anderen Erdteilen geschätzt wird, hilft mir erhabenen Hauptes, meine Mission für das BESSERE WORT fortzuführen, und mein Kampf um die Köpfe der Kinder noch zu intensivieren. ''Gebt ALLEN Kindern eine Chance'' muß die Devise lauten und 'MEHR KINDER BRAUCHT DAS LAND'...
 
 
Samstag, 29.10.2011 und schon wieder scheint die Sonne, der Himmel blaut dazu im schönsten Blau, meine Krähen reiben gerade den Morgentau aus den Augen. Was für ein Samstagmorgen zum Beginn des Novembers. Zwar ist es kühler geworden. Aber diese Frische ist angenehm weich. Sozusagen der weiche Kühlspüler für die kommenden kalten Tage des Winters. Die Krähen wiegen sich nebeneinander sitzend in der Krone meiner Birke. Sie gibt den goldenen Glanz wider, den die frühe Sonne auf sie legt wie Goldstaub**. Ja, ein schöner Anblick im Schein der Morgenson-ne die Birke so goldgefärbt zu sehen. Es sind diese kleinen Augenblicke des Glücks, die man nur sehen kann...mit offenen Sin-nen. Auch das Schwarzblau meiner Krähen leuchtet zurück in einem viel tieferen Ton.
Das verstärkt das Glücksgefühl, ist sozusa-gen die Unterschrift. Sowieso glaube ich beobachtet zu haben, dass die Herbstfär-bung der Bäume später beginnt als sonst.
Immerhin fast schon November und da stehen noch Birken komplett im grünen Kleid. Eine fällt mit ihrem Grün aus den Rahmen. Aber, das ist wie bei den Men-schen. Der Eine ergraut schon früher, der Andere erglatzt schon mit 30...prdd
**Goldstaub. Da muß ich an BaLo denken, die in wunderbaren Worten alles mit Goldstaub behandelt. Hier folgt noch die www- adresse von balo...
 
 
 
Freitag, 28. 10. 20  Konrad Adenauer sagte 1950 im Deutschen Bundestag bereits etwas, was ich nun schon seit Jahren for-dere: EUROPA müsse die Grenzen loswerden. Er FORDERTE SO ETWAS WIE DIE VEREINIGTEN STAATEN VON EUROPA!
Na, wenn das nicht weitsichtig war. In einer Rede vor dem gerade gegründeten Parlament sagte er es so oder ähnlich....  Also, ich bin sicher, dass ich für Donnerstag, gestern, einen Eintrag geschrieben hatte. Weg isser.
Aufgegangen in den ewigen Jagdgründen
des www und nicht wieder gefunden. Hab heute schon eine heiße Tasse Schokolade 
getrunken. Füße eiskalt - die schlimme Jahreszeit beginnt. Die Kälte hielt mich wach heut nacht. Da stehe ich um 3.25h auf, um mir einen heißen Kakao mit Milch und eine Wärmflasche zu machen. Schon verrückt diese Welt. Aber ich hab so gefroren, das heißt, ein Fuß war eiskalt.
Er ist es immer noch, aber der heiße Kakao
zeigte Wirkung...
 
Mittwoch, 26. 10. 2011 Immer noch stockdunkel. 5.25h, die Nacht starrt mich an. Sie lugt durch die Balkontür, leicht geöffnet, lässt den frischen Morgen, noch nächtlich gefärbt, ins Zimmer. Ich atme tief durch. Nehme die frische Luft in meine Lungen auf. Verteile sie mental in die tiefer gelegenen Körperregionen. Das
Verteilen des Sauerstoffs praktiziere ich seit dem Erwerb des Rollstuhls im Jahre 1990. Denn eines habe ich verinnerlicht seit meinem Aufenthalt im Reich des Koma - Atmen ist der Kontakt zum Leben.
Gut, das wußte ich vorher auch. Aber seit dem Besuch beim Gevatter, hat sich das Wissen vertieft. Das Reisen in die Welt des Todes und die geglückte Rückkehr prägen mein heutiges Dasein. Ja, in einem Gedicht bezeichne ich den Gevatter als Freund der Menschen. Er erst macht das Leben so kostbar. Heute, bald 22 Jahre nach dem Ereignis, bin ich dankbar für ... nein, nicht dankbar...es ist viel mehr...ich erfreue mich am Dasein wie ein Kind...und wenn ich im  Rollstuhl sitzend in die Augen der Kinder schauen kann, das Glück aller Welten sehe...macht sich eine Glücks-gänsehaut breit...eine, die ich allen Menschen gönne zu erleben, zu erbeben.
Peter Rubin, Dichter dran
 
 
 
Dienstag, 25. 10. 2011
Die Nacht übernimmt immer länger die Regie. Der Tag weicht sich später ein - kür- zer und kürzer werden die Tage. Das Licht, das Leichte zieht sich zurück. Das Licht verändert seine Farbe. Meine Krähen er-
scheinen mir heute auch dunkler zu sein.
Wie zwei Mystiker sitzen die beiden im 'Vogelgespräch' vertieft auf meiner Birke.
Werden vom leichten Wind bewegt.  Das muß ein schönes Gefühl sein. Frei und leicht, auf den Gipfeln der Bäume 'bewo-gen'. Die Welt da OBEN hat keine Grenzen.
Scheinbar. Und dann sind wir auch schon wieder bei der Frau Poesia mit dem kurzen Gedicht ...scheinbar ...von Peter Rubin
 
 
Montag, 24.10. 2011
Dichter Nebel, Kollege aller Schreiberlinge und Weggefährte einsamer Stunden, hat heute morgen die Regie übernommen. Ihm muss sich alles unterordnen was kreucht und fleucht. Er vermittelt so ein Ein-Kusch
elgefühl, ein Teetrinkgefühl mit Rumgefühl. Er nimmt einem die Sicht und befördert automatisch unsere restlichen Sinnesorgane an die Front. Tasten zum  Beispiel. Oder Fühlen. Oder Schmecken.
Schmecken  Sie doch einfach mal eine Erdbeere mit geschlossenen Augen - der Geschmack wird neblig. Eine Graue Masse.
Undefinierbar. Öffnen Sie die Augen, schauen sich den Rest der Erdbeere in ihrer Hand an - und der Geschmack ist da,
wie wenn Sie gerade das Licht angeknipst hätten. Nebel, der große Gleichmacher - langsam löst er sich auf ...die Sonne öffnet gerade ihre AUGEN: Kein Gefühl der Nostalgie - sondern erlebbar im Hier und Jetzt. Und darauf lege man WERT. PRdd
 
 
Sonntag, 23. 10.2011 Blau, soweit
das Auge reicht, breite Sonne,
angenehme 18 Grade - praktisch wie
gestern der Samstag präsentiert sich
der heutige Sonntag. Und in München
wird darüber diskutiert, ob ein Alko-
holverbot in den öffentlichen Ver-
kehrsmitteln eingeführt werden soll
oder nicht?  Dazu lese ich in der AZ
vom Samstag in der groß aufgemachten
Kolumne 'S-Bahn: "Alkoholverbot spaltet
München" den Beitrag von Michael Schilling,
immerhin AZ-Lokalchef,  einen für mich
unverständlichen JEIN-Kommentar. Gerade
im 'MehrMiteinander' SOLLTEN die Regeln
klar formuliert werden. Und das heißt hier:
KEIN Alkohol-Konsum... weder im Bus noch
im Zug oder anderen öffentlichen
Verkehrsmitteln. Basta. Denken Sie
auch mal an das vorbildhafte Tun, lieber ...
 
 
 
Samstag, 22.10.2011 Blau, soweit
das Auge reicht, breite Sonne, angenehme
20 Grade. kaum Wind, ein schöner Tag, der
sich nun dem Abend nähert. Für meine Lese-
freunde sei angemerkt, ich konnte heute
morgen nicht aus dem Bett kommen,
deshalb erst jetzt am Nachmittag diese
Zeilen. Es ist sehr erstaunlich für mich
zu sehen, dass die Leserschaft dieser
Seiten in der ganzen Welt zu finden ist.
Mit Ausnahme vom Süden Amerikas und
Afrika. Californien ist oft vertreten,
China hin und wieder. Außerdem
erhöht sich die Anzahl der ständigen 
Leser kontinuierlich. PRsg
 
 
 
 
Freitag, 21.10.2011
Meine Krähen bereiten mir große Freude. Seit einigen Tagen schon beobachte ich veränderte Flugtouren. Schemenhaft wahrnehmbare Schatten beim An- und Wegflug vom Dach meines Hauses brach-ten heute morgen Klarheit. Die Krähen sitzen auf meinem Dach direkt über meinen Fenstern, sozusagen auf der Dachrinne. Ich kann immer nur die kurzen Schatten wahrnehmen - beim Abflug fällt mir das besonders auf. Gerade eben war wieder so ein Moment, so ein Moment des kurzen Glücks dieser Wahrnehmung. Heute  waren sie wieder zu dritt. Ich konnte den Abflug gut sehen. Ich sah auch das Schweben, dieses Dahin-Gleiten rüber zur Birke. ''Vielleicht'', denke ich grad, ''haben sie sich mein Dach als Zwischen-domizil ausgesucht. Um mir eine Freude  zu machen?'' Mysteriös ist das schon.
Finde ich. 'Und schön!'
 
 
 
Dienstag, 18. 10. 2011
Sonnenstrahlen röten den morgendlichen Blick. Der Himmel in der Ferne hat ein leichtes Rouge aufgelegt. Betörend zart kommt der heutige Morgen daher. Auf-klarend, den Morgennebel vor sich her-
treibend sorgt der Tag für klare Verhält-
nisse. Jetzt, keine Minuten später erscheint der Himmel im zarten Rose-Bleu.
Das Klassikradio füllt den Raum mit feinem
Klang - dank der jetzt endlich installierten
Bose Anlage, die nun nach 8 Jahren ihren Rundumklang ertönen läßt. Da jubelt die Seele und das Herz freut sich. So klingt LEBEN. Voll. Harmonisch. Rund. Händels Wassermusik plätschert so dahin. Meine zwei Krähen sonnen sich bereits. Sie sitzen einträglich nebeneinander. Inzwischen hat sich das Rose-Bleu - Gemisch verzogen und ein herrliches Blau bestimmt das Bild. Was für ein Start in diesen Tag! Was für ein herrlicher Morgen! PRdd, 18.10.2011
 
 
Montag, 17. 10. 2011
Dichter Nebel beherrscht diesen Morgen.  Meine Birken sind nur als dunkle schattige Umrisse erkennbar. Eingetaucht in eine
graue Suppe. Schemenhaftes Erkennen und Wahrnehmen der Natur. Es scheint, als ersticke der Nebel Leben. Schönes Wort- spiel, was dabei herauskommt. Sonne soll
aber noch triumphieren, später. Also, ab-
warten. Auch Geräusche sind nahe dem Erstickungstod - kaum hörbar. Vorgestern,
am Samstag also, konnte ich noch einem wunderbaren Konzert beiwohnen. Beim ''Dreigesang'' im Maximilianeum beeindruck-
te nicht nur die Kulisse. Dieses harmon-ische Spiel der Stimmen übt immer wieder einen spürbaren und sichtbaren Einfluss auf meine Spastik aus. Kaum haben die drei Damen angesetzt zu singen, fängt mein gelähmtes Bein an zu zucken. Innen wie außen. Und es hört nicht auf, bis die Musik verklungen ist. Und selbst lange danach verspüre ich noch ein Wohlbehagen. Viel-
leicht sollte ich die als tägliche Therapie-
massnahme mal verordnet bekommen...     
 
 
Samstag, 15. 10. 2011
Heller Sonnenschein, strahlend - blauer Himmel, frei von jeglicher Trübung, die
zwei Krähen sitzen einverträglich in meiner Birke, allerdings durch mehrere Äste getrennt. Ein Samstag, wie er im Buch steht. Der Wind hält sich diskret zurück, lässt nur hin und wieder sein heute laues Band wehen. Ich kann den Wind sehen. Ja,
wirklich. Er lässt sich sichtbar machen. Das ist eine gute Methode, Kraft zu sparen. Denke ich mal. Nutzt Dritte, um gesehen zu werden. Schlau. Aber verstecken kann
er sich auch nicht. Aber das ist ein anderes Thema. pr.dd
 
 
 
Donnerstag  13.10.2011
Es regnet nicht, keine Sonne in Sicht, die Wolkendecke tief und grau-weiß mit Tendenz zum Helleren. Meine Fenster trocken, die Tropfen trauern. Der leichte Wind hat nicht mal Kraft für die Blätter an den Bäumen. Überall beginnt der Metamor-phose sichtbarer Zeichen - grün wird zu goldgelb. Das Grau der Menschen ist das Gelb des Laubes. Nur, der Baum kann wieder kommen...der Mensch tritt an für seine längste Reise wenn der große Gleich-macher zulangt, sich seine Opfer reißt. Er ist dabei nicht wählerisch, nimmt jeden der da antritt.  Die Reise in die Endgültig-keit. Deshalb nutze das Diesseits. Gib alles
was du kannst in die Zeit des Atmens. Wenn der Staub der Geschichte deinen Namen nur kennt aus den Erzählungen - wenn die Erinnerungen an dich langsam vergilben...dann erst wirst du WIRKLICH tot sein. Der Tod stand in der Tür. Er kann warten. Er hat Zeit. Alle Zeit dieser Welt.
Er stand da und lehnte sich an den Rah- men. Er grinst. Das Grinsen des Todes. Ist sich seiner sicher. Übrigens, die einzige Sicherheit, die für ALLE Geschöpfe dieser Erde, in diesem Kosmos, zutrifft. Nicht mal als Baum hättest Du eine Chance...
PRdd - "Der Tod stand und lehnte" ist der
Titel eines Gedichts von mir.
 
 
Mittwoch, 12.10.2011
Noch ist es stockdunkel. Der Zeiger der Uhr zeigt auf 5.31h - Schwarz steht die Nacht vor der Balkontür. Ich seh mich in der Spiegelung des Fensters - grüße kurz rüber zur Person, die ich da seh. Ich winke mir zu. Jetzt muss ich abbrechen und aufbrechen. Fahre ins Olympiadorf, meiner alten Wohnstätte...nachher geht's weiter 
 
 
 
 
Dienstag, 11.10.2011 heute morgen möchte ich einem  Gefühl nachgehen und darüber sinnieren, wie gut mein Frühstück von heute in der frühen Frühe mir gemundet und welch positiver Schwung mir dadurch zuteil wurde/wird. Ich habe einfach 2 Tomaten kleingeschnitten und in etwas Öl, einem Teelöffel Honig, Spritzer von Kokoman Sojasauße, Spritzer einer Zitrone, frische Kräuter  (Thymian, Basilikum, Oregano) vom Balkon,  Salz und Pfefferkörner, etwas Zimt von der Stange, einen Schuß Wasser...kurz geschmort  und dann auf einer Scheibe Vollkornbrot langsam und genüßlich ver-zehrt. Ein Fest für den Gaumen, die Geschmacksknospen wuchsen über sich hinaus und blühten auf - sie blühen immer noch. Schnell, einfach und übersichtlich.
Achja, das Vollkornbrot bedeckte ich noch mit Salatblättern...bevor ich die warmen
Tomaten darauf legte. Ein Fest war das.
 
 
Montag, 10.10. 2011 Drei Stunden haben
sich aufgelöst in ein Nichts. Jetzt muss
ich wieder von Vorne anfangen - nur weil mein Site-builder mitten oder kurz vorm Ende nicht mehr wollte. Dabei war das so ein schöner Text, den ich nur  jetzt nicht
mehr zusammen bekomme. Ich wollte die
neuesten Nachrichten über den kommen-den Samstag verkünden - das muß jetzt warten. Bleiben Sie neu/gierig - die Welle,
ausgelöst in MEINEM GELIEBTEN New York,
schwappt rüber über den Ozean und fin-
det sich ein in München. Näheres alsbald
auf dieser Seite.
 
 
 
Sonntag, 09.10.2011 Der Umschwung war kurz und kühl. Von 25 warmen Graden auf 8 Grad runter innert von Stunden. Das ist schon eine tolle Leistung. Heute liegt der Himmel wieder tiefergelegt. Dickbäuchig-grauweiße Wolkenberge schieben sich behäbig übers Land. Meine Krähen sitzen
kaum schwankend in ihrer Birke. Ich liebe diesen Blick auf unsere Freunde. Und, ehrlich gesagt, haben wir ja auch schon so eine Art Geheimsprache entwickelt. Das sind faszinierende Mitgeschöpfe dieser Welt. Haben sie doch so ein kleines Gehirn - mit so einer immensen Leistung. Das müsste Ansporn genug sein, unsere geisti-gen Fähigkeiten weiter auszubauen. Ich bin sicher, dass wir Menschen  unsere gei-
stigen Potentiale noch nicht annähernd ihrer Leistungsfähigkeit (aus)nutzen. Da gibts noch viel zu forschen. Deutschlands, besser Europas, geistige Eliten sollten ein Jahrzehnt des Gehirns ausrufen. Dann könnten neue Visionen erarbeitet werden.
Peter Rubin, Dichter dran
 
 
 
Donnerstag, 06.10.2011
Strahlendes Blau, bewegte Äste, Windiges Getue sogar der Pflanzen auf meinem Balkon, so, als ob sie den Wind abschütteln möchten. Meine Krähen schaukeln sich Einen im Takt des Windes. Sie sitzen neben - einander auf unterschiedlichen Zweigen der Birke. Nur schade, dass ich ihre Sprache nicht verstehe noch sprechen kann.  Die Birken STEHEN ALS AUSRUHIN-SELN zur Vefügung  - das 'fliegende Volk' bedankt sich auf ihre Weise: Es nutzt das Angebot weidlich aus. Apropos Angebot, gestern gabs Rosenkohl - und ich hab zu-geschlagen. Und der 'Dampf' wartet jetzt auf seine Röschen. Muskatnuss gerieben, etwas Salz, ein wenig Butter - und schön ist es fertig - Kohl in seiner schönsten  Form ... in Rosen...und so ballastig
prdd         
 
Mittwoch, 05.10.2011
Es dämmert. Der Tag ahnt sich heran. Um diese Zeit herrscht noch Frau Ruhe. Auch
Herr Wind liegt noch ganz still in den Ecken und bewegt sich kaum. Meine Birken
ahnen den kommenden Winter. Herbstgelb
leuchten bereits einige Zweige aus dem
birkigen Grün. Es gibt Menschen, die haben so weißgraue Strähnen - so wirkt das auf mich. Alles ist Natur. Von meinen Krä-
hen keine Spur. Ja, ich vermisse sie schon.
"Einen Morgen ohne Krähen ist wie ein Tag ohne Sonne." oh, kaum habe ich das geschrieben, das ist jetzt Echtzeit, kreuzen die Zwei schon im Blickwinkel auf.
Jetzt sitzen sie, einträglich, nebeneinan-der - aber auf verschiedenen Zweigen. Von meiner Position hier im 5. Stock kann ich das gut beobachten... und schon ist IHR Sitzfleisch zu dünn und gemeinsam heben
sie ab. Ja, es muß wohl ein etwas unruhiges Leben sein ... da oben in den Wipfeln...Herr Goethe, von Ruhe keine Spur. Das wollte ich nur angemerkt haben.
 
 
 
Dienstag, 04.10.2011
Lauter kleine Schäfchen bevölkern die Blaue Wiese, grasen genüßlich verwei-lend, getrieben vom Hirten Wind, der sich scheinbar genüßlich um seine Horde küm-mert. Ein schöner Anblick. Das Werden und Vergehen in jeder Sekunde vor Augen, wird mir die Vergänglichkeit unseres Lebens vor Augen geführt. Ich verweile für einige Augenblicke, sauge das Blau des Himmels tief in mich hinein. Rufe den Wolken etwas zu...nur um sie alsbald auf die Reise zu schicken. Weiter, weiter - ruf ich ihnen zu: Ich seh euch am Liebsten von Ferne. Und, es scheint so als würden sie mein Flehen (er)hören oder können Wolken auch spüren? Ich spüre den Regen oder den Schnee ja auch. Jedenfalls liebe ich die NATUR sehr. Wir sind ja ALLE Teil
dieser Welt..dieser schönen Welt. PRdd
 
 
Sonntag, 02.10.11
Udo Jürgens, 17 Jahr, blondes Haar, feierte seinen siebenundsiebzigsten Geburtstag, der Papst verkündete wieder
die frohe Botschaft  bei seinem Staatsbe-such und der Stern schrieb in seiner Ausga-be vom 22.09.2011 von einer Geschichte der Entfremdung. Vielleicht hat aber auch ein neues Denken und ein Sinn  für die Realität eingesetzt, das langsam beginnt,
sich ins Bewußtsein einzunisten. Da kommt sowieso noch mehr Umdenken auf den Bür-ger zu. M ein Großvater sprach immer von der Gelben Gefahr - das war vor über 100 Jahren. Jetzt hat die Geschichte ihn eingeholt und China zum mächtigsten Land  mit den größten Währungsreserven, die je verzeichnet wurden, gemacht. Und
der Papst schwebt immer noch auf der Wolke der Unantastbarkeit. ''Seine Kirche
stehe vor dem letzten Kampf zwischen Gut und Böse" - Zitat aus dem Stern. Ja, und mir verschlägts glatt die Sprache. Deutschland, als Land der Aufklärung und Teil des christlichen Abendlandes mag fallen - die Kirche Benedikts wird dem aber so schnell nicht folgen. Dafür wird seine Kirche schon sorgen.
Ich sage, wir brauchen ein neues Denken. 
 
 
 
Samstag, 01.10.11
Oktoberfestwetter in München. Die Sonne strahlt, der Himmel im bayerischen Blau, fast ohne das typische Weiß - kein Wölk-chen trübt, kein Lüftchen weht. 'Die Maß'  
sprudelt nur so, die Hähnchen bräunen und die Bedienungen jubeln. Am lautesten aber jubeln die Festzeltbetreiber, denn 
jeder Schluck vom Bier wird im Durch-schnitt mit 0,50 Cent belohnt. Schaum einschließlich. Das steigert den Reingewinn
schließlich ist Bier in Bayern auch ein 'reines' Getränk.  Aber was werfe ich den ersten Stein? Ich habe auch in meinen 'Gehenden Zeiten' mich dem Genuß dieser
'göttlichen Botschaft' hingegeben. Zusam-
men mit dem von mir geschätzten Radi &
und einer frischen Brezn ist das auch ein Hochgenuß. Dazu nette Fremde aus aller Welt am Tisch. Dazu die Musik und schon
bist du, ist ein jeder, in einer anderen Stimmungslage. Gelage, lächl. Zum Ab-
schluß gabs dann noch ein halbes Hähnchen, knusprig gegrillt...Ich war zu dieser Wiesn noch nicht, das wollte ich nur angemerkt haben..
 
 
Donnerstag, 29.09.2011
"Es geht ums Tun und nicht ums Siegen"... mit dem Untertitel - Engagement zwischen Wut und Zärtlichkeit - das neue Buch von Konstantin Wecker und Bernard Glassman wurde im Münchner Kulturpalast 'Gasteig' am Mittwoch Abend vorgestellt. Der kleine Konzertsaal war bis auf den letzten Platz gefüllt, auf der Bühne ein Flügel positio-niert. So war sofort klar, ER wird auch singen. Denn eigentlich war es als ein Gesprächsabend angesetzt. Der ZEN-MEISTER im Diskurs mit Konstantin Wecker,
am grippalen Infekt leidend - trotzdem ein ziemlich lebhafter Wecker. Die Dinge des Lebens wurden diskutiert und mittels kompetenter Übersetzerin konnten auch die nicht der englischen Sprache mächti-gen den Ausführungen folgen. Auch Christa Spannbauer, die Herausgeberin, war anwesend...Seiten , die sich lohnen
 
Es war ein bemerkenswerter Abend für mich. Die ERKENNTNIS, dass ich nicht allein bin in meinem Kampf um mehr  Gerechtig-keit und Frieden, um ein besseres Miteinander. Dabei erinnere ich nur an meine Aktionen von 2003 und 2004, die unter der Überschrift "MehrMiteinander"
von mir organisiert worden waren...
 
 
 
Mittwoch, 28.09.2011
Das Bedürfnis zu Schlafen ist eine zutiefst verständliche Angelegenheit, in der jeder Mensch gleichzeitig Eperte & Auspro-bierer  ist. Was ich gestern jedoch im "Das Streiflicht" der Süddeutschen Zeitung las, ist schon bemerkenswert. In kurz, da schläft ein Abgeordneter, in seinem PKW an der Ampel stehend, ein. Wird gegen 4 Uhr morgens von einer Polizeistreife geweckt. Scherz? Beileibe nicht. So geschehen in Australien, in der Hauptrolle der Außenminister Australiens. Fazit - er ist der richtige Mann fürs "Draußenministe-
rium..." Peter Rubin, dichter dran
 
 
Dienstag, 27.09.2011
Meine Krähen sind wieder da. Treue Zeit-
genossen. Ich dachte schon, sie hätten das Weite gesucht. . Die Sonne ist auch wieder da. Und die Stille des Windes. Der Himmel im leichten Blau. Alles wie gehabt.
 
 
Sonntag, 25.09.2011 5.34h am Morgen.
Ruhe liegt herum, überall, räkelt sich zum Aktivwerden. Stockfinster noch - noch vor Tagen wurde es schon heller um diese Zeit.
Da stand der Tag schon mit breitem Grin-sen in der Tür. Die Sonnenstrahlen warfen mit langen Schatten um sich. Das Laub drehte unmerklich sich der Sonne entge-
gen. Das Zwitschern der Vögel  befeierte
die Tagwerdung. Oh ja, da vollzieht die Natur jeden Morgen eine gewaltige Meta-morphose - und wir Menschen bemerken es kaum noch. Auch den Sommer können wir zu Grabe tragen. Er hat sich nur kurz gezeigt. Mir war so als hätten wir Föhn. Ich
konnte die Berge sehen. Dann wirds richtig schön. Sonne und laue Lüfte bestimmen den Tag. Das Laub an den Bäumen bekennt langsam Farbe. Das Grün entschwindet im gleichen Tempo wie die Tage kürzer werden. Ich finde, das ist eine interes-sante Beobachtung. Vielleicht liest ein Biologe diese Zeilen, kann mir einen ZU-
SAMMENHANG ERKLÄREN. Denn schließlich
hängt alles mit Allem zusammen, irgendwie
zumindest. Peter Rubin, Dichter dran
 
Samstag, 24. 09.2011
Der Oktober steht vor der Tür. Ein ganz besonderer Oktober - das verdient Beach-tung. Dieses Phänomen passiert nur alle 823 Jahre ein mal - also nur ein geringer Anteil der gesamten MENSCHHEITEN konnte das erleben. Dieser Oktober hat nämlich 5 (fünf) Sonntage und 5(fünf) Samstage. Also, ein Grund mehr, die Tage zu zelebrieren, die man hier lebend ver-bringt.  Dazu kommen noch 4 ungewöhn-liche Daten für 2011 - und zwar: Der
1.1.11, 11.1.11, 1.11.11, 11.11.11
ja, und wem das noch nicht reicht an Merk-würdigkeiten, der starte folgende
Aktion: Nimm die letzten 2 Zahlen deines
GEBURTSJAHRES und füge das Alter hinzu,
welches du in diesem Jahr erreichst - und
siehe da, es wird immer die Zahl 111 sein,
für die gesamte MENSCHHEIT!!
22.08.1938 - 38 + 73=  111
24.01.1943 - 43 + 68=  111
15.03.1906 - 06 +105= 111
24.12.1901 - 01 +110= 111
 
Es scheint also, zu stimmen. Toll. und nun?
 
Donnerstag, 22.09.2011
Sie haben es wirklich getan. Umgebracht, getötet, ausgelöscht - mit kühler Hand und ohne Gnade - obwohl seine Schuld nicht bewiesen wurde - Amerika, was ist aus Dir geworden? Mehr Schußwaffen im Besitz von Privat als das Land Einwohner hat. Ein Freies Land? Eine Demokratie? Obama, wo bist du geblieben? Was ist aus Dir ge-
worden? Ich fasse es nicht. Ich kann das nicht verstehen. Wir leben im Jahr 2011
und erleben Rückfälle ins tiefste Mittel-alter - und das in der als so fortschrittlich bekannten, zum Mond gefahrenen Nation..
Auge um Auge, Zahn um Zahn, dieser Bibel
 - spruch lebt noch, ist wieder da. Er war ja wohl nie ganz weg - Aufklärung ist im-mer noch angesagt...mehr als ich denke.
 
 
 
 
 
Mittwoch, 21.09.2011
Schönstes Wetter in München, wärmende Lüfte umflattern die Wiesn - es ist, wie es zu sein hat, wenn in München das Fest der Lustbarkeiten beginnt: einfach nur schön.
Die Sonne strahlt um die Wette mit den Wiesn-Wirten, die sich auf den Weg zur nächsten Million machen. Die Menschen sind wie elektrisiert und verharren in ein-er eigenartigen Starre - fast zwanghaftes Flirten mit dem Alkohol und dem jeweils anderen Geschlecht, zumeist wenigstens.
Des Alkohols befreiende Wirkung übt eine unbändige Anziehungs-Kraft besonders auf das weibliche Geschlecht aus. Die Macht des Bieres wird einfach unterschätzt. Schon nach mehreren Schlücken vom stär-keren Wiesenbier befindet sich das Wahr-nehmungsvermögen auf dem Rückzug. Die Stimmung im Zelt, das Gemurmel der Menschenmassen, die körperliche  Wärme des/der Fremden Person - das alles beginnt zu wirken und reduziert die sonst üblichen Hemmungen erheblich. Es bereitet aber auch große Freude, hebt die Stimmung. So ein Festzelt vermittelt schon beim Betre-ten eine heimelige Atmossphäre. UND  -
ohne Rauch gehts auch.
 
 
Montag, 19.09.2011
Regentropfen erzählen Geschichten von Nässe, Feuchtheit und Wachstum. Seit Tagen nun höre ich sie erzählen. Sie reden wie aus einem Guß. Machen kaum Pausen,
es strömt nur so heraus. Manchmal habe ich Schwierigkeiten, sie zu verstehen. Das Rauschen verdeckt dann die einzelnen Töne, das macht es so schwer verständlich. Aber heute, am frühen Morgen, an der Kippe zwischen Nacht und Licht, glaube ich gehört zu haben, wie sich einige Tropfen beschwerten. Erst der metamorphosige Weg und dann der zuwelen harte Auf-schlag. Obwohl Ihnen der Himmel auf Erden versprochen worden war. Aber, die Erkenntnis dämmert schnell - Versprechen
taugen nur, wenn sie eingehalten werden.
Das ist im Himmel wie auf Erden. Peter Rubin, Dichter dran
 
 
 
Sonntag, 18.09.2011 Das einzig Beständige ist der stete Wechsel...das Wetter machts
uns vor mit aller Macht. Schlappe 12 Grad
heute morgen hier in Apatutüsien, Graue
Wolkendecke, zur Ferne immer schwärzer werdend. Meine Krähen sitzen auf unter-
schiedlichen Bäumen. Gehen den Tag ge-
trennt an. Beziehungsprobleme? Wer weiß das schon? Wahrscheinlich ist das bei den Tieren nicht anders als bei den Menschen.
Sie saßen ja auch immer zusammen, die Beiden. Wie alt können Krähenraben oder Rabenkrähen eigentlich werden? Und ob es eine Rolle spielt in welcher 'tierischen' Verfassung sie sich gerade befinden? Dieser Frage werde ich mal nachgehen und mich in den Münchner Zoo begeben.
 
 
 
Samstag, 17.09.2011
und wieder scheint die Sonne, der Himmel blaut sich und milde strömt die Luft. Kein Wind in Sicht, einen Hauch spürest du nicht. Ich kann die Natur wachsen sehen, ja, das stimmt. Seit einigen Tagen ragen    2 Baumspitzen hinter einem Hausdach hervor, die sich letztes Jahr noch nicht zeigten. Oder, habe ich das einfach über-sehen? Nein, nein, die sind ganz frisch, praktisch über Nacht aufgewacht. So kommt es mir zumindest vor. Ja, die Natur
beeindruckt mich immer wieder. Es ist diese schöpferische Kraft, die dahinter steckt. Diese Vielfalt, dieser Reichtum, diese unbändige Kraft, diese wunderbare Farbigkeit, die einem entgegen lacht. Staune nur, das ist gut. Geh frisch ans Werk, sei wie ein Kind. Sei offen und ehrlich, dann bist du begehrlich. Sei flink wie ein Gedanke, der kommt und... ging. Denn reich ist der, der im Reich der Gedanken zum Meister wird. Der hinter-frägt und nicht aufgibt. Jetzt habe ich bald 21 Jahre im Rolli und immer noch nicht genug..Mein Freund Reinhard, den gestern
ich traf, ist so ein Ansporn, allein wegen der Sprach. Gedichte aus alten Zeiten zitiert er fast zum Verwalten, ob Goethes Faust oder Verse von Schiller - ich werde dann immer stiller und höre zu...wie einer mit Worten, von Anderen erdacht, schneid sich aus den Torten, ein schöners Stück ab.
Dann gibts noch zu berichten, der Kunst seis gedankt - von Edith Stefelmann, die ich noch aus afrikanischen Zeiten kenn. Sie schenkte uns damals ein Kätzchen aus Ton, rosa bemalt mit Liebe und schön. Das war vor knapp vierzig Jahren, und damals sagte
ich schon, Edith, Du hast Talent...und wer mich kennt, der weiß - ich hab nicht gepennt. Heute hat sie ihr eigenes Atelier.
Und morgen Leute, stell ich sie vor...
PRdd
 
 
 
Donnerstag, 15.09.2011
Bei blauestem Himmel und hellster Sonne,
nahezu ohne Wind, Krähenbestückten
Birken in Blickrichtung OST/SÜD,
abgeschwächteren Temperaturen wechsle ich jetzt den Rollstuhl, um mich elektrisch fortzubewegen. Es geht nach Schwabing.
Dinge gilt es zu erledigen. Dann später  
wieder zurück mit Bus und Ubahn. Möllers
sind in der Stadt. Für eine Verabredung ist es jetzt aber wohl zu spät. Also, auf morgen verschieben. Mein Sauerkraut ruft
duftend aus der Küche. Seit Wochen lebe
ich nur vom Sauerkraut. 0,39 die Packung von HIT, schnell warm gemacht, etwas Brühe, kleine rohe Kartoffeln dazu, etwas Kümmel reingestreut - köstlich. Hin und wieder kommt ein Stückchen Kassler dazu.
Manchmal auch ein Räucherwürstchen für den Geschmack. Toilettengänge werden dann zur ''labilen'' Erbauung. Einfach wunderbar, mit welcher Wirkung das Sauerkraut aufwartet.
 
 
Dienstag, 13.09.2011
Der Mond steht voll im Zimmer,
auch jetzt noch in des Morgens
Früh. Hell leuchtet die Scheibe
unbeeindruckt von
 der aufge-
henden Sonne. Vor mir der
Mond und hin-
ter mir die Sonne - ein tolles
Schauspiel.
Es ist jetzt kurz nach 6.ooh.
Der neue Tag legt sacht sein
Nachtgewand ab. Widmet sich
dem blauen Himmelszelt mehr
 und mehr. Eine Elster läuft
 ihren schwarz- wei-
ßen Weg auf dem grün-bunt
 bewachsenen Flachdach,
auf das ich blicke. Inzwischen 
hat der Mond seine Strahlkraft
ganz einge-büßt. Steht nur noch
als weiße Scheibe vor
dem Blau. Keine Wolke in Sicht.
Eine Kalt-Schale sozusagen -
serviert zum Tagesbe-ginn.
Und in atemberaubender
 Geschwin-digkeit geschieht
die Metamorphose des
Mondes zum hellen Flecken
weit hinten am Firmament...
 
 
Sonntag, 11.09.2011
Zu Ehren der TOTEN VOM 11092001 besteht
mein heutiger Kommentar aus Schweigen.. 
tiefes Schweigen, tiefes Gedenken, tiefes Atmen
 
 
 
T O T durch
RELIGiÖSEN
Fanatismus...
 
 
...und dann gedenke ich noch den Men-
schen, die zwar am Leben geblieben sind,
die aber Traumatisches zu verarbeiten ha-
ben.